Pirates of the Caribbean 2

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“I got a jar of saaahand!”

Pirates of the Caribbean 2Originaltitel: Pirates of the Caribbean: Dead Man’s Chest
Herstellungsland: USA 2006
Regie: Gore Verbinski
Darsteller: Johnny Depp, Orlando Bloom, Keira Knightley, Bill Nighy, Jonathan Pryce

★★★★☆

Ja,Ja. Jack is back. Nicht der Nicholson, sondern Captain Jack. Johnny Depp tritt zum zweiten Mal als leicht tuntiger Keith-Richards-Pirat an um das Freibeuter-Genre in die Neuzeit zu wuchten. Galt es im letzten Film dem Fluch des Aztekengoldes zu entkommen, der die Mannschaft der Black Pearl in Untote verwandelt hatte, so darf Jack diesmal dem Zorn Davey Jones entkommen, dem Käptn des legendären “Fliegenden Holländers”. Der sieht aus wie eine Kreuzung aus Doc Ock und Käptn Iglo, der übers Verfallsdatum ist und versucht mit seiner Mannschaft obskurer Krustentiere Jack Sparrow den Garaus zu machen, weil dieser sich nicht an einen Pakt halten mag, den er vor Jahren mit Jones abschloß. Umbringen kann man den auftentakelten Seebären nur, wenn man sein Herz findet, welches er praktischerweise in einer Schatzkiste deponiert hat. Man weiß ja nie. Dummerweise sind auch andere Finsterlinge hinter dem Schatz her und so kreuzen sich abermals die Wege aller Hauptdarstelelr des ersten Teils. Sei es nun bei Kannibalen, Seeschlachten, Krakenangriffen oder wüsten Gefechten in rollenden Mühlrädern.

In den ersten Teil wollte ich ja erst nicht rein. Piratenfilme, Gähn. Das letzte was ich aus dem Genre in Erinnerung hatte war Roman Polanskis auch heute noch unansehbares Millionengrab “Pirates”, mit dem Walther Matthau damals baden ging. Zudem wurde der neue Film von dem Kalenderidioten Jerry “Rumms” Bruckheimer produziert, der einige der überflüssigsten Heuler der Actiongeschichte in die Landschaft geschissen hatte. The Rock. Con-Air. Pearl Harbor. Armageddon.
Nicht genug, daß er A-Mimen wie Steve Buscemi und John Malkovich in irgendwelche reaktionären Explosions-Pornos steckte, er schaffte es auch, daß Leute tatsächlich glaubten Nicholas Cage wäre cool. Was er niemals sein wird, egal wie oft er in Zeitlupe mit geblähtem Mantel vor einer Explosion wegrennt. Nicholas Fucking Cage.
Und dann basiert das ganze auch noch auf einer der ältesten und langweiligsten Fahrten die Disney-Land zu bieten hat. Und ich meine langweilig. Oder vielleicht sagt man eher nostalgisch. Auf jeden Fall eine Sache die so alt ist, daß sie im Europa-Park und im Rastiland sicher als Attraktion beworben würde. Regie sollte dann jemand führen, der außer mit “Mäusejagd” bislang nicht positiv aufgefallen war und der gekonnt das gruslige “Ringu”-Original in eine geleckte Masturbationsvorlage für Kunststudenten remaked hatte, die etwa halb so spannend war wie das Sendeschlußzeichen vom Bayerischen Rundfunk. Super.

Einziger Grund den Film dennoch zu sehen, war damalsdie Tatsache das ich eingeladen wurde und zudem ein recht drolliger Ausschnitt mit dem überaus geschätzten Johnny Depp. Kurz und gut. Ich ging ohne Erwartungen rein und wurde positiv überrascht. Der Film nahm sich gerade ernst genug, daß einem die Figuren nicht egal waren, Depps nuschelnder Schack Spaarrow war alleine das Eintrittsgeldwert wert und die Tricks waren deutlich ambitionierter, als vieles was man in den vergangenen Jahren von ILMs-Renderbeamten gewohnt war. Das in den Nebenrollen Orlando Bloom, Keira Knightley, Jonathan “Brazil” Pryce, sowie der immer sehenswerte Geoffrey Rush zu sehen waren, tat ein übriges mich für den Film einzunehmen.

