M:I:III (Mission: Impossible 3)

23 Comments

“Please… I can get you the rabbit’s foot… please… don’t do it, don’t fuckin’ do it!”

Originaltitel: Mission: Impossible III
Herstellungsland: USA 2006
Regie:
Darsteller: Tom Cruise, Philip Seymour Hoffman, Ving Rhames, Billy Crudup, Michelle Monaghan, Jonathan Rhys Meyers u.a.

★½☆☆☆

MI3Teil 1 war nicht schlecht, dafür war Teil 2 umso schlechter. Dennoch versuchte ich mir vorurteilsfrei den dritten Teil der Mission Impossible-Reihe anzuschauen (warum eigentlich?). Ich erzwang mir ein regelrechtes Interesse, um herauszufinden was viele vor mir an diesem Machwerk kritisierten. Anderfalls hätte ich mir 2 Stunden lang die Fußnägel schneiden können und wäre unter Umständen besser unterhalten gewesen.

Was mich an “M:I:III” besonders nervt, ist die 120 minütige Selbstbeweihreucherung des Hauptdarstellers. Tom Cruise macht hier das, was er stets am besten kann: D.h. er kneift die Augen ein bisschen zusammen, runzelt die Stirn und zieht dabei seine Mundwinkel auseinander, bis dieses wohlbekannte Zahnpastalächeln entsteht, das wir auch schon aus “Krieg der Welten” und “Top Gun” sehr gut kennen. Dem Film umgibt eine gewisse “Alle lieben Tom”-Aura und man glaubt, dass sogar die Schurken ein wenig in Tom verliebt sind, ansonsten ist es schwer zu erklären warum sich die Bösewichte so gerne und einfach vom IMF-Agenten Cruise packen lassen.

„Who are you? What’s you’re name? Do you have a wife? A girlfriend? Because if you do, I’m gonna find her. I’m gonna hurt her. I’m gonna make her bleed, and cry, and call out your name. And then I’m gonna find you,and kill you right in front of her.“

Spezialsupergeheimagent Ethan Hunt (Tom Cruise) kehrt nach langer Zeit in den aktiven Dienst der Impossible Mission Force zurück. Mit seiner Hilfe soll dem sadistischen Waffenhändler Owen Davian (Philip Seymour Hoffman) das Handwerk gelegt werden. Doch weil dieser ebenso schlau wie gerissen (und vielleicht weniger in Tom Cruise verliebt) ist, lässt sich dieser Halunke nicht einfach hinter Schloss und Riegel bringen.
Einfallsreiche High-Tech-Gimmicks kombiniert mit Hunts einmaligen Agentengeschick sind gefragt, um diesem Actionklumpen zu einem unvergesslichen High-Kitsch-Finale zu verhelfen.
Wieder und wieder frage ich mich, soll man diesen Film ernst nehmen? Warum verlässt sich die IMF auf einen Mann, der viel kleiner und schwächlicher aussieht, als sein großgewachsener afroamerikanische Freund und Kollege Luther (Ving Rhames) und warum hat Luther eigentlich keinen Nachnamen? Warum hat Ethan Hunt trotz zeitraubender Arbeit ausgesprochen viele Freunde und eine so reizende Freundin (Michelle Monaghan)? Wenn ich innerhalb von wenigen Stunden die ganze Welt bereisen würde, hätte ich mindestens eine Woche mit dem Jet-Lag zu tun und keine Zeit für Freunde und/ oder Liebschaften, aber ich bin ja auch kein Geheimagent.

Regisseur J.J. Abrams bietet dem geneigten Zuschauer wie bereits angedeutet eine schön bebilderte Reise durch Europa, USA und Asien (ich persönlich greife ja lieber zu dokumentarischen Bildbänden), was nun nichts besonderes ist, d.h. nichts, dass wir nicht schon in anderen Filmen ähnlich gesehen hätten, sowie der gesamte Plot an sich.
Der Soundtrack ist ebenso schnell vergessen, wie die Nebendarsteller, neben Tom Cruise, Philip Seymour Hoffman und Ving Rhames. Alle wirken mehr oder weniger austauschbar. Alle wirken, als schauten sie zu Ethan Hunt auf. Dabei erfährt man grundsätzlich ziemlich wenig von jener Figur, die sich nur zu gerne in den Vordergrund drängt. Viel Tiefgang darf man hier nicht erwarten.

