Das Bourne Ultimatum

“Listen, people – do you have any idea who you’re dealing with? This is Jason Bourne. You are nine hours behind the toughest target you have ever tracked. Now I want everyone to sit down, strap in, and turn on all you’ve got. That would mean now.”

Originaltitel: The Bourne Ultimatum
Herstellungsland: USA 2007
Regie: Paul Greengrass
Darsteller: Matt Damon, Julia Stiles, David Strathairn, Joan Allen, Scott Glenn u.a.

****

Bourne

Er ist zurück. Nach 5 Jahren wird mit “Das Bourne Ultimatum” erneut ein Teil von Jason Bournes Vergangenheit aufgedeckt. Er, seines Zeichens Supereliteagent, verliert während eines seiner Einsätze in “Die Bourne Identität” sein Gedächtnis und ist seitdem auf der Suche nach seiner Herkunft, seiner wahren Identität und ständig auf der Flucht!

Der dritte Teil knüpft nahtlos an Teil 2 an. Nachdem er einige Zeit von der Bildfläche verschwunden war, nimmt Bourne (Matt Damon) Kontakt zu einem Reporter auf, der über das illegale CIA-Programm “Threadstone” berichtet. Bourne findet heraus, dass “Threadstone” in unmittelbarer Verbindung mit “Blackbriar” steht, einem Programm des US-Verteidigungsministeriums, das noch heute nach Auflösung von “Threadstone” Auftragskiller für die Regierung ausbildet.
Durch seine intensiven Nachforschungen wird das CIA auf den Flüchtling aufmerksam und wieder sind alle Augen auf den Ausnahmeagenten gerichtet. Er und alle, die die Existenz von “Blackbriar” gefährden könnten, sollen nun aus dem Weg geräumt werden. Somit kommt es zu Gewalt, Intrigen und Verrat, selbst in den eigenen Reihen und mittendrin Jason Bourne, der endlich Licht ins Dunkel seiner eigenen Vergangenheit bringen möchte.

Bournes Recherchen führen ihn abermals rund um die Welt. Wie bereits in den Vorgängern bekommt der Zuschauer selten eine ruhige Minute geboten. Ständig ist Bourne in Bewegung, um von seiner Verfolgern nicht gefasst werden zu können, ob zu Fuß, mit dem Auto oder Motorrad.

Dabei kommt die Action natürlich nicht zu kurz. Rasante Verfolgungsjagden wechseln sich ab mit knallharten Schlägereien. Besonderes Augernmerk gilt der Prügelei zwischen Bourne und Desh (Joey Ansah), die mir mehr weh getan hat als den Schlägern, glaube ich. Rundum eine Komposition, die mir schon in den Teilen zuvor gut gefiel. Aber auch ein Punkt, der kritisiert werden könnte, denn letztlich sind die Abenteuer um Jason Bourne stets nach dem gleichen Prinzip aufgebaut und bieten kaum neues:
Bourne ist auf der Flucht, deckt zwischendurch brisante Geheimnisse auf und haut dabei mächtig auf die Kacke. Dieses einfache Spielprinzip funktioniert zumindest bei mir. Denn in allem was Bourne tut, wirkt er nicht so gekünstelt oder fantastisch, wie die Doppelnull-Agenten vor Daniel Craig. Der vergessliche Agent wirkt glaubhaft, knallhart und eiskalt in seinem Vorgehen. Stets ist er seinen Widersachern einen halben Schritt voraus.

Emotionslos und kraftvoll nimmt er es mit allen auf, die sich ihm in den Weg stellen. Da seine Freundin Marie (Franka Potente), Gott hab sie seelig, in Teil 2 das Zeitliche segnete, stellte man der Bourne Identität ein neues Weibchen an die Seite, Nicky Parsons (Julia Stiles), das es zu beschützen gilt. Zwar gefällt mir die Dame optisch besser als Franka Potente, aber wirklich hilfreich ist sie nicht. Mehr das Mittel zum Zweck, um deutlich zu machen, dass Bourne mehr als nur eine Kampfmaschine ist. In ihm drin schlägt sicher das Herz eines mitfühlenden, romantischen Frauenverstehers, der nur darauf wartet von Pamela Landy (Joan Allen) erobert zu werden.

