Pro Synchro

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Ich bin der englischen Sprache ganz ordentlich mächtig. Ich arbeite in einem amerikanischen Unternehmen und habe viel mit englischen Kollegen zu tun. Ich war dreimal in Amerika und fünfmal in England und rede, seit ich auf dem C64 in einer international angesehenen Cracker-Gruppe unterwegs war, regelmäßig in dieser Sprache. Dennoch ziehe ich – vielleicht nicht jede, aber doch einige – Synchronfassung dem Original vor und es wird Zeit, dem Originalversionssnobbismus Einhalt zu gebieten. Jawohl.

Denn ich bin kein native Speaker, which means, ich muss in meinem Köpfchen die gesprochenen Zeilen immer noch übersetzen. Das dauert mal mehr, mal weniger lang. Und dazu habe ich während des Anschauens eines Filmes wenig bis gar keine Lust. Noch dazu kommt, dass viele Filme Slangausdrücke nutzen oder in Dialekten gehalten sind, die beim geneigten deutschen Zuschauer als Kauderwelsch ankommen. Wer „Trainspotting“ im Original gesehen hat, weiß was ich meine.

Überhaupt, warum sollte ich mir die Mühe machen und mich dieser Übersetzungstortur auszusetzen? Weil einige Dialogbruchteile nur unzureichend übersetzt werden? Nun, bei einer Übersetzung geht nunmal per se ein gewisser Teil der Sprache verloren, und wenn es „nur“ der Rythmus der Sprache ist. Ganz ehrlich: damit kann ich leben. Ich kann sogar mit teilweisen Sinnverfälschungen leben, die Batzman so oft anprangert. Jetzt mal ehrlich: an einer Story, wie „psychokranker Sohnemann hat Wahnvorstellungen und redet mit seiner toten Mutter, während er Blondinen meuchelt“, daran ändert auch ein sinnverdreht übersetzter Dialog nix.

Ein Film lebt von Dichte, von der Konzentration auf das Geschehen auf der Leinwand, vom Eintauchen in die Story, von der Identifikation mit den Figuren. Wenn diese die gleiche Sprache sprechen, wie man selbst, dann hilft das dabei ungemein. Ich mag mir nicht die Arbeit machen, jeden Film dreimal ansehen zu müssen, nur um ihn zur Gänze zu verstehen und um damit anzugeben, ihn im verkackten Original gesehen zu haben.

[Ironie] Ich unterstelle mal ganz frech: die Originalversionsanhänger sind pure Snobs, die sich an ihren Sprachkenntnissen aufgeilen und diejenigen latent als doof bezeichnen, die sich auf dieses Spiel nicht einlassen wollen. Über die hervorragenden Englischkenntnisse in skandinavischen Ländern jubeln, weil diese ja nur Originale zeigen, gleichzeitig aber über die fortschreitende Anglikanisierung der deutschen Sprache meckern. Jaja, Ihr seid mir die richtigen, hihi. [/ironie]

Und zum Schluß möchte ich noch kurz Max Goldt zitieren, und der hat ja bekanntlich sowieso immer Recht:

Auch ein Engländer versteht kein Wort, wenn eine ungelernte Pfannkuchenbraterin aus Kansas City über die Mühsal ihres Lebens spricht.

[…]

Gerade weil Film ein visuelles Medium ist, sollte es einem vergönnt sein, den Dialogen so mühelos und nebenbei wie möglich zu folgen.

Nichts als eine schäbige Notlösung ist das Untertiteln. Da wird der Zuschauer gezwungen, mit seinem Blick an der unteren Bildkante zu verharren, so dass er außerstande ist, seine Aufmerksamkeit der Bildkomposition zu widmen. Alfred Hitchcock sagte, ein Film verliere fünfzehn Prozent seiner Kraft, wenn er untertitelt ist, aber nur zehn Prozent bei guter Synchronisation. Ich würde die erste Zahl durch fünfzig ersetzen und sie zweite durch fünf. (Aus „Die Kugeln in unseren Köpfen“)

Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen und wenn Euch demnächst wieder ein Filmsnob das gewöhnliche „Im Original ist er aber tausendmal besser“ entgegenschleudert, dann schleudert ein lautes „Pah!“ zurück, gefolgt von einem „Dann hast Du ihn nicht richtig gesehen!

+++
Batzman
Batzman meint:

Meine Meinung zu dem Thema und dem dämlichen immer wieder geäusserten und im Endeffekt nur aus Minderwertigkeitskomplexen resultierenden Snobismus-Vorwurf hatt ich ja vor einem Jahr schon im Artikel Sprachfehler zusammengefasst und ausdrücklich versucht eben nicht polemisch an das Thema heranzugehen, sondern sachlich und nachvollziehbar. Das Ganze jetzt wieder auf diese blöde Snob-Ebene zu ziehen, find ich eher kontraproduktiv und hat was albern trotziges.

Wenn ich Filme sehe oder Bücher auf Englisch lese, dann übersetze ich die eben nicht im Kopf auf deutsch, sorry. Und wer eine Sprache wirklich beherscht bei dem läuft das Verständnis automatisch ab. Ich muss keine dauernde Transferleistung vollbringen und auch in Dialekte kann man sich schnell einhören, genau wie man das in deutsche Dialekte auch kann.

Wer keine OFs schauen möchte, der soll es sein lassen. Die Kritik der Synchronisation (die auch innerhalb der Synchronbranche und bei den Sprechern sehr groß ist) wendet sich in erster Linie gegen SCHLECHTE Synchros – warum man diese nun um jeden Preis mit einer wurstigen “Mir doch egal”-Haltung verteidigen muß, anstatt sich dafür einzusetzen, daß die Synchros wieder besser werden und sich mehr Mühe geben (und vielleicht auch mal wieder etwas aufwendiger produziert werden), entzieht sich meinem Verständnis.

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  1. Liz

    Jawohl!!
    Außerdem finde ich, dass die Synchronsprecher den Schauspielern noch mehr Tiefe geben, gerade weil die Stimmen meist so passend sind.
    Ich guck mir Filme, die mir wirklich gut gefallen zwar auch oft noch im Original an, aber erst NACHDEM ich sie auf deutsch gesehen und verstanden habe.
    Und das ist, wie ich finde, die beste Lösung =)

  2. Martin

    Der Grund, weshalb ich DVDs lieber im Original untertitel ansehe, ist der Klang. Die Originalstimmen stehen manchmal ganz anders im Raum und gehören mehr zur Person als in der drübergesprochenen Übersetzung, dadurch bekommt das Schauspiel eine ganz andere Kraft.

  3. Mal Sehen

    Recht hast du, Renate Stahl!

    Und das sagt jemand, der sich 75% der Filme in Englisch anschaut. Ich muss allerdings ja nichts übersetzen, da das Meiste noch so abgespeichert ist.

    Und trotzdem gibt es einige Filme, bei denen ich Schwierigkeiten habe. Und ich schäme mich nicht zu sagen, dass ich die deutsche Synchronisation für ganz großes Kino halte!

    (Jeder der sich übrigens Braveheart in Englisch angeschaut hat und behauptet alles verstanden zu haben, kriegt ‘ne Kopfnuss)

  4. AP

    Mmpff. Im Original ist aber…
    Ob das jetzt immer lippensynchron übersetzt ist oder nicht ist mir eigentlich wumpe. Allerdings finde ich, dass die Dialoge in einigen Filmen ihren Reiz auch aus den verschiedenen Akzenten der Leute ziehen. Da ist es mir egal, dass ich nicht alles verstehe, es macht einfach Spass, sich das anzuhören. Mir jedenfalls. Siehe Ocean’s Thirteen, siehe Hot Fuzz.
    Dann bin ich halt ein Snob, pöh.

  5. Affenheimtheaterbesitzer

    Pah, alles pure Provokation! :p
    Soll jeder die Filme so gucken, wie er es am liebsten hat, langwierige Diskussionen führen bei dem Thema nur zu gekränkten Egos und ausgeschlagenen Zähnen.

