Bei manchen Filmen reicht eine ganz grober Anriss der Story, damit man als als Kinofan ungefähr weiß wohin die Reise geht. Noch habe ich keine der beiden folgenden Filme gesehen, aber dennoch möchte ich mich an ein paar Vorhersagen versuchen.
Ratatouille von Pixar: Storysetup: Kochbegeisterte Ratte verschlägt es in Pariser Nobelrestaurant. Dort verbündet sie sich mit einer Küchenhilfe, die dank ihrer Hilfe zum Meisterkoch wird.
1) Es wird sicher eine breit ausgewalzte Szene geben, in der der Küchenjunge überzeugt werden muss.
2) Die beiden werden viele haarsträubende Momente erleben, während sie versuchen zu verheimlichen das in Wirklichkeit die Ratte die Gerichte kocht
3) Sobald der Küchenjunge berühmt wird, wird ihm der Ruhm zu Kopf steigen. Er wird die Hilfe der Ratte vergessen und es wird zum Streit und Bruch kommen. Wahrscheinlich schickt er sie zum Teufel oder sie verlässt ihn aus eigenem Antrieb.
4) Dann erst wird der Küchenjunge merken, daß er alleine aufgeschmissen ist. Er erlebt ein Debakel.
5) Er wird bedauern was er getan hat und das er so arrogant war. Die Ratte wird ihn großmütig verzeihen und zu guter letzt aus der Patsche helfen.
6) Der Küchenjunge hat seine Lektion gelernt und steht zu seiner Freundschaft mit der Ratte und beteiligt sie an seinem Ruhm. Happy End
Chuck und Larry – Wie Feuer und Flamme (I now pronounce you Chuck & Larry) mit Adam “Fucking” Sandler: Zwei heterosexuelle Feuerwehrleute geben vor ein schwules Paar zu sein, damit die Lebensversicherung des einen nicht verfällt.
1) Es wird viele lustige Szenen geben, in denen sich die beiden gezwungen sehen öffentlich schwul zu agieren und sich dabei ganz furchtbar ekeln
2) Sie werden dauernd mit geilen Tussis konfrontiert und müssen dann ihre Hetero-Triebe unter Kontrolle bekommen
3) Sie lernen andere Schwule kennen und müssen sich deren Avancen erwehren, was zu ganz “lustigen” Momenten führt
4) Es gibt ganz viele Sitcom-Momente wo sie sich einem Behördeninspektor gegenüber sehen, der prüfen will ob sie auch wirklich schwul sind bei dem sie dann ganz “verrückt” improvisieren müssen und alles nur noch schlimmer machen
5) Die Kinder des einen, die von der Lebensversicherung profitieren sollen, dürfen nichts merken, was auch zu ganz vielen wegschmeissbrüllenden Situationen führt, wenn die Kleinen etwa fragen: “Papa was heisst eigentlich schwul?” oder “Hast du Onkel Chuck mehr lieb als Mama?”
6) Natürlich wirds tonnenweise stereotypes Rumgetunte geben. Die Frage wer den die “Frau” in der Beziehung sei und ganz viele unglaublich komische Angst-vorm-Arschfick-Witze.
7) Um dem ganzen eine dramatischen Moment zu geben, erleben sie Homofeindlichkeit mal am eigenen Leib und bekommen eins aufs Maul oder werden angepöbelt.
8) Am Ende werden alle eine wertvolle Lektion gelernt haben. Haben zu ihrer Überraschung festgestellt, daß Schwule auch Menschen sind und gehen geläutert ihren Hetero-Wege ins Happy-End.
Hm. Eigentlich will ich beide Filme schon jetzt nicht mehr sehen.
Aber sagt mir mal, wieviele richtige Treffer ich hatte.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Juli 29th, 2007 •
- 14 Kommentare
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