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“It’s changing out there. There’s a storm coming, Harry, just like the last time. “

Originaltitel: Harry Potter and the Order of the Phoenix
Herstellungsland: Großbritannien/USA 2007
Regie: David Yates
Darsteller: Daniel Radcliffe, Rupert Grint, Emma Watson, Helena Bonham Carter, Robbie Coltrane, Ralph Fiennes, Michael Gambon

★★★★☆

Harry Potter 5

Düstere Zeiten für Harry Potter, zu den üblichen pubertätsbedingten Stimmungsschwankungen gesellen sich weit realere Ängste: Lord Voldemort ist wieder auferstanden, Dementoren schwirren in der Vorstadt herum und das Ministerium für Magie weigert sich Harry und Dumbledore zu glauben.

Statt dessen tut man alles die beiden zu diskreditieren und in der öffentlichen Meinung lächerlich zu machen, geht sogar soweit Dumbledore die resolute und regierungstreue Dolores Umbridge auf den Hals zu hetzen, die beginnt Hogwarts nach ihrem Gutdünken umzugestalten.

Doch Voldemort ruht nicht und Harry wird von peinigenden Alpträumen geplagt, die ihm von nahem Unheil und einer Prophezeiung künden. Zusammen mit seinen Freunden muß er einen Kampf an zwei Fronten austragen: Gegen Umbridge und das Ministerium und gegen Voldenort und seine Death Eater…

David Yates hatte die undankbare Aufgabe, eines der schwächsten Potter-Bücher für die Leinwand umsetzen zu dürfen. Und gemessen an den dramaturgischen Schwächen die das Buch hat und wie unkonzentriert es zum Teil geschrieben ist (Rowling selbst äusserte sich im Nachinein unzufrieden und gab an, daß sie mit einem halben Jahr mehr Zeit vieles gestrafft und das Timing überarbeitet hätte), hat er seine Aufgabe extrem zufriedenstellend gelöst.

Das Drehbuch (erstmals nicht von David Kloves sondern Michael Goldenberg) versteht es grade in der ersten Hälfte den Fokus auf die Figuren zu legen, von unnötigem magischen Geraffel Abstand zu nehmen und sich auf die Spannungen zwischen den Hauptdarstellern und der insgesamt desolaten Stimmung in Hogwarts zu konzentrieren. Wie seine Vorlage ist der Film noch deutlicher als die vorherigen Teile konsequent in Moll gehalten und bietet wenige fröhliche ungezwungene Momente.

Vorbei die Zeit eines liebenswerten Hogwarts, weit weg die Disneyniedlichkeit und der Zauberkitsch eines Chris Columbus, weg alle Bobonfarben und Heiterkeit. Was bleibt sind düstere Farben und eine gedrückte Stimmung, die aber im Gegensatz zum vierten Teil weniger von Abenteuer, als von Verzweiflung und Verlust geprägt ist.

Niedlichkeit kommt nur noch als zynisches Zitat in Form des Stils der gnadenlosen Dolores Umbridge vor, der von Imelda Staunton perfekt hassenswert Leben eingehaucht wird. Ihr mit Nippes und Kätzchenbildern überfrachtetes Büro steht im krassen Gegensatz zu ihrem sadistischen Wesen, sie ist ein würdiger Gegner sowohl für Harry, als auch Dumbledore.

Generell fällt auf, wie gelungen mal wieder das Setdesign ist, daß es schafft stimmungsvolle glaubwürdige Räumlichkeiten zu schaffen, in denen sich unsere Helden bewegen. Ob abgewrackte Kneipe, geheimer Raum oder die Dorms in Hogwarts, alles wirkt lebendig und bewohnt, mit viel Liebe zum skurrilen Detail ausgestattet.

Tricktechnisch geht es auf gewohnt hohem Niveau zu, das künstliche Hogwarts mag nach wie vor zu begeistern und bietet ungewohnte, stimmungsvolle Ansichten (auch wenn ein paar extrem schlechte Bluescreenaufnahmen negativ auffallen – immer dann wenn sich die Bande im inneren der großen Brücke unterhält – vielleicht waren das hingepfuschte Nachdrehs, aber sie stören dennoch) und faszinierende Kreaturen. Auch wenn man Hagrids Riesenbruder im Vergleich zum Buch arg positiv darstellt, insgesamt stimmt das Gefühl des Films.

