Ten Bizarre Ethnically-Challenged Casting Choices

4 Comments

Ich muss einfach diesen grandiosen Titel übernehmen, sowie Platz 9 der Liste, die selbstverständlich mindestens unter den… ach, auf Platz 1 gehört!


DirektScarface

Die Kollegen von Cineleet haben sich Gedanken darüber gemacht, wann man Ausländer entweder durch Landsmänner ersetzte, oder durch ganz andere Ausländer.

Moment, vielleicht kriege ich das auch ein kleines bisschen unkryptischer hin:
Das beste Beispiel für eine Fehlbesetzung in der Filmgeschichte, findet sich selbstverständlich ebenfalls in der Liste: Aus Mangel an Japaner (es durften damals keine 100.000.000 gewesen sein) wählte man Mickey Rooney, seines Zeichens mit irischem Hintergrund, um den japanischen Fotografen Yunioshi als asiatische Witzfigur hinzustellen.

So oder so wurden teils bizarre, teils geniale Darstellungen diverser Kulturen durch talentierte, wie auch erschreckend untalentierte Genossen hingelegt. Finden wir alles in der übersichtlichen Liste hinter folgendem Link.

In : Filmfun

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Bei den Filmfreunden bloggt Malcolm über die wunderbare Welt der seichten Unterhaltung. Auf eye said it before bloggt der freundlichste Filmfreund (Nilz N Burger) über Flausch, Werbung und WTF. Wenn er gerade nicht bloggt, arbeitet Malcolm freiberuflich als Digital Creative, wo er das Internet zu einem schöneren Ort macht. Nichts zu danken.

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  • http://www.e13.de Kiki

    Ich fand ja immer Alec Guinness als Araberfürst Feisal in Lawrence of Arabia völlig grotesk fehlbesetzt. Viel britischer als Sir Alec wird’s ja wohl nicht. Und Anthony Quinn (Griechich-US-Amerikanisch) ging auch mit angeklebter Papp-Hakennase nur mit viel gutem Willen ein Araber durch. Aber den Vogel in dem Film schoß der gebürtige Puertoricaner José Ferrer als schwuler türkischer Bey ab.

    Lawrence ist einer meiner Lieblingsfilme, aber er wurde eben zu finstersten Zeiten gedreht – Der Autor Michael Wilson wurde aus den Credits getilgt, weil er damals auf McCarthys schwarzer Liste stand; stattdessen wurde Co-Autor Robert Bolt als alleiniger Autor genannt (und Oscar-nominiert). Erst Jahrzehnte später hat man Wilsons Namen anlässlich der Restaurierung des Filmmaterials und der Wiederaufführung dann eingefügt.

  • http://himbeerlola.de/ Himbeerlola

    Marlon Brando im kleinen Teehaus und Keanu Reeves als Buddha hatte ich bei dem Thema sofort im Kopf und wie ich sehe, ging es denen von Cineleet da nicht anders…*g*

    Wer mir persönlich echt noch fehlt: Stellvertretend für alle Nichtindianer, die in den alten Western Indianer gespielt haben und wegen denen die echten Indianer mächtig angepisst sind: Burt Lancaster als Massai, der grosse Apache! wtf! Ich mein – gings nicht noch mehr neben der Spur? Das war einfach nur Burt mit ner Perücke, nem Stirnband und dem Namen eines afrikanischen Stammes, aber bestimmt kein Apache.

    (Und irgendwie kann ich sogar den Aufstand bei den Japanern verstehen, wenn es um ‘Die Geisha’ mit lauter Chinesinnen im Cast geht, was uns Langnasen ja irgendwie nicht so aufgefallen ist)

  • Rocksteady

    Haha, Dick Van Dykes Performance ist ja der Hammer! Erinnert mich an Mike Myers als Goldmember:
    “I’m from Holland. Isn’t that vierd?”

  • http://www.e13.de Kiki

    Audrey Hepburn als Halbblut ist auch ein Brüller – und dann natürlich unsere ganzen Winnetou-Filme. Ein Franzose als Apache, diverse Jugoslawen als Indianer, ganz zu schweigen von unserer Uschi als Ntschotschi (NtschUschi?). Da bleibt kein Auge trocken, aber wurde halt damals mit Bordmitteln gedreht, was soll’s.
    Yul Brynner hat wohl auch so ziemlich alle Rassen mal vertreten dürfen. Und Chow-Yun Fat als König von Siam ist auch eine kuriose Besetzung gewesen.

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