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Poster/DVD-Cover

Standard, 4. 1. 2007, Mal Sehen (Malcolm Bunge), 8 Kommentare

Was mir persönlich aufgefallen war, noch bevor ich einen Trailer sah, geschweige denn wusste wer überhaupt mitspielt, war das Poster zu dem Film Prestige. Es erreichte genau das, was es erreichen sollte: Ich konnte nicht aufhören es anzustarren. Anders ergeht es mir bei der DVD-Gestaltung, die gelinde gesagt unter aller Sau ist!

Prestige PosterPrestige DVD

Der Kollege von Filmjunk hat mal ein paar anmutige Beispiele für hervorragendes gestalterisches Versagen, trotz einer großartigen Steilvorlage!

Zehn Filme mit coolem Poster und miserabelen DVD-Cover

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8 Kommentare

  • Reply loser 4. 1. 2007 at 19:19

    Kann ich nur sehr begrenzt nachvollziehen…

    Bei Lord of War find ich das DVD-Cover sogar besser (wenn auch nicht so originell) als das Poster.

  • Reply Batzman 4. 1. 2007 at 19:22

    Eine sehr schöne Auflistung und völlig richtig in seiner Einschätzung, daß die DVD-Cover wesentlich schlechter sind als die Kinoposter.

    Wahr ist aber leider auch, daß die Zuschauer dumm wie Stulle sind und eben sehr einfach gestrickt. So wie es einer TV-Zeitschrift enorm hilft wenn sie halbnackte, retouchierte Tussis mit wenig Sachen an aufs Cover packen, so hilft es dem DVD Verkauf wenn man möglichst schon doof und simpel sehen kann wer im Film mitspielt.

    Ästhetik oder Kunst spielt da keine Rolle, der gemeine DVD-Käufer, der dem es auch egal ist ob er Bonusmaterial bekommt, Vollbild oder englische Tonspur, der guckt eben nach Stars und nach simplen reizen…

    Wür dman die kunstvollen Kinoplakate nehmen, würden sich einige Filme wohl schlechter verkaufen.

  • Reply Dog Hollywood 4. 1. 2007 at 19:57

    Wahr ist aber leider auch, daß die Zuschauer dumm wie Stulle sind und eben sehr einfach gestrickt. So wie es einer TV-Zeitschrift enorm hilft wenn sie halbnackte, retouchierte Tussis mit wenig Sachen an aufs Cover packen, so hilft es dem DVD Verkauf wenn man möglichst schon doof und simpel sehen kann wer im Film mitspielt.

    Und wie recht du hast! Schaut man sich den Vergleich bei Filmjunk an, wird sehr deutlich, dass die DVD-Cover genau das zeigen, was du sagst, die Schauspieler in Großaufnahme, damit der vom Konsumrausch gepackte Käufer gleich auf den ersten Blick sieht, wen er sich da ins Körbchen packt.

    Gibt es auch das umgekehrte Beispiel? Mir ist noch keins eingefallen.

  • Reply justus_jonas 5. 1. 2007 at 1:49

    Schon auf amazon das DVD-Cover für die „Children Of Men“-DVD (UK-Import) gesehen? Ein weiteres eindrückliches Beispiel für ein grafisches Gestaltungs-Disaster…

  • Reply imYemeth 5. 1. 2007 at 13:31

    Die besseren DVD-Cover sind fast immer die wo man einfach eines der Plakate draufgeklebt hat, Vendetta z.B.

    Wenn ich hier so ins Regal schaue, dann ist’s maximal bei Magnolia nicht so schlimm, auch wenn da statt Fröschen nun Leute zu sehen sind.

  • Reply Renington Steele 5. 1. 2007 at 17:55

    Zum Glück gibt es ja Special-Editions, die meist besser aussehen, als die einfachen. Dann kommt auch nicht sowas dabei heraus, wie die ganz und gar grausige und bereits erwähnte „Children of Men“-DVD, die auf dem Cover eine komplett andere Grundstimmung transportiert, als es der Film eigentlich tut.

    Das Blöde dabei ist ja nur, und das denken sich die Marketingheinze wahrscheinlich nicht in ihren Holzköpfen, dass der Film mit diesem Cover gar nicht als der Film erkannt wird, der da neulich im Kino lief. Wäre tatsächlich mal interessant, zu erfahren, was so eine Vercoverung für Auswirkungen auf die Absatzzahlen der DVDs hat.

  • Reply Peter Noster 5. 1. 2007 at 18:05

    Children of Men ist wohl an einigen Stellen falsch vermarktet worden. Als ich einer Bekannten den Film empfehlen wollte, sagte sie nur „Och nö, lass mal – das ist doch sowas wie Terminator.“. Und bei dem Motiv oben könnte man das wirklich glauben.

  • Reply Batzman 5. 1. 2007 at 19:35

    Meine Fresse, was für ein Cover! Das sieht ja wirklich aus wie ein C-Film mit Chuck Norris… Missing in Action Teil 17. Derjenige der das verbrochen hat sollte gewzungen werden sich „Amelie“ im Dauerloop anzusehen…

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