John Carpenter Teil 1: Von Dark Star zu The Thing

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Er ist einer der wichtigsten Regisseure des Neuen Hollywood. John Carpenter, der Vater von Michael Myers und Snake Plissken, er ist einer jener Genregrößen an denen man nicht vorbeikommt, wenn man sich ernsthaft mit dem phantastischen Film beschäftigt. Doch wie bei vielen Legenden ist auch sein Gesamtwerk von Höhen und Tiefen gekennzeichnet.

Renington und Batzman stellen euch in zwei Teilen die Filme Carpenters vor.

Renington: Ach John, was soll nur aus Dir werden, Mensch sag mal. Da legst Du mit Deinen ersten paar Filmen die Messlatte so dermaßen hoch, und kackst dann am Ende aber sowas von ab. Muss das denn sein? Muss man Dir ehrlich die ganze Kohle wieder wegnehmen, damit Du wieder anständige Filme drehst? Wäre mal eine Idee, sollte man mal drüber nachdenken.

Batzman: Ich glaub ihm das Geld wegnehmen wird gar nichts bringen. Carpenter hat große Bilder im Kopf, die einfach Geld brauchen. Was dabei rauskommt, wenn man ihn auf Sparflamme drehen lässt sieht man ja an seinem Werk in den 90ern. Seit “Big Trouble” hat man ihm keine anständigen Budgets mehr anvertraut. Die Wucht von “The Thing” oder “Escape from New York” braucht aber vernünftige finanzielle Ausstattung.

Renington: Jetzt mal der Reihe nach.

fog_big2.jpgThe Fog (1980)
★★★★☆

Eigentlich wollte ich Carpenters Filme chronologisch abarbeiten, doch am besten starte ich bei dem Film von ihm, den ich als ersten gesehen habe: mein erster Carpenter war „The Fog – Nebel des Grauens“, bis heute meiner Horror-Lieblinge. „Fog“ erzählt meisterlich eine klassische Gruselgeschichte, wie die Einstiegsszene schon zeigt: „Es ist 5 Minuten vor 12, für eine Geschichte bleibt grade noch Zeit…“ Noch heute ist die Mord-Szene auf dem Fischerboot hart und schnell und äußerst wirksam, denn obwohl der Film durchaus aus dem Nicht-Gezeigten seinen Schrecken bezieht – von den Monstern sieht man meist nur Silhouette und leuchtende Augen, Morde werden nur gezeigt, indem Nahaufnahmen der ausholenden Mordinstrumende gezeigt werden -, ist er gerade gegen Ende äußerst spannend und schnell. All das war mir als Kind natürlich nicht klar, als ich an der Decke kauend mit großen Augen dem Treiben auf dem Bildschirm zusah. Ich wusste nur, dass mir der Film eine Scheißangst einjagte – also ganz und gar großartig war.

Anmerkung vom Batzman: Ich mag den Film, aber wirklich gruselig fand ich ihn nie. Er hat ein paar nette Momente, war ein respektabler Erfolg, ist aber gleichzeitig einer dem Carpenter mit sehr gemischten Gefühlen gegenüber steht. Die ersten Testvorführungen waren desaströs, das Publikum hat gelacht oder sich gelangweilt. Die klassische Geisterstory die man im Sinen hatte, funktionierte einfach nicht. Nachdrehs mit einigen Stimmungsbildern und ein paar deutlichen Schockeffekten mußten her, der Film wurde nochmal nachbearbeitet und schließlich zum Erfolg.

