szmtag

Man kriegt mich schnell. Ich falle gerne auf grosse Gesten, übertriebenes Pathos, streicheruntermalte Gefühlsduselei rein. Also, in einem Film. Wenn ich die ganze Geschichte mitbekommen habe, mit den Figuren gelitten habe, mit ihnen gekämpft und gefiebert. So wie Liv Tyler am Monitor sitzt und sich von ihrem Vater verabschiedet (Armageddon), so wie Andy Kaufman merkt das sein letzter Strohhalm ein Betrug ist (Der Mondmann) oder so wie Dirk Diggler nach grossen Fehltritten wieder zu seiner Wahlfamilie kommt und aufgenommen wird als sei nichts geschehen (Boogie Nights). Wirklich selten hingegen ist es jedoch, das ein Trailer mir schon dieses unangenehme Gefühl des “schwerer werdenden Schluckens” beschert. Aber heute passiert, ich kann es kaum erwarten ihn zu sehen: We are Marshall

[Youtube Direkttaschentuch]

Da bin ich ja echt mal gespannt, wie Mr.”Charlies Angels” McG sich mit einem dramatischen Stoff schlägt. Falls es der Film bis zu uns schafft, Footballdramen werden hierzulande ja gerne mal ausgelassen…

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5 Kommentare

  1. Sieht sehr interessant aus…
    …obwohl es schon komisch ist, zu hören, wie Matthew Fox jemand anderen “Jack” nennt ;)

    Kommentar #1 von Andy am 05.12.2006 um 16:00 Uhr

  2. Ach was, Footballfilme laufen hier doch an jedem verdammten Sonntag ;)

    Kommentar #2 von Batzman am 05.12.2006 um 17:05 Uhr

  3. Da bekomme ich eher meinen allergischen Pathos-Kitsch-Ami-Brechreiz…

    Kommentar #3 von Jott am 05.12.2006 um 21:04 Uhr

  4. Whoaoooo…
    Gänsehaut. Bin ich ja auch gern und oft empfänglich für. Den Film schaue ich mir dann doch lieber zuhause in meinen geschützten vier Wänden an, damit niemand denkt ich würde weinen, wenn ich eigentlich nur Popcorn im Auge habe!

    Kommentar #4 von Mal Sehen am 06.12.2006 um 08:52 Uhr

  5. “greatest deasaster in college sports history”… Klingt nach ner tollen Komödie, oder meinen die das ernst? Neee, das kann nich… nicht wirklich… nein… omg.

    Kommentar #5 von imYemeth am 06.12.2006 um 11:31 Uhr

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