Zuletzt hatten wir die New Hollywood Bilder, jetzt kommt die Theorie. Wie ich innerhalb des Rahmens unserer sogenannten “Grossen Studienarbeit” an der Filmhochschule versucht habe, den Zusammenhang zwischen dem Kino des New Hollywood und dem Einzug der Popmusik in den amerikanischen Film herzustellen, und zwar anhand der Filme von Hal Ashby und da im Besonderen “Harold and Maude” und “Shampoo”, kann man hier nachlesen. Dabei kommen unteranderem so schöne Sätze zu Stande wie:
Der filmische Erzählstil und die Jugendkultur befruchteten sich gegenseitig. Die Ablehnung klassischer Narration des Hollywoodfilms, in denen die Helden ganz klar als solche zu identifizieren waren, war eine Reaktion auf die Ablehnung der Menschen von Krieg und Machtgier der oberen Gesellschaft.
Oder:
Der depressive und morbide Harold und die lebensbejahende, scheinbar immer fröhliche Maude. Zynisch formuliert könnte man bei einer Mischung der beiden von „Happy Depression“ reden.
Oder:
An dieser Stelle wäre wohl der Fachterminus „doppelt gemoppelt“ angebracht.
Aber auch:
Dadurch konnten selbst „harmlose“ Lieder a la Wouldn´t it be nice zum bissigen Kommentar über den Hedonismus einer ganzen Generation werden.
Also viel Spass beim lesen. Falls es jemand interessiert. Die anderen singen einfach weiter…
“And here´s to you, Mrs. Robinson, Jesus loves you more than you would know…..ouououuu…..”
- Nilz N Burger •
- August 1st, 2007 •
- 2 Kommentare
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