Lucky # Slevin

Slevin: This isn’t the first time this has happened, you know.

Lindsey: You mean this isn’t the first time a crime lord asked you to kill the gay son of a rival gangster to pay off a debt that belongs to a friend whose place you’re staying in as a result of losing your job, your apartment, and finding your girlfriend in bed with another guy?

Originaltitel: Lucky Number Slevin
Herstellungsland: USA 2006
Regie: Paul McGuigan
Darsteller: Josh Hartnett, Bruce Willis, Lucy Liu, Morgan Freeman, Ben Kingsley, Michael Rubenfeld, Stanley Tucci

**½

Lucky Number Slevin

Slevin (Josh Hartnett) hat wirklich keinen guten Tag. Seine Freundin hat ihn betrogen, aus seiner Wohnung ist er rausgeflogen und irgendjemand hat ihn überfallen und ihm die Nase zertrümmert. Und grade als er hoffte bei seinem Kumpel Nick etwas verschnaufen zu können, stehen die Schläger von “The Boss” (Morgan Freeman) auf der Matte, die ihn für Nick halten.

Ehe Slevin sich versieht gerät er zwischen die Fronten der zwei verfeindeten Gangsterbosse “The Boss” und “The Rabbi” (Ben Kingsley) und beide beschuldigen ihn, ihnen Geld zu schulden und wollen als Gegenleistung dafür einen “kleinen Gefallen”. Schon bald artet daß ganze in ein blutiges “Zehn Kleine Hautfarblich-Herausgeforderte”-Spiel aus und alle Nase lang gibts was aufs Brett oder einen Schuß in den Kopf. Dazu kommen der zwielichtige Auftragskiller Mr. GoodCat (Bruce Willis) und die Nachbarin Lindsey, die scheinbar ihre eigene Agenda verfolgen.

Vorweg gesagt, “Lucky Number Slevin” ist mir lange nicht so auf den Sack gegangen, wie der ähnlich gestrickte “Smokin’ Aces“. Das ist allerdings auch keine Kunst.

Er ist weniger hibbelig geschnitten und inszeniert, krankt aber dennoch an vielen der gleichen Manirismen und halbverdauten Tarantino / Guy Ritchi-Trademarks, die “Aces” so unglaublich entsetzlich machten.

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No!


(Youtube DirektNo!)

Der F5-Podcast No.1: Kaminski – Filme für die Ohren

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Hier ist nun also der erste Fünf Filmfreunde Podcast. In unregelmässigen Abständen werden wir euch hier Interviews, Soundbits, Quizfragen, Albereien und Hörenswertes rund um das Thema Film präsentieren.

Den Anfang macht ein Portrait des Schauspielers Stefan Kaminski und seines Projekts “Kaminski On Air” in dem er verschiedene Filmklassiker vom Weissen Hai, bis King Kong, live vor Publikum als Hörspiel umsetzt. Das Ganze ist extrem unterhaltsam und für Film- und Hörspielfreunde ein echtes Erlebnis, das ich jedem Berliner und Berlinbesucher nur wärmstens empfehlen kann.

Hört euch den F5-Podcast No1. an

(11:13min, mp3-mono, 5,4MB)
Zum Abspielen einfach den blauen Pfeil anklicken.

Mehr Infos zu “Kaminski On Air” mit allen Terminen.

Eine etwas längere Version des Interviews, in dem es nicht nur um Film geht könnt ihr HIER im Batzlog hören.

Und hier ein Hörbuchtipp:
Kaminski liest: Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt 1.

David Lynch über Product Placement

Wer ein paar von David Lynchs Filmen gesehen hat, den dürfte es nicht wundern, dass folgende Analyse von David Lynch darüber, warum Product Placement einen Film von innen aushöhlt und warum das unter anderem auch gesellschaftliche Auswirkungen (und welche) ziemlich komplex und verschachtelt formuliert sind. Nichtsdestotrotz ist das eine treffende Gesamtinterpretation des Themas, dem sich, zumindest bei größeren Produktionen, niemand entziehen kann.


(Youtube Direktbullshit)

Rambo IV – The Transgender Years

Nachdem Stallone mit dem wunderbar gelungenen Abschluss der Rocky-Reihe auch viele Skeptiker überzeugen mochte, stellt sich natürlich die Frage ob ihm gleiches auch mit dem vierten Rambo-Teil gelingen wird, einer Serie von der eigentlich nur Teil 1 uneingeschränkt sehenswert ist und die bis heute Synonym ist für selbstherrlichen Amerikanischen Größenwahn.