Insofern ging ich mit höheren Erwartungen in die Fortsetzung, war gespannt wie die Story weitergesponnen würde. Die Kritik, so hörte ich, war eher weniger angetan von diesem zweiten Streich, der von derselben Mannschaft wie im ersten Teil, back-to-back mit dem für Sommer 2007 angekündiggten dritten Teil, gedreht wurde.
Nun, hier sind meine Zwei Groschen: Ja der Film ist zu lang, ja die Story ist nicht wirklich originell, ja wir sehen Variationen dessen was wir schon kennen.
Braucht es wirklich 150 Minuten um die Geschichte von Davey Jones und seinen Krustentierkumpels zu erzählen (und nebenbei gefragt: Braucht man in einem 150min Film wirklich eine Pause liebe Cinestar-Leute?). Ist Käptn Seepocke und seine lustige Fischbande nicht nur eine Variation der Zombie-Piraten aus Teil 1?
Ja, Ja und Ja.
Hab ich mich dennoch wunderbar unterhalten gefühlt und amüsiert? Ebenfalls Ja.
Gore Verbinski und seine Design- und Kreativcrew schaffen es auch im zweiten Anlauf, die Story mit wirklich originellen und rasant umgesetzten Action-Slapstick-Szenen zu spicken. Die spürbare Spielfreude der Darsteller, allen vorran Johnny Depp, Jack Davenports aber auch Keira Knightly, die diesmal etwas mehr Charakterfutter bekommt, machen es leicht sich in diesem Piratenadventure wohl zu fühlen. Sicher wirkt einiges etwas ausgewalzt und episodenhaft, das Vorgeplänkel auf der Kannibaleninsel ist mehr Alibi für absurde Action als Handlungselement, aber spätestens wenn Captain Jack als wandelnder Früchtespieß Stabhochsprung macht, möchte man auf diese Füllszene nicht verzichten.
Wie schon im ersten Teil beindrucken die Schurken auch dieses Mal. Bill Nighy der fast vollständig hinter einerm digitalen Tentakelbart verschwindet, schafft es dennoch eine charismatische Figur zu erschaffen, obwohl er es noch schwerer hat als Geoffrey Rush aus Teil 1.
Die Nebenrollencharaktere sind allesamt wieder vertreten und bekommen, wir haben ja die Zeit, alle Szenen ihre Talente auszuspielen. Etwas weniger Klamauk mit den beiden Comic-Reliefs Pintel und Ragetti (der mit dem Holzauge), wäre sicher zu verkraften gewesen, aber andererseits sind ihre Momente auch nicht so ausgewalzt, das es anstrengend wird. Erfrischend sind auch die piratischen Grausamkeiten, die für einen FSK12-Film durchaus saftig und phantasiereich ausfallen. Da wird gemetzelt, erdolcht, abgehackt und plattgequetscht das es eine Freude ist. Aber hey Kinder, ist nur Spaß.

Erfreulich wie schon im ersten Film sind die insgesamt sorgfältigen Trickeffekte, die bewusst auf eine völlig entfesselte Kamera verzichten, die grade Action-Szenen und Kamerafahrten oft den Look von Computerspielen geben. Hier hält man sich zurück, versucht oft den Look normaler Kameraaufnahmen zu erreichen, was dem Film insgesamt gut tut. Die Farbdramaturgie ist wieder karibisch bunt, mit Akzent auf schmierige braun- und gelbtöne, die die leicht gammlige Erscheinung aller Beteiligten gut unterstreichen.
Die Actionszenen, sind noch ausgefallener und phantasiereicher als im ersten Teil, beeindrucken durch einen relativ realistischen Look, sowie durch wirklich brilliantes Timing, was sich besonders im Finale bemerkbar macht, wenn gleichzeitig in einem rollenden Mühlrad gefochten wird, während die Sprottenpiraten Jagd auf Davey-Jones-Schatzkiste machen. Das verblüffte Gesicht von Keira Knightley und den beiden Slapstick-Piraten, wenn mitten in einer bedrohlichen Situation plötzlich das Mühlrad vorbeirollt, gefolgt vom wie immer tänzelnden Jack Sparrow, ist Gold wert.

