Mixed-Movies – 13 Kurzreviews mit Batzman

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Kurzkritiken zu: Paranoid Park +++ Outsourced +++ [Rec] +++ Funny Games USA +++ Tödliche Entscheidung – Before the Devil knows you’re dead +++ Superbad +++ 8 Blickwinkel – Vantage Point +++ Manufacturing Dissent +++ Leroy +++ Anamorph – Meisterwerke eines Serienkillers +++ Mr Magoriums Wunderladen +++ Grizzly Man +++ John Carpenter – Prince of Darkness

Wir müssen ja alle jeden morgen auf den Straßenstrich an der A43, nahe Kattowitz. Da können wir zwar auf unserem billigen Robotron-DVD-Spieler unzählige Filme gucken, die es sehr günstig direkt hinter der Grenze gibt, aber leider mangelt es an einer ordentlichen Internetanbindung.

Das führt dazu, daß wir aus Zeitmangel nicht zu jedem geguckten Film eine ausführliche Besprechung schreiben können. Ich kann außerdem auch ganz schlecht tippen, wenn ich nicht sitzen kann.

Damit wir dennoch einen kleinen Überblick über aktuelle Filme, ob Kino oder DVD bringen können, gibt es hier wieder einmal ein paar Kurzreviews von mir.

Paranoid Park – USA 2007
★★★☆☆
Ein Mord in der Skaterszene. Ein freundlicher Kommissar und ein junger Skater mit einem dunklen Geheimnis.
Ähnlich langsam wie in “Elephant” verfolgt van Sant seinen rehäugigen, aber nicht übermässig talentierten Hauptdarsteller durch eine Story die die wenigen Dialogszenen mit traumwandlerischen Slow-Mos in die Länge zieht. Die Geschichte dieses trotz aller Sozialkontakte fast autistisch-isolierten 16jr hätte von etwas mehr Story durchaus profitiert. Bisweilen fühlt man sich an eine Larry Clark Version von Dogtown Boys erinnert, so sehr verliert sich die Kamera in der umschmeichelnden Inszenierung hübscher Skaterjungs, das die eigentliche Schuld und Sühne Frage des Films ins Hintertreffen gerät und sich trotz der kunstfertigen Inszenierung ein ums andere Mal die Langeweile einschleicht. Van Sant hat mehr Zuneigung für seien Figuren, als Clark, aber dennoch schafft er es nicht der Hauptfigur Alex wirkliche Tiefe zu geben. Der Vorwurf der US-Kritik, der Filme habe mehr Zeitlupenshots, als alle Wes Anderson-Filme zusammen, und due Hauptfigur habe die Tiefe eines Covermodells ist nicht ganz von der Hand zu weisen.

Outsourced – USA 2006
★★★★☆
Ein Call-Center-Leiter wird vor die Wahl gestellt sich nach Indien versetzen zu lassen, um die dortige Filiale auf Vorderman n zu bringen doer seinen Job zu verlieren. Widerwillig nimmt er an und erlebt bald, wie all seine Vorurteile gleichzeitig bestätigt und über den Haufen geworfen werden.
Ein fluffiger Wohlfühlfilm, der seine sperrige Thematik locker, leicht, mit sanften Spuren von Ironie und Bösartigkeit erzählt und aus der klassischen “Fish out of Water”-Story viele witzige und liebenswerte Momente zieht. Spassig vor allem, daß viele der üblichen Klischees bewußt karikiert und ins Gegenteil verkehrt werden. Die guten Darsteller tun ihr übriges um Outsourced zu einem gelungenen und unterhaltsamen Kinoabend werden zu lassen – Lange genug hat es gedauert, bis er seinen Weg in deutsche Kinos fand.

Funny Games USA – USA 2007
★★☆☆☆
Gutbürgerliches Paar mit Sohn wird das Opfer zweier Soziopathen, die sie an einem langen Wochenende in ihre Gewalt bringen. Schon bald wird klar, wie das Ganze ausgehen soll…
Gut gespielt und inszeniert, bleibt bei diesem Remake seines eigenen Films nichts das Haneke seiner Geschichte hinzuzufügen hat. Noch immer erzählt er eine freudlose Geschichte in klinisch kalten Bildern. Ergötzt sich am Sadismus und der Gewalt um sich im selben Moment über sein Publikum zu erheben und es anspucken, weil es seinen Film sieht. Hanekes Kritik der Gewalt war schon immer eine verlogene und fadenscheinige, weil er letztlich lustvoll praktiziert, was er den Zuschauern vorwirft. Funny Games bleibt ein auch in der US-Fassung ein Film für elitäre Masochisten, der einen mit der Frage zurück lässt, ob man mit einer halben Stunde im S/M-Studio nicht besser bedient gewesen wäre.