Renington: Im Laufe der Jahre sah ich dann so ziemlich alle Filme von Carpenter und als echter Carpenter-Fan muss man natürlich trennen zwischen allem, was vor „Prince of Darkness“ kam und allem danach. Für mich war „Prince of Darkness“ der letzte Film Carpenters, der ohne Vorbehalte funktionierte, wobei viele auch bei ihm schon Abstriche machten. Die frühen Filme von John Carpenter waren minimalistisch-spannende Meisterwerke die die Filmwelt auf Jahrzehnte bis heute prägen und beeinflussen und sie beziehen ihre Wirkung aus den einfachen aber extrem pointierten Ideen.

darkstar.jpgDark Star (1974)
★★★★☆

Den frühesten Carpenter, den ich kenne (die Vorgänger „Revenge of the Colossal Beasts“ – bei dem er unfassbare 14 Jahre alt war! -, „Terror from Space“, „Warrior and the Demon“, „Sorceror from Outer Space“, „Gorgo Versus Godzilla“, „Gorgon, the Space Monster“ sind studentische Frühwerke. Wenn jemand Kopien hat: unbedingt melden!) ist natürlich „Dark Star“, ein billiges kleines Science-Fiction-Juwel, das 3 abgehalfterte Astronauten beim Planetensprengen beobachtet. Hier treffen alte Hippie-Ideen auf philosophierende, sprechende Bomben. Der Film funktioniert vor allem wegen des absurden Plots. Das Klopapier ist alle, einer der Astronauten ist eigentlich keiner, das Raumschiff ist schon ziemlich marode und der eigentlich tote Captain wird als Bewusstsein gepeichert, das man gleich mal fragen kann, wenn eine der Bomben nicht mehr auf Befehle hören will.
darkstar-beachball.jpgAußerdem hat der Film die Chuzpe einen bemalten Strandball mit Pappfüßen als Außerirdischen zu präsentieren und allein dafür seine 4 Sterne verdient.

Batzman: “Ich denke also bin ich, es werde Licht!” Der Film ist genial und nicht nur Carpenters Spielfilmdebut sondern auch Dan O’Bannons erstes ernsthaftes Werk. Der unterschätzte Bannon war nicht nur an “Dark Star” beteiligt sondern schrieb auch das Alien-Drehbuch, drehte “Return of the living dead” und war für die Stories einiger anderer 80er Erfolge verantwortlich. U.a. “Blue Thunder – Das fliegende Auge” und “Total Recall”.

Da ich auch einer der Leute bin, die Kubricks 2001 für einen langweiligen Bildschirmschoner mit bestenfalls technischen Meriten halten, ist mir Carpenters pragmatischer Gegenentwurf, bei dem er bewusst der verschwurbelten Kopflastigkeit Kubrick die kleinen Alltagssorgen gegenüberstellt, eine besondere Freude.

Anschlag bei Nacht (1976)
★★★★☆

Renington: „Das Ende“, wie der Film auch heißt, ist ein kleiner derber Motherfucker und zitiert mehrfach die großen Vorbilder „Rio Bravo“ und „Night of the living Dead“. Zu Beginn stellt die Polizei von LA sechs Bandenmitglieder, woraufhin die Gang Blutbrüderschaft schließt, in den Krieg zieht und mit Schalldämpfer alles über den Haufen ballert, was ihnen in den Weg kommt, unter anderem ein kleines Mädchen, dass den Fehler macht, die falsche Eissorte zu kaufen. Der Vater des Mädchen flüchtet vor der Gang in ein Polizeirevier, das geschlossen wird und nur von Lt. Ethan Bishop und zwei Damen besetzt ist. Dazu gesellen sich ein Gefangenentransport und wir haben die eingeschlossene Runde beisammen, ein Thema, das sich quer durch alle Filme Carpenters zieht.

assault1.jpg„Precinct 13“ ist ein furioser Actionfilm, der fast hypnotisch langsam inszeniert ist und in gelegentlichen Gewaltszenen gradezu explodiert. Er bezieht seine Faszination aus außergewöhnlichen Stilmitteln, wie der Ballerei in der Mitte des Films, die dank Schalldämpfern ohne Schußgeräusche auskommt. Die eintrommelnden Geschosse und umherfliegenden Formulare sorgen für eine seltsam gedämpfte Wucht und das explosive Ende bietet hierzu einen klaren Kontrast. Ein Film mit ungewöhnlichen Lösungen für die Formalismen des Actionkinos und ein Klassiker, den man gesehen haben muss und der von den folgenden vier Filmen noch glatt an die Wand inszeniert wird, mit denen sich Carpenter in die Herzen der Genrefans rund um den Globus drehen wird. (Und nein, auf das mittelmäßige und damit unwürdige Remake gehe ich hier nicht ein.)

