Slevin: This isn’t the first time this has happened, you know.
Lindsey: You mean this isn’t the first time a crime lord asked you to kill the gay son of a rival gangster to pay off a debt that belongs to a friend whose place you’re staying in as a result of losing your job, your apartment, and finding your girlfriend in bed with another guy?
Originaltitel: Lucky Number Slevin
Herstellungsland: USA 2006
Regie: Paul McGuigan
Darsteller: Josh Hartnett, Bruce Willis, Lucy Liu, Morgan Freeman, Ben Kingsley, Michael Rubenfeld, Stanley Tucci
Slevin (Josh Hartnett) hat wirklich keinen guten Tag. Seine Freundin hat ihn betrogen, aus seiner Wohnung ist er rausgeflogen und irgendjemand hat ihn überfallen und ihm die Nase zertrümmert. Und grade als er hoffte bei seinem Kumpel Nick etwas verschnaufen zu können, stehen die Schläger von “The Boss” (Morgan Freeman) auf der Matte, die ihn für Nick halten.
Ehe Slevin sich versieht gerät er zwischen die Fronten der zwei verfeindeten Gangsterbosse “The Boss” und “The Rabbi” (Ben Kingsley) und beide beschuldigen ihn, ihnen Geld zu schulden und wollen als Gegenleistung dafür einen “kleinen Gefallen”. Schon bald artet daß ganze in ein blutiges “Zehn Kleine Hautfarblich-Herausgeforderte”-Spiel aus und alle Nase lang gibts was aufs Brett oder einen Schuß in den Kopf. Dazu kommen der zwielichtige Auftragskiller Mr. GoodCat (Bruce Willis) und die Nachbarin Lindsey, die scheinbar ihre eigene Agenda verfolgen.
Vorweg gesagt, “Lucky Number Slevin” ist mir lange nicht so auf den Sack gegangen, wie der ähnlich gestrickte “Smokin’ Aces“. Das ist allerdings auch keine Kunst.
Er ist weniger hibbelig geschnitten und inszeniert, krankt aber dennoch an vielen der gleichen Manirismen und halbverdauten Tarantino / Guy Ritchi-Trademarks, die “Aces” so unglaublich entsetzlich machten.
Hier ist nun also der erste Fünf Filmfreunde Podcast. In unregelmässigen Abständen werden wir euch hier Interviews, Soundbits, Quizfragen, Albereien und Hörenswertes rund um das Thema Film präsentieren.
Den Anfang macht ein Portrait des Schauspielers Stefan Kaminski und seines Projekts “Kaminski On Air” in dem er verschiedene Filmklassiker vom Weissen Hai, bis King Kong, live vor Publikum als Hörspiel umsetzt. Das Ganze ist extrem unterhaltsam und für Film- und Hörspielfreunde ein echtes Erlebnis, das ich jedem Berliner und Berlinbesucher nur wärmstens empfehlen kann.
Wer ein paar von David Lynchs Filmen gesehen hat, den dürfte es nicht wundern, dass folgende Analyse von David Lynch darüber, warum Product Placement einen Film von innen aushöhlt und warum das unter anderem auch gesellschaftliche Auswirkungen (und welche) ziemlich komplex und verschachtelt formuliert sind. Nichtsdestotrotz ist das eine treffende Gesamtinterpretation des Themas, dem sich, zumindest bei größeren Produktionen, niemand entziehen kann.
Nachdem Stallone mit dem wunderbar gelungenen Abschluss der Rocky-Reihe auch viele Skeptiker überzeugen mochte, stellt sich natürlich die Frage ob ihm gleiches auch mit dem vierten Rambo-Teil gelingen wird, einer Serie von der eigentlich nur Teil 1 uneingeschränkt sehenswert ist und die bis heute Synonym ist für selbstherrlichen Amerikanischen Größenwahn.
Ob Stallone uns noch einmal überraschen kann bleibt abzuwarten, FlynetOnline hat jetzt jedenfalls schon erste Fotos vom Dreh in Thailand aufgetrieben, die einen vielleicht doch mit etwas gemischten Gefühlen in die Zukunft sehen lassen.
So ganz unrecht hat Libertas nicht, wenn sie schreiben, daß er ein wenig nach einem transvestiten aussieht…
Wenn das mal nicht mindestens interessant wird: Takeshi Miike, hierzulande bekannt nicht nur durch Ultrakrass-Werke wie „Ichi, the Killer“, “Audition”, “Gozu” oder der Masters of Horror-Folge „Imprint“, dreht ein Remake des Italo-Westerns „Django“. Einen ersten Trailer gibt es hier (rechten Button klicken).
Dieser Film kocht ja schon lange in der Gerüchteküche. Schon nach Pulp Fiction gab es die Gerüchte um einen Film von Quentin Tarantino, der im zweiten Weltkrieg spielen solle. Und nun gab er selbst bekannt, dass das Drehbuch wohl während der Promo-Tour zu „Grindhouse“ fertiggestellt wird:
I will probably finish up ‘Inglorious Bastards’ while I am promoting ‘Grindhouse’.
„Bastards“ soll auf einem Film aus den Siebzigern basieren, der wiederum ein dreckiges Remake vom „Dreckigen Dutzend“ ist und für eine der Hauptrollen laufen anscheinend Gespräche mit… Silvester Stallone, der bei mir nicht nur für „Rambo: First Blood“, „Rocky“ und „Copland“ einen dicken Stein im Brett hat, sondern auch für die umgedrehte Trucker-Mütze in „Over the Top“.
Als ob ich wegen „Grindhouse“, der in den USA in zwei Wochen anläuft, nicht schon genug im Dreieck rumhüpfen würde.
Da sind sie, die offiziellen Poster zu dem heißersehntesten Film der letzten Jahre.
Ich werde an dieser Stelle einfach mal einen Schritt zurücktreten, euch mit Kindheitserinnerungen verschonen und die Bilder sprechen lassen.
Und wenn ihr damit durch seid: Die Sinnlos-Community Myspace hat da mal ein recht nettes Profil, das man sich mal anschauen kann. Da wurde es natürlich Zeit mein verstaubtes Profil wieder zum Leben zu erwecken, um sie zu meinen Freunden hinzuzufügen. Willkommen, du Nerd.
