News Review

Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels

Standard, 21. 5. 2008, Batzman (Oliver Lysiak), 242 Kommentare

„I have a bad feeling about this.“

Originaltitel: Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull
Herstellungsland: USA 2008
Regie: Steven Spielberg
Darsteller: Harrison Ford, Cate Blanchett, Karen Allen, Shia LaBeouf, Ray Winstone, John Hurt, Jim Broadbent

Batzman: [rating:3]
Renigton Steele: [rating:3]

Die Zeiten haben sich geändert seit wir Indiana Jones zuletzt sahen, als er zusammen mit seinem Vater in den Sonnenuntergang ritt.

Mittlerweile sind wir in den 50er Jahren. Rock ’n‘ Roll, Backfische, Halbstarke, Atomkriegsfaszination und die Paranoia des kalten Kriegs beherrschen den Alltag. Das bekommt auch Indy zu spüren, der immer noch als Professor unterrichtet und sich schon bald ungewollt zwischen den Fronten von FBI und KGB befindet.

Doch keine Zeit sich damit auseinanderzusetzen, denn schon taucht ein junger Greaser namens Mutt (Shia LaBeouf) auf und zieht ihn in Abenteuer der übernatürlichen Art, bei dem es um versunkene Städte, mysteriöse Kristallschädel und die üblichen schlechtgelaunten Eingeborenen geht.

Da isser wieder. Old Man Indy und trotz gewisser Zweifel im Vorfeld darf man sagen: Ford macht keine schlechte Figur. Er schlüpft dankbar und souverän wieder in die vertraute Montur und man zweifelt keine Sekunde daran, daß man Indiana Jones vor sich hat. Grauhaariger, älter, ein bißchen verknautschter klar, aber zweifelsfrei Indy. Das er mittlerweile Mitte 60 ist, sieht man ihm nicht an, auch wenn Shia Beouf und das Drehbuch nicht müde werden, ihn mit Gramps anzureden.

Ford, der für seine Pressescheuheit bekannt ist, gibt sich ungewohnt zugänglich, wenn er mit Journalisten über Indy plaudert und betont, daß es auch sein ausdrücklicher Wunsch war, den Fedora- behüteten Archäologen wieder ins Abenteuer zu schicken. Das glaubt man gern, besonders, wenn man sich Fords Filme der letzten zehn Jahre anschaut, die seinem Starstatus nicht eben zuträglich waren. Sein letzter Hit liegt mit „Air Force One“ über zehn Jahre zurück, dazwischen gab es viel Halbgares und Belangloses. Seine beste Rolle der letzten Zeit dürfte der kurze Auftritt in Jimmy Kimmels „I’m fucking Ben Affleck“-Video gewesen sein. Ford braucht Indy und es ist wirklich nicht seine Schuld, daß der Film nicht so richtig zünden will. Auch Karen Allen, die als Marion eine zweiten Auftritt abliefert, ist – auch wenn sie sich nicht ganz so gut gehalten hat wie Ford – kein Vorwurf zu machen. Nichtmal der im Vorfeld viel kritisierte Shia LeBeouf, macht seine Sache wirklich schlecht.

Die Fehler des Films liegen viel eher auf Seiten der Macher. Denn alle Schwachstellen tragen deutlich, die fettigen Fingerabdrücke von George Lucas, des mittelmässigen Drehbuchautoren Koepp und der Regie von Steven Spielberg, der den Film routiniert auf Autopilot runtergekurbelt zu haben scheint.

Kaum ein Interview, in dem Spielberg nicht betont, daß es nicht sein Herzenswunsch war den Film zu drehen, daß er sich von Lucas und Ford und den Fans überreden ließ. Das er nach wie vor „Temple of Doom“ ziemlich verabscheut, daß er den neuen Film letztlich nicht für sich gedreht hat, sondern für die Fans. Na danke auch.

Vielleicht war der vorgeschobene Grund, daß man kein passendes Drehbuch fand in der über zehnjährigen Vorbereitungszeit, eine Ausrede, um sich um Indy herumzudrücken. Vielleicht rührt Spielbergs Langeweile auch von den kreativen Differenzen hinter den Kulissen. Es ist bekannt, daß Lucas eine Drehbuchfassung von Frank Darabont, die sowohl Spielberg als auch Ford überzeugte, ablehnte, weil sie zu wenig seinen „Visionen“ entsprach. Wie dem auch sei: Nachdem man überall rumerzählt, es hätte ewig gedauert ein wirklich gutes Buich zu finden, erscheint es umso erstaunlicher, welches Buch man jetzt verfilmt hat. Denn was David Koepp abgeliefert hat ist, wie die meisten seiner Sachen (die nicht auf einer Romanvorlage basieren) mittelmässig. Nicht superschlecht, aber auch weit entfern von wirklich gut.

Aber der Reihe nach. Was stört mich denn eigentlich an Indy?

Ich bin kein fanatischer Fanboy. Selbst bei Sachen wie Indy nicht. Ich kann mich für eine Sache begeistern, auch wenn sie nicht ganz so toll ist wie die Vorgänger. Ich mochte Die Hard 4.0 und fand ihn trotz der PG13-Zugeständnisse einen unterhaltsamen und sehenswerten Beitrag der Reihe.

Mehr hab ich von Indy eigentlich auch nicht erwartet und die Trailer und die Vorabinformationen deuteten an, daß man sich auf einem guten Weg befand. Ja, der Trailer und die Setfotos, ja sogar die Fotos fühlten sich nach Indy an. Ich hatte keine übersteigerten Erwartungen, dachte aber der Film könnte was werden. Immerhin betonten alle Beteiligten immer wieviel Spaß sie hätten, noch einmal so einen richtig altmodischen Abenteuer zu drehen. Sie betonten, wie wichtig die Stunts und die handfesten Actionszenen in den Indyfilmen wären. Sie erzählten, daß dies wahrscheinlich der letzte Film wäre, der so richtig auf die herkömmliche Art gemacht würde. Klar, ein paar Matte-Paintings stammen aus dem Computer, aber ansonsten sei der Film ganz klassisch gedreht.

