Lieber Normal: 10 Sachen die ich in Superhelden-Filmen nicht mehr sehen will

20 Comments

stupidheroesjpg.jpg Originalbild: Olaf

Nachdem wieder mal eher enttäuschenden Spider-Man 3, hab ich für mich eine private Liste zusammengestellt von Elementen die ich in Superhelden-Filmen nicht mehr sehen möchte.

1) Kräfte die sich dem Drehbuch anpassen. Wenn ein Held eine Fähigkeit besitzt, dann sollte sie konsequent gleich stark sein und nicht einmal ganze Häuser versetzen und das nächste mal schon versagen, wenn er ne verklemmte Schranktür öffnen will – nur weils dramaturgisch grade passt.

2) Stundenlange “Ich entdecke meine Fähigkeiten”-Montagen. Man kann sowas in die Handlung einbauen, aber bitte: So wenig wie ich die “hüpfende Titten in Zeitlupe”-Montagen bei Baywatch sehen wollte, so wenig möchte ich unsere Helden stundenlang dabei zugucken, wei sie ihre kräfte entdecken. In den X-Men-Streifen wurde das ganze ja auch sehr souverän und beiläufig gelöst.

3) Patriotisches Rumgepose. Sorry, aber der nächste Superheld der vor eine amerikanische Flagge springt bekommt eins an die Ohren.

4) Jesus-Szenen und Erlöser-Symbolik. Ob Superman, E.T. oder Spidey oder Der Wutz mit der Maske, ich will keine religiösen Anklänge mehr sehen, ich will kein “Er gab sein Leben für die Menscheit”-Sülz mehr und keine Kreuzigungs-Metaphern mehr. Kann doch nicht so schwer sein. Batman und Hellboy kommen doch auch ohne solchen Scheiss aus.

5) Eine “Oh ich hab meine Kräfte verloren”-Plot. Hey nur weil den Drehbuchautoren nichts einfällt, was sie für eine Story mit der eigentlichen Figur erzählen können, sollten sie sich die ewig gleichen “Held hat plötzlich keine Kräfte mehr”-Plots stecken.

6) Depressive Helden und Schurken. Ja irgendwann war das mal neu und spannend. Und bei jemandem wie Batman, der ein eher unsympathischer Zeitgenosse ist klappt das auch ganz gut und in weiten Teilen der X-Men-Reihe war es erträglich. Aber ich hab wirklich die Schnauze voll wenn mir jeder Superheld mit seinen Privatwehwehchen kommt. Die Menopause von Wonder Woman interessiert mich ebenso wenig, wie die Spülhände von Das Ding und das Dock Ock als Kind immer gehänselt wurde weil er aussah wie Otti Fischer. Therapiert euch zwischen den Filmen aus und jammert nicht ständig rum ihr verdammten Heulsusen.

7) Schlechte CGI-Effekte die aussehen wie die Vorlage zum Computerspiel. Okay ich weiß ihr denkt man kann heute alles machen. Man KANN, aber damit es gut aussieht muss man eben doch eine Vision haben. Früher waren Spezialeffekte umständlich, extrem schwierig zu planen und wurden deswegen mit Bedacht eingesetzt. Heute sagt man sich “Ach das machen wir hinterher digital”. Mag ja sein, daß die FX-Spezis bei euch immer noch feuchte Hosen bekommen, wenn sie mit digitalen Doubles irgendwelche Kämpfe in der Schwerelosigkeit mit entfesselter, rasender Kamera basteln können. Als Zuschauer sage ich: It gets old, pretty damn fast! Versucht mal einen Effekt so hinzukriegen, daß er aussieht wie mit einer echten Kamera gedreht, vielleicht find ich das dann mal wieder spannend.

8) Übertriebenes Drama. Okay wenn man es richtig macht, dann kann man durchaus ernsthafte Themen metaphorisch abhandeln in Superhelden filmen. Auch hier sind die X-Men-Filme ein schönes Beispiel. Und auch bei Batman klappt ein bißchen ernsthaftigkeit sehr gut. Aber wenn man irgendwelche doofen Allgemeinplätze wie “Zieh dir warme Socken an, wenns regnet” mit einer Mine verkünden lässt, die glauben machen will hier würde die Menschenrechts-Charta neu aufgesetzt, dann wirds albern.

9) Meinungs Flip-Flop. Eine Öffentlichkeit deren Meinung schneller von einem Extrem ins Andere schwankt, als Kai Diekmann mieser Lügner buchstabieren kann. Ja die Öffentlichkeit ist manipulierbar, aber nur weil eine Zeitung eine Meldung bringt vergessen nicht sofort alle Leute was einen Tag vorher passiert ist. Medienmacht zu überschätzen ist genauso blöd, wie sie zu unterschätzen.