  6. David

    Dann guckst wohl selten komödiantische Filme? Denn das lässt sich nur schlecht übersetzen.
    Wer schon mal Pratchett auf Deutsch gelesen hat, weiß was ich meine. Auch bei Filmen oder Serien sitze ich dann oft da, überlege, was haben die da wohl gerade im Original gesagt, und dann ist es plötzlich komisch. Bei Filmen ist das meist besser gemacht, als bei Serien, da ist es oft ganz schlimm und einfach falsch.
    Mir fällt spontan eine Simpsons-Szene ein, wo die “You shall not swear” mit “Du sollst nicht schwören” anstatt mit “Du sollst nicht fluchen” übersetzt haben.
    Ich bin auch kein native Speaker, aber ich gehe jede Woche in die englischsprachige Sneak Preview, schaue mir alle Serien auf Englisch an und auch alle meine DVDs. Ich muss zugeben, je nach Aussprache und Geschwindigkeit komme ich auch nicht immer 100% mit, aber das ist es mir wert.
    Außerdem ist die Stimme ein wichtiges Werkzeug des Schauspielers, bei manchen Schauspielern geht da einfach was verloren.
    Überleg z.B. mal bei Star Wars. Da haben die für Darth Vader mit Maske einen zweiten Schauspieler, nur für die Stimme. Eben weil dieser Mann eine so beeindruckende Stimme hat. Das geht in der Snychro natürlich verloren.
    Noch ein letztes: sieh Dir die Anfangsminuten von Pirates 3 auf Deutsch und auf Englisch an. Dann behaupte noch mal, das sei gleichwertig.

  7. Jeriko

    Braveheart kenn ich im Original nicht, aber Master & Commander mal probiert? Ich behaupte mal ich bin in der englischen Sprache gewandt, aber bei dem Film hab ich nicht ein Wort verstanden.

    Ich habs eigentlich mehr mit Originalfassungen, es kommt aber immer drauf an. Spontan fällt mir Fear and Loathing in Las Vegas ein, wo ich die deutsche Synchro dem englischen Original immer vorziehen würde.

  8. diaet

    Ich muss gesetehen: ich halte es wie Liz. Den Film einmal ganz verstehen, und dann im Original (wenn’s mich denn interessiert; tut auch nicht jedes) mehr mitbekommen, finde ich super.

    (Und “Snatch” habe ich mindestes dreißig Mal gesehen, bloß um mich über die Akzente zu amüsieren und alles verstehen zu können. Sogar die Zeilen von Brad Pitt. Alle.)

  9. Zapp

    Ganz davon abgesehen, dass ich gar keine Wahl habe, die Filme anders als im Originalton zu sehen, da die hier grundsätzlich in der Originalfassung mit deutschen und französischen Untertiteln laufen (ja, auch die skandinavischen Produktionen, “Jalla! Jalla!” war echt witzig), wundert es mich doch, dass einem z.B. in Foren in schöner Regelmässigkeit Snobismus vorgeworfen wird, wenn man bei einer Filmkritik anbringt, dass man ihn im Original gesehen hat.
    Das nicht zu sagen, wäre unfair, schliesslich kann eine Synchronisierung schon Einfluss auf die Filmbewertung haben (siehe als Extrembeispiel “Die 2″). Warum gerade bei diesem Thema fast automatisch ein Klassenkampf ausbricht, ist mir schleierhaft. Was ist so schlimm daran, wenn ich mal im Gespräch anmerke, dass mir die Originalfassung besser gefällt, weil IMHO die Stimmung so meist besser rüberkommt, von Akzenten mal ganz zu schweigen?
    Das hat nichts mit Snobismus, aber viel mit eigener Meinung zu tun. Und für mich persönlich wiegt die bessere Atmosphäre in der überwiegenden Zahl der Fälle eventuell schwer verständliche Akzente wieder auf.

  10. DraMaticK

    Auch von mir ein Veto!

    1. Synchronsprecher sprechen mehrere Schauspieler. Ein Unding! (ökonomische Gründe, etc. zählen hier nicht)

    2. Das Universalwort ‘fuck’. Ist nicht übersetzbar und spielt in vielen Dialogen eine tragende Rolle…

  11. Georg

    Jeder soll sich Filme so ansehen, wie sie oder er das möchte, ist ja schließlich ein freies Land. Ich persönlich habe seit rund vier oder fünf Jahren keinen einzigen synchronisierten Film mehr gesehen. Ich betrachte einen Film als (Vorsicht, jetzt kommt ein wahrscheinlich abgenutzt wirkendes Wort) Gesamtkunstwerk und möchte ihn so sehen und erleben, wie sich der Regisseur den Film vorgestellt hat. 50% davon betreffen das Bild, 50% betreffen den Ton. Bei synchronisierten Filmen ist es bei mir so, dass ich das Bild nichtmal ansatzweise mit dem Ton in Einklang bringen kann. Ich sehe Bruce Willis, Sam Jackson, Lawrence Fishburne, Steve Buscemi oder wen auch immer und höre etwas völlig anderes, nämlich schlechte Texte, die von unterbezahlten und meist leider auch unfähigen Übersetzern angefertigt und von in der Regel unpassenden deutschen Schauspielern (wenn es denn überhaupt Schauspieler sind und nicht die aktuellen Stars und Sternchen der Stunde) in engen und dunklen Kabinen in Köln, Berlin oder Kleinkleckersdorf eingesprochen werden. Das hat rein gar nichts damit zu tun, wie sich der Regisseur den Film vorgestellt hat, daher gibt’s von mir für alle Synchronfassungen eine klare Abfuhr. Das gilt auch für Sprachen, die ich nicht spreche. Beispielsweise liegen zwischen der deutschen und völlig unerträglichen Synchro von Oldboy und der Originalfassung (mit Untertiteln) Welten, was die Intensität des Erlebens der schauspielerischen Leistung angeht.

  12. rajue

    Wer z.B. die Serie FRIENDS einmal auf Englisch gesehen hat und dann immer noch behauptet, dass die deutschen Synchronfassungen prima sind, der hat eindeutig einen an der Waffel. Und was das kleine Wörtchen “fuck” angeht, so zeigt uns auch jede Tarantino-Synchronisation wie wenig Recht Herr Goldt hat.

  13. Peter Noster

    Durch die vielen “ichs” im Artikel merkt man, wie subjektiv das Thema ist. Auch ich bin generell O-Ton Seher, kann aber verstehen, wenn jemand aufgrund von Sprachbarrieren eine gute Synchro vorzieht. Jeder so, wie es es mag, eine Diskussion ist da müssig. Für mich persönlich war es die grösste Errungenschaft der DVD, endlich Filme ohne großen Importaufwand im der Originalspache sehen zu können.

    Ich hatte vor einiger Zeit eine der schlimmsten Eindeutschungen gesehen. In Eigenmacht hat das Syncho-Studio einen stilbildenden Klassikers des Film Noirs zur Klamotte degradiert:
    http://www.peter-noster.de/wordpress/2007-06-05/die-spur-des-falken-synchronisation

  14. Axel

    Na da haben ja schon einige ihren Kommentar dazu abgegeben.

    Ich erspare mir die Kundgebung meiner Meinung und schließe ich mich zu 100% David (6. Kommentar) an.

    Als Zusatz:
    In meinen Augen verliert ein Schauspieler an Glaubhaftigkeit durch Verlust seiner Stimme. Die schauspielerische Leistung ist mit einer anderen drüber gelegten Stimme einfach nicht mehr die gleiche.

    Wer sich die Filme auf Deutsch anschauen will, soll das gerne machen. Ich möchte mir aber nicht anhören, dass ich ein “Snob” bin, nur weil ich die OV bevorzuge.
    Das ist in meinen Augen (wie bereits erwähnt) kontraproduktiv und extrem intolerant.

  15. Chilli

    Ich kann beide Ansichten gut nachvollziehen. Ich schaue, bzw. höre , auch lieber die OF – meistens. Nicht weil es so cool ist damit zu prahlen, sondern weil die deutschen Fassungen oft echt schlecht sind, und evtl. sogar den Film versauen. Klar gibt es Filme, die schwieriger zu verstehen sind, egal ob nuscheln oder Slang, die Übersetzung sollte aber schon sofort im Kopf passieren, ist das nicht der Fall, reichen die Sprachkenntnisse schlichtweg nicht aus, nicht weiter wild, man ist ja lernfähig.