Die Tricks

Vergesst diese Sprüche. Es ist gelogen. Nicht ein bißchen geflunkert oder untertrieben, es ist eine dicke fette Lüge. „Indiana Jones und der unmöglich ungelenke Titel“ ist so analog wie Speed Racer oder Titanic. Es sind nicht einige wenige Szenen, die digital „verbessert“ wurden, sondern es ist der gesamte Film.
Jedes Bild ist Colorgraded, was sich grade in der Eröffnungssequenz störend bemerkbar macht, denn die Bilder sehen künstlicher und mehr nach Fototapete aus, als jede Studioszene der alten Trilogie.

Apropos Eröffnungsszene: Gleich das erste Bild ist Digital, wenn sich ein digitales Backenhörnchen aus einem digitalen Sandhaufen wühlt. Auch wenn die Referenz auf die Bergüberblendungen der früheren Filme nett gemeint ist, der Film setzt ab dem ersten Bild den Akzent auf CGI-Bilder. Das Backenhörnchen hat übrigens noch mehrere Auftritte und sieht ungefähr halb so überzeugend aus wie der Biber im ersten Narnia-Film.

Der komplette Look des Films wirkt zusammengebaut. Als habe man sich Airbrush-Motive der alten Filme zum Vorbild genommen, anstatt tatsächlich die Filme selbst. Der Teint aller Figuren wirkt unecht und retouchiert. Und es wird gerendert was das Zeug hält. Sicher mag es ein paar Sets gegeben haben, aber der Großteil von Indy und seiner Welt stammt aus dem Rechner. Selbst dort wo es nicht notwendig gewesen wäre.

Staub wird verschüttet und fliegt in eine bestimmte Richtung: Gerendert. Metallkugeln werden verschüttet: Gerendert. Ein Kühschrank fällt einen Abhang hinunter: Gerendert. Die Tür eines Maya-Tempels öffnet sich: Gerendert. Eine Autoverfolgungsjagd entlang einer Klippe und durch den Urwald: Komplett digital. Eine Horde Riesenameisen: Digital. Und das sind nur ein paar Beispiele.

Es ist mir ein Rätsel wie man in „Temple of Doom“ mit Miniaturen und geformter Alufolie eine der geilsten Actionszenen der Filmgeschichte hinbekommen konnte und man mit dem dreifachen Aufwand hier Szenen abliefert, die einen weitgehend kalt lassen.

Im Bonusmaterial der alten Filme erzählt einer der Tricktechniker, wie man damals eine Brücke gesprengt habe und bewegliche Dummies konstruierte, die in den Abgrund stürzten und meint: „This was a one shot take – of course today that all would be done digitally.“ Und er klingt dabei ein bißchen wehmütig, wenn er das Problem benennt. Der neue Indy fühlt sich Fake an, weil kaum ein Stunt echt ist. Die Idee eines Schwertkampfes auf zwei durch den Dschungel dahinrasenden Autos ist toll und wäre wahrscheinlich eine Sternstunde der Actiongeschichte, wenn man auch nur versucht hätte sie mit Stuntman und an realen Locations zu drehen. Von mir aus auch mit etwas Wire-Removal.

Doch echt ist hier nichts. Hier kreiselt die schwerelose Kamera in unmöglichen Einstellungen um Shia und Cate Blanchet herum und man sieht genau: Da stehen zwei Schauspieler im Studio vor der Greenscreen und hampeln herum.

Und Szenen wie diese gibt es ständig. 50 Vogelspinnen auf Alfred Molinas Rücken in „Raiders“ waren eklig und gruselig, genau wie die Krabbeltiere in „Temple of Doom“ mit denen Willi zu kämpfen hatte. In Crystal-Skull gibts keinen echten Tiere. Hier wird Shia von digitalen Affen in die Baumwipfel entführt, von einem digitalen Skorpion gestochen und Cate Blanchet lernt huntertausende Killerameisen kennen, die lustig aussehen und einen eigenen Comic-Charakter haben. Und dabei genauso ungruselig und unwirklich sind wie die muffigen Mistkäfer aus den Mumienfilmen.

Everything is new and digitally improved.
Selbst die paar Szenen die man on Location oder in gebauten Sets gedreht hat, wirken durch die auf glossig-weichen Look getrimmte Optik aseptische unwirklich. Im Gegensatz zu den „Lord of the Rings“-Filmen schadet die märchenhafte Verfremdung Indy, denn dessem Reiz machte bei aller altmodischen Inszenierung immer aus, daß die Filme irgendwie schmutzig aussehen. Wenn Indy heute hinfällt, ist selbst die Staubwolke die aufwirbelt gerendert. Man weiß ja wie schwierig es ist Staubwolken real zu erzeugen.
Das das komplette Finale aus dem Rechner kommt, muß man schon fast nicht mehr erwähnen.

Die Story (some Spoilers ahead)

Ich weiß nicht ob man diesen Makel, die polierte Künstlichkeit des Films, alleine durch ein wirklich brillantes Drehbuch hätte auffangen können. Doch die Frage stellt sich nicht, denn was Koepp hier ablieferte und Lucas sich ausdachte ist weit entfernt von brillant. Zwar spürt man den Willen es allen Recht zu machen, aber streckenweise wirken die Zugeständnisse an die Fans nicht elegant, souverän oder charmant sondern herablassend. Schaut mal: Wir geben euch die Bundeslade. Hier ist der obligatorische Schlangengag. Hier ist die Referenz auf Sean Connery. Da tutet die Indy-Fanfare, jetzt seit halt zufrieden.
Heavyhanded nennt man es im Englischen, wenn Anspielungen mit dem dramaturgischen Holzhammer inszeniert werden. Und diese Heavy Hand scheint in vielen Fällen George Lucas zu gehören, der auf Biegen und Brechen seine Außerirdischen in der Geschichte haben wollte. Die vielleicht größte Enttäuschung von Crystal Skull ist, daß die Story so linear abläuft und es keine Überraschungen gibt. Am Anfang wird man auf Roswell gestoßen und den bekannten Ufo-Vorfall und im Grunde ist damit auch klar, wohin die Reise geht. Erich van Däniken müßte beim Anblick des lahmen MacGuffins spontan in die Hose ejakulieren. Ja das Alien ist wirklich ein Alien. Und die Aliens haben unsere Kultur mitbegründet. Super. Aber das könnte man ja durch eindrucksvolle Figuren, Verwicklungen und Dialoge wett machen. Könnte man. Hatte ich erwähnt, daß es eigentlich keinen Showdown gibt an dem Indy wirklich teilhätte?

