“What me, Worry?”
Originaltitel: Dexter
Herstellungsland: USA 2006
Regie: Michael Cuesta u.a.
Darsteller: Michael C. Hall, Jennifer Carpenter, Julie Benz, Lauren Vélez, David Zayas
Batzman: 




René: 




Dexter ist ein Serienkiller mit einer Besonderheit: Er bringt andere Serienkiller um und arbeitet als Forensiker mit dem Schwerpunkt Blutspritzmuster bei der Polizei. Seine Schwester ist ebenfalls ein Cop, genau wie sein Adoptivvater, der schon früh Dexters bizarre Gewalttendenzen erkannte und sie versuchte in konstruktive Bahnen zu lenken.
Wenn der Junge schon töten muß, dann wenigstens nur böse Leute. Und so reinigt Dexter die Welt vor all jenen die der gerechten Strafe entkommen. Die sadistischen vollzogenen Morde an den Mördern ´geben ihm den nötigen Ausgleich, in Beruf und Privatleben die Fassade des Normalen zu wahren. Er versucht menschliche Emotionen zu imitieren und schafft sich sogar eine Freundin an.
Doch Dexters kleine Kuschelwelt wird erschüttert, als ein neuer Serienkiller auftaucht, der zerstückelt und blutleere Leichenteile in der Stadt drapiert und der mehr von Dexter zu wissen scheint, als es selbst seine engsten Vertrauten tun. Ein Katz und Katz-Spiel beginnt.
Dexter ist hochgelobt und vielfach ausgezeichnet worden. Die auf dem Roman Darkly Dreaming Dexter basierende Serie des Senders Showtime, wurde zum echten Quotenerfolg und läuft mittlerweile in der dritten Staffel. Schwarzer Humor mischt sich mit grausigen Bildern von zerstückelten Leichen und immer wieder Blut, Blut und Mehr Blut, von dem Dexter, überzeugend gespielt von Michael C. Hall, nie genug bekommt.
Ich war ziemlich gespannt auf die Serie, denn die Prämisse klingt hinreichend schräg. Nun bin ich endlich dazu gekommen die erste Staffel zu schauen und es fällt mir schwer ein allgemeines Urteil zu fällen. Wären nur die ersten 3-5 Folgen zu bewerten, gäbe es sicher 3einhalb – 4 Sterne, denn anfänglich macht Dexter wirklich Spaß, auch wenn er eine mehr als fragwürdige Identifikationsfigur abgibt. Nicht gänzlich ohne Grund haben sich Sittenwächter mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, daß Dexter bei CBS im Free-TV läuft. Aber die moralischen Bedenken wischt man schnell beiseite, wenn man sich die Serie anschaut. Edel produziert, routiniert in Szene gesetzt und mit einem elaboriertem wenn auch etwas zu langen Intro versehen (begleitet von einer wahrlich eingängigen Titelmelodie), schafft es Dexter viele spannende Figuren einzuführen und eine Atmosphäre zu schaffen die durchaus fasziniert.
*Spoiler ahead*
Die Probleme fangen erst in der Mitte der nur 12 Folgen umfassenden ersten Staffel an, denn dort schleichen sich immer mehr Momente ein, die nahelegen, daß die Macher letztlich doch Angst vor der eigenen Courage bekommen haben. Es mag ja ganz schick, hip und cool sein einen amoralischen Psychopathen als sympathisches Zentrum einer Serie zu zeigen – als Idee, aber wie weit kann man wirklich in diese Richtung gehen, wie tief kann man in seine Psyche eintauchen, wie konsequent kann man eine Figur wie ihn erzählen?
Die Antwort der Macher ist leider: Nicht sehr weit. Denn ab der Hälfte der Serie fängt die Figur Dexters an weich zu werden und an Kontur zu verlieren. Er der in den ausufernden Voice-Overs ständig betont, wie fremd ihm die “normalen” menschlichen Gefühle und Verhaltensweisen sind, das er keine Emotionen habe, er wird zur emotionalsten Figur von allen. Und zwar nicht sehr subtil sondern ziemlich platt. Vom genialen, planenden Dexter zu Beginn, der das Verhalten seiner Opfer und der Menschen um ihn herum antizipiert und zu seinen Gunsten manipuliert, der im Grunde “in Control” ist, der sich nicht ohne Grund als alias den Namen des “American Psycho”-Psychopathen Patrick Bateman zulegt, entfernen sich die Macher immer weiter. Und nicht nur, daß er eigentlich ständig Gefühle zeigt und sich um seine Lieben sorgt, er wird auch zunehmend dümmer.
Zu Anfang beweist er, daß er seinesgleichen erkennt und spürt wenn jemand “die Dunkelheit” in sich trägt, doch später, wenn ihm der Icetruck-Killer quasi Limbotanzend vor der Nase herumläuft, klingelt Dexters Spinnensinn nichtmal leise, geschweige denn Alarm zu schlagen.
Hat man zu Anfang noch das Gefühl ein cleveres Puzzle vorgesetzt zu bekommen, wird die Serie ab der Mitte unglaublich repitativ und vorhersehbar. Was auch daran liegt, daß den Autoren wenig zu den Ensemblefiguren einfällt, die keinerlei Weiterentwicklung durchmachen. Jede Figur hat 2-3 lustige Macken und Standardsprüche und daran verändert sich bis zum Ende wenig.