Objektiv gesehen ist “M:I:III” stellenweise gut inszeniert. Der Einstieg ist rasant und man fühlt sich mitten ins Geschehen gesetzt. Durchweg zeigt sich der Film bei den Actionszenen nett choreographiert. Laute Schusswechsel und schnelle Vollkontaktnahkämpfe wechseln sich ab mit stumpfen, nichtssagenden Dialogen und Cruises Dauergrinsen.

Erstaunlicherweise gelang es mir diesen Actionkracher bis zum Ende zu sehen… Die Frage ist nun nicht wie gut oder schlecht der Streifen war, sondern warum ich 2 Stunden lang Tom Cruise beim rennen, schießen und posieren beobachten konnte, ohne mich übergeben zu müssen.

Da mir für diese Rezension nur die Einzel-DVD vorlag, kann ich mich abschließend nur auf den Inhalt dieser Version beziehen. Sie bietet, wenn man nach dem Hauptfilm noch kann, ein Making of, entfallene Szenen, ein Audiokommentar (Dolby Surround, optional untertitelt) von J.J. Abrams und eine Tom Cruise-Featurette. Der Ton liegt in Dolby Digital 5.1, in deutscher, englischer und sogar türkischer Sprache, vor. Das Bild kommt im üblichen 2,35:1 daher. Insgesamt gesehen wahrlich nichts spektakuläres, aber immerhin für ca. 10 Euro zu erstehen… na ja, für 10 Euro hätte ich mir die Fußnägel sicher auch schneiden lassen können.


(Youtube Directmission)

Seid so mutig wie ich, kauft euch die DVD und schaut euch Tom an!

In : DVD, Review

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23 Comments

  1. Batzman

    Teil 1 fand ich ziemlich grützig, weil er das geniale Konzept des Teams zugunsten von Tom Grins, der Soloficker geschrottet hat. Und Jim Phelbs zum Bösewicht zu machen war blödsinnig.

    Der zweite hatte immerhin optisch einiges zu bieten. Die Grand Canyongroßen Plotholes sind wohl eher der Regieintervention geschuldet, als Woo.

    Der dritte hatte nichtmal mehr coole Bilder, wenn man vom Hammerintro absieht. Der Rest ist TV-mässige PillePalle mit einem Plot der wirklich nicht hinterm Ofen vorzulocken weiß.

  2. renington steele

    Klar, die Action-Szene auf der Brücke, die mitreißende Szene im Vatikan, der Endkampf… TV-mäßige Pillepalle, ja nee is klar. Für mich der stärkste Teil der Reihe. Und Phillip Seymore Hoffman als austauschbar zu bezeichnen, wo er einen ganz und gar abgründigen Bösewicht mimt… naja. Von meiner Seite 4 Sterne.

  3. Moviesteve

    Danke, Renington! Wenigstens einer von Euch, weiß einen Actionfilm auch als solchen zu bewerten. :-P

  4. DraMaticK

    Phillip Seymore Hoffman ist so ziemlich der einzige Grund den Film bis zum Ende zu gucken. Ansonsten Pop-Corn-Kino halt.

  5. flo

    also, ich fand den film prima. ein dritter teil, der weiss, was er erzählen soll und was nicht mehr erwähnenswert ist. der film hat rythmus und tempo. das herzstück von mission impossible, der gang in das allerheiligste, wird gar nicht weiter gezeigt. und der showdown ist mehr john woo als der gesamte zweite teil…

  6. Batzman

    Die Szene im Vatikan ist die einzige die mir Spaß gemacht hat. Der Rest ist lahm. Und ja PSH ist toll, aber er hat ca. 10 Minuten Screentime, das reisst es wirklich nicht raus für mich. Bei mir hätte der Film 2.5 Sterne bekommen.