Die amerikanische Komödie. Sie ist angekommen beim 9/11. Nachdem wir uns ja letztes Jahr darum drücken durften, uns das Filmpathos über den September 2001 im Kino anzusehen, werden jetzt endlich andere Wege eingeschlagen. Und wenn die so aussehen wie hier, lasse ich mir das sogar gerne gefallen. Standardmässige Alarmglocken bitte einmal ausschalten, denn in diesem Film spielt Adam Sandler mit. Allerdings wohl eher in seiner Eigenschaft als wirklich guter Schauspieler, wie er ja schon in Punch Drunk Love bewiesen hat. Der Trailer sieht nach einem schönen, gar nicht mal so lauten Film aus. Und der fantastische Don Cheadle ist auch mit von der Partie. Ich bin gespannt und freu mich schonmal auf Sandler im Bob-Dylan-Gedächtnis-Look. Das kann mir auch nicht die Musik von Pearl Jam versauen…;):
Der Trailer zum Sequel der joggenden Zombies ist da. Ich glaube, ich muss dem Vorgänger nochmal eine Chance geben, denn ich muss zugeben, der Trailer hier hat mich schon gepackt, während ich den ersten Teil trotz Rumgerennes irgendwie zu behäbig fand.
Bei Apple gibt’s den Trailer in HD und bei uns als Youtube-Dingsbums.
Originaltitel: Gwoemul
Herstellungsland: Südkorea 2006
Regie: Joon-ho Bong
Darsteller: Kang-ho Song, Hie-bong Byeon, Hae-il Park, Du-na Bae, Ah-sung Ko
Kang-du ist etwas zurückgeblieben, arbeitet im Kiosk seines Vaters und hat eine Tochter, Hyun-seo. Außerdem isst er gerne mal einen Tentakel eines gebratenen Tintenfisches, der eigentlich für die Gäste gedacht ist. Ein Schlawiner, der Kang-du. Der Kiosk ist stadtidyllisch gelegen an den Ufern des Flusses Han. In den, so erfahren wir in der ersten Szene des Films, schüttete man einst unter dem Befehl eines amerikanischen Generals (oder sowas), einen Haufen Formaldehyd. Das wiederum basiert tatsächlich auf wirklich so geschehenen Tatsachen, was wiederum ein kleiner Fingerzeig auf die auch vorhandene politische Ebene dieses Films ist.
Nun ist es so, das Leben an den Ufern eines Sees in Seoul wäre doch eher langweilig, wäre da nicht dieses Monster, das den Fluten enthüpft und garstig zehn oder zwanzig Menschen verspeist. Darunten scheinbar auch die Tochter unseres Helden, der nicht nur einen Vater hat, sondern auch einen Bruder und eine Schwester, ihres Zeichen eine der besten Bogenschützinnen des Landes. Da das Monster nicht nur fies Menschen frisst, sondern noch dazu ein von der Regierung behauptetes Virus in sich trägt, stellt man flugs alle Fast-Opfer und jene, die es werden wollen, unter Quarantäne. Selbstverständlich entkommt Kang-du dieser und macht zusammen mit dem Rest der Familie Jagd auf das Monster, das sich derweil in den Abwasserkanälen einen Nahrungsvorrat angelegt hat. Unter diesen Vorräten befindet sich, man errät es recht leicht, die Tochter des Helden.
Originaltitel: 300
Herstellungsland: USA 2007
Regie: Zack Snyder
Darsteller: Gerard Butler, Vincent Regan, Lena Headey, David Wenham, Michael Fassbender
König Leonidas (Gerard Butler), stellt sich mit seinem kleinen Herr loyaler Spartanaer auf Thermopylen der Übermacht der angreifenden Perser. Auch wenn sie wissen, daß sie keine Chance haben, so wollen sie dem feindlichen Herr doch zeigen, woraus Spartaner gemacht sind. Nach einigen Achtungserfolgen ist der Perserkönig Xerxes bereit zu reden und versucht Leonidas zur Aufgabe zu überreden. Doch Aufgeben ist der Spartaner Sache nicht. Entschlossen stellen sie sich dem letzten Gefecht…
Da ist er nun. 300, die zweite große Frank Miller -Verfilmung nach “Sin City”, die sich anschickt die Ästhetik des Meisters 1:1 auf die Leinwand zu übertragen. Da ich die Vorlage nurmal überblättert habe und nicht auswendig kenne, möchte ich mich zu den Ungenauigkeiten und Veränderungen gegenüber dem Comic nicht groß äußern, im großen und ganzen scheint aber durchaus die Ästhetik der brachialen Graphic-Novel getroffen zu sein.
Vielleicht sogar ein wenig zu sehr, denn der Film kommt streckenweise so bleischwer und langatmig daher, daß man befürchtet die Bilder könnte jede Sekunde aus der üppig genutzten Zeitlupe völlig zum Comic-Panel erstarren.
Zack Snyder, der mit dem “Dawn of the dead“-Remake solide und überraschend unterhaltsame (wenn auch inhaltlich eher flache) Kinokost abgeliefert hatte, serviert mit “300″ eine bunte Schlachteplatte hochartifizieller Bilder, die in ganz wenigen Fällen wirklich nach Film aussehen. Nach Bewegung.
Die Geschichte die grad zu Beginn von einem märchenonkelhaften Erzähler berichtet wird und das mag der Vorlage geschuldet sein, ist nicht grade eine die mich vor empathischer Begeisterung in den Fieberwahn taumeln lässt. Begegnet man den knochenharten Figuren in “Sin City” mit amüsierter Distanz, sieht die fleischgewordenen Hardboiled-Klischees in ihrer abstrakten schwarz-weiß Welt als Cartoonfiguren an, die nicht ernstgenommen werden können, so fällt diese Abstraktion bei “300″ schwerer, werden einem Leonidas und seine Recken doch trotz Renderwahn im Endstadium, als historische Figuren, als lebendige Menschen verkauft.
Lange Zeit hielt sich das Gerücht, dass es einen Spider-Woman & Superman Film geben wird und hier bei den Fünf Fimfreunden könnt ihr die ersten Ausschnitte sehen! Wir raten Kinder unter 12 Jahren nun aus dem Zimmer zu schicken. Herzkranke, wie geistig labile Menschen sollten gleich folgen. Das hier ist nichts für Wendy-LeserInnen, liebe Kinder:
Die trashigsten 10 Minuten aller Zeiten inklusive Szenen aus „A New Hope“ und Indy-Musik. Und den unglaublichsten Kampfszenen seit Fight Club vs the Robot Monkeys from Space.
