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	<title>Kommentare zu: Thank you for Smoking</title>
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	<description>Filmnews. Trailer. Reviews - Das Filmblog</description>
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		<title>Von: Up in the Air (Review) &#124; Die Fünf Filmfreunde</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2006/08/23/thank-you-for-smoking/comment-page-1/#comment-325269</link>
		<dc:creator>Up in the Air (Review) &#124; Die Fünf Filmfreunde</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 00:55:15 +0000</pubDate>
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		<description>[...] sie sich regelmäßig den Anschein irgendwie doch ein wichtiges Thema zu umkreisen. Bei &#8220;Thank you for smoking&#8221; war es die dubiose Welt der Spin-Doctors, bei &#8220;Juno&#8221; ging es um [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] sie sich regelmäßig den Anschein irgendwie doch ein wichtiges Thema zu umkreisen. Bei &#8220;Thank you for smoking&#8221; war es die dubiose Welt der Spin-Doctors, bei &#8220;Juno&#8221; ging es um [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: BatzLog - Noch etwas Salz? &#187; Letztes Lichtspiel: Juno</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2006/08/23/thank-you-for-smoking/comment-page-1/#comment-151886</link>
		<dc:creator>BatzLog - Noch etwas Salz? &#187; Letztes Lichtspiel: Juno</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 09:56:59 +0000</pubDate>
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		<description>[...] dem witzigen, aber auch etwas oberfl&#228;chlichen &#8220;Thank you for smoking&#8221; liefert Jason Reitman mit Juno einen sehr viel runderen Film ab, der eigentlich alles [...]</description>
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	<item>
		<title>Von: F5 &#8212; Juno</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2006/08/23/thank-you-for-smoking/comment-page-1/#comment-151752</link>
		<dc:creator>F5 &#8212; Juno</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Mar 2008 23:06:51 +0000</pubDate>
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		<description>[...] dem witzigen, aber auch etwas oberflächlichen &#8220;Thank you for smoking&#8221; liefert Jason Reitman mit Juno einen sehr viel runderen Film ab, der eigentlich alles [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] dem witzigen, aber auch etwas oberflächlichen &#8220;Thank you for smoking&#8221; liefert Jason Reitman mit Juno einen sehr viel runderen Film ab, der eigentlich alles [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: markus</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2006/08/23/thank-you-for-smoking/comment-page-1/#comment-97778</link>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Dec 2007 20:50:15 +0000</pubDate>
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		<description>batzmann, ich finde, im film müssen die lobbyisten eben etwas direkter sein, damit es auffällt. ansonsten wäre es ja wie in der realität...keiner würde es mitkriegen!!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>batzmann, ich finde, im film müssen die lobbyisten eben etwas direkter sein, damit es auffällt. ansonsten wäre es ja wie in der realität&#8230;keiner würde es mitkriegen!!!</p>
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	<item>
		<title>Von: ricky bobby</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2006/08/23/thank-you-for-smoking/comment-page-1/#comment-5766</link>
		<dc:creator>ricky bobby</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jan 2007 00:47:14 +0000</pubDate>
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		<description>Irgendwie frage ich mich auch was der Film vermitteln will. Anfangs kommt so ne Art &quot;Michael Moore-Stil&quot; auf, ein paar Zahlen werden hin und hergeschmissen und lustige Zwischenbilder gezeigt...dann gehts um Massenmanipulation, ein echt neues Thema...