Schlimmster Fehler der Serie ist es, die Identität des wahren Serienkillers viel zu früh zu verschenken, indem sie ihn mit jemandem besetzen, der aussieht wie Willem Dafoes schmieriger Schwippschwager und bei dem man von der ersten Sekunde in der er ins Bild tritt weiß, das mit ihm etwas nicht stimmt. Denn die Serie konzentriert sich so stark auf einen sehr kleinen Personenkreis, das es nur einen dramaturgischen Grund gibt, wenn auf den belanglosen Boyfriend von Dexters Schwester plötzlich soviel Erzählzeit verschwendet wird. Als Zuschauer weiß man schon lange bevor die Serie die “Wahrheit” umständlich enthüllt, was Sache ist, denn Christian Carmago trägt in seiner Rolle so dick auf, ist so sehr bemüht einen creepigen Bösewicht zu spielen, daß er sich genauso gut “ICH BIN DER ICETRUCK KILLER” mit Neonstift auf die Stirn schreiben könnte. Als falsche Fährte wäre sowas ja ganz effektiv, aber da die Serie dafür dann doch zu berechenbar ist, kommt es genauso wie man es befürchtet hat.
Berechenbar und dumm, das sind wohl die größten Entäuschungen die man in den späteren Folgen als Zuschauer hinnehmen muß. Das enttäuscht um so mehr, da die zuvor geweckten Erwartungen und das ganze clevere Setup in 0815-Auflösungen enden. Nicht nur das Dexter nicht merkt, das er den Killer vor der Nase hat: Er wird am Ende durch ein klischeehaftes Kindheitstrauma geschickt, daß aus dem Grundschulkurs küchenpsychologischen Storytellings entsprungen scheint. Natürlich muß es einen ganz klaren und plakativen Grund für Dexters Mordlust geben und den liefert die Serie auch mit dem Holzhammer und entzaubert ihre Figur damit genauso wie es “Hannibal Rising” mit dem vormals schaurigen Doktor Lecter schaffte.
Oh als Kind mußte er etwas furchtbares miterleben, deswegen wird er zum Serienkiller. Ursache Wirkung. Versteht auch der dümmste Zuschauer. Und natürlich hatte er das verdrängt und natürlich will Dexter eigentlich ein liebender, normaler Mensch sein und deswegen zeigen wir, daß er im Verlauf der Serie immer menschlicher, immer normaler wird, immer liebenswerter. Wir entmystifizieren ihn so lange, bis er der nette kumpelige Serienmörder von Nebenan ist, dem man seine Eigenart des sadistischen Mordens gar nicht so übel nimmt, weil er ja dem Code seines Adoptivvaters entsprechend nur die Bösen umbringt.
Die wirklichen Untiefen von Dexters Psycho bleiben durch deratige Plattheiten natürlich unangetastet, denn in typischer Pinnchio-Manier, die dutzendfach erprobt ist (am dauerhaftesten Totgeritten durch die Star Trek-Serien mit Spock, Data, Odo, 7of9, Holodoc und die Vulkantante aus Enterprise), wird einem die Geschichte des emotionslosen Holzpüppchens erzählt, der langsam zum richtigen Jungen wird. Klar am Ende mordet Dexter noch immer, aber wir können uns sicher sein, daß er nur die bösen umbringt und deswegen ist es auch okay, wenn wir ihn gern haben. Der tut nichts, der will nur spielen. Die Serie verliert sich leider auch mit der hanebüchenen Auflösung der Icetruck-Killer Geschichte völlig im harmlosen Kuschelkrimi. Es ist enttäuschend diesen Abstieg von einem tollen Auftakt an mit anzusehen und zu realisieren, daß die Macher mit dem Schock und dem bösen Witz letztlich nur koketieren, aber nie wirklich dorthin gehen wo es wehtut. Wie um das zu bestätigen zwinkert Dexter auch gern mal in die Kamera, durchbricht damit die 4. Wand zum Zuschauer um auch empfindlichen Gemütern zu versichern: Ist alles nur Spaß.
Wenn man sich ansieht wie dunkel manch britische Serie wie Spooks ist, fragt man sich unweigerlich, was aus Dexter hätte werden können, wenn er von Leuten produziert worden wäre, die wirklich Eier hätten. Statt fotogen inszeniertem Blut und hübschen Leichenteilen in Werbefilmoptik hätte man vielleicht wirklich einen Trip to the Darkside bekommen und eine wirklich beunruhigende, wenn auch faszinierende Figur getroffen. So darf man sich eher über die Begriffstutzigkeit von Dexter und seinen Kollegen ärgern, die eine halbe Folge brauchen um zu realisieren, daß die Unmengen von Blut mit denen ein Hotelzimmer versaut wurde, vielleicht VON DEN GANZEN BLUTLEEREN LEICHEN STAMMT DIE SIE SEIT WOCHEN FINDEN? Es ist wirklich traurig, wenn man miterlebt, wie dumm die Serie bisweilen ist. Wie offensichtlichkeiten mit viel Trara enthüllt werden. Wie billig Nebenfiguren wie Angel Batista als Plotdevice verheizt werden.
Wobei der Erfolg von Dexter wohl letzten Endes wohl genau in seiner Harmlosigkeit begründet sein dürfte. Man muß sich nicht schämen, wenn man Dexter mag. Americas favorite Serial Killer, wirbt eine Anzeige für die zweite Staffel und bringt es damit auf den Punkt, denn Dexter ist kein Monster, niemand vor dem man sich wirklich fürchtet. Dexter ist eine Schießbudenfigur wie Freddy Krueger geworden, der niemandem wirklich wehtut und die Welt von ein paar bösen Leuten befreit. Wie bei Jack Bauer, rechtfertigt der Zweck die Mittel. nichts bleibt wirklich uneindeutig, niemand wird überfordert mit mit ambivalenten Gefühlen zurückgelassen. Dexter folgt den ausgetretenen Pfaden üblicher Serienaction, auch wenn er sich “frech”, “hip” und unkonventionell gibt.
