The Departed

23 Comments

“You’re an FBI informant? Are you fucking kidding me? “

Originaltitel: Departed, The
Herstellungsland: USA 2006
Regie: Martin Scorsese
Darsteller: Leonardo DiCaprio, Matt Damon, Jack Nicholson, Martin Sheen, Vera Farmiga, Mark Wahlberg

★★★★☆

The departed

Mafiaboss Frank Costello (Jack Nicholson) hält sich für unantastbar. Der Polizei ist er immer eine Nasenlänge vorraus, da es ihm gelungen ist mit seinem Getreuen Colin Sullivan (Matt Damon) einen Spitzel genau dort zu positionieren, wo die Ermittlungen gegen ihn laufen.

Kniffelig wird die Situation, als er erfährt, das die Polizei genau dasselbe bei ihm getan hat. Noch weiß er nicht, das sein neuer Liebling Billy Costigan (Leonardo DiCaprio) in Wirklichkeit als Undercover-Spitzel für die Gegenseite arbeitet.
Ein Katz- und Maus spielt entspinnt sich, bei dem beide Seiten versuchen den gegnerischen Spitzel zu entlarven, ohne ihre eigene Deckung zu gefährden.

Mit dem Remake des HongKong-Films “Infernal Affair” (bei dem er sich teilweise bis in Detail bedient) hat Scorcese es geschafft mich nach langem mal wieder für einen Mafiafilm zu begeistern, einem Genre das mir selbst wenn die Filme gut gemacht sind oft nur ein herzhaftes Gähnen entlockt.

Ja die “Godfatherfilme 1-2″ sind großes Kino, geb ich zu. Aber so richtig in den Bann gezogen haben sie mich ebensowenig wie Serie “The Sopranos“, “Goodfellas” und ähnliche Streifen. Irgendwo gehen mir diese Rituale, dieses Ehrgeplänkel und La Familia doch schnell auf den Nerv.

Das “The Departed” es dennoch geschafft hat, mich bis zum überraschenden Schluss bei der Stange zu halten, liegt vor allem an der konsequenten Adaption Scorceses, der es schafft die Geschichte frisch und originell wirken zu lassen.

Mit Boston als Setting, das längst nicht so ausgelutscht wirkt wie New York oder Chicago, den rauen, dauerfluchenden Charakteren (die dem Film schon zu Unrecht den Vorwurf der Homophobie einbrachten), einer beeindruckenden Besetzung, zynischem Humor und vor allem durch seine straffe Inszenierung, die es trotz einer Länge von 151min schafft die Spannung aufrecht zu halten, gelingt es Scorcese das Genre vom angestaubten Charme des “Paten” zu befreien.

Mag man auch einige Male das Gefühl haben, das sich Nicholson als Gansterboss zu sehr dem Overacting hingibt und vielleicht etwas mehr Disziplinierung hätte vertragen können, so schafft er es dennoch einen beeindruckenden, überlebensgroßen Gangster zu erschaffen, der ebenso sympathisch wie bedrohlich erscheinen kann.

Die beständige Spannung, die alle seine Szenen mit DiCaprio, der allgegenwärtig seine Enttarnung fürchten muss, alleine machen den Film sehenswert.

Hinzu kommt eine runde Charakterzeichnung und eine Schauspielführung die auch aus Matt Damon, DiCaprio und Leistungen herauskitzelt, die man nicht unbedingt erwarten würde.

Sicherlich ist “The Departed” Scorceses zugänglichster, mainstreamigster Film seit Jahren und dürfte lediglich durch seine explizite Gewaltdarstellung zartere Gemüter abschrecken. Keine Spur mehr von der verschwurbelten Bühnentheatralik der “Gangs of New York“, verschwunden die stylishe Eleganz von “Casino” – “The Departed” erzählt mit Verve und Tempo eine sehr simple Story, aus der er mit vielen dramaturgischen Kniffen alles herausholt. In vieler Hinsicht ist er sogar härter als die Vorlage, die sich, da sie auf Fortsetzungen abzielte nicht traute so ruppig mit ihren Figuren umzugehen.

