Poltergeist – Wer hats gemacht?

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Noch in diesem Jahr soll angeblich endliche eine angemessene Poltergeist-DVD-Edition herauskommen, inkl Bonusmaterial und allem Schnickes. Zeit wirds, daß dieser 80ths Klassiker endlich als Special Edition vorliegt.

Ob das Bonus-Material das größte Geheimnis offenbaren wird, daß diesen Film umgibt, ist allerdings fraglich. Denn mehr als die mysteriösen Todesfälle und anderer parapsychologischer Mumpitz beschäftigt die Fans doch seit 25 Jahren die Streitfrage: Wer führte wirklich Regie bei diesem “Tobe Hooper”-Film, den Spielberg produzierte. Die Debatte ist altbekannt, schon zum Erscheinen des Films gab es Gerüchte, daß Spielberg mehr als nur “produziert” hätte. Immerhin sah er sich gezwungen eine große Anzeige in der “Variety” zu schalten in der er Tobe Hooper ausdrücklich dafür dankte, ihn kreativ beteiligt zu haben.

Die Gerüchte daß Hooper, der nie wieder einen wirklich wichtigen Film drehen sollte, im Grunde nur ein Stand-in für Spielberg war, der zur selben Zeit “E.T.” drehte und laut den Regeln der Directors Guild of America nicht bei zwei Filmen gleichzeitig Regie führen durfte, sind bis heute nicht verstummt.

Und auch dieses alte Making-of spricht nicht grade dafür, daß Hooper am Set viel zu sagen hatte.


YouTobeDirectGeist

Mehr Informationen zum Film und der Kontroverse gibt es auf dieser Poltergeist-Fansite

In : Filmfun

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur u.a. für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

5 Comments

  1. Andreas Zeller

    “Hooper, der nie wieder einen wirklich wichtigen Film drehen sollte”

    Naja, warum sollte er auch? Er hatte 1974 mit The Texas Chainsaw Massacre bereits einen Meilenstein hinterlassen. Ein Film, der sehr viel innovativer war als Poltergeist 8 Jahre später.

  2. Björn

    Habe ich bei verbleibender Minute 3:07 (YouTube zählt ja jetzt Rückwärts.) etwa Lando Calrissian im Bild gesehen?

  3. Batzman

    @ Andreas

    Selbst wenn ich anerkenne, daß TCM ein wichtiger Film ist, sollte man ihn dennoch eher als Glückstreffer ansehen. Hooper bestätigt ja eher die blinde Huhn-Theorie.
    Nichts was er später gemacht hat war auch nur halbwegs gut und man darf sich fast fragen, ob das was man TCM als Qualitäten anrechnet, die rauhe ungeschliffenene Atmosphäre tatsächlich beabsichtigt war oder eher das Nebenprodukt von jemand, der es einfach nicht besser kann.

    Die Frage warum ein Regisseur mehr als einen ansehbaren Film drehen sollte, mag dir komisch erscheinen, aber es soll Leute geben die das hinbekommen.

  4. thomas

    das verstehe ich jetzt nicht ganz. soll man denn tcm nur etwa deshalb nicht als großen/großartigen/meisterhaften film ansehen, weil der regisseur im anschluss kaum mehr gutes/gelungenes gedreht hat (wobei man mit einer solchen aussage beispielsweise tcm2 – den ich für großartig halte – erheblich unrecht tut!)? welchen sinn ergäbe es denn, einen film qualitativ nur von seinen folgefilmen her einzuschätzen? so nach dem motto: “tcm hat einige qualitäten vorzuweisen und ist ein wichtiger film. da aber alle anderen filme seines regisseurs danach nicht gut sind, sind diese qualitäten in tcm eigentlich gar nicht drin.”

    dann dürfte man ja eigentlich auch kein aktuellen kinofilme gut finden, oder? “ja, spider-man 3 ist schon toll, aber warten wir mal den nächsten film von raimi ab. nur wenn der gut ist, ist auch spider-man 3 gut” Fazit: O_o

    Ich finde jedenfalls: Die Güte eines Films ergibt sich zu allererst aus dem Film selbst heraus, da er als abgeschlossenes Werk für sich vorliegt. Natürlich tritt ein Werk immer auch in einen gewissen Horizont, vor dem es als Werk zu sehen ist (Ein einfahrender Zug war 1895 ein Meilenstein, 2007 ist er indes kaum abendfüllend). Zu diesem Horizont zählen doch aber ganz sicher nicht diejenigen Werke des Regisseurs, die erst Jahre später erschienen sind, oder?

