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	<title>Kommentare zu: Superman &#8211; Der Film</title>
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		<title>Von: F5 - Die F&#252;nf Filmfreunde</title>
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		<dc:creator>F5 - Die F&#252;nf Filmfreunde</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Aug 2006 22:57:56 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Von Anfang an fehlte mir ein wirklich erz&#228;hlerischer Faden. Die f&#252;nfj&#228;hrige Auszeit die Supi nimmt, ist derart d&#252;rftig erkl&#228;rt, das sie zum blo&#223;en Gimmick verkommt. Das er ausgerechnet im Vorgarten seiner Adoptivmutter abst&#252;rzt macht auch nicht wirklich Sinn. Singer wollte halt unbedingt eine Szene des verehrten Originals von Richard Donner nachdrehen, deswegen bekommen wir dann eine R&#252;ckblende. Notwendig ist sie nicht. &#220;berhaupt referenziert der Film so &#252;berdeutlich auf sein Vorbild, das man schon kaum mehr von In-Jokes oder Andeutungen sprechen mag. Hommage mit dem Holzhammer passt da schon eher. Etliche Momente des Superman-Films von 1978 werden quasi nachgestellt, angefangen beim Vorspann, der in der ber&#252;hmten &quot;gl&#228;serne Buchstaben&quot;-Optik gehalten ist. Nur leider hat er weder den Stil noch die echte Gr&#246;&#223;e des damaligen Vorspanns. Mehr ist mehr, dachte man sich und packte das Bild mit derartig vielen Planeten, Galaxien und &#228;hnlichen voll, das die Erhabenheit der Buchstaben ziemlich untergeht. Das ganze erinnert mit zunehmender Dauer an einen Star-Trek-Bildschirmschoner mit Voyager-Elementen. Aber zumindest ist im Vorspann das eing&#228;ngige und markante Thema von John Williams noch zu h&#246;ren, der leider f&#252;r den restlichen Soundtrack nicht zur Verf&#252;gung stand. Statt seiner &#252;bernimmt John Ottman das Ruder, der bislang nicht wirklich gro&#223;artig aufgefallen ist und sich bis auf X-Men2 eher in Genre-Filmen und B-Movies wie Lake Placid verdingte. Sein Score gewinnt nie eine eigene Gr&#246;&#223;e oder Charakter und bleibt den ganzen Film &#252;ber im Schatten des gro&#223;en Vorbilds. Die Musik wabert und wummert, schluchzt und violiniert, aber das Beste was ich &#252;ber sie sagen m&#246;chte ist, das sie nicht gro&#223;artig st&#246;rt. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Von Anfang an fehlte mir ein wirklich erz&auml;hlerischer Faden. Die f&uuml;nfj&auml;hrige Auszeit die Supi nimmt, ist derart d&uuml;rftig erkl&auml;rt, das sie zum blo&szlig;en Gimmick verkommt. Das er ausgerechnet im Vorgarten seiner Adoptivmutter abst&uuml;rzt macht auch nicht wirklich Sinn. Singer wollte halt unbedingt eine Szene des verehrten Originals von Richard Donner nachdrehen, deswegen bekommen wir dann eine R&uuml;ckblende. Notwendig ist sie nicht. &Uuml;berhaupt referenziert der Film so &uuml;berdeutlich auf sein Vorbild, das man schon kaum mehr von In-Jokes oder Andeutungen sprechen mag. Hommage mit dem Holzhammer passt da schon eher. Etliche Momente des Superman-Films von 1978 werden quasi nachgestellt, angefangen beim Vorspann, der in der ber&uuml;hmten &quot;gl&auml;serne Buchstaben&quot;-Optik gehalten ist. Nur leider hat er weder den Stil noch die echte Gr&ouml;&szlig;e des damaligen Vorspanns. Mehr ist mehr, dachte man sich und packte das Bild mit derartig vielen Planeten, Galaxien und &auml;hnlichen voll, das die Erhabenheit der Buchstaben ziemlich untergeht. Das ganze erinnert mit zunehmender Dauer an einen Star-Trek-Bildschirmschoner mit Voyager-Elementen. Aber zumindest ist im Vorspann das eing&auml;ngige und markante Thema von John Williams noch zu h&ouml;ren, der leider f&uuml;r den restlichen Soundtrack nicht zur Verf&uuml;gung stand. Statt seiner &uuml;bernimmt John Ottman das Ruder, der bislang nicht wirklich gro&szlig;artig aufgefallen ist und sich bis auf X-Men2 eher in Genre-Filmen und B-Movies wie Lake Placid verdingte. Sein Score gewinnt nie eine eigene Gr&ouml;&szlig;e oder Charakter und bleibt den ganzen Film &uuml;ber im Schatten des gro&szlig;en Vorbilds. Die Musik wabert und wummert, schluchzt und violiniert, aber das Beste was ich &uuml;ber sie sagen m&ouml;chte ist, das sie nicht gro&szlig;artig st&ouml;rt. [...]</p>
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