“Zimmerservice?”
Originaltitel: 1408
Herstellungsland: USA 2007
Regie: Mikael Håfström
Darsteller: John Cusack, Samuel L. Jackson, Mary McCormack, Andrew Lee Potts, Jasmine Jessica Anthony






Mike Enslin (John Cusack) graut es vor gar nichts. Als Autor von Real-Mystery-Büchern hat er es sich zur Aufgabe gemacht, angeblich verfluchte Stätten zu Besuchen und zu beweisen, daß an all dem Spuk und Grauen nichts dran ist. Seine Karriere läuft nur Mittelprächtig und auch im Privatleben siehts eher mau aus. Seit dem Tod der Tochter hat er sich von seiner Frau entfremdet und lebt getrennt von ihr.
Seine nächstes Ziel ist ein angeblich verwunschenes Hotelzimmer, das Zimmer 1408 im New Yorker Dolphin Hotel. Dutzende Menschen sollen dort schon eines mysteriösen Todes gestorben sein, mittlerweile wird das Raum nicht mehr offiziell vergeben. Die eindringlichen Warnungen des Geschäftsführers (Samuel L. Jackson) schlägt Enslin als plumpen Marketinggag in den Wind und besteht darauf einzuchecken.
Anfangs betrachtet er das gewöhnlich erscheinende Zimmer noch spöttisch, doch bald merkt er, daß diese Übernachtung die längste seines Lebens sein wird. Und vielleicht auch die letzte.
Der Schwede Mikael Håfström liefert mit der Adaption einer King-Kurzgeschichte eine in jeder Hinsicht routinierte Arbeit ab. Ein wenig zu routiniert allerdings um wirklich interessant zu sein. Wirklich vorwerfen kann man dem austattungstechnisch und schauspielerisch soliden Film wenig, stets bewegt er sich im Rahmen normaler Parameter. Vielleicht liegt es auch an der Vorlage, die nicht grade zu Kings Meisterwerken gehört, sondern eher gepflegte Fingerübung ist, daß der Film nie so wirklich zu überraschen vermag.
Zu oft hat man die Story des ungläubigen Skeptikers, der dann eines Besseren belehrt wird und sich seinen inneren Dämonen stellen muß, schon gesehen, als das es hier noch Neues zu erkunden gäbe. Und da der Film es auch inszenatorisch eher gemächlich angehen lässt und eher subtilen Grusel, denn auf trashige Schockeffekte setzt, verbreitet er auch eher vertraut gemütliche Stimmung als echte Beklemmung.
Kleinere Spoiler Ahead
John Cusack, spielt sich als A- Mime der er ist einen Wolf die Seelenqual und Marter Enslins glaubhaft und eindringlich zu verkörpern, leidet aber letztlich auch an der Eindimensionalität seiner Figur, der man die Kurzgeschichten-Herkunft deutlich anmerkt, die zudem viele Züge anderer typischer King-Charaktere aufweist. Als Teil eines Episodenfilms, wie in “Katzenauge”, “Creepshow” oder als Teil von Kings eigener TV-Serie “Nightmares & Dreamscapes” wäre das ganze vielleicht besser aufgehoben gewesen, denn streckenweise wirkt die Story schon arg gestreckt und wiederholt sich. Zwei drei Ausbruchsversuche aus dem Spukzimmer weniger hätten es sicher auch getan und der nach zwei Akten aufgepropfte “Haha es war alles nur ein Traum- Nee war es doch nicht”-Twist schafft es auch nicht so richtig einen zu überzeugen. Samuel L. Jackson bleibt in seiner Rolle verschwendet und ein mehr als müder Abklatsch der Scatman Crothers-Rolle aus Shining.
Im Endeffekt bleibt der Film eben solide und banal. Kann man gucken wenn man nix besseres vorhat, aber im Kino muß das nicht unbedingt sein.
Von 


































Und wie bei so vielen King-Büchern (und damit auch -Filmen) enttäuscht das Ende. Als ob ihm einfach die Ideen ausgegangen sind seine losen Enden zu einem “WOW!”, “Abgefahren!”, “Sehr geil, daran hätte ich im Leben nicht gedacht!” oder zumindest einem akzeptablen Schluss zu führen.