Apropos Indy: Es überrascht was für eine untergeordnete Rolle Indiana Jones in seinem eigenen Film spielt. War er in dern vergangenen Filmen die treibend Kraft, der sich mit Einfallsreichtum und List seiner Gegner entledigte, so hilft er ihnen in Crystal-Skull fast teilnahmslos und klaglos. Alle zwanzig Minuten wird Indy von den bösen Russen gefangen und bringt sie dann auf die passende Spur, enträtselt den nächsten Hinweis, der sie einen Schritt weiterbringt auf der Suche nach der Goldenen Stadt.
Klar man entkommt auch immer mal wieder, aber damit hat Indy wenig zu tun. Die Action und Initiative überlässt das Drehbuch dem Greaser Mutt – dessen Kämmtick man bei Mouth in den Goonies auch schon besser gesehen hat. Mutt ist es, der Indy ins Abenteuer zieht. Mutt ist es der mit Indy als Ballast eine halsbrecherische Motorradjagd hinlegt (einen der wenigen wirklich sehr gelungenen Momente bei dem sich bei mir das erste Mal echtes Indy-Gefühl einstellte – vor allem, weil das Motorrad mal nicht aus dem Rechner kommt). Mutt darf sich den toll konzipierten, aber lausig umgesetzten Fechtkampf mit Cate Blanchet liefern (und dabei – superlustig- ganz viel Gebüsch in die Nüsse kriegen, als er breitbeinig zwischen den Autos balanciert). Mutt legt eine völlig überflüssige Tarzan-Nummer hin. Mutt ergreift die Initiative aus dem Camp der Russen zu fliehen.

Indy geht mit, aber sehr heldenhaft oder gewitzt gibt er sich dabei nicht. Und statt trockenem Witz oder cooler Oneliner, amüsiert uns das Drehbuch von Koepp damit Indy ein wenig als trotteligen Professor darzustellen, der an den unpassendsten Stellen langweiliges Fachwissen abspult. Sehr lustig. Und ehe ihr fragt: Der „Part-Time“-Spruch aus dem Trailer ist in der Tat einer der wenigen guten Sprüche, denn was Humor angeht hält sich Indy (von Slapstick abgesehen) sehr zurück, was die Dialoge oft schwerfällig und zerfasert wirken lässt.

Die Schauspieler

Aber wie gesagt: Es ist nicht Fords Schuld. Noch ist es Shias Schuld, das seine Rolle so nervig ist, weil er genau der übercoole und heldenhafte Sidekick ist, den uns Die Hard 4.0 erspart hat. Es ist auch nicht seine Schuld, daß man stellenweise den Eindruck hat, der Film wäre im wesentlichen eine Vorbereitung auf Spin-Offs in denen dann Mutt die Hauptrolle spielen soll.

Es ist einzig Schuld des Drehbuchs, das es so wenig Chemie gibt zwischen den Figuren. Das es keine ernsthaften Konflikte gibt. Indy 4 ist eine Kuschelnummer. Vorbei die Zeiten, als sich Indy mit Marion wirklich gezofft hat, als er mit seinem Vater stritt und Willi am liebsten auf den Mond geschossen hätte. Indy ist Altersmilde und kann nichtmal einem Freund der ihn verrät wirklich böse sein. Selbst mit Cate Blanchet geht er eigentlich recht zivil um.
Was vielleicht auch daran liegt, daß sie als Hauptbösewicht des Films erstaunlich blass bleibt. Wirklich böse darf sie nicht sein. Ihr fehlt die schmierige Arroganz eines Belloq, der Sadismus eines Major Toht, die dämonische Intensität des Hohepriesters Mola Ram oder die erotische Verschlagenheit von Elsa Schneider.
Das Drehbuch gibt ihr wenig zu tun, außer anämisch und stier aus der Wäsche zu gucken. Echte Besessenheit, Getriebenheit und Verlangen: Fehlanzeige. Sie ist zu harmlos, zu nett, zu langweilig um wirklich als Bedrohung wahrgenommen zu werden. So erscheint ihr Auftauchen im „Finale“ auch eher als: „Ach guck, da bist du ja wieder“ denn als „Oh Scheiße, die Bösen sind da!“

Cate gibt sich Mühe, aber was soll sie machen, wenn das Drehbuch sie genau wie alle anderen sträflich vernachlässigt. Der begnadete Jim Broadbent, als deutlicher Ersatz für den verstorbenen Denholm Elliot, hat im Grunde nichts zu tun, er bekommt die Andeutung eines Subplots in dem es um Schwarze Liste und Berufsverbote, wegen kommunistischer Umtriebe geht, aber der Plot wird schnell fallengelassen um am Ende einfach negiert zu werden. Verschenkt. Gleiches gilt für den wunderbaren John Hurt, der als brabbelnder Kauz ebenfalls nur als Ballast mitgeschleppt wird.

Am deutlichsten wird wohl Ray Winstone verheizt, dessen Figur Mac nur ein schwacher Abklatsch von John-Rhys Davies Sallah und völlig überflüssig ist. Mac hat dramturgisch so gar nichts beizutragen. Da man ihn nicht kennt, und die enge Vertrautheit zu Indy nicht „fühlt“ sondern nur als Behauptung serviert bekommt, ist es einem egal, wenn er Indy betrügt. Hätte Sallah Indy verraten, wäre dies ein Paukenschlag. So haben wir eine Figur die wir nicht kennen und die Indy in den ersten 15Minuten an die Russen ausliefert. So what? Mac ist ärgerlich und unwichtig, denn er ist den ganzen Film einfach nur belanglos. Er ist keine echte Bedrohung, er ist nicht wirklich böse und er wirkt stets so harmlos, daß man nie glaubt er könne Indy und Co. wirklich in Gefahr bringen. Wenn er am Ende stirbt, dann geschieht es nebenbei und genauso undramatisch wie seine ganze Rolle ist.