Dexter ist nicht Punk, die Serie hat nur bei C&A ein Punk-T-Shirt aus der Stylishe Klamotten-Abteilung mitgenommen.
Ich bleib dann doch bei Doctor Who. Denn die Figur trägt mehr Dunkelheit in sich, als Dexter es je könnte.
Und mehr Leute hat der gute Doctor auch auf dem Gewissen.
René meint: Ich bin ja für Meinungsfreiheit, auch für Batzmans, aber diesmal muss man einfach mal konstatieren: Batzi, Du liegst hier sowas von daneben (und begründest das in deinem eigenen Review auch ganz hervorragend, dankeschön!)
Einerseits beklagt Batzman, dass Dexter eindimensional und platt daherkommt, verreisst dann aber eben auch, wenn man ihn eben nicht als eindimensional bösen Psycho darstellt, sondern als Menschen. Das passt nicht, entweder oder. Mir haben die psychologischen Tiefen sehr gut gefallen und auch Dexters Perspektive auf menschliche Gefühle sind in sich sehr stimmig, mir fällt keine zweite Serie ein, die so tief in die Psyche eines Menschen einsteigt. Dass der Icetruck-Killer aussieht wie ein – nun ja – Icetruck-Killer, geschenkt. Der wahre Twist ist nämlich ein ganz anderer und Batzman weiss das eigentlich auch, keine Ahnung, warum er die Killer-Identifikation vorschiebt.
Dexter lässt zur Mitte der ersten Staffel nach, ja. Folgt seinem immer wiederkehrenden Muster und wird ein wenig redundand. Das hat mir den Spaß an dieser Serie allerdings nicht vermasselt. Einen Serienkiller darzustellen, der eben nicht als eiskalte Tötungsmaschine daherkommt, sondern seiner ganz eigenen Gefühlswelt folgt, die sich für Außenstehende aber immer noch als sehr, sehr strange darstellt, das ist vielleicht nicht besonders mutig oder gar subversiv. Aber in Dexters Fall sehr unterhaltsam.
Deshalb ist Batzmans Bewertung überzogen schlecht und ich habe bei meiner mal noch einen halben Stern mit draufgepackt. So zum Ausgleich.
Nee, nee :) Ich glaub da hast du die Kritik nicht ganz richtig verstanden. Den ich bemängele zum einen die fehlende Entwicklung aller Figuren außer Dexter die in ihrer Sitcom-Rollenverteilung stecken bleiben und obendrein, daß die Entwicklung die man ihm zuschiebt läppisch ist. Man taucht nicht in seine Psyche ein, man wirft uns psychologische Allgemeinplätze hin, die Dexters dunkle Seite entschuldigen. Deswegen sage ich ja, Dexter ist eine typische berechenbare Redeeming-Devil-Rolle. Eine Tötungsmaschine die ihre menschliche Seite entdeckt. Tausendmal gehabt. Ich kenne die zweite Staffel nicht, aber das was in der ersten gezeigt wird ist Schema F um die Zuschauer nicht zu verunsichern.
Sein Sadismus wird nichtmal im Enferntesten ausgelotet, seine ganze Freude beim Töten wird nicht wirklich ausgearbeitet, statt dessen zeigt man stilisierte Schockbilder die sich nach ein paar Folgen abgenutzt haben. Ahja klar, jetzt kommt wieder die Frischhaltefolie, jetzt wieder die Wangenschnitten… Es wird alles gemacht um dem Zuschauer von Dexters eigentlichen Taten fernzuhalten und sie als eine Art skurrile Macke zu entschärfen. Es wäre viel spannender gewesen, Dexter eine wirklich verkorkste Innenwelt zuzuschreiben, so behauptet er in seinen Voice Overs aber nur ständig, daß ihm das normale menschliche Verhalten ja ach so fremd ist, aber der Zuschauer kann sich drauf verlassen, daß Dexter im Zweifel immer ganz normal menschlich handeln wird. Das ist langweilig und berechenbar und lotet seinen inneren Kampf so gar nicht aus…
Batzman antwortet:








































da haben wir es wieder: man soll den tag nie vor dem abend loben ;-)
“ho ho ho, another dead hoe.”
ich liebe dexter.
Batzman, mich hat die Rezssion zu Dexter wirklich interessiert. Aber nach der gefühlten Hälfte deines Beitrages hatte ich keine Zeit und Lust mehr weiterzulesen. Du uferst immer textmasse mässig etwas aus – Kannst du dich nicht ein klitzebißchen kürzer fassen?
Ich bin zwar erst bei der 5. Folge von Dexter, aber ich muss sagen, dass mir die serie auch recht gut gefällt. Ist zwar nicht bei meinen top favouriten wie 24, deadwood (1. Staffel) oder rome, aber ist doch wirklich nett gemacht.
Aber ich finde tatsächlich, dass die serie nie mehr das niveau von der ersten folge erreicht, was ja bei vielen anderen serien so ist.
