Neu im Kino: 17. 8. 2006

Emmas Glück
Drama, Deutschland 2006, 103 Min.

Max, seines Zeichens Autoverkäufer, hat Krebs, wie ihm der Arzt soeben eröffnet hat. Macht ja nix, denkt sich Max, mach ich eben nochmal fett einen drauf, klaut seinem Chef die Kasse und brennt durch. Nach dem Ende seiner Flucht in einer Kurve strandet er auf dem Hof der Schweinezüchterin Emma, die ihm auch gleich mal ein paar Weisheiten mit auf dem Weg gibt. Klingt irgendwie nach einer deutschen Version von Dead Man (Jim Jarmush).

Für immer und dich – Ein Abend in Erinnerung an Rio Reiser
Dokumentarfilm – Deutschland 2006

Elser Maxwell, Ex-Bandmanager von Ton, Steine, Scherben hat diese Dokumentation aus Archivmaterial zusammengestellt. Ein Portrait des einzig wahren und leider toten Königs von Deutschland.

Der Hals der Giraffe
Drama, Frankreich/Belgien 2003, 87 Min.

Die neunjährige Göre Mathilde entführt ihren Großvater aus dem Altersheim zwecks Versöhnung mit der Großmutter, die irgendwann vor 30 Jahren Reißaus genommen hat.

Hundert Jahre Brecht
Drama, Deutschland 1997, 104 Min.

Filmcollage aus Film- und Theaterszenen mit Schwerpunkt Faschismus und Alltagsbetrachtungen.

Neil Young: Heart of Gold
Musikfilm, USA 2006, 103 Min.

Dokumentation rund um Neil Young. Völlig überschätzter Trällerer aus den Siebzigern, der sich neulich aufgerafft hat, um ein neues Album aufzunehmen.

The Pianotuner of Earthquakes
Fantasy/Drama, Deutschland/Großbritannien 2005, 99 Min.

Von Terry Gilliam produziertes Operndrama um einen wahnsinnigen Opernwissenschaftler, der eine ermordete Diva reanimiert um seine Opernmaschine zu betreiben.

Die Quereinsteigerinnen
Komödie, Deutschland 2005, 81 Min.

Katja und Barbara entführen den Telekom-Angestellten Harald mit der Forderung, die guten alten Telefonzellen wieder aufzustellen. Klingt absurd, könnte toll sein.

Superman Returns
Action, USA 2006, 154 Min.

Supie is back. Hatten wir auch schon in lang, und zwar hier.

Trip
Experimentalfilm, Deutschland 2006, 74 Min.

Experimenteller Musikfilm der mit mehrfachen Splitscreen arbeitet (4 Hauptscreens plus jeweils 6 Screens an den Seiten), in denen Bilder einen Mix aus Jazz, Rock, House, Ambient und Avantgarde begleiten.

Zum Glück geküsst
Komödie, USA 2006, 102 Min.

Lindsay Lohan als bisher jedenfalls erfolgreiche Boyband-Managerin Ashley, die nach einem Kuss von Pechvogel Jake erst verhaftet, dann gefeuert und schließlich aus ihrer Wohnung geschmissen wird. Jake gehts gut mittlerweile, der hat auf einmal Glück.
Na das hört sich dochmal suuuuper an. NOT!

Anzeige

1 Kommentar

  1. Die geistige Verfassung, die man braucht um an einem Filmplakat für einen Film wie “zum Glück geküsst” vorbeizugehen und zu denken: “Hey das sieht wie ein wirklich guter Film aus, dafür zahl ich doch gerne 8 Euro Eintritt” ist mir nach wie vor ein Rätsel.

    Wirklich, ich weiß das es Leute gibt die so denken müßen, genau wie es hundertausende gibt die die Rosamunde Pilcher-Verfilmungen im ZDF lieben oder Florian Silbereisen für sympathisch und charmant halten, aber so sehr ich es auch versuche nachzuvollziehen, es gelingt mir einfach nicht.

    Da versteh ich ja noch eher die Leute die in The Big Blue rennen oder sich IMAX-Filme auf DVD kaufen und das find ich schon extrem bizarr….

Sag was!