Wie bei den übrigen Figuren fehlen die scharfen, geschliffenen Dialoge. Die erkennbaren Konflikte. So übermütig harmlos wie sich die Charaktere im vierten Teil herumbalgen, hat man den Eindruck, einem Paintball-Spiel zuzusehen. Ist nur Spaß, wir spielen nur. Wem „Last Crusade“ schon zu fluffig und familentauglich war, der wird überrascht sein, wie harmlos der neue, gesetztere Indy daherkommt. Zwar zitiert man den Kampf mit dem Hühnen am Flugzeug aus „Raiders“, doch das absehbare Ende wird kauzig komisch serviert: Indys blutige Tage sind vorbei.

Dazu passt es dann auch, daß Shia zwar als Marlon Brando für Kassenpatienten eingeführt wird, seine Rocker-Attitüde dann aber schneller ablegt, als man „dramaturgischer Durchhänger“ sagen kann. Piep Piep Piep, wir haben uns alle lieb und deswegen dürfen sich auch Indy und Marion nur kurz angiften.

Das wirklich Tragische ist, daß der Film seine Momente hat. Das zwischendurch immer wieder das aufblitzt, was Indy mal war und eigentlich auch wieder sein könnte. Das es schöne Momente gibt. Indy erscheint als Schattenriss und setzt seinen Hut auf. Der Peitschensprung von einem Laster zum anderen. Die Ankunft an einer Ruine und der kurze Moment wenn es so scheint, als würden lebende Tote aus den Katakomben kriechen. Indy der einen Pfeil in en ein Blasrohr zurückpustet. Die alten Karten mit roter Linie, die uns zeigen wo es hingeht (wobei sich die Reisen in diesem Film sehr in Grenzen halten). Die paar Streitereien mit Marion. Die wunderbare Motorradjagd durch enge Gassen hinein in die Bibliothek. Indy in seinem alten Klassenzimmer.

Dem Gegenüber stehen leider viele langweilige Dialoge, die langweiligste Eröffnung eines Indy-Films bisher (Die überflüssigen American Graffiti-Referenzen sind genauso öde wie der ganze Lagerhallenplot. Die Geisterstadt-Kühlschrank-Nummer ist einfach nur ärgerlich: Warum kommt Indy nicht auf die Idee, eines der Autos die dort herumstehen zu benutzen? Wenn selbst Fernseher und Radios funktionieren, warum sollten es die Autos nicht auch?), die fehlende Chemie zwischen den Figuren und generell das treibende Moment. Indy 4 ist teilweise hektisch, vermittelt dabei aber dennoch oft das Gefühl auf der Stelle zu treten. Es fehlt der Drive und dem MacGuffin des Kristallschädels einfach der Zauber. Klar die Sankara-Steine waren auch nicht grade ein mythischer Knaller, aber in Doom ging es letztlich darum die versklavten Kinder zu retten, was eine reale und ausreichende Motivation für die Protagonisten war. Dem Kristallschädel fehlt jeder Zauber, weil er nie überrascht. Man bekommt am Anfang suggeriert, daß es der Schädel eines Aliens ist und das ist er auch.

Keine Überraschung, keine wirklich vertrackten Rätsel. Indy ist ja eh nur dabei, weil Mutt ihn mitschleift. Mutt ist es der die Story vorantreibt, Mutt ist es der sich John Hurt emotional verbunden fühlt. Mutt ist es der um seine Mutter zittert, Mutt der die Familie-Jones wieder vereint. Und auch, wenn man mit dem Schluß suggerieren möchte, daß Ford noch immer den Hut auf und die Hosen anhat: Lucas und Spielberg haben ihn schon längst aufs Altenteil geschickt. Ford ist nicht zu alt für diesen Scheiß, aber vielleicht sind Lucas und Spielberg es.

Und ganz ehrlich: Ich will keinen Indyfilm, in dem Indy eine Nebenrolle spielt.

Drei Sterne dennoch, weil jeder Fan happy sein wird, wenn er Indy noch einmal im Kino sieht und ich mich wirklich nicht durchringen kann, den Film gänzlich und trotz all seiner Schwächen zu hassen.
Indy 4 ist nicht schlecht. Er ist nur einfach nicht besonders gut.

Ein US-Kollege meinte nicht zu unrecht: Das ist der beste Film des Mummy-Franchise der bisher gedreht wurde. Und das ist vielleicht das Depremierenste was man über Indy sagen kann.

+++

PS: Die deutsche Synchro ist mal wieder ziemlich flau. Fords Stimme Wolfgang Pampel klingt deutlich älter und müder als Indy aussieht und das Dialogbuch lässt jedes Sprachgefühl für die 50er Jahre vermissen. Der Tonmix ist auch eher mißlungen: Die Stimmen sind so penetrant nach vorne gemischt, daß man zu keiner Sekunde das Gefühl hat, daß die Stimmen wirklich auf den Figuren sitzen.

 

 
Renington Steele meint: Ich hatte mir ja ganz, ganz, ganz, ganz fest vorgenommen, die ganzen doch eher, gelinde gesagt, negativen Reviews zu widerlegen und die Schreiber als nostalgisch verklärende Anhänger einer Bildwelt darzustellen, die jene alten Helden der Kindheit nicht als das erkannten, was sie schon damals in den Achtzigern waren: mit Tricks und Effekten aufgepumpter, bunt und groß, aber eben auch meisterlich erzählter Trash. Ich wollte wirklich schreiben, dass mich der großzügige Einsatz von CGI nicht weiter stört und auch, dass Aliens und Indy doch eigentlich ganz gut zusammen gehen, dass das Drehbuch zwar schlimm ist, die Performance von Ford und die Regie von Spielberg das alles aber wieder rausreißen…

Allein: es wäre gelogen.

