Shame on us (III): Renington Steele

29 Comments

Unter dem Titel „Shame on us“ veröffentlichen die F5 die Filme, die sie peinlicherweise und trotz der wissenschaftlich belegten Fähigkeit dieser Filme zum Weltenretten, die schon längst Einzug gehalten haben in die Riege der Klassiker der Filmgeschichte, die wirklich jeder Mensch per Grundgesetz gesehen haben sollte, die sie aber dennoch bisher nicht gesehen haben.

Heute bin ich also dran und das wird schwer. Klar, ich habe nicht alles gesehen, aber sehr, sehr viel. Und da es hier ja nicht um irgendwelche Filme gehen soll, sondern um Klassiker der Filmgeschichte oder zumindest sehr gute Filme, da wird die Luft schon knapp, da bleibt nicht viel, denn ich habe als Kind schon „Nosferatu“ und „Frankenstein“ verschlungen und mit 14 schaute ich zum ersten Mal Sergio Leones „West“-Trilogie. Scheiße, ich habe sogar „Vom Winde verweht“ und „Doktor Schiwago“ gesehen, da bleibt nicht viel über. Bei Klassikern bin ich ziemlich sattelfest, nimmt man mal Musicals und Liebesfilme raus, die, das habe ich irgendwo aufgeschnappt, in einem Paralleluniversum tatsächlich vereinzelt in Kinos gezeigt werden. Doch echt! Soll stimmen!

Aber es gibt sie, die Filme, die mehr oder weniger wichtig sind und die ich dennoch nicht gesehen habe. Here we go:

strange2.jpgDr. Seltsam oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben
Viele halten Dr. Strangelove für den besten Film von Kubrick. Für mich ist das immer noch „The Killing“ (dt. „Die Rechnung ging nicht auf“), der Tarantino zu „Reservoir Dogs“ inspirierte. Ich war in der Kubrick-Ausstellung und habe den Black Room bewundert, „2001“ sehe ich mindestens einmal im Jahr und ich halte Kubrick bis heute für einen Titanen des Films, nicht zuletzt deshalb, weil er als einer der Wenigen das Anrecht auf den berühmten „Final Cut“ hatte. Aber Strangelove habe ich bis heute nicht gesehen und ich verfluche Warner, dass der Film in der Kubrick-Box nicht enthalten ist, was damit zu tun haben könnte, dass er bei MGM erschien.

rabid.jpgRabid – Der brüllende Tod
Einer der ersten von dem von mir sehr veehrten Bio-Horror-Regisseur David Cronenberg, und Bio heißt nicht Umweltschutz in dem Falle. „Bio“ heißt bei Cronenberg, dass seine Plots wissenschaftlich konstruiert sind, Cronenberg benutzt niemals metaphysische Erklärungen für seine Horrorszenarien. Bei „Rabid“ jedenfalls geht es letztendlich um eine Zombie-Epidemie. Das ist also ein Zombiefilm, den ich ausnahmsweise nicht kenne. Und das ist wirklich unverzeilich, ich gelobe Besserung.

Rabid habe ich also zwischenzeitlich angesehen und muss sagen, ein penisförmiger Vampirzahn aus einer weiblichen Achselhöhle ist sogar mir zu strange. Ein guter Film für seine Zeit, na klar, aber da gab es bessere.

casablanca-195.jpgCasablanca
Den erwähne ich hier der Vollständigkeit halber, weil den scheinbar jeder gesehen hat, nur ich nicht. Was mich aber auch nicht davon abgehalten hat, mir den Schlußspruch bei der einen oder anderen Gelegenheit zu stibitzen. „Schau mir in die Augen, Kleines!“… Yeah.
Den Film dazu muss ich aber trotzdem nicht anschauen.

russ.jpgRuss Meyers Oevre
Als ich das neulich im F5-Chat bekanntgab war da ein Riesenbohei auf einmal: „Waaaas? Renington Steele hat die Russ Meyer-Filme nicht gesehen?“ Doch, doch, ich habe es bis heute nicht geschafft, mir die Filme mit so tollen Namen wie „Supervixens“ oder „Faster Pussycat, Kill Kill Kill!“ anzusehen. Ich weiß, das ist eine echte Schande und Ihr dürft echt gerne zusammenlegen und mir die Russ Meyer-Box via Amazon schenken.

