Review

Death Proof

Standard, 20. 7. 2007, Batzman (Oliver Lysiak), 54 Kommentare

„Well, Pam… Which way you going, left or right? „

Originaltitel: Death Proof
Herstellungsland: USA 2007
Regie: Quentin Tarantino
Darsteller: Kurt Russell, Rosario Dawson, Vanessa Ferlito, Jordan Ladd, Rose McGowan, Sydney Tamiia Poitier, Tracie Thomas

[rating:3]

Death Proof

Stuntman Mike (Kurt Russel) ist ein verschrobener Zeitgenosse. Mit raubauzigen Charme und einem welkenden Killer-Smile gesegnet, kurvt er mit seinem alten Stuntauto durch Texas und spioniert Frauen hinterher. Bisweilen schafft er es sogar sich als Mitfahrgelegenheit anzudienen, was für die Frau dann unerfreulich endet.

Denn Mike ist mehr als nur ein bißchen meschugge. Er zieht einen besonderen Kick daraus, sein gegen Crashs verstärktes Auto als Waffe einzusetzen um schöne junge Frauen umzubringen.

Eines Tages gerät er dabei allerdings an die falschen Frauen. Denn seine letzten Opfer sind selbst Stuntfahrerinnen…

Hier ist nun der extra für den ausseramerikanischen Kinoeinsatz nochmal umgeschnittene und auf volle Kinolaufzeit gebrachte Film des vormaligen Grindhouse-Projekts von Tarantino und Rodriguez.

Weil die dreistündige Integralfassung, mit extra gedrehten Trailern im Grindhouse-Style an den US-Kinokassen eine furchtbare Bauchlandung hinlegte und eher gemischte Kritiken erhielt, entschloss man sich die Filme ausserhalb der Staaten gleich einzeln zu vermarkten.

Tarantinos Roadkill(er)-Film macht den Anfang, im nächsten Monat folgt dann Rodriguez Splatter-Attacke „Planet Terror“. Machen wir es kurz. „Death Proof“ ist ein toll besetzter, witziger und streckenweise sehr rasanter 70min Film, der sich gekonnt an die Sleaze-Streifen der 70er Jahre anlehnt und sie teilweise sogar wörtlich zitiert. „Gone in 60 Seconds“, „Vanishing Point“ aber auch Selbstjustiz-Klassiker wie „Last House on the left“ finden hier in der Story, dem ausgeblichenen Look und der Tarrantino-typisch lässigen Musik ihre Entsprechung.

Der Film hat nur einen Haken: Er geht 127 Minuten.

Das sind 40 Minuten mehr als die gekürzte Fassung, die im Grindhouse-Double-Feature zu sehen ist und von der einige Kritiker schon meinten, sie hätte gravierende Längen.
Was man natürlich alles wegwischen kann, wie jede Kritik am Film in dem man behaupten würde, daß auch die 70s Vorbilder bisweilen eine schleppende Dramaturgie hatten und unnütze Dialogszenen einbauten um auf die vorgeschriebene Mindestlänge zu kommen, die sie brauchten um als richtiger Spielfilm vermarktbar zu sein.

Kleinere Spoiler Ahead.

Aber Hommage hin oder her, es besteht keine Notwendigkeit sich an den schlechten Filmen des Genres zu orientieren oder die Langeweile damit zu entschuldigen, denn der Film krankt in einem Bereich der sonst als Tarantinos Spezialgebiet gilt: Die Dialoge. Es sind viele. Es wird gequasselt bis die Ohren bluten.

Vielleicht ist das seine Message: Frauen wollen alles bereden. Wären die Hauptrollen Männer, wäre der Streifen nichtmal eine Stunde lang. Unsere wechselnden Heldinnen (von denen die Hälfte keine Helden sondern wirklich eher Roadkill sind) reden. Und reden. Und reden.

Nein das ist falsch: Sie quasseln. Es sind nämlich zumeist keine pointierten Dialoge, wie man sie in seinen Filmen normalerweise kennt und schätzt. Kein „Madonna – Like A Virgin“-Jive, kein „You’re father gave me that watch“-Monolog, keine „If anyone brings up my asian-american-heritage“-Rant, sondern zielloses Gesabbel, das man beliebig hätte einkürzen können. Klar es gibt einige coole Wortwechsel, aber eben auch jede Menge Fluff. Jede. Menge. Fluff.

Alleine der Prolog des Films, die Einführung von Mike und seinen ersten Opfern dauert über eine halbe Stunde, die erzählerisch kaum Mehrwert haben. Warum man sich durch diese Roadkill-Paraphrase von „Und täglich grüsst das Murmeltier“ plagen muß, wird nie wirklich deutlich. Die Story ist nicht komplex genug, als das man wirklich zwei volle Durchläufe brauchen würden. Sicher es gibt drollige Momente. Sicher Kurt Russel, die alte Knitterfresse ist eine coole Sau und die Lapdance-Szene wird ihm mindestens so viel Freude gemacht haben, wie den Zuschauern (auch wenn Tarantino ausgerechnet hier einen Missing-Reel-Gag einbaut).