Aber es kann natürlich sein, dass die serie in den nächsten staffeln noch besser wird.
etwas offtopic: woher bezieht ihr die dvds? amazon.com oder co.uk? oder habt ihr ein geheimtipp? hab mich das aber auch schon bei anke gefragt … was so serien wie z.b. the wire oder die späteren the shield staffeln angeht.
@Yoram
amazon.com ist bissel arg teuer was porto angeht. ich bevorzuge play.com oder axelmusic.com. die haben sich beide als recht zuverlässig herausgestellt, auch wenn axel in letzter zeit oft sehr lange braucht um zu liefern, aber ich hoffe das ist eine temporäre sache. mit play hab ich bisher nur gute rfahrungen, sie liefern meist innert 10 tagen, es gibt selten zollprobleme und sie sind oft sehr günstig. früher war cd-wow auch nicht schlecht, aber nach einigen fehllieferungen und elend langen wartezeiten und stark angezogenen preisen, sind die für mich etwas weniger spannend derzeit.
paar wahre punkte sind dabei, aber alles in allem ist dexter doch genial und unterhaltend.
aber staffel 1 ist nur aufbau, wer staffel zwei schon komplett gesehen hat, weiß, was gemeint ist. der rest darf sich auf eine wahnsinnig geniale staffel 2 freuen!
ich freu mich dann mal auf #3
Ich verstehe Deine Kritik durchaus und kann die Argumente auch nachvollziehen, nur haben mir diese ganzen Punkte den Spaß an der Serie eben nicht vermiest. Na klar bietet Dexter die Standard-Erklärung Kindheitstrauma und bietet einige Klischees… na und? Ich brauche in einer Serie keine ausufernde Charakterstudie eines Serienkillers, kann man machen, muss man aber nicht. 2,5 Sterne sind einfach unfair schlecht bewertet, wenn schon Dein eigenes Bewertungssystem bei 3 Sternen sagt: „Solide, kann man als Fan des Genres bedenkenlos gucken“. Und solide ist Dexter. Mindestens.
Das Problem ist das ich die Serie als ganzes bewerte und da es einige Folgen am Anfang gibt, denen ich 4 Sterne geben würde, aber ab der Hälfte eine Menge die nur 2 Sterne bekommen würden, inkl dem Season-Finale und die Folgen einfach in der Mherheit sind, springen am Ende nur 2.5 Sterne raus.
Natürlich ist Dexter solide und technisch und schauspielerisch okay. Und würde die Qualitätsmeßlatte am Anfang nicht so hoch gelegt und sehr viel versprochen wäre die Serie sicher bei 3-3.5 Sternen gelandet. Das Problem ist tatsächlich der für meinen Geschmack sehr krasse Qualitätsabfall und das sie aus einem sehr geilen Setup nichts machen…
@Batzman
Danke! Gleich mal testen …
ich habe Dexter vor ca. 6 monaten gesehen & habe die serie in bester erinnerung – eine bewertung mit 2.5 sternen hat mich ueberrascht.
die identitaet des Icetruck Killers war in der tat vorhersehbar, aber das ist bei dem, wie du selbst sagtst, recht uebersichtlichen personenkreis, nicht verwunderlich. ich finde, es geht mehr darum, wie mit genre-elementen gespielt wird: Dexter ist fuer mich fast schon eine satire auf CSI und seifenopern, denen neues abgewonnen wird, weil man sie mit den augen des einerseits berechnenden, andererseits voellig verwirrten, titelhelden sieht. dass dieser immer sympathischer wird, liegt genau daran, dass seine kontrollierte, ordentliche welt aus den fugen geraet durch die emotionalen probleme & forderungen seiner schwester sowie die bedrohung durch den *besseren* Serial Killer. einen immer gleich cool & kontrolliert agierenden, serienmaessig boese menschen mordenden Dexter haette ich mir nicht folge um folge ansehen moegen.
Muss meinem Vorredner zustimmen. Hab Dexter auch schon vor nem halben Jahr gesehen, und fand die erste Staffel absolut genial. Gerade die Entwicklung Dexters vom eiskalten Kerl ohne Gefühle hin zum Typen mit Problemen aufgrund der Schwester, der Freundin und Gegenspieler fand ich sehr gut. Meiner Meinung nach die beste Serie die ich bisher jemals gesehen habe.
Leider ist die zweite Staffel dann nicht mehr ganz so toll. Nicht schlecht, aber… naja. Hoffe die dritte im Herbst wird besser.
wow.. ich glaube da hat jemand die Serie null verstanden.. hier wird kritisiert was die Serie ausmacht..
und es ging auch nicht darum das man versucht zu vertuschen das Rudy der Ice Truck Killer ist, sondern das Katz und Maus spiel was Rudy spielt und das er halt sein Bruder ist der eigentliche twist.
Stefan hat es voll und ganz verstanden.
“und läuft mittlerweile in der dritten Staffel. ”
Stimmt nicht. Die fängt frühestens irgendwann um Oktober ‘08 an.
@ Sucki
Heee, pssssst.
