Wir sind da!

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Dies ist die Geschichte der Cineastischen Fünf.

Fünf mehr oder minder jungen Männern, die in ihrer Jugend einer Überdosis Projektor- und TV-Strahlung ausgesetzt wurden. Dadurch hat sich die Molekularstruktur ihrer Gehirne für immer verändert. Bis zum heutigen Tag können Sie die Titelmelodien aller ZDF-Weihnachtsmehrteiler auswendig summen (außer Anna und Nesthäkchen), kennen die Texte der Musik der Fraggles, der Bugs-Bunny-Show, “Western von Gestern” und vieler anderer Serien.

Die meisten von ihnen lernten erst im Alter von 15, daß Freddy Krueger gar keine reale Person ist und Mutter Beimer eine geheime Identität hat, in der sie sich Marie-Luise nennt. Die Bilder unzähliger guter wie schlechte Filme haben sich für immer durch die Netzhaut direkt in ihre DNA gebrannt. Von Citizen Kane, Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle, Fahrstuhl zum Schaffot, Soylent Green, Tony Maroni, Stadt der Frauen über Dawn of the Dead, Graf Bobby, Die Goonies bis zu Ichi the Killer, Akira, Miss Daisy und ihr Chauffeur, oder Schtonk und das Experiment – ihre Wahrnehmung ist auf immer verschmolzen mit der flackernden Welt fantastischer Geschichten.

Wenn sie jetzt mit Filmen konfrontiert werden, unbedacht einen Trailer sehen, werden aus den, im normalen Leben eher unscheinbaren René, Nilz, Dominic, Oliver und Malcolm, die mit cineastischer Superpower und fünffachen Hitzeblick ausgestatteten FÜNF FILMFREUNDE. Fehlt eigentlich nur noch, dass sie sich für Kinoabende Gummikostüme anziehen und ins Kino nicht gehen, sondern schwingen.

Eigentlich wohnen sie ja schon da, im Kino, haben ihre Kleiderschränke an den Seitengängen aufgebaut und Kühlschränke in die Rückseiten der Sitze. Und da schauen sie, ständig im Grunde, alle Filme, die ihnen unter die quadratischen Augen kommen.

Schließlich haben sie sich gedacht, “wenn wir doch sowieso schon alle täglich hier und hier und da und dort Sachen ins Internet schreiben, das könnten wir auch gemeinsam in ein monothematisches Weblog tun.” Naja eigentlich war es etwas anders formuliert: “Ey, Wollen wir alle zusammen ein Filmblog machen?”

Also haben sie in der Rekordzeit von nur 5 Tagen eins aufgesetzt und schonmal mit Inhalten gefüllt, die der Batz in der Schublade hatte. Ja, und jetzt sind sie hier. Gewöhnt euch dran.

Denn gemeinsam haben sie sich verschworen zu kämpfen. Für Weltfrieden, das Wahre, Gute und Schöne. Für das Trashige, Dramatische, Erschreckende, Komische, Herzerwärmende und Liebenswerte.

Kurz: für den Film.

Denn es gibt keine Realität.

Es gibt nur schlechte Drehbücher mit zuvielen Nebenfiguren.

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9 Kommentare

  1. Dann mal herzlichen Glückwunsch zum Start! :-)
    Möge es GROSS werden!

  2. ganz grosses kino, jungs!

  3. Na dann auch von meiner Seite viel Erfolg. Ich habe Euch ja gestern schon kurz gefeatured. ;-)

  4. Sehr geil, das alles hier.
    Ganz ehrlich.
    Und jetzt schon so gefüllt…

    Nur: Warum vergibt Ihr keine “Sternchen” oder Noten?

    Muss ich denn jetzt vor dem Gang in die Videothek immer hier oder bei Anke reingucken? Oder auf bei Blogs? :)

  5. nice nice nice, das ist doch mal ein gelungener start und ein überzeugender auftritt.
    wünsche euch viel spaß und das der inhalt schön gedeie

  6. Nachdem ich mich jetzt mal umgesehen habe und mir der Inhalt und die Optik (an sich) gefällt, muss ich doch loswerden, dass mir die helle Serifenschrift in dieser Größe auf dem dunklen Hintergrund nach kurzer Zeit Augenschmerzen bereitet.

    Oder ich werde/bin halt alt…

  7. Richtig geil.

    Das Design und wow, ALLES alles ALLES perfekt. ;D

    Tolle beschreibung – was soll hier schon schief gehn?

  8. Viel Erfolg mit der neuen Seite.
    Super geiles Design, nur das Kommentar-Formular ist noch nicht so schön wie der Rest.

  9. Und es ist, es ist … ein Filmblog!

    Sehr schick, viel Spaß mit der Seite.

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