Dennoch könnte man das gesamte Setup auf 15min einkürzen und der Film würde merklich an Fahrt gewinnen. Denn in einem Roadkiller-Film erwartet man doch vor allem eins: Fahrt. Autoszenen. Verfolgungsjagden. Thrill!

Davon hat Death Proof überraschend wenig zu bieten, was schade ist, denn wenn die Action dann mal losgeht ist sie hart, cool, witzig und ausgesprochen unterhaltsam. Wie man generell sagen muß, das die Protagonisten insgesamt sympathische oder im Falle von Stuntman Mike zumindest interessante Charaktere sind. Wenn Kurt Russel im letzten Akt vom unerbittlichen Jäger zum greinenden Schwächling, zum heulenden Jammerlappen wird, dann ist das fast die Längen wert, die man vorher ertragen musste.

Auch die Frauen sind extrem cool und könnten noch viel mehr Spaß machen, wenn sie sich das endlose Gelaber stecken würden. Rosario Dawson, die zur Zeit auch noch in Clerks II zu bewundern ist, ist so sympathisch und sexy, das man sie knuddeln möchte. Traci Thoms als Black-Stunt-Bitch from Hell kann ebenfalls völlig überzeugen und auch Real-Life Stuntfrau Zoe Bell erweist sich als Idealbesetzung, die einerseits über verblüffendes komisches Talent verfügt und obendrein die heiklen Stunts des Films selbst ausführen kann, was zu überraschend realistischen Szenen führt.

Der letzte Akt des Films ist dann auch wirklich alles, was man sich von Death Proof erhofft hat. Rasant, witzig, over-the-top und skurril mit einem abrupten Ende das perfekt in den Abspann überführt wird.

Leider strauchelt sowohl die Dramaturgie, als auch die Story zwischendrin mehr als einmal. Ja es ist Grindhouse und ja, die Filme waren kleine billige schmutzige Streifen, die sicher nicht perfekt waren. Aber sie waren eben auch echt und keine Kopie. Und sie langweilten nicht absichtlich.

Es gibt keine echte Veranlassung dafür die Einleitung derart ausführlich zu gestalten. Ein dutzend Figuren vorzustellen, die schließlich überhaupt gar keine Rolle spielen. Ob Boyfriends oder Sheriffs, Barkeeper, Tankstellenangestellte oder dumme Hillybillys (Eli Roth der aussieht wie der Killer Sylar in „Heroes“ und leider nicht stirbt) – sie alle werden ausführlich eingeführt, viel Setup für null Payoff. Böswillig könnte man sagen, das gesamte Intro könnte sogar als kurze Schrifttafel vor dem Hauptfilm eingeblendet werden und hätte denselben Effekt.

Man kann eben nicht alles mit den Vorbildern entschuldigen, denen man sich sogar soweit annähert, das Retro-Vorspann und Filmsprünge eingebaut wurden.

An einigen Stellen schleicht sich der Verdacht ein, daß Tarantino der diesmal auch selbst den DOP machte, sich einfach nicht im Griff hatte und niemand da war, der ihm ein paar ernste Wort zu seiner Schnittfassung gesagt hat.

Ein Satz der unbedingt hätte fallen müssen wäre: Quentin steck dir deine Fusspornos dorthin wo die Sonne nicht scheint. Okay, jeder der seine Filme kennt, weiß es mittlerweile: QT ist Fussfetischist. Das ist okay, aber dennoch kann ich gut drauf verzichten minutenlang die Mauken sämtlicher Hauptdarstellerinnen in Großaufnahme zu begaffen. Und zwar nicht einmal oder zweimal sondern ständig.

Larry Warchowski steht auch auf SM und Frauenkleider, aber dennoch wimmelt es nicht in jedem seiner Streifen von Transen. Larry Clark steht auf nackige Teenager aber dennoch- Okay doofes Beispiel… Ähm wo war ich?

Ja klar, Grindhouse heisst Sleaze und Sex und Gewalt. Aber nicht Füsse. Jenes Körperteil, daß Peter Ustinov einmal, als eines der eher mißlungenen einstufte und das sich nicht zu unrecht am Ende der Beine befindet, wo man es nicht so häufig anschauen muss. Gäbe es Titten zu sehen, Sexszenen jeder Art, dann wäre das völlig okay und würde perfekt ins Genre passen, aber was das angeht ist Tarantino relativ prüde. Wie in all seinen Streifen. Da kommt dann doch der ewig 13jr, leicht verklemmte Geek in ihm durch.

Der Lapdance dürfte schon die expliziteste Stelle des Films sein, ansonsten gibts was T&A angeht wohl in jedem Rap-Video mehr zu sehen. Und auch die Gewalt ist insgesamt moderat. Von einem spektakulär blutigen Crash in der Mitte abgesehen, gehts auch sehr gesittet zu und verwandelt sich am Ende gar in eine Slapsticknummer. Also eher Sleaze Light.