Einzig durchwachsener Moment ist der Angriff des Riesenkraken, der mich nicht wirklich überzeugte. Irgendwie wirkt die Bewegung der Tentakel wenig glaubhaft, irgendwie sahen die Darsteller in diesen Momenten immer unglaublich reinkopiert aus. Dazu kommt die typische übertriebene Unschärfe die einfach nicht mit den realgedrehten Aufnahmen harmoniert. Welches Trickstudio dafür auch immer verantwortlich war, es ist leider der schlechteste CGI-Effekt des ganzen Films. Natürlich ist das ein kleiner Makel an einem ansonsten wirklich sehr sorgfältig gemachten Film. Alleine die detailversessene Ausgestaltung von Davey Jones Fischpiraten ist ein Erlebnis, von Muschel- und Seesternbesetzten Gesichtern, bis zu Figuren die aussehen als hätte ein Blauwal eine Moluske genotzüchtigt ist wirklich eine Vielzahl an originellen und abstoßenden Figuren dabei. Die Animation von Davey Jones selbst ist ein kleines Meisterstück, da sie es schafft den Schauspieler trotz aller Digitaleffekte nicht völlig hinter den Pixeln verschwinden zu lassen.

Musikalisch gibts Dienst nach Vorschrift, Hans Zimmer hat sich diesmal persönlich an die Partitur gesetzt, nachdem er, ungewiß ob es ein Erfolg würde, den ersten Teil noch von seinem Protegé Klaus Badelt machen ließ. Das bekannte “Pirates”-Thema wird in X-Varianten vom Marsch bis zur Ballade variiert, dazu kommt noch die Musik aus Davey-Jones-Spieluhr die wir ebenfalls in diversen Varianten zu hören bekommen. Das alles passt jedoch bestens zum Geschehen auf der Leinwand, bietet also auch keine Grund zur Beschwerde. Nur vielleicht nix, was man sich zuhause ohne den Film noch dutzendfach anhören würde.

Zum Ende hin zieht es sich dann leider etwas. Nachdem Captain Jack sich Cliffhanger-Kompatibel in Lebensgefahr begibt, dauert es leider noch rund eine Viertelstunde, bis der Film einen nach Hause lässt. Da wäre weniger mehr gewesen, den Frust des Davey Jones’, den zweiten Besuch bei der (großartig gespielten) Voodoo-Mutti hätte man auch an den Anfang von Teil Drei schieben können, die emotionalen Tränendrüser weglassen, da sie bei dieser Art von Film eh nicht wirklich funktionieren. Immerhin gibt es eine Schlußpointe, ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten, das einen dann letztlich doch überrascht und versöhnt in den Abspann schickt.

Dennoch: Für Leute mit Sitzfleisch und Spaß an guter, überdrehter Popcornunterhaltung bietet “Dead Mans Chest” rundweg gelungene Unterhaltung mit hohen Schauwerten, bestens aufgelegten Schauspielern und einem Ende das neuierig macht auf den dritten Teil. Ich werd auf jeden Fall wieder an Bord sein.

Ahoi.

In : Review

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur u.a. für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

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46 Comments

  1. Nerdcore - A Blog about very cool Stuff. Und so.

    […] Welcher Film? Na? Welcher Film? Nö, nicht Poltergeist, nein. Die Fünf Freunde sind zurück auf der großen Leinwand. Um genau zu sein: Die Fünf Filmfreunde haben sich zusammengetan und ein Weblog auf die Beine gestellt (übrigens und ungelogen in nur sensationellen fünf Tagen), das alles und jedes rund um das Thema Film abdeckt. Bei den Filmfreunden geht es um skurrile Trailer, ausführliche Filmbesprechungen, Neues in der Welt des Kinos, brandneue Gerüchte und News, um Klassiker und überhaupt alles was gut ist in der cineastischen Welt der Schwerkraft. […]

  2. Nomak

    The Rock? Con Air? Überflüssig?
    Nee, mein Freund, das sehe ich aber ganz, ganz anders. Die haben mir beide riesig viel Spaß gemacht, N. Cage war super darin und seine Synchronstimmer ist der Hammer.
    Musste ich sagen.

    P.S.
    Fluch der Karibik hat mir auch Spaß gemacht.

