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(Un)verfilmbar

Standard, 6. 10. 2006, Mal Sehen (Malcolm Bunge), 22 Kommentare

Anlässlich der gerade gestarteten Frankfurter Buchmesse, wage ich mal ein Experiment. Ich rede heute mit euch über… Bücher!

Kinder, was soll ich sagen? Ich bin nicht nur Filmfreund, sondern verschlinge (wenn die Zeit es zulässt) monatlich beinahe tausende von Seiten u.a. von Bukowski, Gavalda, Schätzing und seit ein paar Tagen auch Ruffs „Ich und die Anderen“. Dieses Buch gehört zu einem meiner Lieblinge des Jahres 2006, weil es so bildlich geschrieben ist, wie ein Buch zu sein hat: Ein Film in meinem Kopf.

Seit Der Herr der Ringe den Status „Unfilmbar“ verloren hat, geht mir durch den Kopf welche Bücher man noch verfilmen könnte, welche Hauptrollen durch wen zu besetzen wären, Musik, Kamera, Regiesseur. Ich habe mal meine drei Lieblingsbücher der letzten 12 Monate zusammengetragen, in der Hoffnung, dass ein findiger Produzent über diese Seite stolpert und sich denkt: „Mensch, der Mal hat Recht, das wird ein Knaller!“


Ich und die anderenIch und die anderen.
Matt Ruff
688 Seiten
Verlag: Dtv (Mai 2006)
ISBN: 3423208902

Andy Gage ist niemals einsam, denn er wohnt in einem Haus zusammen mit seinem Vater, seinen Freunden und seinen restlichen Verwandten an einem See mitten im Nichts. Wobei „Nichts“ nicht ganz richtig ist, denn das Haus befindet sich in dem Kopf von Andy Gage. Andy ist einer von dutzenden Persönlichkeiten, die sich im Laufe des Lebens von Andy (jetzt fängt es an kompliziert zu werden, ich weiß!) entwickelt haben. Er ist die letzte Persönlichkeit, die von seinem Vater aus dem See gerufen wurde, um sein Werk zu übernehmen. Mit Hilfe der Psychaterin Dr. Grey errichtete der Vater vor langer Zeit ein Haus dorthin, wo vorher nur Schwärze war.

Eines Tages lernt Andy Julie kennen, die eine Softwareschmiede eröffnet hat und mit Andys Hilfe ein Virtual Reality Programm auf den Markt bringen will, der es in sich hat. Julie weiß von Andys Persönlichkeiten und hält es deswegen für eine gute Idee eines Tages „Mouse“ einzustellen, die ebenfalls unter Multipler Persönlichkeit leidet. Nur weiß sie es noch nicht.

Das Buch hat mich gleich von der ersten Seite gepackt. Die Art und Weise wie Ruff schriebt hat mich dermaßen gefesselt, dass ich das Buch sogar im Fitnessstudio vor mir her schleppe und nicht mit dem Lesen aufhören kann! Die Verfilmung würde mich in sofern reizen, alsdass ich gerne sehen würde, wie ein Regiesseur die Verbindung des geistigen Hauses, mit den Persönlichkeiten, mit der „realen Welt“ schaffen würde. Außerdem wäre die Rolle von Andy für jeden Schauspieler eine Herausforderung. Es würde nämlich nicht reichen einfach nur zappelig zu werden, wenn Jake den Körper übernimmt oder herrisch, wenn es der Vater tut. Die gesamte Erscheinung müsste sich dermaßen verändern, dass man der Meinung ist ein vollkommen anderer Mensch steht dort.

Mögliche Schauspieler für die Rolle des Andy Gage:
Jim Carrey, Tobey Maguire, Elijah Wood

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IliumIlium
Dan Simmons
827 Seiten
Verlag: Heyne (Juli 2004)
ISBN: 3453878981

Drei Geschichten, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, verknüpfen sich nach und nach zu einem konstrukt, der bis zur letzten Seite den Leser (also mich) dermaßen fesselt und staunen lässt, dass es nicht möglich war das Buch in mehr als einer Woche durchzulesen! Ilium teilt sich in drei Geschichten auf, die sich später auf unglaublicher Art und Weise miteinander verknüpfen.