Sieht irgendwie aus wie „Pirates of the Caribbean“ ohne Piraten, dafür mehr Hexen und Fantasy, mit Robert DeNiro, Michelle Pfeiffer, Claire Danes, Sienna Miller, Ricky Gervais, Rupert Everett und Peter O’Toole. Ich denke: langweiliger Hokuspokus, der unter seinen Stars und dem Hollywood-Popantz leiden wird. Aber wir werden sehen.
Wie die meisten Fans von damals, habe auch ich ein sehr zwispältiges Verhältnis zum neuen Indiana Jones Film, der fast 20 Jahre nach “The last Crusade” noch einmal die Abenteuer des wagemutigen Archäologen weiterspinnen soll.
Indy war Teil meiner Kindheit und die Filme haben, wie viele Action Ikonen der 80er, wenig von ihrem Drive und Charme eingebüsst. Sie stehen für Klischeehafte Stories, die mit viel Witz, Selbstironie und überkandidelter, aber dennoch erdgebundener Action gewürzt wurden. Die Bedrohungen waren real und dennoch überlebensgroß, die Gefahren konnte man bei aller Absurdität ernst nehmen.
Im Sommer fällt nun die erste Klappe für die bisher unbenannte Fortsetzung und viel Wasser ist seit dem den Nil heruntergeflossen. Nach dem letzten Film war George Lucas ein genialer Produzent, der die beste Trickschmiede der Welt führte und Spielberg war, trotz Ausflügen ins ernste Fach, in erster Linie ein brillianter Popcornregisseur, der genau die richtige Mischung zwischen Spannung und Komik komponieren konnte.
Doch danach ging es bergab. Erst wurde Indiana Jones in einer kriegsverherrlichenden Pseudoschulfernsehserie als Young Indy verheizt, eine Serie der alle Elemente fehlten die die Filme spannend machten. Spielberg bäumte sich mit Jurassic Park noch einmal auf, ehe durch Schindlers Liste sowohl die Spiritualität als auch die Ernsthaftigkeit entdeckte und fortan Filme machte die irgendwie “gewichtiger” sein wollten. Es folgten Flops wie “Jurrassic Park II“, “Amistead“, Kubrick-Adaptionen und Survivor-Projekte. Mediocre TV-Serien von “SeaQuest” bis “Taken” und irgendwann war Spielberg nur noch irgendein Regisseur, dessen Filme längst nicht mehr so sehnsüchtig erwartet wurden wie früher einmal. Selbst wenn er solide Unterhaltung ablieferte wie in “Catch me if you can“, der Zauber der 80er in denen alles was er anfasste diesen besonderen Touch hatte, selbst wenn er nur produzierte, er ist lange vergangen.
Hier kann man den finalen Spiderman-Trailer sehen, in dem man ein wenig mehr von Venom und etwas weniger Sandman sieht. Leider nur in komplett Flash gehalten, einfach unten auf „See the exclusive final Trailer“ klicken.
WTF ist eigentlich die Game Theory? Gehört hat man es sicher mal, aber so genau weiß man es dann doch nicht. Jene aus den Zeiten des kalten Krieges stammende, ursprünglich dem Pokerspiel abgeschaute Theorie, die zur Schlussfolgerung führte, daß jeder Mensch immer nur vollkommen rational auf den eigenen Vorteil bedacht ist.
Welche Auswirkungen die konsequente Anwendung dieser Theorie auf die Welt hatte, warum diese schematisierte und simplifizierte Sicht auf den Menschen, wie auf menschliche Sozialsysteme weltweit zum weiteren Auseinanderlaufen der sozialen Schere geführt hat, warum der Glaube an ein neutrales Idealbild und die alles regelnde Kraft der unregulierten Wirtschaft, von der letztlich alle profitieren ein Trugschluss ist, wird in einer weiteren großartigen BBC-Dokumentation von Adam Curtis aufbereitet, von der sich unsere Fernsehsender mal wieder ein paar Scheiben abschneiden könnten.
[edit] Leider sind die Dokumentationen nicht mehr bei Google-Video verfügbar, da sie offenbar nicht mit Einverständnis der BBC eingestellt wurden.
The Trap – What happend to our dream of freedom – Part 1
F**k you Buddy
Was für ein Spaß! Erinnert sich jemand daran, wie Apollo die Hucke vollgekriegt hat? Oder wie der Dude sich nochmal die Toilette ganz genau anschauen wollte? Das Stuffmagazine erinnert sich an diese und lässt keinen weiteren geschichtsträchtigen Arschtritt aus. Ich präsentiere meinen persönlichen Favoriten und wünsche euch viel Spaß bei den restlichen 24:
Gäbe es ein Oscar für den besten Trailer, würde der Kitzler zur Fortsetzung von Night Watch abräumen, ohne Frage! Als ich damals den Trailer zu Night Watch sah, hätte ich mir nie vorstellen können, dass man das hätte steigern können. Leider erfüllte der Film meine unerfüllbar hohen Erwartungen nicht, was wahrscheinlich an den unerfüllbaren Erwartungen hätte liegen können.
Und wie steigert man unerfüllbare Erwartungen? In dem man so einen Trailer unters Volk schmeißt:
Ich hab nix gegen Bollywood und auch nix gegen türkische Versionen von Hollywood-Blockbustern. Letztlich finde ich den Ausschnitt hier aus dem türkischen Exorzisten gar nicht mal so unübel. Was sie sich aber bei E.T. oder Superman gedacht haben, ist mir ein Rätsel. Die beiden und dazu noch Star Wars, Wizard of Oz und Star Trek in der türkischen Version gibts hier.
Okay. Heute ist also wirklich Poster-Tag. Diesmal im Programm: 28 Weeks later. Totschick würde ich sagen und ziemlich bei Grindhouse geklaut. Das Poster gibt es nach dem Klick.
Stanislav Lems Bücher hab ich vor Jahren verschlungen. Und wenn das ZDF es irgendwie schafft, auch nur die Hälfte vom absurden Humors des 2006 leider verstorbenen Sci-Fi-Autors in die Serie „Ijon Tichy – Raumpilot“ hinüber zu retten, dann wird alles gut. Alles. Und Nora Tschirner spielt auch mit, dafür gibts schonmal einen HormonSympathie-Bonus. Die Serie läuft ab 27. März im ZDF.