Optisch ist der Film über alle Zweifel erhaben. Kamerakreiser und Scorcese-Spezi Michael Ballhaus setzt auf dreckige Bilder, die die Realität einfangen und gleichzeitig überhöhen ohne in Hochglanzstilisierung abzugleiten, auch hier ein Unterschied zum gestylten Original.

Mit dieser wahrlich gelungenen Neuinterpretation einer starken Geschichte, schafft es Scorcese ein Remake abzuliefern, das tatsächlich eigenständig ist. Weder versucht es den ausgesprochen sehenswerten “Infernal Affairs” zu ersetzen, noch liefert er einen billigen Abklatsch – und das trotz einiger identischer Dialoge und Situationen.

Auch wer Mafiafilmen normalerweise wenig abgewinnen kann, sollte, wenn er nicht zu zimperlich ist, mal einen Blick auf “The Departed” werden.

Binding meint:

Martin Scorseses Remake des genialen Hongkong-Krimis “Infernal Affairs” ist ein echter Scorsese-Mafiafilm im Stil von “Good Fellas” geworden! Die Geschichte ist quasi von ihm kongenial “scorsesifiziert” und auf ein irisch-amerikanisches Milieu übertragen worden. Der Cast ist fantastisch (wobei ich noch nicht genau weiß, ob ich Jack Nicholson genial oder zu overacted finden soll), und alle leisten sehr gute schauspielerische Arbeit – sogar Matt Damon fand ich ziemlich akzeptabel.

Wo es sein muss, ist der Film auch kompromisslos brutal und blutig. Vor allem am Ende, wo Scorsese den Schluss von “Infernal Affairs” oberzynisch toppt, indem er eine neu erfundene Nebenfigur quasi nochmal schlussstrichmäßig aufräumen lässt!

Etwas enttäuschend fand ich allerdings, dass sich im Vergleich mit dem Original alle Schlüsselszenen im Prinzip 1:1 wiederfinden, was Scorseses Leistung etwas schmälert. Der schnieke Look von “Infernal Affairs” gefiel mir im Gegensatz zu Scorseses Schmuddel-Ästhetik auch besser – unterstreicht andererseits aber auch wieder den Unterschied. Und die hongkong-typischen, tragischen Männerfreundschaften gehen bei Scorsese auch nicht ganz so tief (zum Beispiel kennen sich die beiden Undercover-Kerle gar nicht von früher, und das Verhältnis zum Polizei-Vorgesetzten ist auch abgekühlter). Trotzdem absolut sehenswert!

Binding ist im echten Leben Filmkritiker und Redakteur. Für die F5 postet er als Gastautor kurze Verrisse oder Hochjubeleien von Filmen, die er soeben in der Pressevorführung angeschaut hat. On a regulary basis. Ein eigenes Blog hat er nicht, dafür fehlt ihm die Zeit.

Hol dir das Original: Infernal Affairs

In : Review

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur u.a. für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

23 Comments

  1. matz-o-man

    mmmh kenne das Original nicht. Stimme aber voll und ganz der Review zu.

  2. Kiki

    Gerade die Beziehungen zwischen dem Undercover-Cop und seinem Boss einerseits und dem Maulwurf und dessen Gangster-Boss andererseits haben für mich im Original eine simple Mafiakiste zu einem tragischen Beziehungsdrama mit Mafia-Elementen werden lassen. Daß Scorsese darauf verzichtet hat, wundert mich nicht wirklich – seine (Mafia)filme haben sich stets mehr durch Gewalt und Oberflächlichkeit ausgezeichnet als durch die Beleuchtung der Beziehungen zwischen den Protagonisten (wie bei Coppola z.B.).
    Mein Fazit: Sehenswert, aber keine Konkurrenz zum Original.