Da wäre zum Beispiel die Geschichte von den beiden Moravecs Orphu von Io und Mahnmut, biomechanische Wesen, die auf einem Jupitermond leben. Zusammen mit einem Haufen anderen Moravecs werden sie gebeten einer unerklärlichen Anamolie nachzugehen, die auf dem Mars stattfindet.

Oder die Geschichte von Daeman, Ada und Harman, ihreszeichens Nachmenschen auf einer Erde, die mit nur noch exakt 1.000.000 Menschen besiedelt ist. Das Leben, bestehend aus Sex, Partys und Fressgelagern, scheint durch nichts getrübt zu sein, bis sie die „ewige Jüdin“ finden.

Mein Lieblingsstrang des Buches handelt von Thomas Hockenberry, einem ehemaligen Historiker und Homer-Profi, der nach seinem Tod von griechischen Göttern zum Leben erweckt wurde und nun als „Scholiker“ den Musen Berichte über den Verlauf des Trojanischen Krieges liefert. Faszinierenderweise bewirken die Götter keine Wunder, sondern bedienen sich diverser Gerätschaften, die Quantenphysiker die Tränen in die Augen treiben würde!

Ich glaube fest daran, dass Simmons Ilium und das Nachfolgewerk Olympos eines Tages verfilmt werden wird, auch wenn ich mir nicht vorstellen möchte wieviel aus diesen Büchern verloren gehen wird! Mit zwei Filmen wird es definitiv nicht getan sein!
In der Rolle des Thomas Hockenberry könnte ich mir sehr gut Robin Williams vorstellen. Das Bild von Brad Pitt als Archilles werde ich sowieso nie wieder los, Odysseus soll doch bitte Clive Owen spielen und irgendwie habe ich Viggo Mortensen im Kopf!
Als Ada sähe ich gerne Kate Blanchett und Daeman könnte gut von Christian Bale gespielt werden (Gewicht rauf, Gewicht runter…)

————-

Eine Billion DollarEine Billion Dollar
Andreas Eschenbach
734 Seiten
Lübbe; Auflage: 5., Aufl. (September 2001)
ISBN: 3785720491

Reden wir über den Lottojackpot. 35 Millionen? Ein Witz verglichen mit dem was John Fontanelli sein eigen nennen darf. Dass er überhaupt geerbt hat, liegt auch nur daran, dass sein Vorgänger bei dem Erwähnen des zu erbenden Betrages stumpf den löffel abgegeben hat. Fontanelli kann mithilfe seines Erbes nicht nur seine läppischen tausend Dollar Schulden abbezahlen, sondern gleich die ganze Welt kaufen, denn er besitzt von nun an eine Billion Dollar (ca 754657700000€). Spontan wird sich einfach mal mir nichts, dir nichts ein Ferrari gekauft, ein Häuschen hier, eine Jacht dort. Wie das nun so ist, wenn man gerade soviel Geld geerbt hat, dass man quasi die ganze Welt besitzt.

Streicht „quasi“.
Schon bald merkt Fontanelli, dass sein Geld mehr bedeutet, als einfach nur ein einfaches Leben auf einer tropischen Insel. Es steuert die Wirtschaft der Erde und bringt nicht nur Vorteile mit sich. Eines Tages erhält Fontanelli einen Anruf von einem gewissen Malcolm McCaine, der weiß was mit dem Geld gemacht werden muss…

Eschenbachs „Jesus Video“ war ziemlich lasch, rückblickend betrachtet. Und das hat nichts mit der katastrophalen Verfilmung zu tun, die Pro7 uns eingebrockt hatte. Mit „Einer Billion Dollar“ hat es Eschenbach aber wieder geschafft Pluspunkte zu sammeln. Eine gelungene Mischung aus Humor und Nachdenklichkeit lässt das Buch so abwechslungsreich in Erinnerung, dass man sich ein wenig ärgert, dass es schon vorbei ist.

In der Rolle des John Fontanelli? ganz klar: Niemand geringeres als Jack Black oder Oliver Korritke.

