The Descent

38 Comments

"KREISCH!!!"

Originaltitel: The Descent
Herstellungsland: Großbritannien 2005
Regie: Neil Marshall
Darsteller: MyAnna Buring, Craig Conway, Natalie Jackson Men

the descent

★★☆☆☆

Zur Beachtung: Review enthält Spoiler

Hier die komplette Story des Films. Eine Truppe junge Frauen, von denen eine durch den Unfalltod ihres Mannes und ihrer Tochter traumatisiert ist, beschließen einen Abenteuertrip und wollen ein wenig in einer Höhle herumkrabbeln. Blöderweise hat eine aus der Gruppe beschlossen, das Abenteuer noch etwas spannender zu gestalten, indem sie statt einer bekannten abgesicherten Höhle eine noch unerkundete herausgesucht hat, wovon die anderen Mädels aber nischte wissen. Die Truppe krabbelt in die Höhle, verirrt sich nachdem eine Höhlenwand eingestürzt ist und muß feststellen das sich anscheind Gollum und die Morlocks mal gepaart haben, denn deren Nachfahren (die ich insgeheim Gorloks getauft habe) leben in der Höhle und verknuspern eine Tussi nach der anderen. Das übliche zehn kleine Negerleinspiel unterbrochen von viel Kreisch und zig Varianten des klassischen "Du denkst da kommt was, der Held guckt hin, da ist nichts, aber wenn er sich umdreht isses doch da"-Buh-Effektes.

Gorloks
Die Väter der Gorloks: Morlock und Gollum

Irgendwie ist es jedesmal dasselbe mit den Hypes vom Fantasy-Filmfest. Ob jetzt Oldboy oder Haute Tension, zumeist lassen mich die vielgerühmten Filme dann doch relativ kalt.
Ich mochte Dog Soldiers vom selben Regisseur, einen soliden und spassig anzuschauenden Werwolf-Streifen. Zwar stammten die Figuren auch dort aus dem Charakterbaukasten für Genrefiguren und das Ganze war munter aus besseren Vorbildern zusammengeklaut, aber dennoch hatte der Film einen gewissen Drive, der ihn unterhaltsam machte.
Er hatte zudem einen unschätzbaren Vorteil gegenüber The Descent: Man hat etwas gesehen.
Im Höhlenkrabbelfilm fühlte ich mich permanent an den alten Spruch "kämpfende Neger im Tunnel" erinnert. Die Werbezeile des Films lautet zwar: "Afraid of the dark? You will be." – Vergessen wurde aber wohl, das man sich nur dann gruselt, wenn man überhaupt was sieht und das zum anderen Figuren da sein sollten, bei denen es einen schert ob sie Kapheister gehen oder durchkommen.
The Descent überschlägt sich nicht grade mit Charakterisierung. Im wesentlichen gibt es drei Figuren. Die Heldin die man mögen soll, weil es ihren Ollen und die Tochter zerbatzt hat. Ihre beste Freundin, die man mögen soll weil sie die beste Freundin ist. Und einen Lucy-Liu-Verschnitt der die Ethnic-Tough-Bitch mimen darf, die man zur Genüge aus Horrorfilmen kennt, von Aliens bis Resident Evil. Der Rest der Truppe ist Kanonenfutter und im Dunkeln kann man sie eh nicht auseinanderhalten.

Ein Problem des Films ist zudem, das ewig lang nix passiert. Zwar gibts zum Auftakt den sehr derben Unfall zu sehen, der die sympathiefördernde Traumatisierung der Hauptdarstellerin erklären muß, aber danach ist erstmal dramaturgisches Brachland zu bestaunen. Die Frauen treffen sich, quasseln, machen ein Gruppenfoto bei dem man schon im Moment des KLICK genau weiß, das es die "Erinnerung an schönere Zeiten" sein wird, über die am Ende der Abspann läuft. Dann gehts ab in die Höhle und es wird gekrabbelt, wieder gequasselt und geschrieen.
Spannend wie ein Luis-Trenker-Film im Dunkeln. Hatte ich erwähnt das es sehr dunkel ist? Es ist dunkel. Und wenns nicht dunkel ist, wird die Höhle dermaßen unrealistisch beleuchtet, das auch dem dümmsten auffällt, das die Lichter in keinem Fall von den Lampen oder Fackeln der Frauen stammen.
Vielleicht ist es aber auch besser, das man so wenig erkennt, denn immer wenn es heller wird, erinnern die Pappfelsen fatal an die alten Sets, die bei Star Trek immer die Planetenoberflächen darstellen mußten.

