Monster House

12 Comments

DJ: I’ve just…murdered a guy!
Chowder: Naw,…when it’s an accident, it’s called manslaughter.

Monster House

Originaltitel: Monster House
Herstellungsland: USA 2006
Regie: Gil Kenan
Darsteller: Steve Buscemi, Kathleen Turner, Fred Willard, Mitchell, Musso, Sam Lerner, Jason Lee, Spencer Locke, Maggie Gyllenhaal

★★★★☆

Amerika irgendwann in den 80ern. Eine Vorstadt. Herbst.
Halloween steht vor der Tür, doch der 12jr D.J. ist dieses Jahr so gar nicht in der Stimmung mit seinem besten Freund dem pummeligen Hibbel Chowder loszuziehen. Für D.J. verändern sich die Dinge. Er kommt in die Pubertät, interessiert sich plötzlich für Mädchen, seine Stimme rutscht weg und zudem beobachtet er im Nachbarhaus unheimliche Dinge.
Der unheimliche Einsiedler Mr. Nebbercracker (Steve Buscemi) ist eine Legende in der kleinen Stadt, vertreibt er doch militant jedes Kind das sich seinem Haus auch nur nähert unter Androhung körperlicher Gewalt. Als D.J. den Fehler begeht sich dem Haus zu nähern, fordert er sein Schicksal heraus. Der alte Mann regt sich zu sehr auf, erleidet einen Herzanfall und begräbt den Jungen unter seinem leblosen Körper.
Ehe D.J. sich von dem Schock erholen kann, beginnt Nebbercrackers Haus einen Rachefeldzug gegen ihn. Unheimliche Schatten verfolgen ihn, das Telefon läutet, die Fenster des Hauses beobachten ihn. Schnell realisert der Junge, das alte Gemäuer führt ein diabolisches Eigenleben.
Da seine Eltern übers Wochenende verreist sind und vom schnippischen Babysitter Zee und der Polizei keine Hilfe zu erwarten ist, nimmt D.J. zusammen mit Chowder und dem Nachbarsmädchen Jenny den Kampf gegen das Monsterhaus auf…

Schon wieder ein CGI-Film. Schon wieder kugeläugige Helden in kindgerechter Unterhaltung, die putzige Dinge tun und sich in Kleinkindgerechten Niedlichkeiten ergehen. Womöglich ein zweiter Polar-Express, jenes süßlich schmierige Purzligkeitsinferno mit Tom Hanks in allen Rollen, der ebenfalls von Robert Zemeckis produziert wurde. Muss das denn sein?

Ja. Unbedingt. Denn auch wenn mich Ausschnitte und Trailer keinesfalls begeistert hatten, hat mich Monster House im Kino ab der ersten Einstellung für sich eingenommen. Sehen die Figuren, die einmal mehr mit der in Polar Express erprobten Motion-Capturing-Methode animiert wurde (zumindest was die Körperbewegungen angeht), auf den ersten Blick aus wie die schlichten, eher grob modellierten Animationen die man aus der Serie “Jimmy Neutron” gewohnt ist, erkennt man bei näherer Betrachtung, daß eine Menge Arbeit in eine sehr ausdruckstarke und differenzierte Mimik und Gestik geflossen ist, die die stilisierten Figuren mit einer Lebendigkeit erfüllen, die die “Incredibles” alt aussehen lässt. Von winzigen Pupillenbewegungen, angedeutem Nasekräuseln, kleinen Kopfbewegungen oder subtilen Blicken – die Figuren in Monster House besitzen eine Varianz an Spielmöglichkeiten, die sie realen Schauspielern schon recht Nahe bringt, ohne zur platten Imitation zu werden.

Aus den Fehlern der zu großen Annäherung an die Realität, wie man sie in “Polarexpress” noch suchte hat man aber gelernt. Wie in Shrek, werden die Figuren grade soweit karikiert, daß man sich nicht fragt, warum daß Ganze nicht gleich mit echten Schauspielern gedreht wurde.

