Lucky # Slevin

40 Comments

Slevin: This isn’t the first time this has happened, you know.

Lindsey: You mean this isn’t the first time a crime lord asked you to kill the gay son of a rival gangster to pay off a debt that belongs to a friend whose place you’re staying in as a result of losing your job, your apartment, and finding your girlfriend in bed with another guy?

Originaltitel: Lucky Number Slevin
Herstellungsland: USA 2006
Regie: Paul McGuigan
Darsteller: Josh Hartnett, Bruce Willis, Lucy Liu, Morgan Freeman, Ben Kingsley, Michael Rubenfeld, Stanley Tucci

★★½☆☆

Lucky Number Slevin

Slevin (Josh Hartnett) hat wirklich keinen guten Tag. Seine Freundin hat ihn betrogen, aus seiner Wohnung ist er rausgeflogen und irgendjemand hat ihn überfallen und ihm die Nase zertrümmert. Und grade als er hoffte bei seinem Kumpel Nick etwas verschnaufen zu können, stehen die Schläger von “The Boss” (Morgan Freeman) auf der Matte, die ihn für Nick halten.

Ehe Slevin sich versieht gerät er zwischen die Fronten der zwei verfeindeten Gangsterbosse “The Boss” und “The Rabbi” (Ben Kingsley) und beide beschuldigen ihn, ihnen Geld zu schulden und wollen als Gegenleistung dafür einen “kleinen Gefallen”. Schon bald artet daß ganze in ein blutiges “Zehn Kleine Hautfarblich-Herausgeforderte”-Spiel aus und alle Nase lang gibts was aufs Brett oder einen Schuß in den Kopf. Dazu kommen der zwielichtige Auftragskiller Mr. GoodCat (Bruce Willis) und die Nachbarin Lindsey, die scheinbar ihre eigene Agenda verfolgen.

Vorweg gesagt, “Lucky Number Slevin” ist mir lange nicht so auf den Sack gegangen, wie der ähnlich gestrickte “Smokin’ Aces“. Das ist allerdings auch keine Kunst.

Er ist weniger hibbelig geschnitten und inszeniert, krankt aber dennoch an vielen der gleichen Manirismen und halbverdauten Tarantino / Guy Ritchi-Trademarks, die “Aces” so unglaublich entsetzlich machten.

Die Story, die eigentlich nicht so wahnsinnig kompliziert ist, wird am Anfang mit einigen verwirrenden Elementen garniert. Scheinbar zufällige Morde an verschiedenen Personen, von denen man genau weiß das sie im Laufe des Films erklärt werden und absichtlich kryptisch fotografiert sind, damit man sie nicht sofort als Blendwerk durchschaut.

[Spoiler] Der Plot, obwohl er “North by Northwest” zitiert orientiert sich letztlich aber aber eher an Yojimbo und “For a fistful of dollars” indem er das klassische Motiv des Fremden aufgreift, der zwei verfeindete Gangsterfamilien gegeneinander ausspielt. Ein bißchen lang-geplante Rache kommt natürlich auch noch hinzu, und auch das wird einem schnell klar. Warum die Leute immer 20 Jahre warten, ehe sie sich an ihren Peinigern rächen und das ganze dann so superkompliziert machen, weiß vermutlich auch niemand ausser dem Drehbuchautoren. Und bitte: Wie alt soll Slevin eigentlich sein, wenn der Vorlauf der Story 1979 spielt und der Rest ca. 2005? [SPOILER ENDE]

Zwar fährt Regisseur McGuigan wie es bei “hippen” Gangsterfilmen üblich ist bizarre Charaktere, mit massenhaft Ticks, Marotten und albernen Namen auf, ebenso wie eine Wagenladung wirklich exzellenter Schauspieler, die zweifelsohne viel Spaß beim Dreh hatten, aber irgendwie stellte sich schon nach rund zwanzig Minuten bei mir das große Gähnen ein.

Verspricht der Anfang zusammen mit einem schick gemachten Vorspann noch einen ganz interessanten Film, so krankt die Story und das Buch eindeutig an ihrer Berechenbarkeit, die sich selbst für wahnsinnig smart hält. Jeder Zuschauer der mehr als drei Filme gesehen hat, wird schnell drauf kommen was hier eigentlich gespielt wird und dennoch scheinen die Macher zu glauben wahnsinnig smart und originell zu sein. In der Tat so originell, daß sie nach dem vermeintlich überraschenden Schlußtwist noch geschlagene 30 Minuten weitermachen und auch dem allerallerdümmsten Zuschauer in Zeitlupe zum Mitschreiben durchfaxen, wo denn genau der tolle Kniff der Story lag.