Nachdem mir mehrere Bekannte versichert haben, wie unheimlich gruselig The Descent ist, war ich dann doch etwas verblüfft das sich bei mir so gar keine unheimliche Stimmung einstellen wollte. Es passiert halt nix. Krabbeln, fluchen, kreischen. Die Frauen sind nicht grade die sympathischsten oder wirklich interessante Figuren und es dauert gut eine Stunde (!), ehe sich die Monster mal blicken lassen. Eine verdammte Stunde die wir mit der Frauenkegelmanschaft im Loch festhängen, derweil nix passiert. Wirklich gruselig, fand ich dann die bleichen Grottenolm-Monster auch nicht. Schwabbelig, weiß und Quellaugen – das kennt man aus Berliner Badeanstalten.
Die Handlung bleibt aber auch nach dem Auftauchen der Viecher superdünn. Es wird weggerannt und gekrabbelt, man zettert sich an und alle fünf Minuten springt ein Gorlok ins Bild und macht Buh und wird dann aufs blutigste zerschnetzelt. Gore und Splatter sind ja schön und gut, aber doch bitte nicht so unmotiviert. Die Schockmomente sind so berechenbar inszeniert, das man beinah mitzählen kann, wie sie ablaufen.
Heldin entdeckt ne dunkle Ecke. Heldin guckt, Musik steigert sich. In der Ecke ist nichts. Heldin dreht sich um. Gorlok macht BUH!

Das man am Ende noch versucht das langweilige Ganze durch ein Twist-Ending aufzumotzen, reisst es dann auch nicht mehr, zumal das mangelnde Interesse, das ich dem Überleben der Heldin entgegenbrachte schließlich auch durch arschlöchriges Verhalten ihrerseits gerechtfertigt wird.

Don't believe the hype, bewahrheitet sich wieder einmal, denn dieser Abstieg in die Klischeekiste der auch munter als Remake des vergessenen Höhlentrashfilms "What waits below" durchgehen könnte, und in dem von Cliffhanger über, Creep, The Time Machine bis hin zu Aliens so ziemlich jede Szene "entlehnt" wurde, konnte mich in keinem Moment fesseln oder auch nur unterhalten.

Wenns das schon war mit New-British-Horror, dann verzichte ich gerne drauf. Und denkt dran: Der letzte macht die Höhle zu.

In : Review

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

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  • http://www.vorobo.de.tf Vorobo

    100% Super Review.
    Deine “Gorloks” in meinen Sprachgebrauch übernommen.

  • http://bildband.blogspot.com/ Dr.Sno*

    Au weiha, das nächste Review von Dir das ich komplett anders sehe. Und zwar offenbar genauso wie deine Bekannten. Als wir den Film 2005 auf dem FFF gesehen haben, hat das ganze Publikum noch applaudiert. Es wirkt fast so, als hättest Du einen anderen Film gesehen. Oder ist der nachträglich noch komplett umgeschnitten worden?

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    Das Publikum auf dem FFF applaudiert viel wenn die Stimmung entsprechend ist. Da kommt auch immer eine gewisse Gruppendynamik hinzu und man hat eh das Gefühl, das alles etwas toller ist, weil man viele Filme vor dem offiziellen Start sieht. Ich hab schon einige der hochgelobten FFF-Filme gesehen, die ich letztlich hochgradig belanglos fand.
    Dazu kommen natürlich unterschiedliche Seherfahrungen. Wer wenig Horrorfilme guckt hat weniger Vergleichsmöglichkeiten, deswegen wirkt der Film auf jeden etwas anders. Und Sicher sind BUH!-Effekte meist wirksam, aber sie sind eben auch eine recht primitive Art der Spannungserzeugung, für wirkliche atmosphärische Spannung muß man sich mehr anstrengen. Und vor allem sollte man Charaktere haben die einem nicht völlig am Arsch vorbei gehen, was bei diesen hsyterischen Trullas leider der Fall war.

    Letztlich verkünde ich ja auch keine allgemeingültigen Wahrheiten sondern meine Meinung, wie das jeder Filmkritiker tut.