Altbekannt bzw. “neu” ist hingegegen der weniger konsequente Einsatz von Handkamereas, im Vergleich zu “Die Bourne Verschwörung”, wenn mich mein Auge nicht täuscht. So ist das Verfolgen der Ereignisse weitaus weniger anstrengend als beim zweiten Teil. Musikalisch bleibt der Schuster bei seinen Leisten. John Powell kehrt zum dritten Mal zurück an den Mischpult und bietet neben rasanten, hektischen Klängen auch langsame, bassstarke Einlagen. Im Abspann gibt Moby mit einer dritten Version von “Extreme Ways” sein bestest. Ein gelungener Soundtrack, wie ich finde, der aber ebenso wenig neues bietet, wie der Film an sich.

Trotzdem, “Das Bourne Ultimatum” hat mich von Anfang bis Ende begeistert, war ich doch schon ein Freund der beiden vorangegangenen Bourne-Filme. Wer wie Filmfreund Renington nichts mit Jason Bourne anfangen kann, wird kaum Freude am neuesten Machwerk von Paul Greengrass haben. Ich hingegegen war hoch erfreut!
Das bekannte Filmkonzept wurde wie bereits erwähnt beibehalten und durch kleine Storyzusätze erweitert. Dabei muss Bourne wie gewohnt keinen Gebrauch von Gimmicks oder schönen Frauen machen, wie sein Kollege vom britischen Geheimdienst. Er bahnt sich seinen Weg mit geballter Faustkraft von Moskau über London, Tangier bis nach New York. Da artet das Zusehen nicht in Langeweile aus, als wenn der Protagonist nach Schichtende nach einem Martini, geschüttelt, nicht gerührt, fragt.

Desinteresse kam für mich nicht auf, denn noch immer gelang es den Machern mit ein paar Überraschungen den geneigten Zuschauer bei Laune zu halten. Spoiler erspare ich mir an dieser Stelle, um keinem die Laune zu verderben. Schaut ihn euch einfach an und um meinen Lieblingskritiker zu zitieren: “Wer den Film nicht mag, soll ihn sich nicht anschauen und nichts negatives darüber schreiben!” hehe


(Youtube Directbourne)

In diesem Sinne, gute Unterhaltung!

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4 Trackbacks

  1. 10.09.2007 - F5 — Neu im Kino: 06.09.2007
  2. 17.09.2007 - [gehirnstürm] » Moby - Extreme Ways
  3. 17.09.2007 - Julie Paradise — Film = Machwerk?
  4. 26.09.2007 - SchönerDenken » Blog Archive » Schüttellähmung

30 Kommentare

  1. Das Zitat deines Lieblingskritikers kann getrost auf jeden Film angewendet werden. Transformers anyone? ;-) Ach und kurz was zum Klugscheißen: heißt es bei uns nicht DIE CIA und DAS FBI?

  2. Hab die ersten beiden Teile erst in den letzten Tagen erstmals gesehen (auf DVD), aber jetzt will ich teil 3 im Kino schauen :)

    Kommentar von Prälat am 10.09.2007 um 08:42 Uhr
  3. Der Film ist der Knaller. Bewegte Körper in Bewegung – wie Slapstick ohne Humor. Superspannend und mit ordentlich Druck.
    Tipp: Nicht zu nah an der Leinwand sitzen – sehr schnell geschnitten und verwackelt.

  4. Ja ich freu mich schon wieder knallharte Faustkämpfe und atemberaubende Verfolgungsjagden.

    @ Claas: Mal sehen ob Du Recht behälst? Ansonsten gibt es Ärger;)

    Kommentar von Kiran am 10.09.2007 um 09:54 Uhr
  5. Nicky ist nicht neu, sie war auch schon in Teil 1 und 2 zu sehen. Die mögliche Beziehung zwischen den Beiden vor dem Gedächtnisverlust ist neu. Allerdings faked sie Marie nur schlecht (Haare schwarz + ab) und haut dann ja auch ab…

    Kommentar von Ralf am 10.09.2007 um 11:07 Uhr
  6. Nicky ist nicht ganz neu, da hast du Recht. Viel mehr meinte ich diese vertraute Beziehung zwischen Bourne und ihr, die du auch ansprichst, die ist neu.

