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Sterntagebücher

Standard, 21. 3. 2007, Renington Steele, 19 Kommentare

01886522271300.jpgStanislav Lems Bücher hab ich vor Jahren verschlungen. Und wenn das ZDF es irgendwie schafft, auch nur die Hälfte vom absurden Humors des 2006 leider verstorbenen Sci-Fi-Autors in die Serie „Ijon Tichy – Raumpilot“ hinüber zu retten, dann wird alles gut. Alles. Und Nora Tschirner spielt auch mit, dafür gibts schonmal einen HormonSympathie-Bonus. Die Serie läuft ab 27. März im ZDF.

(via)

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19 Kommentare

  • Reply Wombel 21. 3. 2007 at 8:53

    Also ich bin auch gespannt. Ich hab zwar keins der Bücher gelesen, aber der Trailer wirkte ordentlich absurd. Absurd genug das die trashigen SFX gut ins gesamtbild passen. Ich freu mich jedenfalls auf eine abgedrehte SF Serie.
    Und hey, Nora Tschirner !!!

  • Reply martha dear 21. 3. 2007 at 9:24

    na ja, zu nora tschirner sag ich mal nix – gegen diese geballte hormonfront kommt eh keine logik an. aber auf die serie bin ich sowas von gespannt! herrn tichys abenteuer sind mit das beste, was je an sf-literatur geschrieben wurde. so viel humor und liebe zum detail wird das fernsehen hoffentlich auch beweisen können.

  • Reply Mal Sehen 21. 3. 2007 at 9:56

    Und ich habe gerade vor ein paar Tagen mal wieder eins der Hörbücher verschlungen!
    Super, ich freu mich!

  • Reply Andy 21. 3. 2007 at 10:15

    *seufz* Noooora…

    Nee, mal im Ernst: Ich bin auch ein großer Freund Lems. Daher freue ich mich natürlich auf ie Serie.

  • Reply Batzman 21. 3. 2007 at 11:39

    Ich kenne von Lem nix, aber daß das ZDF eine SciFi-Serie in Auftrag gegeben hat, lässt mich wenig gutes hoffen. Wenn ich an die bisherigen Serien Versuche der Mainzelmänner denke, bekomme ich immer noch heftige Hirnblutungen.

    Erinnert sich noch jemand an die junge Krimiserie „Nachtschicht“?

  • Reply Renington Steele 21. 3. 2007 at 11:50

    Ach Batzi…

  • Reply flo 21. 3. 2007 at 12:13

    jipi. das warten hat ein ende. nach sechs jahren http://www.bildwerke-berlin.de/
    endlich mehr :)

  • Reply Batzman 21. 3. 2007 at 12:15

    Ich hab eben die erste Folge in der ZDF-Mediathek gesehen. Ich mag nicht beurteilen wie nahe dieses Kaschperltheater da an den Büchern dran ist, aber meine Befürchtungen haben sich rundherum bestätigt.

    „Lustige-Dialekte“, Spezialeffekte die Raumschiff Orion teuer aussehen lassen und Brachialhumor aus Schublade P. Na danke.

    Ich glaub auf dem technischen Level hat man bei Lemmi und die Schmöcker damals auch Bücher visualisiert. Wobei, das war wenigstens noch unterhaltsam.

    Die Mainzelhasen kriegen Trash ja nichtmal hin, wenn sie es drauf anlegen.

    Ergänzung: Nachdem im Abspann was von „frei nach Motiven von Stanislaw Lem“ steht, wirds mit der Werktreue wohl auch nicht so weit her sein.

    Creutz. Die BBC hat Doctor Who und Torchwood und was kriegen wir…

  • Reply Abspannsitzenbleiber 21. 3. 2007 at 12:39

    Ich muss Batz teilweise recht geben, vor allem beim Thema „Lustige Dialekte“. Mein Senf zu Ijon Tichy steht hier, wenn mir dieser Link gestattet ist.

  • Reply Ingix 22. 3. 2007 at 0:00

    Der Lemsche Kern der Geschichte ist die Kaluppenjagd, die wie beschrieben von innen passiert. Allerdings ist dabei IMO vorgesehen, dass man vor Explosion der Bombe das Tier durch den „Hinterausgang“ verlässt. Die ganzen Hintergründe dieser Geschichte (Planet wird von häufigen Steinhageln heimgesucht und früher haben die Bewohnwer in den Kaluppen diese Steinhagel überdauert) fehlt natürlich.

    Disclaimer: Alles auf alten Erinnerungen basierend, Lem lange nicht mehr gelesen.