  3. Khesrau

    Mir hat The Departed sehr gut gefallen. Jack Nicholson fand ich grandios – vor allem die von ihm geschriebene Szene in der Bar, wo er alle Register seiner Schauspielkunst zieht und mit so ziemlich jedem sichtbaren Koerperteil arbeitet. (Die Haende, wie er damit herumgespielt hat! Mein Gott, gibt dem Mann noch einen Oscar!)

    Mark Wahlberg verdient auch eine Erwaehnung, DiCaprio finde ich sowieso gut und Matt Damon ist mir auch sympathisch.

    Schoen finde ich, dass Scorsese aus dem Original kein Hollywood-Film gemacht hat. Hier geht es schon dreckig zur Sace, er hat nichts “verweichelt” (ich bin mir ob der Existenz dieses Wortes nicht sicher, bitte verzeiht mir).

    Und das Abschlussbild fand ich auch huebsch.
    Von mir gibt es die volle Punktzahl, ganz klar.

  4. Marcus kleine Filmseite

    scorseses remake ist dem original überlegen. behaupte ich jetzt einfach so(kritik steht ja auf meienm blog online). mag sein, dass meine vorliebe für scorsese mich da teilweise etwas blendet, aber von “departed” war ich schlichtweg begeistert. nach dem eher mauen “aviator” hat maarty noch einmal einen ganz großen wurf gelandet.

    @ batz

    im gegensatz zu Dir zählen mafia-filme zu meinem absoluten lieblinge. besonders scorseses zwei grandiose beiträge mit “goodfellas” und “casino”. letzterer sogar noch etwas mehr. itaker-scheiß halt ;-)

    @ binding

    “scorsesifiziert”, den ausdruck muss ich mir merken!

  5. Binding

    “Scorsesifiziert” hatte ich geschrieben, weil das – wie ich meine – ziemlich genau die Verhältnisse zwischen Original und Remake beschreibt, ohne eins davon zu favorisieren oder zu bevorzugen. Scorsese selbst spricht ja nicht von einem Remake – das finde ich aber nicht in Ordnung, denn ohne “Infernal Affairs” wäre “Departed” undenkbar.

  6. Schangelbande » Blog Archiv » Wochenrückblick: 4. - 10.12.2006

    [...] Wochen-Video: Hätte The Departed werden sollen. Wurde es dann aber nicht, weil Chris und ich gestern zu müde waren (die Kleine hatte die halbe Nacht husten, hui) und auch die anderen Mitgeher wohl nicht ganz undesolat waren. Vielleicht diese Woche! [...]

  7. Jenny Glombik

    Den Film fand ich sehr gut. Ich find es super das meine Lieblingschauspieler in einen Film zusehen sind . Ich fand ihn auch etwas Trauring. Mir tat der Leo Dicaprio etwas leid. Auch Matt Damon hat mir sehr gut in seiner Rolle.

  8. Jenny Glombik

    Den Film fand ich sehr gut. Ich find es super das meine Lieblingschauspieler in einen Film zusehen sind . Ich fand ihn auch etwas Trauring. Mir tat der Leo Dicaprio etwas leid. Auch Matt Damon hat mir sehr gut in seiner Rolle gefallen. Echt klasse der Film.

  9. manbatz

    das originalende hätte dem film besser getan, ansonsten top.