„Indiana Jones und das Reich der Kristallschädel“ wirkt nicht als Teil der Reihe, weil er wie eine Satire auf sich selbst wirkt. Und das ist das allerschlimmste an diesem Film. Es sind nicht die CGI-Ameisen oder Mutts Tarzaneinlage, auch nicht der Kühlschrank und die Atombombe und all das hat mich auch im Einzelnen gar nicht weiter gestört… es ist die pure Aneinanderreihung dieser Szenen, die untereinander, wie Telepolis ganz richtig bemängelt, absolut austauschbar sind. Es ist völlig wurscht, ob Indy nun zuerst vor Kommunisten flüchtet und dann in einem Ameisenhaufen landet, all diese Szenen tragen genau nichts zur Story bei. Sie sind lediglich Beiwerk.

Das gab es bei den Vorgängern auch, zuhauf sogar (Affenhirn, anyone?), dennoch wirkt die krasse Übersteigerung eben wie Satire und nicht wie ein Film, der sein eigenes Genre trotz seiner Zugehörigkeit zum Pulp ernst nimmt. Denn eines tut Pulp ganz sicher: er nimmt seine Figuren und seine Geschichte ernst. So ernst, dass er eben Pulp wird. Indiana Jones 4 tut genau das nicht.

Es ist ein kicherndes Machwerk, das auf die Vorgänger zeigt und sagt: „Schau mal, was wir früher für einen Blödsinn gedreht haben. Das machen wir jetzt in noch größer.“ Genau diese Arroganz gegenüber den Fans und dem früheren Werk sieht man dem Film leider an. Und daran ändern, wie gesagt, weder die gute Darstellung von Harrison Ford, noch die handwerklich gute Regie von Steven Spielberg etwas. Wäre man gemein, könnte man sagen, dass Indiana Jones 4 mit dieser Einstellung auf einer Linie mit den Machwerken von Roland Emmerich liegt. Aber dann wäre man wirklich ein böser Mensch (weil dessen Filme zwar die gleiche satirische Übertreibung bieten, darüber hinaus aber noch blödere Drehbücher und erst Recht keinen Steven Spielberg vorweisen können).

Und auf diese schonmal prinzipiell blöde Grundhaltung kippen die Macher dann noch einen Riesenhaufen CGI-Affen und Humor für Leute mit AD-Syndrom. Karen Allen sitzt mit einem Lenkrad in den Händen im Wasser und muss die Augen aufreissen und debil vor sich hingrinsen. Dieser Indiana Jones entwürdigt seine Figuren und das hat weder mit CGI noch mit Aliens zu tun, sondern mit George Lucas’ fehlendem Feingefühl für seine ikonenhaften Charaktere. Ein Indy, der einem UFO beim Abheben zuschaut, ist die konsequente Weiterführung von Yoda, dem lichtschwertbehafteten Ninja-Turtle aus Episode 2. Solche Dinge sind das Zuendedenken dieser Figuren in Lucas’ Gedankenwelt mit modernen Mitteln und genau die sollte man ihm irgendjemand wieder wegnehmen. Vielleicht kriegt er ja dann wieder mal einen ikonographischen Film hin. Und nicht lediglich eine Satire darauf.

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242 Kommentare

  • Reply Zetter 21. 5. 2008 at 3:19

    Das langersehnte Indy-Review… Respekt! Sehr langes, sehr gutes Filmreview. Schade nur, dass die Spielberg/Lucas-Clique einen weiteren Film unter Wert verkauft haben. Nach dem eher faden Trailer, ist das aber nicht weiter verwunderlich.

    Wie zum Teufel kann man aber einen Drehbuchvorschlag von Frank Darabont ablehnen!!!??? Davon wusste ich gar nichts… dass ist einfach nur dumm.

    Bin trotzdem sehr gespannt darauf, den Film zu sehen. Ich nehme einfach mal an, dass der Indy-Hype stärker sein wird, als dass die Spielberg/Lucas-Clique da langfristige Schäden zufügen könnte. Ich lass mich jedenfalls nicht abschrecken… (hoffentlich)

  • Reply Marcel 21. 5. 2008 at 6:54

    ich werd ihn mir auch nur anschauen, weil es halt Indy ist. es war abzusehen, dass das einzige, was oldschool an dem film sein wird, das plakat ist. lucas ist einfach in idiot, der nie verstanden hat, warum seine alten filme gut sind. er hofft wahrscheinlich immer noch, dass der computer irgendwann seine wenigen genialen momente irgendwann kopieren kann

  • Reply Silencer 21. 5. 2008 at 8:59

    Tatsächlich ist es ein Stilmittel der Indy-Filme, den Protagonisten in den schwierigsten Situationen nur passiv dabei zu haben – die Stor läuft ohne ihn weiter, bis er wieder handeln muss. Das funktioniert in den anderen Filmen wunderbar, hier hat man es vielleicht übertrieben.

    Und: Ja, lebenslanges Schreibverbit für Lucas habe ich schon nach der Szene mit dem Zeckenreiten in EPII gefordert. Der Mann hat vielleicht ahnung von Technik, aber nicht von menschlichen Beziehungen, glaubwürdigen Dialogen, vernünftigen Handlungen oder wie man Gefühle rüberbringt. Soll er sich halt mit seinem 3D-Kram austoben, da kann er keinen Schaden anrichten.

  • Reply Kiran 21. 5. 2008 at 9:28

    Ich hab erstmal nur die hälfte Deines Review gelesen. Möchte mir schließlich nicht die Previwe nachher um 20uhr verspoilern :D Das mit den digitalen Effekten konnte ich nie ernst nehmen. Ich meien seit den neun SW-Teilen ist klar das der verückte Schlabberhalös-Dino Lucas nur auf Effekte setzt. Das nervt ganz schön. Aber noch mehr nervt mich diese selbstgefällige ICH-BIN-LUCAS-SPIELBERG Nummer. Was glauben die denn? Es wird Zeit dass die Leute Filme wieder mit Leidenschaft und Herzblut drehen. Denn genau dass hat die damaligen Filme zu dem gemacht was Sie heute sin -KLASSIKER!

