Classics

Night of the Living Dead

Standard, 26. 7. 2006, Renington Steele, 8 Kommentare

Sie kommen um dich zu holen, Barbara! They are coming for you!

Mit diesem für seine Zeit wahrlich radikalen Film setzte George A. Romero dem bis dahin immer mal wieder aufgetauchten lebenden Leichen ein Denkmal und machte die Figur des umhertorkelnden Menschenfressers zur Ikone, indem er sie aus dem Umfeld des haitianischen Voodoo-Kultes riss und in die moderne Zivilisation packte. Damit machte er den Zombie zur Metapher für die Armen und Ausgestoßenen der Gesellschaft, die sich in der nächsten Revolution an den Reichen und Mächtigen sattfressen werden.

Der Film, der mittlerweile keinem Urheberrecht unterliegt (was übrigens reiner Zufall ist, vergassen doch Romero und seine Mitfilmer das Copyright im Abspann und so sah Romero, abgesehen vom ersten Verleihzyklus, keinen Cent für seinen Film, der mittlerweile auch im Museum of Modern Art in New York gezeigt wird), kann hier auf Google-Video online angeschaut und auch heruntergeladen werden.

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8 Kommentare

  • Reply Adel 31. 7. 2006 at 13:58

    Hui, ich dachte der Film in Farbe sei schon der Klassiker!
    Oder wurde der nur neu eingefärbt?

  • Reply Renington Steele 31. 7. 2006 at 14:02

    Nee, Nee, das da oben ist das Ur-Zombie-Original. Dawn of the Dead, den Du wohl meinst, ist quasi ein Remake davon.

  • Reply Dog Hollywood 31. 7. 2006 at 14:13

    Adel hat nicht ganz Unrecht. Mit der inzwischen 17. Neuauflage der DVD-Version von „Night Of The Living Dead“ spendieren uns New KSM eine besondere Special Edition in einer limitierten Steelbox. Darunter findet sich neben dem ungeschnittenen Originalfilm (sw), erstmals eine nachkolorierte Vollversion des Klassikers. Außerdem eine 79 minütige Doku aus den 90ern, mit Statements von Romero, Hooper, Craven uvm.

  • Reply Renington Steele 31. 7. 2006 at 14:18

    Huch! Oha! Danke für den Hinweis!

  • Reply Peter 31. 7. 2006 at 14:24

    Tom Savini, Romeros Effekt-Guru, hat 1990 auch noch eine Remake von „Night of the Living Dead“ gedreht, produziert von Meister Gorgen A. himfelf. Als Ergänzung zu Romeros Werken kann man sich den gut anschauen, schlecht ist der nicht: Es gibt leichte Abwandlungen in der Story und ungleich härtere Effekte.

  • Reply Renington Steele 31. 7. 2006 at 14:32

    Den kenne ich und finde den auch gut. Aber ich find ja sowieso immer alles gut, wenn Zombies darin vorkommen.

    Kennt jemand die drei Fragezeichen-Folge „Der sprechende Totenkopf”? Darin findet Bob Zombiefilmle auch super… Oder war das Peter? Keine Ahnung jetz…

  • Reply Dog Hollywood 31. 7. 2006 at 14:40

    Shaun of the Dead ist doch viel geiler:
    Take car. Go to mum’s. Kill Phil – „Sorry.“ – grab Liz, go to the Winchester, have a nice cold pint, and wait for all of this to blow over. How’s that for a slice of fried gold?

    Mal und ich haben so gelacht als wir ihn zum ersten Mal gesehen haben!

  • Reply Nerdcore - A Blog about very cool Stuff. Und so. 4. 8. 2006 at 14:21

    […] Welcher Film? Na? Welcher Film? Nö, nicht Poltergeist, nein. Die Fünf Freunde sind zurück auf der großen Leinwand. Um genau zu sein: Die Fünf Filmfreunde haben sich zusammengetan und ein Weblog auf die Beine gestellt (übrigens und ungelogen in nur sensationellen fünf Tagen), das alles und jedes rund um das Thema Film abdeckt. Bei den Filmfreunden geht es um skurrile Trailer, ausführliche Filmbesprechungen, Neues in der Welt des Kinos, brandneue Gerüchte und News, um Klassiker und überhaupt alles was gut ist in der cineastischen Welt der Schwerkraft. […]

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