    Aber vielleicht verstehe ich Dich auch nur falsch. :-)

    Beste Grüße
    Thomas

  5. Batzman

    ich sage ja man kann TCM, auch wenn ich ihn nicht mag und für extrem anstrengend und langweilig halte, ganz sicher als klassiker bezeichnen der seinen Platz in der Filmgeschichte hat. Aber eben auch als Glückstreffer. Mir gehts nicht darum TCM seine Wirkung oder seinen Einfluss auf andere FIlmemacher abzusprechen oder seine Bedeutung zu schmälern, ich sage lediglich, daß seine Qualitäten nicht unbedingt im überragenden Regietalent Hoopers zu suchen sind, sondern eher einer verkettung glücklicher Umstände entsprungen sind.

    TCM2 find ich genau wie fast alle weiteren Filme, inkl. die neusten “Masters of Horror”-Folgen die Hooper abgeliefert hat strunzenöde und uninspiriert.

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    jurassiraptor:

    fromdirectorstevenspielberg:

    Whoever created this: thank you!!

    Haha! Well done!

    11/27/14

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    officialgaygeeks:

    That lightsaber sound lol


    Get the My Neighbor Groot shirt http://buff.ly/1EFUcA2 http://ift.tt/1BEBgm8

    11/16/14

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    pennyfornasa:

    Putting The Cost Of The ESA’s Rosetta Mission In Perspective

    "So what do we get for our €1.4bn? Rosetta is both an astounding feat of engineering (catapulting a tonne of spacecraft across millions of kilometres of space and ending up in orbit around a comet just 4 km across) and an extraordinary opportunity for science (allowing us to examine the surface of a lump of rock and ice which dates from when the Solar System formed).

    Like a lot of blue-skies science, it’s very hard to put a value on the mission. First, there are the immediate spin-offs like engineering know-how; then, the knowledge accrued, which could inform our understanding of our cosmic origins, amongst other things; and finally, the inspirational value of this audacious feat in which we can all share, including the next generation of scientists.

    Whilst those things are hard to price precisely, in common with other blue-skies scientific projects, Rosetta is cheap. At €1.4bn, developing, building, launching and learning from the mission will cost about the same as 4.2 Airbus A380s—pretty impressive when you consider that it’s an entirely bespoke robotic spacecraft, not a production airliner. On a more everyday scale, it’s cost European citizens somewhere around twenty Euro cents per person per year since the project began in 1996.

    Rosetta has already sent us some stunning images of Comet 67P/Churyumov–Gerasimenko and today’s landing will, with any luck, provide us with our first close-up glimpse of the chaotic surface of this dirty snowball. If you’re a sci-fi fan, then, you might consider the mission to have been worth its price tag just for the pictures. The total cost for the Rosetta mission is about €3.50 per person in Europe; based on the average cinema ticket price in the UK (€8.50), it has cost less than half of what it will cost for you to go to see Interstellar.”

    Via Scienceogram: http://scienceogram.org/blog/2014/11/rosetta-comet-esa-lander-cost/

    Find Out How Budget Cuts Canceled NASA’s Own Comet Landing Mission: http://www.penny4nasa.org/2014/11/11/how-budget-cuts-canceled-nasa-own-rosetta-comet-landing-mission/

    11/15/14

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    meatbicyclevevo:

    i never wanted this to end

    10/20/14

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    iambluedog:

    Life is too short to be holding on to old grudges

    10/20/14