10) Super-Soap. Okay auch Helden haben ein Privatleben, das kann auch gerne mal eine Beziehung mit einschließen. Aber wenn sich Superhelden nur noch benehmen wie hormongeschädigte Teenager und statt irgendwas interessantes zu tun, die Zeit nur mit Schmollen, Schmachten, Diskutieren und Herumgreinen füllen, dann ist der Punkt erreicht an dem die Notbremse gezogen werden muss. Schiesst Mary Jane und Lois in den Wind und kneift euch diese ganzen überflüssigen Romantik-Momente die eh nur da sind, damit Frauen ins Kino gehen.

In : Thema

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur u.a. für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

20 Comments

  1. Axel

    Absolute hundertprozentige Zustimmung von meiner Seite. Ich will Action sehen wenn ich nen Heldenstreifen im Kino schau, keinen “was mach ich jetzt nur in diesem ganzen Dilemma”-Loser, der grad mal die letzten 10 Minuten des Films die fiesen Gegner plätten darf, nachdem er sich nach 100 Filmminuten endlich selbst therapiert hat. Wer will denn in einer Comicumsetzung was philosophisches sehen anstatt coole Actionszenen?

  2. Lutz

    Zum patriotisches Rumgepose: Da ging gestern bei Spider-Man auch ein negatives Raunen durchs Publikum. Bei Spider-Man 1 finde ich das nach wie vor angebracht, weil man da den historischen Kontext berücksichtigen muss; mittlerweile geht es nur noch auf den Keks.
    Ansonsten: Ich fand Spider-Man nicht so schlimm, wie deine Kritik, aber die Liste kann man so ohne Probleme unterschreiben, mit der kleinen Ausnahme, dass, wenn die Sachen zum ersten mal gemacht werden, man sie durchaus okay finden kann. Die “Kraftfindung” bei Spider-Man 1 und das verlieren der Fähigkeiten fand ich z.B. bei Spider-Man 1 und 2 im Rahmen der jeweiligen Handlung durchaus nachvollziehbar und gut.

  3. Marc

    “Versucht mal einen Effekt so hinzukriegen, daß er aussieht wie mit einer echten Kamera gedreht, vielleicht find ich das dann mal wieder spannend.”

    Genau. Inzwischen gähne ich bei SFX, die ganz offensichtliche welche sind, auch wenn sie nicht so aussehen. Anankin, der 5000 Meter tief durch die Häuserschluchten Coruscants fällt, ist nur halb so spannend wie wenn James Bond (wenn auch zusammengeschnitten) in echte 5 Meter Tiefe spingt und sich abrollt.

  4. Bernie

    Ich hätte gerne folgende Punkte noch gelesen:

    – Kleine Kinder die – in den 3 Sekunden, die sie auf der Leinwand zu sehen sind – nen unglaublich fetzigen Spruch zum Besten geben!
    *auf die beiden hässlichen Jungs und das Mädchen mit der Kamera in Spidey3 deut*

  5. Bernie

    Zu früh geklickt.
    – Beim Schneiden aufpassen, dass man die Stellen in denen alle Darsteller, Drehbuchautoren, etc. offensichtlich betrunken waren, einfach mal rausnimmt… gemeint ist: ein Peter, der dermaßen ungeschickt idiotisch cool sein will. Was hatte ich Schmerzen bei diesen Minuten

  6. wolfgang

    ich hät auch noch einen punkt:

    > keine nervigen kritken mehr über filme die einem lediglich 1-2 stunden seiner zeit in eine andere welt gleiten lassen. ob 300, epsiode 3 oder spiderman, lasst euren hochspurigen senf doch besser im füller. dreht eure eigenen filme, vielleicht gehts da ja besser.

    wenn das hier so weitergeht kann mindenstens einen von den 5 film freunden hier nicht mehr lesen…

  7. Batzman

    @Wolfgang

    Genau am besten nur noch “Kritiken” die den Pressetext wiedergeben. Und jeder der Kritiken verfasst, muß mindestens selbst Regisseur sein.

    Und ich möchte dann in Zukunft nur noch Kommentare von Lesern die mindestens ein veröffentlichtes Buch über Metakritik verfasst haben, damit man weiß, daß sie was von der Materie verstehen. ;=)

    Man fragt sich ja immer, wann das alte “dann machs doch selber besser” Argument wieder hochgewürgt wird, ist dann aber doch jedesmal etwas überrascht, daß sich jemand entblödet es tatsächlich anzubringen. Wären wir eine Zeitschrift, käme an dieser Stelle sicher die Drohung das Abo zu kündigen, aber da dies hier ja eh ein kostenloses Angebot ist, entfällt das leider.

    Die Antwort bleibt dennoch dieselbe: Niemand wird gezwungen hier mitzulesen, es ist ein kostenloses Angebot, wie alle Blogs. Mit anderen Worten, das Netz ist groß und irgendwo findest du sicher jemand der deiner Meinung ist.