  10. Ano Nym

    Stimme den anderen Meinungen weitestgehend zu. Der Film ist sehr gut und ein würdiges Remake des Originals ohne aber dessen Genialität zu erreichen. Die schauspielerischen Leistungen sind allesamt top (nur Jack Nicholson übertreibt etwas) aber die Charaktere wirken im Vergleich zum Hongkong-Original eindimensional. Man versteht zum Beispiel nicht Matt Damons Motiv als er Jack Nicholson am Schluss erschiesst. Es gab nur eine winizig kleine Andeutung das er mit seinem Doppelleben nicht zufrieden ist während der Gewissenskonflikt in Internal Affairs ein zentraler Punkt der Handlung war. Die wirklichen genialen Szenen aus Departed sind dabei auch beinahe 1:1 aus Infernal Affairs übernommen worden. Dort wo sich Scorsese ein paar kleine Änderungen erlaubt hat, hat das ganze eher negative Konsequenzen.
    Ein sehr negative Punkt ist die Zeitraffung. Die Undercover-Phase der beiden war im HongKong-Original ca. 10 Jahre in Scorseses Fassung gerade mal etwas über 1 Jahr. Der tiefe innere Konfilkt der beiden Figuren eine so lange Zeit ein falsches Leben geführt zu haben kann in Departed gar nicht zu geltung kommen.
    Die Einführung der Psychologin in die beide Hauptfiguren verliebt sind ist ein weiteres Paradebeispiel dafür. Vermutlich wurde diese Figur nur kreiert um dem amerikanischen Publikum eine weibliche (Haupt-)Figur zu geben. Bekanntermaßen sind Filme ohne weibliche Hauptrolle meist weniger erfolgreich als andere Filme. Die Figur der Psychologin ist im wesentlichen ein Mix aus den beiden weiblichen Nebenrollen aus Infernal Affairs 1 (Freundin des Cops und ex-Freundin des Gangsters) mit einer Spur der Psychologin aus Infernal Affairs 2. Diese Figur und die Beziehung der beiden Figuten zu ihr ist in Departed aber leider vollkommen unglaubwürdig.
    Leider wurde auch der beste Freund des Undercover-Cops in der Gangster-Bande gestrichen. In Infernal Affairs hat es eine gross Wirkung auf den Zuschauer das
    Der Undercover-Cop nicht nur den Captain sondern auch seinen einzigen Freund verliert und vollkommen alleine dasteht.
    Interessanterweise wurde die der Aspekt das er von dem sterbenen Gang-Mitglied als Cop identifziert wurde beibehalten. Diese wurde dann in Departed als weiterer Undercover-Cop (durch das TV) identifiziert, während in Infernal Affairs das ganze nur inszeniert wurde um den Gangster-Boss in Sicherheit zu wiegen. Ein weiterer Fehler in diesem Zusammenhang ist das Jack Nicholson Leo gesgat hat er könne nach Hause gehen kurz bevor der das Treffen mit dem Captain stattfindet. In Infernal Affairs hat sich der Undercover-Cop ohne Erlaubnis des Bosses entfernt und so wesentlich verdächtiger gemacht.
    Eine weiter sinnlose Änderung von Scorsese ist das Leos Character dem schwarzen Polizisten bekannt war und dadurch alle in der Statee-Einheit wussten das er tatsächlich ein Cop ist. Dadurch machte die gesamte Akten-Lösch-Aktion überhaupt keinen Sinn mehr. Schliesslich wussten 10-20 andere Cops wer er wirklich war. In Infernal Affairs wusste das niemand mehr. Auch die enge Beziehung die zwischen dem Captain und dem Undercover-Cop im Original bestand war in Departted beinahe verflogen. Schuld daran ist vor allem Mark Wahlberg vollkommen überflüssiger Charakter der wiederum nur eingeführt wurde als Comic Relief und als Rächer am Ende um dem Film noch ein Hollywood-artiges Ende zu verpassen. In Hollywood darf es nicht passieren das der Bösewicht am Ende überlebt. Das HongKong-Ende bleibt da wesentlich realistischer und der falsche Cop lebt munter weiter. Dieses Ende hat auch eine viel grössere Emotionale Wirkung.
    Insgesamt gibt für Departed 8/10 und für Infernal Affairs 10/10 Punkte. Scorseses bester Film wird also weiterhin Goodfellas bleiben.

  11. PhiberGlass

    Ihr gebt hier an, der Film sei 151 Minuten lang. Ja, stimmt – aber leider nur die ungeschnittene Orginalausgabe. Die verschnittene FSK-16 Schrottversion, die wir hier zu sehen bekommen, ist grade mal 146 Minuten lang und wurde vermutlich von einem hiesigen Schnitt-Stümper verstümmelt.