  3. echox

    Mmmhh, die Schrift in den Kommentarfeldern (Name, Mail, Website) sollte nicht Schwsrz auf Schwarz sein ;-)

    Na mal sehen ich werde mir den 2. Teil jetzt am Dienstag ansehen, aber irgendwie… Ich hab den 1. Teil vor ein paar Tagen gesehen, jetzt die Filmkritik gelesen und spiel ein wenig Monkey Island. Ne gewisse Aehnlichkeit, auch ueber das Thema Pirat, ist da durchaus da. Auch wenn es nur die Stimmung an manchen Stellen ist…

  4. Renington Steele

    Nomak: Con Air ist so überflüssig wie alkoholfreies Bier, The Rock grade mal so erträglich. Das ist Mainstreamkino ohne jeden Stil oder Virtuosität… da mag ich ja Rumble in the Jungle mehr… (mit The Rock übrigens… äh.. ja.)

  5. Dr.Sno*

    Was Dead Man’s Chest noch mit Piraten zu tun hat, konnte ich nicht mehr nachvollziehen. Auch weshalb sich alle Darsteller nochmal für so ein Drehbuch hergegeben haben. Mir unverständlich. “Rundweg gelungene Unterhaltung” hätte ich mal den drei Typen neben mir sagen sollen – die sind nämlich nach der dritten Krake glatt eingeschlafen. Schade, denn den ersten Teil fand ich doch noch ganz gelungen.

  6. Nilz N Burger

    guck doch weiter arthaus, doc…:)
    ich hab den gestern gesehen und würde gerne von dir wissen, was der NICHT mit piraten zu tun haben soll? also, das war ja der piratigste piratenfilm seit der piraterie. der war ja noch piratiger als der erste!

  7. Dr.Sno*

    vodoo – nix piraten
    kanibalen – nix piraten
    kein schiff wurde gekapert – nix piraten
    spanische, britische und französische flotten gabs gar nicht mehr – nix piraten
    ein alien ist kapitän von der nautilus vom flying dutchman – nix piraten

    sieht man irgendwo im film eigentlich mal die totenkopfflagge?

    und den rest guck ich mir lieber bei arthaus indiana jones filmen an als mir die east indian company in den west indies anzutun. da passt das der schnickschnack (redundantes berg-hinunter-rollen) dann wenigstens mit der story zusammen.

  8. Adel

    oOch, ganz kurz Dr. ;)
    Als der Fliegende Holländer dieses Handelsschiff, auf welchem Herr Bloom mitreist, kapert

  9. Nilz N Burger

    na, da war aber jemand ganz verquarkt, als er im kino war, oder?
    menschenfresser – schon in zigtausend piratengeschichten gehört
    schatz ausbuddeln – schon in zigtausend piratengeschichten gehört
    holzbein, papagei, rum – schon in zigtausend piratengeschichten gehört

    die britische flotte, die fehlende totenkopfflagge, das muss dich ja dann auch schon alles im ersten teil gestört haben, wieso guckst du dir denn den zweiten dann noch an, wenn das alles so nicht stimmt?

    btw: wieso sollte vodoo nix mit piraten zu tun haben?

  10. Andreas

    Con Air zahlt sich tatsächlich aus, denn wo kann man schon sehen, wie Malkovich einem Stoffhasen eine Knarre an den Schädel hält und Cage droht “Don’t move or the Bunny gets it” … das ist sehr fein :-)

  11. Clemens

    Du spichst mir aus der Seele….genau so habe ich es auch gesehen.

  12. Dr.Sno*

    nilz, dann zähl mal wie oft die piratenflagge im ersten teil vorkommt. ich ruf dann mal die krake, die kann dich dann voll piratenmäßig entern. vorher schlüpfst du dann einfach noch in ein alien-outfit und spielst auf deiner orgel! verquarkt, stimmt, besser kann man den film nicht beschreiben…

  13. Trinity

    Danke für diese ausführliche Kritik! In den meisten Punkten teile ich die beschriebenen Eindrücke, aber beim Menschenknochen-Käfigkugel-Aufheben, das aussah, als ob die Großmutter ihre Unterröcke rafft, war ich schon etwas genervt… Allerdings ist das ganze Drumherum ja sowieso nur schmückendes Beiwerk für die grandiose Vorstellung von Johnny Depp, dem unangefochtenen King of Absurdität! Wirklich genial und fantastisch, wie er auch im zweiten Teil seinen Captain Jack Sparrow verkörpert, einfach anbetungswürdig =)

    Aber was haltet Ihr denn davon, in Zukunft für den schnelleren Überblick Sterne, Laserschwerter oder Totenköpfe als Ranking zu vergeben. Z.B. bekommt Fluch der Karibik 5 von 5 möglichen Totenkopf-Flaggen, Saw bekommt soundsoviele Sägen und so weiter????

