Shrek 2

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Fear me, if you dare…

Originaltitel: Shrek 2

Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2004
Regie: Andrew Adamson, Kelly Asbury, Conrad Vernon
Darsteller: Mike Myers, Eddie Murphy, Cameron Diaz, John Cleese,
Antonio Banderas, Julie Andrews, Jennifer Saunders
Rupert Everett

★★★★☆

Machs größer, machs grüner, machs besser. PDI schafft es wirklich den Vorgänger zu übertreffen. Die Animationen sind detaillierter, die Hintergründe ausgetüftelter, Die Gagrate ist nochmal glatt verdoppelt werden. Wie bei den Simpsons dürfte Freeze-Frame-Fun angesagt sein, wenn man den Film auf DVD schaut und immer wieder zurückspult um Backgroundgags und Popkulturreferenzen zu entdecken.

Es scheint sich zu bestätigen, was sich schon mit ANTZ und SHREK andeutete: PIXAR übernimmt die Altersgruppe 3-10 und bringt patentiert kunterbunte Filme, die harmlose und brave Kindergeschichten erzählen. PDI / Dreamworks konzentriert sich auf Jugendliche und Erwachsene Zuschauer, die sich an einer etwas sarkastischere Weltsicht und selbstreferenziellem Humor erfreuen.

Now its the time to repay my debt

Ebenfalls PDI-typisch ist die treffliche, hochkarätige Stimmbesetzung. Zumindest im Original darf man sich an Jennifer (AbFab) Saunders als Gute Fee und Antonio Banderas (Desperado, Spy Kids) als Gestiefeltem Kater erfreuen.

“Pray for mercy… from Puss’n’Boots”

Banderas nutzt die Rolle um ein weiteres mal sein Latin-Lover-Image gehörig zu veralbern. John Cleese und Julie Andrews (Mary Poppins, S.O.B.) geben ein herrlich zickiges Königspaar ab. Zahllos auch dort die Anspielungen auf frühere Filme.
Shrek 2 ist definitiv ein Werk, das mehrmaliges Ansehen belohnt. Im Gegensatz zum Fischfilm von PIXAR, bei dem ich im letzten Akt ein ums andere Mal das Ende herbeisehnte, schafft es Shrek durch abwechslunsgreiche Schauplätze, rasante Inszenierung und ein ständiges In-Joke-Feuerwerk die letztlich bekannte Story hinreißend zu erzählen.
Die Moral des “Sei wie du bist” ist sicher nicht neu und kann hinterfragt werden, die Art wie diese Story erzählt wird ist jedoch rundherum gelungen.

Wenn man jetzt aus Kalifornien ein Rauschen hört, dürfte dies Michael Eisner sein, der grade aus Frust den Kopf ins Klo steckt. Und John Lasseter kann sich eigentlich gleich hinten anstellen.

Filmkritik meiner Lieblingskritikerin

SHREK 2 – Offizielle Homepage – Einen Blick wert

In : DVD, Review

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

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