  7. Juhuu! Endlich ist hier auch eine Kritik online. Gute Arbeit! Kann bei allem zustimmen.

    Ächöm… Wen´s interessiert: Auf meiner Seite ist auch ein Review.

  8. Ich fand den Film gut aber der Kameramann hatte leider Parkinson. Den gesamten Film über bleibt die Kamera nie ruhig und selbst wenn sich sonst nichts bewegte wackelt das Bild.
    Das war auch das einzige was mich gestört hat, da bekommt man Kopfschmerzen…

    Kommentar von utzelgrutzel am 10.09.2007 um 18:12 Uhr
  9. Greengras gibt dem Begriff der “Entfesselten Kamera” eine ganz neue Dimension.
    Hier youtube.com/watch?v=dGXr4uOnBr... gibt’s übrigens einen recht witzigen Spoof.

    Kommentar von justus_jonas am 11.09.2007 um 23:29 Uhr
  10. Ich widerspreche deinem Zitat mal. Die Wackelkamera fand ich schrecklich… das kriegen heute 16jährige mit dem Handy besser hin! Stilmittel hin oder her… wenn es eine toll koreographierte Actionszene gibt dann will ich die auch sehen und mir nicht vorkommen als würde ich UT2004 auf einem TFT mit 25ms spielen!
    Was den Inhalt angeht… Grandios… selten so viel Logiklücken am laufenden Band gesehen (vielleicht deswegen die Wackelkamera)!

  11. Wer weiss, vielleicht ist die Logik beim Wackeln vom Band gefallen ;-)

  12. Welche Logikfehler? War ich da etwa unaufmerksam?

  13. Eine wacklige Handkamera und ein zu schneller Schnitt stören mich zwar generell auch immer, wenn dadurch gute Kampf-Choreografien und ausgefeilte Autoverfolgungsjagden nicht mehr richtig “genießbar” werden – wie es hier leider auch der Fall ist. Aber zu den “Bourne”-Filmen passt dieses Stilmittel trotzdem total gut, weil es die Hetzjagd und den Flucht-Stress mit filmischen Mittel perfekt spiegelt. Teil 3 ist in dieser Hinsicht der absolut extremste – da muss ich Dog widersprechen. Krasser geht’s kaum noch. Ich hatte wegen der Hektik auf der Leinwand sogar richtig Herzrasen und wurde nervös! Aber genau das ist der Punkt: Greengrass macht die Hetze für die Kinozuschauer physisch nachvollziehbar. Und deswegen ist es genial. Wen interessiert da überhaupt noch die Story? Es geht um die Action, geile Stunts und die (Schaden)Freude darüber, dass Bourne mit Intellgenz und Cleverness einen Riesen-Geheimdienstapparat verarscht und nach seinen Regeln tanzen lässt. Die Londoner Bahnhof-Szene ist in dieser Hinsicht obergenial! Und außerdem funktioniert sie auch noch als beißende Kritik am totalen Überwachungsstaat – weil das Ganze dabei völlig ad absurdum geführt wird.

    Kommentar von Binding am 13.09.2007 um 11:27 Uhr
  14. @ Dog: In letzter Zeit greift die üble Unsitte um sich, den Begriff “Machwerk” völlig falsch zu verwenden. Du bist nun also leider auch schon davon infiziert. Ein Machwerk ist was Negatives, über das man sich aufregen muss. Also bitte niemals auf Dinge anwenden, die man gut findet oder loben möchte! Sonst verschwimmen die Kriterien und alles wird beliebig.