  14. Nilz N Burger

    och doktor. piraten, geister, gespenster, grusel. unheimliche dinge…das kam schon immer zusammen. der typ von dem du sprichst ist ja kein alien, sondern ein tintenfischmann. (deswegen heisst es ja auch irgendwann “ok, dann unterschreiben wir mit blut…äh…ich meine tinte.”) wie seine ganze crew zu fischwesen geworden ist. nicht unplausibel im kosmos der geschichte. die orgel als meinetwegen zitat, aber vor allem klassisches motiv für eine gruselfigur hat mir auserordentlich gut gefallen. wenn schon übertreiben, dann aber auch bitte mit stil. ich finde die passte zu der figur.

  15. SirDregan

    Klar hat Vodoo was mit Piraten zu tun. Schon mal Monkey Island gespielt? *g*

    Sehr schöne Kritik!

  16. Batzman

    Und zum Krakenböswicht. Davey Jones ist Seemansslang für den Meeresgrund und den Tot und alles Unheimliche, was Seeleuten wiederfuhr. Insofern hat seine Personifizierung in PotCDmc durchaus sehr viel mit Piraten zu tun.
    Und wenn der Doc noch lange rummault wird er über die Planke geschickt…

  17. Silka

    wie schon auf meinem blog. ich habe mir in die hosen gemacht. öh ok fast.

  18. Dr.Sno*

    @batzman, na dann ist ja alles klar: super film also, grandios! hätte mir nur jemand früher sagen sollen, dass die kommentare hier nur zum applaudieren gedacht sind.

  19. Tiziana

    Ihr sprecht mir aus der Seele.
    Klasse Film. Klasse Popcorn. Klasse CAPTAIN Jack Sparrow!

  20. Batzman

    @DocSnot

    Relax. And tell yourself: It’s only about movies. It’s only about movies.

    Und jetzt nehmen wir eine Aspirin, und wenn das Ironieverständnis bis morgen nicht wieder da ist, dann müssen wir operieren. :)

  21. Michael

    “Pirates of the Carribean” ist IMHO eine der besten Disney-Attraktionen. Nicht umsonst haben unzählige Parks dieses Ride versucht zu kopieren. Der Europa Park und das Rastiland sind da nur zwei. Die Silbermine im Phantasialand ist genauso an den genialen Darkride angelehnt wie eine Themenfahrt in Drayton Manor. Überall auf der Welt gibt hat “Pirates of the Carribean” Themenparks geprägt.

  22. Dr.Sno*

    @butzemanbatzman: klasse kommentar! du kennst dich echt aus.

  23. roland

    Shit, dieses “Sag was!” lässt einem ja kaum eine andere Wahl… Ich frag mich immer, was ihr von solch einem “Film” so erwartet. Gerade bei “Fluch der Karibik” und erst recht bei “dessen Nachfolger”. Der Kram fällt eindeutig in die Kategorie “Entertainment” und zur Hölle nochmal, würde so ein Stück Unterhaltung das Ziel verfolgen, eine Message unters Volk zu bringen oder gar den Versuch unternehmen, überhaupt etwas aussagen zu wollen, würde es nicht nur keine Phantastillionen an Dollars einspielen, sondern schlichtweg keine alte Sau interessieren. Die Frage, ob ein zweiter Teil gerechtfertigt ist, stellt sich nicht, solange die Zuschauerzahlen stimmen und die Frage, wie “tief” die Charaktere gezeichnet sind, versteht die Mehrheit der Zuschauer nicht einmal. Das Ganze bedeutet unterm Strich schlichtweg nichts, einfach nur nichts. Aber es unterhält, und wie ich finde, auf wunderbare Art und Weise. Besser als RTL2. Und ja, ich studiere Soziologie, schon klar, aber ich finde, man sollte sich durchaus darüber im Klaren sein, dass Unterhaltung um ihrer selbst Willen heutzutage einiges wert ist (Ok, das würde ein Soziologe nie sagen) und dass das Sezieren jeder einzelnen Szene einem dann doch irgendwie den Spaß an der Sache nimmt. Wenn das doch schon das einzige ist, was man wirklich ernsthaft hineininterpretieren kann. Ich weiß auch nicht, das hat sich irgendwie von alleine geschrieben. Ich finds fett, und geh am Donnerstag dann halt auch mal ins Kino und ich freu mich drauf.