McGuigan und sein Drehbuchautor Smilovic scheinen ihr Publikum für blöde zu halten, so holzhammerartig breiten sie sich in der letzten halben Stunde prahlerisch aus, wie ein 8jr der zum ersten Mal mit einem Zauberkasten eine Trick vorgeführt hat. Ja wir haben es kapiert, ja wir haben es nach 20 Minuten kommen sehen, wir wollen nicht jedes verdammte Detail der Auflösung nochmal durchkauen! Ich fühlte mich wie bei einer Familienfeier bei der Onkel Horsti nicht nur die ältesten Witze der Welt zum Besten gibt, sondern hinterher auch noch drauf besteht sie dir in epischer Breite zu erklären.

Wofür “The usual suspects” grade mal vier Minuten am Ende braucht, was M. Night Shariwari in zehn Minuten erledigt in jedem seiner verdammten Streifen, das dehnt “Lucky Number Slevin” in die Unendlichkeit aus. Während Bryan Singers Film einen wirklich verblüffte, suhlt sich “Slevin” in seiner Cleverness, bis man einfach nur froh ist wenn endlich der Abspann kommt.

Zugegeben, die Schauspieler machen einen guten Job, kameratechnisch geht das ganze auch in Ordnung und der Streifen weidet sich lange nicht so an seinen Sadismen wie “Smokin’ Aces”, noch versucht er im letzten Moment krampfhaft auf die Tränendrüse zu drücken.

Dennoch bleibt eine filmische Fingerübung, die Oberfläche mit Substanz verwechselt und nie wirklich verstanden hat, warum die Dialoge und Figuren bei Tarantino funktionieren und bei ihnen eben nicht.

Und langsam hab ich wirklich die Schnauze voll von diesen ganzen pubertären Poserfilmchen, die gute Schauspieler in blasse, am Reißbrett entstandene Coolness-Karaoke stecken und glauben sie hätten auch nur eine eigene Idee gehabt.

Nächster.

In : DVD, Review

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.
  • http://www.epenis.de Marcel

    Also, so schlecht fand ich den Film jetzt nicht, kurzweilig und witzig

  • http://randyjim.blogspot.com Jimmy

    Kann dem auch (wieder einmal) überhaupt nicht zustimmen. Und ich kann überhaupt nicht verstehen, daß der Film nie in den Kinos lief. – Aber zum Glück sind Geschmäcker verschieden…

  • Chris

    Kann ich ebenso überhaupt nicht nachvollziehen, ich fand den Film wirklich nicht schlecht.

    Zum Thema, warum Slevin sich so kompliziert rächen muss… wenn er einfach zu den beiden Crimelords geht und den beiden eine Kugel in den Kopf jagt wäre weder die Story sonderlich gut noch der Film sonderlich lang geworden.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    “This makes no sense, why does he do dis?”

    “It’s for dramaturgical purposes…”

    “Ahhh…”

    Auf die “sonst hätte es keinen Film gegeben”-Argumentation kann man sich im Zweifel immer berufen, natürlich ist da etwas dran. Aber etwas mehr innere Logik wäre dann oft schon schön.

    Das Slevin im Film eigentlich Mitte-Ende 30 sein müsste, wenn er 1979 um die 9-10 Jahre alt war, macht die Story auch nicht besser. Dummerweise war Josh Hartnett 1979 grade erst geoboren.

    Und die langatmige halbstündige Exposition am Ende ist wirklich durch nichts zu entschuldigen, ein Regisseur der sein Publikum für so dämlich hält sollte sich mal über seine Zielgruppe gedanken machen.

  • http://chillisfirstblog.blogspot.com/ Chilli

    Ich fand den Film sogar recht gut. War eine angenehme Abwechslung, hob sich vom Einheitsbrei auf jeden Fall ab.
    Warumm wusste ich schon nach den ersten fünf Zeilen, dass dieser Veriss vom Batz stammt ;-) ?