Wenn die Batman-Serie aus den Sechzigern es auch nur ein wenig ernst gemeint hätte mit dem dunklen Ritter, dann hätte das irgendwie so ausgesehen, und die albernen Pengzackbooms hätten sich dann auch erledigt gehabt.
Originaltitel: Hills Have Eyes II, The
Herstellungsland: USA 2007
Regie: Martin Weisz
Darsteller: Daniella Alonso, Michael McMillian, Jessica Stroup, Jacob Vargas
Everybody wants to make splatter. And my stupid brother too. Um es mal frei nach Orson Welles zu sagen. Etwas über ein Jahr, nachdem Alexandre Aja mit dem Remake des Wes Craven Cheapies “The Hills have Eyes” einen überraschend guten, harten und packenden Terrorfilm ablieferte, der es schaffte bösem unironischen Horror mit effektiver Dramaturgue, Charakterzeichnung und Kameraarbeit zu kombinieren, legt man nun nach und versucht nochmals mit den Mutanten aus den Wüstenbergen Kasse zu machen.
Diesmal ist es keine Familie die es durch Zufall in die Region verschlägt, sondern ein Gruppe mitteltalentierter Soldaten der Nationalgarde, die eigentlich nur ein paar Wissenschaftlern Nachschub liefern sollen und dann feststellen, daß diese Wissenschaftler von den bösen Höhlenmutanten totgemacht wurden. Und dann werden sie selber totgemacht und vergewaltigt, wenn auch nicht zwingend in dieser Reihenfolge.
Das man aus einer unoriginellen Prämisse mit einem guten Skript und handwerklicher Finesse doch noch etwas Blut pressen kann, hatte der Vorgänger sehr effektiv bewiesen. Obwohl ich kein Fan des Terror-Backwood-Genres bin und TCM, Wrong Turn und Konsorten eher öde finde, konnte mich der erste Film begeistern. Das lag hauptsächlich an der straffen Inszenierung, den lebendigen und durchaus sympathischen Charakteren, die selten wirklich dämlich agierten, und einer gnadenlosen Chuzpe mit der Alexandre Ajos die Story vorrantrieb, ohne Rücksicht auf Verluste.
Warum erscheinen eigentlich sämtliche Trailer zu brandneuen Filmen in letzter Zeit in russisch oder zumindest in osteuropäischen Gefilden? Hmm? Ich habe wirklich keine Ahnung… aber solange van Damme der neue Chuck Norris wird, ist alles gut.
Zuerst aufgefallen sind mir die Aardmänner mit dem Angry Kid, lang ists her, war noch in den Neunzigern und damals auf Atom Films, aber die haben schon viel viel früher angefangen mit diesem Animationsdings.
„Morph“ hieß ihr erster Character, dem sie dann auch für die BBC eine komplette Serie widmeten.
Originaltitel: Norbit
Herstellungsland: USA 2007
Regie: Brian Robbins
Darsteller: Eddie Murphy, Thandie Newton, Cuba Gooding Jr.
Das wird kurz und schmerzlos. „Norbit“ ist nicht witzig, nur rüde, wo bei „Borat“ die Subversivität in jeder Sekunde durchscheint, wenn er allen ans Bein pisst, da ist „Norbit“ einfach nur dumm und mir scheint, Eddie Murphy hat ein Problem mit Fettleibigkeit. Anders kann ich mir diese Ansammlung sämtlicher Klischeewitze nicht erklären. Den einen Stern, den ich ihm verpasse, erhält er, weil er in Farbe gedreht ist und weil Thandie Newton eine verdammt süße Maus ist. Ganz große Warnung, über diesen Film dürften nichtmal „Guckstu-Alder“-Jamba-Kiddies lachen – und nun, das sagt ja auch schon eine ganze Menge.
Was soll ich groß erzählen, ich zitiere einfach den Peter:
In der knappen halben Stunde Lobhudelei gibt es viel Material aus dem Double Feature, die redseligen Regisseure (vor allem Tarantino mal wieder), einige Statements von den Schauspielern, sowie Auschnitte aus den Trailern von Rob Zombie, Eli Roth und Edgar Wright zu sehen.
Das erste Bild, das ich sehe, mit Spider-Man und Venom.
Comicfreunde werden vielleicht kurz stutzig aufhorchen — Ja, das ist Venom, auch wenn er nur wie Spider-Man in schwarz aussieht.
Das klären wir jetzt erstmal, bevor ich weitermache:
Ich habe bisher nur einen einzigen Bond Film gesehen und das war Casino Royal. Ich mochte den Film, ich mochte Daniel Craig und ich kann nicht verstehen, dass man diesen Film scheiße findet, weil er so… “unbondig” ist.
Der Grund warum ich noch keinen Bond gesehen habe (also vollständig, bis zum Ende), ist diese wirklich alberne Action, die man einem Mann wahlweise im Smoking, wahlweise mit grobmotorischen Störungen, aufzwingen will. Unrealistisch.
Ich bin aber nicht der Einzige, der sich deswegen Gedanken macht. Es gibt Menschen, die nachweisen können, wie albern unrealistisch diese Filme sind. So gefunden bei SpOn:
So haben Tolans Forschungen nunmehr auch bewiesen, dass der knarzige Erfinder “Q” den Spion aus dem eigenen Hause offenkundig töten oder doch zumindest gezielt foltern wollte. Beispielsweise schickt Q den Agenten in “Die Welt ist nicht genug” ebenfalls mit einer Hightech-Armbanduhr in den Einsatz, die diesen in der Realität wohl förmlich zerrissen hätte.
Die Idee des Film-Tüftlers: In die Enge getrieben, soll Bond aus der Uhr ein Stahlseil abfeuern, das ihn blitzschnell aus der Gefahrenzone zieht. Nach der Formel “Kraft gleich Masse mal Beschleunigung” rechnet der Dortmunder Physikprofessor jedoch vor, dass Bonds Arm in der betreffenden Szene eine Last von rund 400 Kilogramm hätte schultern müssen. Tolan: “Da ist der Arm ab.”
“Go home and tell the truth about Amin. They will believe you. You are the white man.”