[Rec] – Spanien 2007
★★★☆☆
Eine junge Moderatorin einer Reality-Sendung soll eigentlich nur den Alltag auf einer Feuerwache dokumentieren. Doch als sie die Fuerwehrleute zu einem heruntergekommenen Mietshaus begleiten, entwickelt sich die langweilige Doku schnell zu einem wahren Horrortrip.
Rec ist spannender und nicht ganz so dämlich wie Cloverfield, das darf man an positivem erwähnen. Ansonsten bietet dieser x-te Doku-Horror-Streifen, dessen Hollywoodremake schon vor dem offiziellen Start des Originals in der Mache ist, wenig neues. Die Kamera wackelt, es gibt viel Geschrei und viele, teilweise durchaus gelungene Buh-Effekte. Es wird viel durcheinander gesabbelt und geschrieen und nach und nach verwandeln sich alle Hausbewohner dann in manische Infizierte. Das ist solide gemacht, täuscht aber dennoch nicht darüber hinweg, daß auch [Rec] im Endeffekt eine sehr konventionelle Geschichte erzählt, die zwar recht spannend anfängt, aber im letzten Akt dann doch etwas an Fahrt verliert und etwas enttäuscht zurücklässt. Nicht schlecht, aber richtig gut leider auch nicht.

Tödliche Entscheidung – Before the Devil knows you’re dead – USA 2007
★★★½☆
Zwei Brüder wollen ihre finanziellen Probleme lösen, in dem sie einen Juweliergeschäft überfallen. Und zwar das ihrer Eltern. Leider geht der Coup gründlich daneben und bietet nur den Auftakt für eine Spirale aus Schuld, Gewalt und Verlorenheit.
Klug erzählt und ohne die Zeitspiele zum Gimmick werden zu lassen, beweist Lumet, daß er auch mit über 80 noch spannend Geschichten inszenieren kann. Es mag wie eine Studie in Kleine Ursache, große Wirkung-scheinen, bis man realisiert, daß die Figuren schon lange bevor dieser Film beginnt verloren sind. Hawke und Hoffman und Finney überspielen kleinere Längen problemlos.

Superbad – USA 2006
★★★★½
Drei Außenseiter wollen kurz vor dem Ende der Schulzeit noch einmal etwas erleben. Doch aus der Suche nach Alkohol um auf einer Party Mädchen rumzukriegen entwickelt sich eine abenteuerliche Odyssee durch die Nacht.
Was zuerst nach dummer Teenieklamotte a la “American Pie” riecht, entpuppt sich schon bald als warmherzige, derbe, liebenswerte, originelle und wendungsreiche Komödie, die die Regeln des Genres gleichzeitig erfüllt und unterminiert. Superbad hat genau daß, was vielen anderen Teeniefilmen fehlt, ein dickes fettes hämmerndes Herz. Man merkt der Story und den vielen kleinen liebenswerten Randgags an, wieviel von Seth Rogens eigenen Erlebnissen hier verarbeitet wurden. Die Besetzung, allen voran der knuddelig-linkische Michael Cera sind großartig. Und neben vielen Zoten und pubertären Sprüchen erzählt der Film ganz nebenbei die niedlichste plantonische Liebesgeschichte zwischen zwei Jungs seit langer Zeit. Wer Superbad nicht mag ist ein ganz böser Mensch. So.