  • http://www.retro-coding.de rennbert

    Ich fand den Film sehr witzig! Man muss hier umbedingt das Setdesign loben, dass wohl die hippesten Seventies-Tapeten ans Tageslicht befördert. Grandiose Geschmackslosigkeit – alleine die Tapeten machen den Film lohnenswert. ;-)

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    Die Tapeten genau… ich denke die sollten den Oscar bekommen. Die waren wirklich überzeugend.

  • wolfgang

    jetzt mag ich den batzman nicht mehr…

    erst smoking aces, bei dem ich herrlich unterhalten wurde, ohne viel nachdenken zu müssen, und jetzt lucky#slevin bei dem ich definitiv nicht nach 20 minuten wusste, was sache ist.

    es muss sehr anstrengend sein mit dem herrn batzman einen film gucken zu müssen.

  • http://www.epenis.de Marcel

    ich glaube, das ist das kreuz, dass man tragen muss, wenn man filmkritiken schreibt und sich in dem metier gut auskennt. da wiederholen sich mit der zeit soviele plotmotive usw, dass man da schon angekotzt sein könnte. da ist es doch schön, wenn man die meisten filme als das nehmen kann, was sie sind: unterhaltung ,)

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    Das interessante ist doch, daß mich viele Filme weiterhin begeistern können. Ein solider Horrorstreifen kann sich ruhig bei Genrekonventionen bedienen, solange er mich dabei unterhält und nicht so tut als würd er die Story zum ersten mal erzählen

    Slevin braucht eine verdammte halbe Stunde um einem diesen Banenplot nochmal aufzudröseln und zu erklären. Für wie dämlich halten die denn den Zuschauer?

  • http://www.epenis.de Marcel

    hehe, das glaub ich dir, manche reviews lesen nur etwas anders :P

    und was die aufdröselei angeht: ich fands nett. aber opinions vary

  • Finrod

    Also der einzige Kritikpunkt scheint der “Twist” zu sein… Na und? Ich denke den meisten Leuten wird der Film gefallen. Und da die Auflösung eigentlich auch ganz nett gemacht wurde, kann man darüber hinwegsehen, dass der Film ein wenig vorhersehbar ist. Dafür gibts tolle Schauspieler, nette Dialoge und wie gesagt: die TAPETEN!!! ;-)

  • paolo pinkel

    Kann der Besprechung hier wirklich in allem zustimmen. Habe den Film schon nach dem Lesen des Backcovers mit dem Gefühl ausgeliehen, dass hier nicht mehr als die x-te Version des Konzeptes “cooler Gangsterfilm” für Teenies zu erwarten ist. Da er mir aber empfohlen wurde und die Besetzung echt klasse ist habe ich dann nicht mit einem so langweiligen & uninteressanten Mist gerechnet.

  • Miezi

    ich fand den film toll…die bilder waren gut un auch die schauspieler find ich top…mir hats richtig spaß gemacht den film zu gucken und ich empfehle ihn auch weiter…

  • ChrisCross

    Sehr schöner DvD film, besser als manch kino-Film. ich will diese Seite nicht bashen, ahbe Sie durch zufall endeckt und dachte erst Sie sei evtl. ganz nett. habe mir nun ein paar Rezis durchgelesen und gebe dem ganzen 2/5.

    Zu deutsch das ganze! Es wird das negative formlich gesucht, hier und dort äußerst gerne kritisiert. Weil das macht ja Spaß beim schreiben. Kenne ich selber ;)

    Schade denn für mich ist das ganze dadurch irgendwie extrem unglaubwürig! Naja kann da nur im Gamesbereich mitreden, da kommt es ja auch in Mode mit dem Holzhammer zu arbeiten um sich von der Konkurenz abzusetzen und so für Interesse und Communityzuwachs zu sorgen. Euch noch viel Spaß beim zerreißen!

  • fk

    für mich ist dies einer der besten filme die ich die letzten jahre gesehen habe (und das waren sicherlich mehr als 3).aber egal,trotzdem schöne seite hier.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    @ChrisCross und so…

    manchmal will ich einfach nicht wissen, wie alt einige unserer Leser sind.

    Am Ende kommt raus das diejenigen dann doch älter als 11 sind und das würd mich dann wirklich entsetzen.