  • Renington Steele

    Doc, der Batz findet auch High Tension und Wolf Creek doof, zwei von mir hoch hochgelobte Filme, ganz und gar nicht belanglos wie der Herr meint.

    The Descent finde ich ebenfalls sehr sehenswert, das Setting in einer Höhle und den Evolutions-Dingsbums finde ich sehr gelungen.

    Und Atmosphäre hat der Film jede Menge.

    Aber der Batzman kann ja jetz auch nicht alles wissen, wie? oder?

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    Ah er hat Haute Tension gesagt. Ab in den See.

    Ich mag halt keine Filme die den Zuschauer verarschen oder ihre Auflösung in den ersten zwei Minuten verraten. :-)

    Aber wie gesagt: Ich argumentiere immer nur für Meinung, ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit.

  • Renington Steele

    Wo verrät High Tension seine Auflösung bitte? Sach mal, konkret!

    Letzteres ist klar, wir dürfen uns aber auch ein bischen hauen hier, das muss eben auch sein, wenn es um Meinung geht..

  • http://bildband.blogspot.com/ Dr.Sno*

    Das MUSS sogar sein, denn dann kann jemand wie ich (Definition selber einfügen) sich z.B. an Renés Urteile halten.

    Hast Du jetzt eigentlich Behind the Mask angesehen??

  • http://bildband.blogspot.com/ Dr.Sno*
  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Nilz N Burger

    batz? der eigentliche skandal des artikels ist ja wohl das du, ganz en passant, oldboy bashst! hallo?

  • http://www.myblog.de/die_heldin Die_Heldin

    Großartig! Endlich jemand, der diesen unsinnigen Film auch als unsinnig bewertet. Das Ende ist eine nette kleine Spielerei, die leider dei vorangegangenen Filmminuten nicht unvergessen machen kann.

  • Der_Held

    Nichts gegen einen gepflegten Verriss, aber dafür ist The Descent der falsche Film und bei Deinem Stil frage ich mich, ob Deine letzte Tüte davor nicht zu dick und die Pause vor der nächsten nicht zu gross war.

    Das amerikanische Remake von The Ring ist für sich genommen wohl genial. Willst Du ernsthaft behaupten, wenn Du die jap. Fassung vorher nicht gekannt hättest, Du den Film trotzdem in die Tonne kloppen würdest?

    Nimm mal weniger Grass und milderen Tabak alta!

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    @Der Held

    Ich glaub kaum das man sich bewusstseinsverändernden Drogen zuwenden muß, um einen Film wie The Descent oder das Ring-Remake langweilig zu finden.

    Die Gründe warum mich der oben rezensierter Film nicht im mindesten zu erschrecken vermochte, hab ich hinreichend
    dargelegt, “Alta”.

    Zu dem Ring-Remake steht im Text nichts, aber dennoch halte ich es nicht grade für eine Offenbarung. Das Ring-Video dort wirkt mehr wie die Abschlussarbeit eines Kunststudenten mit dem Nahziel Musikvideo-Regisseur zu werden, als irgendwas ernsthaft mysteriöses und unheimliches.

    Sheesh.

  • Der_Held

    “Ernsthaft mysteriös und unheimlich” – ok – das ist ein Anspruch, den wohl nur wenige Horrorfilme überhaupt erfüllen können. Mir fällt da jetzt keiner ein. Nenn mal bitte einen – hol ich mir noch heute aus der Videothek. Aber bitte keinen Verschwörungstheorie-Film, keinen Polanski und keinen Thriller wie Se7en. Ich meine schon einen klassischen Horrorfilm.

    Zum Ring Remake – kennst Du die beiden Vanilla Sky Versionen? Mir gefällt das spanische Original besser – ganz andere Charakterzeichnung (da ist der Protagonist wenigstens noch ein richtiges Arsch), aber ich würde jedem, der mal “eben” einen Film sehen will, die amerikanische Version empfehlen. Viel leichter zu verdauen (wie so oft). Und schlecht ist die sicher auch nicht.