Wobei der Film wohl keine Freigabe ab 6 bekommen hätte, wäre er als Realfilm realisiert worden. Denn die Stärke von Monster House liegt, so schön das ganze auch animiert ist, vor allem im Drehbuch. Rob Schraab und Dan Harmon, u.a. die Masterminds hinter dem originellen Video-Serien-Portal “Channel101.com”, haben eine Geschichte geschrieben, die tatsächlich das ist was sie verspricht: Ein Horrorfilm für Kinder.

Grade in den ersten beiden Akten, versteht es der Film nicht nur interessante und glaubwürdige Figuren zu erschaffen, die man sofort ins Herz schließt, er bietet eine Spannung und echte, stimmige Gruselmomente, die man in CGI-Filmen so bisher nicht gesehen hat.
Ob dunkle Schatten durch D.J.s Fenster sickern und in einem unheimliche, wie surrealen Moment nach ihm tasten oder Gegenstände vom lebendigen Rasen des Hauses einfach verschluckt werden, der Film erzeugt Spannung. Ausnahmsweise darf man den Hinweis, der Film sei für Kinder unter 10 nur bedingt geeignet einmal sehr ernst nehmen, denn diese könnten in der Tat sowohl mit den Horrorelementen, wie auch dem Humor etwas überfordert sein.

Monster House wendet sich, und da kommt der etwas erwachsenere Humor von Dan Harmon, wie auch Robert Zemeckis (immerhin einem der Produzenten der “Tales from the crypt“-Serie) ins Spiel, eher an die Zielgruppe 10+. Kinder im Alter der Hauptdarsteller, wie auch betagtere Zuschauer werden an dem anspielungsreichen, doppelbödigen und bisweilen etwas zotigen Humor ihre Freude haben.

Ohne in Zitat-Orgien wie z.B. “Shark-Tales” auszuufern, findet Monster House immer wieder Zeit kleine Popkulturelemente einzustreuen.

Das man dabei auch die erwachsenen Zuschauer nicht aus den Augen verliert, zeigt sich an nostalgischen Referenzen an die 80er Jahre. Wenn die Figuren heutzutage völlig veraltete Videospiele zocken, hat das etwas doppelt komisches. Zum einen ist es bizarr, wenn perfekt gerenderte Computer-Figuren altmodisch-pixelige Computerspiele spielen, zum anderen erweist man einer Zeit seine Ehre, in der viele großartige Jugendfilme gedreht wurden, die Monster House beeinflusst haben. Gremlins, Explorers, Goonies.

Vor allem beim Klassiker “The Goonies” bedient sich der Film durchaus selbstbewusst. Von D.J.s Freund Chowder, der sehr deutlich an die ebenfalls etwas hyperaktive, aber liebenswerte Figur des Chunk erinnert, bis hin zum Moment in dem D.J. unter einer Leiche begraben wird – Ein Moment das so ebenfalls in Richard Donners Film vorkommt. Wobei sich die Macher dessen bewusst sind, die Story atmet, auch wenn sie animiert umgesetzt wurde, den Geist jener weniger politisch korrekten, dafür sehr warmherzigen, überdrehten und spannenden Filme aus den 80er Jahren. Sicher gibt es ein Happy-End, aber dennoch schreckte man nicht davor zurück, die lieben Kleinen mal mit drastischen Buh-Effekten und unkorrektem Humor zu konfrontieren.

Ein schönes Beispiel findet sich einem Dialog, als die drei Kinder in das Haus vordringen und feststellen, daß es wie Mensch aufgebaut ist: Die Tür ist der Mund, der Läufer die Zunge, das Treppenhaus die Speiseröhre… und ein zäpfchenförmiger Kronleuchter in der Eingangshalle,ist dann wohl…

Jenny: [deutet mit der Taschenlampe auf den Kronleuchter] Look! That must be its uvula!
Chowder: Oh. So its a GIRL house!
Jenny: [irritiert] What?