  • fk

    @chriscross und so…kritik heisst zu kritisieren.geschmäcker sind halt verschieden

  • http://www.arrogant.info Jörn

    Auch ich fand den Film herrlich. (Genauso wie Smokin’ Aces, aber das ist ein anderes Thema ;-)

    Ich wurde herrlich unterhalten, er hat Spaß gemacht – Punkt. Und dass Slevin im Film eigentlich ende 30 sein müsste, ist mir ehrlich gesagt ziemlich Banane. ;-)

  • SuchDirWasRaus

    Meine güte, ich bin vorher auf die Seite gestoßen und hab mir bestimmt 10 Reviews durchgelesen, bis ich langsam gemerkt habe dass ein bestimmter Herr wirklich ÜBERALL was auszusetzen hat und – so kommt es mir vor – auch überall etwas aussetzen will !
    Kann es sein, dass deine Neutralität und mehr oder minder journalistische Objektivität gegenüber machner Werke beeinflusst, wenn nicht sogar bestimmt wird, durch dein möglicherweiße frustiertes RealLife ?

    Hiermit entschuldige ich mich für alle Filme, die es gewagt haben deine kostbare Zeit in Anspruch zu nehmen und dich – da es leider doch kein neuer Tarantino war – am Ende überraschenderweisse (!!!) doch enttäuscht haben.

    Mag es die Annahme sein – aufgrund einer eigenen, nett hochgezogenen Filmkritikseite, die gerne mit den Großen mitreden möchte – selbst ein großer Stern zu sein, oder die enttäuschende Tatsache keinen (oder sich optisch nur im 1-2 Sternebreich bewegenden) Lebenspartner zu finden weil man sich den ganzen Tag nur Tarantino-Streifen und Stromberg-DVD’s reinzieht-
    Fest steht nur, dass Kritik nicht dazu dienen sollte, anderen zu sagen dass sie doch eigentlich keine Ahnung hätten und man vor der Produktion am besten “mich” gefragt hätte , sondern um zu analysieren welche Qualitäten oder Mängel ein Film aufweisst um ihn aufgrund nachvollziehbarer Gründe empfehlen oder abraten zu können.

    Versuchs doch lieber mal mit nem Job bei der BILD. Die können vielleicht noch ein paar Leute gebrauchen, die Interssantes Material so lange verarbeiten und zerrupfen, bis eine lächerliche Story, falsche Aussagen und gewollt manipulierte Messages an die Leser am Kiosk wartet.

    Eigentlich Schade dass Leute wie DU eine Community wie die unsere (Film und Fernsehen) infiltrieren und sie durch ihren eigenen, unbefriedigt schlechten und überholten Geschmack verbittern.

    Fazit – Wer keine Ahnung hat – einfach mal die Fre**e halten.
    1/5 Punkte (- 0,5 wegen Rechtschreibung)

    MfG Wayne Interessierts

    PS: Vielleicht findest du ja auf ner Convetion endlich eine Quentina Tarentina.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    @Such Dir Was Raus
    ähm… wer von uns beiden klingt da jetzt wohl ungefickter?

    Derartig emotional auf eine Meinung zu reagieren, die man nicht teilt ist schon etwas albern, vor allem wenn man keinerlei Argumente entgegensetzt und einem nichts weiter einfällt, als den Kritiker privat anzugreifen und irgendwelche Mutmassungen bezüglich seines Privatlebens anzustellen. Wer argumentiert da wohl eher auf BILD-Niveau?

    Aber um es nochmal zu sagen: Wem meine Kritiken nicht passen, der wird nicht gezwungen sie zu lesen. Das hier ist ein kostenloses Angebot. Wer es nicht nutzen möchte, der kann gerne weitergehen und wird nicht vermisst werden.

  • SuchDirWasRaus

    Deinen – in deinen Texten ohnehin schon unangebrachten, da weder seriös wirkend noch scher ernstnehmbaren – Sprachstil eine weitere Stufe herabzusetzen zeigt wiederum dass du nicht mit Kritik umgehen kannst. “Austeilen und Einstecken” lautet das Erfolgsrezept für einen “Kritiker”, wie du dich selbst ja gerne genannt habeb möchstest.
    GegenArgumente für all deine geschändeten FilmReviews aufzulisten wäre mir ein wenig viel Arbeit und ist ohnehin überflüssig, da ich mich auf deine gesamte Art und Weise der Beurteilung und Benotung beziehe.
    Und offenbar bestandslose Anschuldigungen aufgrund eigener Emotionslagen sind ja – wie man in deinen Bewertungen ja massig vorgesetzt bekommt – offensichtlich dein täglich Brot.