  12. Batzman

    Ich hab nur die englische O-fassung im Kino gesehen, aber im Netz findet sich nirgends etwas darüber, daß der Film für die FSK16 gekürzt wurde. Weder bei Schnittberichte, noch in Foren oder der ofdb.de. Eigentlich kann ich mir auch nicht vorstellen, daß man da was rauskürzt, der Film ist ja eh kaum auf ne Kinderzielgruppe hin vermarktet worden.

    Gibts irgendwo Belege für die Schnittbehauptung?

  13. Der_Held

    Vielleicht liegt hier der Grund für das “Gerücht”?
    http://de.wikipedia.org/wiki/PAL_Speed-up

    Wäre nicht der erste Film, dem man nur auf Grund der kürzeren PAL Laufzeit vorgeworfen hat, er sei gegenüber der US-Version geschnitten worden.

    Das Internet soll ja voll von sowas sein – habe ich gehört.

  14. Batzman

    Ähm Pal-Speedup im Kino?

    *g* soweit ich weiß laufen Kinobilder hüben wie drüben mit 24 Bildern pro Sekunde… oder?

  15. Der_Held

    Yesss! Klugschei**ser 1on1 – Du hast keine Chance ;)

    Kommt drauf an, von welcher Laufzeit man jeweils spricht und wo man sie gelesen hat. Auch PhiberGlass wird nicht mit der Stoppuhr im Kino gewesen sein, oder?

    Strike! :)

  16. Batzman

    Solange ein Film nicht auf DVD draussen ist, redet man von der Kinolaufzeit. Und soweit ich weiß ist The Departed auch in Amerika noch nicht auf DVD raus. Ergo werden alle angegebenen Zeiten Filmlaufzeiten sein, also 24fps.

  17. Der_Held

    Sohn, es geht nicht darum, was richtig ist, oder wovon man reden SOLLTE, sondern darum, wie Gerüchte entstehen und woher speziell dieses hier her kommen könnte. War nur ein Verdacht.

    Grundsätzlich aber hast Du sicher Recht

    2:0 – you lose, boy! :)

  18. Cowboy Jim Productions presents: … in Farbe und buunt » film film

    [...] Letzte Woche The Departed gesehen. Kurzwertung: Lasch. Mal ganz entgegengesetzt zu den F5. Alles so bunt und oberflächlich, keine nachvollziehbare Tiefe der Charaktere, die Story ohne diesen gewissen Tick der unvorhersehbaren Wendung, der eine Story interessant macht… Keine Ahnung wie man diesen Film für Oscar-reif halten kann. Muß man imho nicht sehen. Im Gegensatz zu LA Crash. (RSS feed,  Trackback) [...]

  19. danisonfire

    Local Heroes und so weiter…

    Das Jülicher KuBa zeigt morgen The Departed. Der Streifen hat bei den berühmt berüchtigten Fünf Filmfreunden vier Sterne bekommen. Das zugehörige Review gibt es unter dem vorigen Link. Also ich bin auf jeden Fall da. Wer noch?

  20. Nilz N Burger

    der kaas is zwar schon gegesse, bur das noch: ich finde den film in den nebenrollen weitaus brillianter besetzt als in den hauptrollen. weder damon, noch di caprio und erst recht nicht nicholson waren für mich 100 % glaubwürdig. jack hat das spielen verlernt, wahrschenilich das alter…ansonsten: schnöftes remake, absolut.

