Star Trek: Sorry we’re straight

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Trek Teaser Vierzig Jahre ist es in diesem Jahr her, daß das erste Raumschiff Enterprise loszog um dorthin zu gehen, wo noch niemand zuvor gewesen war.
Vierzig Jahre in denen zehn Filme, fünf Serien und eine Zeichentrickserie die Story fortspannen, die sich ein ehemaliger Armeepilot namens Gene Rodenberry Mitter der 60er Jahre ausgedacht hatte.
Für 2008 wurde nun ein neuer Kinofilm angekündigt, der die Geschichte am Leben erhalten soll, die es geschafft hat durch ihre humanistische Botschaft Fans in allen Ländern der Welt für sich zu begeistern. Auch solche, die von den Machern eher stiefmütterlich behandelt wurden.

„Es sind verdammte Feiglinge. Ganz einfach.” Feiglinge – Cowards, und er dehnte das Wort spöttisch, verhöhnend. So stand Andrew J. Robinson (Hellraiser, Dirty Harry, Twilight Zone) im Jahr 2000 vor über 800 Trekkies beim Expo-Trek in Hannover auf der Bühne und redete sich in Rage. Er meint die Produzenten der Serie. Die Frage aus dem Publikum an den Darsteller des Garak in Deep Space 9 war, warum es in Star Trek keine schwulen oder lesbischen Charaktere gibt.

Andrew J. Robinson als Garak

Was viele der Trekkies und sicherlich auch viele der schwulen Fans der Serie von Anfang an faszinierte, war das, was von den Produzenten gerne Vision oder Philosophie genannt wird. Auch wenn diese Worte vielleicht etwas hochgestochen klingen, einen wahren Kern hat die Sache schon. Von Beginn an versuchte Gene Roddenberry, Schöpfer der Originalserie, Star Trek mehr sein zu lassen als nur Unterhaltung. Zaghaft zwar, aber dennoch bemerkenswert, brach die Serie in den Sechzigern mit einigen Tabus der amerikanischen Gesellschaft: Beziehungen zwischen Schwarzen und Weißen, Frauen in Führungspositionen, die Sinnlosigkeit von Rassismus, kritiklosem Glauben an einen Gott.

„Unterschiede akzeptieren, tolerant sein, Anderes verstehen – Vielfälltigkeit als Chance begreifen und annehmen.” – so summiert George Takei, Mr. Sulu (einziges offen schwules Castmitglied des Franchise), die Grundideen von Star Trek auf einer Pressekonferenz. So einfach die Idee, grad deswegen so eingängig.

Doch die Sechziger Jahre sind lange her. Nach der „Next Generation” unter Captain Picard, „Deep Space Nine” (mit einem Schwarzen als Captain), „Voyager” (einer Frau als Captain und einem schwarzen Vulkanier) und “Enterprise” (die sich wieder mehr an handfester Action a la Cpt. Kirk orientierte und die Zuschauer in den letzten Staffeln mit einem Country-Music-Theme quälte), in denen sich Star Trek zwar meist politisch korrekt, aber nicht mehr wirklich auf der Höhe der Zeit zeigte, warten viele der Gay-Trekkies noch immer darauf, daß auch sie eine Identifikationsfigur im Star Trek-Universum erhalten. In Unterschriftenaktionen und auf Websites setzen sie sich seit Jahren dafür ein – bisher ohne nennenswerten Erfolg. Die Website „Gay and Lesbian Star Trek” nennt sich mit bitterem Unterton „Eine Saga von Lügen, Täuschung und gebrochenen Versprechen” und wird mittlerweile nicht mehr aktualisiert.

Nach dem Einstellung der nur mittelprächtig erfolgreichen, eher auf Cowboy und Machocharaktere setzenden “Enterprise”-Serie, scheint es wenig Hoffnung zu geben, daß von offizieller Seite mit einem Homo-Charakter in Star Trek zu rechnen ist. Wann und in welchem Format es eine neue Serie geben wird, steht derzeit noch in den Sternen.

