
Charlton Heston, der in meiner Erinnerung in so ziemlich allen Filmen zwischen 1960 und 1980 mitgespielt hat, der den Planet der Affen bereiste, Soylent Green probierte und in „Erdbeben“ die süße Geneviève Bujold stehenlies um der hysterischen Ava Gardner in den Tod zu folgen, starb gestern in den Armen seiner Frau nach langer Krankheit im Alter von 84 Jahren. Ich schätze mal, Moses kommt ziemlich sicher in den Himmel. Trotz Pumpgun.
- Renington Steele •
- April 6th, 2008 •
- 9 Kommentare
- Schlagwörter: Charlton Heston, R.I.P.
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Ohne Zweifel einer der größten Schauspieler aller Zeiten.
Und doch kann ich nur unter schwersten körperlichen Anstrengungen ein “From my cold, dead hands!” unterbinden..!
Entschuldigt.
Kommentar #1 von Mal Sehen am 06.04.2008 um 13:14 Uhr
Charlton Heston ist eine Legende.
Schade nur, dass er sich politisch in eine fragwürdige Richtung entwickelt hat. Man sollte ihn aber für seine genialen Rollen und sein politisches Engagement in der Bürgerrechtsbewegung in Erinnerung behalten.
Mark Antony, El Cid, Ben Hur… seine Rolle in Touch of Evil (Orson Welles) sollte auch nicht unerwähnt bleiben.
Kommentar #2 von Zetterberg am 06.04.2008 um 13:44 Uhr
Also… mal ganz ehrlich… Sooo ein richtig guter Schauspieler war er nun wirklich nicht! So theatralisch und unauthentisch… aber vielleicht ist das auch nur meine Meinung.
Kommentar #3 von badeboom am 06.04.2008 um 14:08 Uhr
rip. du alter waffennarr.
Kommentar #4 von der.Grob am 06.04.2008 um 14:30 Uhr
lustig das überall steht er wäre 84 Jahre alt geworden, nur bei Spiegel Online nicht, da wurde er nur 83
Kommentar #5 von Benny am 06.04.2008 um 16:00 Uhr
From his cold dead hands.. Na immerhin gut, daß man ihn jetzt entwaffnen kann.
Heston war ein Star, aber in der Tat nicht grade der beste Schauspieler.
Kommentar #6 von Batzman am 06.04.2008 um 16:43 Uhr
hab vorhin auch was über olle charlton gehäckert, nur hab ichs heut erst recht spät mitbekommen, weil ich meinen balkon mit neuem bodenbelag aufgehübscht hab (und nu tun mir die knochen weh…ich bin alt).
der mann war vielleicht nicht der begnadetste schauspieler, aber eine legende, die legendäre filme gemacht hat (und so ein gesicht muss man auch erstmal haben *g*)
seine späten politischen ansichten haben m.e. nichts mit seiner karriere als schauspieler zu tun. dieses waffending kann man als nicht-ami ohnehin nicht wirklich nachvollziehen und es ist auch müßig darüber zu diskutieren, da das dort drüben nunmal ein volksentscheid ist und sich deswegen daran wohl nie etwas ändern wird. ob wir uns darüber nun aufregen oder nicht.
erwähnt lieber seinen support für martin luther king und seinen einsatz für das ende der rassendiskriminierung. das wird leider wegen der knarrensache immer wieder verdrängt.
charlie – lass es dir gut gehen auf deiner wolke!
Kommentar #7 von Himbeerlola am 06.04.2008 um 18:03 Uhr