Ich stelle mal eine sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr gewagte These auf. Und ich meine damit eine wirklich über alle Maßen sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, gewagte Theorie.
Uwe Boll etabliert sich als okayer Regisseur.
Denn, nachdem schon der Trailer zu „Postal“ bei uns auf gar nicht mal so wenig Gegenliebe stieß, muss ich sagen, dass der Trailer zur Spieleverfilmung „In The Name of The King (Dungeon Siege)“ zwar ein einziges „Herr der Ringe“-Rip Off ist, dabei aber gar nicht mal so schlecht aussieht. Die weiteren Gründe sind Ray Liotta, Jason Statham, Matthew Lillard, Ron Perlman und Burt Reynolds.
- Renington Steele •
- Juli 18th, 2007 •
- 21 Kommentare



























Verstehe, was du meinst…
Aber die Besetzung…
Statham und Liotta in so einem Film, das wirkt irgendwie falsch, deplatziert…
Kommentar #1 von Jott am 18.07.2007 um 23:51 Uhr
In der Tat eine extrem gewagte These. Ich finde den Trailer grottig. Wirkt zwar auf den ersten Blick ganz neckisch, aber alle Akteure sehen aus, wie Schauspieler, die in altertümliche Klamotten gesteckt wurden. Dass auch die Haare und ein verwittert geschminktes Gesicht zu einem gelungenen und vor allem glaubwürdigen Outfit gehören, hat weder Uwe Boll noch der Maskenbildner verstanden. Und das “Life … has never been so exciting.” am Ende von Ray Liotta könnte die neue Definition von phoning it in werden.
Kommentar #2 von Georg am 19.07.2007 um 00:17 Uhr
Ich glaube fest an Uwe Boll. Man konnte wenigstens über seine letzten Filme lachen. Aber wenn der Mann leidenschaftlich dabei ist und wirklich am Schaffen (macht mal drei-vier Filme im Jahr) wie aus diversen Interviews hervor geht, so sei ihm der Erfolg von meiner Seite vergönnt. Er scheint zumindest irgendeine Abart von Vision zu haben… und sowas befürworte ich generell.
Kommentar #3 von Koyaanisqatsi am 19.07.2007 um 01:38 Uhr
Hmm, bis zu den Kampfszenen sah der Trailer in der Tat okay aus. Aber dann…
Kommentar #4 von danield am 19.07.2007 um 03:18 Uhr
Jagut… Trailer reißt mich jetzt nicht so, aber Jason Statham und Matthew Lillard!!
Gekauft.
Kommentar #5 von Mal Sehen am 19.07.2007 um 08:54 Uhr
“Uwe Boll etabliert sich als okayer Regisseur”
Sagen wir mal so: Er scheint immer mehr Geld für CGI und Gagen zur Verfügung zu haben…
Kommentar #6 von Jott am 19.07.2007 um 09:04 Uhr
Nein macht es nicht, sagt nicht das Uwe Boll auf dem Weg ist okay zu sein. Wenn ich mir nur die Kurzbeschreibbung zu Postal durchlese, kann ich nicht aufhören zukotzen.
Und alle Filme von Ihm auch die ersten Machwerke, wie German Fried Movie, sind Scheisse Pur. Und von den anderen wie Heart of Amercian wollen wir garnicht erst sprechen.
Das ist noch nicht mal mehr Trashkino, das ist wirklich ein Eimer Scheisse. Über so was kann man noch nicht mal mehr lachen.
Kommentar #7 von Actionman am 19.07.2007 um 10:42 Uhr
@Actionman: Kann man. Tut man. Nicht so subjektiv denken – schmerzt nicht.
Kommentar #8 von Koyaanisqatsi am 19.07.2007 um 10:51 Uhr
@Koyannisqatsi… doch Uwe Boll tun weh und es schmertz, hab wirklich versucht ein paar seiner Werk bis zum Ende zuschauen, aber es geht nicht.
Ich wollte mir so gar eingestehen das er mit der Zeit besser wird. Aber er lernt nichts dazu.
Sorry das ich wie ein verhetzer alter Sack klinge aber bein uns UWE. Sehe ich Rot.
And Now for Something Completely Different :D
Kommentar #9 von Actionman am 19.07.2007 um 11:07 Uhr
Finde auch, dass Statham (zumal vom Outfit her noch gefördert) da mal ga nicht reinpasst….