@sucki
Ich glaub du hast meine Kritik an der Serie nicht kapiert. Denn ich bemängele das genau dieser Plot der Entwicklung von Mörder zum normal fühlenden Menschen stinkelangweilig ist und tausendmal erzählt wurde. Neu wäre gewesen eben nicht wieder diese ausgelatschten Pfade zu beschreiten, sondern eine faszienierend und vielschichtige Psychopathenfigur zu entwerfen, die eben nicht letztlich nur auf Bekehrung angelegt ist. Aber sie mildern seine sadistische Seite, die ja immer noch existiert so stark ab, das sie für seinen Charakter keine Rolle mehr spielt. Sie verniedlichen einen Serienkiller bis nicht mehr von jeder anderen langweiligen Rolle zu unterscheiden ist. Mag ja sein, daß das die Grundidee der Serie ist, aber dann ist eben diese Grundidee langweilig. Eine Figur einzuführen die echte Abgründe hat nur um sie dann innerhalb von zehn Folgen zu demontieren ist abgeschmackt und öde…
Diese Anlage auf Bekehrung und die „Demontage“ ist doch gar nicht so krass, wie Du das hier darstellst. Verniedlichung hört sich ja schon fast nach Disney an. Dexter ist immer noch verstörend genug, auch wenn er mit seinen Abgründen hadert. Warum sollte er das auch nicht tun? Henry tut das schließlich auch.
Vielleicht sind Deine Kritikpunkte dem Serienformat zu schulden, keine Ahnung. Mich stören sie jedenfalls nicht weiter. Dexter funktioniert für mich hervorragend und bietet mir ausreichende Einblicke in einen fiktiven Psychopaten.
Er hadert nicht, er jammert. Wie Data wenn er rumjammert, das er gerne menschlicher wäre. Kann nichtmal jemand den Emotionschip bei Dexter rausnehmen? ;)
Ich wurde selten so gut unterhalten wie von Herrn Dexter, auch wenn es hierbei einige Haken gibt – die Qualität des Gesamtpakets sollten sich schon in mehr als einer “Durschnitts”-Bewertung widerspiegeln. Im Gegensatz zu anderen Kommentaren finde ich übrigens die zweite Staffel besser als die erste! (spoiler) Polizei auf Dexters Fersen, der gerade beim Psychiater sitzt und sich in Verrückte verknallt – was will denn mehr?
wo ich zustimmen muss ist das dexter gegen ende der ersten staffel ziemlich ins “amerikanische familie”-klischee abtreibt. die zweite staffel spielt dann aber mit genau diesem sehr erfolgreich wie ich finde.
in der zweiten staffel kommt auch das ein oder andere dunkle geheimnis anderer charaktere raus.
klar wusste man sofort wer der killer ist. hat das ganze aber nicht weniger spannend gemacht. wir haben zumindest die letzten sechs folgen am stück gesehen, finde da 24 z.b. deutlich weniger mitreissend.
ansonsten: wofür dvd, gibt doch hdtv in den staaten :)
Ich hab mir die Bücher reingezogen und die waren auch nur mittelmässig.
Spoilerfrage:
Erzieht er die Kinder auch in seinem Sinne? (Das hatte IMHO in den Büchern das meiste potential)
Und Band 3 hab ich mir noch nicht angetan da wird’s glaub ich “übernatürlich”
Mir gefällt hier der Serienplot nicht. Nur weil man sich sowas ausdenken, kann muss man es noch lange nicht verfilmen. Ein Serienmörder, der nur die Bösen tötet. Hurra. Und als nächstes der Serienvergewaltiger, der nur die Erbschleicherinnen und Schwarzen Witwen rannimmt? Mögen andere Krimikonstruke hanebüchen sein, dieses überdreht gerade die Schaube.
Bitte jetzt nicht mit Logik oder Konsequenz (ja, bei CSI wird auch gemordet und ich habe es gerne geguckt; ja, in Bond-Filmen sterben auch Menschen teilweise wie die Fliegen) kommen, es geht mir mit dieser Serie so und kann bei einer anderen schon wieder anders sein.
Diese Serie ist sooo gut…ich werde nicht müde das zu sagen ;)
Die Bewertung suckt echt. Auch wenn ich die Serie total geil find, und sicherlich etwas vorbelastet bin, da ich mir auch schon Staffel 2 angucken durfte, würde ich sagen, dass man da etwas fairer vorhehen muss.
Als persönliche Meinung ist sowas natürlich ok, aber wenn man ne Bewertung schreibt, sollte man doch auch ein wenig in Betracht ziehen, wie andere Leute diese finden würden, gemessen an der abgelieferten Qualität. Und genau diese ist doch, trotz Standardinhalten sehr sehr hoch.
@Alex
Sorry but no sorry: Ein Review gibt die Meinung des Autoren wieder und nur die. Ob meine Tante Tilly oder Ewald Brömmel das anders sehen ist völlig unerheblich, denn es ist meine Ansicht und meine Bewertung der Seite. Die Fehleinschätzung eine Kritik müsse objektiv und wohlausgewogen sein ist zwar weit verbreitet aber dennoch falsch. Alleine der Satz “als persönliche Meinung…” der nahelegt, daß eine persönliche Meinung etwas anderes ist als eine Kritik. Eine Kritik ist die möglichst gut begründete persönliche Meinung von jemand, der sich im besten Fall mit der Materie sehr gut auskennen soll. Es geht nicht um Massengeschmack, nicht darum das sich jeder Leser darin wiederfinden soll oder damit übereinstimmen muß. Kritiken sind nicht objektiv. Tut mir leid, wenn das viele Leute immer wieder erstaunt, aber so ist es nunmal.