    Ich habe aber auch schon diese OF-Snobs getroffen, die damit angeben und sich für etwas Besseres halten, die gibt es nun mal und das wird sich auch nicht ändern. Arschlöcher und Zwergen-Egos sterben nicht aus.

    Wer aber Serien wie Sout Park oder Family Guy auf deutsch sieht, und mir dann erzählen will, wie lustig die Serie doch ist, wird ausgelacht uns stehengelassen … war das jetzt schon Snobismus ?

  16. Thomas J.

    Sie müssen russisch denken.

  17. sdf

    meine güte…
    – wer im kopf übersetzt, ist der sprache nicht wirklich mächtig
    – ein schauspieler hat fast nur mimik, gestik und stimme als ausdrucksmittel – ihn der stimme zu berauben ist also sehr wohl ein problem
    – viele dinge lassen sich nicht richtig übersetzen, und das sind nicht nur witze

    einzig und allein das argument “max goldt” kann ich nicht entkräften :-)

    also, leute – wer’s nicht versteht, soll auf deutsch schauen. das ist ja das tolle an dvds – man hat die wahl

  18. boo

    Guckst du dir halt den Simpsons-Film auf Deutsch an, selber schuld.

    “Spider Pig” ist in Germanisch bestimmt total witzisch.

  19. Mal Sehen

    Das ist übrigens genau das, was Freund Renington mit Snobistisch meint.

    Blödsinn #1: Man “beraubt” ihn nicht sein er Stimme! Deutsche Synchronstimmen sind größtenteils so gut, dass sie der Figur genügend Tiefe schaffen. Bestes Beispiel ist Joachim Kerzel (u.a. Jack Nicholson), der Gott unter den Synchronsprechern.

    Blödsinn #2: Jeder der nicht gebürtig der englischen Sprache mächtig ist und nicht jahrelang in einem englischsprachigen Land gelebt hat, kann fließend sprechen und muss trotzdem oft im Kopf übersetzen. Das Gegenteil zu behaupten ist arrogant und vermessen.

    Warum ich lieber im O-Ton schaue: Ich mag den Klang der englischen Sprache, mit Dialekten zu arbeiten ist in der deutschen Übersetzung oft nicht möglich und wie hier schon angemerkt wurde: Der Klang der Originalstimme ist anders, als wenn es synchronisiert wurde.

  20. boo

    > Das Gegenteil zu behaupten ist arrogant und vermessen.

    Das Gegenteil behaupte ich mal. Bin ich halt arrogant. Du weisst sicher besser als ich, wie ich englisch wahrnehme.

  21. justus_jonas

    Ich schaue Filme in der Regel im Original, freue mich aber über jede gutgemachte deutsche Synchro (fällt mir spontan “Herr der Ringe” ein) und ärgere mich maßlos über jede schlechte. Man darf auch nicht vergessen, dass die prägendsten Filmerfahrungen in einem Alter geschehen, in dem man (sollte man nicht ein Genie sein) noch nicht so sicher im Englischen ist. Deshalb kann ich heute noch die deutsche Synchronisation der “Krieg der Sterne”-Filme auswendig mitsprechen… und komme mit dem O-Ton irgendwie nicht so klar.

  22. Stefan

    “wendet sich in erster Linie gegen SCHLECHTE Synchros”
    Was aber meist nur blödsinn ist.
    Die Deutsche Synchro ist anders(was in der natur der sache liegt).
    Aber in 99% der fälle ist die Deutsche synchronisation hervoragend.

    Wenn man sich über einen schlechte deutsche übersetzung ärgert wird das jeder teilen,aber meistens beschwert sich halt die vermeintliche elite die meint sie wäre was besondres weil sie englisch kann.

    Was besondres ist man wenn man in Deutschlans Japanisch,chinesisch,polnisch und dazu noch 5 weitere perfekt in schrift und Sprache beherscht
    Englisch können ist nichts besonderes.

    Die Filme gibt es auf DVD doch im Orginalton,also ist es absolut unnötig sich über die übersetzung zu beschweren.

    In deutschalnd wird Deutsch gesprochen,daher gehört ins kino, auf in Deutschaland verkaufte DVD´s,zund im Fernsehen einzig die Deutsche fassung,die orginalfassung kann man dazu leifern.
    Aber was sich anscheinend die Leute die meinen wer einen film nicht im orginal guckt,ist dumm erhoffen,nähmlich das filme/serien) nur im Orginalton ohne übersetzung in deutschland erscheinen dazu ein ganz klares nein.

  23. Mal Sehen

    Das Gegenteil behaupte ich mal. Bin ich halt arrogant. Du weisst sicher besser als ich, wie ich englisch wahrnehme.

    Was hat das damit zu tun? Ich behaupte einfach nur, dass so etwas arrogant ist:

    wer im kopf übersetzt, ist der sprache nicht wirklich mächtig

    Da kommt es mir echt hoch! Das ist doch mal total schwachsinnig. Soviel dazu, dass jemand ganz sicher weiß wie die Sprache von jemand anderes aufgenommen wird!

  24. zapp

    > Das ist übrigens genau das, was Freund
    > Renington mit Snobistisch meint.

    Ja, eine gewisse Überheblichkeit ist aus einigen wenigen Kommentaren herauszuhören. Man ist nicht “besser” wenn man die OV bevorzugt und sich über Leute lustig zu machen, die die Synchro aus welchen Gründen auch immer bevorzugen, ist total daneben.

    > Deutsche Synchronstimmen sind größtenteils
    > so gut, dass sie der Figur genügend
    > Tiefe schaffen.

    Ja, die deutsche Kino-Synchronisation ist grösstenteils wirklich gut. Trotzdem empfinde ich die Originalstimme, bei der sich der Schauspieler komplett in seine Rolle begeben hat, besser, da i.d.R. die Emotionen besser rüberkommen. Das Thema Akzente hast du ja auch selbst angesprochen. Spätestens wenn’s um TV-Synchronisationen geht, sinkt dann aber auch der Synchro-Standard deutlich.

    > Das Gegenteil zu behaupten ist
    > arrogant und vermessen.

    Solche Aussagen finde ich jetzt wieder arrogant. Ich kann nur für mich sprechen, aber bei einer durchschnittlichen TV-Episode übersetze ich im Kopf nicht mehr und mache mir eigentlich gar keine Gedanken, ob Englisch oder Deutsch (und das ist jetzt nicht überheblich gemeint, sondern einfach eine Tatsache). Natürlich kommt es insbesondere bei Spielfilmen manchmal vor, aber ich denke für dem totalen OV-Genuss ist es schon förderlich, wenn der Verständnis-Anteil möglichst hoch ist. Wobei mir auch “La vie en rose” (zwangsweise) im Original sehr gut gefallen hat, obwohl ich gar kein Französisch spreche. Da hat der Sprachklang einfach zum Thema gepasst.

    Aber wie schon häufig gesagt: Das ist Geschmackssache und soll doch jeder die Fassung schauen, die ihm am besten gefällt.

    Eine Eliten-Snob-Diskussion ist IMHO einfach überflüssig und das meiner Erfahrung nach in Mode kommende Bashen der OV-Fans genauso daneben, wie das Belächeln der Synchro-Anhänger. Wie schon mal jemand schrieb: Arschlöcher gibt es überall.

  25. Renington Steele

    Manche Leute können ja nichtmal richtig Deutsch, wie man feststellen muss. Nicht Du, Melanie!

  26. Cineasten-Siggi

    Ich sehe mir grds. alle US-Serien im englischen Original an, weil z.B. Dr. House so eine schön knarzige Stimme hat. Wenn man dann noch weiß, dass der englische Darsteller den amerikanischen Akzent “fälscht”, isses klasse.