    Kommentar von Binding am 13.09.2007 um 11:32 Uhr
  15. Kannst du unter “der Film ist doch nur Unterhaltung” ablegen. Ich hab das Wort “Machwerk” benutzt, um nicht immer wieder “Film” oder “Streifen” zu schreiben. Ist doch egal. ;o)

  16. Hört, hört – der große Relativierer spricht. ;-)

    Nee, find’ ich wirklich nicht gut. Als Journalist muss man präzise mit der Sprache umgehen, Du böser böser Blogger, Du (sagt der Binding-Redakteur). ;-)

    Los, wir rufen jetzt eine Spontan-Aktion aus: Welche Synonyme fallen Euch für “Film” ein? Das wird interessant, hui …

    Kommentar von Binding am 13.09.2007 um 23:16 Uhr
  17. Ich bin kein Journalist! :P

    Aber dein Aufruf klingt gut! Schenkt mir Synonyme – dafür sollte ich vielleicht einen neuen Beitrag erstellen.

  18. ACHTUNG SPOILER!

    Zum Thema Logiklöcher:
    Bourne schickt Han eine SMS in der der Treffpunkt steht, woraufhin alle (ALLE!) Einheiten auf sie angesetzt und zum “Treffpunkt” geschickt werden. Bourne kann jetzt in aller Ruhe ins Büro des CIA-Vize-Chefs gehen, dessen Safe sich unglaublich einfach öffnen lässt und ruft diesen sogar noch an, was VÖLLIG UNNÖTIG gewesen wäre. Natürlich werden dann wieder alle (ja, wirklich alle) Einheiten von Han abgezogen, sodass diese sich einfach mit Bourne treffen kann. Wäre ja auch zu einfach gewesen, an ihr dran zu bleiben. Zusammen mit der bescheuerten Wackelkamera, bei der einem wirklich schlecht wurde und durch die man von den vielleicht sehenswerten Action-Szenen überhaupt nichts erkennen konnte, und dem pseudoüberraschenden Ende – ein Film, für den ich lieber kein Geld ausgegeben hätte.

    Kommentar von Cutie McWhiskas am 16.09.2007 um 12:32 Uhr
  19. Der Anruf war kein Logikfehler – Bourne hat die Stimme des Chefs aufgenommen und damit den Tresor geöffnet.

    War ‘ne coole Aktion.

    Kommentar von CapN am 16.09.2007 um 21:13 Uhr
  20. Also ich fand die Wackelkamera in der Bourne Verschwörung wesentlich schlimmer. Das hat mir im zweiten Teil dieser Trilogie wirklich übel aufgestoßen.

    Im Dritten Teil gehts, trotzdem finde ich den Ersten immer noch am Besten :-)

    Und ich fand es schade, daß sich Matt Damon mittlerweile so einen Stiernacken antrainiert hat…

    Kommentar von Andy am 17.09.2007 um 01:20 Uhr
  21. “Und ich fand es schade, daß sich Matt Damon mittlerweile so einen Stiernacken antrainiert hat…”

    Er wirkt nun unglaublich. Ich hab mir heute die Cinema gekauft, das Foto von ihm auf dem Cover sieht gruselig aus.

  22. Neben der Wackelcam ist mir aber auch dieser extreme zoom auf’s gesicht aufgefallen…. man konnte doch in beinahe jeder Szene die Mitesser in Damons Gesicht zählen…
    Leinwandfüllende verwackelte Gesichter… darauf sollten sie bei Bourne 4 doch bittebittebitte mit Zucker obendrauf verzichten

    Kommentar von Finrod am 19.09.2007 um 18:21 Uhr
  23. Der Film ist gut. Keine Frage.
    Mich stört, Style hin oder her, einfach die verwackelte Kamera. Das geht mir auf den Sack. Gerade der Kampf im Badezimmer.

  24. Meine Güte, wie viele hier über die Wackelkamera meckern, unfassbar. Ich hab dazu auch ne Meinung: passt prima und wirkt! Flucht und Verfolgung können nicht besser in Szene gesetzt werden.