  24. mS

    und dies salzige popcorn dazu – toll – und die saunamäßige hitze bei uns im kino – fast wie in der karibik, nur das es nach der pause wie in der sporthalle nach 4 stunden schulsport roch – aber der film rockt!

  25. kielholen

    Keine Message?
    “Wenn Du weißt was Du willst, dann klappt es auch mit dem Kompaß!” Ist doch hochphilosphisch. Ich hab was gelernt.:-)

  26. Neoanarchie.net

    Ein verwegener Morgen…

    …den ich da heute hatte. Gespickt voller wundervoller Neuigkeiten. Zunaechst ist endlich mal ein anstaendiger deutschsprachiger Filmblog ins Leben gerufen worden, des is schonmal ganz gut, wenn die weiter so fleissig reviewen™, dann is das …

  27. Fluffi

    Dass der Film mit einer Pause gezeigt wird, ist kinoabhängig und technisch bedingt. Viele kleine oder ältere Kinos können schlicht und einfach keine so großen Filmrollen abspielen wie ein Überlänge-Film einnimmt. Deshalb wird der Film auf zwei Rollen aufgeteilt und notgedrungen mit einer Pause (zum Rollenwechsel) gezeigt. Das war auch schon bei Titanic so :)
    Moderne Kinos, die evtl. sogar digital projizieren, zeigen den Film ohne Pause.
    Viele Grüße
    Fluffi :)

  28. dee

    So eine Pause hätte ich mir gewünscht – dann hätt ich auf’s Klo gekonnt (diese Mühlradszene lässt einen nicht). Davy Jones’ Maske war großartig und Jack als Früchtespieß ebenso. Was mir außerdem gut gefallen hat, dass die Eingeborenen nicht synchronisiert wurden (hab die übersetzte Version gesehen). Trotzdem *seufz* es war echt zu lang und das Kino hätte eine Lüftung vertragen.

  29. spree1's daily dime

    pirates of the caribbean vol.2…

    Gestern stand seit langem mal wieder ein Kinobesuch an. Geschaut wurde “Pirates of the Caribbean: Dead Man’s Chest“, die Fortsetzung des Piratenspektakels rund um Jack… äh Captain Jack Sparrow.
    Nach dem ersten Teil waren die Erwartungen bei m…

  30. Khesrau

    Der Film war mir zu lang, sodass ich das Kino schon fruehzeitig verlassen musste, weil ich noch etwas Anderes zu tun hatte. Das aergert mich im nachhinein ein wenig, denn dann haette er mich sicher versoehnlich gestimmt. PotC2 bietet gute Darsteller, ein paar gute Gags, viele Lacher fuer Leute, die den ersten Teil gesehen haben und ganz viel unnoetige Action, damit eben der Piratenfilm gegeben ist.

    Popcornkino also. Aber bitte gleich drei bis vier Tueten mitnehmen und Sitzfleisch nicht vergessen.

    Ach ja: Du kannst jetzt mit dem Cage-Bashing aufhoeren. Auf Dauer wird das verdaechtig ;)

  31. Dog Hollywood

    >>Ach ja: Du kannst jetzt mit dem Cage-Bashing aufhoeren. Auf Dauer wird das verdaechtig<<

    Siehst du, Batz, jetzt ist es raus. Dabei ist Mr. Cage gar kein schlechter Schauspieler (Face/ Off, Stadt der Engel, Spiel auf Zeit, …), er besetzt nur manchmal die falschen Rollen (Coreli’s Mandoline, Ghostrider, Adaption).

  32. Khesrau

    Elegant, wie man sich dabei um “Tricks” oder “The Weather Man” schlängelt.

    Es gibt genug “Schauspieler”, die es verdienen, bebashed zu werden. Cage mag nicht als der sympathischste vorkommen, wenn man von ihm außerhalb der Filme hört. Aber ein schlechter Schauspieler ist er ganz sicher nicht. (Und ich bin nicht mal Fan. Man stelle sich das mal vor.)

