Das Remake vom „Wolf Man“ ist ja nicht zuletzt wegen der starken Besetzung (Benicio Del Toro, Emily Blunt, Anthony Hopkins) ein von mir ganz heiß erwartetes Projekt… denn jetzt mal ehrlich: wann war der letzte wirklich gute Werwolf-Film? Jedenfalls gefiel das Projekt vor allem durch Regisseur Mark Romanek, der mit „One Hour Photo“ einen wirklich starken, düsteren Thriller abgeliefert hatte. Der ist letzte Woche bei dem Projekt ausgestiegen, angeblich wegen „kreativer Differenzen“, tatsächlich munkelt man, er habe ein zu hohes Budget für den Film verlangt.
Statt Romanek sitzt nun Joe Johnston im Regiestuhl und der hat zum Beispiel so düstere Kracher wie „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“ oder „Jumanji“ gedreht. Und von „Jurassic Park III“ fange ich lieber erst gar nicht an. Toll. Ich habe meine Erwartungen grade erstmal um 300% nach unten geschraubt, obwohl das Projekt immer noch verdammt interessant klingt.
Wolf Man is being produced by Universal Studios with a budget of around $85 million. This Wolf Man adaptation was written by Andrew Kevin Walker (Se7en, Sleepy Hollow) and apparently has some frightening new twists from the original version from 1941 that include several new characters and plot points to take advantage of new visual effects technology. Special effects maven Rick Baker (An American Werewolf in London, Men in Black, X-Men, Hellboy) is attached to the film. Benicio Del Toro will star as the lead character Lawrence Talbot and Anthony Hopkins and Emily Blunt will also star. (First Showing)
- Renington Steele •
- Februar 4th, 2008 •
- 16 Kommentare



















Hoffen wir das Beste. Hatte bisher garnichts von diesem Film gehört.
Kommentar #1 von derBene am 04.02.2008 um 13:26 Uhr
Naja im Zweifel war mir JP III immer noch lieber als der unansehbare zweite Teil den Spielberg selbst gedreht hat.
Außerdem hat Johnston auch Jumanji und Rocketeer gedreht und die waren zumindest okay. Romanek wäre natürlich wg One Hour Photo spannend gewesen.
Kommentar #2 von Batzman am 04.02.2008 um 17:20 Uhr
Nicht zu vergessen:
Joe Johnston hat Boba Fett designt…
Kommentar #3 von justus_jonas am 04.02.2008 um 21:06 Uhr
…letzter guter Werwolffilm? Also Ginger Snaps hat mir sehr gut gefallen ;)
Kommentar #4 von DNG am 04.02.2008 um 21:51 Uhr
Ach naja, Ginger Snaps war schon ein bissel überbewertet…
Kommentar #5 von Renington Steele am 04.02.2008 um 22:19 Uhr
Spontan fällt mir als moderner Werwolffilm, der mit gefiel, noch “Dog Soldiers” ein – hat Neil Marshall vor “The Descent” gedreht.
Kommentar #6 von Peter Noster am 04.02.2008 um 22:37 Uhr
Dog Soldiers war auch eher nur okay, oder? Ich meine, vergleiche Ginger Snaps und Dog Soldiers mit American Werewolf… aber Lykanthropie hats im Film ja schon immer schwer… mir fallen spontan sogar nur American Werewolf und Wolfman ein, die richtig gut sind.
Und Stephen Kings Werwolf von Tarker Mills. Guilty Pleasure ;-)
Kommentar #7 von Renington Steele am 04.02.2008 um 22:50 Uhr
Ich fand den mehr als ok – Supsense und Twistmässig hatte der einiges auf dem Kasten. Und er hat ein ähnliches Setting wie in “Night of the Living Dead” modern aufgewertet ohne dabei als Plagiat zu wirken. Dankeswerterweise gab es keine CGI Wölfe, man denke nur an die Werwolfkatastrophe in “Van Helsing”.
Kommentar #8 von Peter Noster am 04.02.2008 um 22:58 Uhr
btw. Zeit der Wölfe ist auch ein guter Werwolffilm – wenn auch kein traditioneller.
Kommentar #9 von Peter Noster am 04.02.2008 um 22:59 Uhr
Stimmt, Zeit der Wölfe war klasse. Dog Soldiers war streckenweise ganz cool, aber insgesamt fand ich ihn enttäuschend, wahrscheinlich am Ende „nur“ wegen des Wolf-Designs… das fand ich doch ziemlich doof, wirkte zu statisch… wie CGI-Wölfe funktionieren können hat Underworld ja ganz gut gezeigt. Der ist jetzt auch nicht sooo der Reißer (sic!), aber die Tricks sind anständig.
Kommentar #10 von Renington Steele am 04.02.2008 um 23:06 Uhr
Ich mag die IngwerSchnapps-Filme sehr gerne. Zeit der Wölfe hat doch irgendwie sehr verloren über die Jahre…
Ich mag weiterhin the howling sehr gern.
Kommentar #11 von Batzman am 05.02.2008 um 04:40 Uhr
Oh ja, Howling gehört definitv auch auf den Werwolf Olymp. Aber bitte ohne die Fortsetzungen.
Kommentar #12 von Peter Noster am 05.02.2008 um 10:33 Uhr
Ich mag Ginger Snaps-Filme ebenfalls und fiunde das da sogar der zweite Teil sehr ansehlich gewesen ist, vor allem mit dem ungewöhnlich düsteren Ende. Und zumindest der erste Teil steht ja auch in der Tradition des Anderssein und den Veränderungen des menschlichen (in diesem Falle weiblichen) Körpers, die mit der Pubertät einhergehen.
Nichtsdestotrotz stimme ich zu, das es nur wenig (gute) Werwolffilme gibt, die meisten kranken halt an den Special Effects. Die komplett verwandelte Ginger des ersten Teils sah zugegebenermaßen auch eher mies aus, aber das ist auch imo der einzige Schwachpunkt.
Wolfen fand ich auch gut, aber da sind es ja echte Wölfe…
Kommentar #13 von DerTim am 05.02.2008 um 10:35 Uhr
Wolfen ist sogar einer meiner Alltime-Favorites, auch wenn der keine Werwölfe hat, passt er trotzdem ins Schema, irgendwie…
Kommentar #14 von Renington Steele am 05.02.2008 um 11:14 Uhr
Wolf mit Jack Nicholson von 1994.
Der letzte wirklich gute Werwolf-Film.
Kommentar #15 von stb247 am 05.02.2008 um 15:43 Uhr