Und konkret zu Dexter: Ich schreibe im Text, das einige Folgen eine höhere Bewertung bekommen würde und attestiere der Serie eine professionelle und technisch gute Umsetzung – das ändert aber für mich nicht dran, daß sie inhaltlich extrem schwächelt. (Und daran ändern für mich auch die ersten Folgen der zweiten Staffel bislang nicht viel).
obwohl einige der Kritikpunkte sicherlich nicht unbegründet sind, offenbart Batzmanns Rezession vor allem die Seele eines durchschnittlichen deutschen Miesepeters:
Da wird sich immer schön an jenen Punkten aufgehalten, die einen missfallen, positive, innovative Aspekte (die es bei Dexter zweifelsohne zuhauf gibt) finden gar keine oder nur oberflächliche Erwähnung. Und als Sahnetupferl gibt es den unweigerlichen Besserwisserkommentar, dass der Plottwist ja sowas von offensichtlich war, gratis obendrauf.
Mir persönlich haben vor allem folgende Aspekte gefallen:
- Die ambivalente Hauptfigur, die trotz aller (notwendigen) Identifikationsfläche trotzdem kalt und fremdartig wirkt
- Die morbide Grundstimmung
- Die guten Darsteller
- Der besagte Plottwist zur Hälfte der Staffel, weil er die Serie von einer recht konventionellen “Wer ist der Täter-” auf eine “Wie kommen sie auf den Täter-Schiene” gelenkt hat.
- Die interessanten Tatorte
- Die Wahl Miamis/Florida als Handlungsort
- Der unverkramfte Umgang der Darstellung von Sex, sowie verbaler und physischer Gewaltdarstellung
@gerrit
Vielleicht bin ich durch den Konsum britischer Serien verwöhnt oder verdorben, aber die von dir genannten Punkte find ich größtenteils einfach nicht mehr so herausragend. Ambivalente Figuren gehören in anderen Serien zum Standard und in Serien wie Spooks, Shameless oder Life on Mars traut man den Zuschauern wesentlich mehr zu, was Uneindeutigkeit und Grauschattierung der Figuren angeht. Dagegen istz Dexter leider doch etwas weichgespült. Gleiches gilt für die Darstellung von Sex und Gewalt. Das Ganze ist eine Showtime-Serie und wer Masters of Horror, Queer as Folk oder Torchwood guckt, den locken die Szenen bei Dexter nicht hinter dem Ofen vor.
Und sowas wie Miami als Handlungsort und das die Serie nett aussieht… sorry, aber das eine Serie professionell gemacht ist und einen edlen Look hat erwarte ich grade von US-Serien, genauso wie gute Darsteller. Das ist Standard und nichts was so herausragt. Ich erwähne btw ja sogar das schön gemachte Intro in der Kritik. Aber rein handwerklich sind die meisten US-Serien gut gemacht, ich finde das kann kein Grund für eine positive Wertung sein, gutes Handwerk ist wichtig, aber nicht alleine nichts was eine Serie aus der Masse hervorhebt. Was die Serie unterscheiden soll ist ihre Hauptfigur und genau die wird im Zuge der Story immer weiter verwässert und langweiliger.
Der jammerige und mit sich selbst hadernde Dexter am Anfang der zweiten Season ist schon ziemlich anstrengend…
Dann tue dir die zweite Staffel bitte gar nicht erst an. Die ist in deinen Augen bestimmt grotte. Dein Veriss hat zwar einen anderen Blick hinter die Kulissen gebracht, aber dennoch bleibt Dexter eine erstklassische Serie. Ich glaube nicht, dass ich eine Serie die deinen Vorstellungen entspricht sehen will. Es würde wahrscheinlich ein Mix aus “Funny Games” und “Das schweigen der Lämmer” werden, wenn ich das richtig verstehe?
Hab einige Folgen der zweiten Staffel gesehen, aber es bleibt der Eindruck, daß man absolut auf Nummer sicher spielt. Wie bei einer soliden Sitcom werden die Stories erzählt, durchaus routiniert und teilweise auch unterhaltsam, aber es fehlt das was die Serie am Anfang versprach: Überraschend zu sein. Man weiß bei der zweiten Staffel wie der moralische Kosmos aussieht, das gewisse Grenzen nicht überschritten werden, das man die Zuschauer nicht zu sehr fordern wird. Dexter mag solide Unterhaltung sein, aber er unterscheidet sich in nichts von anderen Serien. Selbst Desperate Housewives find ich im Direktvergleich mutiger und unvorhersehbarer…
Ich finde die Serie durchaus sehens wert! Ich denke als Protagonist der Serie ist Michael C. Hall in der Rolle des Dexter voll gut, ich mag Dexter, was mich wohl über einige der Mängel in der Serie hinweg sehen lässt! Ich denke das Potenzial der Serie hätte man noch weiter ausdehnen können, aber es kommen mit Sicherheit füher oder später Produzenten, die das Konzept der Serie kopieren und verbessern!
nachdem hier alle so auf batzman rumhacken muss ich, wenn auch etwas spät, doch ein paar verteidigende worte schreiben: ich finde batzmans bewertungskriterien zwar zugegeben hart, aber keineswegs ungerechtfertigt. wenn er sagt, er hat der serie vor allem wegen ihres vergeudeten startpotentials wenige punkte gegeben, dann muss ich ihm einfach zustimmen. während die ersten folgen dexter mich noch echt gepackt haben, hab ich jetzt nach der zehnten folge kaum noch lust weiterzuschauen. mich nerven nebst der sich einfach nicht verändern wollenden, wenigen nebenfiguren (die, wie batzman sagt, einige wenige charaktermerkmale haben, auf denen aber leider sitzen bleiben) und letztendlich dexter selbst, der ständig softer wird. sein morden verliert nach den ersten malen jeden effekt. hier möchte ich noch den besten satz aus batzmans kritik zitieren: der will nur spielen. ja. leider.