Besonders das Ende hinterlässt einen Nachgeschmack den ich nicht erwartet hätte. Der Film deckt nichts auf, er karikiert die Realität in einer fast verharmlosenden Art und Weise. Ist ja alles gar nicht so schlimm und selbst die größten Manipulierer sind auch nur Menschen...ne danke.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwie frage ich mich auch was der Film vermitteln will. Anfangs kommt so ne Art &#8220;Michael Moore-Stil&#8221; auf, ein paar Zahlen werden hin und hergeschmissen und lustige Zwischenbilder gezeigt&#8230;dann gehts um Massenmanipulation, ein echt neues Thema&#8230;</p>
<p>Besonders das Ende hinterlässt einen Nachgeschmack den ich nicht erwartet hätte. Der Film deckt nichts auf, er karikiert die Realität in einer fast verharmlosenden Art und Weise. Ist ja alles gar nicht so schlimm und selbst die größten Manipulierer sind auch nur Menschen&#8230;ne danke.</p>
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	<item>
		<title>Von: Graffi</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2006/08/23/thank-you-for-smoking/comment-page-1/#comment-1129</link>
		<dc:creator>Graffi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Sep 2006 09:34:15 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;die lächelnd und mit brillianter Argumentation die Wahrheit umdrehen&quot; - Mich hat an dem Film gestört, dass die meisten Argumentationen nicht mal ansatzweise brilliant sondern größtenteils aus sog. Fallacies bestehen, die man mal eben Ratzfatz widerlegen kann, wenn man sich ein bisschen mit Rhetorik beschäftigt. Nick wurde nur kein ernsthafter Gegner gegenübergestellt, denn dann wäre der Film so auch nicht möglich gewesen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;die lächelnd und mit brillianter Argumentation die Wahrheit umdrehen&#8221; &#8211; Mich hat an dem Film gestört, dass die meisten Argumentationen nicht mal ansatzweise brilliant sondern größtenteils aus sog. Fallacies bestehen, die man mal eben Ratzfatz widerlegen kann, wenn man sich ein bisschen mit Rhetorik beschäftigt. Nick wurde nur kein ernsthafter Gegner gegenübergestellt, denn dann wäre der Film so auch nicht möglich gewesen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: F5 - Die F&#252;nf Filmfreunde</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2006/08/23/thank-you-for-smoking/comment-page-1/#comment-760</link>
		<dc:creator>F5 - Die F&#252;nf Filmfreunde</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Aug 2006 11:50:38 +0000</pubDate>
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		<description>[...] kostenloser Counter [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] kostenloser Counter [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ukzg</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2006/08/23/thank-you-for-smoking/comment-page-1/#comment-741</link>
		<dc:creator>ukzg</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Aug 2006 12:24:45 +0000</pubDate>
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		<description>Die Kreativität wird doch schon im Film indirekt angesprochen: Daß Zigaretten ungesund / Politiker nur auf Stimmen aus / Werbefrotzen Lügner sind, weiß wirklich jeder. Zu dem Thema gibt&#039;s einfach nichts neues.
Durch die karikaturistische Überzeichnung der Figuren (speziell Seantor Finistirre als tabaklobbyistenhassender Sandalenträger, und der &quot;Captain&quot; als maiföser Zigarettentycoon) wird klar, daß bei der aktuellen Rauchverbots-Debatte jeder eigene Ziele hat, die mit der Volksgesundheit nichts zu tun haben. Die Argumente beider Seiten lassen sich eben immer auf eine einfache Tatsache zurückführen: &quot;Rauchen tötet&quot; gegen &quot;Is doch n freies Land hier&quot;. Da mit dieser Grundlage ein Kompromiss unmöglich ist, wird eben um die Bedeutung von Tabakrauch für echte Kneipenatmospähre gestritten oder sonstwie abgelenkt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kreativität wird doch schon im Film indirekt angesprochen: Daß Zigaretten ungesund / Politiker nur auf Stimmen aus / Werbefrotzen Lügner sind, weiß wirklich jeder. Zu dem Thema gibt&#8217;s einfach nichts neues.<br />
Durch die karikaturistische Überzeichnung der Figuren (speziell Seantor Finistirre als tabaklobbyistenhassender Sandalenträger, und der &#8220;Captain&#8221; als maiföser Zigarettentycoon) wird klar, daß bei der aktuellen Rauchverbots-Debatte jeder eigene Ziele hat, die mit der Volksgesundheit nichts zu tun haben. Die Argumente beider Seiten lassen sich eben immer auf eine einfache Tatsache zurückführen: &#8220;Rauchen tötet&#8221; gegen &#8220;Is doch n freies Land hier&#8221;. Da mit dieser Grundlage ein Kompromiss unmöglich ist, wird eben um die Bedeutung von Tabakrauch für echte Kneipenatmospähre gestritten oder sonstwie abgelenkt.</p>
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	<item>
		<title>Von: Binding</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2006/08/23/thank-you-for-smoking/comment-page-1/#comment-669</link>
		<dc:creator>Binding</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Aug 2006 10:29:58 +0000</pubDate>
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		<description>Okay, jetzt bist Du entlarvt! ;-)

