Etwas mehr Respekt

46 Comments

Als Filmfan und Redakteur steht man zwangsläufig in einem zwiespältigen Verhältnis zu den Filmlabels. Es ist eine beiderseitige Hassliebe, wobei mir der Hass von Seiten der Labels manchmal zu überwiegen scheint. Klar man wird umworben wenn um Neuveröffentlichungen geht, aber dennoch schauen einen die Labels immer an, wie der Besitzer des Süßwarenladens neben meiner Schule, der auch immer davon auszugehen schien, daß man jeden Moment mit seiner Kasse durchbrennen könnte.

Das man auf Pressevorführungen durch Metalldetektoren muss, es mittlerweile Standard ist, daß das Handy abgeben wird, daß Rezensionsexemplare nur noch unter Zeitdruck besprochen werden und dann auf eigene Kosten zurückgeschickt werden dürfen, daß die Beantragung eines Zugangs zu einem Presseportal schonmal gefaxte Bestätigungen in doppelter Ausführung erfordert und man in Kinos gefilmt und mit ellenlangen Warnfilmchen bespielt wird, das ist Alltag.

Alltag aber trotzdem nichts, an das ich mich als jemand der eine stattliche Summe jeden Monat in DVDs und Kinobesuchen anlegt, wirklich gewöhnen mag. Genausowenig wie an die Tatsache, daß DVDs oft nicht mehr von Leuten gemacht werden, die in erster Linie an den Filmfan denken, sondern von der dämlichen Rechtsabteilung eines Labels. Anti-Piratereiwarnungen in dreifacher Ausführung, natürlich nicht überspringbar, Texttafeln in denen ich gesagt bekomme, daß ich den Film nicht auf Ölbohrplattformen gucken darf, noch eine Texttafeln in denen sich das Label von sämtlichen Kommentaren distanziert die irgendeiner der Macher im Bonusmaterial tätigt, dann vor Filmstart noch eine Warnung, daß ich die Scheisse nicht öffentlich aufführen darf und welche Strafen ich in Andalusien bekäme, wenn ich das Ding kopiere… und sollte ich so dumm sein den Abspann nicht schnell genug abzubrechen, kommt zum Schluss nochmal eine Ansammlung von Rechtsbelehrungen in 22 Sprachen, plus das verdammte Logo von Macrovision – alles nicht abbrechbar.

Und das bei einer DVD für die ich gutes Geld gelassen habe. Hätte ich eine Raubkopie, würde ich nicht belästigt werden. Aber ich bin ja dumm und zahle für Film, weil ich immer noch der Ansicht bin, daß für man Geld zahlen sollte, wenn man einen angemessenen Gegenwert dafür bekommt.

Hört mal liebe Labels, wenn mich etwas dazu bringt ,daß Verständnis für euch zu verlieren, dann sind es eure Zwangsmaßnahmen, eure Kopierpanik und eure Beständigen mit Verleumdungungen, Bedrohungen und Unwahrheiten arbeitenden Warnungen.

Euren tollen “You wouldnt steal a car”-Spot könnt ihr euch stecken. Du würdest kein Auto klauen, du würdest keine Brieftasche klauen?Du würdest keine DVD klauen? Mal ganz abgesehen, daß Leute in einigen Berliner Stadtteilen wohl auch damit keine Probleme haben, stinkt eure Logik zum Himmel. Wenn ich weiß, das derjenige dem ich eben seinen Porsche vor der Tür weggeklaut habe, einen völlig identischen, in jeder Hinsicht gleichwertigen Porsche weiterhin vor der Tür stehen hat – fuck natürlich würd ich den klauen! Denn digitale Doppel nehmen einem Besitzer erstmal nichts weg. Klar gibts auf lange Sicht finanzielle Schäden dadurch, aber solange ihr so dumm und platt argumentiert, werden die Kunden genauso platt zurückargumentieren. Solange ihr eure seit den 80ern von rechtevermarktern immer wieder runtergeleierte Behauptung aufrecht erhaltet jede Kopie wäre ansonsten gekauft worden und deswegen 1:1 mit einem realen Umsatzverlust gleichzusetzen, wird euch kein Kunde ernstnehmen.

Denn die Kunden wissen, daß sie zahlen. Und das nicht wenig. Nie zuvor wurde mit dem Verkauf von Filmen (und nicht nur mit neuen, sondern auch mit dem kompletten seit Jahrzehnten dreifach refinanzierten Backprogramm) soviel Geld verdient. Nie zuvor waren soviele Menschen bereit sich Filme wie ein Buch oder eine CD einfach zu kaufen. VHS-Kassetten sind ein Dreck gegen das, was heutzutage mit DVDs umgesetzt wird.