Batzman: Und ich hab den immer noch nicht gesehen. Ja Schande über mich. Ich kenne nur die Sledge Hammer Version. Wobei auch “Assault” ja wie Renington schon sagte eine Hommage Carpenters an den verehrten Howard Hawks und dessen “Rio Bravo” ist.

halloween.jpgHalloween (1978)
★★★★½

Renington: Kurz gesagt: Halloween erfand ein komplett neues Subgenre innerhalb des Horrorfilms – den Slasher-Film, beförderte John Carpenter in die Kultregisseur-Liga, bot Stoff für X Sequels und war der Startschuß für die Karriere seiner Scream-Queen Jamie Lee-Curtis.

Böse Zungen behaupten ja, „Halloween“ sei ziemlich langweilig. Tatsächlich ist das Carpenters einlullender Stil, auf den man sich ein Stück weit einlassen muss, den er aber bei „Halloween“ tatsächlich am breitesten auffährt. Der Film läßt sich Zeit dabei, die auch bei Tageslicht unheimlich eingefangene Szenerie der amerikanischen Vororte in langsamen Kamerafahrten und dem alltäglichen Gewäsch der Teenager zu zeigen, nur um gegen Ende rasant an Tempo zu gewinnen und in teilweise extrem spannenden Szenen (Kleiderschrank!) zu explodieren.

Desweiteren bietet „Halloween“ einen damals neuen Killertypus. Michael Myers läßt hinter seiner Maske keinerlei Analyse seines Tuns zu. Warum er Teenager metzelt und an Wände nagelt wird nirgends erklärt. Die immer wieder genutzte subjektive Kamera, man sieht schon in der Einstiegssequenz den Mord an Michaels Schwester durch seine Augen, gibt dem Zuschauer Informationen, die Laurie (Jamie Lee Curtis) nicht hat und bietet damit Hitchcocksche Spannungsdramaturgie: Setze 2 Männer in einen Raum, zeige diesen für fünf Minuten und lasse ihn explodieren und man hat einen zehnsekündigen Schock. Zeige die Bombe zu Beginn und man hat fünf Minuten Spannung. Genau so funktioniert auch „Halloween“.

Batzman:
Aus heutiger Sicht wirkt Halloween ziemlich zahm, sowohl was den Bodycount angeht, als auch die Darstellung der Morde. Dennoch hat eher nicht zuletzt dank des berühmten Musikthemas noch immer eine ganz besondere Athmosphäre und kann als Urvater des Slasher-Genres überzeugen. Nicht zu verwechseln mit dem italienischen Giallo-Film der immer eine gewisse sexuelle Komponente und psychologisierende Erklärungen bereithielt, mit der der Mörder am Ende enttarnt wurde. Eine ganz andere Komponente bekommt “Halloween” übrigens auch noch, wenn man weiß, das die berühmte Michael Myers Maske in Wirklichkeit eine William Shatner / Captain Kirk-Maske war, die lediglich weiß angemalt und bearbeitet wurde. Ein Hoch auf den Low-Budget-Film!

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Zwei nicht unwichtige Ausflüge in Fernsehgefilde unternahm Carpenter Ende der 70er Jahre. Das vielgelobte Biopic “Elvis” (1979) brachte ihn mit seinem filmischen Alter-Ego und Lieblingsschauspieler Kurt Russel zusammen, der sich in den 70ern erfolgreich versuchte von seinem Kinderstar-Image bei Disney zu lösen und in diesem Film den “King” spielte.