Kommentar #10 von Maik am 19.07.2007 um 11:40 Uhr
Was ein gut geschnittener Trailer doch für einen Unterschied macht. Alles, was man zuvor an Promo-Reels von ItNotK zu sehen bekam, sah deutlich trashiger aus. Brilliant ist an Boll jedoch nur die Tatsache, dass er einen guten Casting-Director hat, der “Stars” dazu bringt ihre drehfreie Zeit mit diesem Müll zu füllen. Scheinbar hat sich das aber mittlerweile auch in Hollywood rumgesprochen. Finden sich doch in allen Post-Dungeon-Siege-Boll-Machwerken keine “großen” Namen mehr. Sieht man mal von Ralf Möller und Till Schweiger ab… haha.
Kommentar #11 von justus_jonas am 19.07.2007 um 11:53 Uhr
Nun gut…. spannende Bilder und der Film könnte ganz interessant werden.
ABER:
Ein typischer 05/18 Trailer. Alleine der Anfang… wieviele Trailer gibt es bitte, die mit “In a time…” anfangen??
;-)
Kommentar #12 von Turntablerocker am 19.07.2007 um 12:51 Uhr
Na klar ist das alles 08/15… aber für Boll ist 08/15 eben überüberdurchschnittlich… für einen boll wohlgemerkt…
Kommentar #13 von Renington Steele am 19.07.2007 um 13:08 Uhr
Der Trailer sieht tatsächlich nach unerwartet *passabler* Genre-B-Ware aus.
Was ihn aber vor allem aufzeichnet, ist ein wirklich prachtvoll reinstessentieller Trailertext:
“In a time … when x and y … One Man … must fight … against … powers of darkness … for his people, … for freedom … for love.”
In derartig potenziert undifferenzierter Unoriginalität ist das schon sehr schön :-)
Kommentar #14 von Christian am 19.07.2007 um 13:21 Uhr
“Finden sich doch in allen Post-Dungeon-Siege-Boll-Machwerken keine “großen” Namen mehr. Sieht man mal von Ralf Möller und Till Schweiger ab… haha.”
Danke für diesen Kommentar! Ich musste wirklich richtig lachen. :-)
Kommentar #15 von Osiris am 19.07.2007 um 15:34 Uhr
Da ich eine neue Fantasy-Welle wie die der 80er herbeisehne (hey, einige davon waren wirklich, wirklich gut: Conan the Barbarian, the Princess Bride, Willow, etc.) bekommt jeder Post-HdR-Film von mir auf jeden Fall eine grüne Karte. Erstmal. Aber bisher wurde ich weitestgehend enttäuscht (Eragon, Terabithia, etc.)
Kommentar #16 von Koyaanisqatsi am 19.07.2007 um 15:46 Uhr
@14: Daran dachte ich auch. Erinnert mich an den Trailer zu “Comedian”:
youtube.com/watch?v=fVDzuT0fXr...
Darüber kann ich mich immer noch schlapplachen.
Kommentar #17 von Flusskiesel am 19.07.2007 um 17:19 Uhr
Ein Trailer macht noch keinen Film…
Kommentar #18 von DOn am 19.07.2007 um 21:45 Uhr
Apropos Uwe Boll. Was sagt die Leserschaft denn zu seinem blutigen Gore-Streifen “Seed”. Das sieht nun wirklich trashig aus…
joblo.com/arrow/index.php?id=8...
Kommentar #19 von Turntablerocker am 19.07.2007 um 22:58 Uhr
Für alle, die jetzt tun, als ob das was werden könnte:
Boll ist ein eindrucksvoller Beweis dafür, dass man eben nicht automatisch besser wird, wenn man etwas oft macht.
Das good fella Ray Liotta sich für so eine Scheiße hergibt, zeigt mir, dass Schauspieler auch nur arme Schweine sind, die Geld verdienen wollen.
Kommentar #20 von Theodor am 20.07.2007 um 13:48 Uhr
ach du scheisse! kann her boll mal bitte eigene lösungen für visuelle problemstellungen entwickeln und nicht jede zweite einstellung 1 zu 1 von jackson klauen!?
ich verstehe nicht, was euch bei dem trailer dazu verleitet hat, boll besserung zu atestieren. die problemkinder “falsche besetzung” und “schlechte kostüme” sind immernoch da.
Kommentar #21 von jAnsen am 21.07.2007 um 23:53 Uhr