8 Blickwinkel – Vantage Point – USA 2007
★★☆☆☆
Ein Bomenattentat auf den USA-Präsidenten, beleuchtet aus verschiedenen Blickwinkeln:Journalisten, Touristen, Bodyguards, Terroristen usw…
Für einen Streifen dessen einziges Gimmick es ist die Zuschauer in eine endlose Zeitschleife zu schicken und zu behaupten, er würde verschiedene Blickwinkel aufzeigen, erschreckt dann doch die eindimensionale Weltsicht des Films, die mindestens so abgeschmackt und reaktionär ist wie eine durchschnittliche 24 Staffel. Das einzig wirklich überzeugende Segment ist das erste mit Sigourney Weaver, danach wird jeder weitere Durchgang lustloser und löst sich am Ende in der schnellsten und langweiligsten Verfolgungsjagd seit Jahren auf. Was überrascht ist die Chuzpe des Films, mit dem zivile Opfer ausgeblendet und zu Statisten degradiert werden. Um den Präsidenten zu retten riskiert die US-Security leichtfertig den Tod von dutzenden Unbeteiligter, die ihnen eben mal vor die Knarre oder vors Auto laufen. Und auch die Explosionsopfer interessieren nicht die Bohne. Soviel kaltschnäuzigkeit in einem Film der vielschichtig sein will macht dann doch wütend. Schade um die nette Idee, doch in diesem Rashomon für Hirntote wird sie gnadenlos verheizt. Im Zweifel guckt man dann doch noch lieber dreimal Hoodwinked, als diesen eindimensionalen Quatsch.

Manufacturing Dissent – Kanada 2006
★★★☆☆
Ein kanadisches Team versucht ein Interview mit Michael Moore zu bekommen und deckt einige Ungereimtheiten und Manipulationen in dessen Erfolgsdokus auf.
Ein wichtiger Kontrapunkt zu Michael Moors eigenen Filmen, der stellenweise gut belegt und zusammenfasst wo es Michael mit Wahrheit nicht so genau nimmt und an welchen Stellen er bewusst Fakten manipulier, damit sie besser zu seiner Weltsicht passen.
Das Problem dieses Film ist das er um auf volle Länge zu kommen sich zu oft in Kleinkram verliert, denn im Gegensatz zu Moore ist die Macherin keine begnadete Entertainerin und so wirkt der Streifen ein ums andere Mal beckmesserisch und kleinkariert. Als kondensierter 30-45min Film würde das ganze sehr viel mehr Eindruck machen.

Leroy – Deutschland 2007

★★★★☆
Der schwarze Deutsche Leroy, der mit seinen afrikanischen Wurzeln so gar nicht am Hut hat, verliebt sich ausgerechnet in die Tochter eines REP-Abgeordneten mit drei Skin-Söhnen. Das bleibt nicht ohne Konflikte….
Wunderbar albern scheut diese Langversion des Kurzfilms “Leroy räumt auf” weder vor Kalauern, noch vor heiklen Situationen zurück. Die rundum gut aufgelegte Besetzung, allen vorran der ebenso charmante wie witzige Alain Morrel spielt locker auch über kleine Timing-Probleme hinweg. Der eingängige Soundtrack, die Anspielungsfreudigkeit des Drehbuchs und die unkrampfige und originelle Erzählweise dieses anderen Teeniefilms macht einfach Spaß. Schade, daß der Film im Kino so unterging. Denn er behandelt seine Themen wirkungsvoller und spannender als so manches sauertöpfische Drama aus der Autorenkino-Schule. Grund genug ihn sich jetzt auf DVD zu besorgen und Spaß zu haben. Leroylize it! Genau.

Anamorph – Meisterwerke eines Serienkillers USA 2007
★★★☆☆
Willem Dafoe ermittelt als alkoholisierter Kommisar und versucht einen Killer zu stoppen, der seine Opfer wie Gemälde drapiert.
Trotz netter Optik und guter Besetzung ein etwas lahmarschiger Killerthriller, bei dem die innere Logik den Tag frei genommen hatte. Das gesamte Drehbuch und alle Figuren sind bestenfalls skizziert aber nicht ausformuliert. Die coole Idee der anamorphen Malerei wird zu spät aufgeklärt und das Ende lässt einen als Zuschauer etwas ratlos und unterwältigt zurück. Der sonst immer sehenswerte Willem Dafoe wirkt hier deutlich unterfordert, als wisse er selbst nicht viel mit seiner Figur anzufangen.

