szmtag

Herr Bello
Komödie, Deutschland 2007, ca. 97 Min.


Stomp the Yard
Musikfilm, USA 2007, ca. 114 Min.

Das perfekte Verbrechen
Thriller, USA 2007, ca. 113 Min.

Shooting Dogs
Drama, England 2005, ca. 115 Min.

2 Tage Paris
Komödie, Frankreich 2007, ca. 100 Min.

Adam & Steve (Preview)
Komdödie, USA 2005, ca. 99 Min.

The History Boys – Fürs Leben lernen
Tragikomdödie, England 2006, ca. 112 Min.

Außerdem im Anlauf:
Der große Ausverkauf, Dokumentation, Deutschland 2007
Ein Lied für Argyris, Dokumentation, Schweiz 2006

Verwandte Artikel

2 Kommentare

  1. Zu “Das perfekte Verbrechen”: Vom gleichen Regisseur stammt der ganz ähnliche Gerichtsthriller „Zwielicht“, mit dem damals Edward Norton bekannt wurde. Er spielte darin einen des Mordes Angeklagten, der freigesprochen wurde, weil er seine vermeintliche Unschuld überzeugend selbst inszenierte – was erst ganz am Ende total überraschend rauskam. In „Das perfekte Verbrechen“ weiß man stattdessen gleich zu Beginn schon, wer eindeutig schuldig ist, und der Film dreht sich dann nur noch um den intellektuellen Kampf zwischen Mörder und Junganwalt. Das ist zwar wegen der sehr guten Schauspieler auch nicht ohne Reiz und spannend anzusehen, aber irgendwie fehlt doch ganz entschieden der nötige Pepp – auch wenn Anthony Hopkins hier seine Hannibal-Rolle schön variiert (was andererseits aber auch wieder langweilig ist).

    Kommentar #1 von Binding am 20.05.2007 um 18:56 Uhr

  2. ZU “Shooting Dogs”: Nach „Hotel Ruanda“ ein weiterer Film über den schrecklichen Genozid der Hutu-Bevölkerung an der Tutsi-Minderheit? Meiner Meinung nach war das – so wichtig es an sich hinsichtlich der realen Vorkommnisse ist – nicht unbedingt nötig, und diese Einschätzung hat sich leider voll bestätigt. Denn „Shooting Dogs“ wirkt wie ein Duplikat von „Hotel Ruanda“, das lediglich in einem anderen Umfeld spielt und aus einem etwas anderen Blickwinkel erzählt wird: Statt dem Hotel ist es eine Berufsschule, in die sich die Verfolgten flüchten, und die Protagonisten sind ein Lehrer bzw. ein Priester. Zwar ist „Shooting Dogs“ einerseits schonungsloser, was die Gewaltdarstellungen betrifft, andererseits versäumt er es aber, auf die historischen und politischen Hintergründe näher einzugehen, die zu dem ganzen Scheiß geführt hatten. Das war in „Hotel Ruanda“ viel packender und besser! Angeblich hat Regisseur Michael Caton-Jones nur deshalb „Basic Instinct 2“ gedreht, um danach dieses Herzensprojekt verwirklichen zu können, und er wollte damit fragen, was man selbst in solch einer Situation tun würde. Diese Dringlichkeit merkt man dem Film aber leider kaum an, und er hat mich trotz der schrecklichen Ereignisse auch ziemlich kalt gelassen. Außerdem kommt noch die arg positiv dargestellte religiös-kirchliche Ebene dazu, was mich eher skeptisch und ablehnend gemacht hat. Und Dominique Horwitz in der Rolle eines belgischen UN-Soldaten ist übrigens auch weit weniger überzeugend als Nick Nolte in „Hotel Ruanda“. Die Bilder im Abspann, die fröhliche Crew-Mitglieder zeigen, die den Genozid überlebt, aber dabei viele Angehörige verloren haben, war viel heftiger und wirksamer als der gesamte Film!

    Kommentar #2 von Binding am 20.05.2007 um 18:58 Uhr

Sag was!