Mit sehr viel Füssen. Und Gequatsche.

Was bleibt? Ein Meilenstein ist der Streifen nicht, weder bringt er neue Ideen, noch zeigt er irgendeine Entwicklung Tarantinos auf, der sich inhaltlich in sehr gewohnten Bahnen bewegt.
Natürlich war der Film auch eher als spassige Fingerübung gedacht, als Projekt zweier ewig junger Cinemaniacs, die sich einfach dachten „Wäre es nicht cool, wenn?“.

Wäre es. Und mit mehr Disziplin hätte Tarantino aus dem vorhandenen Material einen wirklich extrem rasanten und coolen 70-Minüter machen können, der genau das richtige Maß an Exposition und Action hat. Ganz im Geiste der echten Grindhousefilme. Kurz, sleazy, hart und sexy.

Doch dafür ist er dann doch zu unkonzentriert und verspielt. Ja es ist lustig, wenn man all seine Verweise auf Kill Bill sieht. Hier ein Klingelton, da ein Billboard und auf dem Wagen der Stuntfrauen prankt groß „Pussy Wagon!“ – okay verstanden und gelacht. Hui ein unmotivierter Sprung ins schwarz/weiß, hui ganz viele Filmplakate im Hintergrund. Alles so subtil wie eine Einblendung „Ich mache jetzt eine Popkultur-Referenz“. Sorry, aber hier wäre viel weniger, diesmal viel mehr gewesen.

Angucken lohnt in jedem Fall, aber wer zwischendurch mal Pinkeln will und eine Rauchen, der hat dafür auch ausreichend Zeit ohne das er etwas verpassen würde.

Ich freu mich jetzt auf „Planet Terror“ und werd mir vielleicht beide Streifen doch nochmal im Doppelpack mit Trailern ansehen.

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54 Kommentare

  • Reply roman libbertz 20. 7. 2007 at 2:36

    schade,
    kill bill 2 hatte die messlatte wieder auf jackie niveau gebracht
    und russel besetzung fand ich auch logisch,
    das mit den mauken muss er auch wirklich einschränken,
    guck ihn natürlich trotzdem,
    grazie
    gruss r.l

  • Reply Koyaanisqatsi 20. 7. 2007 at 2:49

    Bis auf die Crash-Szene in der Mitte (die ich äußerst innovativ fandt) ein ziemlich mieses Stück Film. Planet Terror ist um Längen besser!

  • Reply Jeriko 20. 7. 2007 at 2:50

    Zustimmung, nur dass sich der Spaß bei mir einfach nicht einstellen wollte. Und das Double-Feature, ich schwanke, die Fake-Trailer reizen mich schon, aber nochmal will ich mir Death Proof eigentlich nicht geben.

  • Reply Cineasten-Siggi 20. 7. 2007 at 9:00

    Heißt das denn, daß die Fake-Trailer komplett wegfallen, wenn die Filme einzeln vermarktet werden?

  • Reply Batzman 20. 7. 2007 at 9:44

    Jep genau das heisst es. Ausser einem ganz niedlichen „This Movie ist restricted“-Trailer gibts nix extra bei der Einzelverwertung.

  • Reply Moviesteve 20. 7. 2007 at 10:45

    Bei Deiner doch noch ganz guten Stern-Wertung dachte ich ja schon, daß das wieder so ein Film wird, den wir sehr unterschiedlich bewerten.

    Letztlich kommt er in Deinem Text aber eigentlich auch nicht besser weg, als bei mir.
    Nur die Kritikpunkte sind zum Teil andere. So fand ich die Dialoge gar nicht so schlimme. Irgendwie waren die noch das Beste…

  • Reply justus_jonas 20. 7. 2007 at 11:31

    Gute Review. Ich glaube der essentielle Teil ist: „noch zeigt er irgendeine Entwicklung Tarantinos auf“. Auf die warte ich mittlerweile schon seit 13 (wenn man böswilig sein will: 15) Jahren. Zudem sollte man Quentin auch mal sagen, dass er kein Schauspieler ist. Traut sich wahrscheinlich Niemand. Und die Sache mit dem Schneideraum ist auch so eine Sache. Wenn man erst einen gewissen Status als Regisseur hat, dann redet einem im Schneideraum wohl auch keiner mehr rein… (Yes, I’m looking at you, Mr. Jackson)

  • Reply Thies 20. 7. 2007 at 11:38

    Der Grund, dass die Grindhouse-Filme in Deutschland einzeln starten ist nicht das magere Einspielergebnis in den USA. Die Entscheidung fiel bereits im Dezember letzten Jahres, wie man auch auf dieser Seite nachlesen kann, also vier Monate vor dem US-Start.