Und als jemand der sich beruflich ziemlich viel mit Verkaufszahlen und Marktanteilen beschäftigen muß, geht es schwer übereinander, wenn die Branchenverbände einerseits ihre Jubelmeldungen verbreiten, daß wiedermal ein neuer Rekord augestellt wurde, was den Verkauf von DVDs angeht, nur um auf der anderen Seite wieder zu jammern, daß euch die Raubkopierer ja bis aufs Hemd ausziehen. Ja die DVD-Preise sind gesunken. Im Schnitt legt man heute um die 10-15 Euro für eine Scheibe hin, das ist weniger als ihr gewohnt seit, aber immer noch ein Haufen Kohle für Filme die seit tausen Jahren bei euch im Archiv liegen. Und ihr reisst euch ja nun nicht wirklich für alle Titel ein Bein aus, wenn es drum geht zu veröffentlichen. Noch immer gibts Scheiben, die ausser dem Film und einen Trailer nichts weiter bieten und bei denen auch das tolle Remastering eher mau ausgefallen ist. Und jammert bitte nicht rum, daß euch das Neuabtasten und Restaurieren ja auch Geld kosten würde – denn schließlich ist genau das euer Kapital und Restaurierungen erhalten den Wert eurer Filme, die ihr nicht nur immer wieder auf Medien veröffentlicht, sondern auch weiterhin an TV-Sender und VoD-Anbieter verscherbelt. Die DVD mag dann vielleicht ein guter Anlaß sein einen Film zu restaurieren, der einzige Grund warum ihr das macht ist es nicht. Und das Kino mittlerweile nur noch die Promo-Plattform für den DVD-Verkauf ist, gebt ihr ja selber zu, denn das Geld verdient ihr nicht mehr hauptsächlich am Boxoffice sondern im Media Markt. Die Leute die DVDs kaufen, kaufen Filme die sie schon aus dem Kino und TV kennen – nicht umsonst hauen die Privatsender ihre Telemovies parallel zur Austrahlung auf Silberscheibe raus. Es ist also ziemlich egal, ob ein Film bereits zum Start als lausige Raubkopie im Netz kursiert, denn den Labels gehts nur bedingt darum, das superviele Leute ins Kino gehen, es geht um die Aufmerksamkeit die ein Kinostart nach sich zieht. Verdient wird an der DVD und für die ist es sogar besser wenn die Leute den Film schon kennen.

Und um nochmal auf die Angemessenheit von Veröffentlichungen zu kommen: Warum müssen euch die Fans eigentlich bei vielen Sachen ewig hinterherlaufen und betteln um mal eine gute Fassung eines Films zu bekommen? Warum brauchte es rund 10 Jahre bis sich Universal mal herabließ das (von bereits von der Laserdisc-Veröffentlichung komplett vorliegende) Bonusmaterial und den DC von Frighteners rauszubringen? Warum erscheinen, wie jetzt beim Simon Pegg Hit “Hot Fuzz” immer noch deutsche DVDs die nur ein Bruchteil des Bonusmaterials der Originalveröffentlichung haben? Warum stampft ihr, wie bei “Poltergeist” eine fertige fantastisch ausgestattete Special Edition ein, stellt euch dann jahrelang tot um dann eine jämmerliche “25 Anniversary Edition” zu veröffentlichen, die dem Film in keiner Weise gerecht wird und den Fans die ewig drauf gewartet haben den Stinkefinger zeigt?
Warum kürzt und zensiert ihr ambitionierte Bonus-Dokus wie damals auf dem “Alien-Quadrilogy”-Set derart, daß der Regisseur der Doku seinen Namen zurückzieht? Warum dauert es Ewigkeiten bis ein Film auch hierzulande mal veröffentlich wird, der woanders schon längst als großartige SE vorliegt?

Und nein: Ich habe kein Verständnis für irgendwelches juristische Mumbo-Jumbo. Als Filmfan bin ich bereit Geld für eure Werke auszugeben und tue das auch dauernd. Ich könnte mir spielend alle wichtigen Streifen aus dem Netz ziehen und wäre auf keine Pressevorführung angewiesen. Ich müsste nicht warten bis ein Film hierzulande anläuft. Dennoch gehe ich ins Kino, weil ich gute Filme eben auf großer Leinwand sehen will. Kill Bill, Hot Fuzz, Planet Terror und viele andere Streifen entfalten einfach nur dort ihre volle Wirkung
Ich gehe ins Kino, ich zahle dort und bei Filmen die ich mochte zahle ich später nochmal um mir die DVD zu kaufen. Und ich hab es satt ständig durchsucht und mit Warnungen und Bedrohungen belästigt zu werden, irgendwelche Schikanen beim DVD gucken auf mich zu nehmen, nur weil eure Rechtsabteilung sagt, daß ihr das besser so machen müsst.