  33. blog.stefanbueschler.de » Captain Jack is back

    […] Es ist mittlerweile schon ein paar Tage her als ich mir den 2. Teil von “Fluch der Karibik” angesehen habe, da ich aber gerade auf dieses schöne Blog von den Fünf Filmfreunden gestoßen bin kann ich getrost auf ein tolles Review verlinken und das Cinespace Kino in Bremen empfehlen. Dort gibt es “Pirates of the Caribbean: Dead Man’s Chest” mit digitalem Bild und tollem Sound. […]

  34. Ingo Vogelmann

    Geh mir einer weg mit dem Scheiss … ich finde diesen Blödsinn albern, und Johnny Depp sieht als Greis noch aus wie 16.

    Mein Sohn findet sowas sogar langweilig, und der ist 10. Da kuckt er lieber Rocco Sif….. nee, lassen wir das … ;o)

  35. Christoph

    Ich wär fast eingeschlafen in dem Film, so langweilig war der… Bin dann in der Pause gegangen, sorry, aber so einen schlechten Film hab ich nach Garfield schon lange nicht mehr gesehen…

  36. Prospero

    Ich würde mir den ja ansehen – ABER – wenn mir berichtet wird, dass das nur eine Überleitung zu Teil 3 wäre und kein richtiges Ende hätte – dann warte ich doch lieber auf die DVD-Box mit allen Teilen und schlafe dann auf dem Sofa ein. Wie bei Teil 1…
    Hat mich schon bei der Matrix genervt – und da weigere ich mich immer noch den dritten Teil mir anzusehen. ;-)
    Ad Astra

  37. Kamerakind

    Grossartiger erster Teil, schwachsinnige Fortsetzung. Teil 1 war ein charmanter, witziger und schräger Piratenfilm, im besten Sinne unbedarft.
    Die Fortsetzung ist eine im Marketingbüro entworfene Geldmaschine. Na gut, nichts gegen Geldmaschinen, solange sie mir ein paar Augenblicke toller Drehkunst liefern.

    Ein paar wenige hat der Film auch und es sind gerade die Momente, in denen nichts explodiert, niemand schreit und keine Säbel rasseln. Es sind ein paar geheimnisvolle Minuten, in denen es um uralte Flüche, die rauhe See und um das Schicksal aller Beteiligten geht. Danach wird zwar wieder gekämpft, geschrien und ertrunken.. aber meinetwegen.

    Schaue dem dritten Teil etwas ängstlich entgegen.

  38. Nadine Schöffler

    Also ich finde, nicht das Jack Sparow was tutiges hat, eher etwas zu viel Rum hatte. Ich war in beiden Filmen und ich fand se gut, naja Johnny Depp ist ja auch heiß^^. Ich denk, dass ich auch noch in den dritten gehen werde, find’s eigentlich immer blöd wenn man ins Kino geht und dann noch den nächsten Teil ankucken muss um zu sehen wie’s ausgeht,.. naja eagl, bin trotzdem schonmal gespannt.

  39. Spawn

    “Nicholas Fucking Cage”?! Mal Weather Man gesehen? 9MM? Ach… wayne..

  40. F5 - Die Fünf Filmfreunde

    […] Dog Hollywood meint: Die letzten Filmminuten von “Fluch der Karribik 2“, weil das Ende so offen gestaltet wurde und ich zu lange Zeit warten muss, bis Teil 3 in die Kinos kommt. […]