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22 Kommentare

  • Reply pascal 6. 10. 2006 at 17:11

    Das beste an Eine Billion Dollar ist aber die zweite Hälfte, wenn Fontanelli entdeckt, dass er ja eigentlich auch mal was gutes tun könnte und mal eben die Weltrevolution durchführt. ***************
    Eschbach steht also nicht nur in der Pflicht endlich mal den Hauptteil der Geschichte abzuliefern, sondern auch noch die Fortsetzung von „Der Letzte seiner Art“ zu schreiben (über das Dragon Blood-Projekt). Das sollte übrigens auch unbedingt verfilmt werden, aber bitte nicht als Inspector Gadget 2.0 und nicht mit bekannten Actiondarstellern besetzt.

    Anmerkung von Mal Sehen:
    Tut mir leid, aber ich musste den Teil streichen, der jemandem den Spaß am Buch verdorben hätte, wenn er das Buch nicht kennt!

  • Reply Batzman 6. 10. 2006 at 17:51

    Als unverfilmbar galt ja auch „Das Örtliche: Recklinghausen“ aber wie ich hörte hat sich Michael Bay das optionieren lassen und will es demnächst verfilmen.

    Bestimmt explodiert wieder irgendwas.

    Und Nicholas Cage ist sicher auch dabei.

    Als Unverfilmbar würd ich ich immer noch „Naked Lunch“ (trotz Cronenbergs Versuch) sowie die Illuminati-Bücher von Robert Shea und Robert A. Wilson bezeichnen.

  • Reply Jörg 6. 10. 2006 at 17:59

    Ach ja… gerade im Bereich SF gibt es so viele Bücher, die ich gerne verfilmt sehen möchte, wobei ich sicher bin, dass dabei gute und fantasievolle Blockbuster herauskommen würden.
    „Ringwelt“ von Larry Niven z. B. (das ist das Buch, bei dem die „Halo“ Erfinder dreist geklaut haben…)
    Oder der „Flusswelt“ Zyklus von Phillip José Farmer (unsäglich schlecht verwurstet in einem TV-Movie, ich hab fast geheult… Könnte eigentlich eine Serie a la „Lost“ werden…)

    Die Liste könnte ich noch seitenlang weiterführen…

  • Reply Mal Sehen 6. 10. 2006 at 18:06

    Als unverfilmbar galt ja auch “Das Örtliche: Recklinghausen” aber wie ich hörte hat sich Michael Bay das optionieren lassen und will es demnächst verfilmen.

    Bestimmt explodiert wieder irgendwas.

    Und Nicholas Cage ist sicher auch dabei.

    GEIL, EY!

  • Reply Lars 7. 10. 2006 at 9:31

    Ich hoffe ja persönlich immer noch auf eine Verfilmung von „Die Säulen der Erde“, allerdings scheinen da irgendwie keine Bestrebungen gemacht zu werden (wie auch bei vielen anderen Werken von Ken Follett.
    Ansonsten würde ich eine Verfilmung von Frank Schätzings Werken „Der Schwarm“ (Um Thurmann soll ja die Rechte gekauft haben) sowie „Lautlos“ schön finden.

  • Reply Mal Sehen 7. 10. 2006 at 10:59

    Ich hoffe ja persönlich immer noch auf eine Verfilmung von “Die Säulen der Erde”, allerdings scheinen da irgendwie keine Bestrebungen gemacht zu werden

    Komisch…

    (Um Thurmann soll ja die Rechte gekauft haben)

    Hätte mich auch stark gewundert, wenn das Buch nicht verfilmt worden wäre! Ich hab ja schon beim Lesen gedacht, dass Hollywood mir das Buch gleich aus der Hand reißen und vom Fleck weg verfilmen würde!

  • Reply pascal 7. 10. 2006 at 13:55

    Also, ich habe auch gelesen, dass Der Schwarm verfilmt wird. Lautlos wäre natürlich auch nett, allerdings würde das wohl zwangsläufig zu einem blöden Actionkracher (so wie der Schwarm zu einem blöden Katastrophenfilm wird) – denn die Meeresbiologie- und Terrorismusvorlesungsteile wird man wohl nicht verfilmen können, wenn dann noch ordentlich gekürzt wird… Aber es gibt ja noch die genialen Figuren, der irische Physiker aus Lautlos müsste aber extrem hochkarätig besetzt werden sonst wirds albern oder langweilig…

  • Reply Batzman 7. 10. 2006 at 13:58

    „Die Säulen der Erde“ darf man nicht verfilmen, dann würden zu viele Tische plötzlich wackeln.