Originaltitel: The Last King of Scotland
Herstellungsland: Großbritannien 2006
Regie: Kevin Macdonald
Darsteller: Forest Whitaker, Gillian Anderson, James McAvoy, David Oyelowo, Kerry Washington
Nicholas Garrigan (James McAvoy) ist ein junger, ambitionierter Arzt, den es zum Beginn seiner Karriere, anfang der 70er Jahre, eher durch Zufall nach Uganda verschlägt, ein Land im Aufruhr das erst seit knapp zehn Jahren wieder unabhängig ist.
Hatte er eigentlich vor in einem ländlichen Krankenhaus der Bevölkerung zu helfen, ändert sich dies schnell, als er durch einen weiteren Zufall General Idi Amin (Forrest Whitacker) über den Weg läuft, der mit seinen Mannen grade die Macht ergriffen hat und President Obote in einem Putsch absetzte, als dieser grade außer Landes war. Die westlichen Ländern sehen Amin zunächst mit Wohlwollen, erhoffen sie sich doch von ihm einen beständigeren Verhandlungspartner, der ihren Interessen entgegenkommt.
Schnell wird Nicholas in den engeren Kreis der Macht befördert, als Amin ihn kurzerhand erst zu seinem Leibarzt und kurz darauf zu seinem Berater in allen Lebens- und Politlagen macht. Anfänglich noch geschmeichelt undangetan, von den Verlockungen und Privilegien der Macht, muß Nicholas langsam erkennen, daß er es bei Amin mit einem Soziopathen zu tun hat, dessen Handeln über die Jahre zunehmend paranoider und grausamer wird.
Als sich Nicholas mit einer der Frauen Idis einläßt, gerät er selbst ins Visier des jovialen Diktatoren und muß die Konsequenzen für seine Ignoranz tragen.
Ho. Hum. Ein leichtes Thema hat sich Regisseur Kevin MacDonald, wie schon bei seiner preisgekrönten Dokumentation “One Day in September” nicht ausgesucht und wie auch bei dieser, verhebt er sich für meinen Geschmack etwas an der wuchtigen Vorlage.
Originaltitel: Neues vom Wixxer Herstellungsland: Deutschland 2007
Regie: Cyrill Boss, Philipp Stennert
Darsteller: Oliver Kalkofe, Bastian Pastewka, Joachim Fuchsberger, Christiane Paul, Sonja Kirchberger, Judy Winter, Hella von Sinnen, Christian Tramitz, Oliver Welke, Christoph Maria Herbst, Chris Howland, Wolfgang Völz
Der zweite Streich des Autorengespanns Kalkofe, Pastewka, Welke schließ nahtlos dort an, wo der erste Teil endete. Ein neuer Wixxer macht London unsicher und diesmal veröffentlicht er eine Todesliste, auf der neben blaublütigen Volk und Halbweltgesinde auch Inspektor Very Long (Pastewka) steht.
Es beginnt eine weitere Tour-de-Spökes durch die Motive der klassischen Wallace-Verfilmungen und nebenbei eine herzige Liebesgeschichte zwischen Chief Inspector Evan Longer (Oliver Kalkofe) und dem Aristokratenspross Victoria Dickham (Christiane Paul), Tocher von Lord Dickham (Joachim Fuchsberger).
Was die Gag-Dichte angeht, kann sich der zweite Teil gut mit dem ersten messen. Die natürlich zu erwartenden Wallace-Klischees werden liebevoll zitiert und parodiert, genauso dürfen Anspielungen auf moderne Filme und Fernsehserien von Hostel bis “24” nicht fehlen.
Die Cast wirkt mittlerweile noch sicherer in ihren Rollen, allen vorran Oliver Kalkofe, dessen fehlende Schauspielerfahrung im ersten Teil noch für einige linkische Szenen sorgte, der sich hier nun gegen harte Konkurrenz doch zu behaupten weiß.
Wie gewohnt ergänzen viele deutsche Wallace-Legenden die Cast, nicht zuletzt Joachim Fuchsberger, der seinen Widerwillen gegen den obszönen Titel mittlerweile Ad Acta gelegt hat und sich mit viel Enthusiasmus wieder auf der großen Leinwand zeigt. Blacky, der grade seinen 80. Geburtstag feierte, genießt auch bei Presseterminen sichtlich die Aufmerksamkeit die ihm noch einmal zuteil wird und scheint stets kurz davor zu stehen, Pressetermine in eine Fuchsberger-Show zu verwandeln.
Das kann eigentlich nur schiefgehen. Ich gebe zu: ich sehe dem Remake von „Halloween“ mit Zuversicht entgegen, weil Rob Zombie durchaus zwei gelungene Streifen („House of 1000 Corpses“ – naja, „Devil Rejects“ – sehr gut) hingelegt hat. Wenn man sich jetzt aber an DEM Kultfilm der 80er vergreifen, Ken Nolan (Drehbuch, „Black Hawk Down“) schreibt und Snake Plissken wird der Spartanerkönig aus „300“ Gerard Butler verkörpern, dann kann das eigentlich nur schiefgehen. Denn „Snake“ wirkt auf mich bis heute – im Gegensatz zu „Halloween“ – genauso frisch wie damals, als ich ihn mit zwölf Jahren sah. Nun ja, wir werden sehen.
Warum sagt mir sowas keiner? Nach dem leidlich unterhaltsamen HuiBuh mit unverständlichem CGI-Gespenst nun also die drei Detektive im Kino? Muss ich mir da jetzt Sorgen machen?
Womit ich endlich alle drei Fragezeichen für diesen Beitrag beisammen hätte.
Hier der Teaser-Trailer, mehr Infos gibt’s bei Fabu.
Channel 4, ist ja genau wie die BBC immer wieder für spannende Dokus gut. In ihrer Serie The Dark Side of Porn, widmeten sie sich in einer Ausgabe der Urban Legend “SNUFF MOVIE”. Filmen also, in denen tatsächlich Menschen zur Belustigung eines pervertierten Publikums umgebracht werden.
Zwar konnte bis heute, trotz eines gigantischen Medienhypes und spekulativer, wie reißerischer Mainsstreamfilme a la “8mm“, “Thesis” oder “Hardcore” kein Beweis gefunden werden, daß derartige FIlme wirklich existieren, dennoch scheint sich an der Idee die voyeristische Phantasie der Massen zu entzünden wie an kaum einem anderen Genre.