Packt allen legalen Scheiss in irgendeinen versteckten Menuepunkt und sollte ich jemals das Bedürfnis haben checken zu wollen, ob ich im Waschsalon in Andalusien diese DVD abspielen darf, werde ich mir die Rechtsbelehrungen ansehen. Aber auch nur dann. Und ansonsten möchte ich mit dem Scheissdreck nicht belästigt werden.

Ich bin euer Kunde, kein Bittsteller, kein Bettler und niemand dem ihr großmütig zu erlauben habt eure Werke zu sehen.

Also bitte etwas mehr Respekt.

+++


YouTUbeDirectPiracy

In : Thema

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

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  • phil

    hmm … ein schlichtes “word!” würde zwar dem ganzen eher schlecht stehen, aber es passt gerade einfach.

  • Injecter

    Wie recht du hast! Leider hab ich das dumpfe Gefühl, dass auch das die “Riesen” nicht daran hindern wird, weiter diese Piracy/Law-Kacke auf die DVD zu packen :(

    Immerhin kann man den Scheiß inzwischen manchmal “Spulen”.

  • Lars

    Du sprichst mir wirklich aus der Seele und ich kann die gesagten Sachen zu 100% nachvollziehen und so unterschreiben. Ein Punkt, der evtl. auch noch erwähnt werden sollte, wäre der Regionalcode, der dank Codefree-Playern zwar bei der DVD inzwischen für den Filmfan kein Hinderniss mehr ist, der bei der Blu-Ray aber wieder Anwendung findet (und da kann man ihn nicht umgehen). Bei den HD Medien kann man übrigens auch noch die europäische Preispolitik anprangern, da in den USA die Filme zwischen 15 und 20€ kosten, während sie hier ja bei 30€ erst anfangen. In den USA gibt es darüber hinaus mittlerweile zahlreiche Preisaktionen, während Warner z.B. jetzt die erste Preisaktion startet und die Medien statt für 40€ für 25€ anbietet (und das sind Back-Katalog Titel, die qualitativ teilweise wohl auch nicht überzeugen können).

  • http://www.e13.de Kiki

    Im großen und ganzen ist an Deiner Argumentation schon ein Körnchen Wahrheit, aber von guten Filmen zu sprechen und dann in dem Zusammenhang diesen Tarantino- und Rodriguez-Müll aufzulisten nimmt der Sache etwas den Pfeffer…

    @ Lars: Soweit ich weiß sind HD-Scheiben codefree. Wer die hierzulande kauft, ist dann auch selbst schuld und sollte nicht über den Preis jammern. Und wer mit O-Ton alleine nichts anfangen kann, darf dann eben einen Aufpreis für die Synchro zahlen.

  • Ben

    Tja, Du nimmst vermutlich allen die hier mitlesen die Worte aus dem Mund…
    kämen vielleicht noch die Kinopreise (wobei DM = € ja inzwischen auch anderswo normal ist) und die lustigen Abgaben auf Leermedien dazu.

    Nur eigentlich geht das ja schon seit “Hometaping kills music” Zeiten so, dass man in der Contentindustrie seine Kunden lieber mit Halbwahrheiten kriminalisiert als zu versuchen sie zu umwerben oder das Produkt dem veränderten Markt anzupassen…

  • http://i.rrhoblog.de/ rrho

    Großenteils d’accord, auch wenn ich nicht so sehr von der Fandom-Seite aus denke – aber ich find’s schon dreist, nach ausgegebenem Geld noch mit Mahnungen und Drohungen beworfen zu werden.

    Abgesehen davon, daß schon die Rechtsbelehrung auf mancher Einladung zu einer Pressevorführung eine Frechheit ist und ich mir als Berichterstatter denke, daß ich ja nicht unbedingt tief empfundene Dankbarkeit für meine Arbeit erwarte, aber doch zumindest eine gewisse professionelle Anerkennung und ein gewisses Vertrauen.

    Ich mache das ja auch nicht nur zum Spaß.

  • http://www.flokru.org/ flokru

    Wie wahr, wie wahr.

    @ Lars: Soweit ich weiß sind HD-Scheiben codefree.

    Nein, sind sie definitiv nicht. Die HD-DVD-Spezifikation sieht keinen Regional Code vor. Bisher nicht.

    Aber bei der dominierenden Blu-Ray-Disc gibt es sehr wohl Region Codes.

  • http://cineasten.myblog.de Moviesteve

    Wo kann ich unterschreiben?

    Anfügen möchte ich noch, daß es echt ein schlechter Witz ist, wenn man für die Präsentation von tollen neuen Super-Blockbustern auf DVD extra den weiten Weg zum Verleiher auf sich nehmen muß – nur um vor Ort dann eine grottige Darbietung auf Winzlings-Bildschirm mit billigen PC-Lautsprechern durchzuhasten.
    Welcher Rezensent (zumindest von Heften/Webseiten, die nicht einfach Pressetexte abtippen), soll die Scheibe dann ernsthaft als High-Quality-Bombast-Produkt anpreisen?