  8. Mal Sehen

    Halleluja! Das unterschreibe ich sofort.

  9. Petr Pivo

    Und welche Superhelden-Comics liest Du so außer X-Men?

  10. Batzman

    Ich lese wenig Superhelden-Comics, weil mich die wenigsten wirklich auf Dauer überzeugen konnte.

    Spawn und die Subserien hab ich über Jahre gelesen. Tank Girl, wenn man die als Superheroine bezeichnen möchte. Lobo mochte ich immer ganz gern, The Mask und immer mal wieder Specials von Batman, die Millersachen halt.

    Würd mich aber nie als Superhelden-Fan bezeichnen. X-Men habe ich nie gelesen, ich beurteile Superheldenfilme auch nicht danach wie gut sie die Vorlage umsetzen, sondern wie gut ich den Film finde.

    Nachdem was ich von Stan Lee gelesen hab, fand ich es immer erstaunlich, daß er als Storyschreiber so hochgeschätzt wurde, denn das was ich aus den 60ern von ihm gelesen hab hatte grauenhaft schlechte Dialoge.

  11. Marc

    @Wolfgang: Ich kann zwar kein Ei legen, erkenne aber wenn eines faul ist.

  12. Manuel

    dann schau doch keine superhelden-filme mehr an…oder verschwende so viele worte darüber.

  13. Batzman

    Gegenvorschlag: Ließ doch meine Artikel einfach nicht mehr und verschwende keine Worte mehr darüber, daß ich dir zuviele Worte verschwende.

    Mal im Ernst, wer nur Kritiker liest mit denen er übereinstimmt ist an anderen Ansichten anscheinend nicht interessiert. Ich finds immer wieder sehr spannend mir grade die Kritiken bei Rotten Tomatoes anzuschauen, die meiner Meinung entgegenstehen, weil ich versuche zu erkennen, ob ich etwas übersehen habe, ob mich ein Argument von ihnen überzeugt oder ob ich zumindest nachvollziehen kann, was sie an dem Film mochten oder hassten.

    Nur die Sachen zu lesen, die immer die eigene Meinung treffen ist langfristig eher fade. Und viele US-Kritiker die ich schätze haben schon zu Filmen die ich mochte herbe Verrisse geschrieben. Ich würd zu manchem Thema vielleicht gern mit ihnen diskutieren, aber es würd mir im Traum nicht einfallen ihnen abzusprechen, sich zu irgendeinem Thema zu äussern.

    Leute mit denen ich immer einer Meinung bin, sind letztlich langweilig, weil sie nie zum Diskurs taugen.

  14. imYemeth

    Aber da kann man nur zustimmend nicken.

    Was mich am meisten, grade auch an Spiderman stört, ist dieser Zwang den Figuren “Tiefgang” zu geben und dauernd über ihr Privatleben oder ihre Vergangenheit zu faseln… verdammt, wo sind die Schurken geblieben? Die richtigen, die aus Bosheit böse waren, und nicht weil ihnen im Alter von 3 Jahren ein Lutscher geklaut wurde.

  15. Manuel

    vielleicht hab ich deine “superhelden-film-no go’s” ja ein wenig zu ernst gesehen (bin immer noch sehr ärgerlich über 10x schrott im plot).
    klar ist meinungsvielfalt wichtig, hab ja auch nie was anderes behauptet.
    aber das hier klingt wirklich so, als würdest du genau wissen, was in so einen film muss (da muss man sich nicht wundern, das man so’n kommentar bekommt wie: “mach doch selber…”)
    werde weiter lesen und kommentieren.

  16. Joaquins Musikblog

    Filmkritik: Spider-Man 3…

    Also, dass die Spidermanverfilmungen sich nur noch wenig an die Comics halten, wollen wir mal an dieser Stelle vergessen. Auffallen thierbei Actionszenen und Schnitt, sehr gelungen. Besonders gut gelungen ist dabei der Sandman. Eine der besten Entstehu…