    Der Missing-Reel-Gag taucht allerdings nur in der kurzen Grindhouse-Fassung von Death Proof auf. Dort viel leider ausgerechnet der Lapdance der „fehlenden Spule“ zum Opfer. Nun bin ich gespannt, ob auch Planet Terror in einer längeren Fassung gezeigt wird. Dort machte die Handlung dank „Missing reel“ ebenfalls einen kühnen Sprung im zweiten Drittel.

    Eine nette Vorstellung wäre es, wenn dieser Fehler Schule machen würde: „Titanic“ z.B. könnte durch zwei fehlende Spulen viel kurzweiliger werden.

  • Reply SpielerZwei 20. 7. 2007 at 15:52

    Dazu fallen mir spontan zwei Dinge ein:

    1. Länger ist nicht automatisch besser! Das ist nicht sexuell gemeint, sondern bezieht sich auf die „Director´s Cut“-Manie, die uns die DVD-Ära beschert hat und schon tonnenweise verschlimmbesserte Versionen von eigentlich guten Filmen hervor brachte.

    2. Mich kotzt es schon seit etlichen Jahren an, wie dermaßen überbewertet Tarantino ist! Der Mann kann echt was und hat einige brillante Kinomomente fabriziert, aber das Genie, für das ihn viele halten, ist er ganz sicher nicht…
    Vielleicht merken das mit diesem Film ein paar Leute mehr. Obwohl…
    …das dachte ich schon bei Jackie Brown…

  • Reply Claas 20. 7. 2007 at 16:13

    Die ganzen Fake-Trailer sollen doch beim Rodriguez Ende August dabei sein.
    Hab ich gelesen, aber frag mich mal wo…

  • Reply samira 21. 7. 2007 at 22:41

    Was ist ein Missing-Reel-Gag? (Sorry for ignorance..)
    Danke im Voraus!

  • Reply TRICK ME TWICE 22. 7. 2007 at 3:14

    @Batzman
    naja, du hast es ja selbst geschrieben, der Film geht 40. Min länger als die Double-feature Version.

    anstatt das 2 + paar Minuten GRINDHOUSE original zu zeigen kommt in Deutschland praktisch 2 mal ein directors cut Schmarn in die kinos…

    Ist eigentlich kein Wunder das da „schrott“ bei rauskommt, da der Film nicht so wie gedacht in die Kinos kommt werde ich ihn boykotieren und hoffen das die DVD
    ein original Double Feature enthält so wie sich die Macher das auch vorgestellt haben und dem ganzen auch einen besonderen Flair verliehen hätten.

    ist eine Unverschämtheit das ein Film zum 2 Teiler gemacht wird, wäre genauso als hätte man aus den Kill Bill Teilen einen Film zusammengeschnippelt.

    Liebe Filmindustrie Deutschland ihr rafft es einfach nicht !
    Ihr macht die Kunst mit eurer scheiss Geldgier kaputt und dafür bekommt ihr von mir auch kein Geld an der Kinokasse.

  • Reply Thies 22. 7. 2007 at 13:20

    @samira
    Der Missing-Reel-Gag besteht, darin dass mitten im Film eine Schrifttafel erscheint, auf der gesagt wird dass die folgende Filmspule leider fehlt. Danach geht der Film weiter nur dass die Handlung inzwischen einen Sprung um ca. 15-20 Minuten gemacht hat. Zu den Besonderheiten der Grindhouse-Kinos hat offenbar gehört, dass die Filme nicht nur vom Inhalt her trashig waren, sondern die Kopien auch dermassen beansprucht, dass es vorkommen konnte, dass eine oder mehrere Filmrollen verschwunden waren. Ich kann das natürlich nur vom Hörensagen berichten ohne jemals ein US-„Grindhouse“-Kino von innen gesehen zu haben. Dafür kann ich mich noch an die zerschundenen Kopien von „Highlander“, „Kentucky Fried Movie“ und „Monty Python – Der Sinn des Lebens“ erinnern die im Programmkino in Darmstadt gezeigt wurden. Dagegen sahen die künstlich eingefügten Kratzer und Bildsprünge in „Death Proof“ noch harmlos aus.

  • Reply Joaquins Musikblog 22. 7. 2007 at 13:36

    Filmkritik: Quentin Tarantinos Death Proof – Todsicher (Gridnhause)…

    Dieser Film scheint ja wirklich viele zu spalten. Ich kann vorweg gleich sagen, dass er mir gut gefallen hat.

    Wer Filme von Tarantino mag und seine Vorlieben kennt, der weiß auch in etwa, was passieren kann, wenn er eine Homage an gewisse US-Gerne…

  • Reply Binding 23. 7. 2007 at 22:12

    Im Vorfeld hatte ich mich darüber gefreut, dass man die internationale Langfassung (= 113 Min.) zu sehen bekommt, die auch in Cannes gezeigt wurde. Aber nach dem Film zweifle ich nun daran, dass die Extension sinnvoll war, denn „Death Proof“ hat wirklich arge Längen und viel zu viele Laber-Szenen! Einerseits bekommt man damit zwar mehr Tarantino aufgetischt, aber ich denke trotzdem auch, dass die ursprüngliche kurze Fassung einfach stringenter und funktionaler gewesen sein muss – und deshalb werde ich mir auch die US-DVD besorgen, die beide Grindhouse-Kurzfassungen (also „Death Proof“ und Robert Rodriguez‘ „Planet Terror“) und außerdem auch noch das ganze Zwischenmaterial (= Fake-Werbung) bieten wird.