    Und danke der Information – aber ich wäre auch ohne deine Hilfe darauf gekommen ,dass dieses “Angebot” kostenlos sein muss. Denn um einen Preis verlangen zu können müsste man schliesslich eine adäquate Leistung aufbringen können.

    Ich hoffe ich habe dir für die Zukunft genug Anregungen mit auf den Weg geben können.
    Nicht vergessen:
    Die bösen Filme können auch nichts dafür und: Nein, Batman gibt es wirklich nicht.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman
  • SuchDirWasRaus

    PS: Fast hätt ichs vergessen… hab ja noch was zum rumhacken gefunden:

    “Wer es nicht nutzen möchte….”
    Dann erklär uns doch mal welchen sogenannten “Nutzen” eure Leser von deinen Bewertungen haben, deren Ergebnisse sich wie ein roter Faden, monoton und engstirnig durch die Reviews ziehen ???
    Den, dass sie am Ende Radio hören sollen da kein Streifen (bis auf natürlich “Batman”) gut genug für den “GreifMichNichtAn-IchVertrageSelbstKeineKritik”-Man war ?

    So, genug geschimpft, du musst ja schliesslich gleich ins Kino.

  • Ozzie

    2 Fragen an Batzmann:
    1) Kennst du filmtext.com?
    2) Ist Urs Richter dein Mentor im Geiste? (vergleiche folgende Kritik: http://www.filmtext.com/start.jsp?mode=2&lett=l&archiv=504)

    Wenn, du zumindest 2) verneinst kann ich dich wohl für voll nehmen. Es fällt auf, dass du überdurchschnittlich auszusetzen hast, aber jeder hat eben seinen eignene Kritik-stil.
    Nur sollte man dann nicht wirklich auf Mikrobenjagd gehen.
    Doch was sich so grob mitbekommen habe aus der Kritik ist folgendes:
    - Unnötige halbstündige Ausbreitung von bereits erfahrenem für scheinbar besonders dumme Leute
    - Geschichte vorhersehbar
    - Josh Hartnett zu jung für die Rolle
    - Film hält sich schlauer als er ist, nicht sonderlich originell

    Das erscheint mir vollkommen verständlich, weil ich diese Art von Filmen gut kenne. Selbst gesehen hab ich ihn allerdings noch nicht. Hm, wollte nur mal was zur Diskussion beitragen. ;)

    Achja, nochwas zum Punkt “Ich kann’s nicht glauben, dass hier Leute schreiben, die älter als 11 sind”:
    Erstaunlicherweise sagen die Präferenzen in Sachen Filme wenig über Intelligenz. Ein paar meiner besten und ernsthaft intelligenten Freunde schauen sich mit Vorliebe die eigentlich hirntote Stargate-Serie an und kritisieren kaum was dran. Dagegen haben sie “The Cube” schon während dem Ansehen in der Luft zerrissen…

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    @Ozzie

    Ich kannte Filmtext und Urs Richter bis eben nicht, habe ihn aber nach der verlinkten “Lost in Translation”-Kritik sofort ins Herz geschlossen. Er bringt die Flachheit dieses Machwerks gut auf den Punkt, vom dem werd ich noch ein paar mehr Sachen lesen. Danke für den Tipp!

  • Ozzie

    Hilfe, du bist ja noch schlimmer als ich dachte…
    …naja, dann noch viel Spaß damit! ;)

  • Pingback: hubschraubermuetze.de » Blog Archiv » Lucky Number Slevin

  • Manuel

    Hey es wird auf Batzman rumgehackt. Da bin ich dabei. Aber da ich auf seine Scheiße (Entschuldigung) eigentlich nicht mehr reagieren wollte, schließe ich mich einfach SuchDirWasRaus an. Der es auf den Punkt gebracht hat.

  • etse

    um mal beim egtl thema zu bleiben……äähmm kann mir jemand sagen wie der song heißt der im hintergrund bei der liebesszene läuft??

  • jonny88

    Also ich kann auch nicht verstehen was du an dem Film nun wirklich auszusetzen hast. Schieß dich doch nicht so auf deine Lieblingsfilme ein, da bist du vieleicht etwas zu engstirnig, ein bisschen aufgeschlossener bitte ;). Die dialoge sind echt cool und so lange wird auf der auflösung der story auch nicht rumgekaut. Übrigens erklärst du in deiner Kritik mindestens genauso lange wie das Ende selber, dass eben dieses ende im film zu lang ist. Diese Aussage hab ich auch schon nach dem ersten Satz verstanden!