  • Der_Held

    Aber wer “Braindead” mag, kann nicht wirklich schlecht sein. Vielleicht nur alt geworden höhöhö

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    Hauptproblem bei Descent: Er will ein ernsthafter unironischer Horrorfilm sein. Kein Augenzwinkern, keine Referenzen. Er will auch Schocken und nicht nur Splattern, also kein Slasher sein. Um mich zu Schocken muß man aber mehr auffahren als Buh-Effekte nach Schema F – und vor allem, er muß Figuren haben die einem nicht egal sind. Bei Descent fand ich sämtliche Protagonsiten unsympathisch und vergessenswert. Schlechte Ausgangsituation für einen Film, bei dem ich um die Figuren zittern soll.

    Selbst ein Langhaarfrauen-Horror-RipOff wie “Shutter” hat mich da ehrlich gesagt mehr mitgenommen. Oder Dead End. Oder die ersten zwei Akte von Jeepers Creepers….

  • Der_Held

    Magst ja Recht haben, aber der Film ist einfach besser als “Gorlock” und “kämpfende Neger im Tunnel” ihn beschreiben

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Nilz N Burger

    also, der erste akt von jeepers creepers ist ja schon mal sowas von supergrottig, da habe ich es nicht mehr ausgehalten mir die nächsten zwei noch anzusehen.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    Different strokes for different folks. Meine Meinung zu dem Film wird sich wohl nicht mehr ändern, aber die hat ja wie gesagt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit….

    Sollen sie nächstes mal einfach ein paar Schauspielerinnen nehmen, die bißchen mehr Persönlichkeit haben. Große Hupen allein reichen halt nicht aus, daß ich sie sympathisch finde… :)

    Und macht verdammt nochmal das Licht an. Dieses Rumgerenne im Dustern ging mir wirklich völlig auf den Zeiger.

    @Nilz

    Wat hatteste denn gegen den ersten Akt von Jeepers Creepers? War doch eine gelungene Mischung aus Duell und Hitcher. Hatte zumdem sehr nette Dialoge: “You know the part in horror movies when somebody does something really stupid, and everybody hates him for it? This is it. ”

    Außerdem fand ich es cool, daß der Film ohne jedwede Lovestory auskommt und stattdessen ein sich anzickendes Geschwisterpaar in den Mittelpunkt stellt. Zudem ist Justin Long cool :)

  • Der_Held

    …vielleicht liegt da das Verständisproblem – ich bin schon ne Weile single und grosse Hupen sind für mich sehr wohl ein Grund, Frauen für sympathisch zu halten ;)

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Nilz N Burger

    ich bin ja sehr tolerant was inszenierungen, drehbücher, schauspielrei etc. betrifft. da lass ich ja viel durchgehen, wenn ich wenigstens einen funken guten willen erkennen kann. dann kann man mich packen, mich begeistern. aber die ersten 15 minuten jeepers creepers waren in puncto dialog so ziemlich das schlechteste was ich jemals irgendwo gehört habe. dagegen ist gzsz ja goethe! und als wenn das nicht reichen würde packt man, sozusagen on top, auch noch zwei absolut talentfreie jungschauspieler, die in ihrer charmant-hölzernen art die unnatürlichkeit des scripts noch potenzieren. ne, also echt, da isses mir vergangen. das war nicht ironisch, nicht lustig, das war einfach nicht besser gekonnt….mir gruselts noch wenn ich daran denke…(also hat jc bei mir ja doch irgendwie gewirkt…;))

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    irgendwie klingt das was du schreibst, sehr nach dem zweiten Teil, diese Scheiße mit dem Bus und den ganzen flachen Teenieklischees…

    bist du sicher das du nicht den meinst?

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Nilz N Burger

    nene, der erste wo die beiden am anfang nebeneinander im auto sitzen und dann sehen wie der typ was in die röhre stopft. ab kurz nachdem die dann in die röhre rein sind, musste ich dann auch ausmachen.

  • Der_Held

    Deine Beschreibungen zu “The Ring” und “The Descent” hört sich stark nach “Death Tunnel” an. Schlechtester Horrorfilm der Neuzeit.
    Dort gibts dann auch die “grossen Hupen” in Grossaufnahme und Super-Slowmo -> http://www.fantasyfilmfest.com/fantasy/filme2005/death.html

  • http://bildband.blogspot.com/ Dr.Sno*

    @Der_Held: Mir haben zwei Reviews von Batzman genügt um zu kapieren, dass mir ein Film wohl am ehesten gefällt wenn er ihn Scheisse findet (und umgekehrt)

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de renington steele

    The Descent ist super und ich habe (leider) nicht immer die Zeit, meine Meinung unter Batzens Reviews zu stellen. Ich kann ihm auch sehr oft nicht zustimmen, wir sind uns aber auch ab und zu einig. So… äh… dann und wann…

  • http://bildband.blogspot.com/ Dr.Sno*

    ja, führ mich ans licht rené !!!