Ob Stallone uns noch einmal überraschen kann bleibt abzuwarten, FlynetOnline hat jetzt jedenfalls schon erste Fotos vom Dreh in Thailand aufgetrieben, die einen vielleicht doch mit etwas gemischten Gefühlen in die Zukunft sehen lassen.

So ganz unrecht hat Libertas nicht, wenn sie schreiben, daß er ein wenig nach einem transvestiten aussieht…

Django – by Takeshi Miike

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Wenn das mal nicht mindestens interessant wird: Takeshi Miike, hierzulande bekannt nicht nur durch Ultrakrass-Werke wie „Ichi, the Killer“, “Audition”, “Gozu” oder der Masters of Horror-Folge „Imprint“, dreht ein Remake des Italo-Westerns „Django“. Einen ersten Trailer gibt es hier (rechten Button klicken).

(via)

Neu im Kino: 29.03.2007

The Hills Have Eyes 2 (FSK 18)
Horror, USA 2007, ca. 89 Min.

Den Beitrag „Neu im Kino: 29.03.2007“ weiterlesen…

Inglorious Bastards

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Dieser Film kocht ja schon lange in der Gerüchteküche. Schon nach Pulp Fiction gab es die Gerüchte um einen Film von Quentin Tarantino, der im zweiten Weltkrieg spielen solle. Und nun gab er selbst bekannt, dass das Drehbuch wohl während der Promo-Tour zu „Grindhouse“ fertiggestellt wird:

I will probably finish up ‘Inglorious Bastards’ while I am promoting ‘Grindhouse’.

„Bastards“ soll auf einem Film aus den Siebzigern basieren, der wiederum ein dreckiges Remake vom „Dreckigen Dutzend“ ist und für eine der Hauptrollen laufen anscheinend Gespräche mit… Silvester Stallone, der bei mir nicht nur für „Rambo: First Blood“, „Rocky“ und „Copland“ einen dicken Stein im Brett hat, sondern auch für die umgedrehte Trucker-Mütze in „Over the Top“.

Als ob ich wegen „Grindhouse“, der in den USA in zwei Wochen anläuft, nicht schon genug im Dreieck rumhüpfen würde.

Transformers sind meine Freunde

Da sind sie, die offiziellen Poster zu dem heißersehntesten Film der letzten Jahre.
Ich werde an dieser Stelle einfach mal einen Schritt zurücktreten, euch mit Kindheitserinnerungen verschonen und die Bilder sprechen lassen.

Transformers sind meine Freunde

Und wenn ihr damit durch seid: Die Sinnlos-Community Myspace hat da mal ein recht nettes Profil, das man sich mal anschauen kann. Da wurde es natürlich Zeit mein verstaubtes Profil wieder zum Leben zu erwecken, um sie zu meinen Freunden hinzuzufügen. Willkommen, du Nerd.

Peter will Trailer.

Gebt ihm welche!

Angekommen.

Die amerikanische Komödie. Sie ist angekommen beim 9/11. Nachdem wir uns ja letztes Jahr darum drücken durften, uns das Filmpathos über den September 2001 im Kino anzusehen, werden jetzt endlich andere Wege eingeschlagen. Und wenn die so aussehen wie hier, lasse ich mir das sogar gerne gefallen. Standardmässige Alarmglocken bitte einmal ausschalten, denn in diesem Film spielt Adam Sandler mit. Allerdings wohl eher in seiner Eigenschaft als wirklich guter Schauspieler, wie er ja schon in Punch Drunk Love bewiesen hat. Der Trailer sieht nach einem schönen, gar nicht mal so lauten Film aus. Und der fantastische Don Cheadle ist auch mit von der Partie. Ich bin gespannt und freu mich schonmal auf Sandler im Bob-Dylan-Gedächtnis-Look. Das kann mir auch nicht die Musik von Pearl Jam versauen…;):

Reign Over Me

[YouTubeDirektVerdrängung]

28 Weeks Later – Trailer

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Der Trailer zum Sequel der joggenden Zombies ist da. Ich glaube, ich muss dem Vorgänger nochmal eine Chance geben, denn ich muss zugeben, der Trailer hier hat mich schon gepackt, während ich den ersten Teil trotz Rumgerennes irgendwie zu behäbig fand.