Das größte Handicap, dem auch Yates wenig entgegensetzen kann, ist leider immer noch der Hauptdarsteller, zu dessen absoluter talent- und mimiklosigkeit sich mittlerweile auch seine unpassende Physis gesellt. Entsprach er schon im ersten Film mit seinem Dauergrinsen und der fehlenden Tiefe kaum der emotional beschädigten, scheuen und zagend-nachdenklichen Figur Potters, so wirkt der aufgepumpte, hunkige Körper, der beständige Drei-Uhr-Bartschatten und das breite Kreuz mittlerweile schlicht unpassend für den eher intellektuell als körperlich herausragenden Potter. Mit trainierten Oberarmen und kantigem Gesicht (in dem sich leider egal ob bei Trauer oder Freude erschreckend wenig tut) nimmt man Radcliffe den durch Ängste und Pubertät geschundenen, im Wandel begriffenen Potter immer weniger ab.

Wo ein jähzorniger, unausgeglichener, bemitleidenswerter und überforderter Junge gefordert wäre, bietet Radcliffe einen männlich-markigem Helden, der aussieht als könne er seine Gegner im Zweifel mit gekonntem Faustschlag umnieten. Verflucht sei, wer immer den Bengel, diese Erblast die sich durch alle Filme zieht, damals besetzt hat. Und depremierend die Aussicht, daß Radcliffe auch in den kommenden beiden Filmen noch Potter geben wird, und dann vermutlich noch weniger seinem literarischen Vorbild entspricht.

Die verzögerte Drehzeit macht sich, wenn auch nicht ganz so gravierend, bei allen jungen Darstellern bemerkbar: Ron Weasly sieht ebenfalls eher nach 20 als nach 15 aus. Longbottom teilt mit Radcliffe den deutlich erkennbaren Bartwuchs (den auch Make-Up und schmeichelnde Beleuchtung nicht ganz verschwinden lassen) und die Weasley-Twins sehen aus, als wären sie Mitte 20.

Einzig Emma Watson profitiert vom Altern, war sie schon von Beginn an ein hübsches Mädchen mit starker schauspielerischer Ausstrahlung, so wird sie mit den Jahren immer schöner und kann weiterhin ihren Co-Star gepflegt an die Wand spielen. Allen vorran Radcliffe, aber auch das fade Love-Interest Cho (Katie Leung), deren Romanze mit Harry mangels schauspielerischem Talent auf beiden Seiten extrem fade und uninspiriert ausfällt.

Spannender sind da schon die Momente mit der großartig besetzten Luna Lovegood (Evana Lynch) die es wunderbar schafft, aus einer Rolle die leicht eine lachhafte Karikatur hätte werden können, eine skurrile, anrührende und glaubhafte Figur zu kreieren, die bisweilen einem Tim Burton-Film entsprungen zu sein scheint. Die Momente mit ihr versprühen jene Chemie, die allen Cho-Momenten so schmerzlich abgeht.

Gewohnt gut und leider wie immer mit zu wenigen Szenen bedacht sind die erwachsenen Co-Stars. Wenigstens Michael Gambon und Alan Rickman haben ein paar starke Szenen, ebenso wie Gary Oldman als Sirius, der es tatsächlich schafft seine Figur liebenswerter und dreidimensionaler erscheinen zu lassen, als sie im Buch selbst angelegt ist. Wie schon in Teil 4 überzeugt auch Ralph Fiennes als Voldemort mit beängstigender Präsenz.

Viele andere verkommen allerdings nur zur bewegten Kulisse, ob Draco Malfoy, Sybille Trewlany, Hagrid, McGonnagal, sie alle sind zwar da, spielen aber keine wirklich wichtige Rolle.

Natürlich wird auch vieles wieder gerafft und dürfte sich manchem unbedarften, romanunkundigen Zuschauer nur nach Erklärung erschliessen, natürlich fallen viele Subplots unter dne Tisch und wird grade in der zweiten Hälfte zum Teil etwas gehudelt, geht das Timing etwas verloren zugunsten einer schnelleren Auflösung der Story.