Andrew J. Robinson
Andrew Robinson im Gespräch

Wäre es nach dem Schauspieler Andrew J. Robinson gegangen, so wäre zumindest eine Figur in Deep Space Nine schwul (oder bisexuell) geworden. Ein undurchschaubarer Charakter namens Garak, der zum festen Personal der Raumstation gehörte, ein Cardassianer, ein „einfacher Schneider” mit einer mysteriösen Vergangenheit. Zu Beginn der Serie gibt es regelmäßige Treffen zwischen Garak und einer der Hauptfiguren von DS9, dem Arzt Dr. Julian Bashir. Bashir ist jung, unerfahren, gutaussehend – Garak ist älter, weiser und absolut undurchschaubar.

Wenn man sich die ersten Begegnungen der beiden ansieht, auf Blicke und Gesten achtet – man könnte durchaus auf die Idee kommen, daß unausgesprochen mehr abläuft als nur ein Gespräch über politische Ideen und kulturelle Differenzen zwischen Menschen und Cardassianern. Und der Eindruck ist nicht falsch.

Am Rande der „Expo-Trek”, erzählte mir Robinson, Jahrgang 1946 und heterosexuell (auch wenn er in einem TV-Film mal Liberace spielte) von seinen Ideen zur Figur des Elim Garak: Warum müssen für Aliens – im Englischen nicht nur das Wort für Außerirdische, sondern gleichfalls für Ausländer – westliche Moralstandards gelten? „In meiner Vorstellung ist Garak jemand, der, würde er sich sexuell von einem Stein angezogen fühlen, er würde versuchen ihn rumzukriegen.” Warum sollte sich ein Außerirdischer an konservativ-amerikanische Wertmaßstäbe halten? Garak findet Gefallen an Dr. Bashir, warum auch nicht? Eine Idee, mit der sich die Produzenten und Drehbuchautoren von DS9 nicht anfreunden mochten. Garaks und Bashirs regelmäßige Treffen zum Essen wurden reduziert, und schließlich verpasste man dem Cardassianer eine Romanze mit einer wesentlich jüngeren Frau. „Ein armseliger Versuch, Garak zu heterosexualisieren”, wie Robinson meint. „Garak und diese junge Frau, das wirkte mehr wie eine Dirty Old Man-Sache, dann haben sie die Schauspielerin, die die Rolle spielte, auch noch dauernd ausgetauscht, es funktionierte überhaupt nicht.”

Dr. Bashir hingegen bekam eine kernige Männerfreundschaft zum DS9-Cheftechniker Miles O’Brian verpasst – eine Freundschaft, die am Ende der Serie so weit gehen konnte, das sich die beiden quasi ihre Liebe zueinander gestanden, eine Liebe, die man in dieser Weise nie zu einer Frau empfinden könne. Mit Garak wäre eine derartige Aussage nie möglich gewesen, meint Robinson. „Es ist diese Art von Cowboy-Freundschaft, das ist etwas Ur-Amerikanisches. Wenn Bashir und O’Brian zusammen sind, ist das so Macho-like. Sie spielen zusammen Dart, trinken Bier…” Garak hingegen ist eine vielschichtige, weniger klar verortbare Person. Seine Moral ist eine andere als die der (heterosexuellen, westlich moralisch) geprägten Menschen. „Es ist okay, im Fernsehen Männer beim Football zu zeigen, die sich in den Armen liegen, Bier trinken, sich nahe sind – diese Form von verschlüsselter Homosexualität ist okay, aber jemand der tatsächlich offen dazu steht, daß er schwul ist, daß er eine andere Art zu Leben hat und dazu steht – das geht auf keinen Fall, das ist verboten” erklärt Robinson und benutzt tatsächlich das deutsche Wort „verboten”. „Vielleicht kommen wir ja allmählich in eine Zeit, in der man merkt, daß nicht alle Aliens böse und seltsam sind – denn im Endeffekt ist das doch nur ein Code.
Aliens stehen für alles das, was wir nicht verstehen, was nicht in unser Bild von Moral passt – Aliens sind alle, die nicht sind wie ich. Die nicht nach meinen Spielregeln spielen.”

War die ursprüngliche Star Trek-Serie einst Vorreiter im Ansprechen heikler Themen und unbequemer Wahrheiten, so fallen ihre Nachfolger heute mehr durch Übervorsichtigkeit und politisch korrektes Taktieren auf. Während in anderen US-Fernsehserien schwule und lesbische Charaktere längst zum festen Personal gehören und selbst Zeichentrick-Serien wie die “Simpsons” kein Problem mit dem Thema haben, zieren sich die Verantwortlichen bei Paramount noch immer, einen Homo in Star Trek auftreten zu lassen. Gerüchte, daß eine Figur in „Star Trek: First Contact” schwul sein solle, oder daß das Quotenpushende Borg-Babe Seven of Nine in Voyager sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühle, wurden eiligst dementiert, genauso wie, daß jemand aus der Stammbesetzung von “Enterprise” sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen würde – nicht ohne zu versichern, daß man natürlich nichts gegen Homos habe.