  • http://www.dramatick.de/blog DraMaticK

    Na, na. Blu-rays verwenden je nach Label und Backkatalog-Titel einen Regioncode. HD-DVDs (noch) nicht.

    Ohne eine Synchrodiskussion vom Zaun zu brechen: Es gibt Leute die kaufen lieber in Deutschland.

    On Topic: Auch von mir 100%ige Zustimmung. Wobei ich auch noch den Regioncode anführen muss. Klar, auch da haben wir die Rechteproblematik. Aber auch hier möchte ich mich in der globalisierten Welt als Verbraucher nicht damit herumschlagen.

    Man sollte nochmal explizit auf diesen ganzen Rattenschwanz an ‘unrated’, ‘extend’, ‘supderdolldeluxe’ Editions auf DVD hinweisen. Es gibt genug (bekloppte) die sich einen Film deswegen doppelt und dreifach und in HD zulegen. Da sollte man wirklich erwarten, dass man NUR Filmvergnügen kriegt ohne ständig kriminalisiert und belästigt zu werden!

  • Pingback: Thoughtcatcher » Blog-Archiv » Die Filmindustrie und ihr Umgang mit den Kunden

  • stb247

    Regionalcodes und Synchronisationen mal aussen vorgelassen, kann man wohl sagen, dass der Ursprung des Übels in den USA zu finden ist.

    Habt ihr mal eine der unzähligen Anwaltserien gesehen? Wenn Verhandlungen auch nur im entferntesten so ablaufen, dann scheint es tatsächlich notwendig, den Verbraucher zu terrorisieren. Denn sonst könnten da Alan Shaw, Ally McBeal oder Douglas Wambo einfach sagen: Mein Klient hat’s auf der DVD einfach nicht gefunden… woher soll er denn wissen, dass er die Inhalte nicht kopieren darf oder dass er Paramount nicht verklagen kann (weil er sich in seinen religiösen Ansichten durch einen Audiokommentar verletzt fühlt).

    So Scheisse die Situation ist, sie garantiert den Herstellern Rechtssicherheit. Und die scheint in einem Land, in dem man McDonalds verklagen kann, weil der Kaffee zu heiss ist(!!!) sogar irgendwie angebracht.

    Aber nur weil ich die Rechteabteilung von Sony, Fox oder Warner verstehe, heisst dass nicht, dass ich sie nicht abschaffen wollen würde. Von den kreativen DVD-Herstellern ganz zu schweigen (Hallo “Mission Impossible”?? Kein Audiokommentar, Making of zur Helicopter-Zugverfolgung, aktuelle Worte von Brian DePalma oder sonst eine nützliche Info, aber ihr packt da den Beitrag zum Lifte-Time-Award von Tom Cruise drauf? Wollt ihr mich verarschen???)

  • Koyaanisqaatsi

    Absolute Zustimmung. Als Konsument, als jemand der für den Kram Geld ausgibt, darf ich wohl auch verlangen (ja, verlangen!) dass man mir eine moderate, nicht von Drohungen durchsetzte, Filmveröffentlichung vorlegt. Einen Raubkopierer wird der Text am Anfang einer DVD ja nur noch mehr in seiner Tat bestätigen, da er das Problem schlichtweg nicht hat. Nur der Idiot, der dafür bezahlt, wird bestraft – während der Raubkopierer bei Anti-Piracy Werbungen grad’ mal in’s Schmunzeln kommt.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de renington steele

    @ stb247: was ist das denn für eine unsinnige Argumentation? Woher der Verbraucher das wissen soll? Na weil’s im Gesetz steht! Ich geh ja auch nicht auf die Straße und hau dem nächsten eine rein, weil das irgendwo nicht auf Schildern verboten wird. „Öffentliches auf die Fresse hauen verboten!“ Ach so, na dann…

    Aber wer von Ally McBeal auf die Realität schließt… naja…

  • http://www.dramatick.de/blog DraMaticK

    @13: Nicht lachen, aber gerade aufgrund dieser Disclaimer sind die Handbücher von z.B. Autos in den letzten Jahren immer dicker geworden. Man muss wirklich jeden unnützen Scheiss ausschliessen um die Haftung zu umgehen (Porsches fahren schneller? Wußt ich nicht!; “Professional driver, closed circuit”; etc.)

    Die Frage ist aber doch: Wohin mit den Warnungen? Ich wär auch für einen Menüpunkt “Rechtliche Hinweise”) auf der DVD. Kann sich ja dann durchlesen wer will.

  • http://www.moviedirector.de Claas

    Word Digga, Word!!!
    Sehr gut!
    Bleibt zu hoffen, dass es auch nur EINE(R) von den Label-Entscheidern liest!!