Kleiner Spoiler ahead

Die Schwächen des Films, sind, wenn man Radcliffe mal außen vor lässt, jedoch in vielen Momenten auch die Schwächen des Buches, dessen Ende ebenfalls schlecht durchdacht und stellenweise unstimmig wird. Der konfuse und nicht wirklich packende Schlusskampf krankt zudem an der dämlichen Marketingidee, ihn für die IMAX-Auswertung 3D-kompatibel drehen zu müssen, was viele recht unmotivierte Kamerabewegungen und Bildarngements zur Folge hat, was nicht unbedingt hilfreich ist, die schon im Buch emotional eher schwachbrüstige Todesszene von Sirius kraftvoll umzusetzen. Die mimische Beschränktheit Radcliffes tut da ein übriges – wirklich beeindruckend sieht er nur in einem Moment aus, als sein Gesicht digital mit dem von Voldemort verschmolzen wird.

Schade auch, daß wie schon in Teil 4 für die musikalische Untermalung ein neuer Komponist das schwere Erbe John Williams’ antreten musste. Nicholas Hooper macht da zwar einen etwas besseren Eindruck als sein Vorgänger, aber auch er bringt keinen wirklich eigenständigen und markanten Soundtrack zustande und variert im wesentlichen die Williams-Themen.

Insgesamt ist die Story und der Mythos Potters, die sehr lebendige Welt, die unter Yates Regie einmal mehr das Augenmerk auf Dialoge, auf menschliche Konflikte legt, statt auf überladenes Effektspektakel (die nervigen Quidditch-Szenen flogen mal wieder ganz raus), jedoch stark genug, auch diese Schwächen zu ertragen.

Harry Potter 5 ist ein merkwürdiger Blockbuster. Ein Film im Fluss, mit wenigen Fixpunkten, der von einer depressiven Endzeitstimmung und Unsicherheit geprägt wird. So steht auch am Ende kein Triumph, sondern nur ein trotziger Wille weiter zu machen und sich nicht dem Schicksal zu ergeben.

Das ist für Popcornkino doch gar nicht mal schlecht.

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1 Trackback

  1. 26.08.2007 - So nicht! Blog

39 Kommentare

  1. Stimme Deiner Rezension zu 90 Prozent zu. Nur Deine Antipathie gegenüber Radcliffe kann ich nicht so stark nachvollziehen. Ich finde er schlägt sich ganz anständig und ich nehme ihm seine Entwicklung ab. Emma Watson hingegen ist ‘ne ganz Süße, aber schauspielerisch tut sich da doch eigentlich auch eher wenig. Fällt vielleicht nicht so auf, da sie den Film nicht so tragen muss wie Radcliffe. Ansonsten hat mich eigentlich nur das SPOILER AHEAD unmotiviert nebenbei abgehandelte Ende von Sirius gestört. Wurde eigentlich erklärt, was es mit dem Tor auf sich hat? (ist mir möglicherweise im O-Ton entgangen). Ansonsten hatte ich meinen Spaß. Aber wie man den nächsten Teil – mit all seinen Rückblenden – adäquat in Drehbuchform unterbringen will, darauf bin ich jetzt schon sehr gespannt. Und für das Finale hätte ich übrigens gerne wieder Cuaron auf dem Regiestuhl sitzen.

    Kommentar #1 von justus_jonas am 13.07.2007 um 11:34 Uhr

  2. Meine Kinder sind schon ganz heiß auf den Film. Wie ärgerlich, jetzt muss ich wieder da rein. Ich gehe ja NUR wegen der Kinder in solche Filme.
    Hmmm, wenn die dann älter sind und sowas nicht mehr sehen wollen, müssen wir wohl ein neues machen.

    Kommentar #2 von Peter am 13.07.2007 um 11:40 Uhr

  3. @Justus

    Ich find Emma Watson war schauspielerisch schon recht stark, auch wenn ich an die vorhergehenden Filme denke, sie schafft es wenn sie will, leicht eine Szene zu beherschen. Denk mal an ihren ersten Auftritt damals im Zug oder im letzten Teil ihren Frust darüber, daß Harry und Ron sie nicht als Mädchen wahrnehmen oder auch in diesem Film während der Gründung von Dumbledores Army – da hält sie das Gespräch in der Hand während Harry eher Stichwortgeber ist.

    Was dieses komische Tor und generell Sirius Tod angeht, da ist der Film leider genauso schwammig und unmotiviert wie das Buch. Den gesamten Showdown im Ministry of Magic fand ich auch in der Vorlage eher unbefriedigend.

