Teenage Mutant Ninja Turtles

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„Cowabunga!“

tmnt.jpgOriginaltitel: Mission: TMNT
Herstellungsland: USA 2007
Regie: Kevin Munroe
Darsteller (Stimmen): Chris Evans, Sarah Michelle Gellar, Laurence Fishburne, Patrick Stewart, Kevin Smith

★★★☆☆ Renington Steele
★★★☆☆ Batzman

Die Turtles sind also wieder da. Ich war nie ein Riesenfan, aber man kam ja damals nicht an ihnen vorbei und jetzt gibt es also ein CGI-Film. Okay. Die Story ist 08/15-Stangenware, dabei aber immerhin nicht langweilig und sie beginnt nach den Abenteuern der Turtles in den Neunzigern.

Leonardo wurde von Meister Splinter in den Dschungel geschickt, um seine Kampftechniken zu verbessern, während seine drei Brüder mit dem schlurfigen Sensei in der Kanalisation mit hausen. Michelangelo macht sich zur Witzfigur als Clown mit einer Schildkrötenmaske, Donatello bietet Support für Computerprobleme und Raphael macht als Batman „Nightwatcher“ den Kriminellen der Stadt das Leben schwer. Als Monster beginnen, die Gegend unsicher zu machen, holt man Leonardo als Anführer der Turtles zurück und nimmt den Kampf auf.

Vor allem ist der Film technisch wirklich sehenswert. Der Kampf zwischen Leonardo und Raphael, der die Anführerrolle seines Bruders nicht hinnehmen will, bei Regen auf einem Hochhausdach ist sogar brillant. Die Bilder sind durchweg schick düster, das Character-Design ansprechend bis sehr gut. Allein die ewig lockeren Sprüche der Ninjakröten nerven etwas auf angenehm kurzweiligen 87 Minuten, aber so sind sie eben, die Turtles.

Der Film ist vielleicht kein Muss für die große Leinwand, aber auf DVD sicherlich an mehr als an einem Abend unterhaltsam.

Mal SehenBatzman meint:

Eine Re-Imagination der Serie muß man nicht erwarten mit diesem CGI-Turtel-Film, denn bis darauf das die Kampfkröten diesmal gerendert sind, hat sich wenig verändert. Die Story könnte einer beliebgigen TV-Folge entlehnt sein und ist bis auf die Rivalität zwischen Leonardo und Raphael eher überraschungsfrei.

Der neue Digitallook hat seine Höhen und Tiefen. Insgesamt den Figuren durchaus angemessen und recht düster gehalten, macht sich das eher geringe Budget leider doch im Detail bemerkbar. Die Welt der Turtles wirkt sehr aseptisch und nicht sehr lebendig, die Hintergründe, die ganze Stadt die dem Schauspiel als Kulisse dient ist wenig detailreich und fast unbewohnt. Jene kleinen Details, die eine Computeranimation wirklich lebendig machen fehlen leider und so bekommt man oft das Gefühl, daß die Turtles in leeren Kulissen agieren in denen grade mal die wichtigsten Statisten vertreten sind.

Der Endkampf ist demzufolge genau wie die gesamte Auflösung der Story wenig spektakulär, größere Hürden gibt es nicht zu überwinden, Highlight ist eindeutig der Kampf zwischen den beiden Schildbrüdern. Die menschlichen Figuren sind hinreichend sympathisch, aber ebenfalls ausgesprochen sparsam designed und animiert. Die knufflige Atmosphäre die die 90er Jahre Realverfilmungen mit den animatronischen Henson-Turtles auszeichnete fehlt hier leider, dafür wirkt der gesamte Look auch weniger Cheesy.

Ganz gerechtfertigt scheint der Kinoeinsatz der Turtles dieses Mal noch nicht, zuwenig imposant ist die Animation, zu simpel die Story. Dennoch ist der Streifen durchaus unterhaltsam und könnte den Weg für weitere, bessere Nachfolger bereiten. Doch wie Renington schon sagte: Diese Digi-Ninjas sind auf DVD besser aufgehoben, als im Kino.

In : Review

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9 Comments

  1. Sebastian Sachse

    Moment mal, Leonardo ist jetzt der Boss? Früher war Raphael doch noch eher die “zentrale” Figur… Time, they are changing…. Turtles too.

  2. Moviesteve

    Nee, nee. Leo war schon immer el cheffe.
    Raphael war auch früher (z.B. in den alten kinofilmen) immer eher der Einzelgänger. Donatello der Computerfreak und Michelangelo… ähm, tja… hmmmm, was war eigentlich Michelangelo? ;-)

  3. Christian

    Ich fand das ganze ziemlich erschreckend grottig. Aber jedem das seine… Zumal hier bei euch 5 das Verhältnis leider nicht stimmt mit den Bewertungen…

  4. Renington Steele

    @ Christian: So ein Blog ist eben eine subjektive Sache, da kann das „Verhältnis“ gar nicht stimmen. Und ich finde das nicht weiter schlimm.

  5. EarMaster

    Hier kann man sich den besagten Kampf auf YouTube anschauen. Die Quali ist eher bescheiden, aber wer eh nicht vor hat, den Film im Kino zu sehen und sich vielleicht doch noch umstimmen lässt:

  6. Sebastian Sachse

    Micheangelo war immer Witzbold und damit mein Lieblingsturtle :-D

  7. Chris

    fand, die deutsche Synchro hatte einige Patzer (auch wenn ich die originale nicht kenne, aber teilweise war’s wirklich holprig.. wer siezt bitte seinen unbekannten Unterwelt-Gegner beim Kampf?)

    Die Story an sich fand ich ebenfalls sehr 08/15.. als der Film anfing hab ich die Augen gerollt und befürchtet, der ganze Film wird so ‘schlecht’

    aber die Turtles an sich waren echt gut gemacht (auch die Stimmen passen gut,ich hatte erst befürchtet, dass die Stimmen total daneben sein könnten), die Sidestory ebenfalls und alles in allem war es ein ordentliches Turtles-Revival inklusive der (von mir geliebten) lockeren Turtles-Sprüche

    allerdings kann die Fortsetzung da hoffentlich noch einiges mehr rausholen, einen etwas faden Beigeschmack von “wir beleben die Turtles neu und das muss reichen” hatte ich doch auf der Zunge

  8. Shredder

    Leonardo leads,
    Donatello does machines
    Raphael is cool but crude
    Michaelangelo is a party dude

    So einfach ist die Rollenverteilung! Har im Film gepasst, ich fand ihn unterhaltsam. War im Kino okay und als DVD immer eine gute Alternative.

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