  • justus_jonas

    Schön! Super! Eigentlich schreit das Thema ja nach einer Podiumsdiskussion mit Label-Vertretern. Wäre interessant zu erfahren, wie die sich bei so mancher Entscheidung (gerade beim Downgrading von DVD-Releases für Deutschland, weniger Extras, etc.) rausreden…

  • http://www.flusskiesel.de/markus Flusskiesel

    Das mit den Ölbohrplattformen gefällt mir am besten. Was machen die Bruce-Willisse denn, wenn sie Feierabend haben?

  • http://indy.twoday.net/ indy

    so ein text war lange überfällig…

  • Pingback: Mutantenstadl

  • der_bär

    inhaltlich sehr guter artikel (sowas ähnliches stand vor ein paar tagen auch beim movieblog), aber batz: schau dir dringend mal einen artikel zum thema das/dass an.

  • http://xabe.de Maximilian Böhm

    Hallo,
    ich wollte eher weniger inhaltlich meinen Senf abgeben, als das ich mich über einen line-height von 20px oder mehr freuen würde. Es ist relativ schwer den langen Text zu lesen.
    Danke!
    Gruß, Maximilian Böhm

  • gast

    n1 aber mal ehrlich du beklaust ja bei ner raubkopie nich den besitzer, sondern “entziehst” das geld dem hersteller – im beispiel also das porschewerk

    aber sonst echt gut – leider

  • http://ghostdog19.wordpress.com Ghost Dog

    .

    (mit acht Ausrufezeichen)

  • Pingback: “Offener Brief” an die Filmlabels « Die Straßen Von Berlin

  • http://www.flokru.org/ flokru

    @Maximilian: Zustimmung. Gerade als weiß auf grau ist die kleine Schrift nur schwer und wenig augenfreundlich zu lesen.

    Das hier unterstreicht das Ganze nochmal (und die Seite hab ich so weit ich weiß sogar von Renés Nercore).

  • http://www.epenis.de Marcel

    ehm, bei hd macht es gar keinen sinn, sich die scheiben zu importieren, da das material immer das gleiche ist und die englische orignalsprache auch meist auf der deutschen version vorliegt. zumindest bei meinen BRs war das bisher immer so. nur der preis ist natuerlich ein argument, wobei das atm vor allem durch den unglaublich schwachen dollar kommt.

    @topic

    bei den rechtlichen warnungen gebe ich vollends recht. aber im kino ists ja auch nicht anders. was das bonusmaterial angeht: mir persönlich latte. mich interessiert nur der film und nicht das drumherum. :)

  • http://www.channelhopping.de EmmJay

    Es ist mir auch immer schon ein bisschen komisch vorgekommen, dass gerade die ehrlichen Kunden, die eine DVD kaufen, mit Rechtsbelehrungen zugeschissen werden. Irgendwie ein bisschen an der Zielgruppe vorbei. Klar gibts da große Überschneidungen, aber ein Banner bei Kazaa oder so zu kaufen wäre sicher günstiger und möglicherweise sogar effektiver!

  • Pingback: Einsichten » Blog Archives » Ein wahres Wort

  • Hooray

    Gibt es eigentlich VLC-DVD-Player? Die sich einen Dreck um jegliche verbote der DVD scheren?

    Vllt. mit Autoüberspringen der Rechtsbelehrungen?

    Würde ich sofort kaufen.

    Auch HD/BR-Scheiben für 15EUR. Das wär ein angemessener Preis. Am besten noch unverschlüsselt und in einen ordentlichen Standard eingepackt.

    Hach, Wunschträume.

  • Lala

    @Hooray.
    Nein.

    Aber das in Deutschland verbotetene AnyDVD kann Werbung vor sowas entfernen. ;-)

  • http://www.painful-experience.de krishn

    alle achtung! du sprichst mir aus der seele, danke!

  • Mr_Noyes

    Oha, Batzmann. Schön, dass du wieder zu deiner alten Schreib-Form zurückkekehrt bist. Weiter so, dann klappts auch mit dem positiven Feedback ;)

  • sven

    Der “You wouldn’t steal a car”-Trailer ist doch eine Parodie. Ganz _so_ schlimm sind die realen Trailer ja doch nicht. Aber bald.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    Was? das ist eine Parodie? Hab ich ja gar nicht gemerkt? 8) Aber ich bind mir die Schuhe ja auch mit Messer und Gabel zu…

    D’oh!