    Das musste mal kurz raus!

    Jedenfalls freue ich mich, trotz der mittelprächtigen Kritik, auf den Film. Heut um 20uhr wenn das Paramount-Logo auf der Leinwand erscheint, werde ich ganz ruhig und gelassen mir mein erstes Indy-Kinoerlebnis reinziehen.

  • Reply Kiran 21. 5. 2008 at 9:29

    Sorry für die Schreibfehler – hab wieder mal zu schnell getippt!

  • Reply Markus 21. 5. 2008 at 11:38

    Ich habs von Anfang an gesagt, Indiana Jones 4 nimmt Indy all das was er sich in den Vorgängern erarbeitet hat. Vergleichbar mit Darth Vader in den neuen Star Wars Teilen. Der badass halb Actionheld halb Archäologe, den alle Welt so liebt, ist nur noch ein verblasstes Selbst in einer digitalen Welt.

    Prinzipiell hab ich nichts gegen Fortsetzungen oder Remakes weil das auch echt gut sein kann. Aber Figuren die sich über Jahrzehnte einen unvergesslichen Ruf in der Filmgeschichte gemacht haben so zu verunstalten ist traurig.

    Wer ist wohl als nächstes dran?

  • Reply Pac Man - The Movie (im Ernst!) - Nerdcore 21. 5. 2008 at 13:37

    […] Eigentlich müsste das hier ja bei den Filmfreunden stehen, aber ich will, dass Batzmans tolles „Ach, naja“-Indiana Jones-Review wenigstens bis morgen da oben stehen bleibt, deshalb gibts die Pacman-Verfilmung jetzt eben […]

  • Reply andreas 21. 5. 2008 at 15:24

    danke. hab gerade jede lust verloren, den film im kino zu sehen. warte ich halt auf die dvd release. digitale bilder funktionieren auf computerbildschirmen eh am besten…

  • Reply TV, Indy, Highlander und Wired (4 nach 4) | Medienrauschen, das Medienweblog 21. 5. 2008 at 16:04

    […] Da isser wieder: Die Fünf Filmfreunde rechnen mit dem Kristallschädelsuchenden Indiana Jones ab. Oder besser: Mit seinen Machern Spielberg und Lucas. (Vorsicht […]

  • Reply Carsten 21. 5. 2008 at 16:25

    Ich kann nicht behaupten dass ich je ein großer Fan von Indiana Jones gewesen bin, aber dieses Review bewahrt mich endgültig davor, den Film im Kino zu sehen bzw. überhaupt dort sehen zu wollen.

    Wo bleibt die Petition gegen George Lucas?

  • Reply hmpf « a mind is like a parachute 21. 5. 2008 at 16:26

    […] den film im originalton auf englisch zu sehen, andere gute kritiken zur einstimmung gibt es bei den filmfreunden und beim […]

  • Reply Moviesteve 21. 5. 2008 at 17:44

    Freu mich drauf, Deinen Text heute Nacht nach dem Kinobesuch in Ruhe durchzulesen. Momentan hab ich noch zu sehr Spoiler-Angst (wie immer halt ;)).

    3/5 vom Batz ist aber ne gute Richtung.
    Es besteht also immer noch die Chance auf 4 oder gar 5/5 von mir. :)

    Noch ca. zweieinhalb Stunden, dann geht’s los. *jubel-jubel-freu-freu*

  • Reply Bernie 21. 5. 2008 at 17:49

    Buhuuu, ich will nicht dass Indy verhunzt wird!
    Ich fiebere aber schon so lange auf diesen Streifen, dass ich ihn einfach sehen muss. Ich werd mich jetzt mal vor mein Bettchen knien und beten dass Batz mich nur veralbern will und morgen alles wie gewohnt ist.
    Und eventuelle Spin-Offs werden gandenlos boykottiert, capisce?

  • Reply Blogcast der Vierte | Eikyo - Einfluss auf Communities 21. 5. 2008 at 18:25

    […] zu netzwertig.com Selbstständig im Netz: 7 Quellen für freie Musik & Sounds… Fünf Filmfreunde: Indiana Jones Kritik Alle Artikel zum Thema BlogcastBlogcast der VierteBlogcast die dritte RundeBlogcast startet […]

  • Reply Heini 21. 5. 2008 at 18:25

    Ich freu mich auf jeden Fall wahnsinnig auf den Film. Werde ihn am Freitag sehen.

    Dass der Film anders sein wird und nicht besser als die vorherigen, vermute ich ziemlich stark. Aber immerhin ist es Indy. Solange da noch ein bisschen Charme der alten Teile erhalten bleibt…

    Ist eben nur schade, dass die Reihe damit so ein bisschen Schaden nimmt.

    Anscheinend sind sich die Verantwortlichen nicht bewusst gewesen, was sie da machen. Sieht nach Standard-Hollywood aus. Drehbuch her… na ja… nicht toll … reicht aber wohl. So noch ein bisschen CGI… den Rest wird Werbung und Kultstatus schon richten.

  • Reply justus_jonas 21. 5. 2008 at 18:38

    Ich halte mich einfach krampfhaft an die durchweg positiven Reviews des AICN-Editorial-Teams und lass mich dann in 80 Minuten enttäuschen…

  • Reply ePenis.de - Denn die Welt ist FUBAR » Indiana! 21. 5. 2008 at 20:21

    […] wie die allgemeine Rezeption der Kritiker ist. Roger Ebert scheint den Film zu mögen, der Batz hat gemischte Gefühle und der Spiegel schrieb einen deftigen Verriss. Bei allen drei gilt: […]

  • Reply Benane 21. 5. 2008 at 21:59

    Ich schau ihn mir gleich an bin mal gespannt. Ich muss die ganze zeit an die eine simpsons Folge denken in der george lucas alle seine filme verbessert und sie mit digitalen augenzwinkern versieht und alles nur noch schieße ist so eine art verschlimmschlechterung bin mal gespannt ob das hier so zu trifft ^^ ich meld mich nachm kino nochmal ^^

  • Reply 0geez 21. 5. 2008 at 22:07

    Benane: „Ich muss die ganze zeit an die eine simpsons Folge denken in der george lucas alle seine filme verbessert und sie mit digitalen augenzwinkern versieht und alles nur noch schieße ist so eine art verschlimmschlechterung bin mal gespannt ob das hier so zu trifft“

    hey war das nicht southpark oder hat da wer ne idee geklaut?^^

    gruß 0geez

  • Reply micha 21. 5. 2008 at 22:38

    Sehr, sehr, sehr gutes Review. Und leider hast du vollkommen recht, aber anschauen werd ich mir ihn trotzdem. Ist eben Indy.