  41. F5 - Die Fünf Filmfreunde

    […] Die Gewinner: Rückblickend muß ich zugeben, auch wenn ichs nicht so auf dem Schirm hatte, war es ein gutes Filmjahr, mit vielen Nominierten die es wert waren zu gewinnen. Fast in allen Kategorien siegte ein verdienter Streifen, auch wenn andere denen ich es ebenso gegönnt hatte dafür verloren. Erstaunlich sind die drei Oscars für “Pan’s Labyrinth“, auch wenn es nicht das ganz große Los wurde, aber immerhin drei Preise für einen fremdsprachigen Film. Überraschend auch, daß der Preis für den besten Schauspieler, nicht wie üblich als Gnadenpreis an einen altgedienten und bisher übergangenen Akteuer, in diesem Falle Peter O’Toole (der aussah als würde er nicht mehr viele Verleihungen erleben), ging, sondern an Forrest Whittacker (für Last King of Scotland), der sich leider sülzig und viel zu langatmig bei Gott und der Welt und Gott… bedankte. Forrest ist ein ganz passabler Akteur, aber er hat die Tendenz mir auf den Sack zu gehen. Esoschwurbel-Religionsbrabbel-Kerl. Liebenswerter da die wundervolle Helen Mirren, die wie erwartet und gegen beachtliche Konkurrenz den Goldi für “The Queen” mitnahm. Lobenswert insgesamt, das die Preise verteilt wurden um möglichst vielen Filmen eine Anerkennung zuteil werden zu lassen. Einen klassischen Streak- einen Film der alles abräumte gab es nicht, auch wenn The Departed mit vier Oscars, inkl beste Regie, Drehbuch, Schnitt und Film des Jahres, verdient gewann. Umso erstaunlicher, da brutale Filme normalerweise nicht grade Oscar-Favoriten sind. Schöne Anerkennung gab es für Little Miss Sunshine (Bestes Originalbuch und Alan Arkin als beste männliche Nebenrolle), die genialen Tricks in “Pirates of the Caribean 2“, die Animation in “Happy Feet” (auch wenn ich es “Monster House” ebenso gegönnt hätte – aber wenigstens wars nicht “Cars“) Als Verlierer des Abends muß wohl, neben den mit einem Nebenpreis abgespeisten “Babel“, der hochgehandelte aber reichlich belanglose “Dreamgirls” gelten, für den es lediglich die beste weibliche Nebenrolle und Soundmix gab – bei den zahlreichen Nominierungen schon eine Schlappe. Und welche von den drei Frauen hat eigentlich Eddie Murphy gespielt? Die Dicke da, die die beste Nebenrolle prämiert bekam? Mann, mann, der Kerl ist wirklich ein Chamäleon. […]

  42. F5 - Die Fünf Filmfreunde

    […] der erste ein mehr oder minder klassischer Piratenfilm, mit viel Humor und einem Geistertwist, bot der Zweite überdrehten, visuell inspirierten Slapstick mit grandiosen Tricks und einer überbordenden Story, […]

  43. TimyFreak

    Kurz zu Fluffis Kommentar: Soweit ich weiß ist JEDER Film auf mehrere Filmrollen aufgeteilt (also auch in jedem Kino), daher kommt im Kino doch so oft oben rechts dieser Kreis für eine halbe Sekunde eingeblendet – das Zeichen für den Vorführer, die Filmrolle zu wechseln.

    Aber Fluch der Karibik ist so ein tolles Beispiel dafür, wie unterschiedlich menschliche Geschmäcker sein können. In vielen Studi/-Schüler-VZ-Profilen steht die Trilogie bei “Lieblingsfilme”. Ich habe beim ersten Teil nur zur Hälfte hingeguckt, aber der schien durchwachsen zu sein. Vielleicht in Ordnung, deshalb werde ich mir den später nochmal ansehen.

    Dann waren dieses Wochenende Teil 2 und 3 dran. Und landeten prompt in meiner Top 5 (!) der schlechtesten Filme aller Zeiten. Ich wollte das nur mal gesagt haben, da es hier soviele postivie Meinungen gibt.

    Popcornkino ist das eine (mal nebenbei bemerkt sind dies für mich Filme wie The Rock oder Armageddon, zumindest haben die mich als Kind wirklich unterhalten). Aber bei den Filmfreunden wurde doch schon geschrieben, dass “The Happening” nicht nur schlecht sei, sondern den Zuschauer für dumm verkaufen will. Und bei Fluch der Karibik 2 & 3 hatte ich dieses Gefühl. Die Szene mit “Captain Jack als wandelnder Früchtespieß beim Stabhochsprung” wurde hier gelobt, meine Freundin musste an dieser Stelle zum ersten Mal im Film sagen “das ist wirklich schlecht”. Und sowas hat sich für uns beide gehäuft.

    Für einen Kommentar wäre es zuviel Mühe, all die shittigen Elemente aufzuzählen. Ich will nur mal anmerken, dass Johnny Depp wie in Fear And Loathing In Las Vegas spielt – die ganze Zeit auf einem Drogentripp, anderen nennen es Tuntig, naja. Jedenfalls Habe ich ihn als Jack Sparrow zu keiner Sekunde für einen coolen Charakter gehalten, genauso wenig wie all die anderen Figuren, die mir sowas von egal waren. Ich kann es nicht verstehen, wie auch nur irgendjemand diese Clowns für interessant halten kann.

    Das waren meine 2 Groschen.

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