Anfang der Neunziger Jahre hatte Gene Roddenberry in Interviews versprochen, daß auch in Star Trek ein Platz sei für Homosexuelle. Er hatte erklärt, daß sich sein eigenes Bild von Schwulen und Lesben im Laufe der Jahre zum Positiven gewandelt habe. Vierzehn Jahre später warten die Fans noch immer; und die Hoffnung, daß im neuen Film, der für 2008 angekündigt ist und der die Jugenjahre von James. T. Kirk (gespielt von Matt Damon) beleuchtet, ein Queer-Character zur Besetzung gehört, könnte schon bald wieder enttäuscht werden.

„Es dauert, bis Leute sich auf neue Ideen einlassen – sogar bei Star Trek Fans”, meinte Andrew J. Robinson auf die Frage, warum seine Landsleute oftmals viel konservativer erscheinen, als ihnen dies in liberalen, aber erfolgreichen Fernsehserien wie Picket Fences, ER, Desperate Housewives oder Sex and the City vorgelebt wird. Vielleicht dauert es wirklich und vielleicht kann das Fernsehen auch nur einen kleinen Teil dazu beitragen, daß sich die Gesellschaft insgesamt liberalisiert. Im Falle von Star Trek scheint es aber hauptsächlich der fehlende Mut der Produzenten zu sein.

Hidden Frontier

Mittlerweile sind die Fans das Warten leid. In eigenproduzierten Serien, wie dem mittlerweile in der siebten Staffel laufenden “Star Trek: Hidden Frontier” , gehören neben klassischen Star Trek Stories, auch selbstverständlich schwule Figuren zum Ensemble. Es ist kein “Fag Trek”, typische Science Fiction rund um Subraum-Annomalien und Weltraumschlachten, Zeitreisen und “dorthin gehen wo noch nie jemand zuvor gewesen ist” steht auch bei dieser ambitionierten Fan-Serie im Vordergrund. Auf unterhaltsame Weise, kann man bei Hidden Frontier nicht nur mitverfolgen, wie die Macher mit ihrer Produktion wachsen und technisch wie schauspielerisch besser werden, sondern auch wie viel näher die Fans am Ideal der von Roddenberry erschaffenen Serie sind, als diejenigen die offiziel den Franchise verwalten. Hidden Frontier kann, wie alle Fan-Serien, kostenlos heruntergelanden werden.

„Es sind Feiglinge”, wiederholte Andrew J. Robinson auf der großen Bühne, nachdem sich der Applaus der Fans gelegt hat. „Ich hätte überhaupt kein Problem damit gehabt, die Rolle Garaks als schwul zu spielen, aber sie haben sich einfach nicht getraut, in diese Richtung zu gehen.” Wieder Applaus. „Ich komme immer wieder darauf zurück, auf die Angst der Leute vor unklaren Personen, vor grauen Personen, die nicht eindeutig schwarz oder weiß sind.” So gesehen steht die Angst der Produzenten vor Garak für die Angst der amerikanischen Gesellschaft vor Uneindeutigem, vor Dingen, die man nicht versteht. Auch für Homophobie.

Daß die Fans vielleicht geistig weiter sind als die Produzenten, zeigt sich auf den Conventions, in Diskussionsgruppen oder auch in der Dokumentation „Trekkies”, die sich dem Fandom widmet. Da wird ohne zu werten ein Trekkie gezeigt, der durch Star Trek-Verkleidungen sein Interesse am Cross-Dressing entdeckte und nun als weiblicher Sternflottenoffizier auf Conventions rumläuft.

Alles kein Problem. Für die Fans nicht, für die meisten Schauspieler der Serie wohl auch nicht. Vielleicht merkt Paramount das irgendwann ja auch noch.