  • Reply Sebastian Sachse 7. 10. 2006 at 16:44

    Ich will eine Mangagetreue Verfilmung von Akira. Der Anime ist nicht übel, aber alles wird nur kurz angerissen, so dass man irgendwie nichts blickt, aber eine Komplettverfilmung, whoa. Tricktechnisch ist heute *alles* verfilmbar, und das wäre die einzige große Hürde.

    Heinz Strunks „Fleisch ist mein Gemüse“ ist ja grade in der Postproduktion und kommt im Winter. Macht schonmal Platz in den News, das wird DER Saisonhit. Versprochen!

  • Reply pulmoll 7. 10. 2006 at 22:04

    es lohnt sich offensichtlich auch stets das theater im blickfeld zu halten, was andernorts noch als tabu gilt, ist dort schon längst realität, so derzeit in hamburg, wo das telefonbuch inszeniert wird…

    http://www.3sat.de/theater/programm/98543/index.html

  • Reply fäb 8. 10. 2006 at 15:11

    Thomas Pynchon’s „Vineland“ könnte DER Hit werden. Und Danny Sugermans „Wonderland Avenue“. Letzterer würde allerdings vermutlich von der Kritik als „Velvet Goldmine“-Abklatsch verrissen werden.

  • Reply tine 9. 10. 2006 at 17:23

    @lars und batzmann – was Ken Follett-Verfilmungen angeht:

    http://www.boersenblatt.net/123581/template/b3_tpl_home_detail

    Mal sehn, wie’s wird…

  • Reply Batzman 9. 10. 2006 at 18:38

    @tine

    ach du liebe Güte. Aber irgendwie passt das ja. Das ZDF verfilmt ja auch Pilcher. Warum nicht auch Follet…

  • Reply Frida 12. 10. 2006 at 12:12

    mehr noch als „ich und die anderen“ würde mich die filmversion von „fool on the hill“ interessieren – haste gelesen? wenn nicht, unbedingt nachholen!
    als george könnt ich mir gut zach braff vorstellen, die anderen rollen wären schon schwieriger. robin williams als walter smith vielleicht…

    und entschuldige – aber elijah wood oder tobey maguire für andy? einspruch! weder ein hobbit noch ein superheld können diese rolle ausfüllen, denke ich (und ich entschuldige mich bei beiden). hier braucht es doch eher einen wirklichen charakter, oder? irgendwie kann ich mich mit jim carrey am besten anfreunden.

  • Reply MC IN DA HOUSE 3. 1. 2007 at 13:34

    zu A.Eschbach: Irgendwie muss es davon 2 Versionen geben, habe ich doch bzgl. der Verwandten eine andere Erinnerung… Ich bin eigentlich der Meinung, dass sein Vorgaenger gar nichts wusste von der Billion, sondern schon vorher an einem „tragischen“ Unfall gestorben ist… Kann natuerlich sein, dass ich mich da nach 2maligen lesen vertue…Und Black/Korritke wuerd‘ ich eher fuer seinen drogensuechtigen Musikerkumpel vorschlagen…. Aber sonst ein wirklich lesenswertes Buch…

    • Reply Kath Moon 11. 6. 2014 at 20:56

      Dazu ein paar Anmerkungen am Rande.

      Lorenzo, ein weitläufiger Verwandter John Fontanellis und As in Mathematik, war eine Zeit lang der jüngste männliche Nachfahre Giacomo Fontanellis und es sah daher so aus als sollte er die Billion am Stichtag, den 23. April 1995, als solcher erben.
      Der sonst so achtsame 16-Jährige erliegt, unter nicht ganz unumstrittenen Bedingungen, seiner ihm bekannten Insektengift-Allergie, indem er eine Birne voller Bienen zu sich nimmt.