  • Florian Bour

    Die Argumentation ist genauso dämlich, peinlich und nervig wie die ganze Anti-Piraterie-Kampagne. 90% Polmeik und 10% unzureichend recherchierte Fakten. Du solltest erst mal selbst sorgfältig die Hintergründe, u.a. zu den Kosten einer Film-Reastauring in Erfahrung bringen, bevor du Sorgfalt bei den Labels forderst. Majors und kleine Verleiher in einen Topf zu werfen ist der allergrößte Schwachsinn. Natürlich schreien hier jetzt alle “Hip-Hip-Hurra” – ist ja auch richtig in, das Industrie-Bashing. Aber hier würde selbst Michael Moore nur mitleidig drüber lachen können und ansonsten verwundert den Kopf schütteln. Der ganze Text hat bestenfalls Vorschulniveau.

  • http://www.dramatick.de/blog DraMaticK

    Dann erklär’ uns Polemikern doch mal bitte die Welt…

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    @Florian

    Genau. Entschuldige das ich so lausig recherchiert habe, mein Fehler. Es gibt überhaupt keine Durchsuchungen im KIno, keine Zwangseinblendungen und alle anderen Schikanen über die ich schreibe habe ich genauso frei erfunden, wie die Aussagen des Branchenverbandes, der jedes Jahr neue Rekordgewinne vermeldet.

    Natürlich ist es auch falsch, das die Label mit dem Restaurieren der Filme letztlich ihren Backkatalog marktfähig halten.

    Und weil du so super informiert bist, konterst du auch mit echten Fakten statt mit “billiger Polemik” wie z.B. Michael Moore Vergleichen, gell?

    Und eh jetzt wieder das Gejammer losgeht, von den armen kleinen Labels, die viel höhere Kosten haben, weil sie Lizenzen zahlen müssen und unter den sinkenden Preisen leiden. Sorry, aber wenn die sich den Schuh da oben anziehen, dann haben sie ein Problem, denn der Text zielt sehr eindeutig auf die Major-Studios. Kleine Labels haben zum einen kaum Kinostarts und wenn, dann sind sie froh, wenn überhaupt Presse kommt und verschrecken diese nicht durch Analsonden vorm Reinlassen. Das Meiste ist Direct to DVD und auch bei Rezi-Exemplaren sind kleine Labels sehr viel relaxter, weil sie froh sind, wenn ihre DVDs besprochen werden. Da gibts kein getaggten Scheiben und kein Rücksenden auf Kosten des Redakteurs. Und Distanzierungen, das man sich mit dem Audiokommentar des Regisseur nicht gemein macht, habe ich dort bisher auch vergleichsweise selten erlebt, genau wie andere Zwangsmaßnahmen. Mag vorkommen, ist aber generell seltener – einfach deswegen weil kleinere Firma keinen US-Mutterkonzern haben und keine Rechtsabteilung die mehr Mitarbeiter hat, als eine niedersächschische Kleinstadt Einwohner.

    Aber sorry, die kleinen Label dominieren leider nicht den Markt, es sind die großen Studios – und was dort an meinen Vorwürfen nicht stimmt, besonders was den Umgang mit ihren Kunden angeht, möchte ich bitte belegt haben, ehe du hier irgendwelche “Vorschul-Niveau”-Behauptungen aufstellst.

  • Florian Bour

    Wieso soll ich nicht auch mir Polemik auf deine Worte reagieren dürfen, immerhin nimmst du dir doch selbiges gegenüber den Majors heraus?

    Was deine Differenzierung zwischen Majors und Spartenlabels betrifft, stellst du diese in keiner Weise raus. Wenn du schon fast in der Einleitung davon sprichst, dass “…DVDs oft nicht mehr von Leuten gemacht werden, die in erster Linie an den Filmfan denken, sondern von der dämlichen Rechtsabteilung eines Labels.” kannst du die Majors sicherlich nicht meinen, denn denen ging es von Beginn an nur um die Kohle und sicherlich frühestens an 2. Stelle um den Filmfreund.

    Wenn Du sagst, dass eine vernünftige Aufarbeitung von Filmmaterial, das erstellen von Untertiteln, damit auch Gehörlose was von dem Release haben, und die Suche und Lizenzierung von Extras kein Geld kosten und Lizenzen ohnehin quasi verramscht werden, gebe ich dir gerne eine ganze Reihe Titel an die Hand, die förmlich nach einer VÖ schreien. Geld spielt ja keine Rolle, das kommt ja eh wieder rein. Ist somit wohl ein sicheres Geschäft für dich.

    Zur Belegung deiner effekthascherischen Polemik muss ich doch nur das Beispiel mit dem Porsche bringen. Selbst wenn der Besitzer weiterhin einen Porsche vor der Tür stehen hat, muss man sich doch fragen wer sich überhaupt noch einen Porsche kauft, wenn man sich auch einfach den vom Nachbarn nehmen kann. Da werden dann auf einen Schlag Händler, Montagearbeiter, Konstrukteure und Verwaltung arbeitslos und stehen auf der Straße, weil sich jeder nur noch den Porsche vom Nachbarn holt.