Ein Jahr vorher, verfilmte Carpenter als TV-Auftragsproduktion “Someone’s Watching Me!” (1978) eine fesselnde Story rund um Voyerismus und Bedrohung, die auch hierzulande nur im TV zu sehen war unter dem Titel: “Das unsichtbare Auge.” Hier lernte er auch seine spätere Frau, die legendäre B-Movie-Queen Adrienne Barbeau kennen, welche in “The Fog” dann eine Hauptrolle spielte und zusammen mit Carpenter einen Sohn produzierte.

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escapeny.jpgDie Klapperschlange (Escape from New York, 1981)
★★★★½

Renington: Snake Plissken ist wohl einer der coolsten Charaktere der Filmgeschichte, neben Jules Vinfield und Hitcher, dem Highwaykiller und Boba Fett und ein paar anderen.

1998 stürzt das Flugzeug des US-Präsidenten mitten in Manhattan ab, das zu diesem Zeitpunkt in eine gigantische Gefängnisinsel verwandelt wurde. Er hat einen Koffer, in dem ein Tape steckt, das eine äußerst wichtige Ansprache einer Konferrenz enthält, die in 24 Stunden gesendet werden muss. Snake bekommt also eine Bombe in seinen Kopf gepflanzt, deren Timer auf 24 Stunden eingestellt ist und auf die Mission geschickt, den Präsidenten zu retten.

„Escape from New York“ ist cooles, spannendes Action-Kino und noch dazu Kult. Er bietet außergewöhnliche Endzeit-Ideen (das Auto des Duke mit den Kronleuchtern!), düsteres Setting und außerdem Ernest Borognine als Taxifahrer und Isaac Hayes als Duke. Was will man mehr? Ein Film, wie man ihn viel besser wirklich nicht machen kann.

Batzman: Wo du recht hast, haste recht. Und die Idee mit dem eingepflanzten Explosionszündern, den Snake verpasst bekommt, ist nach wie vor sehr effektiv.

The ThingThe Thing – Das Ding aus einer anderen Welt (1982)
★★★★½

Batzman: Einmal mehr zog es Carpenter zu Howard Hawks, der die Kurzgeschichte “Who goes there?” von John W. Campbell, Jr. um ein formwandelndes Alien daß eine Antarktis-Forschungsstation terrorisiert 1951 schon einmal verfilmt hatte. Konnte man die 50er Jahre-Verfilmung als Parabel auf den Kalten Krieg lesen, so schwebte Carpenter eine wesentlich mehr an der Vorlage arbeitende Version vor.

Nachdem sich der Ausserirdische, in die Forschungssatation eingeschlichen hat, dauert es bei Carpenter nicht lange, bis sich im Lager eine feindseelige von gegenseitigem Mißtrauen geprägte, paranoide Stimmung einschleicht. Wer Freund oder wer Feind ist, wird immer mehr zum Glücksspiel, jeder Kollege kann sich im nächsten Moment als tentakelbewehrter Amorpher Klumpen entpuppen, der dich zu infizieren sucht. Tatsächlich sind die Metamorphosen des Aliens von einer absurden Phantastik, die auch heute noch ihresgleichen sucht.

Der damals noch recht unerfahrene Maskenbildner und FX-Spezialist Rob Bottin, nahm den Knochenjob auf sich Effekte zu schaffen, die man so noch nie gesehen hatte. Hunde von innen nach außen zu stülpen, sich öffnende Schädel die zu riesigen Mäulern werden, Bäuche die aufreißen und Arme verschlingen, Köpfe die auf Spinnenbeinen umherlaufen und Blutproben die kreischend in die Höhe springen: The Thing bringt die Angst vorm monströsen Unbekannten, das sich in jedem verbergen könnte fabelhaft auf den Punkt.