    Und der Showdown ist das lahmste und unspektakulärste was ich in einem Popcornfilm seit Ewigkeiten gesehen habe.

    SPOILER

    Hey wie wärs wenn wir am Ende einfach zwei Typen haben die sich in nem Haus prügeln und dann läuft einer vors Auto und gut ist? – Prima Idee, wir haben eh kein Geld mehr.

    SPOILER ENDE

  7. flo

    cmon, in welchem actionstreifen gabs das vorher, dass
    SPOIL
    der held im showdown tot ist? er befördert sich absichtlich ins jenseits und überläßt seiner liebsten den schurken und seine bombe im kopf. stark.
    /SPOIL
    der film hats bei mir schon geschafft, immer noch einen thrill draufzusetzen, wenn man dachte, jetzt haben wir ja schon alles durch. und er hat einen meiner autobahnträume erfüllt: diese scheisswindräder plattzumachen mit denen die peripheren teile von deutschland besiedelt sind.

  8. Renington Steele

    Außerdem: die Bombe im Kopf, die Verfolgungsjagd mit den Helicoptern. Fand ich alles sehr stark. Und das Ende fand ich irgendwie erfrischend knackig kurz.

    SPOILER
    Die Spoilerwarnungen nerven.
    SPOILER ENDE

  9. pascal

    welche bombe im kopf, könnt ihr das mal näher erklären (oder gibts wo eine gute nacherzählung) — das komplett zu sehen scheint wohl zeitverschwendung…

    abgesehen davon: gibts eigentlich von Tom Cruise nur ein einziges Photo, dieses dämliche von der Seite, auf das dann einfach die verschiedenen Wunden und Gadgets gephotoshoppt werden?! oder ist das seine schokoladenseite (und auf der anderen das thethanenvererherlogo tätowiert?)

  10. pfeffan

    Schade dass bei Fuenf Freunde oft auch immer dieses durchschnitts-gewaesch von wegen “kein tiefgang”, “dauergrinsen”, “plotholes”
    , “Happy End” usw. usf. gegen Hollywood-Filme gefahren wird, dass man wirklich von allen Leuten zu hören bekommt. Also mit dem Review kann ich gar nichts anfangen. Leute, ihr habts doch nicht nötig auf diese Weise irgendwem zu suggerieren ihr wärt besonders klug. Das ist doch Anfänger-Mäßig. Ein treuer Leser.

  11. ObiWan

    Nee nee, der 1. war noch okay…selbst mit Tom Cruise…aber der 3. ist einfach nur langweilig. Und was die Supertolle Actionszene auf der Brücke betrifft…die war AUCH nichts besonderes…und zu vergessen scheint hier fast jeder die strunzdumme Flugdingsbumsszene in Shanghai…basta…mistiger Film.

  12. Batzman

    An dieser Stelle sei nochmal aus der sehr ulkigen Kritik aus dem New Yorker zitiert:

    “The reported budget for Abrams’s film was a hundred and fifty million dollars, but it looked to me as if, somewhere in Shanghai, the director ran out of cash. We are primed for Ethan’s retrieval of the Rabbit’s Foot, but all we get is his spectacular arrival, not the theft itself: out he hops with the booty in his paw, and that’s that. And the grand finale? A fistfight, after which somebody gets run over. Listen, if I want to see that kind of action, I don’t go to Shanghai. I don’t even go to the movies. I go to the South Bronx and stand outside a bar. Roll on the climax of “M:i:IV,” in which, rumor has it, Agent Hunt will stumble out of bed to feed the baby, trip over the stroller in the hall, and break his nose.”

  13. Moviesteve

    1. Stimme Pfeffan (Comment 10) voll und ganz zu. Nicht nur in Bezug auf diese Rezi.

    2. Es wird sicher wieder dutzende Gegenmeinungen geben, aber gerade der Verzicht auf manche Details macht den Film imo so gut und beweist Abrams Mut.

    Warum sollte er den Diebstahl der “Hasenpfote” haarklein inszenieren und versuchen den genialen Einbruchsakt aus Teil 1 zu toppen? Haben wir doch alles schon gesehen.
    Ebenso irgendwelche mega-spektakulären Abgänge der Bösewichte. Ich fand’s erfrischend, spaßig und war positiv verblüfft, wie die Handlung aufgebaut und aufgelöst wurde. Respekt.