Ich hab den Film gestern gesehen. Nette Schockmomente, ein ziemlich abgedrehter dennoch genialer John Cusack und ein cooler Samuel L. Jackson. Im großen und ganzen hat der Film “unterhalten” ;)
Der Film bekommt von mir 6.5/10, was er vor allem Cusack zu verdanken hat. Mag der Charakter auch eindimensional sein/wirken – es hat mir Spaß gemacht, ihm zuzuschauen. Ausserdem zeigte die Story deutliche Anleihen an den “Der dunkle Turm”-Zyklus (wie so viele Werke von King), was mir sehr gefällt. Die Kurzgeschichte werde ich jedenfalls lesen.
Ich fand den Film im großen und ganzen ganz gut, nur ist halz der Schluss ein bisschen langweilig, weil es eben kein Wow – Effekt gab. Warum war das Zimmer so? Na ja, er war eben ganz gut, aber nicht überwältigend.
Meine Güte, der Film ist wirklich schlimm.
Für mich war er raus geworfenes Geld.
Der Film ist einfach nicht unheimlich.
Momente des Erschreckens gibt es, ja, aber unheimlich ist er nicht.
Gar nicht.
Zumindest ist der Film gut, bis er das Zimmer betritt.
2.5 Sterne
John Cusack, A-Mime? Wie Cage spielt auch er sein längerem nur noch Standards, oder lässt sich so besetzen. Ähnliche Typen, ähnliche Filme. Nichts könnte langweiliger sein. Man sieht diesen beiden Schauspielern die Lange Weile (oder auch Unlust) in ihrer Rollen richtig an.
Cusack ist so uninteressant geworden, wie 1408.
Den Film fand ich gut. Und das war es auch schon. Nicht mehr und nicht weniger. Anschauen und gut ist.
Was mich noch irritiert, ist die Tatsache das er auf das Zimmer bestehen kann. Ist das wirklich so? Als Hotelbesitzer sollte ich doch selbst entscheiden dürfen wer da rein darf!?
Das Ende, ja gut, kommt darauf an welche Version du gesehen hast.
Und Cusack uninteressant? Finde ich nicht und bin überzeugt das er in Grace Is Gone glänzen wird.
Also ich kenne die Kurzgeschichte von King (hab schliesslich alles von ihm gelesen) und mich auf Grund dessen sehr auf den Film gefreut. Anfangs etwas skeptisch, weil so ein bekannter Darsteller verwendet wurde – ein unbekanntes Gesicht hätt mir besser gefallen – aber Cusack spielt trotz allem sehr solide, gut und glaubhaft. Es ist immer Schwer filmisch umzusetzen, was in einem Buch und einer Geschichte selbstverständlich ist. Zum Beispiel die eigenen Gedanken oder Selbstgespräche. Zum Glück hat Enslin ja ein DIktiergerät, welches ihm als “Gespächspartner” dient – sehr tolles Element! Die Geschichte des Films weicht natürlich von der des Buches ab – was aber so gut wie immer der Fall ist bei filmischen Umsetzungen. Dem einen gefallen die “Änderungen”, dem anderen nicht, aber sie sind halt Mittel zum Zweck und gut gewählt. Alles in allem ein guter, unterhaltsamer Film, der eigentlich keine unnötigen Längen aufweist. Nur der Teil mit dem “Alles-nur-ein-Traum” hat mir nicht sonderlich gut gefallen, hatte aber auch seinen Reitz ;) Und warum ist das Zimmer böse? Warum spukt es dort und was? Egal! Das Zimmer IST einfach böse – Aus, Schluss, Ende! Keine weiter Erklärung!
Ich freu mich schon auf “Buick”, “The Mist” und “Cell”
naja, stephen king ist eigentlich für seine enden bekannt^^
wobei ich gestehn muss das das ein ende ist was nicht so offen ist wie viele andere in seinen büchern…aber dennoch finde ich diesen film wirklich beeindruckend……
ich finde diese vorgeteuschte wende im film einfach geil, ich habe mich auch reinlegen lassen^^
wer den film noch nicht kennt….. blos anschauen!!! der ist einfach geil^^
den film konnte nicht mal Cusack retten, wenn man mich fragt. Langeweile pur und ein dusseliges Ende.
***SPOILER***
Ihr habt voll das Ende vercheckt und wisst überhaupt nicht bescheid das Gott ihn auf die Probe stellt, weil er seine Frau getötet hat, er spielt ihr das Tonband in der Hölle vor, weil Gott gesagt hat das er durch alle -Kreise- (jamann, die Kreise omg!!) gehen kann.