    Warum eigentlich werden in deutschen Synchros Ausländer immer mit ihrem total deutlichen Akzenten dargestellt (Russen, Franzosen, Südamerikaner), während Amerikaner hannöversches Hochdeutsch reden?

    Schlimm isses dann, wenn man bei einem unlogischen Wortwitz überlegen muß, wie er wohl im Original lautete und erst dann schmunzeln kann…

  27. Georg

    Stefan, jetzt driftet die Diskussion aber wirklich ab. Ein Statement wie “Aber in 99% der fälle ist die Deutsche synchronisation hervoragend.” ist, nimm’s mir nicht übel, ausgemachter Quatsch. Um eine Übersetzung zu beurteilen, muss man das Original kennen und obendrein in der Lage sein, die Qualität einer Übersetzung beurteilen zu können.

    “Die Filme gibt es auf DVD doch im Orginalton,also ist es absolut unnötig sich über die übersetzung zu beschweren.” Manche Menschen gehen auch gerne ins Kino und würden es dort vorziehen, einen Film nicht in der deutschen Synchrofassung zu sehen. “Hot Fuzz: Zwei abgewichste Profis” muss ich mir zum Beispiel wirklich nicht geben. (Apropos: Hat den jemand in der Synchro gesehen und kann darüber berichten?)

    “In deutschalnd wird Deutsch gesprochen,daher gehört ins kino, auf in Deutschaland verkaufte DVD´s,zund im Fernsehen einzig die Deutsche fassung,die orginalfassung kann man dazu leifern.” In der Schweiz werden Deutsch, Französisch, Italienisch und noch ein paar andere Sprachen gesprochen, im Kino laufen fast alle Filme in der jeweiligen Originalfassung mit Untertiteln (in der Regel in allen drei Sprachen).

    “Aber was sich anscheinend die Leute die meinen wer einen film nicht im orginal guckt,ist dumm erhoffen,nähmlich das filme/serien) nur im Orginalton ohne übersetzung in deutschland erscheinen dazu ein ganz klares nein.” Hier hat niemand behauptet, jemand sei dumm, weil er oder sie Filme in den synchronisierten Versionen präferiert.

    Stefan, nur so als Tipp: Wenn es allgemein um das Thema Sprache geht, wäre es vielleicht keine schlechte Idee, den eigenen Kommentar vor dem Abschicken nochmal zu korrigieren. Und jetzt nenn mich elitär und einen Snob.

  28. Mal Sehen

    @zapp: Ja, du magst recht haben. Das kommt vielleicht genauso arrogant rüber, aber manchmal geht es eben mit mir durch, wenn ich so eine Scheiße lesen muss..

    Natürlich ist es sicherlich möglich stellenweise nicht mehr übersetzen zu müssen, wenn man die Sprache richtig beherrscht, aber das Gegenteil zu behaupten, nämlich dass jemand die Sprache nicht richtig beherrscht, wenn er übersetzen muss, ist so ziemlich der dümmste Verbalfurz, der hier in letzte Zeit abgelassen wurde.

    Jaja, die Hitze… Weicht einen so richtig auf..!

  29. Renington Steele

    >Apropos: Hat den jemand in der Synchro gesehen und kann darüber berichten?

    Perfektes Beispiel. Ich weiß nicht, ob ich Hot Fuzz nach dem ersten Sehen genauso gut gefunden hätte, wie in der Synchronisierten Fassung. Ganz einfach, weil mir viele Mini-Witze entgangen wären, weil ich das ein oder andere Wort nicht weiß.

    Der bekam auch in der Synchro 4 Sterne von mir, dafür brauche ich keinen O-Ton. Den schau ich mir auf DVD sicherlich mal an, aber um richtig in einen Film einzusteigen, müssen die Figuren meine Sprache sprechen. Und es ärgert mich, wenn ich einer Handlung nicht wirklich folgen kann, weil hier und da eine Vokabel fehlt.

  30. Koyaanisqatsi

    Synchros sind, gemessen an Einsatz der Sprecher und Budget, meistens sehr hochwertig und gerade wir hier in den deutschsprachigen Ländern können als Musterbeispiel dafür fungieren, wie so etwas gemacht werden muss, wenn es denn gemacht wird (jeder der bereits eine italienische, spanische oder Ostblock-Synchro eines bekannteren Films miterleben durfte, kann sich hoffentlich vorstellen was ich meine).
    Dennoch variiert die Qualität sehr stark und so griff ich besonders in den Anfangstagen der Asia-Filmwelle vor ein paar Jahren bewusst zu den Original-DVDs, da einige der Anbieter nicht einmal den Original Ton auf die DVD packen wollten – eben nur um den Film richtig “mitfühlen” zu können.
    Bei einem Hot Fuzz ist sowas wiederum nicht nötig – ich habe in Schottland das englische Original gesehen und vor kurzem die deutsche Synchro und meine Lachanfälle wurden nur durch die Tatsache geschmälert, dass ich die Gags (visuell als auch audiovisuell) bereits kannte.

  31. schnutenmaul

    Du sprichst mir aus dem Herzen…kämpfe auch regelmäßig gegen meine Kollegen an. Na ja in einigen Filmen macht das Original ja auch Sinn. Aber so super ist mein Englisch ja auch net :(

  32. Enk

    “In der Schweiz […] laufen fast alle Filme in der jeweiligen Originalfassung mit Untertiteln”

    -> Das ist auch so ein Mythos. Selbstverständlich werden in der (Deutsch-)Schweiz die US-Blockbuster i.d.R. deutsch synchronisiert gezeigt, weil auch der Deutschschweizer selten besser englisch spricht als der Durchschnittsdeutsche (wers nicht glaubt: http://www.pathe.ch, mal das Programm vom größten Zürcher Multiplex in Dietlikon angucken). Ja, es gibt meistens zusätzlich auch Vorstellungen in OmU, aber das gibts in jeder deutschen Großstadt auch.

    By the way, Herr Steele: Wie hieß denn die “international angesehenen Cracker-Gruppe”?

  33. Georg

    “Das ist auch so ein Mythos. Selbstverständlich werden in der (Deutsch-)Schweiz die US-Blockbuster i.d.R. deutsch synchronisiert gezeigt,”

    Wieso Mythos? Du bringst es doch auf den Punkt: Ja, die US-Blockbuster werden immer auch in einer deutschen Synchro gezeigt, aber kleinere Filme (ich erinnere mich da zum Beispiel an “Transatlantic”) laufen meiner Erfahrung nach eher in der Original- als in der Synchronfassung.

    Letztlich hast Du aber recht, in deutschen Großstädten hat man auch eher die Wahl zwischen Synchro- und Originalfassung und Zürich ist mit seinem extrem hohen Anteil von Briten und Amerikanern sowieso eine Ausnahme.

  34. Zapp

    > Das ist auch so ein Mythos.

    Da würde ich doch mal sagen, das ist von Kanton zu Kanton unterschiedlich. Natürlich gibt es viele Blockbuster auch in der Synchron-Fassung, dann läuft nach meiner Berner Erfahrung aber i.d.R. in zwei vollbesetzten Kinos das Original und in einem, für das man noch relativ leicht Karten bekommt, die Synchronfassung. Kleinere Filme laufen extrem selten synchronisiert und die deutschen Fassungen werden i.d.R. als erstes aus dem Programm genommen. Ausnahmen sind natürlich Kinderfilme.

    Heisst das jetzt, dass der Durchschnittsberner besser Englisch kann, als der Durchschnittszüricher? ;-)

  35. Enk

    @zapp: Vielleicht kann der Durchschnittsberner auch einfach nur schlechter Deutsch :) In der Tat ist Bärntütsch für Nichtschweizer ja nochmal ne Runde härter als der Zürcher Dialekt.

  36. Mal Sehen

    Ich finde dieses Schweiterdeutsch toll. Und wenn als Konsequenz auf die ständige Austrahlung des Originaltons hinten sowas bei rauskommen würde, würde ich darauf scheißen was ich bisher schrieb und sofort erlassen, dass überall nur noch OV gezeigt wird!

    So sieht das mal aus.