  21. F5 - Die Fünf Filmfreunde

    [...] Die Gewinner: Rückblicken muß ich zugeben, auch wenn ichs nicht so auf dem Schirm hatte, war es ein gutes Filmjahr, mit vielen Nomminierten die es wert waren zu gewinnen. Fast in allen Kategorien siegte ein verdienter Streifen, auch wenn andere denen ich es ebenso gegönnt hatte dafür verloren. Erstaunlich sind die drei Oscars für “Pan’s Labyrinth”, auch wenn es nicht das ganz große Los wurde, aber immerhin drei Preise für einen fremdsprachigen Film. Überraschend auch, daß der Preis für den besten Schauspieler, nicht wie üblich als Gnadenpreis an einen altgedienten und bisher übergangenen Akteuer, in diesem Falle Peter O’Toole (der aussah als würde er nicht mehr viele Verleihungen erleben), ging, sondern an Forrest Whittacker (für Last king of Scotland), der sich leider sülzig und viel zu langatmig bei Gott und der Welt und Gott… bedankte. Liebenswerter da die wundervolle Helen Mirren, die wie erwartet und gegen beachtliche Konkurrenz den Goldi für “The Queen” mitnahm. Lobenswert insgesamt, das die Preise verteilt wurden um möglichst vielen Filmen eine Anerkennung zuteil werden zu lassen. Einen klassischen Streak- einen Film der alles abräumte gab es nicht, auch wenn The Departed mit vier Oscars, inkl beste Regie, Drehbuch, Schnitt und Film des Jahres, verdient gewann. Umso erstaunlicher, da brutale Filme normalerweise nicht grade Oscar-Favoriten sind. Schöne Anerkennung gab es für Little Miss Sunshine (Bestes Originalbuch und Alan Arkin als beste männliche Nebenrolle), die genialen Tricks in “Pirates of the Caribean 2“, die Animation in “Happy Feet” (auch wenn ich es “Monster House” ebenso gegönnt hätte – aber wenigstens wars nicht “Cars“) Als Verlierer des Abends muß wohl, neben den mit einem Nebenpreis abgespeisten “Babel“, der hochgehandelte aber reichlich belanglose “Dreamgirls” gelten, für den es lediglich die beste weibliche Nebenrolle und Soundmix gab – bei den zahlreichen Nominierungen schon eine Schlappe. Das Eastwoods-Doppelgespann “Flags of our fathers / Letters from Iwo Jima” mit nur einem Preis nachhause ging, mag daran liegen, daß die Juroren zurecht den Eindruck hatten, daß ein oscar mehr oder weniger für den großen alten Mann, jetzt auch nix mehr ausmachte. Genau wie Jack Nicholson hat er sich seinen Thron auf dem Olymp der Meister erkämpft und kann sich der Wertschätzung aller Kollegen sicher sein. Auch ohne Goldmännchen. [...]

  22. Schaumberger

    Gute Nacht!
    Ich habe gerade “The Departed” gesehen (Kenne das Orginal nicht). ––––SPOILER:––––
    Kann mir jemand erklären wieso DiCaprio nachdem Nicholson erschossen wurde “nichts” tut um den Spitzel bei der Polizei zu entlarven? Es musste ja derjenige sein der Nicholsons Anweisung nach die Verfolgenden Cops abbeordert hat? Und was soll dieser Wahlberg Character? Erst verschwindet er einfach so von der Bildfläche obwohl er weiss das er der einzige Entlastungszeuge für seinen Spitzel ist und am Ende plagen ihn dann doch Gewissensbisse? Was für ein Unsinn! Bin ich paranoid oder ist das wirklich ein phänomenales Logikloch?

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked (required)

Fünf Facefreunde
Fünf Filmtumblr
  • photo from Tumblr

    humanoidhistory:

    R.I.P. Robin Williams (1951-2014)

    08/12/14

  • photo from Tumblr

    vividvivka:

    … Damn.
    I have no words.
    RIP kiddo. Hope you found some peace.

    08/12/14

  • photo from Tumblr

    fozmeadows:

    imsirius:

    Your character falls into the “friend zone” - Is this primarily a man’s problem, or are women put in the friend zone as well? x

    DANIEL RADCLIFFE FOR ALL THE AWARDS

    ALL OF THEM

    08/11/14

  • photo from Tumblr

    paisleydanger:

    edd-de-saren:

    Guardians of the galaxy, 50’s style 

    Super excited to be hosting the PSCC screening of this tonight

    08/11/14


  • bestnatesmithever:

    whatstrending:

    Guardians of the Galaxy star Chris Pratt busts out his street cred by KILLING Eminem’s “Forgot About Dre”! What songs do you know by heart?

    I’m having a hard time understanding that there are people who don’t appreciate Chris Pratt.


    08/06/14