Man fragt sich, wie die Eltern den Gag ihren 7jr Kindern erklären. Am besten wohl gar nicht. Auch der bizarre Kurzauftritt von Jon Heder (Napoleon Dynamite) als Videospiellegende und Nerd-Orakel Reginald Skullinski, dürfte wohl eher von älteren Zuschauern wirklich verstanden werden.

Ein Großteil des gelungenen Films machen neben Buch und Animation sicherlich auch die trefflich besetzten und sehr modulationsfähigen Stimmen aus. Steve Buscemi als verrückter Mr. Nebbercracker, Jason Lee als bekiffter Freund des Babysitters, Jakes Schwester Maggy Gyllenhaal, sowie die drei jugendlichen Sprecher der Hauptfiguren: Mitchel Musso als nachdenklicher, linkischer D.J., Sam Lerner als als zwischen aufgesetzter Coolness und kindischer Tapsigkeit schwankender Chowder, sowie Spencer Locke, die der etwas altklugen, schnippische-smarten Jenny ihre Stimme leiht. Sie lassen diese Figuren lebendig werden, machen sie von Comicfiguren zu echten Charakteren.

Die Musik fügt sich nahtlos in das erfreuliche Ganze ein. Der relativ unbekannte Douglas Pipes hat einen Score geschrieben, der in seiner rhythmischen Verspieltheit irgendwo zwischen Danny Elfman und Alan Silvestri liegt. Orchestermomente wechseln sich mit kleiner Besetzung ab, comichafte Bläsersätze kontrastieren mit stimmungsvollen Spannungsmomenten. Kein Meisterwerk, aber dem Film sehr angemessen und effektiv.

Ein kleiner Wermutstropfen insgesamt ist der finale dritte Akt, der die bis dahin erzeugte Spannung und Gruselstimmung zugunsten eines furiosen Action-Showdowns aufgibt, wenn die Kinder sich der sehr mobilen Immobilie mit Baumaschinen, Kränen und Dynamit erwehren müssen.
Das alles ist wie der Rest auch sehr sorgfältig und rasant inszeniert, ist aber eben leider mehr Action als Horror. Sicherlich auch eine Konzession an die Nerven der jüngeren Zuschauer, die zuvor schon genug Schockmomenten ausgesetzt waren und die mit einem handfesten Duell am Ende wohl besser umgehen können, als mit einem thrilligen Schockschluß.

Wobei der dritte Akt keineswegs schlecht ist oder die Geschichte ruinieren würde, er ist durchaus eine nachvollziehbare Auflösung der Story und hat viele sehr schicke, berührende und dramatische Momente zu bieten. Er ist nur leider nicht mehr so mysteriös und unheimlich wie der Rest des Films.

Aber wie gesagt, daß ist nur ein kleiner Wehrmutstropfen an einem ansonsten überdurchschnittlichen, nuanciert-animierten Jugendfilm, an dem auch Erwachsene ihre Freude haben sollten. Nach überniedlichen, ecken- und kantenlosen Nemo und Ice-Age-Kram der letzten Jahre, zeigt sich hier, daß man sehr wohl einen Film für Kinder machen kann, der nicht im Kitsch ertrinkt oder die Intelligenz von jedem über 15 beleidigt.

Achja. Wer geht, wenn der Abspann anfängt erspart sich ein paar überflüssige Momente in denen die Figuren die das Haus gefressen hat wieder auferstehen, unnötige Konzession an die Kinder denen man ein vollkommenes Happy-End bieten will.