  37. David

    Noch so etwas, was hier auch erwähnt wurde: Akzente! Guckt mal Lost im Original, ein Dutzend verschiedene, amerikanische und englische Akzente.
    Im Deutschen alles das selbe Hochdeutsch.
    Btw, habe auch schon Anime Serien auf Japanisch mit Englischem Untertitel angesehen, bin mal gespannt, was ihr davon haltet. :-)
    Achja, Apocalypto und Passion of the Christ wollte ich hier mal kommentarlos in den Raum werfen.
    Ich denke, man kann da auch differenzieren. Es gibt Filme und Serien, da stehen die Bilder im Vordergrund, und andere (besonders Comedy), da steht die Sprache im Vordergrund.
    Scrubs, Friends, Simpsons, Hot Fuzz… die Snychro ist einfach Mist, die Hälfte des Humors ist weg, das ist einfach so.
    Nennt mich einen Snob, wenn ihr wollt, aber jeden Menschen der halbwegs des Englischen mächtig ist und sich den Simpsons Film trotzdem auf Deutsch ansieht kann ich nur bemitleiden.

  38. Zapp

    Ja, Berndeutsch ist für Nichtschweizer anfangs schon eine harte Nuss, aber man gewöhnt sich an alles und es ist hilfreich, vorher mal ein paar Jahre im Schwäbischen verbracht zu haben. :-)

    @Mal Sehen:
    Schweizerdeutsch ist super, ich amüsiere mich mittlerweile immer königlich, wenn auf 3sat die schweizer Nachrichten untertitelt werden.
    Deutsche Kinderfilme werden hier übrigens bisweilen auch nochmal synchronisiert, z.B. “De Chlini Iisbär”. Da ist dann auch nix mit Originalfassung.

  39. Jott

    Wie wärs denn mal mit einer Liste der 10 schlimmsten Syncro-Verbrechen?
    Mein Favorit und Tipp für die Liste:
    Der Harte & der Zarte“, darin wurde (wg. Neonaziproblematik) aus Deutschland mal eben Argentinien gemacht…

  40. at Film(blog)tapete

    […] schreibt heute bei den Fünf Filmfreunden sehr viel richtiges über Synchronisationen, das ich nur so unterschreiben […]

  41. al:x

    Ich jetzt auch noch! ;-)

    Zu “ist gut oder schlecht” will ich mich hier nicht äussern, weil das so pauschal wohl nicht möglich ist! Meine Erfahrungen mit OVs haben besonders in den letzten Jahren stark zugenommen. Aus der deutschen Provinz kommend, empfand ich DVDs als ein Segen … endlich konnte ich Filme im Original geniessen. Anfangs war das durchaus auch ein Mittel die Sprache zu erlernen (primär Englisch). Jetzt lebe ich aber seit fast 5 Jahren in Luxembourg und habe ähnliche Erfahrungen wie die schweizer Kollegen gemacht. Will sagen, in Luxembourg gibt es drei Amtssprachen: Französisch, Deutsch und Luxemburgisch. Filme werden primär in der OV mit französischen und niederländischen Untertiteln gezeigt. Kinderfilme sowie die grössten Blockbuster (Harry Potter ja, Oceans 13 nein) gibt es auch noch in Französischer und teilweise Deutscher Fassung.

    Das Ganze hat einen für mich mittlerweile sehr wichtigen Vorteil, viele Filme würde ich nämlich in der deutschen Provinz nie sehen! Hier gibt es regelmässig Themenwochen, in denen sehr gute Filme aus Dänemark, Spanien, Argentinien, Asien u.v.m. laufen. Auf diese hat man in Deutschland oft nur eine Chance auf Festivals, in wenigen Programmkinos grosser Städte sowie später mit etwas Glück oder teuer per Import auf DVD.

  42. Stefan

    “Stefan, jetzt driftet die Diskussion aber wirklich ab. Ein Statement wie “Aber in 99% der fälle ist die Deutsche synchronisation hervoragend.” ist, nimm’s mir nicht übel, ausgemachter Quatsch. Um eine Übersetzung zu beurteilen, muss man das Original kennen und obendrein in der Lage sein, die Qualität einer Übersetzung beurteilen zu können.”

    Nein,denn ich beurteile ja nicht die übersetzung.
    Es ist schlicht unwichtig wie der Film im orginal klingt.

    “Manche Menschen gehen auch gerne ins Kino und würden es dort vorziehen, einen Film nicht in der deutschen Synchrofassung zu sehen.”Und wo ist das Probelm? Dich hindert niemand,dir den Film im Kino im Orginal anzugucken.
    In Amerika laufen die Filme doch in jedem Kino unsynchronieiert.

    Auch in England laufen die filme denk ich im orginal.
    Also ab zum flughafen.

    “im Kino laufen fast alle Filme in der jeweiligen Originalfassung mit Untertiteln (in der Regel in allen drei Sprachen).” Ein Film kann man sich nicht enspannt mit untertiteln angucken,

    “Stefan, nur so als Tipp: Wenn es allgemein um das Thema Sprache geht, wäre es vielleicht keine schlechte Idee, den eigenen Kommentar vor dem Abschicken nochmal zu korrigieren. Und jetzt nenn mich elitär und einen Snob.”

    *EDITIERT: Stefan, noch eine Beleidigung und Du fliegst raus. Verstanden?*

    In Deutschland wird nunmal Deutsch gesprochen,das versteht wenigstens jeder.

    Den Letzten Ami der seine Sprache ordentlci sprechen kann war steve jobs anfang des jahres bei der keynote.

    Ansonsten nuscheln die amis alle.
    Vielleicht sollten ja auch ale deutschen filme nur noch in platt deutsch gezeigt werden.

  43. Batzman

    und eh das niveau hier noch weiter absinkt , noch dumpf deutschtümelnder und noch dümmer wird undr ich mich gezwungen sähe einige kommentare ernsthaft zur löschung einzureichen, mache ich die kommentare hier einstweilen mal zu.

    @Stefan

    Auf Leser wie dich verzichte ich persönlich liebend gern.

    @Allgemein

    Dieses Rumgezicke “Filmsnobs gegen Synchronfans” führt eh nirgends hin.

    Was ich wirklich absolut nicht kapiere: Alle regen sich auf wenn Filme gekürzt werden. Es gibt einen Höllenaufriss weil Grindhouse für Deutschland geteilt wird, jeder Schnitt der FSK bei jedem Drecksfilm wird (zurecht) als Eingriff in die künstlerische Integrität des Werkes gegeisselt und gesagt der Regisseur sollte das recht haben seinen Film so zu präsentieren wie er möchte – Alles schön und richtig. Aber dann darf es euch nicht scheissegal sein, wenn eine Synchro den Film
    verfälscht und entstellt. Woher kommt diese trotzige Verteidigung jeder noch so verkackten Synchro die billigst im Akkord runtergeholzt wurde, damit der Film seinen Releasetermin einhalten kann. Was ist da mit der Integrität des Werkes?
    Was ist da mit der Unantastbarkeit der Vision des Regisseurs? Wenns um den Ton geht (und Synchro ist mehr als nur Sprache, es ist auch der Soundmix der oft verändert wird) ist euch plötzlich völlig egal ob irgendein Synchronautor den Sinn verdreht oder durch Unwissenheit die Aussagen des Films verändert.

    Sorry aber da passt was nicht zusammen.

    Kriegt eure Komplexe in den Griff Leute und kümmert euch lieber drum, daß die Synchros nicht den Inhalt verfälschen. Denn auch wenn ich lieber O-Fassungen schaue, weiß ich genau, daß die meisten auf die Synchro angewiesen sind und die sollte deswegen auch gut sein und sich dem Original annähern.

    Weiter gehts das nächste mal.

    Creutz

  44. Nerdcore — links for 2007-07-16

    […] F5 – Pro Synchro Dennoch ziehe ich – vielleicht nicht jede, aber doch einige – Synchronfassung dem Original vor und es wird Zeit, dem Originalversionssnobbismus Einhalt zu gebieten. Jawohl. […]

  45. Herschel

    also je nachdem wie kreativ die übersetzer sind, können filme auch enorm gewinnen.

    z.b. “the stöned age”, der im original nicht weit so amüsant war wie in der synchronisierten fassung.