  • Tomalak

    “Vergessen wurde aber wohl, das man sich nur dann gruselt, wenn man überhaupt was sieht”
    na da hat aber einer das Horrorgenre ganz und gar nicht verstanden

  • Der_Held

    :)

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    Hm ich mag ja unempfindlich sein, aber ich dachte immer daß ein Horrorfilm von Andeutungen lebt, vom Erahnen. Nicht davon daß man gar nüschte sieht. Vor allem auch in Handlungszenen.. dann kann ich mir auch ein Hörspiel geben. Oder Blue von Derek Jarman.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Renington Steele

    Da habt ihr beide was falsch verstanden. Gruselfilme leben vom Nicht-Sehen, siehe „Bis das Blut gefriert“, in dem man tatsächlich nichts sieht.

    In Horrorfilmen darf ruhig ordentlich gemantscht werden.

  • martin

    also ich habe mir den film gerade gestern angesehen, hätte wohl vorher die review vom batzman lesen sollen.
    hab schon lange keinen so schlechten film gesehen!

  • http://www.motion-design.de stefano picco

    also ich muß sagen, ich fand den auch ganz gelungen und war damals positiv überrascht. versteht garnicht warum den einige hier zerreißen, aber es gilt wohl definitv, geschmäcker sind verschieden.

    ich habe damals folendes dazu geschrieben:
    http://forum.motion-design.de/thread.php?threadid=231

  • Bouncy

    100% Zustimmung, Film war grottig (wie die Viecher -.-)

  • dobs

    Ich fand “The Descent” extrem gruselig. Es stimmt zwar, dass die Charaktere quasi nicht vorhanden sind, hat mich aber ehrlich gesagt gar nicht gestört. Klar, mit tollen Charakteren hätte der Film etwas mehr Anspruch gewonnen, aber wenn ich einen Horrorfilm sehen will, dann reichen mir gute Monster und gute Schockeffekte, dann ist schon alles in Butter (wobei peinliche Schauspiel”kunst” á la Jeepers Creepers dann allerdings trotzdem abtörned sind).
    Gerade weil es die ganze Zeit dunkel und eng ist, fand ich die Atmosphäre des Films echt heftig. Und die Viecher sind meiner Meinung nach richtig gruselig – vor allem war das echt mal ein Horrorfilm, an den ich Tage später noch mit Gänsehaut gedacht habe, und das mag schon was heißen.

    Bei dem Film spalten sich wohl die Geister – habe das so auch in meinem Bekanntekreis mitgekriegt: Entweder man fand ihn total geil oder aber total grottig.

  • benda

    Ja, nachdem ich einige Kritiken auf eurer Seite überflogen habe, kann ich nur zu folgendem Schluss kommen: Ihr seid nicht “Die Fünf Filmfreunde”, sondern eher “Die Fünf Versager, Die Jetzt Auch Mal So Nen Tollen Blog Haben Möchten, Um Sich Über Alles Und Jeden Aufzuregen, Weil Ihnen Ja Im RL Keiner Zuhört”.

    Mal ehrlich: Was soll das? Ihr habt offensichtlich überhaupt gar keine Ahnung, was einen guten Film ausmacht. Wart ihr eigentlich alle auf Crack oder habt euch gegenseitig die Rosette massiert, als ihr die Kritiken geschrieben habt? Anders ist eine solche Verfehlung ja kaum zu erklären.

    Ihr seid doof!

  • http://www.meistermochi.de meistermochi

    kann mit mal jemand sagen,

    ***SPOILER***

    ob sich da einige damen im film in diese viecher verwandeln? habe da einiges nicht verstanden… hatte da nicht ein vieh lange haare?

  • arakiru

    SPOILER ;-) :

    Nein , keine der Damen verwandelt sich in eines dieser Viecher.

  • http://www.meistermochi.de meistermochi

    ah ok, hätte aber auch keinen unterschied gemacht.

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