Mr Magoriums Wunderladen – USA 2007
★★☆☆☆
Mr Magorium ist sechs Millionen Jahre alt und hat ein zaubehaftes Spielzeuggeschäft und sieht aus wie Dustin Hoffman beim Kiffen.
Auch die charmante Besetzung rettet diese vermeintliche Ode an die kindliche Phantasie leider nicht vor dem Ausverkauf. Weniger Charlie und die Schokoladenfabrik als der von niemandem ernsthaft gewollte Prequel zu Barry Levinsons Megadesaster TOYS schafft es dieser Zauberladen leider nie wirkliche Magie zu erschaffen. Product Placement wohin man schaut und letztlich wirken die zauberhaften Momente, wie der feuchte Traum eines Toys’R’Us-Werbers. Statt eigener Kreativität zelebriert dieses Emporium die Macht der Marken und der Kinderträume vom Fließband. Das die Story zudem weniger Drive hat als ein fußlahmer Lada, fragt man sich irgendwann warum sich die guten Schauspieler für diesen faden Fantasy-Ersatz hergegeben habe.

Grizzly Man – BRD / Kanada 2005
★★★½☆
Eine Dokumentation über einen selbsternannten Bärenschützer, der jahrelang jeden Sommer unter ihnen lebte und letztlich von ihnen gefressen wurde.
Ein herrlich geisteskranker Film, bei dem die größte Überraschung wohl sein dürfte, das es sich nicht um eine Mockumentary handelt. Der Film erinnert verblüffend an die Filme von Christopher Guest: Alle Hauptfiguren sind absolut durchgeknallt und wirken wie schlechte Karikaturen ihrer selbst. Jedes weitere Interview toppt die Vorangegangenen. Höhepunkt: Werner Herzog hört sich das Audiotape das die Tötung Treadwells und dessen Freundin dokumentiert. Vorgeblich erschüttert rät er Treadwells enger Vertrauter, die bisher das Band nicht selbst gehört hat: “Hören Sie sich das nie an.” – “Nein, werd ich nicht.” – “Und schauen sie sich auch die Bilder aus Gerichtsmedizin niemals an.” – “Ähh nein, werd ich nicht Werner.”
Das alles wird mit derartig ernsthaftem Pathos vorgetragen, daß man kaum anders kann, als zu lachen. Es ist schwer zu beurteilen, wieviel des schwarzen Humors des Films beabsichtigt ist und was nicht. Aber Grizzly Man dürfte zweifellos zu den lustigsten Dokumentationen über ein tragisches Ereignis zählen, die je gedreht wurden.

Big John – John Carpenter – Prince of Darkness – Frankreich 2006

★★★½☆
Viel Geld hatte der Dokumentarfilmer Julien Dunand nicht, als er sich anschickte ein Portrait von John Carpenter zu drehen. Das merkt man, denn es fehlen die Interview-Snippets der großen und ganz wichtigen Leute. Kein Kurt Russel, kein Rob Bottin und kaum Leute die man kennt. Und leider auch kaum Ausschnitte aus Carpenters-Filmen, die illustrieren was erzählt wird, denn Ausschnitte kosten viel Geld und die Rechtemafia rückt sie auch gegenüber jungen Dokumentaristen die ihrem Idol ein Denkmal setzen möchten nur ungern raus.
Dennoch hat der Film etwas und macht damit all seine Schwächen wett: Er hat John Carpenter, der absolut unterhaltsam, informativ und im Plauderton erzählt. Manchmal mit einem kleinen Hauch Bitterkeit, aber stets mit großer Sachnkenntnis, Ironie und Warmherzigkeit. Dunand durfte mit Carpenter durch L.A. fahren und grade weil der Film so einfach gedreht ist, hat an das Gefühl Carpenter ganz nahe zu sein, quasi mit ihm zusammen einen Tag zu verbringen und ihm dabei einfach nur zuzuhören. Sicher, man muß ein Fan dieses großartigen Regisseurs sein (und auch mit all seinen schwächeren Filmen laß ich nix auf Big John kommen), aber dann kann man die Dokumentation und Carpenters Anekdoten und Kommentare rundherum genießen.

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur u.a. für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

14 Comments

  1. micha

    Wie jetzt, [REC] nur drei Punkte? Aber okay, wem Cloverfield nicht gefallen hat, Gott sei seiner Seele gändig, der kann [REC] freilich auch nicht viel abgewinnen.