  • http://www.askyo.de Themserocker

    Also, das der Film nicht im Deutschen Kino gewesen sein soll, wundert mich, aber ich bin nun schon seid 1 1?2 Jahren in London, bekomm also von D nix mit :)

    Ich fand den Film Klasse….. fertig .

  • zonk

    Hab’ den Film eben auf DVD angeschaut und werde folgende Kritik zum schlechten Film geben:
    die dummbeutel-Dialoge sind eher auf dem “immer wieder Jim (oder sonstige Sitcom)”-Niveau, doch
    zum Glück hört das Gequatsche nach dem vorzeitigen Ende auf. Und was ist das Besondere an psychodelischen Tapeten? Muss man doch nicht Überall haben – das war übertrieben, wie der gesamte Film. Diese “perfect-guy”-Typen sind ja mal ganz lustig, aber wohl eher was für Comics.
    Stereotypisch, damit auch der letzte Dorftrottel auch noch weiss, was los ist. Im Grunde ist Lucky # Slevin doch nur der verlängerte Arm von Sitcom und Bullenserie.

  • http://www.LangweileDich.net Maik

    Ich finde den Film eigentlich ganz gut. 2,5 Sterne ist allein schon wegen der Besetzung und guten darstellerischen Leistung untertrieben… Klar, das Ende ist etwas unnötig in die Länge gezogen, aber im Rahmen… 4 Sterne.

  • BadwieBad

    also mal ganz ehrlich Badman, wieso zerreißt du diesen Film? Auch wenn ich aus deiner Kritik lesen kann, dass du nach 20 das Hirn ausgeschaltet hast, frage ich mich wieso? Nach 20 Minuten läuft der Film doch gerade erst an. Und erzähl mir bitte nich du wusstet nach so kurzer, was der Kansas City Shuffle ist, denn DAS war wirklich nicht vorhersehbar.
    Ich gebe dir recht in dem Punkt, dass der Protagonist hätte älter sein müssen, aber da man dies erst am Schluss herraus findet, macht es eh kaum ein Unterschied.
    Der Film ist mit Sicherheit nicht schlecht! Er hat Witz, gute Schauspieler, einer gut durchdachten Plot und ist mal was anderes als diese “ich erschieße deine Gangsterfamilie, du aus Rache meine”. Das möchte ich noch einmal hervorheben.
    Deine Kritik ist viel zu übertrieben, denn so einen Plot vorherzusehen vermag nicht jeder. Vllt solltest dich auch einfach mal auf einen Film einlassen und nicht nach 10 Minuten die ersten Fehler suchen, nur weil du lieber Badman schaust!

  • SgoTscH

    Herrlich, wieder ne top Rezi, die mal wieder genau herausstreicht wer den Film gucken sollte und wer lieber die Finger davon lässt.
    Aber wenn man Batzmans Kritikpunkte nicht unterstreichen kann, so sind sie für einen selbst doch ohnehin hinfällig, belanglos. Dass ein Kritiker mit den Jahren und der gewonnenen Erfahrung seines Ressorts anspruchsvoller wird, sollte doch niemandem weh tun und schon gar keine so überflüssige und argumentationslose Diskussion entbrennen lassen.

    Die Fehler sucht man anbei nicht, sie schmeißen sich einem entgegen und zerkratzen einem das Gesicht, sich danach bei Mammi über den Kummer zu beschweren ist doch lediglich beruhigend menschlich. :>

    Zum Film selbst kann ich sagen, dass er mir damals (^^ man entwickelt sich ja auch) noch gut gefallen hatte. Jetzt rückblickend kann ich das auch nicht mehr nachvollziehen. Schade, begeistert zu werden fällt einem nun nicht mehr so schön leicht, wird man dennoch von einem Film gepackt ist das dafür umso angenehmer. :P

  • http://www.phpdevblog.net Dominik Jungowski

    Das Problem ist nicht Batzman, der einen Film kritisiert, der ihm aufgrund genannter Punkte nicht gefällt, sondern das Problem sind die Leute, die sich deswegen persönlich angegriffen fühlen, weil ein Film kritisiert wurde, der ihnen gefallen hat und sich daraufhin über den Kritiker beschweren.