internalaffairs300.jpgInfernal Affairs
Der wird ja überall superhochgelobt und kommt auch dieses Jahr noch amerikanisiert von Scorsese als „The Departed“ in die Kinos. Die Story habe ich bis heute nicht ganz verstanden, immerhin soviel: das ist ein Cop-Film. Und zwar einer von den guten.

potemkin.jpgPanzerkreuzer Potemkin
Potemkin gilt als einer der besten Filme aller Zeiten und inspirierte Brian De Palma zur Treppendingsszene in „Die Unbestechlichen“, die wiederum mit zu dem besten Szenen der Filmgeschichte zählt. Und ich kenn’ den nicht! Dabei bin ich bei Stummfilmen und Klassikern ja eigentlich sattelfest, wie eingangs erwähnt. Aber man kann ja nicht alles kennen, echt nich.

sexlies.jpgSex, Lügen, Video
Es gibt so eine Kategorie Film, auf die bin ich erst sehr spät gestoßen. Man kann sie „Laberfilme“ nennen oder auch Autorenkino. Ich kann bis heute nicht viel damit anfangen, von einigen Sachen von Jim Jarmush oder Woody Allen mal abgesehen. „Sex, Lies and Videotape“ ist jedenfalls einer der ersten von Steve Soderberghs und Soderbergh ist einer, den ich sehr gerne mag, obwohl ich nicht so richtig weiß warum. Jedenfalls hab ich da Nachholbedarf.

straight_story-1.jpgDer Elefantenmensch/The Straight Story
Ich liebe David Lynch. Ich verstehe seine Filme nicht (aber wer tut das schon?), dennoch liebe ich ihn. Ich mag einfach Leute, die irgendwie strange sind und David Lynch ist definitiv sehr strange. Ich liebe ihn für „Blue Velvet“ und speziell für dessen Intro, indem Vorortsidyll langsam und schleichend superekligem Insektengewimmel weicht. Und zwei Filme, die ich von ihm noch nicht gesehen habe, was ich aber unbedingt nachholen werde, sind „Der Elefantenmensch“ von 1980, einem Drama um einen missgebildeten Jungen und „The Straight Story“, in dem ein alter Mann mit einem Traktor quer durch Amerika zu seinem Bruder fährt.

“Straight Story” habe ich eben grade gesehen und ich bin begeistert. Ein ruhiges, kleines Filmjuwel voller Altersweisheit und echt schlauen Sprüchen (“Ich denke besser, wenn ich die Sterne sehe”). Ein Film, der genauso gut in Lynch Oevre hineinpasst, wie es aus ihm heraussticht. A must watch!

ricky1.jpgStory of Ricky
Immer, wenn ich was erzähle von dem und dem Film, der so und so hart ist und splattrig, kommen mir die Leute mit „Dann schau’ Dir ersma ‘Story of Ricky’ an, dann reden wir weiter.“ Und ich frage mich bis heute: kann ein Easter-Splatter-Film tatsächlich härter sein als „Braindead“? Jedenfalls habe ich „Ricky“ bis heute nicht gesehen. Aber das wird sich ändern.
„Story of Ricky“ ist tatsächlich der Fun-Splatter-Eastern, den ich erwartet habe. Schöne billige Plastikeffekte, jede Menge Gedärm, Blut und Gemantsche und dazu Kung Fu als Sahnehäubchen. Geiler Film!

metallica.jpgMetallica: Some Kind of Monster
Ich trinke gerne und viel und ich mag Metallica, vor allem die ersten drei Alben „Kill ‘em All“, „Ride the Lightning“ und „Master of Puppets“. Das vierte Album „…and Justice for All“ geht noch, der Rest ist Müll. Bis auf das letzte. „St. Anger“ besticht durch Härte und eine unfassbar grottig abgemischte Snare-Drum. „Some Kind of Monster“ begleitet die Entstehung des neuesten Albums und zeigt die Band bei Alkoholorgien, beim Abmetallen und in tiefsten Lebenskrisen. Hab ich gehört. Den muss ich mir bei Gelegenheit auch mal reinziehen.