  46. Patrick

    Ich finds ganz schön unverschämt, wenn hier behauptet wird, dass man Komplexe hat, nur weil man Filme meistens in der Übersetzung schaut.
    Ich weiß ja nicht, wies Euch geht, aber ich persönlich hab nicht die Zeit mir jeden Film zweimal anzuschauen und halte es daher lieber wie René: Lieber einmal auf deutsch gesehen und mitgefühlt, als einmal auf englich, die Hälfte nicht geblickt und sich vornehmen müssen, den “irgendwann nochmal in Ruhe zu schauen”… was man dann eh nie macht.

    “Clerks” z.B. fand ich trotz guter Englischkenntnisse wirklich sehr schwer zu verstehen, weil so schnell und viel gesabbelt wird :-) Aber nach dem dritten Mal gings dann auch ohne Untertitel lesen.

  47. Batzman

    @herschel

    Das mag im Einzelfall sogar sein, ist aber nicht Aufgabe der Synchro. Wenn man einen Film als kreatives Werk respektiert, muß eine Übersetzung sich dem Original so weit es geht annähern. Die tollen Ideen des Übersetzers haben nichts darin zu suchen, weil es nicht sein Kunstwerk ist. Selbst wenn er es verbessern würde, hat er dazu kein Recht, seine Aufgabe ist eine deutsche Version zu schaffen, die sich im guten wie im schlechten der Vorlage annähert.
    Ein Buchübersetzer darf auch nicht einfach Kapitel umschrieben, weil er die Vorlage blöd findet und selbst viel bessere Ideen hat.

    @patrick

    Die Komplexe bezogen sich nicht darauf, das Leute Filme lieber in der Synchro gucken, sondern darauf, daß viele sich alleine dadurch daß man Filme lieber in der OF schaut angegriffen fühlen und mit dummen Unterstellungen gucken. Wer kein Englisch kann ist natürlich auf eine Synchro angewiesen – es bleibt dennoch dämlich, andere als Filmsnobs zu bezeichnen oder ihnen zu unterstellen, daß sie die Filme ja nur als OF gucken um sich wichtig zu machen. Und vor allem würd ich als jemand der uf Synchros angewiesen ist, wollen daß diese so gut wie möglich sind und nicht trotzig jeden Mist verteidigen.

  48. Chilli

    @MalSehen:
    Das Statement mit der Übersetzung war evtl. ünglücklich formuliert. Was ich meine (und ich denke Batz auch) ist, dass der Prozeß des Übersetzens augenblicklich passieren sollte und nicht einige Sekunden dauern darf, sonst artet der Filmgenuß in Arbeit aus. Natürlich findet eine Übersetzung statt, keine Frage.

    Wieviel Relevanz man einer Synchro zuspricht hängt, denke ich, auch damit zusammen, wie man zum Film selbst steht.
    Wird der jeweilige Film als Kunstwerk angesehen, als Mittel um Geld zu verdienen, als einfache Entertainmentkost, die schnell wegkonsumiert wird.

  49. Zonk

    Lieber Batzman, vielen Dank für Deine Ergänzung! Sorry, das mit den eingebildeten Snobs ist billig und polemisch (klar, muß ich ja jetzt sagen, weil ich wohl zu den O-Ton-Verfechtern gehöre ;) ).

    Ernsthaft: Die Sache mit der Synchro ist eine ziemlich zwiespältige Angelegenheit. Ich will daher der Synchro ihre Existenzberechtigung nicht absprechen. Will man den Film in Deutschland einem breiten Publikum präsentieren, funktioniert O-Ton nicht (ich vernachlässige mal die Filme mit nicht-englischem O-Ton); und Leute, die die Orginalsprache zwar beherrschen, aber sich dazu konzentrieren müssen, wollen sich vielleicht auch mal entspannen und “nur berieseln” lassen.
    Untertitel sind ein schlechter Kompromiss – ein Film ist ein Film und kein Hörbuch. Wenn ich nicht mehr auf das Bild gucken kann, beraube ich zwar den Schauspieler nicht mehr seiner Stimme, dafür aber seiner restlichen schauspielerischen Talente.
    Gegen gut gemachte Synchronisationen ist imho nix einzuwenden; das Problem dabei: Sie sind unheimlich selten. In wenigen, wohltuenden Ausnahmen hat die Synchro-Stimme Filme bereichert – weil der Tonfall der Orginalstimme so überhaupt nicht zum Charakter passen wollte. Meist jedoch ist die Synchronisation die zweite Wahl, weil sie eben wegen des Zwangs zur Zeitsynchronität Kompromisse machen muß: Deutsche Sätze sind einfach länger als Englische.
    Schlimm ist auch, wenn die Synchrosprecher versuchen, mit der Stimme übertrieben zu schauspielern (auch das passiert nicht immer, aber leider immer noch viel zu oft): Man hat den Eindruck, sie würden den Zuhörer (der ja eigentlich auch Zuschauer ist) für so gefühlsblind halten, daß sie die Emotionen in der Stimme dermaßen übertreiben müssen.
    Klar, daß Dinge wie Dialekt oder Wortwitz nur zu häufig auf der Strecke bleiben, weil es einfach kein entsprechendes Pendant im Deutschen gibt. (Auch hier gibt es wohltuende Ausnahmen, aber beim Löwenanteil ist dem leider so)

    Mein Fazit: Übersetzen ist eine Kunst, kein automatisch ablaufender Automatismus. Die Zeitsynchronität steigert die Anforderungen an diese Kunst. Auch die passende Wahl der Sprechers, der von Stimmlage her zum Charakter passen muß, ist eine Herausforderung. Und zuletzt muß der Sprecher den Audio-Part der schauspielerischen Leistung des Vorbilds auf (mindestens) dessen Niveau bringen. Diese hohen Anforderungen stellen in Summe eine Hürde dar, welche leider sehr viele Synchronisationen reißen.
    Deshalb: Pro O-Ton. Und wer es sich mit dem Verständnis leichter machen möchte, der sehe sich davor oder danach die Synchronisation an.

  50. lebowski

    früher waren deutsche synchronisationen oft besser (bud spencer filme, western …).
    aber heute geben die sich null mühe. wenn ich mir den simpsons film nur auf deutsch angucken könnte würde ich garnicht reingehen.

  51. RANDPOP

    Linkgewusel 18.07. – Sat1 Rendite – Grundgesetz Für Schäuble – JuSos Hessen-Nord – Lucida Font – Blog-Einsteiger-Tipps – Tagesschau-Blog – Second Life Hype…

    Sat1: Wie machen wir mehr Rendite?
    Gestern war dies so ziemlich DAS Thema in den Medien und in der Bruder‑ und Schwesternschaft der Blogger. Sat1 streicht etliche Nahezu-Irgendwie-Nachrichten-Formate aus dem Programm. Nicht nächste Woche, ni…

  52. Abspannsitzenbleiber

    Bei der ganzen Diskussion kommen mir die Untertitel ein bisschen zu kurz. Man muss die Sprache der Originalfassung gar nicht unbedingt beherrschen, um einen Film genießen zu können. Ich finde UTs eine prima Einrichtung! Und wer behauptet, vom vielen Lesen würde man nichts mehr vom Film sehen können: Sowas kann man üben. Wenn’s wirklich so wäre, dann dürften an Autobahnen auch keine Beschilderungen mehr stehen, weil dann keiner mehr auf die Straße schauen könnte.

  53. Al Gore

    Guter Beitrag! Mich nervt auch dieses ewige “Ist auf englisch viel besser”-Gequatsche. Am besten als erste Antwort, wenn ich erzählt habe, dass ich im Kino war. Runtergeladene Filme sind ja sooo toll, v.a. auf englisch!