    Was du hier machst ist Industrie-Bashing und im Prinzip genauso ein haltloser Blödsinn wie die ganzen Aussagen der Industrie. Der einzige Unterschied ist, dass du damit nicht ständig nervst sondern nur diese Art der Mitteilung wählst.

    Mit geht der ganze Mist mit den Hinweisen bei Sony genauso auf den Sack, wie die Raubkopierer-Spots bei Fox oder die teils schlampigen Bildwerte bei Warner. Aber deshalb gleich alle in einen Topf zu werfen und von DEM Problem im Singular zu reden ist glatt am Ziel vorbei. Bevor du mehr Respekt von den Konzernen einforderst, solltest du diesen vielleicht erst einmal selbst erbringen. Und sei es nur in Form von einer fairen und differenzierter Betrachtung der Lage.

    Immerhin ist dies ein publizierter Text eines Redakteurs und kein Sprachfetzen eines Kneipengesprächs, wo der Proll mit den coolsten Sprüchen und besten Vergleichen als Hengst dasteht.

    Es leben die neue ’68er-Bewegung fällt mir dazu spontan ein.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    Sorry aber deine Argumente sind dann doch etwas dünne.

    Ich kritisiere die Machart des “Porsche, Handtaschen”-Spots und sage wie er auf die Leute wirkt, weil hier Äpfel mit Birnen vergleichen werden und du machst genau bei diesem Vergleich weiter. Tatsächlicher Raub und eine digitale Kopie sind völlig verschiedene Themen. Das es durch ein Übermaß an kopien zu finanziellen Verlusten kommt – ganz klar, das sage ich auch. Dennoch ist der Vergleich mit Autodiebstahl und ähnlichen dämlich, genau wie die anderen Raubkopiererspots. Und obendrein möchte ich als zahlender Kunde nunmal nicht damit behelligt werden, kapiert? Sorry, ich zahle für den Scheiss, ich will auch in einem Buch keine unüberblätterbare Rechtsbelehrung haben, also warum soll ich sowas bei einer DVD tolerieren?
    Das du den idiotischen Porsche-Vergleich auch noch weiterspinnst, zeigt doch das du die Zielrichtung des Beitrags überhaupt nicht kapiert hast.

    Du argumentierst angeblich hauptsächlich für kleine Label, die nicht eigene Filme vermarkten und auch nur bei Lizenzen einkaufen, aber die machen nunmal nicht den Markt aus und wenn sie sich den obigen Schuh anziehen, dann frage ich mich warum. Ich glaube schon, daß ich mich in dem bereich einigermaßen auskenne und über die Kosten und Zahlen Bescheid weiß. Ich hab täglich mit Labels zu tun, ich sehe die Zahlen unserer Marktforschung und die Zahlen der Branchenverbände, wie des BVV.

    Mir fehlt in deiner Kritik einfach die Substanz, als das ich sie wirklich ernst nehmen kann, denn auf meinen Hauptkritikpunkt, den Umgang der Label mit ihrer zahlenden Kundschaft gehst du genausowenig ein, wie auf die von mir angeführten Beispiele an unzumutbaren Rechtsbelehrungen oder die Frage warum große Label bisweilen Bonusmaterial zensieren, zurückhalten, in Deutschland nicht veröffentlichen oder wie im jetzigen Falle von Poltergeist statt einer angemessenen (und schon produzierten) Special Edition eine erbärmliche Scheibe raushauen, die allen Filmfans wie eine Beleidigung vorkommen muss.

  • Pingback: [gehirnstürm] » R-E-S-P-E-C-T

  • Florian Bour

    Sämtliche Punkte die du im letzten Absatz anführst habe ich doch gar nicht kritisiert und ich sehe es ja im Grunde genauso. Von daher ist es auch logisch, dass du hier keine Substanz finden kannst. Aber darum ging es mir doch gar nicht in meinen Punkten. Es ging mir einzig um die Art, wie du auf alles und jeden draufhaust. Wie du behauptest Restauring kostet kein Geld. Auch ist es noch lange nicht so, dass Extras, die sich auf einer LaserDisk befinden, automatisch für eine DVD qualifizieren. Es kann durchaus sein, dass die Rechte daran abgelaufen sind. Ich bin mir sicher, Disney hätte auch gerne die alte Synchro von Arielle auf die DVD gepackt, nur fehlten die Rechte daran. Und die wären teuer gewesen.