  • Reply DraMaticK 21. 5. 2008 at 23:37

    Gesehen und im Prinzip kann man dem Batz Recht geben. Aber ;) Ich habe sehr wohl ein Problem mit Harrison Ford. Bruce willis hab ich den McClane einfach abnehmen können, aber Ford finde ich – pardon – zu alt. Man merkt es in den Actionszenen nicht, aber dennoch finde ich er wirkt wie ein Opa. Tarzan LeBoef ist mir zuviel Milchbubi.
    Den Look, auch wenn digital entstanden mag ich dagegen, auch wenn er sich wirklich häufig wie Sky Captain and the World of Tomorrow anfühlt.

    SPOILER
    Achja und Karen Allens Charakter ist bis auf die finale Hochzeit genauso belanglos wie die von Batz schon erwähnten.

  • Reply Ben 21. 5. 2008 at 23:56

    Angesichts Lucas neuerer Starwarsfilmen hatte ich doch eine deutlich größere Katastrophe erwartet. Der Film macht teils wirklich Spaß, einige Stellen sind sogar ausgesprochen gelungen und zwischendurch könnte man meinen, es hätte sogar gut werden können. Dass poientierte Action immer noch gut funktioniert hat man ja neulig erst bei Iron Man gesehen.
    Zusätzlich zu dem schönen Review da oben haben mich zwei Dinge gestört:

    1. Es wird von vorn herein viel zu albern aufgetragen. Indy war schon immer „over the top“, aber gleich in den ersten 15 Minuten mit magischen Kräften und Atombomben um sich zu werfen wäre wirklich nicht nötig gewesen. Das glaubt man einfach nicht, nichtmal in einem Indiana Jones Film. Indy 2 und 3 machen beide nicht den Fehler, die Endsequenz des ersten Kopieren oder übertreffen zu wollen… dieser Film tut es mehrfach. Dazu noch die Tarzanmoves, oh man. Man bekommt wieder einmal Angst was aus Indy 1-3 und Starwars 1-3 geworden wäre, wenn Lucas schon damals eine Renderfarm gehabt hätte.

    2. Es fehlt jede Art von, ich nenne es mal „Epik“. So gross einige Effekte sein mögen, so belanglos ist das alles: Die Schurken sind 2 Dutzend russische Tänzer im Amazonas, den Geiseln geht es gut und die Stadt aus Gold sind 3 1/2 Räume in einem „Lost Valley“, das selbst das erste Tomb Raider Spiel besser inszeniert hat. Und letztlich geht es irgendwie – um nichts. Der Gral, die Bundeslade, das hatte Geschichte die hier nur ab und an mit Eldorado angerissen wird, aber zusehens von „folge dem Schädel“ abgelöst wird. Am Ende fehlt sogar Indy selbst jede glaubwürdige Ausrede um den Plot vorranzutreiben.

    Also irgendwie kein kompletter Fehlschlag, aber wenn nicht „Indiana Jones“ draufstehen würde, könnte man den Film auch bequem neben Tomb Raider und der Mumie einordnen…

    Achso, ihr Jungs und Mädels von IL&M: LENSFLARES SIND SO NEUZIGER!!!

  • Reply Sven 22. 5. 2008 at 0:07

    Komme gerade aus der Vor-Premiere! Deine Kritik spricht mir aus der Seele… Hassen kann ich ihn zwar auch nicht, aber alles was du geschrieben hast passt wie die Faust aufs Auge!

  • Reply Dominik 22. 5. 2008 at 0:10

    Sehr treffend. Ich habe die Review gelesen nachdem ich im Kino war und mich hat genau das Gleiche gestört. Allein die Wüstenbiber und dann noch das fliegende Schiesspulver – FAKE. Im GuG finde ich den Film einfach zu over the top, Indy und Mythologisches OK, aber Indy und Aliens? Im Tempel dachte ich: Hoffentlich finden Sie jetzt noch ein Stargate, dann sparen Sie sich den Heimweg.

  • Reply Xander81 22. 5. 2008 at 0:14

    Habe den Film auch grade gesehen und bin mit dem Ende so gar nicht einverstanden… Meine 7/10 Punkte rühren einerseits daher, dass ich den Großteil ziemlich gut fand und der Rest ist Indy-Bonus. Nächstes Mal gibts den aber nicht, George!

  • Reply ShreksEsel 22. 5. 2008 at 1:00

    So, auch zurück aus der Preview.

    Mann, was war ich am Ende enttäuscht. Der große Moment, ich in Lederjacke und beigem Hemd, Cordhose und staubigen Schuhen… und dann?
    Das riesige Hangartor war sogar so schlecht gemacht, dass ich schon fast geglaubt habe, da läuft gleich einer der Statisten links oder rechts durch die Textur hindurch, so knapp war das.
    Die anfänglichen Unglaubwürdigkeiten hab ich halt so hingenehmen, gut ist eben Indy. Bei dem aus einer protzigen Bowlingkugel geschnitzten Alienschädel ging dann die erste Augenbraue hoch, bei Mutts Tarzan-Nummer die zweite.
    Dann der Fechtkampf auf den Autos… durch die Kameraperspektive von oben sieht man förmlich, wie der Untergrund aus dem PC-Labor kommt. Mal ganz davon abgesehen, dass die da über Stock und Stein brettern, und die Autos eigentlich hüpfen müssten wie ein Terrier im Dornenbusch.
    Die Story, Aliens waren die Götter der Maya, ok ist nicht ganz neu, die Theorie wird ja gerne mal aufgegriffen, wenn mal keine Idee hat.
    Aber spätestens, als sich da das Stargate auftut und da eine original fliegende Untertasse abhebt… sorry, noooooo way !!!