Bei Apple gibt’s den Trailer in HD und bei uns als Youtube-Dingsbums.

The Host

host.jpgOriginaltitel: Gwoemul
Herstellungsland: Südkorea 2006
Regie: Joon-ho Bong
Darsteller: Kang-ho Song, Hie-bong Byeon, Hae-il Park, Du-na Bae, Ah-sung Ko

***½

Kang-du ist etwas zurückgeblieben, arbeitet im Kiosk seines Vaters und hat eine Tochter, Hyun-seo. Außerdem isst er gerne mal einen Tentakel eines gebratenen Tintenfisches, der eigentlich für die Gäste gedacht ist. Ein Schlawiner, der Kang-du. Der Kiosk ist stadtidyllisch gelegen an den Ufern des Flusses Han. In den, so erfahren wir in der ersten Szene des Films, schüttete man einst unter dem Befehl eines amerikanischen Generals (oder sowas), einen Haufen Formaldehyd. Das wiederum basiert tatsächlich auf wirklich so geschehenen Tatsachen, was wiederum ein kleiner Fingerzeig auf die auch vorhandene politische Ebene dieses Films ist.

Nun ist es so, das Leben an den Ufern eines Sees in Seoul wäre doch eher langweilig, wäre da nicht dieses Monster, das den Fluten enthüpft und garstig zehn oder zwanzig Menschen verspeist. Darunten scheinbar auch die Tochter unseres Helden, der nicht nur einen Vater hat, sondern auch einen Bruder und eine Schwester, ihres Zeichen eine der besten Bogenschützinnen des Landes. Da das Monster nicht nur fies Menschen frisst, sondern noch dazu ein von der Regierung behauptetes Virus in sich trägt, stellt man flugs alle Fast-Opfer und jene, die es werden wollen, unter Quarantäne. Selbstverständlich entkommt Kang-du dieser und macht zusammen mit dem Rest der Familie Jagd auf das Monster, das sich derweil in den Abwasserkanälen einen Nahrungsvorrat angelegt hat. Unter diesen Vorräten befindet sich, man errät es recht leicht, die Tochter des Helden.

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300

“Dinner in der Hölle für 300″

“Haben Sie reserviert?”

Originaltitel: 300
Herstellungsland: USA 2007
Regie: Zack Snyder
Darsteller: Gerard Butler, Vincent Regan, Lena Headey, David Wenham, Michael Fassbender

***

300

König Leonidas (Gerard Butler), stellt sich mit seinem kleinen Herr loyaler Spartanaer auf Thermopylen der Übermacht der angreifenden Perser. Auch wenn sie wissen, daß sie keine Chance haben, so wollen sie dem feindlichen Herr doch zeigen, woraus Spartaner gemacht sind. Nach einigen Achtungserfolgen ist der Perserkönig Xerxes bereit zu reden und versucht Leonidas zur Aufgabe zu überreden. Doch Aufgeben ist der Spartaner Sache nicht. Entschlossen stellen sie sich dem letzten Gefecht…

Da ist er nun. 300, die zweite große Frank Miller -Verfilmung nach “Sin City”, die sich anschickt die Ästhetik des Meisters 1:1 auf die Leinwand zu übertragen. Da ich die Vorlage nurmal überblättert habe und nicht auswendig kenne, möchte ich mich zu den Ungenauigkeiten und Veränderungen gegenüber dem Comic nicht groß äußern, im großen und ganzen scheint aber durchaus die Ästhetik der brachialen Graphic-Novel getroffen zu sein.

Vielleicht sogar ein wenig zu sehr, denn der Film kommt streckenweise so bleischwer und langatmig daher, daß man befürchtet die Bilder könnte jede Sekunde aus der üppig genutzten Zeitlupe völlig zum Comic-Panel erstarren.

Zack Snyder, der mit dem “Dawn of the dead“-Remake solide und überraschend unterhaltsame (wenn auch inhaltlich eher flache) Kinokost abgeliefert hatte, serviert mit “300″ eine bunte Schlachteplatte hochartifizieller Bilder, die in ganz wenigen Fällen wirklich nach Film aussehen. Nach Bewegung.