In : Review

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur u.a. für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

12 Comments

  1. fester

    “…die die “Incredibles” alt aussehen lässt. Von winzigen Pupillenbewegungen, angedeutem Nasekräuseln, kleinen Kopfbewegungen oder subtilen Blicken – die Figuren in Monster House besitzen eine Varianz an Spielmöglichkeiten, die sie realen Schauspielern schon recht Nahe bringt, ohne zur platten Imitation zu werden.”

    das ist zwar ausgemachter schwachsinn, aber immerhin bist du nicht allein…
    http://pidgeonblog.typepad.com/pidgeonblog/2006/07/my_email_to_mic.html

  2. Binding

    Ich habe den Film 100%ig genauso empfunden wie Batzman: Er hat Spaß gemacht und meinen bereits fast verlorenen Glauben an erwachsenenkompatible CGI-Trickfilme wieder gestärkt! Außerdem: Hut ab vor ausgeklügelt krassen Kamerafahrten und -blickwinkeln, die jeden Cineasten frohlocken lassen!

    Bei mir in der Mittagsvorstellung gestern in Frankfurt sind übrigens einige (geschockte?) Eltern mit superjungen (verstörten?) Kids rausgegangen und nicht wiedergekommen. Ich gebe zu, dass mich das gefreut hat, he-he! ;-)

  3. Batzman

    @fester

    apropos ausgemachter Schwachsinn. An welcher Stelle behaupte ich, die Animation wäre deshalb so gut, weil sie mit Motion Capturing gemacht wurde? Ich weise doch explizit daraufhin, daß die Körperbewegungen per Motion-Cpaturing eingefangen wurden. Die sehr gelungene Mimik wurd wie in den meisten Fällen lediglich mitgefilmt und von Animatoren dann auf die Figuren übertragen und die Mimik find ich eben wesentlich ausdrucksstärker als die Plastikköpfe von Pixar…

  4. Petr Pivo

    kann man sich den film mit einem siebenjährigen anschauen ohne mittelschwere traumata zu riskieren? ähm, ich meine natürlich bei dem kind…

  5. Petr Pivo

    p.s.: wegen dem uvula-gag: viele sogenannte “familienfilme” sind ja gespickt mit anspielungen und witzen, die sich explizit an erwachsene richten und von kindern schlicht nicht bemerkt werden – dementsprechend muss dann auch nix erklärt werden. bei shrek 2 z.b. hat mich das aber ziemlich schnell genervt, weil ich das gefühl hatte, dass der (aus ideenmangel?) nur von so dingern zusammengehalten wurde.

  6. Batzman

    Ich halte Shrek2 auch nicht für einen Familienfilm… zumindest glaube ich, daß er genau wie Monster House von den Machern eher auf die Zielgruppe 10-12+ hin konzipiert wurde. Find ich auch völlig problemlos, man muß kleine Gören auch nicht überall reinschleppen. Es gibt genug harmlose Kleinkinderunterhaltun wie Nemo oder Kleiner Eisbär, die wirklich rundherum in Watte gepackt sind und keinerlei Anforderungen stellt (und die mir deswegen soviel Spaß machen, wie eine Steckdosensicherung) da sollte man sich nicht beklagen, wenn ein paar CGI-Filme eine etwas ältere Zielgruppe ins Visier nehmen. Bei Harry Potter wurd sich ja auch beschwert, daß Sechsjährige die neuen Folgen zu gruselig finden, tough luck.

  7. Petr Pivo

    Shrek2 fand ich wegen seiner zwanghafter Daueranspielungen einfach auf anstrengende Weise unkomisch. Nemo und Kleiner Eisbär in einen Topf zu werfen, halt´ ich für gewagt. Aber gut, das ist natürlich Geschmacksache. Wollte eigentlich nur wissen, wie Du den Gruselfaktor – von Verständnisfragen abgesehen – bei Monster House einschätzt. Sonntag ist doch im Kino Familientag… ;)

  8. Batzman

    Für sehr kleine Kinder würd ich den Film nicht empfehlen, aber das mag auch varrieren und Eltern können ihre Kinder wohl selbst besser einschätzen. Der Film ist gruselig und geht grad in den ersten beiden Akten schon ordentlich auf Spannung und Horrormomente. Kinder unter 8 würd ich gar nicht mit reinnehmen…

  9. Petr Pivo

    Besten Dank. Werde mal in mich gehen, ob morgen zu zweit oder Dienstag alleine. Verdammte Zwickmühle…

  10. diaet

    Schweinisch später Nachtrag: zumindest den DVD-Specials nach gab’s wohl auch für die Facials Motion-Capturing, was aber – ebenso wie die Körperbewegungen – von verflucht guten Animateuren angepasst wurde. Und zwar wirklich bis ins kleinste Detail, wow.