    Und 8 Blickwinkel, hmm, beginnt gut aber wird gegen Ende richtig dämlich ;)

  2. Injecter

    Also alles in allem: Outsourced, Superbad und Leroy gucken.

    Wird gemacht… irgendwann

    @8 Blickwinkel: Dass der Anfang ganz toll ist, der Rest jedoch übler Mist, das sagen aber auch alle. Wahrscheinlich stimmt’s wohl. Den Anfang werd ich mir wohl erst irgendwann im TV geben.

  3. wortwelt

    Superbad war wirklich überraschend gut.
    Okay, lag vielleicht wirklich dran, dass man irgendwie “American Pie Drölftausend” erwartet.

    Und die beiden Polizisten sind ja soooo cool! :D

  4. Himbeerlola

    tststs…Kurzreviews. Der Untergang des Abendlandes und überhaupt der westlichen Zivilisation. Was kommt als nächstes? Miezcontent? *rofl* ;o)))

    Hach ja…Outsourced kann ich wärmstens empfehlen. Den Streifen hatte ich mächtig lieb! Der war mit Abstand das Beste, was ich in den letzten Wochen sehen durfte. Und geh mir weg mit [REC]…*zuTodelangweil*

  5. Abspannsitzenbleiber

    Die Review zu Grizzly Man: großartig!
    Aus diesem Blickwinkel wurde der Film bis jetzt noch nirgends betrachtet, glaub ich.

  6. mike

    Den einen Stern von 8 Blickwinkel hättest du lieber [REC] gegeben :).

  7. Twist

    Hmmm, ich fand 8 Blickwinkel ganz okay. Kann mich allerdings auch problemlos auf “sowas Seichtes” einlassen. Der Film hat als größtes Problem den Trailer, der schon alles zeigt und beantwortet.

  8. Björn

    Leroy fand ich grober Mist. Die Witze sind tatsächlich schlecht getimed, und generell eher unüberlegt und unintelligent reingewürfelt. Konnte nur manchmal etwas schmunzeln, aber irgendwie… naja, fand den Film enorm plump irgendwie. Auch die Liebesgeschichte, das Ende mit der Prügelei und allem, kam extrem unrealistisch rüber alles.
    Ist sicher ne tolle Vorlage schlecht umgesetzt.

  9. Rocksteady

    “Funny Games” ist eines meiner Kinotraumata. Ich wußte garnicht das davon ein Remake gedreht wurde. Damals wollte ich nach der Hälfte des Films das Kino verlassen, aber mein Kumpel – mit wutrotem Kopf und geballten Fäusten – preßte ein “Willwiss’nwie’sendet” zwischen den Zähnen hervor und ich mußte den Mist bis zum Ende schauen.

    Ich freue mich auf Leroy und Superbad.

  10. CowVirus

    Lieber Batzman,
    …also Superbad fand ich echt langweilig, nach deinem Kurzreview war ich mit großen Erwartungen an den Film rangegangen, aber was ich zu sehen bekam war nur der xte Aufguss der alten “Loser wollen endlich Sex” -Nummer, mit den gleichen Stereotypen, den selben unglaubwürdigen Missgeschicken, plumpen Gags und sehr, sehr vielen Längen. Das was du hier als fettes, pochendes Herz bezeichnest sind wahrscheinlich die vor Schleim nur so triefenden Freundesbekundungen oder die Tatsache, dass die Protagonisten tatsächlich die erbärmlichsten Loser sind, die das Teeniekino bis jetzt gesehen hat, die “Gott sei Dank” letztlich aber doch noch lernen, dass es keineswegs Alkohol, Charme oder gutes Aussehen braucht, um geile Schlampen abzuschleppen, sondern nur ein gutes Herz :P. Dabei besitzt der Film keinen erkennbaren Spannungsbogen, die Handlung ist so dermaßen steif und unwitzig, dass man kotzen möchte (zum Besispiel dieser komische Typ, der den Dicken anfährt und sie auf die Party lotst) und interessante geschweige denn neue Ideen sind so rar gesäht wie schauspielerisch akzeptable Leistungen in dieser Pseudokomödie.
    4 1/2 Sterne hast du dem gegeben oO. Der weitaus spaßigere “S.H.I.T.” hat von dir 3 1/2 bekommen, er hat eine coole Grundidee, die Charaktere sind mit voller Absicht flach und durchschaubar gehalten, es passieren dauernd schräge Sachen (der Motorradsprung in den Pool, die Wandgräber oder der durchs Fenster fliegende Fernseher), der Hauptcharakter besitzt eine untergründige Coolness, vermasselt nicht alles und ist trotzdem nich der King bei Frauen (man höre und staune ;D), der Soundtrack is partymäßig gehalten und die Botschaft des Filmes ist zwar etwas naiv und realitätsfern, aber er läd (besonders unter Alkoholeinfluss) doch zum Träumen ein, für mich sollten Teeniefilme genau so aussehen. Dagegen ist Superbad ein echter Krampf im Arsch……ich warte auf deinen Gegenschlag, bin ansonsten ein Fan deiner Reviews und gespannt auf deine Rechtfertigung.