Thank you ... for joking! ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Okay, jetzt bist Du entlarvt! ;-)</p>
<p>Thank you &#8230; for joking! ;-)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Batzman</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2006/08/23/thank-you-for-smoking/comment-page-1/#comment-662</link>
		<dc:creator>Batzman</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Aug 2006 00:40:34 +0000</pubDate>
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		<description>“That’s the beauty of argument, if you argue correctly, you’re never wrong. “ ;)

Womit wir wieder bei &quot;Thank you...&quot; wären.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>“That’s the beauty of argument, if you argue correctly, you’re never wrong. “ ;)</p>
<p>Womit wir wieder bei &#8220;Thank you&#8230;&#8221; wären.</p>
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	<item>
		<title>Von: Binding</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2006/08/23/thank-you-for-smoking/comment-page-1/#comment-661</link>
		<dc:creator>Binding</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Aug 2006 22:14:43 +0000</pubDate>
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		<description>Sei doch nicht immer so elitär und ultrasuperhyperkritisch, Menno! ;-)

Du hast ja größtenteils recht. Aber erstens provoziere ich halt immer ganz gerne, und zweitens gibt es doch auch nicht nur die Extrempole, sondern tausendfache Schattierungen zwischen gut und schlecht. Und ein bisschen Tendenz in Richtung gut ist doch immer sooooviel mehr Wert als ein bisschen Tendenz in Richtung schlecht!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sei doch nicht immer so elitär und ultrasuperhyperkritisch, Menno! ;-)</p>
<p>Du hast ja größtenteils recht. Aber erstens provoziere ich halt immer ganz gerne, und zweitens gibt es doch auch nicht nur die Extrempole, sondern tausendfache Schattierungen zwischen gut und schlecht. Und ein bisschen Tendenz in Richtung gut ist doch immer sooooviel mehr Wert als ein bisschen Tendenz in Richtung schlecht!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Batzman</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2006/08/23/thank-you-for-smoking/comment-page-1/#comment-659</link>
		<dc:creator>Batzman</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Aug 2006 21:31:59 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist fast 200 Jahre her, seit ich Gattaca damals gesehen habe, aber ich erinnere mich noch dran, das seine Aussage zumindest fragwürdig war. Denn er plädoyiert im Rahmen der Handlung nicht dafür Leute zu akzeptieren die anders und nicht genetisch perfektioniert sind, sondern zeigt, daß sie dann akzeptiert werden wenn sie genausogut, bzw. Besser sind als die &quot;perfekten Bürger&quot;. 

Welche Botschaft schickt das an die Leute die nicht perfekt sind und nicht durch übermässige Leistung diesen genetischen Makel ausgleichen können? Letztlich wird in Gattaca doch auch nur Survival of the Best propagiert, was mit Akzeptanz nicht soviel zu tun hat.

Erinnerte mich damals etwas an die Emanzipationsdiskussion, daß eine Frau in Führungspositionen immer besser sein muß als Männer, damit man ihr den Makel des Weiblichen verzeiht.

Und Truman-Show ist einer von sehr vielen Filmen die als filmische Anklage eines System beginnen, um am Ende den Schwanz einzukneifen und zu sagen: &quot;Es liegt ja nicht am System, es liegt an bösen Einzelpersonen.&quot; Bei Truman-Show ist es am Ende der Regisseur, bei Outbreak ist es der böse Oberst, beim (sehr spannenden und geil gespielten) A few good men ist es Jack Nicholson. Die Liste könnte sicher noch lange fortgesetzt werden.

Ich find es immer sehr bedauerlich, wenn diese Filme am Ende eine feige Ausflucht wählen und nicht sagen, daß etwas grundsätzlich falsch läuft, sondern irgendjemand zum Bösewicht stempeln und damit suggerieren, daß Problem wäre nicht das System sondern die Person. Und es würde besser, wenn diese Person nicht mehr da ist. 

