Review

Hell-Bent

Standard, 16. 7. 2006, Batzman (Oliver Lysiak), 1 Kommentar

HellBent – USA 2004

[rating:3]

Ein weiterer Slasherfilm, diesmal mit einem besonderen Gimmick: Hellbent ist der erste schwule Horrorfilm (Yentl mal ausgenommen). Alle Hauptfiguren des Films sind Schwuppen. Abgesehen davon ist der Film allerdings weniger innovativ und verlässt sich auf die bewährte "Irrer Killer jagt Leute durch die Gegend"-Dramaturgie, die wir alle so lieben. Halloween in West-Hollywood, dem Gay-District. Eine Gruppe von Freunden macht sich verkleidet auf zu einer Megaparty. Der Thrill des Geisterabends wird dadurch erhöht, daß am tag zuvor ein junges Schwuppenpärchen brutal abgeschlachtet wurde. Schon bald sieht sich die die Truppe von einem durchtrainierten Kerl mit Teufelsmaske verfolgt.

"Hast du ein Messer in der Hose, oder freust du dich nur mich zu sehen?" – In dem Fall ist es das Messer.

Paul Etheredge-Ouzts hat sich die Vorbilder von Halloween bis Scream gut angesehen und liefert hier einen soliden Slasher ab, der dank des Settings ein paar ungewohnte Momente für sich verbuchen kann. Die Charaktere sind sympathisch und bekommen ein paar Szenen zugestanden, die sie als echte Menschen erscheinen lässt, ehe der Killer loslegt und sie auf phantasievolle Weise abschlachtet. Für einen Low-Budget-Film sieht das Ganze auch ziemlich nett aus, gut gewählte Locations, ansprechende Beleuchtung und viele hübsche Kerle in den Partyszenen. Dazu ein zwei romantische Momente, wenn der Hauptdarsteller in all dem Tumult seinen Traumtypen kennenlernt und ein paar eklige Splattereinlagen.

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1 Kommentar

  • Reply Vorobo 31. 7. 2006 at 12:52

    „Hast du ein Messer in der Hose, oder freust du dich nur mich zu sehen?“ – In dem Fall ist es das Messer.

    Für so geniale Dialoge müsste man den Drehbuchautor mitm Messer jagen!

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