  • Reply Jott 22. 3. 2007 at 9:57

    @Batzman: Gott sei Dank ist Geschmack nicht zu diskutieren… Ich denke genau das Gegenteil, hab mich köstlich amüsiert…
    @Ingix: Das stimmt, es ist arg zusammengekürzt, es basiert ja auch „frei“ auf Lem…
    BTW ich finde dieses Format (15 min.) klasse, könnte man mal öfter ausprobieren…

  • Reply ccs 22. 3. 2007 at 21:47

    he jott, stimme dir voll und ganz zu! hab mich gekringelt vor lachen. super filmchen und in meinen augen ist da mehr lem drin als man zuerst denken mag. bin auf die weiteren folgen gespannt…
    ccs

  • Reply Batzman 23. 3. 2007 at 1:48

    Ich find den Humor zu laut und zu gewollt auf absurd getrimmt, das wirkt mir alles viel zu gezwungen und der russische Akzent ist echt eine Tortur. Ich glaub nicht, daß Lem die Sachen in Türsteher-Deutsch geschrieben hat….

  • Reply ccs 23. 3. 2007 at 9:24

    stimmt, lem hat´s auf polnisch geschrieben…
    aber ich finde es passt irgendwie zur figur ijon tichy, und den wortwitz find ich auch lustig. auf „deutsch“ kann ich mir es jedenfalls auch nicht vorstellen.

  • Reply Batzman 23. 3. 2007 at 12:17

    Naja… Erkan und Stefan und Super-Ritschi fanden ja auch viele Leute lustig.

  • Reply renington steele 23. 3. 2007 at 12:28

    blödsinn, e&s und super-ritschi sind jetzt aber doch schon ein ganz anderes niveau…

  • Reply andisblog » “2057″ und “Ijon Tichy: Raumpilot” in der ZDFmediathek 23. 3. 2007 at 14:14

    […] In der ZDFmediathek findet sich so manches mehr-oder-weniger Schätzchen zum streamen. Da wäre z.B. “Ijon Tichy: Raumpilot“, eine nächste Woche startende, kleine aber tolle Serie nach den Sterntagebüchern Stanisław Lems. Mit Oliver Jahn und Nora Tschirner. Eine Folge bisher – vor dem offiziellen TV-Start! [via F5] Oder da wäre z.B. die Sci-Fi-Dokutainment-Sendung “2057“, die mit Frank Schätzing als Moderator einen Blick in die Zukunft wirft. Das Ganze mit ordentlich Special-Effects, fast schon zdfuntypisch. Davon gibt es bisher zwei Folgen. Die Letzte ebenfalls als Preview vor dem eigentlichen TV-Start. [via azrael74, via selbstgefunden] […]

  • Reply Batzman 23. 3. 2007 at 16:26

    Es ging mir ja auch eher um unlustige Akzente und Dialekte als Mittel der Komik. Das die Sterntagebücher eine andere Zielgruppe haben und andere Intentionen ist schon klar.

    Lustiger wird das Pidgin-Deutsch-Russisch davon aber auch nicht. Erinnert mich auch bißchen an den gruseligen Franzosen der für Extra3 immer die umfragen macht.

  • Reply Oh, what a world. » Blog Archive » Gegen die kosmische Wand 27. 3. 2007 at 12:29

    […] Da bleibt man gestern extra lang auf, obwohl sich die Leistungskurve schon längst nicht mehr nur im Keller, sondern sogar im Fundament ansiedelt und dann: sowas! Die Ankündigung, dass Stanislaw Lems “Sterntagebücher” demnächst im Zweiten visualisiert werden sollten, ließ mich aufhorchen, aufgrund der Besetzung dann jedoch mit einer großen Portion Skepsis auf dem Schöpflöffel abwarten – Liebe (hormonisierte) Herren, schaut euch doch bitte noch einmal die “Filmographie” der Ponydame an und versucht mich dann erneut von ihren “Qualitäten” zu überzeugen, das wird sicher witzig – eine ungute Vorahnung, die ich gestern dann leider bestätigt sehen musste. Immerhin lag dies nicht nur an Frau Tschirner, wie frau ja zugeben muss. Aber wer diese Serie (übrigens “frei nach Stanislaw Lem”) gedreht hat, kann keine wirkliche Liebe zu den kosmischen Tagebüchern empfinden: Warum um alles in der Welt hat Ijon Tichy einen doofen osteuropäischen Akzent?? Wenn ich sprachliche Klischees sehen und hören möchte, wende ich mich doch eher an Catherine Tate (Achtung: ihre Interpretation des Spanischen führt zu zwanghaftem Schmunzeln in Konversationen mit echten Menschen hispanischen Ursprungs). Ansonsten versucht man es noch mit dem Trashkuschelfaktor, der hin und wieder auch ganz nett gelingt, aber die vollen (haha!) 15 Minuten Sendezeit genausowenig rettet. Unglaublich, wie man ein solches Liebhaberprojekt so dermaßen verhunzen kann und seien wir ehrlich: ein Jim Henson fällt auch fürs ZDF nicht vom Himmel. […]

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