Bei Truman-Show werden nicht gewisse mediale Konzepte als Ganzes hinterfragt, dazu ist das Szenario auch viel zu surreal, es wird zum Duell zwischen Truman und dem Regisseur und damit letztlich belanglos auf inhaltlicher Ebene.  Wo Network oder Talk Radio sich wirklich mit dem Thema Voyerismus beschäftigen, ist die Truman-Show solide Unterhaltung, mit aufgesetztem Anspruch, aber ohne Tiefgang.

Und wenn ich Filme zukünftig daran messen soll, ob BILD-Zeitungs-Leser dadurch neue Erkenntnisse gewinnen, dann  kann man es auch gleich lassen. Dann liegt die Niveau-Latte auf Knöchelhöhe, denn ich glaube es gehört nicht soviel dazu vielen BILD-Lesern ein &quot;Oh da hab ich ja noch nie drüber nachgedacht&quot; zu entlocken.

Dazu muß man sie morgens nur mal fragen ob sie statt ner Wurschtsemmel, ein Mehrkornbrötchen wollen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist fast 200 Jahre her, seit ich Gattaca damals gesehen habe, aber ich erinnere mich noch dran, das seine Aussage zumindest fragwürdig war. Denn er plädoyiert im Rahmen der Handlung nicht dafür Leute zu akzeptieren die anders und nicht genetisch perfektioniert sind, sondern zeigt, daß sie dann akzeptiert werden wenn sie genausogut, bzw. Besser sind als die &#8220;perfekten Bürger&#8221;. </p>
<p>Welche Botschaft schickt das an die Leute die nicht perfekt sind und nicht durch übermässige Leistung diesen genetischen Makel ausgleichen können? Letztlich wird in Gattaca doch auch nur Survival of the Best propagiert, was mit Akzeptanz nicht soviel zu tun hat.</p>
<p>Erinnerte mich damals etwas an die Emanzipationsdiskussion, daß eine Frau in Führungspositionen immer besser sein muß als Männer, damit man ihr den Makel des Weiblichen verzeiht.</p>
<p>Und Truman-Show ist einer von sehr vielen Filmen die als filmische Anklage eines System beginnen, um am Ende den Schwanz einzukneifen und zu sagen: &#8220;Es liegt ja nicht am System, es liegt an bösen Einzelpersonen.&#8221; Bei Truman-Show ist es am Ende der Regisseur, bei Outbreak ist es der böse Oberst, beim (sehr spannenden und geil gespielten) A few good men ist es Jack Nicholson. Die Liste könnte sicher noch lange fortgesetzt werden.</p>
<p>Ich find es immer sehr bedauerlich, wenn diese Filme am Ende eine feige Ausflucht wählen und nicht sagen, daß etwas grundsätzlich falsch läuft, sondern irgendjemand zum Bösewicht stempeln und damit suggerieren, daß Problem wäre nicht das System sondern die Person. Und es würde besser, wenn diese Person nicht mehr da ist. </p>
<p>Bei Truman-Show werden nicht gewisse mediale Konzepte als Ganzes hinterfragt, dazu ist das Szenario auch viel zu surreal, es wird zum Duell zwischen Truman und dem Regisseur und damit letztlich belanglos auf inhaltlicher Ebene.  Wo Network oder Talk Radio sich wirklich mit dem Thema Voyerismus beschäftigen, ist die Truman-Show solide Unterhaltung, mit aufgesetztem Anspruch, aber ohne Tiefgang.</p>
<p>Und wenn ich Filme zukünftig daran messen soll, ob BILD-Zeitungs-Leser dadurch neue Erkenntnisse gewinnen, dann  kann man es auch gleich lassen. Dann liegt die Niveau-Latte auf Knöchelhöhe, denn ich glaube es gehört nicht soviel dazu vielen BILD-Lesern ein &#8220;Oh da hab ich ja noch nie drüber nachgedacht&#8221; zu entlocken.</p>
<p>Dazu muß man sie morgens nur mal fragen ob sie statt ner Wurschtsemmel, ein Mehrkornbrötchen wollen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Binding</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2006/08/23/thank-you-for-smoking/comment-page-1/#comment-656</link>
		<dc:creator>Binding</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Aug 2006 20:56:48 +0000</pubDate>
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		<description>Da treffen dann wohl verschiedene Welten aufeinander, denn &quot;Gattaca&quot; ist meiner Meinung nach einer der besten und wichtigsten Science-Fiction-Filme der letzten Jahre, und &quot;Die Truman-Show&quot; ist eben nicht auch gerade ungenial, würde ich mal sagen.