    Kommentar #3 von Batzman am 13.07.2007 um 12:04 Uhr

  4. Naja, irgendwie muss das Mysterium der gleichnamigen Abteilung ja irgendwie gewahrt bleiben. Außerdem wird es doch im Buch mehroderweniger als “Tor zur Schattenwelt” dargestellt und die Kammer ein bisschen als Äquivalent zu einer Hinrichtungsstätte…
    Ist es denn allgemein überhaupt möglich, dass Mr. Radcliffe noch schlechter geworden ist? Oder kommt es jetzt einfach nur noch deutlicher zur Geltung?
    Den Drehbuchautoren abzusetzen finde ich generell eine Superidee, so wie er die anderen Filme verhunzt hat, jeder andere macht es bestimmt besser (behaupte ich ohne den Film gesehen zu haben).
    Und Cuaron, ach, der hätte die ganze Serie machen sollen…

    Kommentar #4 von pascal am 13.07.2007 um 14:06 Uhr

  5. Stimme der Bewertung eigentlich fast komplett zu, aber ich kann deine Abneigung gegenüber Daniel Radcliffe und Rupert Grint nicht verstehen. Kann es sein, dass du alle männlichen Hauptdarsteller bescheuert findest? Kommt mir nämlich so vor. Ach ja, Hagrids Bruder ist übrigens kein Troll sondern ein Riese, genauso wie Hagrid kein Halb-Troll ist, sondern ein Halb-Riese.

    Kommentar #5 von Hexe am 13.07.2007 um 19:39 Uhr

  6. @Hexe

    Das mit dem Riesen ist korrigiert, hast natürlich Recht.

    Was die Abneigung angeht, so beschränkt die sich eigentlich auf Radcliffe der ein unglaublich untalentierter Mime ist. Das Grint mittlerweile zu alt aussieht ist nicht ihm zu schulden, sondern dem bummeligen Drehtempo, daß dafür sorgt, daß mittlerweile alle Schauspieler eigentlich zu alt sind für ihre Rollen.
    Dennoch find ich Grint als Ron schon ganz okay, genau wie den Schauspieler der Neville spielt und auch die Weasley-Twins sind gut besetzt und hatten insbesondere in Teil 4 einige sehr hübsche Auftritte.

    Nur Radcliffe war immer schlecht und bleibt es leider…

    Kommentar #6 von Batzman am 13.07.2007 um 19:45 Uhr

  7. Okay, objektive Meinungen gibt es nicht. Ist wohl auch Geschmackssache. Das akzeptiere ich natürlich. :-)

    Kommentar #7 von Hexe am 13.07.2007 um 19:57 Uhr

  8. Ich finde es keine gute Idee, das Buch mit dem Film zu vergleichen. Das funktioniert bei keinem Film. Sind eben zwei verschiedene Kunstformen.
    Und die Sache mit Radcliffe… Naja, er ist nicht der Beste, aber ich glaube er hat seine Sache gut gemacht und würde ihn nicht als Schwachstelle der Filme zu bezeichnen. Ein wenig mehr Fscetten wären okay aber gewesen, aber im Allgemeinen bin ich dankbar dass er eher den Helden mimt, da mir die Romanfigur manchmal ein wenig zu weinerlich vorkommt.
    Für mich ist der 5. Film der Beste der Reihe mit kleinen Schwächen, die aber eben größtenteils auf die Vorlage zurückzuführen sind.

    Kommentar #8 von Thomas am 13.07.2007 um 22:44 Uhr

  9. Ich muss zustimmen, dass Radcliffe wahrlich kein begnadetes Mienenspiel hat – ich fand jedoch, dass er in diesem Film ganz akzeptabel abgeschnitten hat. Es wirkte allerdings fast so als wäre die Rolle auf sein mangelndes Mienenspiel zugeschnitten worden… :/
    Bei Emma Watson fand ich jedoch, dass sie stellenweise sehr “steif” und bemüht gewirkt hat. Trotzdem jedoch eindeutig besser als Radcliffe.

    Kommentar #9 von Michael_DF am 14.07.2007 um 23:35 Uhr

  10. Heidewitzka, der Radcliffe kann ja fast so viel Mimik wie Herr Cage! Mehr als an/aus, Grinsen/Gesichtszucken ist da nicht drin. Das nervte mit der Zeit schon etwas. Wenn es Zerrissenheit darstellen soll, sieht es eher aus wie Schüttelfrost feat. Parkinson.