    Auch ansonsten war ich hingerissen: optisch toll gemachter Film, mit einer ausgereiften, runden und spannenden Story. Deutsche Synchro leider nicht immer hilfreich, aber wann ist das schon so…

    Für Kinder u10: wohl nur machbar, wenn man auch wirklich bis zum Schluss schaut; sonst schon zu brutal durch die ganzen gefressenen Personen ;)

  11. F5 - Die Fünf Filmfreunde

    [...] Die Gewinner: Rückblicken muß ich zugeben, auch wenn ichs nicht so auf dem Schirm hatte, war es ein gutes Filmjahr, mit vielen Nomminierten die es wert waren zu gewinnen. Fast in allen Kategorien siegte ein verdienter Streifen, auch wenn andere denen ich es ebenso gegönnt hatte dafür verloren. Erstaunlich sind die drei Oscars für “Pan’s Labyrinth”, auch wenn es nicht das ganz große Los wurde, aber immerhin drei Preise für einen fremdsprachigen Film. Überraschend auch, daß der Preis für den besten Schauspieler, nicht wie üblich als Gnadenpreis an einen altgedienten und bisher übergangenen Akteuer, in diesem Falle Peter O’Toole (der aussah als würde er nicht mehr viele Verleihungen erleben), ging, sondern an Forrest Whittacker (für Last king of Scotland), der sich leider sülzig und viel zu langatmig bei Gott und der Welt und Gott… bedankte. Liebenswerter da die wundervolle Helen Mirren, die wie erwartet und gegen beachtliche Konkurrenz den Goldi für “The Queen” mitnahm. Lobenswert insgesamt, das die Preise verteilt wurden um möglichst vielen Filmen eine Anerkennung zuteil werden zu lassen. Einen klassischen Streak- einen Film der alles abräumte gab es nicht, auch wenn The Departed mit vier Oscars, inkl beste Regie, Drehbuch, Schnitt und Film des Jahres, verdient gewann. Umso erstaunlicher, da brutale Filme normalerweise nicht grade Oscar-Favoriten sind. Schöne Anerkennung gab es für Little Miss Sunshine (Bestes Originalbuch und Alan Arkin als beste männliche Nebenrolle), die genialen Tricks in “Pirates of the Caribean 2“, die Animation in “Happy Feet” (auch wenn ich es “Monster House” ebenso gegönnt hätte – aber wenigstens wars nicht “Cars“) Als Verlierer des Abends muß wohl, neben den mit einem Nebenpreis abgespeisten “Babel“, der hochgehandelte aber reichlich belanglose “Dreamgirls” gelten, für den es lediglich die beste weibliche Nebenrolle und Soundmix gab – bei den zahlreichen Nominierungen schon eine Schlappe. Das Eastwoods-Doppelgespann “Flags of our fathers / Letters from Iwo Jima” mit nur einem Preis nachhause ging, mag daran liegen, daß die Juroren zurecht den Eindruck hatten, daß ein oscar mehr oder weniger für den großen alten Mann, jetzt auch nix mehr ausmachte. Genau wie Jack Nicholson hat er sich seinen Thron auf dem Olymp der Meister erkämpft und kann sich der Wertschätzung aller Kollegen sicher sein. Auch ohne Goldmännchen. [...]

  12. Nerdcore — Aaron Becker

    [...] Concept Art, hier für den Animations-Knaller „Monster House“. [...]

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