Aber mal ehrlich: Der normale Standard-Kinogänger macht sich doch keine Gedanken über Waffenhandel - geschweige denn, wer darunter leidet oder davon profitiert. Es geht doch darum, dass auch die BILD-Leser durch solche (relativ bis ziemlich niveauvollen) Filme mal ein bisschen kritisch nachdenken und auf solche Sachen gestoßen werden!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da treffen dann wohl verschiedene Welten aufeinander, denn &#8220;Gattaca&#8221; ist meiner Meinung nach einer der besten und wichtigsten Science-Fiction-Filme der letzten Jahre, und &#8220;Die Truman-Show&#8221; ist eben nicht auch gerade ungenial, würde ich mal sagen.</p>
<p>Aber mal ehrlich: Der normale Standard-Kinogänger macht sich doch keine Gedanken über Waffenhandel &#8211; geschweige denn, wer darunter leidet oder davon profitiert. Es geht doch darum, dass auch die BILD-Leser durch solche (relativ bis ziemlich niveauvollen) Filme mal ein bisschen kritisch nachdenken und auf solche Sachen gestoßen werden!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Batzman</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2006/08/23/thank-you-for-smoking/comment-page-1/#comment-648</link>
		<dc:creator>Batzman</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Aug 2006 17:30:05 +0000</pubDate>
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		<description>Das Intro von Lords of War ist ein zynischer Gag, aber eigentlich nicht mehr. Der Film verteilt Allgemeinplätze und kommt für meinen Geschmack nicht aus dieser &quot;sich selbst wahnsinnig cool finden&quot;-Ecke heraus. 

Was du anführst sind eben genau die Gags, die ich in meinem Review auch anführe. Es sind geschmacklose Quips, die immer um dieselben zwei-drei Aussagen kreisen ohne wirklich was neues zu verkünden.

Sicher man kann jedes Thema so bearbeiten, man könnte dem US-Imperialismus dadurch illustrieren, das man zeigt wie Uncle Sam die Regierungschefs anderer Länder mit einem  Pimmel in den farben rot-weiß-blau fickt, aber wenn Variationen dieses Scherzes auf 90 Minuten dehnt, komtm am Ende dennoch nicht mehr Inhalt bei rum.

-Waffenhändler sind keine netten Menschen? Ach was?

-Westliche Länder verdienen am meisten am Waffenhandel - na guck mal an, ich dachte Bangladesh wäre auf dem Gebiet führend.

-In kapitalistischen Ländern hergestellte Waffen werden von Kindersoldaten in 3.Welt-Ländern verballert. Na schau einer an...

Was die Aussage des Films angeht: Er hat find ich fast weniger Inhalt als dieser Amnesty- Werbespot 
http://www.protectthehuman.com/teleshop/guns/
Nur das er anderthalb Stunden dafür braucht. 
Natürlich freut sich Amnesty, wenn ein Film Öffentlichkeit herstellt, aber es ist ein Unterschied ob man einen Film dafür lobt, oder dafür, daß er wirklich gut ist.

Nochmal: Gags die nur um ihrer selbst wissen gemacht werden, finde ich egal wie spektakulär sie optisch umgesetzt werden, ziemlich lahm.