In der Doku: “Does Snuff exist?” erzählen die Macher von der Geschichte des Begriffs “Snuff”, von Exploitationfilmchen, die damit Geld machten und von Splatterfilmen wie “Cannibal Holocaust” die fälschlich für echt gehalten wurden, zu Wort kommen Filmemacher, Ermittler und Sozialforscher, wenn das Team sich auf die Suche begibt, nach Beweisen für echte “Snuff-Filme”.
Eine rund einstündige Dokumentation zum SciFi-Klassiker “Blade Runner” findet sich bei Google Video. Zu Wort kommen neben Regisseur Ridley Scott und den Schauspielern auch die Drehbuchautoren, die vom schwierigen Umgang mit dem Autor der Vorlage, Philip K. Dick berichten.
Einmal mehr gibts neues rund um Tarantinos und Rodriguez heiß erwartetes neues Werk “GRINDHOUSE” zu vermelden, welches ja, wie wir berichtet haben, ausserhalb der USA zweigeteilt anläuft.
Immerhin tut sich jetzt etwas positives, denn die Starttermine der beiden Filme rücken näher zusammen. Statt bisher mit viermonatiger Pause, laufen beide Filme jetzt nur noch einen Monat voneinander getrennt an.
Death Proof, der Tarantino Beitrag startet am 14. Juni
Planet Terror, Robert Rodriguez Zombiereisser geht am 26. Juli an den Start.
Parallel zum zweiten Film werden laut Auskunft vom Verleiher Senator Film auch Double-Features angeboten, in denen man wie beabsichtigt beide Filme zusammen sehen kann, verbunden durch ein Rahmenprogram aus Fake-Trailern.
Bis es soweit ist, gibts immer noch das Filmfreunde interne Double-Feature GRINSHOUSE zu bestaunen.
Es ist still um mich geworden, in letzter Zeit, das gebe ich zu (Geschäfte! Geschäfte!). Noch stiller bin ich geworden, wenn es um meinen heiß ersehnten Transformers-Film geht. Ich habe es anfangs sicherlich übertrieben und bin den Filmfreunden gehörig auf den Sack gegangen, aber nun habe ich endlich einen Grund gefunden, dass sich die Mitfreunde (bis auf Batzmann. Es ist schier unmöglich, dass er sich freut. Das ist physiognomisch bedingt.) ebenso mitfreuen, wie ich: Soeben las ich bei den Kollegen von The Movie Blog, dass unser künftiger Lieblingsfilm mit “R” bewertet wurde!
Nun werden sich die Laien fragen, was das nun heißen mag. Ich fasse es mal kurz: Die MPAA (sowas wie die FSK, nur penetranter) hat sich eine Rohfassung des kommenden Transformers Film angeschaut und mit “übermäßige Gewalt und Action” bewertet!
It seems that when the MPAA got a look at Michael Bay’s first cut of Transformers, they delivered a rating of “R” for intense action and violence. Not wanting to cut the film, Bay called on executive producer Spielberg to plea with the ratings board to reconsider their decision… which they did, after some fast talking from Spielberg. Now they have settled on a PG-13 rating for the film instead.
Na, wenn das mal kein Grund zur Freude ist, will ich nicht länger Mal “Kopf so groß wie ein kleines Pony” Sehen heißen, liebe Kinder!
Im neuen R-rated Trailer von „300“ fliegen nicht nur die Köpfe, es gibt auch ein Easter Egg in Form eines Stills aus Zack Snyders neuer Comic-Verfilmung „The Watchmen“. Das sieht man bei 1:52 Minuten und sieht so aus:
“Story ist nicht alles!” sagte ich Batzman. “Manchmal kann man sich prima berieseln lassen. Dabei ist es vollkommen irrelevant, ob ich nachdenken muss, oder nicht.”
Regelmäßige Leser können sich vielleicht die Reaktion unseres bitteren Filmfreunds vorstellen. Der Mann, der vier von fünf Blockbuster in der Luft zerreißt, war sichtlich irritiert. Und ich glaubte an das was ich sagte.
Irgendwie ist in den vergangenen Minuten meine Meinung ins Wanken gekommen, nachdem ich Pirellis klägliche Antwort auf die leider offline genommenen grandiosen BMW-Filme gesehen habe. Da täuscht auch Vorzeige-Action-Muschi Thurmann nicht darüber hinweg, dass man hier ein bisschen viel Geld in den Wind geschissen hat, denn: Für Reifen einen Film zu drehen, deren hauptsächliche Rolle allerhöchstens darin bestand in der Verfolgungsjagd, die 1998 vielleicht spannend war, aufgeschreckt zu quitschen, geht ein bisschen zu weit.
Und von der “Story” will ich gar nicht erst anfangen..! Die war mal echt zero.
Von allen gottverdammten Cartoons auf diesen Planeten, die man aufgrund geistiger Umnachtung real verfilmen sollte, ist Garfield “Alvin und die Chipmunks” so ziemlich der aller- aller- aller- allerletzte!
Scheiße, gibt es denn überhaupt keinen Produzenten mehr mit Stolz?
“My Name Is Earl” star Jason Lee has joined the cast of “Alvin and the Chipmunks,” which begins production later this month ahead of a December 14 release through Fox.
Lee will play the Chipmunks’ dad, Dave Seville, while chipmunks Alvin, Simon and Theodore will be computer-generated. “Alvin” will focus on the trio’s origins as helium-voiced singing sensations.
Nachdem ich euch vor einem halben Jahr schon ein paar der wirklich sehenswerten Serien aus dem Vereinten Königreich vorgestellt habe, wird es Zeit ein bißchen nachzulegen.
Spooks – Shameless – Queer as Folk – Torchwood – Skins
Wirft man einen Blick über den Kanal, ist man doch immer wieder überrascht wieviel originelle, brilliant produzierte und gespielte Serien dort entstehen und wieviel feiger, lausiger Mist von den heimischen TV-Sendern in den Äther gekackt wird. Ob RTLs Totgeburt “Post Mortem“, mit parkinsonkranken Kamerapraktikanten und einem völlig unterforderten Hannes Jaenicke, dämlichen Comedys von “Atze” bis “Die Camper” oder den überproduzierten und unterschriebenen Blechschlachten a la “Cobra 11” und “Der Clown“. Nichts davon würde man im Ausland freiwillig jemandem als Deutsche Serie empfehlen wollen, zumindest nicht wenn man der Person noch einmal wieder begegnet.