Andrew J. Robinson hat einen Star Trek-Roman namens „A Stitch in Time” geschrieben, in dem er die Geschichte von Garak fortschreibt und dessen Vergangenheit näher untersucht. Wird man dort vielleicht mehr von Garaks sexuellen Vorlieben erleben? Robinson grinst: „Das Buch soll ja auch von Kindern gelesen werden können, es ist immerhin ein Star Trek-Buch, also wird es nicht zu explizit. Aber ja, Garak verliebt sich sowohl in Männer als auch in Frauen.” Auch andere lizensierte Romane aus dem Franchise haben sich mittlerweile mit schwulen Figuren beschäftigt, denn in Büchern scheint vertretbarer was als Mainstreamfilm oder Serie noch undenkbar scheint.

Kein Fag-Trek – aber vielleicht ein Schritt in die richtige Richtung. Und wie sagte es Leonard Nimoy alias Mr. Spock in Star Trek II so schön: „There are always possibilties…”
Warten wir den neuen Film doch einfach mal gespannt ab.
Und bis die offiziellen sich mal überwinden, bleibt schwulen und lesbischen Star Trek Fans das große Angebot an Fanfiction und Fanfilmen.

Über das Fanprojekt Hidden Frontiers berichtet die Today Show

A Stitch in Time (Star Trek Deep Space Nine-Roman) bei Amazon bestellen

In : Thema

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur u.a. für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

12 Comments

  1. Basti

    Hmm, nicht uninteressant, das Thema. Aber ich denke, die Erwartung, dass Star Trek wagemutig gesellschaftliche Denkanstöße gibt, ist ein bisschen zu hoch gegriffen.
    Und dass Star Trek die Welt in schwarz-weiß malt ist auch keine neue Erkenntnis.

    Ich würde mir generell in Serien einen lockereren Umgang mit allen nicht-konservativ-westlichen Dingen wünschen, denn der absichtliche Quoten-Asiate oder -Schwarze wirkt auch immer unnatürlich.

    Bei Homosexualität ist es so, dass ich persönlich sie nicht suche oder vermisse in Serien.

  2. Batzman

    @Basti

    Der Satz umgedreht wäre schon seltsam oder: “Bei Heterosexualität ist es so das ich sie persönlich nicht suche oder vermisse in Serien.”

    Hidden Frontier zeigt doch eigentlich sehr gut, wie es auch in den normalen Serien laufen könnte: Es muß kein großes Thema sein, es dominiert nicht die Serie in der es weiterhin um typische Star Trek-Stories geht, aber es kommt eben vor. Ist doch merkwürdig, daß sich die Fans für alle möglichen bizarren Alien-Rituale begeistern, klingonisch lernen, vulkanische Paarungsrituale klasse finden und dennoch irgendwie davon ausgehen, daß sämtliche Rassen im Weltraum heterosexuell sind…

  3. Thomas

    Rechne bitte nochmal nach, ja?! ;-)

  4. ego deluxe • Schwules bei Star Trek

    […] So wird Garak-Darsteller Andrew Robinson bei den Fünf Filmfreunden zu der Frage zitiert, warum die Produzenten von “Deep Space 9″ nie homosexuelle Charaktere in der Serie haben wollten. Nachdem das fröhliche Randgruppen-Lotto irgendwann sogar farbige Vulkanier hervorgebracht hatte, wäre es an der Zeit gewesen, sicher. Aber ehrlich gesagt habe ich schwule oder lesbische Charaktere bei Star Trek nie vermisst. Vermutlich weil die Serien allesamt für mich eine unglaubliche Asexualität ausstrahlten. Es gab eine sehr frühe TNG-Folge (die erste nach dem Pilotfilm), in der ein merkwürdiger Geilheitsvirus an Bord ausbrach. Was folgte, war so abschreckend steif (kein Wortspiel!) inszeniert, dass man garantiert keine Lust auf mehr zwischenmenschliche Intimitäten in der Serie bekam. (Wie Tasha Yar mit wackelnden Hüften durch die Korridore marschierte, lässt mich heute noch manchmal schweißgebadet aufwachen!) Und die Dreiecksgeschichte zwischen Riker, Troi und Worf fand ich bestenfalls nervig und aufgesetzt. Star Trek war für mich immer leicht soziopathische Nerd-Unterhaltung, bei der die Beziehungen zwischen den Figuren ohnehin zu kurz kamen, aber das nahm man in Kauf. Insofern hat es mich nie sonderlich gewundert, dass auch Homosexualität unter den Tisch fiel. Letztendlich versuchte man das Thema dann abzuhaken, indem Riker sich in einer späteren Folge in ein Zwitterwesen verliebte, in dessen Kultur es als unerhört galt sich mit zweigeschlechtlichen Wesen einzulassen. Die Story war relativ schwach und Jonathan Frakes bemängelte angeblich selbst, dass man die Zwitterrolle vorsichtshalber lieber mit einer Frau besetzt hatte. […]