    Aber: Es ist trotzdem wieder ein echter Tarantino! Fans werden ihn lieben. The Master Himself spielt ja auch wieder mal eine kleine Rolle, und es gibt auch einige Referenzen an „Kill Bill“ (z.B. das „Lolita“-Pfeif-Thema als Handy-Klingelton und die beiden Vater-Sohn-Cops aus Texas).

    Tarantino liebt die Frauen, das ist spätestens seit „Jackie Brown“ eh absolut klar, aber nach „Kill Bill“ und diesem Film noch viel mehr! „Death Proof“ ist doch nämlich vor allem auch eine Hommage an toughe, selbstbewusste Girls – auch wenn sie viele im Film zu nervig finden.

    Ein wenig erinnert das Ganze aber an die „Hitcher“-Filme. Allerdings ist „Death Proof“ etwas radikaler (SPOILER), denn die unangeschnallte Beifahrerin bekommt die Karosserie-Verstärkungen beim Bremsen äußerst heftig im Gesicht zu spüren, und der absolute Oberhammer ist die Crash-Szene, in der Russels Auto erst frontal auf den mit vier Frauen besetzten Kleinwagen prallt sowie danach in der Fahrgastzelle alles oberhalb des Lenkrads „abrasiert“. Einen solchermaßen brutalen Auto-Unfall hat man bisher noch nicht im Kino gesehen! (SPOILER ENDE)

    Die ohne Computertricks quasi oldschool gedrehte Auto-Verfolgungsjagd und das Killer-Bashing am Schluss sind außerdem absolut lohnenswert!

    Fazit: Tarantino hat’s einfach (immer noch) drauf! Allerdings kann er aus seinem eigenen Coolness- und Filmbuff-Universum wohl nicht mehr ausbrechen – diese Erkenntnis dürfte jetzt feststehen. Jedenfalls kann ich mir keinen Film von ihm vorstellen, der irgendwie anders wäre als das, was er bisher gemacht hat. Tarantino ist eine Marke, die nur noch um sich selbst rotiert – aber das meistert der gute alte Quentin eben nach wie vor verdammt gut.

    Und @ samira + Thies: Die „Missing Reels“ waren oft auch Lieblingsszenen von Filmvorführern, die sie dann einfach für ihre Privatsammlungen geklaut haben!

  • Reply www.liveh8.de » Death Proof - Kino deluxe 24. 7. 2007 at 0:24

    […] Kritik aus der FAZ kann ich mich nur anschließen, eine weitere Kritik findet sich bei den fünf Filmfreunden. Ich bin umso gespannter, wie Robert Rodriguez’ Zombie-Splatterfilm Planet Terror das […]

  • Reply Henning 24. 7. 2007 at 10:04

    Die Dialoge fand ich gar nicht so schlimm, auch wenn sie wohl ziemlich überflüssig waren. Mich hat eher die extrem blutige Gewaltdarstellung genervt. Hab den Film in der Sneak gesehen, da weiß man ja nicht, was einen erwartet.

    Die ganzen Anspielungen hab ich mangels Kenntnis der anderen Filme nicht entdeckt. Es gibt echt so viele Brillen durch die man einen Film sehen kann.

  • Reply Kanagxx 24. 7. 2007 at 11:15

    Habe ihn gestern auch gesehen…
    Obwohl er sehr dialoglastig war (was ich aber vorher wusste) fand ich ihn nicht unbedingt langweilig, da man eigentlich jeden Moment irgendwas erwartet hat…
    Cool fand ich die Anspielungen auf Kill Bill (und wahrscheinlich noch einige andere, die ich aber wohl mangels Unkenntnis der Filme nicht sah), wie eigentlich in fast jedem seiner Filme. :)

  • Reply polarity 25. 7. 2007 at 11:03

    Deine Review hat einen Fehler. Sie ist zu lang. Gequatsche, Gestammel, Erklärungsversuche. Da hätten echt 10 knappe Sätze gereicht. Kurz, sleazy, hart und sexy.

    Aber nein, Studentengestammel. Nein. Moment. Weibergestammel mit schön viel Denglisch und Kultwörtchen die Eindruck schinden sollen!

    Wäre das Review von einem echten Mann geschrieben worden, wäre es kompakter gewesen. Ich mußte beim lesen ein paar mal gähnen und habs nicht bis zum Ende geschafft. Hier sollte der Batzmann noch dran feilen.