So, und jetz is gut. Den Rest hab ich nämlich ehrlich kompletto gesehen. Not.

Teil 1: Mal Sehen
Teil 2: Batzman
Teil 4: Dog Hollywood
Teil 5: Nilz N Burger

In : Thema

About the author

29 Comments

  1. Mal Sehen

    Casablanca, Dr. Seltsam und Der Elefantenmensch sind nun wirkliche Klassiker. Ob es nun schlimm ist (vom Elefantenmensch mal abgesehen – was hast du dir eigentlich dabei gedacht???) sie verpasst zu haben, sei jetzt einfach mal dahin gestellt.

    Internal Affairs ist ok (soll heißen: überschätzt), Russ Meyers Sachen kenne ich auch nicht und Metallica stinkt. Der Rest: Who cairs?

    Und jetzt ab in die Videothek, Elefantenmensch ausleihen!

  2. Renington Steele

    „Rabid“ werde ich mir auf jeden Fall irgendwie ansehen müssen und der Metallica-Film ist tatsächlich fast ne Sozial-Studie – hab ich gehört… Doch doch, der muss irgendwann auch mal sein…

  3. Kreuzberger

    Kleiner Tipp: „Schau mir in die Augen, Kleines!“ ist nicht der Schlussspruch von Casablanca. Den sagt Bogey nämlich zu einem Cop und der geht ungefähr so: “Das könnte der Beginn einer wunderbaren Freundschaft sein.”

    Kubrick und Lynch – von denen sollte man wohl alle Filme kennen. Mir fehlen allerdings noch Lynchs Eraserhead und Kubricks Fear and Desire (aber den hat er ja auch zurückgezogen).

  4. Seppel

    Also, Strangelove kann ich empfehlen, nur mit dem “besten Film von Kubrick” weiß ich nicht … vielleicht wenn man ihn damals gesehen hat, aber ich würde nicht mit so ‘ner Riesen-Erwartungshaltung reingehen wenn ich Du wäre.

    Heute macht er immer noch Spaß, vor allem halt der Doktor, die “fluids” und die mehr als genialen letzte Szene im Bunker.

  5. Batzman

    Wenn wir schon beim beckmessern sind: “Schau mir in die Augen, Kleines” kommt im ganzen Film nicht vor.

    Im Original sagt er natürlich: “Heres looking at you kid”, was eine verschnodderte Version von “Here is good luck to you, kid”

    und im Deutschen sagt er: “Ich seh dir in die Augen, Kleines.”

    Casablanca sollte man schon gesehen haben, denn erst dann versteht man die tausende Filme die ihn zitieren und paraphrasieren. Ausserdem ist die Special Edition mit das beste was Warner herausgebracht hat, inkl Kommentar von Roger Ebert und der Bugs Bunny Fassung “Carrotblanca”.

    Was Lynch angeht… ich glaube außer Dune und Blue Velvet muß man die anderen Sachen auch nicht gesehen haben.

    Den Panzerkreuzer zu gucken ist auch keien Pflicht find ich. Der Film ist filmhistorisch wichtig, weil er grundsätzliches zur Montage enthält, aber von der Story her ist er doch ein arg langweiliger Propagandaschinken.

  6. Michael

    Mit “Story of Ricky” könnte ich dir aushelfen! Den habe ich zu Hause. So toll finde ich den aber auch nicht. Haben nur bei den “Cyber Pirates” alle von geschwärmt. Da habe ich mir den halt bestellt.

  7. Nilz N Burger

    potemkin ist, und da muss ich batz mal ungewöhnlicherweise recht geben, stinkelangweilig. aber “story of ricky” ist ein fuckin classic. wurde auch, unter anderem, grossartig modernisiert, in “romeo must die” zitiert. knaller.