      Oft genug erwähnt John Fontanelli, dass der ‚richtige Erbe‘ eigentlich Lorenzo war, mit seiner Intelligenz und seinem nicht nur musischen und mathematischen Können, sondern seiner Präsenz, die die Art von Zuversicht ausstrahlte, die er sich für sich selbst wünschte, um die im Testament genannte Prophezeihung Giacomo Fontanellis erfüllen zu können, nämlich ‚der Menschheit mit dem Geld ihre verlorene Zukunft wiederzugeben‘. Als Malcolm McCaine sich bei Mr. Fontanelli meldet, der sich zu diesem (und auch zu anderen) Zeitpunkt(en) in einer Sinnkrise befindet, verrät er ihm, dass er wisse wie die Prophezeihung zu erfüllen sei. Etc.

      Keiner der lebenden Fontanellis wusste, vor Ablauf des Stichtages, von dem Erbe; so stand es im Testament und so wurde es von den Vacchis (500 Jahre lang) gehalten. (Mit der einen Ausnahme natürlich.)

      ‚Stumpf den Löffel abgegeben‘ hat nicht Lorenzo, sondern ein Klient eines Kollegen der Vacchis, der ihnen davon berichtete (s.S. 7.000.000.000$). Besagter Kollege wurde Zeuge des Herztods s/eines Klienten anlässlich einer Testamentseröffnung. (Zitat:) […] ausgelöst aller Wahrscheinlichkeit nach durch den Schock der freudigen Überraschung, plötzlich Erbe eines bedeutenden Vermögens zu sein.

      Diese Geschichte hat die Vacchis dazu veranlasst J.Fontanelli vorsichtig und in Etappen die horrende Summe seiner Erbschaft zu offenbaren.

      Einen Beitrag, der vor 7 Jahren geschrieben wurde zu kommentieren- das schafft man so nur im Internet.

  • Reply Denis 12. 1. 2007 at 16:55

    hmm, also ich bin definitiv für Hohlbeins „Der Hexer von Salem“ – Teile und UNBEDINGT Jordans „Wheel of Time“

    nachdem Herr der Ringe so ein Erfolg war, wunderts mich dass die Eragon von sonem milchbubi verfilmen und sich nicht an Wheel of Time rantrauen…

  • Reply das_Produkt 19. 9. 2007 at 21:54

    Ein Buch, das ich gerne verfilmt sehen würde, ist Neuromancer von William Gibson… Da wäre ich dann gespannt auf die Darstellung der Matrix…

  • Reply Filmschädling 12. 12. 2007 at 3:41

    Hirnzellenmassaker in Form von hölzernen Dialogen, sinnlosen Handlungen und dumpfer
    Gewalt. Filme die Dank digitaler Tricktechnik und dem unermüdlichen Einsatz
    aufopfernden Grafiknachbearbeitern sowohl dem unerschütterlichen Glauben der PR-Abteilung an den nächsten Gehaltsscheck
    den Erfolg verdanken, lassen mich ebenso wenig erschaudern wie maximalpigmentierte Schaumküsschen mit Migrationshintergrund.
    Reizüberflutung für den trendbewussten Mitläufer.

  • Reply Thomas Demuth 20. 3. 2009 at 21:35

    Würde gerne mal „Westernlands“ von William S. Burroughs verfilmt sehen.
    Aber ich glaube da möchte sich niemand die Hände dran verbrennen.

  • Reply Skahrn 10. 6. 2009 at 14:45

    Wie wärs mit „The Game“ von Neil Strauss, als Pornofassung .. öhöhm*röchel*

  • Reply knalltüte 10. 12. 2009 at 0:30

    Ich könnte mir das Buch „Todesmarsch“ von S. King echt gut als Film vorstellen. Sehr spannend, hat einige recht verstörende Szenen. Oder „Das Spiel“, der Roman über die Frau mit der goldenen Arschkarte mit diamantbesetzten Platinrand, grins. Wobei letztere Story allerdings nicht allzu viel Stoff bietet. Naja, für ne 80min-DVD-Version würds wohl reichen. Muss ja nicht unbedingt ins Kino kommen.

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