Schönes Zitat:

&quot;Niccol, whose previous writer-director efforts include &quot;Gattaca&quot; and who wrote &quot;The Truman Show,&quot; intends Yuri to be a compelling scoundrel, troubling in ethical terms but lively and blackly amusing screen company. He is, up to a point. A portrait such as this should trade guns for a stiletto at a crucial juncture, sticking it to the audience good and proper. That never happens here. The film is morally unsettling on its surface, and then you realize the surface is all you&#039;re going to get.&quot;

http://metromix.chicagotribune.com/movies/mmx-050916-movies-review-lord,0,5322398.story

Die Erwähnung der beiden anderen Filme von Niccol find ich in dem Zusammenhang sehr treffend, weil sie genau dieselben Probleme haben. Sie sind an der oberfläche &quot;Irgendwie kritisch und stylish&quot; und das wars dann auch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Intro von Lords of War ist ein zynischer Gag, aber eigentlich nicht mehr. Der Film verteilt Allgemeinplätze und kommt für meinen Geschmack nicht aus dieser &#8220;sich selbst wahnsinnig cool finden&#8221;-Ecke heraus. </p>
<p>Was du anführst sind eben genau die Gags, die ich in meinem Review auch anführe. Es sind geschmacklose Quips, die immer um dieselben zwei-drei Aussagen kreisen ohne wirklich was neues zu verkünden.</p>
<p>Sicher man kann jedes Thema so bearbeiten, man könnte dem US-Imperialismus dadurch illustrieren, das man zeigt wie Uncle Sam die Regierungschefs anderer Länder mit einem  Pimmel in den farben rot-weiß-blau fickt, aber wenn Variationen dieses Scherzes auf 90 Minuten dehnt, komtm am Ende dennoch nicht mehr Inhalt bei rum.</p>
<p>-Waffenhändler sind keine netten Menschen? Ach was?</p>
<p>-Westliche Länder verdienen am meisten am Waffenhandel &#8211; na guck mal an, ich dachte Bangladesh wäre auf dem Gebiet führend.</p>
<p>-In kapitalistischen Ländern hergestellte Waffen werden von Kindersoldaten in 3.Welt-Ländern verballert. Na schau einer an&#8230;</p>
<p>Was die Aussage des Films angeht: Er hat find ich fast weniger Inhalt als dieser Amnesty- Werbespot<br />
<a href="http://www.protectthehuman.com/teleshop/guns/" rel="nofollow"></a><a href='http://www.protectthehuman.com/teleshop/guns/'>protectthehuman.com/teleshop/g...</a><br />
Nur das er anderthalb Stunden dafür braucht.<br />
Natürlich freut sich Amnesty, wenn ein Film Öffentlichkeit herstellt, aber es ist ein Unterschied ob man einen Film dafür lobt, oder dafür, daß er wirklich gut ist.</p>
<p>Nochmal: Gags die nur um ihrer selbst wissen gemacht werden, finde ich egal wie spektakulär sie optisch umgesetzt werden, ziemlich lahm.</p>
<p>Schönes Zitat:</p>
<p>&#8220;Niccol, whose previous writer-director efforts include &#8220;Gattaca&#8221; and who wrote &#8220;The Truman Show,&#8221; intends Yuri to be a compelling scoundrel, troubling in ethical terms but lively and blackly amusing screen company. He is, up to a point. A portrait such as this should trade guns for a stiletto at a crucial juncture, sticking it to the audience good and proper. That never happens here. The film is morally unsettling on its surface, and then you realize the surface is all you&#8217;re going to get.&#8221;</p>
<p><a href="http://metromix.chicagotribune.com/movies/mmx-050916-movies-review-lord,0,5322398.story" rel="nofollow"></a><a href='http://metromix.chicagotribune.com/movies/mmx-050916-movies-review-lord,0,5322398.story'>metromix.chicagotribune.com/mo...</a></p>
<p>Die Erwähnung der beiden anderen Filme von Niccol find ich in dem Zusammenhang sehr treffend, weil sie genau dieselben Probleme haben. Sie sind an der oberfläche &#8220;Irgendwie kritisch und stylish&#8221; und das wars dann auch.</p>
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	<item>
		<title>Von: Binding</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2006/08/23/thank-you-for-smoking/comment-page-1/#comment-647</link>
		<dc:creator>Binding</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Aug 2006 16:39:18 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Lord of War&quot; ist halt ziemlich zynisch. Aber allein die Anfangssequenz mit dem Lebenszyklus einer Patrone (subjektive Kamera!!!) und das SlowMo-MG-Geballere zu Kassenklingelgeräuschen sind doch künstlerisch genial gemacht und auch megakritisch - von der Aussage her. Und auch die Schlusseinblendung, dass die größten Waffenverdiener die westlichen Demokratien sind, redet doch zumindest Tacheles. Also ich weiß echt nicht.