Mordlüsterne Spannung contra Lindenstrasse – Mit einem Niveau wie etwa von GZSZ oder Lindenstrasse etc geboten ist es leicht jahrelang immer denselben Level zu bieten, das dürfte klar sein. Vom Grundkonzept ist Dexter dagegen so interessant und aufregend, das ich einfach nur dankbar bin das es dies Script überhaupt ins TV geschafft hat und so schön umgesetzt wurde.
Dann noch dies : Klar wäre diese Serie aus britischer Hand möglicherweise subtiler gestaltet worden, der Handlungsbogen ausgeklügelter etc. Nur eins halte ich für sicher : Freund Batzmann hätte weder mit der britischen Dexter Serie noch mit einer anderen Auflösung des Plots Serie 1 eine positivere Rezension geschrieben – Miesepeter bleibt Miesepeter und destruktive Kritik ist ja so schön leicht…versuch doch selber mal etwas Kreatives zustande zu bringen, schreib ein Buch das mehr als 100 Leute kaufen oder ein Drehbuch das es ins TV schafft, dann hat deine Kritik vielleicht etwas mehr Substanz !
au weiha.
bau erstmal selber ein Haus, dann darfste dich beschweren, wenn in deiner wohnung die wände zu dünn sind und es durchs dach regnet.
ansonsten gilt wie immer: fuenf-filmfreunde.de/2008/06/0...
Hab nun die erste Staffel gesehen und muss Batman zustimmen. Zwar käme ich noch auf 3 Sterne, aber das was die ersten ~5-6 Folgen ausmachte kommt in der zweiten Hälfte gar nicht mehr zur Geltung. Ab da ist eigentlich alles vorhersehbar und schafft es nicht mehr zu überraschen.
Alles in allem war es ganz unterhaltsam und wohl eine gute Brücke zwischen Six Feet Under und Deadwood. Auf letztere bin ich mal gespannt.
Wer der Kühllasterkiller ist war z.B. vorhersehbar????? Ich find das überrascht einen schon. Ich habs jedenfalls nicht vorhergesehen.
“Selbst Desperate Housewives find ich im Direktvergleich mutiger und unvorhersehbarer…” – da musste ich wirklich schmunzeln
ich bin großer dexter-fan. fand ich die serie anfangs noch etwas gewöhnungbedürftig, hat es mich spätenstens bei seinem 3. mord voll gepackt. sein codex und die vergangenheitsbewältigung mit dem daraus resultierenden gefühlschaos machen dexter zu einer echten identifikationsfigur. ich schaue auch nicht so viel tv, deshalb kann mich auch nicht erinnern, soeine entwicklung schonmal gesehen zu haben, was scheinbar den unterhaltungswert enorm gemindert hätte.
ich verstehe auch gar nicht was an der story zunehmend schlechter werden soll. klar, wer der killer ist war nach seinem 3-4 auftritt klar aber das schmälter den grad der spannung keinesweg. der zuschauer weiß etwas, was dexter nicht weiß und das fand ich eine schöne wendung. auch die ganzen nebenhandlungen finde ich sind mit viel liebe erzählt und die handlungsdichte finde ich schon enorm. auch die nebenfiguren haben mich keineswegs enttäuscht. richtig, einige entwickeln sich gar nicht aber wozu auch? es geht ja um dexter.
und die 2. staffel habe ich bis auf die letzten beiden folgen gesehen und ich bin begeistert das die spannung so zunimmt! alles ich schon wieder so schön verzwickt und wer da behauptet es sei vorausschaubar und nicht überraschend soll doch bitte despered housewifes kritisieren. also ich habe 2 folgen vor finale keinen blassen schimmer wie das enden soll. einfach klasse. aber ich schaue die serie, und filme natürlich auch, nicht unter dem aspekt alles genaustens unter die lupe nehemen zu müssen um etwas schlechtes zu finden. ich gehe immer möglichst ohne erwartungen daran, blende die umwelt aus um voll abzutauchen und wenn das klappt liegt das meistens an einem gut gemachten werk. zugegeben, einige wenige sachen mich auch nicht überzeugt aber darüber darüber hinweg zu sehen scheint offensichtlich mehr spaß zu machen als so eine mimoserei. 4.5/5 sterne für dexter!
Dexter ist phänomenal. Absolut geil. Hab jetzt alle drei Staffeln durch und es wird nicht schlechter.
Nochmals zu Dexter. Ich finde die Serie auch phänomenal. Aber erst seit der 2. Staffel. Mich hat der Kühllasterkiller ziemlich gelangweilt. Aber der Twist in der 2. Staffel, dass Dexter auf einmal vom Jäger zum Gejagten wird ist sehr spannend.
Auch die eigene Entwicklung und die tiefen Zweifel sind sehr spannend.
Also umbedingt anschauen!
Ich schaue nur selten Serien, dann auch nur online in einem rutsch durch, so schnell es eben geht, bisher habe ich ähnlich wie simeon 24 (meine absolute top serie) und rome geschaut , jetzt eben dexter.
Angefangen hab ich mit dexter weil es eine gute aufmache hat und die handlung in wikipedia interessant klingt.