Bestenfalls Pro7 schafft es seinen Eigenproduktionen eine professionell-geleckten Look zu geben, aber weder “Das Jesus Video” noch “Tornado-Alarm” möchte man wirklich als gelungene Filme bezeichnen.
Woran liegt es also, daß die Briten scheinbar geniale Stories und Schreiber im Überfluß haben? Vielleicht weil man jahrelang mit niedrigen Budgets produzieren musste und deswegen eher auf gute Geschichten und Schauspieler vertraute, als auf Effektspielereien? Wer sich je die alten Folgen der Kultserie Doctor Who angesehen hat, weiß, daß es kaum die Spezialeffekte oder Sets waren, die einen dort bei der Stange hielten. Auch “Yes Minister” und die alten “Python“-Shows waren technisch eher zweitklassig und lebten in erster Linie von ihren Ideen.
Mittlerweile hat sich das Blatt aber gewendet und auch technisch hat sich einiges getan. Neue britische Serien stehen in Bezug auf den Look, die rasante Inszenierung und die Effekte der US-Konkurrenz in nichts nach, sind zum Teil sogar stylisher als diese. Und dennoch hat man die alten Tugenden nicht vergessen, noch immer sind charismatische, erfahrene Schauspieler und packende, oft witzige und fast immer originelle Stories das wahre Herz dieser Shows. Die Umsetzung ist nur der Zucker, der zusätzliche Reiz sich die Serien anzuschauen.
So werden Bösewichte gemacht. Spidey, pass mal auf, du!
Jetzt mal schnell zu Filmwad, um sich die restlichen Bilder anzuschauen, bevor Sony ihnen den Hintern versohlt (um uns mache ich mir keine Sorgen, ist doch unser Filmfreund Renington gerade auf einem sonyistischen Hausboot und testet deren PS3)
Über Battlefield Earth sagte mal ein Kritiker: “Keine 1000 Affen könnten mit 1000 Wachsmalstiften in 1000 Jahren so einen Scheiß produzieren!”
Dafür können sie andere Sachen…, obwohl ich gar nicht so genau wissen möchte, wie man die Primaten so überzeugend in Szene setzen konnte:
Das Poster (via) zu „Sunshine“ ist neben dem für „Little Miss Sunshine“ eins der grafisch spannendsten der letzten Jahre, wobei mir natürlich auch ein paar durch die Lappen gegangen sein könnten. Auch egal. Hier noch der aktuelle UK Trailer (via) nach dem Klick.
Mit den Stimmen von Jason Lee, Jim Belushi, Peter Dinklage und John Slattery. Also ich find es lustig. Habt ihr gesehen wie großartig die Schlappohren im Wind flattern? Ja…, ich bin leicht zu begeistern!
“Im Jahre 2086 reisten zwei friedliche Bewohner fremder Planeten auf die Erde. Sie brauchten unsere Hilfe. Als Gegenleistung gaben sie uns die Pläne zu unserem ersten Hyperantrieb, der es der Menschheit ermöglichte das Tor zu den Sternen aufzustoßen. Wir haben ein Team einzigartiger Individuen zusammen gestellt, das die Erde und unsere Verbündeten schützen soll, mutige Pioniere den höchsten Idealen und der Gerechtigkeit verpflichtet, widmen sich der Aufgabe Recht und Ordnung jenseits der neuen Grenzen zu bewahren. Das sind die Abenteuer der Galaxy Rangers…”
Originaltitel: The Adventures of the Galaxy Rangers
Herstellungsland: USA 1986-1989
Regie: Robert Mandell u.a.
Darsteller: Jerry Orbach, Doug Preis, Hubert Kelly, Laura Dean, Earl Hammond, Henry Mandell, Bob Bottone, Corinne Orr, Maia Danziger
Wenn ich an das Fernsehprogramm aus meiner Kindheit zurückdenke, fallen mir eine Reihe von großartigen Zeichentrickserien ein, wie “Saber Rider”, “Bravestar” u.a., die ich regelmäßig verfolgt habe.
Oft saß ich mit Mal Sehen, nach der Schule und natürlich nach den gemachten Hausaufgaben…, vor dem Fernseher und wir schauten uns gemeinsam mit besonderer Vorliebe die Abenteuer der “Galaxy Rangers” an.
Kurz nachdem Captain Foxx mitsamt Familie und Hypergeschwindigkeitsraumschiff von den Truppen der Kronenkönigin entführt wird, gelingt dem Galaxy Ranger auch schon die Flucht, schwer verletzt, aus den Fängen des Bösen. Glückerweise konnten seine Kinder ebenfalls entkommen. Nur Alisa, die Frau des Captains, wird als Geisel bzw. Druckmittel gehalten, um eine Rückkehr von Foxx zu erzwingen.
Dieser möchte auch nichts unversucht lassen, um seine Geliebte zu befreien, deswegen rekrutiert er mit Shane “Goose” Gooseman, Niko (offenbar ohne Nachnamen) und “Doc” Walter Hartford drei weitere Galaxy Ranger, die sich gemeinsam mit Foxx bionische Gehirnimplantate einsetzen lassen. Diese Implantate ermöglichen ihnen die Freisetzung besonderer Fähigkeiten, um im Kampf gegen die Kronenkönigin, den höchsten Idealen verpflichtet, Recht und Ordnung galaxieweit wieder herzustellen…
Im Kampf gegen das Böse tritt die Spinne dieses Mal nicht nur einem Haufen übler Kerle gegenüber; der Netzschwinger muss vor allem mit sich selbst ins reine kommen…
Fans warten gespannt auf ein Stelldichein mit Venom, natürlich inklusive grandiosen Special Effects, atemberaubenden Kämpfen und einer mitreißenden Story, die hoffentlich nicht allzu sehr vor Liebe und Herzlichkeit trieft, wenn sich Peter und MJ gegenseitig Liebesschwüre entgegensäuseln.
Zum Start des Films “FAST FOOD NATION” verlosen wir zusammen mit Senator-Film drei “Big One”-Pakete, bestehend aus dem Soundtrack zum Film und dem Buch “Die Diät” von Ullrich Strunz, in dem es nicht nur darum geht seine Pfunde zu verlieren, sondern sich generell bewusster zu ernähren. Und etwas Bewegung soll ja, zwischen Kino und DVD-Gucken auch nicht schaden.