    ;)

  • Reply Renington Steele 25. 7. 2007 at 11:16

    Immerhin ein Ironie-Dings am Ende, aber mal ehrlich: so nen Quatsch habe ich lange nicht mehr gelesen. Wenn Du zu faul bist, ein langes Review zu lesen, dann lass es doch einfach.

    ;-)

  • Reply polarity 25. 7. 2007 at 11:50

    Ach is doch Quatsch. Ich meins doch nich so ernst. Warn nur so herrliche parallelen gegeben.

  • Reply micha 25. 7. 2007 at 14:43

    Als bekennender Fußfetischist und jemand der dieses ganze pseudokompetente Zerpflücken von Filmen durch verkappte Möchtegernexperten zum Kotzen findet:
    Gott sei gedankt für Herrn T.!

  • Reply Links (5) « Frank Lloyd 25. 7. 2007 at 22:33

    […] Death Proof Eigentlich hatte ich mit vorgenommen ein eigenes Review schreiben. Die Filmfreunde bringen meine Meinung ziehmlich genau rüber. […]

  • Reply GeriHartl 26. 7. 2007 at 18:34

    Der Beste Film seid langem. Weit ab vin der Komerzscheiße welche zu Hauf gezeigt wird. Die Dialoge die Schauspieler die Schnitte die ganze Ausstattung. Hier passt alles wie die Faust aufs Auge. Tarantino at his best. Hoffe ich muss nicht mehr vier Jahre auf den nächsten Film warten. Übrigens hab mir nach dem Film the hitcher auf dvd angesehen (remake) Naja wenn ihr alle die Dialoge so schlecht gefunden habt, gefallen euch platte nichtssagende Dialoge? Ich weiß nicht in Filmen wie the hitcher sprechen die Protagonisten so richtig künstlich als hätten sie sich im Leben noch nie gesehen, obwohl sie schon Jahre zusammen waren. Und das Frauen nun mal so reden kann sich jeder bestätigen lassen von seiner eigenen Freundin.

  • Reply Denis 27. 7. 2007 at 10:34

    Hab ihn jetzt auch gesehen und muss Batzmann 100%ig recht geben.
    Ich hab mich als gefagt was kommt denn da noch? Von der Vorschau sah es so aus, als ob er dauernd mädels umbringt, aber im endeffekt waren da nur 2 Grüppchen -,-

    und die dialoge waren total unsinnig. haben nichts zum film beigetragen und auch die figuren nicht weiter vertieft.

  • Reply Koyaanisqatsi 27. 7. 2007 at 11:16

    Was mich ja noch

  • Reply Koyaanisqatsi 27. 7. 2007 at 11:17

    …(continued) ziemlich gestört hat, war ja Tarantino selbst. Dieser Melonenkopf ist dermaßen unattraktiv, dass ich kaum auf die Leinwand starren wollte in seinen eigenen Szenen. Bei Planet Terror hat’s gepasst, aber hier… uh.

  • Reply Binding 27. 7. 2007 at 18:43

    @ Denis: „die dialoge waren total unsinnig. haben nichts zum film beigetragen und auch die figuren nicht weiter vertieft“? Mit dieser Bemerkung outest Du Dich jetzt aber als ziemlicher Tarantino-Nichtkenner! So sind halt nunmal Tarantino-Filme – und das genau macht unter anderem den Spaß an ihnen aus.

  • Reply stuntman bob 1. 8. 2007 at 16:15

    Der film ist für mich bist jetzt der beste in diesem jahr. super sinnlose kommentare wie es für tarantino üblich ist, gut eingesetzte action und einen kurt russel in höchstform. leider wurde der film ja aus dem grindhouse feature rausgezogen und als stand-alone-film in europa vermarket, was mich sehr stört. noch dazu wurden szenen hinzugschnitten. das trägt dazu bei das der film an manchen stellen etwas langatmiger wird und die dialoge manchmal einfach echt zu lang und man hätte nicht nur größten teils über sex drogs and rock’n’roll reden sondern auch mal mehr davon zeigen können. aber abgesehen davon glänzt der film mit kurt russel, der endlich mal wieder paraderolle erhält und mit der überwitzigen story.

    Die dialoge, die unsinnige story, die karaktere und der umgedrehte schluss – kurz um, ich fand ihn klasse. Wer tarantino filme mag sollte sich den film umbedingt ansehen!

  • Reply heidrun 3. 8. 2007 at 10:34

    diESE dialoge kann man nur bekifft witzig finden. ich fand den abspann, glaube ich, besser als den ganzen film. gute kritik.

  • Reply heidrun 3. 8. 2007 at 10:35

    @ gerihartl: du solltest mal die freundin wechseln. ich kenn keine frauen, die dermaßen viel quatsch am stück labern und 27 dollar für die italienische vogue ausgeben würden. gähn. da lob ich mir doch die uma & die pam.