  54. Dangermaus

    @mal sehen, Beitrag 19

    Blödsinn #2: Jeder der nicht gebürtig der englischen Sprache mächtig ist und nicht jahrelang in einem englischsprachigen Land gelebt hat, kann fließend sprechen und muss trotzdem oft im Kopf übersetzen. Das Gegenteil zu behaupten ist arrogant und vermessen.

    ich behaupte an dieser stelle AUSDRÜCKLICH das gegenteil. weder bin ich gebürtig der englischen sprache mächtig, noch habe ich jahrelang in einem englischen land gelebt. ich unterhalte mich fliessend in englisch, und ich übersetze NICHT im kopf mit.

    niemals.

    PS: selbst bei okayer synchro geht was verloren, siehe simpsons…

    spider-pig, spider-pig, does whatever a spider-pig does

    vs.

    spider-schwein, spider-schwein, macht was immer ein spider-schwein macht

    rythmus stimmt nicht, und wir sagen im deutschen ja auch “spider-man”, nicht “spider-mann”, oder?

  55. Mal Sehen

    Dass ich das relativiert habe, ist scheinbar untergegangen, nes pas? Das macht die Hitze und dumme Aussagen anderer, die mich dazu verleiten lassen zwischendurch die Zügel meiner inneren Kampfsau lockerzulassen!

  56. mc in da house

    Vorweg gesagt sein sollte, daß (g u t) synchronisierte Filme durchaus Ihre Daseinsberechtigung haben. Ob ich nun synchronisiert oder lieber OT schaue, ist reine Geschmackssache. Und daß die Mehrheit der Filme in dt. Kinos wirklich gut synchronisiert ist, kann kaum einer bestreiten, der schon mal in den Genuss Osteuropäischer Versuche gekommen ist (wie bereits an anderer Stelle erwähnt). Meist werden a l l e Schauspieler (von der Oma bis zum Kleinkind) von e i n e r Person (überwiegend männlich) gesprochen, und zu allem Überfluß läuft im Hintergrund noch die original Tonspur.
    So, und jetzt mal alle “ich kann einen Film im englischen OT schauen, ohne übersetzen zu müssen“ vorgetreten. Wer die folgenden kurzen Sätze / Begriffe übersetzen kann, ohne auch nur e i n e Sekunde nachdenken zu müssen, bekommt von mir eine 1+ mit (wahlweise) einem Sternchen/Smiley:
    “Maheidsburstin” /
    “Kinyegeemesumthinfurrit?”/
    “Stoatin Aff The Grun”….

  57. al:x

    Hm … hier hättest du jetzt besser ein Audio File verlinkt und dann Angebote für Übersetzungen einholen sollen … so ist es unfair ;-)

  58. mc in da house

    Okay, stimmt schon, da ich aber… ähem…eher zu den “Internet-Legasthenikern“ gehöre, könnte das meine Fähigkeiten übersteigen ;o) Um ehrlich zu sein, habe ich das auch keinem Film entnommen sondern aus eigener Erfahrung gesprochen (Familie in Schottland). Vllt. Finde ich noch einen passenden Link im Netz…
    Was ich aber eigentlich damit andeuten wollte, es wird nicht in allen Filmen “Oxford English“ gesprochen, genauso wenig wie in allen dt. Produktionen lupenreines Hochdeutsch zu hören ist. Man kann einfach nicht pauschal behaupten, daß man alles versteht ohne seine liebe Müh zu haben.

  59. Hans Maulwurf

    ich sach einfach mal, dass man mit net “guten” synchro noch was rausholen kann. beispiele gefällig? “ein ausgekochtes schlitzohr” oder auch “die zwei”! na gut, zu der zeit war man auch um keinen kalauer verlegen, aber das gehörte halt zu den filmen. :D

  60. DonsTag » Schimpftirade und Schildkröten für René

    […] Gehirngrütze auch bei den Fünf Filmfreunden nicht zurückhalten konnte und sich tatsächlich  für synchronisierte Filme und Serien aussprach. Was für Drogen muss man da denn genommen haben? […]

  61. Kommentar

    Was mich an Synchronisationen vor allem stört, ist die offenbar kleine Zahl an Sprechern. Wenn ich in verschiedenen Filmen mit verschiedenen Darstellern plötzlich die gleiche Stimme höre, nervt es einfach. Ich zitiere mal aus Wikipedia über den Sprecher Thomas Danneberg:

    “Danneberg leiht als Synchronsprecher seine Stimme Stars wie Arnold Schwarzenegger (Standardstimme), Terence Hill (Standardstimme), Sylvester Stallone (Standardstimme), John Cleese, Dan Aykroyd, Adriano Celentano, Nick Nolte, John Travolta, Michael York, Rutger Hauer oder Dennis Quaid. Im dritten Teil von Stirb langsam hat er Bruce Willis seine Stimme geliehen, der normalerweise von Manfred Lehmann gesprochen wird.”

    ‘tschuldigung, aber *das* soll nicht nerven?

    Ich verbinde einen Schauspieler mit seiner Stimme. Wenn ich aber die gleiche Stimme bei verschiedenen Schauspielern sehe, fühle ich mich verarscht. Das ist genau so nervig wie plötzlich wechselende Stimmen in einer Serie. Bei Star Trek TNG hatte Patrick Stewart von einer Season zur anderen eine neue Stimme und bei den Simpsons ist die wirklich sehr gute Elisabeht Volkmann nicht durch Anke Engelkes Kratzstimme zu ersetzen. Das sind für mich alles Gründe, warum ich Synchronisationen nicht ausstehen kann. Das ist Zuschauerverarschung!

  62. Martin (n anderer)

    Naja, die neue Marge-Stimme von Frau Engelke hält sich jedenfalls näher am Original, als es die ehemalige, deutsche Stimme tat…reine Geschmacks- und Gewöhnungssache. Mir gefällt sie auch nicht. Naja, und irgendwie find ich den deutschen Trailer mit dem “Spider-Schwein” wirklich lustig. Vielleicht auch gerade wegen dem Denglisch.
    Jedenfalls gibts massig Filme mit hervorragender Synchronisation:
    Herr der Ringe, Harry Potter (bis auf Dumbledor im fünftem Teil ;)), Rätselhafte Ereignisse, wobei der Titel hier schon schlecht übersetzt wurde…
    Es kommt, find ich, oft auf den Film selbst an…Fargo oder The Straight Story z.B, fand ich auf Englisch richtig gut, während bei Butterfly-Effect oder Adaption einfach keine Stimmung aufkam (im Gegensatz zur Synchronisation), weil sich mein bisschen Hirn mit Sprache rumzuschlagen hatte, anstatt mit dem Inhalt.
    Ok, Butterfly Effect ging grad noch, aber spätestens bei Adaption oder “O’ Brother where are thou” geht bei gut-durchschnittlichen Schul-Englisch einfach zuviel flöten :(

  63. markus

    na wunderbar, und ich dachte schon, mit dieser meinung stünde ich alleine da.

    allerdings, wenn den film kenne, mach ich mir auch gerne den spaß, ihn auf englisch nochmal zu schauen. außerdem: wer englisch kann, merkt in der regel auch, wenn eine synchro in die hose gegangen ist und kann sich bestimmt schon denken, was eigentlich gesagt werden sollte, aber nicht richtig rüberkam.

  64. Musiker

    Mit Synchros ist es wie mit neuen Arrangements von Oldies. Manchmal können sie ein mäßiges Original aufpeppen (Beispiel, die Bob Dylan Titel, die in den Coverversionen interessanter wirken), manchmal sind sie Verschlimmbesserung.
    Bei Synchros das gleiche. Manche sind auf einem Qualitätslevel mit dem Original, manche haben kleine Mängel (Skrek 1, wo man das Duloc Lied übersetzte “Wir haben Regeln hier, wie es uns gefällt”, obwohl sich “Wir haben Regeln hier, an die sich jeder hält” auch gereimt hätte und besser gepasst hätte), manche kommentieren (wenn Schweinchen Dicks deutsche Stimme versucht, Gewaltszenen zu relativieren) und manche versuchen nur zu erreichen, dass die Dialoge leidlich zu den Bildern passen.