Die Geschichte die grad zu Beginn von einem märchenonkelhaften Erzähler berichtet wird und das mag der Vorlage geschuldet sein, ist nicht grade eine die mich vor empathischer Begeisterung in den Fieberwahn taumeln lässt. Begegnet man den knochenharten Figuren in “Sin City” mit amüsierter Distanz, sieht die fleischgewordenen Hardboiled-Klischees in ihrer abstrakten schwarz-weiß Welt als Cartoonfiguren an, die nicht ernstgenommen werden können, so fällt diese Abstraktion bei “300″ schwerer, werden einem Leonidas und seine Recken doch trotz Renderwahn im Endstadium, als historische Figuren, als lebendige Menschen verkauft.

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Superman & Spider-Woman

Lange Zeit hielt sich das Gerücht, dass es einen Spider-Woman & Superman Film geben wird und hier bei den Fünf Fimfreunden könnt ihr die ersten Ausschnitte sehen! Wir raten Kinder unter 12 Jahren nun aus dem Zimmer zu schicken. Herzkranke, wie geistig labile Menschen sollten gleich folgen. Das hier ist nichts für Wendy-LeserInnen, liebe Kinder:


Youtubedirektmashup

(Danke Atmo!)

Turkish Star Wars

Die trashigsten 10 Minuten aller Zeiten inklusive Szenen aus „A New Hope“ und Indy-Musik. Und den unglaublichsten Kampfszenen seit Fight Club vs the Robot Monkeys from Space.


(Youtube Direktyeeha!)

Stardust – Trailer

stardust.jpg

Sieht irgendwie aus wie „Pirates of the Caribbean“ ohne Piraten, dafür mehr Hexen und Fantasy, mit Robert DeNiro, Michelle Pfeiffer, Claire Danes, Sienna Miller, Ricky Gervais, Rupert Everett und Peter O’Toole. Ich denke: langweiliger Hokuspokus, der unter seinen Stars und dem Hollywood-Popantz leiden wird. Aber wir werden sehen.

Hier das Yahoo-Feature, hier die Quicktime-Trailer (480p HD, 720p HD, 1080p HD) und hier bei Youtube.

Its raining 300 men

Endlich mal ein 300-Spoof-Trailer, den ich wirklich gelungen finde:


YouTubeDirectGay

[Danke an Caliban für den Tipp]

Indy 4: Auf der Suche nach dem guten Rat

Indy 4

Wie die meisten Fans von damals, habe auch ich ein sehr zwispältiges Verhältnis zum neuen Indiana Jones Film, der fast 20 Jahre nach “The last Crusade” noch einmal die Abenteuer des wagemutigen Archäologen weiterspinnen soll.

Indy war Teil meiner Kindheit und die Filme haben, wie viele Action Ikonen der 80er, wenig von ihrem Drive und Charme eingebüsst. Sie stehen für Klischeehafte Stories, die mit viel Witz, Selbstironie und überkandidelter, aber dennoch erdgebundener Action gewürzt wurden. Die Bedrohungen waren real und dennoch überlebensgroß, die Gefahren konnte man bei aller Absurdität ernst nehmen.

Im Sommer fällt nun die erste Klappe für die bisher unbenannte Fortsetzung und viel Wasser ist seit dem den Nil heruntergeflossen. Nach dem letzten Film war George Lucas ein genialer Produzent, der die beste Trickschmiede der Welt führte und Spielberg war, trotz Ausflügen ins ernste Fach, in erster Linie ein brillianter Popcornregisseur, der genau die richtige Mischung zwischen Spannung und Komik komponieren konnte.

Doch danach ging es bergab. Erst wurde Indiana Jones in einer kriegsverherrlichenden Pseudoschulfernsehserie als Young Indy verheizt, eine Serie der alle Elemente fehlten die die Filme spannend machten. Spielberg bäumte sich mit Jurassic Park noch einmal auf, ehe durch Schindlers Liste sowohl die Spiritualität als auch die Ernsthaftigkeit entdeckte und fortan Filme machte die irgendwie “gewichtiger” sein wollten. Es folgten Flops wie “Jurrassic Park II“, “Amistead“, Kubrick-Adaptionen und Survivor-Projekte. Mediocre TV-Serien von “SeaQuest” bis “Taken” und irgendwann war Spielberg nur noch irgendein Regisseur, dessen Filme längst nicht mehr so sehnsüchtig erwartet wurden wie früher einmal. Selbst wenn er solide Unterhaltung ablieferte wie in “Catch me if you can“, der Zauber der 80er in denen alles was er anfasste diesen besonderen Touch hatte, selbst wenn er nur produzierte, er ist lange vergangen.

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Kuschelspartaner


(Break Direktherzig, via)

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