    Das Altern der Hauptdarsteller ist wirklich ein Problem, gerade die Weasley-Twins sind ja extrem hochgewachsen und sehen aus wie Twens. Hat fast schonw as von einem amerikanischen High-School-Film.

    Kommentar #10 von Cineasten-Siggi am 18.07.2007 um 07:18 Uhr

  11. Ich bin gespannt ob ich mit dieser Rezension übereinstimmen kann, heute abend werde ich mir diesen Film anschauen.

    Kommentar #11 von tex am 18.07.2007 um 14:08 Uhr

  12. Hallo,
    also ich war gestern abend im Film und muss dem Rezensenten doch schon in ein paar Punkten, die durchaus auch geschmackssache sind, wiedersprechen. Also ersteinmal finde ich persönlich das fünfte Buch nicht als schlechtestes, sondern als bestes der Reihe, aber wie gesagt, Geschmackssache.
    Aber auch was Daniel Radcliffe angeht, muss ich sagen, dass er mich von seiner schauspielerischen Leistung vollkommen überzeugt hat, vor allem, da diese Rolle
    doch extrem anspruchsvoll ist. Das einzige was stört, wie schon gesagt wurde ist die nunja, stark ausgeprägte Physis von Radcliffe, was schon amüsiert, wenn Miss Weasley ihn als abgemagert bezeichnet. (Was er im Buch ja auch ist)
    Besonders gelungen fand ich den Showdown und die “Visionen” und das Training mit Snape, da diese durch den schnellen Schnitt mitreißender wurden. Hier also auch großes Lob an den Cutter.
    Auch sehr gelungen, fand ich die Synchronstimme von Dumbledore, auch wenn ich irgendwie die ganze Zeit Bud Spencer vor dem inneren Auge hatte ;)
    Ebenso überzeugt hat mich mal wieder Alan Rickman und seine dt. Synchro, die so herrlich boshaft klingt.
    Nicht so gut fand ich irgendwie die Sache mit Hagrids Halbbruder. Yates musste diese Stelle aufgrund der Story mitreinnehmen, aber es wirkt irgendwie, als hätte er krampfhaft versucht die Figur einzuführen, wobei ihm dies nicht wirklich gelungen ist.
    Als Fazit würde ich dem Film 4 1/2 Sterne geben, da er mich wirklich gefesselt hat. (Ich fand ja auch das Buch spitze)

    Kommentar #12 von bolzer am 20.07.2007 um 00:03 Uhr

  13. Hab mir den Film gestern angesehen und fand ihn auch ziemlich gut, wobei mich aber die deutsche synchro gestört hat. Klingt das im englischen auch so naja… seltsam/falsch/überzogen als Sirius im Ministerium mit den Worten “Finger weg von meinem Patensohn” auftaucht? Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein.
    Ich weiß jetzt grad nicht ob das schon erwähnt wurde, aber was mich auch gestört hat war diese Sache mit den Testralen. Luna meint “wir fliegen” und im nächsten bild fliegen alle auf diesen Wesen durch die gegend, die die meisten doch gar nicht sehen konnten. Mir hätte da schon ein verwunderter Blick oder ein kommentar gereicht. So hätte man die viecher gar nicht erst als unsichtbar einzuführen brauchen.
    Ansonsten (über Radcliffe wurde ja alles gesagt) fand ich den Film, besonders wegen der konsequent düsteren Grundstimmung, sehr unterhaltsam.

    Kommentar #13 von Kairamon am 20.07.2007 um 10:07 Uhr

  14. Ich habe den Film auch diese Woche gesehen und muss sagen das ich ihn nicht so toll fand. Die ersten 4 Teile habe ich nur auf englisch gesehen, von daher war es schon mal ungewohnt. Ich finde das die Filme im deutschen teilweise zu kindisch sind. Sprüche wie “Jo alter” passen nicht in den Film. Radcliffe fand ich soweit ok aber ich bin mal gespannt wie sie das in den nächsten beiden Teilen machen wollen, wenn er noch älter wird.

    Insgesamt fand ich den Film eher flach, er hat mich nicht wirklich mitgerissen.