    Es ist aber schon schön zu sehen, wie du über den Porsche-vergleich, den du ja angefangen hast zu spinnen, einfach hinweggehst indem du sagst “Du hast es nicht verstanden”. Tatsache ist, dass ich aus meiner subjektiven Wahrnehmunge heraus das ganze genau so aufgefasst habe. Der Porscheklau, wie er von der Industrie gezeigt wird ist tatsächlich hohl, in der von dir aufgezeigten Variante bekommt er aber Substanz. Wahrscheinlich siehst du das jetzt nicht ein, aber das ist so. Hier ist der Schuss eindeutig nach hinten losgegangen, da du dem Wagen ja den materiellen Wert genommen hast. Da kannst du dich noch so winden.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    An welcher Stelle hab ich behauptet restaurieren kostet kein Geld? Und Sorry die Extras der genannten “Frighteners”-Special Edition sind nahezu 1:1 übernommen worden, denn die lagen vor. Universal sah sich erst durch jahrelange Petitionen von Fans und den Erfolg der neuen Jackson-Werke gemüssigt die alte LD-Edition auch endlich auf DVD zu veröffentlichen. Und Sorry, aber bei den Majors sind mir rechtliche Pissigkeiten als Fan einfach egal. Ich hab keine Lust auf neue Synchros, ich will nicht das bei den Muppet-DVDs Songs ersetzt oder rausgestrichen werden, weil man nicht neu lizensieren will oder generell bei Serien für die DVD-Releases billigere Songe genutzt werden. Sollen sich die Labels für eine gescheitere Auslegung der Copyright und Nutzungsrechte einsetzen, anstatt selbst immer mehr auf Verschärfung und Bevormunung zu setzen, dann hätten sie selbst diese Probleme auch nicht.

    Nur weil man die Urheberrechte immer mehr ausgedehnt und erweitert hat, ist es heute fast unerschwinglich für viele Filme an anständige Soundtracks zu kommen oder auch nur irgendwelche Bilder, Plakate Logos und ähnliches zu verwenden. Wenn die großen Label dann selbst in die Rechtefalle laufen, ist das ihr Problem und sie sollten es nicht zu lasten der Kunden austragen, denen sie die Filme schließlich verkaufen wollen. Ich werde sicher nicht um Disney weinen weil sie sich die Originalsynchro nicht mehr leisten wollten.

    Zu der Porsche-Sache sage ich nichts mehr, da du den Punkt anscheinend absichtlich mißverstehen willst.

  • Florian Bour

    Dass das Restaurieren als Kostenfaktor nicht geltend gemacht werden kann, sagst du hier:

    “Und jammert bitte nicht rum, daß euch das Neuabtasten und Restaurieren ja auch Geld kosten würde – denn schließlich ist genau das euer Kapital…”

    Wenn das mal nicht eindeutig impliziert, dass der Kostenfaktor unerheblich ist, da das Geld eh wieder reinkommt….

    Schön, dass du die “Frighteners”-DVD als Beispiel heranziehst, da diese VÖ nämlich alles andere als ein Gewinngeschäft in Deutschland war und eher als Gegenargument für Super-VÖ dient. Beschäftige dich mal mit DIESEN Verkaufszahlen dann verstehst du vielleicht, warum nicht alles als Super-Duper-Extra-Toll-Edition erscheint, obwohl es irgendwo in der Welt eben diese gibt. Vielleicht gibt es dort ja auch einen Markt dafür. Die Majors sind (leider) nun einmal Konzerne, die in erster Linie Geld machen wollen und es nicht als ihre Aufgabe ansehen, den Filmfreaks ihre Wünsche erfüllen möchten. Sie bedienen den Massenmarkt. Und den interessiert in erster Linie “Geiz-Ist-Geil” und nicht, ob der AK vom Kameramann und das Bild in Super-HD-Qualität vorhanden ist.

    Und wenn ich mir deinen Ton hier anhöre, in dem du die Dinge FORDERST, hat das weniger mit dem Verhalten eines ernst zu nehmenden Redakteurs zu tun, als vielmehr mit dem Rumgeheule eines bockigen Kindes.

  • Bender

    100% Zustimmung zu dem Artikel!

    Als jemand der eher selten zu Originalen greift kann ich nur bestätigen, dass diese nervigen Hinweise das Letzte sind und Einen nur darin bestärken das beim Kopieren der DVD zu entfernen. :-)

    Nur soviel, muss jetzt mit meinem Porsche ne Runde drehen…muahahaha…

  • Pingback: F5 — Etwas mehr Respekt Reloaded

  • audi666

    Ich bin schon so genervt von dem ganzen Kram, dass ich das DVD kaufen ganz eingestellt habe.

Fünf Facefreunde
Fünf Filmtumblr
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    Part of the cast of Avengers: Age of Ultron.

    07/27/14

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    unamusedsloth:

    No CAPES!

    07/25/14

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    strikerhercules:

    » Because only Vin Diesel could ever be ridiculously nerdy enough to attend the UK world premiere red carpet for Guardians of the Galaxy wearing a “I am Groot” t-shirt and walking on stilts

    07/25/14

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    Eeeewwwww

    07/24/14


  • Ohgott Transformers!


    07/12/14