Das mit dem zu starken Personalisieren der Geschichten ist natürlich der Tribut des Films an den Mainstream - sonst folgt ja kein normaler Kinogänger dieser Geschichte. Was das Thema des Films betrifft, geht es letztlich dennoch nur oberflächlich um die Waffenhändler, darunter aber werden doch die üblen Mechanismen des Waffenhandels an sich gebrandmarkt. Amnesty International hat den Film jedenfalls gelobt - und ich finde: absolut zurecht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Lord of War&#8221; ist halt ziemlich zynisch. Aber allein die Anfangssequenz mit dem Lebenszyklus einer Patrone (subjektive Kamera!!!) und das SlowMo-MG-Geballere zu Kassenklingelgeräuschen sind doch künstlerisch genial gemacht und auch megakritisch &#8211; von der Aussage her. Und auch die Schlusseinblendung, dass die größten Waffenverdiener die westlichen Demokratien sind, redet doch zumindest Tacheles. Also ich weiß echt nicht.</p>
<p>Das mit dem zu starken Personalisieren der Geschichten ist natürlich der Tribut des Films an den Mainstream &#8211; sonst folgt ja kein normaler Kinogänger dieser Geschichte. Was das Thema des Films betrifft, geht es letztlich dennoch nur oberflächlich um die Waffenhändler, darunter aber werden doch die üblen Mechanismen des Waffenhandels an sich gebrandmarkt. Amnesty International hat den Film jedenfalls gelobt &#8211; und ich finde: absolut zurecht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Batzman</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2006/08/23/thank-you-for-smoking/comment-page-1/#comment-645</link>
		<dc:creator>Batzman</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Aug 2006 14:02:16 +0000</pubDate>
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		<description>Ich gebe dem Film weil er gute Unterhaltung ist immerhin 3.5 Punkte.

Für eine Satire oder eine Auseinandersetzung mit einem Thema genügt es mir dennoch nicht, einfach ein paar &quot;kesse witze&quot; zu machen, wenn die Aussagen  des Films nicht wirklich über den Witz hinausgehen. Und ich vergleiche ja nun nicht nur mit Dokumentarfilmen, sondern auch mit Spielfilmen. 

&quot;Syrianna&quot; oder &quot;Good Night and good luck&quot; gehen in der Bearbeitung ihres Themas wesentlich gewissenhafter vor und schaffen es mehr abzuliefern, als reine Unterhaltung und dem Publikum nach dem Munde zu reden, damit es sich &quot;smart&quot; vorkommt. 

Was an Lord of War wichtig sein soll, leuchtet mir bis heute nicht ein. Hat vor dem Film wirklich jemand gedacht, Waffenhändler wären sympathische Philanthropen denen ihr Gewissen über alles geht? Sowohl &quot;Thank you&quot; als auch &quot;Lords&quot; vergessen es bei ihren Themen auf den großen Zusammenhang hinzuweisen und personalisieren ihre Stories viel zu stark, als das man sie wirklich ernst nehmen könnte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gebe dem Film weil er gute Unterhaltung ist immerhin 3.5 Punkte.</p>
<p>Für eine Satire oder eine Auseinandersetzung mit einem Thema genügt es mir dennoch nicht, einfach ein paar &#8220;kesse witze&#8221; zu machen, wenn die Aussagen  des Films nicht wirklich über den Witz hinausgehen. Und ich vergleiche ja nun nicht nur mit Dokumentarfilmen, sondern auch mit Spielfilmen. </p>
<p>&#8220;Syrianna&#8221; oder &#8220;Good Night and good luck&#8221; gehen in der Bearbeitung ihres Themas wesentlich gewissenhafter vor und schaffen es mehr abzuliefern, als reine Unterhaltung und dem Publikum nach dem Munde zu reden, damit es sich &#8220;smart&#8221; vorkommt. </p>
<p>Was an Lord of War wichtig sein soll, leuchtet mir bis heute nicht ein. Hat vor dem Film wirklich jemand gedacht, Waffenhändler wären sympathische Philanthropen denen ihr Gewissen über alles geht? Sowohl &#8220;Thank you&#8221; als auch &#8220;Lords&#8221; vergessen es bei ihren Themen auf den großen Zusammenhang hinzuweisen und personalisieren ihre Stories viel zu stark, als das man sie wirklich ernst nehmen könnte.</p>
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		<title>Von: Binding</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2006/08/23/thank-you-for-smoking/comment-page-1/#comment-644</link>
		<dc:creator>Binding</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Aug 2006 13:46:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fuenf-filmfreunde.de/2006/08/23/thank-you-for-smoking/#comment-644</guid>
		<description>Den habe ich auch bereits gesehen - und mich dabei ziemlich intelligent unterhalten gefühlt! Dasselbe galt übrigens für &quot;Lord of War&quot; (ohne &quot;s&quot;!), der tatsächlich viele Parallelen zu &quot;Thank you for Smoking&quot; hat.