    Kommentar #14 von sonnendeck am 20.07.2007 um 19:40 Uhr

  15. Ich hab den Film letzte Woche gesehen und muss leider auch sagen, dass es nicht der Beste Potter ist. Teil 3 ist und bleibt wahrscheinlich unschlagbar. Im Großen und Ganzen war der Films schon super, aber wer das Buch gelesen hat, ist doch eher enttäuscht. Es gibt einige Abweichungen vom Buch und meiner Meinung nach wichtige Elemente fehlen. Über die schauspielerische Leistung kann man meiner Meinung nach nur wirklich diskutieren, wenn man die Originalversion gesehen habe. Beim letzten Film (Teil 4 HP udF) habe ich festgestellt, dass die Synchronisierung teils zu übertrieben ist. Hier muss man sagen, dass sich die Daniel, Rupert und Emma als Hauptdasteller (i.d. Orig.Version) sehr gut schlagen. Bin auf den nächsten Film gespannt und hoffe, dass Elemente wie Quidditch nicht ausgelassen werden.
    Noch 1 Jahr und 4 Monate bis Teil 6 in die Kinos kommt.

    Kommentar #15 von Timo Walter am 20.07.2007 um 21:07 Uhr

  16. Anmerkung: Ich bewerte bis auf Ausnahmefälle die ausdrücklich vermerkt werden IMMER die englischen Originalfassungen. Die Synchro der Potterfilm fand ich seit dem ersten Teiler eher unpassend, besonders was die Kinderstimmen angeht, die viel zu betulich und “niedlich” sprachen.

    Kommentar #16 von Batzman am 20.07.2007 um 21:13 Uhr

  17. Am schlimmsten ist die Synchro von Harry im zweiten Teil. Während Daniel in Wirklichkeit schon den Stimmbruch hinter sich hatte, piepst er in der Deutschen Fassung rum, dass man fast Ohrenkrebs kriegt.

    Kommentar #17 von Hexe am 22.07.2007 um 17:28 Uhr

  18. Ich bin enttäuscht von diesem Potter. Kein vergleich zu den anderen Teilen. Was war da los? Der Regisseur hat es nicht geschafft die mehr oder weniger, aber im Gegenteil zu diesem Teil, vorhandene wunderbare Stimmung der anderen Teile zu kreiren. Die Bilder und der Schnitt waren langweilig. Keinerlei gute Ideen. Ist Sirius eigentlich gestorben ;-)? Dachte Harry hat damit solche Probleme. Das dickste Buch, aber der kürzeste Film (soviel Material nicht genutzt). Die Syncro war wieder, wie bei den Teilen davor schlecht. Freu mich auf die OV auf DVD. Mal sehen ob der Film dabei noch etwas bei mir gut machen kann.

    Kommentar #18 von Oliver am 24.07.2007 um 15:19 Uhr

  19. Ich kann’s langsam nicht mehr hören mit diesem ganzen “Das-Buch-ist-so-dick-und-der-Film-so-kurz-warum-wurde-so-viel-rausgenommen” Gejammere. Wie stellen sich diese Leute einen Film vor, bei dem ein über 1020 Seiten-Buch verfilmt wird, aber nix rausgeschnitten? Es geht ja auch um die Kosten und da funktioniert es halt nicht alles zu verfilmen und man muss rigoros sein. Ich finde, dass die herausgeschnittenen Szenen im Fünften nicht so herausstachen wie im Vierten und dass die vorgekommenen Szenen viel besser verknüpft wurden. Meine Meinung ist, dass der Regisseur und der Cutter einen wirklich guten Job gemacht haben.

    Kommentar #19 von Hexe am 24.07.2007 um 17:46 Uhr

  20. IIIIIIIIII
    LLLLLLLLLL
    OOOOOOOOOO
    VVVVVVVVVV
    EEEEEEEEEE….

    …..HARRY POTTER

    Kommentar #20 von mayra am 30.07.2007 um 19:53 Uhr

  21. Könnte mir bitte jemand erläutern wie man das ausspricht? Also tatsächlich jeden Buchstabend einzeln langezogen? Auch das “E” hinten?

    Hm, ich weiß ja nicht..

    Kommentar #21 von Mal Sehen am 30.07.2007 um 20:20 Uhr

  22. auf jedenfall seeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeehr…
    …lustig!

    har har har!