Im Nachhinein könnte man die Angst vor Blutkontakt, die Infizierungsrate, das Mißtrauen und das Unheil das sich im äußerlich scheinbar unverserhten Körper verbirgt durchaus als Parabel auf die damals grade aufkommende AIDS-Angst lesen.

Einmal mehr gab Kurt Russel als Carpenters Held vom Dienst den harten Knochen, der als einziger den Überblick behält. Das Ende des Films mit seiner ambivalenten Hoffnungslosigkeit, sowie die deutlich von Carpenters Stil inspirierte Musik Ennio Moricones taten ein übriges die Wirkung des Films zu verstärken.

Leider erwies sich das Publikum und die Kritik damals mit dem Werk überfordert. Zu einer Zeit in der man sich nach Frieden sehnte und alle Welt den putzigen Ausserirdischen “E.T.” ins Herz schloß, mochte man sich kaum von Carpenters düsterer, apokalyptischen Vision die Laune verderben lassen. Die Story, die Tricks die Gesamtstimmung war den Zuschauern suspekt und der Film wurde zu einem teuren Flop.

Erst auf Video erlebte er sein Revival und wurde über die Jahre zu einem seiner beliebtesten Filme. Für mich ist er nach wie vor ein Meisterwerk, mit bis heute selten übertroffenen Maskeneffekten und einer Gesamtatmosphäre die beispielhaft ist.

Fortsetzung im Zweiten Teil…

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  • http://sirdregan.twoday.net SirDregan

    wunderschöner Beitrag :)
    Und the thing ist wirklich ein Kracher!

  • http://abfallkalender.wordpress.com Sebastian Sachse

    Von diesen frühen Werken kenne ich ehrlich gesagt nur Die Klapperschlange, welcher auch einer meiner Lieblingsfilme ist.

    Auf den zweiten Teil bin ich daher gespannter, weil ich von Carpenters neueren Werken fast alle kenne. Was eine Idiotie ist, denn darunter ist wirklich (fast) nur noch Mist.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de renington steele

    Sebastian: Grade die frühen Sachen musst Du Dir unbedingt ansehen! Alle! Vor allem „Halloween“ und „Das Ende“, beides Pflichtwerke vor dem Herrn!

  • http://totzumittag.dspn.de/ der.Grob

    computer: “ich unterbreche ungern eure freizeit, jungs. aber es ist zeit, dass sgt. pinback den exoten füttert.” ^^

    herrlicher film. neben “the thing” mein liebster von carpenter.

  • http://www.polycoder.de Stefan

    ja toller artikel! an predict 13 fasziniert mich vor allem, wie er es schafft, die gewaltatmosphäre zu schaffen, ohne die eigentlichen aufständigen zu zeigen. lediglich am ende sieht man ein paar wenige leute (meist von hinten) in dem flur. das is ganz ganz groß.

    dark star is eh kult. das sage ich sogar als jemand, der 2001 space odysee sehr mag.

  • FrickeZoid

    ein herrlich offener Artikel.

    Dark Star ist der inspierierensten amerikanischen Indie-Trash-Movies neben Evil Dead. Dan O’Bannon ist ein super Drehbuch Autor (Alien, Screamers) und in Dark Star auch ein sympathischer Schauspieler.

    Wenn ich groß bin will ich als Hippie auf der Enterprise arbeiten.

  • http://www.flusskiesel.de/markus Flusskiesel

    Snake bekam die Sprengkapseln in den Hals, nicht in den Kopf. SCNR

  • Pingback: Multimediale Kuriositäten – Meine erste Blogparade

  • Pingback: John Carpenter Soundtrack-Mixtape by Alan Howarth - Nerdcore

  • surfling

    kleine ergänzung zu Dark Star und 2001:
    http://www.surfling.org/darkstar/2001darkstar.html

    ich liebe sie beide!

Fünf Facefreunde