Ich finde, Batz geht viel zu streng mit beiden Filmen um! Besser machen kann man es ja fast immer, und der Vergleich mit Dokumentarfilmen ist schlicht ungerecht - denn das sind ja bebilderte Recherchen zu einem bestimmten Thema, das sie dann im Idealfall umfassend und kritisch darstellen.

Wir haben es bei den beiden Spielfilmen aber mit Hollywood-Unterhaltungsprodukten für den Massenmarkt zu tun, die das gar nicht leisten können, was Dokus machen. Und ich bin ehrlich gesagt wirklich immer froh über alles aus Hollywood, was wenigstens ein bisschen weiter als solider Durchschnitt geht und auch Themen anprangert - denn das ist ja normalerweise nicht der Fall. Also haben solche Filme dann bei mir automatisch schonmal einen Bonuspunkt mehr.

Bei den beiden konkreten Beispielen ist es natürlich immer auch eine Gratwanderung zwischen Kritik am Thema und Ausbeutung desselben zu Unterhaltungszwecken. Aber hey - so funktioniert nunmal Kino, und es steckt jedenfalls viel, viel mehr Grips und Mut drin, als man von so etwas erwarten kann. Und deswegen sind das für mich zwei der besten und wichtigsten Hollywood-Filme dieses Jahres.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Den habe ich auch bereits gesehen &#8211; und mich dabei ziemlich intelligent unterhalten gefühlt! Dasselbe galt übrigens für &#8220;Lord of War&#8221; (ohne &#8220;s&#8221;!), der tatsächlich viele Parallelen zu &#8220;Thank you for Smoking&#8221; hat.</p>
<p>Ich finde, Batz geht viel zu streng mit beiden Filmen um! Besser machen kann man es ja fast immer, und der Vergleich mit Dokumentarfilmen ist schlicht ungerecht &#8211; denn das sind ja bebilderte Recherchen zu einem bestimmten Thema, das sie dann im Idealfall umfassend und kritisch darstellen.</p>
<p>Wir haben es bei den beiden Spielfilmen aber mit Hollywood-Unterhaltungsprodukten für den Massenmarkt zu tun, die das gar nicht leisten können, was Dokus machen. Und ich bin ehrlich gesagt wirklich immer froh über alles aus Hollywood, was wenigstens ein bisschen weiter als solider Durchschnitt geht und auch Themen anprangert &#8211; denn das ist ja normalerweise nicht der Fall. Also haben solche Filme dann bei mir automatisch schonmal einen Bonuspunkt mehr.</p>
<p>Bei den beiden konkreten Beispielen ist es natürlich immer auch eine Gratwanderung zwischen Kritik am Thema und Ausbeutung desselben zu Unterhaltungszwecken. Aber hey &#8211; so funktioniert nunmal Kino, und es steckt jedenfalls viel, viel mehr Grips und Mut drin, als man von so etwas erwarten kann. Und deswegen sind das für mich zwei der besten und wichtigsten Hollywood-Filme dieses Jahres.</p>
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