  25. Sicherlich wirkts. Aber was bringts, wenn ich die Hälfte nicht sehe/erkenne!?

  26. @28 (Thomas):
    Ich denke das liegt daran, daß es im ersten Teil auch ohne Wackelkamera ging, und der Film trotzdem wirkte ;)

    Kommentar von Andy am 10.10.2007 um 07:22 Uhr
  27. Die Kamera beim Bourne Ultimatum ist zum sch*****! Permanent diese “Wackelcam” is mehr ans anstrengend und ein Verbrechen dem Puplikum gegenüber! Selbt bei ruhigen Szenen, wenn einfach nur am Tisch gesessen und miteinander gesprochen wird, ist ne verwackelte Optik. Einfach grausam!

    Der Film ansich is aber ganz ok, gefiel mir besser als Zeil zwei.

  28. habe teil2 verpasst , wegen der durchwegs guten kritiken aber wollt ich dem film ‘ne chance geben . aber abgesehen von der total nervigen wackelkamera wars ein nicht ganz 2stündiges jump+run , weiter nichts . anfangs spannend hamma mit zeit dann angefangen zu beten – es möge bald vorüber sein … war’s dann auch , und erst noch mit ‘nem wahnwitzig überraschenden schluss . ergo : zeitverschwendung , leider :-(

    Kommentar von doc am 15.10.2007 um 11:51 Uhr
  29. Fand die Kritik gut und auch den Film gut. Den besten der 3 Teile. Bis dann der Absatz mit den “Handkameras” kam, was ich nicht nur in der Kritik, sondern auch im Film bescheiden fand.

    Genau das ist das Einzige was mich an dem Film stört.
    Und zwar nicht, weil es Handkameras sind, sondern weil es gerade ein “Modernes Stilmittel ist”. Aber eigentlich doch beides.
    Modern ist natürluch auch gut.
    Aber es ist ein Stilmittel, dass bescheidene Wirkung erzielt.

    Da ich selbst aus der Branche stamme, erlaube ich mir auch, das hier zu sagen.
    Dieses pseudo “handheld” Stilmittel hat sogar auch schon im Tatort Fuß gefasst.
    Wodruch oder trotzdem der Tatort auch nicht besser wurde.
    Generell sollte der Zuschauer nicht merken, dass eine Kamera überhaupt benutzt wurde.
    Sobald ich im Kino sitze und denke: WoW! geile Kamera! Hat der Kameramann schon versagt. (Einzige Außnahme in der Filmgeschichte war Matrix)
    Es geht darum, als Zuschauer Teil der Geschichte zu werden und nicht darum, auf einmal mitten im Film “aufzuwachen” und zu sagen “Wow…” aber das hatten wir schon;-)
    Genau das bewirkt allerdings diese Handheld Stilmittel.
    Allerdings nicht, da ich denke “wow…” (aber das hatten wir schon)
    sondern eher: “wow, was für´ne schlechte Kamera. Ich fange an zu schielen.”

    Wer´s genau betrachtet, sieht auch, dass das keine real in der Hand gehaltene Kamera ist. Bei Viva und Mtv machen die das so. Beim Film ist das kurz gesagt am Stativ so einstellbar. Was auch zu sehen ist, denn die Kamera macht immer nur die gleichen begrenzten “Drehungen”.

    Das ist theoretisch kameratechnisch schlecht (aus genannten Gründen).
    Praktisch scheint es dann doch gut anzukommen.
    Andererseits: Die Tatsache, dass der Kritiker es erwähnenswert fand zeigt wiederum, dass es schlechte Kameraarbeit war;-)

    (PS: warum wird so selten der Schnitt in einem Film kritisiert? Vieleicht, weil es so sein soll, dass man den Schnitt gar nicht merkt? So ist es. Ist der Schnitt gut, bemerkt man ihn nichteinmal. Deswegen kommen wenige Kritiker auf die Idee, den Schnitt zu “kritisieren” – es sei denn sie haben ihn bemerkt und dann war es ein schlechter Schnitt)

    Kommentar von Handkameras am 29.11.2007 um 21:56 Uhr
  30. Das mit der Wackelkamera kann ich bestätigen: Der Film war wirklich gut und – für einen Streifen seiner Art – sehr glaubwürdig. Es nervt einzig und allein nur diese Blöde ZitterCam.

    Kommentar von Sven am 03.02.2008 um 19:41 Uhr

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