  8. Binding

    Also sorry, bestimmte Filme muss man als Cineast einfach gesehen haben, weil es filmgeschichtlich ohne sie gar nicht geht. Wer den ein oder anderen Titel noch nicht nachholen konnte, sei entschuldigt, aber der Kommentar “Who cares” zu Eisensteins “Panzerkreuzer Potemkin” geht gar nicht, denn ohne diesen Film hätte sich das Kino gar nicht so entwickelt, wie wir es heute kennen. Dass man den Schinken heutzutage nur noch mit dem Wissen um seine filmhistorischen Errungenschaften ertragen kann – das trifft übrigens auf sehr vieles zu, und ich kenne auch junge Leute, die selbst schon “Pulp Fiction” öde und uninteressant finden – ist eine andere Geschichte. Man muss solche Sachen halt versuchen, aus der damaligen Zeit heraus zu verstehen und zu betrachten. Das macht (unter anderem) den wahren Cineasten aus.

    Lynch: “Der Elefantenmensch” und “The Straight Story” sind neben “Dune” leider gerade die untypischsten Lynch-Filme. Trotzdem sind beide genial! Und ja: Man sollte unbedingt ALLE Lynch-Filme gesehen haben!!!

    “Internal Affairs”: Das ist ein sehr guter Polizeifilm mit Richard Gere und Andy Garcia, aber die asiatische Trilogie, die Renington meinte, heißt “Infernal Affairs”!

    Apropos Renington: Was ist das denn eigentlich für eine knallbunte Zusammenstellung völlig krass durcheinandergewürfelter Beispiele??? Ich glaube, wir müssen erstmal über die Definition von Klassikern reden.

  9. Renington Steele

    Danke erstmal für die „Infernal Affairs“, ist korrigiert… Und hier geht es ja nicht nur um Klassiker sondern eben auch um einfach gute Filme, oder eben Filme von denen jeder spricht oder oder oder… deshalb die knallbunte Zusammenstellung. Ist Absicht.

  10. Binding

    Wie wär’s mal mit Listen über Filme, die man ganz bewusst nie gesehen hat? Fiel mir beim Stichwort “Dirty Dancing” ein! Aber da lässt sich dann genauso herrlich drüber streiten.

  11. Nilz N Burger

    ich fand dirty dancing gar nicht so schlecht…war vor allem in meiner jugend gut um an mädchen ranzukommen. klassischer date movie. und diese komische grimasse die patrick swayze am schluss bei der finalen choreografie beim gang richtung bühne zieht, auf der jennifer grey wartet, da kann ich mich noch heute köstlichst drüber amüsieren (gut, auch wenn das sicher nicht lustig gemeint war)

  12. Der_Held

    tja so schlau war ich damals leider nicht. Ich habe Dirty Dancing gemieden wie die Pest und dermassen traurig sah während dieser Zeit auch mein Sexualleben aus. Ich kann nicht mal vernünftig lügen: Schnecke:”Dirty Dancing?” Ich:”Klar, 12 mal”! Wäre doch so einfach gewesen *sniff*

    10 Jahre später hab ich ihn im TV dann doch gesehen. Gibt grottigere Filme. “Dirty Dancing – Total Verweigerung” hat sich nicht gelohnt … so im nachhinein betrachtet.

  13. Binding

    Mann, kann ich stolz auf mich sein! Ich habe mich noch nie dazu korrumpieren lassen, in einen Film zu gehen, ohne mich für ihn zu interessieren! Selbst als Teenie nicht. Das ist ja fast schlimmer wie mit den Leuten, die zweimal im Jahr am Wochenende abends ins Kino gehen und erst vor dem Eingang oder der Kasse entscheiden, was sie sich überhaupt ansehen werden! Arrrrrrrrgggggghhhhhhh!!! Ich fass’ es nicht! Kieslowski, hol’ mich endlich!

  14. omahabitch

    Soweit ich weiss ist Dr. Strangelove auf der US-Version der Kubrick-Box enthalten, lohnt sich!

    Story of Ricky ist billiger Schrott, der lohnt nichtmal die Leihgebühr. Auch in der uncut-Version weder sonderlich brutal noch lustig.

    Infernal Affairs ist meiner Meinung nach auch sehr überwertet. Sicher kein schlechter Film, aber jetzt auch nicht deeeeer Überflieger.

