Neu im Kino: 21.12.2006

Babel
Drama, USA 2006, 144 Minuten

Black Christmas
Thriller, USA 2006, 85 Minuten

Das hässliche Entlein & Ich
Animationsfilm, Dänemark/ Deutschland 2006, 89 Minuten

Der Pakt – The Covenant
Horror/ Thriller, USA 2006, 97 Minuten

Wild X-Mas
Komödie, USA 2005, 94 Minuten

Außerdem im Anlauf:
Natale a New York, Komödie, Italien 2006
Vitus, Drama, Schweiz 2006
Lichter der Vorstadt, Drama, Finnland 2006
Flicka – Freiheit. Freundschaft. Abenteuer. Drama, USA/ England 2006

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2 Kommentare

  1. “Black Christmas” ist so ziemlich der letzte Mist, den ich seit langem gesehen habe! Ich kann kaum glauben, dass “Final Destination”-Regisseur und -Autor James Wong und Glen Morgan dahinterstecken!

    Es dürfte so ungefähr die tausendste 08/15-Slasher-/Serienkiller-Geschichte sein, in der junge Mädchen von einem irren Killer ins Jenseits befördert werden. Und genau so stinklangweilig-uninteressant schaut sich der Film dann auch an!

    Das Original von 1974 mit Margot Kidder, John Saxon und “2001″-Star Keir Dullea setzte dagegen noch Standards und dürfte sogar John Carpenter zu “Halloween” mitinspiriert haben. Es war ein sehr frühes Slasher-Movie (nach “Psycho” vielleicht sogar eines der ersten überhaupt) und damals die teuerste kanadische Kino-Produktion ever. Heute wirkt das Ganze natürlich nicht mehr so spannend und frisch, aber selbst unter diesen Vorzeichen ist der Film noch wesentlich besser als das Remake!

    Letzteres versucht zwar mit fiesen Gags und oberheftiger Brutalität gegenzusteuern – und es ist auch ganz interessant, dass einige Szenen ähnlich wie in “Final Destination” funktionieren -, aber das hilft alles nix: “Black Christmas” ist die absolute Megagülle!!!

    Kommentar von Binding am 21.12.2006 um 20:54 Uhr
  2. Zu “Babel”: Eigentlich kann man nicht viel gegen den Film sagen, denn er ist ziemlich kritisch und inhaltlich sowie schauspielerisch sehr gut. Außerdem ist er ja auch von dem Mann, der uns die beiden Meisterwerke “Amores Perros” und “21 Gramm” geschenkt hat!

    Aber genau das ist der Punkt. Denn “21 Gramm” ist mit der achronologischen Puzzle-Erzählweise seiner miteinander verschachtelten Episoden künstlerisch und dramaturgisch bereits sehr viel radikaler als “Babel” gewesen und hat all das vorweggenommen, was “Babel” nun (fast) gar nicht mehr bietet!

    Solche Ensemblefilme sind doch ehrlich gesagt seit Robert Altmans neueren Werken und “Magnolia” ein alter Hut! Lediglich “21 Gramm” hatte damals noch frischen Wind gebracht. Ich finde “Babel” vor diesem Hintergrund leider völlig überschätzt.

    Kommentar von Binding am 29.12.2006 um 19:32 Uhr

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