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Valkyrie – Trailer

Standard, 9. 11. 2007, Renington Steele, 6 Kommentare

valkyrie.jpg

Den ersten Trailer zum Stauffenberg-„Thriller“ gibt’s bei Yahoo. Sieht gut aus, der oberflächliche Hollywood-Blick auf die deutsche Geschichte hat ja meiner Meinung nach schon bei „Schindlers Liste“ funktioniert. Könnte hier ebenso sein.

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6 Kommentare

  • Reply Gilly 9. 11. 2007 at 1:17

    Durften die nun eigentlich nochmal im Bendlerblock drehen nachdem die Filmaufnahmen ruiniert waren?

  • Reply Grammaton Cleric 9. 11. 2007 at 1:46

    Hmm, würde mich auch interessieren…

  • Reply Vagabond 9. 11. 2007 at 13:56

    Ja, die durften, so weit ich weiß, alles vor Ort nachdrehen.

  • Reply PeaceI 12. 11. 2007 at 0:56

    Hmm, ich weiss nicht…
    …ohne Stauffenberg und die Geschichte ins Lächerliche ziehen zu wollen:
    Was haben wir hier?
    – Intrigen
    – eine unmögliche Mission!
    – Tom Cruise als Uberheld
    und wenn ich mir den Trailer so anschaue erinnert mich das Ganze stark an eine gewisse, ich zitiere, „Alle lieben Tom-Aura“!
    Mit anderen Worten:
    Valkyrie – Mission Impossible 4
    Ethan Hunt alias Stauffenberg
    …und wenn da nicht das schlechte Gewissen in Hinblick auf die Geschichte wäre, könnte man das ja nun bekannte Ende und Scheitern des Tom in Hinblick auf die „unmögliche Mission“ als eine gewisse Genugtuung betrachten. Doch vlt wird auch deswegen mein Untertitelvorschlag immer nur ein solcher bleiben ;)

  • Reply Heinrich Schlimmwasser 15. 11. 2007 at 5:22

    Der Cast ist grandios, Bryan Singer versteht sein Regiehandwerk und Christopher McQuarrie ist einer der besten Drehbuchautoren.

    Zum Thema „oberflächlich“: Wieso neigen deutsche Filmkunstfans dazu, jeden U.S.-Film als „oberflächlich“ zu bezeichnen, nur weil die Filmemacher wissen, wo man eine Kamera richtig hinstellt und das Licht korrekt hinsetzt? Wenn ein Film gut aussieht, muss er nicht zwangsläufig „oberflächlich“ sein. Das würde ja bedeuten, dass ein Film, der anspruchsvoll ist, zwangsläufig schlecht aussehen muss (gut, aus deutscher Perspektive durchaus nachvollziehnbar…).

    Immerhin scheint es sich bei „Valkyrie“ tatsächlich um einen „richtigen“ Film zu handeln, nicht um ein bebildertes Hörspiel wie „Sophie Scholl“, das sein Einspielergebnis in erster Linie über Schulklassenbesuche erreicht hat.

    Und: „Schindlers Liste“ war keineswegs oberflächlich, sondern ein filmischer Meilenstein, von dessen Qualität – und Erfolg – deutsche Filmemacher nur träumen können. Hier spricht einfach der pure Neid, dass Hollywood den Deutschen zuvor kam (als ob das Resultat besser geworden wäre, wenn die Story hierzulande verfilmt worden wäre – ich will mir gar nicht ausmalen was Josef Vilsmayer oder Konsorten daraus verwurstet hätten.)

    Seien wir doch froh, dass die deutsche Vergangenheit publikumswirksam aufgearbeitet wird.

  • Reply Dirk 6. 12. 2007 at 19:58

    Da schließ ich mich dem lieben Heinrich an. Dazu sei noch gesagt, dass Tom Cruise einerseits vom Optischen in die Rolle des Stauffenberg sehr gut passt, und zum anderen Garant für hohe Besucherzahlen ist. Der deutsche Widerstand ist im Ausland so gut wie nicht bekannt und soweit ich sehen konnte, ist der Film auch nicht hollywoodmäßig zurechtgestutzt. Könnte ein sehr guter Film werden, der auch vergangene Attentatsversuche in Erinnerung bringt. Wir sollten also nicht meckern, denn wir selber können offensichtlich Filme solchen Ausmaßes nicht produzieren. Nicht ohne dass es Grütze wird.

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