    Gruß
    Cow

  11. Sebastian

    Superbad fand ich auch sehr geil. Leroy hat auch ne gute Bewertung verdient, weil der Film im Ganzen einfach stimmig ist, das Thema wird mal anders behandelt und ins lächerliche gezogen…Mir hats gefallen…

  12. Anselm

    Und ich kugel grad »und sieht aus wie Dustin Hoffman beim Kiffen«…. einer der besseren Sätze aus den vielen die ich seit langen gelesen habe… jaja.

    Leroy, ich kann es mir nicht vorstellen, wird da nur der Kurzfilm aufgeblasen, oder kann man den Film auch noch anschauen ohne den Kurzen gesehen zu haben?

    lg
    Anselm

  13. Ananas Express - Die Fünf Filmfreunde

    […] weiter Film für den Seth Rogen das Drehbuch beisteuerte und die Hauptrolle spielt. Im Gegensatz zu Superbad, den ich für einen der charmantesten und witzigsten Teenie-Filme der letzten Jahre halte, wollte […]

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    officialgaygeeks:

    That lightsaber sound lol


    Get the My Neighbor Groot shirt http://buff.ly/1EFUcA2 http://ift.tt/1BEBgm8

    11/16/14

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    pennyfornasa:

    Putting The Cost Of The ESA’s Rosetta Mission In Perspective

    "So what do we get for our €1.4bn? Rosetta is both an astounding feat of engineering (catapulting a tonne of spacecraft across millions of kilometres of space and ending up in orbit around a comet just 4 km across) and an extraordinary opportunity for science (allowing us to examine the surface of a lump of rock and ice which dates from when the Solar System formed).

    Like a lot of blue-skies science, it’s very hard to put a value on the mission. First, there are the immediate spin-offs like engineering know-how; then, the knowledge accrued, which could inform our understanding of our cosmic origins, amongst other things; and finally, the inspirational value of this audacious feat in which we can all share, including the next generation of scientists.

    Whilst those things are hard to price precisely, in common with other blue-skies scientific projects, Rosetta is cheap. At €1.4bn, developing, building, launching and learning from the mission will cost about the same as 4.2 Airbus A380s—pretty impressive when you consider that it’s an entirely bespoke robotic spacecraft, not a production airliner. On a more everyday scale, it’s cost European citizens somewhere around twenty Euro cents per person per year since the project began in 1996.

    Rosetta has already sent us some stunning images of Comet 67P/Churyumov–Gerasimenko and today’s landing will, with any luck, provide us with our first close-up glimpse of the chaotic surface of this dirty snowball. If you’re a sci-fi fan, then, you might consider the mission to have been worth its price tag just for the pictures. The total cost for the Rosetta mission is about €3.50 per person in Europe; based on the average cinema ticket price in the UK (€8.50), it has cost less than half of what it will cost for you to go to see Interstellar.”

    Via Scienceogram: http://scienceogram.org/blog/2014/11/rosetta-comet-esa-lander-cost/

    Find Out How Budget Cuts Canceled NASA’s Own Comet Landing Mission: http://www.penny4nasa.org/2014/11/11/how-budget-cuts-canceled-nasa-own-rosetta-comet-landing-mission/

    11/15/14

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    meatbicyclevevo:

    i never wanted this to end

    10/20/14

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    iambluedog:

    Life is too short to be holding on to old grudges

    10/20/14

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    10/09/14