  17. chok

    Subject: Superheld ohne Identifikation + Europäische Helden

    Ich finde besonders die Gedanken bezüglich CGI interessant. Was würde ich darum geben einen Superhelden mal nicht hochglänzend durch Häuserschluchten flattern zu sehen sondern in der Aufmachung/Qualität in der deutsche oder österreichische Fernsehserien daher kommen? Oder vielleicht besser europäische Kinoproduktionen, die einfach ganz natürlich nach Film (-Material) und nicht nach 3D-Software aussehen. Das Schillernde und Glanzvolle entrückt für mich den Helden immer weiter und erhöht nur noch die Distanz zum Publikum. Besonders in Spiderman 1 kämpfen da dann Inhalt (Indentifikation herstellen – ein ganz normaler Junge bekommt Superkräfte) gegen visuelle Erscheinung. Würde Spiderman aussehen wie ein Fernsehfilm wäre er u.U. auch nur halb so interessant, das Gefühl der Vertrautheit und Nähe zu den Szenen aber vielleicht entsprechend stärker. Ganz einfach, weil das alles so normal aussieht.
    Eine andere Frage, die sich mir in dem Zusammenhang stellt ist: Warum gibt es eigentlich keine Superhelden (ausser Vampire und Werwölfe) bzw. Verfilmungen in Europa? Es mangelt auf dieser Seite des Atlantik doch nicht an spektakulären (nicht amerikanischen Hochhaus-) Kulissen, Geschichten, Historie usw. …

  18. Hank Slaughter

    Also ich hab’ die hüpfenden Titten bei Baywatch immer gern gesehen…

  19. Ringo

    Hallo,

    Also ich finde es etwas daneben, sich über die Ungereimtheiten einer Superheldengeschichte aufzuregen. Ist es nicht offensichtlich, dass die Ungereimtheiten bereits in der Charakterisierung des Superhelden selbst bestehen und dort auch – wenn überhaupt – angeprangert werden sollten?
    Aus genau diesem Grund finde ich solche Filme reizlos, weil es _immer_ Elemente gibt, die widersinnig erscheinen. Ein wichtiger Teil des Superhelden ist eben auch der ihn umgebende Plot, ohne den er nicht existent wäre.

    Einige der Kritikpunkte sind nicht nur in Superheldenfilmen zu finden, sondern leider auch in vielen anderen Filmen.

    @chok:
    Dass solche Filme vornehmlich aus den USA stammen, hängt meiner Meinung nach mit dem gestörten Identitätsbewusstsein vieler US-Bürger zusammen.
    Denn nicht nur viele von ihnen, auch viele ihrer Politiker sehen sich bekanntermaßen als Weltpolizei, als Vertreter des Guten usw…

    P.S. wieso gibt es zwei Checkboxen “Kommentare abonnieren”?

  20. kaldorei

    @Alex: Naja, so schlimm finde ich das auch wieder nicht, wenn mal ein Teil einer Heldensaga etwas philosophisch wird. Die Comics selbst sind es ja stellenweise zwischendrin auch. Bei den Romantik- und pass auf Dich auf Momenten, muss ich aber voll zustimmen. Vorsicht Leute, das wird sonst zu schnulzig…;)

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    officialgaygeeks:

    That lightsaber sound lol


    Get the My Neighbor Groot shirt http://buff.ly/1EFUcA2 http://ift.tt/1BEBgm8

    11/16/14

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    pennyfornasa:

    Putting The Cost Of The ESA’s Rosetta Mission In Perspective

    "So what do we get for our €1.4bn? Rosetta is both an astounding feat of engineering (catapulting a tonne of spacecraft across millions of kilometres of space and ending up in orbit around a comet just 4 km across) and an extraordinary opportunity for science (allowing us to examine the surface of a lump of rock and ice which dates from when the Solar System formed).

    Like a lot of blue-skies science, it’s very hard to put a value on the mission. First, there are the immediate spin-offs like engineering know-how; then, the knowledge accrued, which could inform our understanding of our cosmic origins, amongst other things; and finally, the inspirational value of this audacious feat in which we can all share, including the next generation of scientists.

    Whilst those things are hard to price precisely, in common with other blue-skies scientific projects, Rosetta is cheap. At €1.4bn, developing, building, launching and learning from the mission will cost about the same as 4.2 Airbus A380s—pretty impressive when you consider that it’s an entirely bespoke robotic spacecraft, not a production airliner. On a more everyday scale, it’s cost European citizens somewhere around twenty Euro cents per person per year since the project began in 1996.

    Rosetta has already sent us some stunning images of Comet 67P/Churyumov–Gerasimenko and today’s landing will, with any luck, provide us with our first close-up glimpse of the chaotic surface of this dirty snowball. If you’re a sci-fi fan, then, you might consider the mission to have been worth its price tag just for the pictures. The total cost for the Rosetta mission is about €3.50 per person in Europe; based on the average cinema ticket price in the UK (€8.50), it has cost less than half of what it will cost for you to go to see Interstellar.”

    Via Scienceogram: http://scienceogram.org/blog/2014/11/rosetta-comet-esa-lander-cost/

    Find Out How Budget Cuts Canceled NASA’s Own Comet Landing Mission: http://www.penny4nasa.org/2014/11/11/how-budget-cuts-canceled-nasa-own-rosetta-comet-landing-mission/

    11/15/14

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    meatbicyclevevo:

    i never wanted this to end

    10/20/14

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    iambluedog:

    Life is too short to be holding on to old grudges

    10/20/14

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    10/09/14