    Kommentar #22 von Renington Steele am 30.07.2007 um 22:19 Uhr

  23. Ich finde es eine Schande so über einen H.P.-Film und dessen Darsteller herzuziehen.Denn Die Darsteller haben sich super an die düstere und deprimirende Stimmung des Films angepasst. Und was soll das mit Daniel Radcliff konnte keine Mimik rüberbringen. Was soll er denn in diesem düsteren und traurigen Hogwarts-Jahr machen. Lachen und Purtzelbäume schlagen? Das einzige was mich gestört hat ist die neue Synchronstimme von Albus Dumbeldore.

    Kommentar #23 von MISTHAUFEN am 01.08.2007 um 10:12 Uhr

  24. @MISTHAUFEN: Schande? Darf man noch eine eigene Meinung besitzen? Denke doch schon. Schließlich macht das jeden einzelnen von uns ein stückweit aus.
    Vielleicht wurde bei der Kritik an Harrys Mimik auch gemeint, dass die im Buch vermittelte Wut von Harry, entstanden durch den Umgang vieler anderer Zauberer/innen nach V-V-Voldemorts Widerkehr, im Film leider nicht so schön umgesetzt wurde.

    Kommentar #24 von Oliver am 01.08.2007 um 12:47 Uhr

  25. Doch. Jeder kann eine andere Meinung haben. Aber dieser Kritiker kann dem Film garnichts gutes abgewinnen. Und wie Harrys Wut rüberkommt ist allein Sache der Filmemacher. Man kann mit dem Buch nicht alles vergleichen.

    Kommentar #25 von MISTHAUFEN am 01.08.2007 um 15:54 Uhr

  26. Soll ich ihn füttern? Ach ich machs einfach: Lieber Misthaufen, der alte Spruch “Wer lesen kann ist klar im Vorteil” greift auch hier wieder wunderbar.

    Wat glaubst du eigentlich warum der FIlm hier 4 von 5 Sternen bekommt, wenn ich “ihm nichts gutes abgewinnen kann”?

    Dazu müsste man aber in der Lage sein zu erkennen das es Nuancen gibt zwischen “Boah voll krass geil” und “Absoluter Schrott” – Man muß nicht alles an einem Film gut finden um ihn zu mögen und Filmkritiken sind dazu da eine Analyse zu liefern und Stärken wie Schwächen gegeneinander abzuwiegen.

    Kommentar #26 von Batzman am 01.08.2007 um 16:05 Uhr

  27. Schön das du ihm 4 Sterne verliehen hast. Doch aus deiner Kritik, so möchte ich betonen, geht das nicht hervor. Eher kommt es mir vor als wäre dieser Film deiner Meinung nach einer der schlechtesten aller Zeiten. Du hast fast an allem was zu meckern. Gut, hier und da schreibst du mal was Gutes, aber das meiste macht den Film schlecht. Also an deiner Stelle würde ich mir an die eigene Nase fassen und darauf achten was ich schreibe. Und nicht erst so einen gequirlten Mist in dem es heißt der Film ist scheiße und dann 4 von 5 Punkten geben. Loser!!!

    Kommentar #27 von MISTHAUFEN am 01.08.2007 um 16:53 Uhr

  28. Köstlich – einfach nur köstlich :)
    DAS ist kurzweiliger Zeitvertreib während der Arbeit.

    P.S.
    Hier passt endlich mal der Name zum Inhalt des Beitrags :D

    Kommentar #28 von Michael_DF am 01.08.2007 um 16:55 Uhr

  29. [Anmerkung ca. 4-5 Stammeleien von Herrn Misthaufen die ins Beleidigende gingen wurden gelöscht]

    So jetzt ist Ruhe im Karton. Kinder gehören ins Bett, nicht ins Net.

    Creutz.

    Kommentar #29 von Batzman am 01.08.2007 um 17:05 Uhr

  30. Toller Reim ! (Ich übergeb mich gleich)

    Kommentar #30 von MISTHAUFEN am 01.08.2007 um 17:24 Uhr

  31. Mein Liebling in diesem Film ist ja Helena Bonham-Carter!

    Bellatrix Lestrange goes The Joker! Da lief mir doch tatsächlich der eine oder andere kalte Schauer über den Rücken!

