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Eragon: Das Vermächtnis der Drachenreiter
Fantasy, USA 2006, 104 Minuten

Die sogenannten Drachenreiter sind mächtige Krieger und Herrscher in der Welt Alagaësia. Der 15 jährige Eragon (Edward Speleers), der während eines Spaziergangs durch den Wald auf einen mysteriösen Edelstein stößt, sieht wie aus demgleichen ein Drache schlüpft. Seine gedankliche Verbundenheit mit der fliegenden Riesenzauberechse verrät ihm, dass er ebenfalls zu den Drachenreitern gehört, was für eine verheißungsvolle Karriere!
Der fiese Herrscher Galbatorix (John Malkovich), nicht zu verwechseln mit Majestix, sieht sich in seiner Monopolstellung gefährdet und legt alles daran den jungen Eragon aus dem Weg zu räumen.

Apocalypto
Abenteuer, USA 2006, 137 Minuten

Ende des 15. Jahrhunderts befindet sich die Mayakultur kurz vor dem Untergang. Mel Gibson begleitet die uralte, mytische Kultur auf ihren letzten Gang ins sichere Verderben, ausgelöst vor allem durch die Besetzung der Spanier. Um dem Film eine besondere Authentizität zu verleihen, drehte Oscar-Preisträger Mel Gibson sein neuestes Machwerk im Maya-O-Ton mit Untertitel. Lesemuffel sollten sich dabei eher nur auf die bildgewaltige Präsentation konzentrieren oder dem Streifen ganz fern bleiben. Erneut versucht der Regisseur den Zuschauer durch Blut und Gewalt zu schocken, aber es wird nicht ganz so brutal wie in “Das Gibson Bibel Massaker” 2004.

American Hardcore
Dokumentation, USA 2006, 100 Minuten

Anfang der Achtziger entstand in den USA eine neue Musikrichtung namens “Hardcore”. Diese war wegweisend für folgende Bands wie “Red Hot Chilli Peppers” u.a. Die Dokumentation beleuchtet die Anfänge und Werdegänge jener Bands, die mehr oder weniger Musikgeschichte schrieben.

Liebe braucht keine Ferien
Komödie, USA 2006, 135 Minuten

Die Kleinstädterin Iris (Kate Winslet) und Großstädterin Amanda (Cameron Diaz) sind zwei frustrierte Mittdreißigerinnen, die ihr Glück in der Liebe noch nicht gefunden haben. Um ein Mal aus dem alltäglichen Trott herauszubrechen wagen die zwei Damen einen kompletten Tapetenwechsel, in dem sie vorrübergehend Haus und Hof tauschen und im Leben der jeweilig anderen ihr Liebesglück suchen. Dass dies nicht ohne witzig-chaotische Folgen verläuft und zur Weihnachtszeit spielt, ist natürlich nur reiner Zufall, inklusive romantisches Happy End.

Shinobi
Action, Japan 2005, 101 Minuten

Abgeschieden von dem Rest der Welt leben und konkurieren zwei Ninja-Clans miteinander, die jeweils herausragende Fähigkeiten entwickelt haben, um ihren Widersacher das Leben schwer zu machen. Jeder Clan entsendet seine fünf besten Krieger, die im Kampf ums Überleben für die Zukunft ihrer Familien und Freunde verantwortlich sind.
Große Kino für Japan-Fans und alle, die sich mit japanischen Kino arangieren können.

Außerdem im Anlauf:
Türken im Weltall, Komödie, Türkei 2006
Mondscheinkinder, Drama/ Fantasy, Deutschland 2006
Oh je, Du Fröhliche, Tragikomödie, USA 2006
Peer Gynt, Drama, Deutschland 2006
Enzo Ferrari – der Film, Drama, Italien 2003
Congo River, Dokumentation, Belgien 2005

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2 Kommentare

  1. Der Verleih von “Liebe braucht keine Ferien” wirbt in Anzeigen und auf dem Kinoplakat mit der Textzeile “Vom Regisseur von ‘Was Frauen wollen’ und ‘Was das Herz begehrt’”.

    Dumm nur, dass der “Regisseur” Nancy Meyers heißt und eine Frau ist! Ich weiß nicht so genau, was man da für Schlüsse draus ziehen soll – jedenfalls aber keine positiven, egal wie.

    Kommentar #1 von Binding am 14.12.2006 um 17:06 Uhr

  2. tja, gibson ist es mit seinen ausfällen ja selber schuld, wenn er jetzt einer anti-gibson-haltung entgegen rennt, aber schade um den film ist es schon. denn “apocalypto” zählt für mich zu den highlights des kinojahres 2006, rein aus filmischer sicht.

    als genre-horror-abenteuer-beitrag funktioniert der film nahezu perfekt, wenn man ihm nicht seinen authentizitäts-anspruch blind abkauft, kann eigentlich kaum etwas schief gehen. abschätzige wortwahl bei der beschreibung von “apocalypto” wie “machwerk” etc. muss gibson auf seine kappe nehmen. so sehr er das als mensch verdient hat, so unverdient trifft es seinen film.

    auf meinem blog gibt es eine ausführliche kritik, wen es denn interessiert…

    Kommentar #2 von Marcus kleine Filmseite am 16.12.2006 um 17:45 Uhr

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