Die Serie startet auch unendlich gut, wobei ich nicht wirklich zustimmen kann, wenn jetzt jemand sagt, dass dexter nun ein gewissenloser serienkiller ist, z.b. würde er seiner schwester niemals schaden zufügen, was ja auf einen gewissen moralischen standard hindeutet, also auch auf die fähigkeit allgemein moralische grundsätze zu akzeptieren. Nunja, was ich damit sagen will, dexter wird niemals beschränkt als massenmörder oder teuflisch dargestellt, sein innerer zwist prägt seit anfang seine rolle.
Er spricht ja auch von seiner sucht zu morden als “böser begleiter”, ich denke dexter sieht es mit fortschreitender handlung auch selbst immer mehr so, dass er nur jenseits des mordens wirkliches glück finden kann.
Warum er sich aufgrund seines ja eigentlich doch überwiegend moralischen charakters stellt, naja, gerade wegen seinen hohen moralischen standards! Aber schaut selbst, jedenfalls kann ich dexter nur empfehlen, war sehr sehr interessant für mich wenn ich versucht habe, auch die nicht offensichtlich gezeigten Beweggründe nachzuvollziehen…
viel spaß
natürlich stellt er sich nicht -.- verschrieben
Batzman, bei dir sieht man mal wieder, wie sinnlos und zum in die Tonne kloppen solche Reviews im Allgemeinen sind. Du hast ja selber an verschiedenen Stellen geschrieben, dass so ein Review sehr subjektiv ist. Aber wie wenig du dir bei diesem völlig verhunzten Beitrag die Mühe gemacht hast, dich in deine Leser und ihre Beweggründe für das Schauen dieser Serie hineinzuversetzen, macht mich echt sprachlos.
Mir kannst du mit deiner “Kritik” den Buckel runterrutschen! Alles, was diese Serie interessant macht und was an ihr Spass macht, hast du entweder nicht mal mit einem einzigen Wort gewürdigt (z.B. das geniale Katz-und-Maus-Spiel zwischen Dexter und seinem Widersacher) oder schlicht verdreht (die Figuren sind nicht platt und machen sehr wohl eine Entwicklung durch) bzw. kritisiert.
Zitat von dir:
“Denn ich bemängele das genau dieser Plot der Entwicklung von Mörder zum normal fühlenden Menschen stinkelangweilig ist und tausendmal erzählt wurde.”
->
Tut mir leid, aber ich habe diesen Plot im Gegensatz zu dir noch nicht tausendmal gesehen. Und wie elegant das bei Dexter umgesetzt wird, ist aller Ehren wert.
Serienkiller, bei denen die Ursache für ihre Mordlust nicht gezeigt wird und die sich nicht verändern, nicht zweifeln und keine Gefühle zeigen, will ich nicht sehen! Kann ja sein, dass du dir so einen Scheiss reinziehen würdest, ich aber nicht!
Und wo bitte soll die Ursache anders liegen als in der Kindheit, die die Persönlichkeit eines Menschen formt? Verrat mir das doch mal bitte, da bin ich echt gespannt. So einen Irren, der eine behütete Kindheit ohne Trauma hatte und dann später einfach aus Langeweile anfängt, seine Nachbarn zu zerteilen, kannst du doch nicht über eine ganze Staffel im Fernsehen zeigen. Es sei denn, du stellst nicht den Killer, sondern seinen Jäger ins Zentrum der Serie, dann geht sowas. Aber das war bei Dexter nie vorgesehen und das einzufordern ginge völlig an der Grundidee der Serie vorbei.
Ausserdem wird Dexter auch nicht immer nur als eigentlich netter Typ dargestellt, der in seiner Freizeit wie er sagt “den Müll wegräumt”. Seine Freude an der Arbeit während der Morde wird explizit gezeigt und macht ihn mir als Zuschauer durchaus ein wenig fremd. Auch das hast du in deiner “Kritik” verschwiegen.
Also wie gesagt, du beweist hier eigentlich nur, wie nutzlos Reviews sind, denn deine “Kritik” geht in dem Fall meilenweit am Empfinden der Mehrzahl der Zuschauer vorbei (die du aber wahrscheinlich sowieso alle für dümmer hältst, weshalb dich das nicht die Bohne stört, stimmts?).
Batzman? Ganz erlich dein Review ist Mist :D
Ich finde die Serie einfach nur genial.Da soll mal jemand sagen das Serienkiller nicht sympatisch sein können.Dexter ist mit abstand meine Lieblingsfigur in allen Serien und Filmen die ich kenn,und glaubt mir ich ,ich hab schon eine sehr sehr große Menge an Filmen und Serien geguckt.:)
Die Story ist hammer.Dexter ist hammer.Einfach die ganze Serie ist hammer.
Ich bin mit der dritten Staffel fertig und das sich die Serie nur minimal verschlechtert hat.Aber es gibt sowieo wenige Serien die das Niveau der ersten Staffel halten können.
Ich bin gespannt auf die vierte Staffel,da soll ja ein neuer Killer nach Miami kommen. Auf YouTube und co. gibt es schon Trailer.
Ich kann euch noch die Serien “Life” und “Prison Break” ans Herz legen.Die erste Staffel von Prison Break ist einfach nur genial.Besser als jede Staffel von Dexter.Aber Prison Break wird mit jeder Staffel um ein ordentliches Stück schlechter.Die zweite ist auch geil und die dritte auch.Aber die vierte Staffel hätte man gut und gerne in 10-12 statt 24 folgen unterbringen können.Life kann man sehr gut nebenbei gucken da die Story kein Stück anspruchsvoll ist.
Haur rein Leute:D
Und nein das sollte kein Review sein.Einfach nur die Meinung eines großen Fans der Serie ;D