    Herrlich! Ich hoffe auf mehr…

    Kommentar #31 von Andy am 01.08.2007 um 22:31 Uhr

  32. Popcorn!!! Noch Trolle da? :)
    Okay, zum Film: Helena B-C hat mir damals schon in Frankenstein gefallen, leider ist ihr Auftritt im Film etwas zu kurz geraten. Absolutes Hai-Light: Evanna Lynch!

    Kommentar #32 von Dirk am 02.08.2007 um 00:03 Uhr

  33. Boah die Seite vergibt so lächerliche Filmkritiken.
    Der HP Teil z.B. war der schlechteste Film den ich je im Kino gesehen hab, bin sogar 10 min eingenickt -.-

    Kommentar #33 von ROCKZ am 03.08.2007 um 14:59 Uhr

  34. moin,
    der frühere drehbuchautor heisst übrigens nicht david sondern steve kloves.

    Kommentar #34 von fabian am 03.08.2007 um 15:41 Uhr

  35. ALSO WENN ES EINE ABSTIMMUNG GEBEN WUERDE UND ICH WUENSCHTE DAS ES DIE GEBEN WUERDE WAERE ICH FUER EINE NEUVERFILMMUNG VON HARRY POTTER 5 MEINETWEGEN SOLLEN DIE IN 2 TEILEN GEFILMMT WERDEN ABER WENIGSTENS SOLL SICH DER FILM MEHR ANS BUCH HALTEN! ICH MEIN ES FEHLEN SO VIELE SACHEN DIE ICH WIRKLICH VERMISST HABE! ABER DAS SCHLIMMSTE IM FILM WAR DAS ENDE!!! ICH HAB MICH JETZT SO AUF EINEN GEILEN KAMPF GEFREUT UND WIE DER EINE TOTESSER N BABYKOPF KRIEGT UND WAS PASSIERT DEN EINZIGEN ZAUBER DEN ICH DORT ERKENNEN KONNTE VON D.A. WAR LUMUS! SEIT WANN KOENNEN DIE TODESSER DURCH DIE GEGEND FLIEGEN UND ICH FAND DEN AVADA KEDAVRA FLUCH VON BELLATRIX EINFACH JAEMMERLICH ICH HAB MIR DAS VIEL BESSER VORGESTELLT DARUM MEIN ICH NEUER REGISSEUR UND ZWAR NUR EINER UND DEN FILM OHNE LUECKEN NEUVERFILMEN AUCH WENN ES 2. TEILE WAEREN MACHEN DIE UACH MEHR GELD ABER HAUPTSACHE EINE NEUVERFILMMUNG WEIL WENN ICH MIR DAS SO ANSCHAUE WERDEN DIE KAEMPFE IMMER SO KOMISCH SEIN HARRY KANN AUF EIMAL ZAUBERN OHNE N WORT ZU SAGEN UND FUCHTELN MIT DEM ZAUBERSTAB RUM WIE EIN DEGEN DER FILM IST TOTAL SCHROTT DAS EINZIGSTE WAS DIE GUT GEMACHT HABEN WAR DIE VERTRAUEMTE LUNA LOVEGOOD ABER DAS WAR ES WER IST NOCH ALLES FUER EINE NEUVERFILMMUNG??? MFG st0rm3r

    Kommentar #35 von st0rm3r am 09.09.2007 um 16:11 Uhr

  36. ach ja ich hab was vergessen!!! :D

    ICH VERMISSE QUIDITCH -.-

    Kommentar #36 von st0rm3r am 09.09.2007 um 16:12 Uhr

  37. Deine Tastatur ist kaputt (oder zumindest klemmt Dein Caps-Lock)…

    Kommentar #37 von Andy am 09.09.2007 um 16:22 Uhr

  38. der review ist in meinen augen (fast) super! die kritik an radcliffes schauspielerischer leistung (sein äußeres, das auch nicht unbedingt meinem harry-potter-bild entspricht, mal außen vor) kann ich als einziges nicht nachvollziehen … das liest sich ja fast, als würdest du über tom cruise schreiben *grins*. meine eindeutige lieblingsbesetzung ind diesem film: evana lynch ist als luna einfach nur umwerfend!

    Kommentar #38 von garfffield am 10.09.2007 um 14:23 Uhr

  39. Das Problem bei allen Potterfilmen: Emma Watson. Die Kleine hat einfach keinerlei Talent.

    Kommentar #39 von Wrath am 05.03.2008 um 00:23 Uhr

Sag was!