  • Reply Miha 5. 8. 2007 at 11:07

    was hat sich tarantino denn bei dieser scheiße gedacht? zum glück war ich nicht im kino – ein dank an das internet. ich wünschte trotzdem ich hätte mir anstatt dieses drecks meine oma beim zehennägel schneiden angesehen und ihren geschichten über die wichtigkeit von salz in der suppe gelauscht. was heutzutage nicht alles als kunst gilt ist unglaublich. der typ ist ein absoluter vollpfosten und die langeweile die death proof verbreitet grenzt schon an körperverletzung. es gibt filme die nicht gedreht werden müssen, nein, nicht hätten gedreht werden dürfen – death proof ist einer davon.

  • Reply samira 5. 8. 2007 at 12:36

    @Thies: Danke für die Info!! :)

  • Reply Waage 5. 8. 2007 at 15:11

    Der Film war genial wie alle bisherigen Q.T.-Movies!!!Coole Frauen,coole Dialoge!
    Mein Schauspieler-Vorschlag für seine nächsten Filme:Neve Campell („Scream“)und Julie du Page („Der Tod ist ihr Geschäft“)-die beiden würden von der Coolness immer reinpassen!!!

  • Reply Herb a.k.a stinkefuß 6. 8. 2007 at 11:50

    Tarantino’s schwächster Film…,
    aber er hat wenigstens den Verweis auf Hilfe eingebaut: „Fluchtpunkt San Francisco“ mit dem 1970er Dodge Challenger. KULT!

  • Reply IM JAHR DER RATTE 6. 8. 2007 at 12:12

    Death Proof // Stirb Langsam 4.0 // The Transformers…

    Da das Wetter doch nicht "Am See rumlümmel"- tauglich ist…,habe ich mir die 3 Filme Death Proof , Stirb Langsam 4.0 und The Transformers im Kino angesehen. Alles Action pur aber keiner hat so richtig überzeugt.Death Proof – Tarantino …

  • Reply gamequickie 13. 8. 2007 at 19:25

    Death Proof…

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    You ask anybody!
    Hey Warren, who is this guy?
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    And who the hell is Stuntman Mike?
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  • Reply F5 — Death Proof - UK Poster 1. 9. 2007 at 19:31

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  • Reply Roman 3. 9. 2007 at 15:28

    Stimmt…die Füße stören nicht einmal und ich habe sogar den Eindruck, Tarantino nimmt damit bewusst sein Fetischisten-Image auf die Schippe, allerdings wird das endlose Gelaber wirklich zur Qual; wobei die Action sehenswert aber die umrahmende Story einfach murks ist.

  • Reply Jörn 6. 9. 2007 at 10:51

    Gääääähn. Ziemlich langweiliger Mist, über dessen hohe Bewertungen ich mich immer wieder wundere.

  • Reply Death Proof « Seitenhiebe 8. 9. 2007 at 12:11

    […] nicht wirklich alt, es unterhält auf eine irgendwie halbseidene Weise. Zu vile Dialoge, wie die Fünf Filmfreunde zu recht feststellen, aber auch zu viel inhaltlslose Spielerei mit der Form: Einmal sucht sich […]

  • Reply Geroge 8. 9. 2007 at 20:58

    Super review, ich kann nur voll zustimmen!

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    Death Proof – Todsicher…

    Zwar verkehrt herum, aber hier nun der 1. Teil des US-amerikanischen Action-Horror-Thriller-Double-Features „Grindhouse“, also „Death Proof“ von Tarantino.
    Erst mal eine kurze Beschreibung:

    Texas. Hier sind die Straßen lang und einsam. Das ide…

  • Reply Ich weis das! 29. 11. 2007 at 20:55

    Hallo,

    ich fand den Film „Death Proof“ EXTREME bullshit – im Gegensatz zu Planet Terror – EXTREMLY ORBITANT GENIAL.
    Sowas als Kritik das zu sagen, wäre allerdings keine Kritik.
    Eine faire Kritik wäre: Bist Du Tarantino-Fan – solltest Du Dir diesen Film nicht ansehen. Bist Du kein Tarantino-Fan auch nicht, es sein denn Du bist Tarantino-Fan.
    Dies betrifft die Deutsche Version. Die gekürzte Grindhousefassung mag wohl doch anschaunlich sein.

    Gemeint ist das so:
    Der Film ist scheisse. Aber tschuldigung, hab grad schon 3 Bier getrunken – aber trotzdem weiterlesen;-)
    Ich hab mir vorgestern auf Kabel 1 „King Kong Returns“ angesehen und war weit aus mehr belustigt und vor allem unterhalten. Und das war mal ein echter B-Movie.

    Um es etwas ausführlicher zu erklären:
    Tarantino-Fans werden bei diesem Film entweder auf Ihre Kosten kommen, oder eben absolut enttäuscht sein.
    Der Witz ist:
    Tarantino hat gute Filme gemacht, aber das heisst nicht, dass das immer so sein muss. Tarantino ist kein Genie, sondern hat Glück gehabt und Talent, aber kann auch Scheisse bauen. Ein Extrembeispiel ist z.B. Oscar Schindler, der eine Zeit lang Glück gehabt hat, in der er seine Talente richtig einsetzen konnte und dann nur noch Scheisse gebaut hat bzw. kein Glück mehr gehabt hat. Das ist ein duraus ernst gemeintes Beispiel. Anderes Beispiel: Michael Jackson…

    Deshalb meine ich, dass dieser Film nichts ist für Tarantino-Fans.