  65. ännaaa

    schöne disskussion hier!!

    ich mach ein uniprojekt zum thema schlecht-synchronisierte filme…un wir machen am ende quasi ne rang liste der schlechtesten….wir haben schon einige, aber vllt haben wir welche übersehen?!? wär cool, wenn ihr hier einfach auflisten könntet, welche filme (auch serien) eurer meinung nach schlecht synchronisiert sind!

    danke danke

  66. F5 — Pro-Synchro reloaded

    […] ich muss das Fass nicht wirklich nochmal aufmachen, aber als ich eben über die „25 creepiest Lines in […]

  67. ø

    Warum geht es hier eigentlich nur um englischsprachige Filme? Ich schaue mir ALLE Filme im Original an, also auch Filme aus europäischen und asiatischen Ländern. Nicht nur wegen Klang, Tiefe und Gefühl für das Gezeigte, sondern aus RESPEKT vor Schauspieler und Werk. Synchronisation ist der wahre Snob; der Beginn von Intoleranz und faulheitskonformer Verblödung. Wer einen nicht aus Deutschland stammenden Film auf Deutsch schaut ist nicht nur ignorant, sondern hat auch den Film nicht gesehen!

  68. Bernd

    Zu dem vorigen Kommentar:

    ” Wer einen nicht aus Deutschland stammenden Film auf Deutsch schaut ist nicht nur ignorant, sondern hat auch den Film nicht gesehen!”

    Möglicherweise liegt es daran das man die Sprache nicht kennt,
    ist nicht jeder so Sprach gewand und überheblich wie du
    den anderen (.-) gegenüber !!!

    ………………………………………………………………………………………………..
    Zum Pro Synchro Artikel

    Ein sehr guter Artikel, auch ich bin ein Verfechter der Deutschen Synchronisation, zumal ich manche deutschen Synchronstimmen
    fast besser als das Original gefallen.

    Z.Bp. ziehe ich mir die Deutsche Synchro ” Das Leben des Brian”
    dem englischen Original vor, auch weil ich !!! kein englisch kann
    und lernen werde ich es nur um einen Film im Original
    zu hören auch nicht.
    Finde die deutschen Stimmen bei den Simpsons Super und
    mir gefallen sie. Kann übrigens nur schmunzeln wenn sich
    alle auf Bücher Neuerscheinungen im Original stürzen,
    auch weil es was darstellen soll, selbst wenn ich Englisch könnte,
    würdemich nach wie vor auf die Übersetzung freuen.

    Ob die Engländer sich genauso auf Filme und Bücher im Original stürzen?…………..

  69. Bernd

    Zitat: “zumal ich manche deutschen Synchronstimmen…”

    So sollte es heißen:
    Ein sehr guter Artikel, auch ich bin ein Verfechter der Deutschen Synchronisation, zumal mir viele deutschen Synchronstimmen
    besser als im Original gefallen.

  70. Bernd

    Muß noch was zum Kommentar 64 loswerden

    ein Zitat daraus: “Warum geht es hier eigentlich nur um englischsprachige Filme? Ich schaue mir ALLE Filme im Original an, also auch Filme aus europäischen und asiatischen Ländern………………….
    Wer einen nicht aus Deutschland stammenden Film auf Deutsch schaut ist nicht nur ignorant, sondern hat auch den Film nicht gesehen!”

    Wenn einer verblödet scheint dann du, soviel
    Arroganz denen gegenüber die eine Übersetzung mögen tut fast weh.

    Übrigens ist Deutschland nicht das einzige Land in dem Deutsch gesprochen wird, aber das scheinst du nicht zu wissen.

    Stelle mir gerade vor wie du einen Japanischen Film nur im Original siehst
    und bei Muschi, Muschi an die Deutsche Übersetzung denkst……………

  71. ø

    Von euch lustigen Kulturbanausen hat wohl noch nie jemand was von UNTERTITELN gehört? Ausserdem können einem die Synchronstimmen nur dann besser gefallen, wenn man sie besser kennt als die Originalstimmen; wärt ihr mit den Originalstimmen aufgewachsen, dann gäbe es nichts dümmeres, absurderes und unangebrachteres als eine Synchronstimme, egal wie “passend” sie auch sein möge!

  72. ø

    Wie wär’s mit UNTERTITELN?

  73. Ordog

    Synchronfassungen rauben Film/Serie/Game oft Inhalt, Spannung, Emotion und sind, egal wie aufwendig oder professionell gemacht, teilweise bis ins unkenntliche, verfälscht. Was auch von Vorteil sein kann! aber eben nicht immer. Es lohnt sich zumindest den Piloten einer Serie erst im Original und dann auf Deutsch zu sehen wenn das Englische spezifische Probleme hat.

    Aktuelles Beispiel: Big Bang Theory. Als ich nach 2 Jahren ohne TV, in einem Hotel die deutsche Synchro gehört habe war ich wirklich schockiert wie sehr die Charaktere verändert wurden.

    Sheldon ist ein sarkastischer, unsympathischer soziopath im gegensatz zu dem liebenswürdig überheblichen soziopath im original! ;) Die Dialoge sind sowas von flach das es an gute zeiten schlechte zeiten erinnert. Was soll das?

    In der deutschen Variante werden negative Vorurteile gegenüber Akademikern/”Intellektuellen” zelebriert, die Charaktere als Problemfälle dargestellt deren Leben gerade noch als Hintergrund für lahme witze genügt.
    Im Original sind die Charaktere zwar “nerds” und sozial unfähig aber sympathisch und nachvollziehbar. Was eine synchro ausmachen kann ist manchmal schon erschreckend,

    Das ist vieleicht ein extremes Beispiel, aber wenn man die Möglichkeit hat würde ich jedem empfehlen sich das original anzuschauen.
    Wenn eine Serie manchmal platt und charmelos wirkt dann liegt es häufig an der synchro. Nicht immer, es gibt auch Charaktere die von einer Synchro nur profitieren, aber eben häufiger als man vermutet.

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    fromdirectorstevenspielberg:

    Whoever created this: thank you!!

    Haha! Well done!

    11/27/14

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    That lightsaber sound lol


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    11/16/14

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    pennyfornasa:

    Putting The Cost Of The ESA’s Rosetta Mission In Perspective

    "So what do we get for our €1.4bn? Rosetta is both an astounding feat of engineering (catapulting a tonne of spacecraft across millions of kilometres of space and ending up in orbit around a comet just 4 km across) and an extraordinary opportunity for science (allowing us to examine the surface of a lump of rock and ice which dates from when the Solar System formed).

    Like a lot of blue-skies science, it’s very hard to put a value on the mission. First, there are the immediate spin-offs like engineering know-how; then, the knowledge accrued, which could inform our understanding of our cosmic origins, amongst other things; and finally, the inspirational value of this audacious feat in which we can all share, including the next generation of scientists.

    Whilst those things are hard to price precisely, in common with other blue-skies scientific projects, Rosetta is cheap. At €1.4bn, developing, building, launching and learning from the mission will cost about the same as 4.2 Airbus A380s—pretty impressive when you consider that it’s an entirely bespoke robotic spacecraft, not a production airliner. On a more everyday scale, it’s cost European citizens somewhere around twenty Euro cents per person per year since the project began in 1996.

    Rosetta has already sent us some stunning images of Comet 67P/Churyumov–Gerasimenko and today’s landing will, with any luck, provide us with our first close-up glimpse of the chaotic surface of this dirty snowball. If you’re a sci-fi fan, then, you might consider the mission to have been worth its price tag just for the pictures. The total cost for the Rosetta mission is about €3.50 per person in Europe; based on the average cinema ticket price in the UK (€8.50), it has cost less than half of what it will cost for you to go to see Interstellar.”

    Via Scienceogram: http://scienceogram.org/blog/2014/11/rosetta-comet-esa-lander-cost/

    Find Out How Budget Cuts Canceled NASA’s Own Comet Landing Mission: http://www.penny4nasa.org/2014/11/11/how-budget-cuts-canceled-nasa-own-rosetta-comet-landing-mission/

    11/15/14

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    i never wanted this to end

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    Life is too short to be holding on to old grudges

    10/20/14