    Ein Kritiker ist auch nur ein Mensch und bewertet, wie jeder andere auch, Filme subjektiv. Ist doch nicht so schwer :)

  • http://Wasser-ist-transparent-und-nicht-blau.de blub0r

    Selten so ein schlechtes Review gelesen. Für mich einer der besten Underdog-Filme des letzten Jahrzehnt’s.

    PS: Ich habe selbst jahrelang für ein großes Portal Review’s geschrieben. Daher schokiert mich Dieses umso mehr. Nichts gegen Kritik, aber die durchweg negativ Haltung (von Batzman) gegenüber diesem Film ist wahrlich grotesk und spürbar.

    Beispielbewertung des berühmten Batzman’s:
    “Van Helsing”: 2/5 (ja ne, ist klar)
    “Tropic Thunder”: 4/5 (ahja, gibt es noch eine Version?)
    “Transformers 2″: 0.5/5 (man kann auch übertreiben)
    “The Book of Eli”: 2/5 (erm, ja)
    “Die Hard 4.0″: 3.5/5 (Und Transformers 2 gibst du 0.5, lächerlich)
    “Sin City”: 4.5/5 (selten so ein schlechten Film gesehen)
    “Neues vom Wixxer”: 3.5/5 (dicht gefolgt von SinCity [auf der Negativskala])
    “I am Legend”: 1.5/5 (ich höre lieber auf)

    Evtl. sollte Batzman lernen sich auf Filme auchmal einzulassen und das Gesamtpaket zu beurteilen sowie die zur Verfügung stehenenden Ressourcen. Beispielsweise die Komödien sind oftmals maßlos überwertet. Schlechte Gags sind wohl gefragt, denn ich habe nur einen guten in den letzten 5 Jahren sehen dürfen (wo sich anscheinend jemand im Hintergrund, viel Gedanken gemacht hat). Sei’s drum, mir fehlt die nötige Weitsicht in vielen Review’s von Batzman. Viel mehr sticht oft subjektive Kurzsichtigkeit heraus…

    MfG

  • Tony

    @ Dominik Jungowski

    nur sollte man wenigstens den versuch wagen, annähernd objektiv zu bleiben. doch der film, der dann anscheinend nicht dem persönlichen geschmack entsprach, wird stattdessen auf einzelne (pseudo-)negativaspekte beschränkt und die ganze kritik nahezu nur darum gestrickt. in jenem beispiel hier angebrachte positive aussagen zum streifen, wie z.B. die urkomischen dialoge, die teils skurrile situationskomik oder die ausgefallenen figuren finden dann nur in randbemerkungen erwähnung, um überhaupt etwas positives geschrieben zu haben und das review nicht zum vollkommenen verriss werden zu lassen.

    subjektivität hin oder her. aber irgendwo sollte nachvollziehbar sein, warum der eine film nun ein exzellenter genrebeitrag ist, der andere dann aber ein “poserfilmchen” mitsamt “coolness-karaoke” sein soll.

  • http://Mahlzeit Mich

    Herrlich blub0r,

    bin nu wirklich rein zufällig hier und werde sixher auch nicht meine Zeit mit solchen Geschichten vertreiben, Leute, es gibt noch eine Welt neben dem Bildschirm ;o)
    Aber dein Kommentar zu Robins Busenkumpel mit angehängter Beweisführung sagt ALLES !! Vermutlich eines von den Exemplaren die Kritik als grundsätzliche Aufforderung zum Negativen sehen…

    Und von der Stimmung die dieser Film durch Bild und Ton erfährt muss man sich halt, wie de schon sagtest, auch einfangen lassen wollen!

    Für mich persönlich ist das einer der besten Filme ever!!
    Auch wenn man wissen sollte das der Film nur 27 Mio Dollar gekostet hat und, gemessen an die Besetzung als finanzieller Flop bezeichnet werden muss,, so stellt sich doch die Frage weshalb 2 Oscar Schauspieler und ein Bruce Willis (Josh Hartnett hat glaub ich sogar mitproduziert!??) in einem Film mitspielen der sie finanziell nicht groß weiter bringt… Mein Eindruck ist, die waren genauso begeistert und angetan von der Story wie die Meisten die den Film gesehen haben… Eines ist Lucky Number Slevin in jedem Falle nicht!
    ein Film der kommt, geht und vergessen wird! Er ist, was es kaum noch gibt… Anders !!

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