Also schmeisst den Soundtrack rein, tanzt eure Pfunde weg und lernt wie ihr in Zukunft auch ohne Junk-Food auskommt.
Alles was wir von euch wissen wollen, damit ihr eines der drei Pakete gewinnen könnt, ist die Antwort auf folgende Frage:
Von welchem Jugendfilmklassiker aus den 70ern drehte “Fast Food Nation”-Regisseur Richard Linklater ein Remake?
Wer die Antwort weiß, schreibt sie uns wie immer an folgende Mailadresse: Sorry das Gewinnspiel ist beendet, die Gewinner werden in Kürze bekannteggeben.
Einsendeschluss ist der 20. März, mitmachen darf jeder. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Wir wünschen allen Teilnehmern viel Glück!
Die Preise werden freundlicherweise von SENATOR-FILM zur Verfügung gestellt.
Originaltitel: Fast Food Nation
Herstellungsland: USA 2006
Regie: Richard Linklater
Darsteller: Erinn Allison, Patricia Arquette, Mitch Baker, Bobby Cannavale, Frank Ertl, Gina Garza, Luis Guzmán, Ethan Hawke, Ashley Johnson, Greg Kinnear
Sachbücher zu fiktionalen Stories zu verfilmen ist spätestens seit Woody Allens “Was Sie schon immer über Sex wissen wollten*” eine erprobtes Stilmittel, das fast immer zu ungewöhnlichen Filmen führt. Zu den jüngsten Vertretern dieses Subgenres gehört auch “Fast Food Nation” mit dem Richard Linklater nach dem etwas anstrengenden und bedingt gelungenen “A Scanner Darkly” wieder in zugänglichere Gefilde zurückkehrt.
Zusammen mit dem Autoren des gleichnamigen Sachbuch-Bestsellers, spinnt Linklatter einen komplexen insich verschachtelten Geschichtenkosmos und geht das Thema von verschiedenen Seiten aus an. Mit einer imposanten Cast, in der sich Stars wie Bruce Willis, neben soliden “Zweite Reihe”-Darstellern wie Greg Kinnear, Jungstars wie Lou-Taylor Pucci (“Thumbsucker“, The Chumscrubber“) und Paul Dano (“L.I.E.”, Little Miss Sunshine)”, Indi-Größen wie Ethan Hawke und Popstars wie Avril Lavigne abwechseln, zeigt er Ausschnitte aus dem Leben jener, deren Leben von Fleischindustrie bestimmt wird.
Ob es die illegalen Immigranten sind, die unter Lebensgefahr über die mexikanische/amerikanische Grenze kommen, um dann unter unmenschlichen Bedingungen lebend, in den Schlachthäusern zu arbeiten, ob es die Angestellten und Chefs von Burger-Ketten sind oder die Rinderzuüchter, die sich mit den großen Fleischkonzernen und ihren Auflagen arrangieren müssen, Jugendlichen Politaktivisten die sich für Tierrechte einsetzen oder Lobbyvertreter die die Burger letztlich verkaufen.
Für Mainstreamzuschauer irritierend mag sein, daß dem Film auf halber Strecke der vermeintliche Hauptdarsteller abhanden kommt, der erst zum Ende wieder auftaucht. Entgegen der klassischen Hollywooddramaturgie starten wir den Film zwar mit der von Greg Kinnear gespielten Figur Don Anderson, der als erfolgreicher Marketingchef des Fast Food Giganten “Mickey’s” (was zufällig auch ein in Amerika gebräuchlicher Spitzname für McDonalds ist) losgeschickt wird, um den zu befürchtenden Imageschaden vom Konzern abzuwenden, nachdem bei Proben mehrfach Fäkalreste im Fleisch gefunden wurden.
Am 2. März verließ eine weitere große Stimme die deutsche Filmwelt. Randolf Kronberg (Jahrgang 1942), den die meisten von uns wohl als (nicht unumstrittene) Feststimme von Eddie Murphy im Ohr haben, war ein Synchronschauspieler von großer Wandlungsfähigkeit. Neben den verrückten Typen, den Schnellquatschern und “lustigen Schwarzen”, die man ihn gern sprechen ließ, war er auch für viele ernsthafte Rollen im Einsatz.
Ob für Denzel Wahsington, Willem Dafoe, Richard Chamberlain, Kurt Russel oder Humphrey Bogart, die Liste der prominenten Schauspieler denen er die Stimme lieh ist Legion. Ebenso fleissig war er in Serien vertreten. Von “Pille / Bones” McCoy in Raumschiff Enterpise, zu Frasier in “Cheers” oder Bürgermeister Quimby bei den “Simpsons” – Kronberg war wandlungsfäig und omnipräsent.
Der Wahlmünchner stand als Schauspieler zumeist in Krimiserien wie Derrick oder SOKO oder SISKA vor der Kamera, unvergessen bleiben wird er jedoch durch seine Stimmarbeit.
Sein Tod wird in der ohnehin nicht mit vielen guten Sprechern verwöhnten deutschen Synchronszene eine klaffende Lücke hinterlassen.
Okay ich geb zu, ich mochte den ersten teil. Ich hab mit den Games wenig am Hut weil ich Konsolenspiele meist doof finde, aber ich mag Milla Jovovich. Der erste Teil war solider Mainstreamthrill, der zweite Teil trotz 18er Freigabe recht blutleerer Wackelkamerakram, der nur durch Milla halbwegs gerettet wurde.
Jetzt kommt der dritte Teil, indem diesmal die Zockermetropole Las Vegas von Untoten überrannt. Bleibt zu hoffen, daß die Zombies diesmal eine größere Rolle spielen und die Serie endlich mal etwas Biss bekommt. im wahrenste Sinne des Wortes.
Das Londoner Designbüro Foreign Office war verantwortlich für die Gestaltung der Werbespots und Medien in „Children of Men“. Im Film sieht man die nur am Rande, wenn die Monitore vorbeihuschen und Clive Owen durch die kollabierende Welt rennt. Die Gestalter haben jetzt jedenfalls ein Video online gestellt, in dem man alle Screendesigns in Ruhe begutachten kann. Lecker!