    Und das allgemeine Cruise-Bashing ist mir persönlich echt ein wenig zu billig.
    Aber sowas ermöglicht dann wenigstens auch Leuten, die keine besondere Ahnung von Film haben, sich mal “ausgiebig” an Filmdiskussionen zu beteiligen. (In diesem Falle kein Vorwurf an irgendwen in dieser Diskussion. Nur ganz allgemein fällt mir das immer wieder auf. Plötzlich werden BILD-Redakteure und jeder Bekannte zum absoluten Kenner der Materie. “Der Cruise ist ja ein blöder Selbstdarsteller, das merkt man doch…”)

  14. thwidra

    Muss mich meinem Vorredner anschließen, dieser Film ist sicherlich alles andere als ein schlecht gemachter Actionfilm. Von Tom Cruise mag man halten, was man will, aber eine Selbstbeweihräucherung findet im Film nicht statt, der Oberfiesling tritt ihm im übertragenen Sinn sogar kräftig in die Eier (siehe Eingangssequenz). Dramaturgisch ist das vor allem auf J.J. Abrams Erfahrung mit seiner TV-Serie Alias gewachsen, tatsächlich fühlt sich der Film wie ein Alias auf der Leinwand an: Es ist nicht wichtig, was die Hasenpfote ist oder wie sie Ethan in Shanghai stiehlt. Stattdessen wird die Geschichte auf eine persönliche Ebene verfrachtet, was einen viel leichter mit den Helden und seiner Sorge um seine Freundin identifizieren lässt. Indem die Hasenpfote nicht weiter thematisiert wird, verzichten die Autoren gleich noch darauf, dem Film das abgedroschenes Grundgerüst (Bösewicht plant was ganz besonders fieses – uhoh, die Welt muss gerettet werden *gähn*) jedes x-beliebigen Actionfilms zu verpassen. Sicherlich ist nicht alles an diesem Film perfekt, Abrams schlägt sich mit seinem Kinodebut aber solide und legt einen gut gemachten Actionfilm hin.

  15. Manuel

    nachdem das action-kino in den letzten jahren so extrem langweilig geworden ist, war mi:3 doch so richtig gut. keine lange weile, ein held mit ‘ner motivation. kein bla bla.
    so gut wie der erste teil für seine zeit war, ist dieser für seine. sehr zeitgemäßes action kino, das sogar über ein wenig schwarzen humor verfügt (“we are family”)

  16. Thorben

    Teil 3 ist der beste teil der Serie. Spannend, cool gemacht und immer wieder überraschend.

  17. SchonWieder

    Oh, tut mir ja schrecklich Lied, dass der Film wieder nicht in euren Kram passt, aber deshalb müsst ihr nicht wieder eure 0815 “FindetAllesWasManSchlechtmachenKann”-Nummer abziehen.
    Es geht in dem Film nicht um Tom Cruise sondern um Ethan Hunt. Und dieser ist nunmal leider der Hauptakteur, um den sich der Film dreht. Um ihn und seine Story ! DAS ist der Film ! Und dann ist es wohl kaum wunderlich, wenn die Kamera tatsächlich 1, 2mal auf sein Gesicht schwenkt, oder ?!?!
    Der Film hat viele neue Ideen umgesetzt und nutzt moderne Erzählweisen (das bewusste Auslassen der Raubszene) und eine charakterlastigere Story als in den beiden Vorgängern.
    Abgesehen davon, dass die deutsche Armee über keine AH-1 Cobra Helikopter verfügt ( ;) ) ist der Film nicht unter 4/5 Sternen abzustempeln.

    KAUFEN !

  18. Daniel

    Der Film war genial.

    Teil 1 war gut, Teil 2 sehr mau und Teil 3 der Hammer. Bester Film der Reihe.