  5. Basti

    @Batzmann

    Das sehe ich ja auch so – mir ist bei Star Trek nur noch nie aufgefallen, dass die Homosexualität fehlt, das meinte ich. Das liegt wahrscheinlich an meiner Erwartungshaltung gegenüber Star Trek, und dem kognitiven Schema, das aktiv ist.

    Will heißen: Wenn ich bei Star Trek anfange mir zu überlegen, was mir fehlt, dann schau ich es nicht mehr an. Mein Trekkie-Enthusiasmus ist sehr viel geringer als damals, als ich 7 war.

    Zur Homosexualität: Andere Serien deuten wenigstens an, ich denke da an Babylon5 oder auch Firefly (allerdings immer nur weibliche Homosexualität).

  6. Star Trek - Alle Serien (Review) | Die Fünf Filmfreunde

    […] etliche alte Trek-Schauspieler mitmachen) oder Hidden Frontier und deren Nachfolgeserie Odyssee und Star Trek: OF Gods and Men setzten inhaltlich neue Maßstäbe, auch wenn sie vom Aufwand noch nicht mit den […]

  7. Steffen

    Euer Artikel ist schon dreieinhalb Jahre alt, aber ich habe ihn gerade zum ersten Mal gelesen und bin begeistert! Ich bin Trekkie seit ich 12 war, aber das Garak eventuell als schwuler Charakter planmäßig angelegt war, wusste ich nicht!

    Ihr und Andrew Robinson trefft den Nagel auf den Kopf, welche Serie wenn nicht diese hätte Vorreiter sein können…

    (Bei DS9 gab es zumindest mal einen homosexuellen Kuss zwischen Dax und einer anderen Trill-Frau; aber nur weil die jeweiligen vorherigen Symbiontenwirte eine (heterosexuelle) Beziehung hatten…)

    Und um den Artikel zu aktualisieren: in einer der Fanserien (New Frontiers, glaube ich) taucht Kirks Neffe (oder Sohn?) auf und der ist schwul. Den hätte ich mit 15 im “echten” Star Trek gerne gesehen, das hätte meinen “Weg” vielleicht ein Stück abgekürzt!

  8. EdVonSchleck

    Hallo,

    ich habe auf Treknews.de ein weiteres Interview mit Andrew Robinson gefunden, in dem von Fans gestellte fragen an Robinson gerichtet werden.
    Außnahmsweise kam sogar eine reihe sehr ernste Fragen auf den Tisch,
    die Robinson nett beantwortet hatte.

    http://www.trekzone.de/content/cc/darsteller/ds9/andrew-robinson/tzn-exklusiv-interview-mit-andy-robinson.htm

    Star Trek war immer mutig, der erste TV-Kuss zwischen Weißen Mann und Farbiger Frau, Die erste Frau als Captain, Ein glatzkopf als Captain, EIn Farbiger als Captain… Aber Schwules ? Um Himmels willen, da könnt man ja Schwul werden. Oder unsere Kinder…

    Auch der neuste Star Trek Streifen hat wieder keinen Schwulen Charackter in dem Film gehabt. Auch die neuste Star Trek Serie nicht, die immerhin in den 2000er Jahren gedreht wurde.

    Nein Schwule gehören nicht dazu. Furchtbar, aber eine Tatsache…

    Das die Lesben Thematik in Star Trek Thematisert wurde war zwar nett, aber letzendlich war es ja doch nur eine Heterogeschichte. Denn Dax war früher ein Mann und mit einer Frau zusammen. Nun ist sie eine Frau und liebt die Frau aber noch immer.

    Aber Lesben sind im allgemeinen mehr akzeptiert, vor allem bei Hetero Männern, weil zuschauen tun sie ja gerne bei Lesben…

    Bei wie vielen Pueprtierenden Jungs und Mädchen hätte das Coming Out leichter sein können wenn sie in Star TRek, ihrer Lieblingsserie eine Schwule identidätsfigur bekommen hätten ?

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