  15. omahabitch

    Ach ja, noch was zu Lynch: Ich kanns wirklich verstehen wenn man seine Filme nicht mag. Aber Eraserhead MUSS man einfach gesehen haben, selbiges gilt für Twin Peaks. Meiner Meinung nach mit Abstand die beste, originellste und vor allem unkenventionellste TV-Serie aller Zeiten, sowas wird es wohl (leider) nie wieder geben.

  16. Mal Sehen

    Und ich habe den Piloten zu Twin Peaks insgesamt vier Mal gesehen. Naja… Gesehen ist ein bisschen viel gesagt. Beim ersten und zweiten Mal bin ich eingeschlafen, beim dritten Mal wurde ich “abgelenkt” und beim vierten Mal war ich zu betrunken um die erste halbe Stunde zu überstehen!

  17. Batzman

    Gesehen hab ich Eraserhead, besonders interessant fand ich ihn nicht. Lieber noch 100x Den Andalusischen Hund, als noch einmal Lynchs Radiergummiekopp mit dem seltsamen Fötus. Wahrscheinlich würd ohne dieses “Geheimnis” keine Sau mehr über den Film reden..

  18. Binding

    Ich gebe zu, dass “Eraserhead” nicht einfach zu komsumieren ist. Aber es ist Lynch pur, und es war sein erster Langfilm. Genial! Der Hauptdarsteller hat übrigens später auch noch in “Twin Peaks” mitgespielt, ist jetzt aber schon seit ein paar Jahren tot.

    Ich habe übrigens keine Kosten und Mühen gescheut, um mir die von David Lynch selbst herausgegebene “Eraserhead”-DVD-Box zu bestellen, die es nur über dessen offizielle Website gibt. Und seine ebenfalls nur dort erhältliche Kurzfilme-Box gleich noch mit dazu! Yep! So einer bin ich. ;-)

  19. Marcus kleine Filmseite

    also “der elefantenmensch” ist ein wirklicher klassiker. wer da nicht heult, hat kien herz, behaupte ich mal ganz frech ;-) in kombination mit “straight sory” sicherlich etwas anderer lynch-abend!

    ansonsten kann ich zu Deiner auswahl nur sagen, dass es mir bei “sex, lies and videotapes” ähnlich geht. bin immer noch nicht dazu gekommen, den mal zu sehen. damn!

  20. Affenheimtheaterbesitzer

    Hab bis auf Infernal Affairs auch noch nichts auf der Liste geguckt. Die Russ Meyer Filme bestimmt mal irgendwann heimlich im Nachtprogamm, aber auch nicht wirklich bewußt.

    Dafür hab ich die Pate Trilogie im Schrank stehen…ungesehen *schäm*

  21. omahabitch

    @Mal Sehen:

    Ich nehme mal an du bist noch vor Kyle McLachlans Auftritt als Agent Cooper eingeschlafen oder?

    Meiner Meinung nach nämlich einer der genialsten und lustigsten Charaktere der Filmgeschichte, aber Geschmäcker sind halt verschieden.

  22. renington steele

    @ Omaha:
    „aber Geschmäcker sind halt verschieden…“

    Den sollten wir als F5 Untertitel vormerken…

  23. Batzman

    Mich erinnert Eraserhead immer an eine Parodie auf verquaste Kunstfilme, die humorlos ihre eigene Tiefsinnigkeit zelebrieren. Schade, daß Lynch das Ding wohl bitter ernst war…

    Zum Elefantenmensch, ist auch 200 Jahre her, daß ich den sah. Geheult hab ich nicht, was wohl auch dran liegen mag, daß der Film so dunkel ist das man eh die meiste Zeit kaum was sieht…
    Die “armes Monster möchte nur geliebt werden”-Story hat mich irgendwie sehr an die Prämisse vieler Disneyfilme erinnert, nur mit weniger Sülz. Im Zweifel ziehe ich aber Brownings “Freaks” dem Elefantenlynch bei weitem vor.

  24. Der_Held

    oh nein – nicht schon wieder “kämpfende Neger im Tunnel” Argumente …

  25. Renington Steele

    *lach*…

    Wow Batz! Disney variiert also ständig das „Freaks”-Thema, nur ohne Horror… oder doch eher mit, wenn ich da nochmal drüber nachdenke… nämlich mit unerträglichen Gesangseinlagen!

