
“Control” dokumentiert Curtis Leben und seine Beziehungen mit seiner Frau, seiner Freundin und seinen Band-Kollegen von Joy Division, sein Kampf mit der Epilepsie und seinen tragischen Selbstmord mit 23.
Warum haben wir (laut F5-Suchfunktion) nichts über diesen Film?
Gänsehaut nach dem Klick.
Im Herbst kommt dieses gute Stück in die Kinos und schon am 1. Oktober können wir uns über einen unglaublichen Soundtrack freuen (u.a. David Bowie, Iggy Pop, The Velvet Underground und drei neuen Stücken von New Order).
(Danke für den Hinweis, Shorty!)
Weiter mit Musik…
- Mal Sehen •
- August 27th, 2007 •
- 8 Kommentare


















Noch kein Kommentar? Alles Banausen! Joy Division sind nicht weniger als die Begründer moderner Musik nach dem Urknall des Punk. So siehts aus.
Kommentar #1 von Renington Steele am 27.08.2007 um 23:21 Uhr
So und nicht anders!
Kommentar #2 von Mal Sehen am 28.08.2007 um 07:47 Uhr
Das wird ganz groß. Hm, recyclen die jetz einfach den Trainspotting-Soundtrack? Würde ja auch gehen ;-)
Kommentar #3 von Sebastian Sachse am 28.08.2007 um 11:28 Uhr
Kommentar zu Joy Division? In keinster Weise nötig, denn die Band spricht für sich.
Kommentar zum Biopic? In keinster Weise nötig. Dieses platte Prinzip, Menschen in eine bestimmte Lesart zu pressen, daß von Ihnen nur noch ein Scherenschnitt übrig bleibt, spricht für sich.
Kommentar #4 von Mr_Noyes am 28.08.2007 um 16:16 Uhr
Im Grunde hast Du ja recht… aber diese Filme sollen ja meist nicht den Menschen einfangen, sondern die Wirkung auf ihr jeweiliges Publikum, und ich denke, obwohl ich viel zu jung bin, dass das bei Control gelungen sein konnte,.
Kommentar #5 von Sebastian Sachse am 28.08.2007 um 20:24 Uhr
@ Mr Noyes: Anton Corbijn hat mit Ian Curtis gearbeitet (als Fotograf), immerhin. Ich denke schon, dass er es schafft, dass da mehr als ein Scherenschnitt bleibt. Der Trailer begeistert mich jedenfalls…
Kommentar #6 von Renington Steele am 28.08.2007 um 22:24 Uhr
@Seb: Gut ausgedrückt: “man will das Feeling der Band rüberbringen” – wieder was dazugelernt. Trotz oder wegen dieser guten Beobachtung muß ich sagen, dass mir gerade dass an Biopics nicht gefällt: Man tarnt die durch den Biopic geschaffene Kunstfigur mit der Maske der Pseudorealität. Dann lieber “Dreamgirls” in denen es zwar Anleihen an Bands jener Zeit gibt, aber das ganze dann doch reine Erfindung ist.
@Renington: Mein Herumgegifte erfolgt natürlich immer mit dem größtmöglichen Respekt für den Geschmack anderer Leute, deswegen sei dir deine Begeisterung unbenommen ;)
Nichtsdestotrotz glaube ich nicht daran, dass jemand, egal wie nahe er dem abgefilmten Objekt war, durch die Linse der Kamera ein nicht typisiertes Bild des Objektes erschaffen kann. Ich glaube, dass liegt am Medium selber, schließlich kann ich genausowenig mit einer Käsereibe Cocktails mixen…
Kommentar #7 von Mr_Noyes am 05.09.2007 um 22:27 Uhr
stimme ich zu, aber das typisieren liegt ja in der Natur eines jeden Films (und davon sprechen wir ja). Der Ian Curtis den sich die fans über die Musik und zahllose Presseberichte, stories etc. zusammengezimmert haben, ist ja auch nicht derselbe, der sich damals das Leben genommen hat.
Sehr gut an solchen Biopics ist, dass freaks neues Material zum Schwelgen kriegen und ein hoffentlich authentischen, wenn auch nicht objektiven Einblick in die damalige Musikszene kriegen.
Kommentar #8 von fab am 09.09.2007 um 04:22 Uhr