    Lustigerweise hält dieser Film dennoch eine kaum erkannte geniale Innovation parat:
    Die Crash-Szene mit den heissen Girls!
    Innovativ!?
    Ihr fandet´s krass!?

    Auf diese Weise sterben die meisten Menschen in den Industrie-Staaten.
    Jeder hört´s, ließt´s, viele kennen sogar jemanden, der schon einmal bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist.
    Aber das ist genauso wie bei den Flugzeugabstürzen. Es ist inzwischen „langweilig“ geworden – denn es ist alltäglich.
    Vor 20 Jahren (wir erinnern uns noch: es gab nur 3 Programme) habe ich einmal die 22 Uhr nachrichten im ersten gesehen.
    Am Ende sagte der Sprecher: „Wir haben gerade Material von einem Flugzeugabsturz in (keine Ahnung wo) überspielt bekommen. Vor 2 Stunden ist eine Passagiermaschine…“

    Was es zu sehen gab!?
    Die Realität.
    Hunderte von zerfetzten Körpern am Boden.
    Halbe Menschen hingen an Ästen. Ab dem Brustkorb hingen nur noch die Gedärme bis zum Boden vom Baum. Der Rest war weg.
    Eine Minute lang.

    Das Material kam (damals) so schnell in die laufende Sendung, dass es keiner mehr sichten konnte und die „burtalen“ stellen zensieren konnte.

    Sowas hab ich nie wieder gesehen.
    Aber die nächste Nachrichtensendung, in der ein Flugzeugabsturz gezeigt wird, bei dem brennende Teile zu sehen sind. Trümmer – ABER KEINE MENSCHEN, oder was davon übrig – werde ich sicherlich anders betrachten.
    Im Prinzip sorgte die Zensur der Nachrichtenbilder dafür, dass ein Flugzeugabsturz einfach eine Nachricht zum Kaffee wurde.
    Wie ist das dann erst bei Autounfällen, die jeden Tag mehrfach geschehen!?

    Ich denke, ihr versteht jetzt, was ich mit der Tarantino-Innovation meine.

    Er hat etwas zum Horror gemacht, was alltäglich und deswegen eigentlich kein Horror ist.

    Aber wer glaubt schon, dass Autos bei einem Unfall einfach explodieren….

    Denn Ihr werdet´s kaum glauben, aber in ein paar Jahren – wenn nicht Jahrzehnten – werden entweder denn die Crashszene ist tatsächlich innovativ, neu und noch nie dagewesen.

  • Reply Friedels FilmFührer › Death Proof 28. 1. 2008 at 20:04

    […] Aber das ist dem Herrn ja auch nicht wichtig, was erwartet man von jemandem, der sich zum aufgeilen Füße anglotzt? Quentin steck dir deine Fusspornos dorthin wo die Sonne nicht scheint. […]

  • Reply MuffinMan 12. 5. 2008 at 16:15

    „Honey, you’re so sweet you make sugar taste just like salt…“

  • Reply Podcast #6 - Irgendwas mit Weihnachten » Beitrag » ZweiPunkNull 18. 6. 2008 at 10:37

    […] Death Proof […]

  • Reply harald 14. 8. 2009 at 0:28

    Ich liebe Zoe Bell seit 3, 2, 1, Action.
    Wobei sie mir als junge Draufgängerin besser gefallen hat.

  • Reply Sponi Wolf 17. 5. 2011 at 13:48

    Siehe Kommentar Nr. 2 von Koyaa … genau das!

  • Reply Dons Filmkritiken 01 – 06/2011 — DonsTag 4. 7. 2011 at 12:55

    […] Proof – Todsicher (7/10) Ich empfehle das Review von Batzman bei den Filmfreunden (normalerweise stimmen seine Reviews mit meinem Ansichten fast nie auch nur ansatzweise […]

  • Reply finalfuck 19. 8. 2011 at 1:20

    also ich fand ihn besser als Planet Terror. Die „langatmige“ Erzählstruktur fand ich toll und ziemlich innovativ. Was für ein verrückter Spannungsbogen ist das bitte? Ne Stunde Gelaber, dann ein großer Knall, und dann das gleiche nochmal auf links gedreht. Ich denke anders würde der Film gar nicht funktionieren, das macht für mich die Essenz des Films aus. Aus dem Film einen gewöhnlich aufgebauten Film zu schneiden, mit der Idee kann ich gar nichts anfangen.

    Ich hab ihn zweimal gesehen, beim zweiten mal war ich überrascht – ich hatte es so in Erinnerung, daß die crash Szene in Super-slomo gedreht war. :)

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