  26. Dog Hollywood

    Nicht alle Disneyfilme sind mit Tralala, wenn wir an “Ein Königreich für ein Lama” oder “Lilo & Stitch” denken. Dennoch gefallen mir auch die klassischen Zeichentrickabenteuer, wie “Der König der Löwen”, “Aladdin” etc.

  27. Batzman

    Das variiert nicht nur Disney auch bei Shrek und vielen anderen Filmen haste diese “auch Monster brauchen Liebe” Message mit drin. Hört man immer wieder gerne, grad weil es halt ein Märchen ist und die Realität zeigt, daß man sich die inneren Werte stecken kann, wenn man aussieht wie frisch vom Haken genommen.

    Oder wie der König in Emperors New Groove zu dem häßlichen Mädchen sagt: “Yeah, du hast bestimmt ganz viel Persönlichkeit. NÄCHSTE!”

  28. At the Movies - Nerdcore

    […] 13. Ein Film, den Du schon immer sehen wolltest, bisher aber nicht dazu gekommen bist… Jetzt wird es etwas haarig, weil ich tatsächlich schon jede Menge Filme goutiert habe, selbst so großen Schwachsinn wie “The Suckling” (Kein Porno!). Ich würde viele Filme von Kurosawa gerna sehen, “Rashmon” zum Beispiel und was ich sonst so gerne sehen würde, bisher aber nicht zu sehen wagte, steht hier. […]

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked (required)

Fünf Facefreunde
Fünf Filmtumblr
  • photo from Tumblr

    officialgaygeeks:

    That lightsaber sound lol


    Get the My Neighbor Groot shirt http://buff.ly/1EFUcA2 http://ift.tt/1BEBgm8

    11/16/14

  • photo from Tumblr

    pennyfornasa:

    Putting The Cost Of The ESA’s Rosetta Mission In Perspective

    "So what do we get for our €1.4bn? Rosetta is both an astounding feat of engineering (catapulting a tonne of spacecraft across millions of kilometres of space and ending up in orbit around a comet just 4 km across) and an extraordinary opportunity for science (allowing us to examine the surface of a lump of rock and ice which dates from when the Solar System formed).

    Like a lot of blue-skies science, it’s very hard to put a value on the mission. First, there are the immediate spin-offs like engineering know-how; then, the knowledge accrued, which could inform our understanding of our cosmic origins, amongst other things; and finally, the inspirational value of this audacious feat in which we can all share, including the next generation of scientists.

    Whilst those things are hard to price precisely, in common with other blue-skies scientific projects, Rosetta is cheap. At €1.4bn, developing, building, launching and learning from the mission will cost about the same as 4.2 Airbus A380s—pretty impressive when you consider that it’s an entirely bespoke robotic spacecraft, not a production airliner. On a more everyday scale, it’s cost European citizens somewhere around twenty Euro cents per person per year since the project began in 1996.

    Rosetta has already sent us some stunning images of Comet 67P/Churyumov–Gerasimenko and today’s landing will, with any luck, provide us with our first close-up glimpse of the chaotic surface of this dirty snowball. If you’re a sci-fi fan, then, you might consider the mission to have been worth its price tag just for the pictures. The total cost for the Rosetta mission is about €3.50 per person in Europe; based on the average cinema ticket price in the UK (€8.50), it has cost less than half of what it will cost for you to go to see Interstellar.”

    Via Scienceogram: http://scienceogram.org/blog/2014/11/rosetta-comet-esa-lander-cost/

    Find Out How Budget Cuts Canceled NASA’s Own Comet Landing Mission: http://www.penny4nasa.org/2014/11/11/how-budget-cuts-canceled-nasa-own-rosetta-comet-landing-mission/

    11/15/14

  • photo from Tumblr

    meatbicyclevevo:

    i never wanted this to end

    10/20/14

  • photo from Tumblr

    iambluedog:

    Life is too short to be holding on to old grudges

    10/20/14

  • photo from Tumblr

    10/09/14