  19. CapN

    “Dem Film umgibt eine gewisse “Alle lieben Tom”-Aura und man glaubt, dass sogar die Schurken ein wenig in Tom verliebt sind”

    HAHAHAHAHA… so gut hab ich schon lange nimmer gelacht. Ich liebe diesen Blog.

  20. Fab

    wirklich unglaublich!
    Wer nicht erkennt, dass M:I III objektiv einer der besten Action-Filme der neusten Neuzeit ist, hat meines Erachtens keine Ahnung von Filmen.
    Die Argumentation des Review ist – bei allem Respekt vor dem Menschen dahinter – lächerlich.
    Mit Brad Pitt in der Hauptrolle wäre dann wohl die Story etc. auf einmal der Hammer, lässt sich vermuten.
    Ich würd gern stundenlang argumentieren, wie genial die Aufnahmen, die Kameraführung, die Nebendarsteller, der Hauptdarsteller (ja ganz recht!), die Musik, die Viuellen Effekte und, ja, besonders das Drehbuch/ die Story (wie kann man das grottig nennen?!?!), sind, aber das würde sich wohl nicht lohnen.
    Ich liebe übrigens Popcorn-Kino! Aber M:I III ist keins – es ist besser! Es hat viel mehr verdient, und wird – sowas von zu Unrecht – dermaßen demontiert. Schade.

  21. Flo

    “…und warum hat Luther eigentlich keinen Nachnamen?”

    Luther heißt mit Nachnamen Stickell (oder so ähnlich). Wird im ersten Teil erwähnt :-)

  22. moo

    hallo zusammen
    wie heisst eig. dieses teil womit er die mauer vom vatikan hinauf und wieder hinunterklettert???

  23. moo

    hallo zusammen
    wie heisst eig. dieses teil womit er die mauer vom vatikan hinauf und wieder hinunterklettert???

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    officialgaygeeks:

    That lightsaber sound lol


    Get the My Neighbor Groot shirt http://buff.ly/1EFUcA2 http://ift.tt/1BEBgm8

    11/16/14

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    pennyfornasa:

    Putting The Cost Of The ESA’s Rosetta Mission In Perspective

    "So what do we get for our €1.4bn? Rosetta is both an astounding feat of engineering (catapulting a tonne of spacecraft across millions of kilometres of space and ending up in orbit around a comet just 4 km across) and an extraordinary opportunity for science (allowing us to examine the surface of a lump of rock and ice which dates from when the Solar System formed).

    Like a lot of blue-skies science, it’s very hard to put a value on the mission. First, there are the immediate spin-offs like engineering know-how; then, the knowledge accrued, which could inform our understanding of our cosmic origins, amongst other things; and finally, the inspirational value of this audacious feat in which we can all share, including the next generation of scientists.

    Whilst those things are hard to price precisely, in common with other blue-skies scientific projects, Rosetta is cheap. At €1.4bn, developing, building, launching and learning from the mission will cost about the same as 4.2 Airbus A380s—pretty impressive when you consider that it’s an entirely bespoke robotic spacecraft, not a production airliner. On a more everyday scale, it’s cost European citizens somewhere around twenty Euro cents per person per year since the project began in 1996.

    Rosetta has already sent us some stunning images of Comet 67P/Churyumov–Gerasimenko and today’s landing will, with any luck, provide us with our first close-up glimpse of the chaotic surface of this dirty snowball. If you’re a sci-fi fan, then, you might consider the mission to have been worth its price tag just for the pictures. The total cost for the Rosetta mission is about €3.50 per person in Europe; based on the average cinema ticket price in the UK (€8.50), it has cost less than half of what it will cost for you to go to see Interstellar.”

    Via Scienceogram: http://scienceogram.org/blog/2014/11/rosetta-comet-esa-lander-cost/

    Find Out How Budget Cuts Canceled NASA’s Own Comet Landing Mission: http://www.penny4nasa.org/2014/11/11/how-budget-cuts-canceled-nasa-own-rosetta-comet-landing-mission/

    11/15/14

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    meatbicyclevevo:

    i never wanted this to end

    10/20/14

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    iambluedog:

    Life is too short to be holding on to old grudges

    10/20/14

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    10/09/14