    Resumé:
    Ich mag Harrison Ford und wie Batzman sagte, fürs Drehbuch kann er nix.
    Ich mochte die wenigen aber doch erkennbaren Indy-Momente.
    Mir gefielen auch die kleinen Anekdoten an frühere Filme (guck mal, die Bundeslade, guck mal Sean Connery, guck mal er hat „Junior“ gesagt)
    Und mit meinen 25 Lenzen freue ich mich über die Tatsache, doch noch einen Indy im Kino gesehen zu haben.
    Aber… Aliens-gehen-gar-nicht! Und auch ein „Mutt Jones“ Teil 5 mit einer Sean-Connery-like-Gastrolle von Ford ist absolut nicht drin!
    Bitte bitte George und Steven, tut es der Reihe nicht an.

    Indy ist in Würde gealtert, und dafür sehe ich auch 7/10, womit sich Teil 4 nun Platz 3 mit Doom teilt, leider abgeschlagen hinter den anderen beiden.

  • Reply Claas 22. 5. 2008 at 1:37

    ICH HABE IHN GESEHEN

    ICH BIN RIESIGER FAN DER ALTEN SERIE

    ICH BIN ENDLOS ENTTÄUSCHT ÜBER DEN NEUEN FILM!!!

    Sorry, aber ich kann nur schreien. Deine Kritik trifft den Nagel auf den Kopf Batzman! Ich könnte mich noch über einzelne (ehrlich gesagt viele) inhaltliche Dinge aufregen wie die supermiese Fecht-Nummer oder die Tarzan Szene, die mich fast dazu gebracht hätte den Saal zu verlassen. Und es wurde immer mieser.
    Ford war echt gut – ich hätte ihm den Indy sowas von abgekauft. Aber der Rest… Ne!
    Das Indy Feeling kam tatsächlich nur an EXAKT den von Dir erwähnten Szenen und Momenten auf (Die super Motorrad-Szene, Indy in der Uni, die alten Karten). Herzlich wenig… Ich meine… HALLO Indy und Aliens und UFOs? ??? Indy und paranormaler Esotherikquatsch?!??? Indy und Atombomben?!?!?
    Oh mann…
    Eigentlich ist es zum Heulen.
    Schnell Teil 1 und 3 gucken und sich gut fühlen!
    Die kamen auch ohne diese ganzen Selbstreferenzen aus. Und da war alles gut. Spielberg, Ford, Lukas, Drehbuch alles…. Hier… nix.
    Und der Schluss… Der CGI Schluss und die letzte Szene verrät die ganze Serie und die Figur von Indy. Das ist das allerschlimmste!

    Und wenn die nun eine Mutt Williams Reihe machen – in welcher der ungebildete, schmierige Prolet mit diesem Kacknamen Indy ablösen soll… Dann muss bitte jemand George Lukas Mola Ram like das Herz bei lebendigem Leibe aus dem Körper reißen!

    max 2 Sterne

  • Reply links for 2008-05-21 « SYSTEMWECHSEL 22. 5. 2008 at 1:37

    […] Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels – Die Fünf Filmfreunde Langer Review zum neuen Indyfilm. Kommt jemand mit in Kino? (tags: Filme IndianaJones) […]

  • Reply Kritik: Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels « AT THE MOVIES 22. 5. 2008 at 1:54

    […] Siehe auch hier. Der Batz hat sich sehr viel Mühe gemacht, die Wahrheit zu sagen. Wobei ich sagen muss, dass mich, […]

  • Reply Willi Fröhlich 22. 5. 2008 at 2:09

    Immerhin gab’s keine Indyclorianer…

  • Reply Moviesteve 22. 5. 2008 at 2:49

    Warum nur? Warum?
    Warum muß es ausgerechnet dieser Film sein, bei dem ich mit Batz‘ Review komplett übereinstimme? ;)

    Dein Text bringt es jedenfalls absolut auf den Punkt. *lob*
    Schade.

  • Reply Screws 22. 5. 2008 at 3:39

    Indy war ja mal als eine Art James Bond konstruiert…und genau wie beim Bond Franchise sollte man das eben auch beim Indy machen. Öfter mal den Produzenten wechseln (Der sich generell zu sehr in Digitalem Schnickschnack verliert), dann vielleicht von Zeit zu Zeit mal jemand anderen Regie führen lassen…und viiiiielleicht wäre es ja auch einfach mal Zeit für jemand anderen als Indy. Ich meine nix gegen den Herrn Ford und so. Ich mag ihn…für mich ist er Indy – kein zweifel. Das heisst ja aber nicht das es nicht noch einen anderen guten Indy geben könnte ;).

  • Reply Andre 22. 5. 2008 at 4:50

    Ich war zur Preview und gehöre jetzt leider auch zur langen Reihe der mega-enttäuschten Indy-Fans.

    Irgendwann während des Films hatte ich noch Hoffnung, daß Moulder und Scully auftauchen – daß hätte mir beim Verdauen der Story vielleicht geholfen :-))

    Dafür sehe ich ab sofort „Temple of Doom“ mit ganz anderen Augen – schließlich ist er seit vorhin nicht mehr der schlechteste Indy-Film.

    Der Schwamm-drüber-Blues ist angesagt – jetzt hat Lucas wieder einen Klassiker gegen die Wand gefahren. Glückwunsch!!!!

  • Reply Moviesteve 22. 5. 2008 at 10:42

    Ich bin zwar, wie geschrieben, auch recht enttäuscht, aber…

    (Vorsicht SPOILER!)

    …erstaunlicherweise bin ich mit den Aliens und ihrem UFO absolut im Reinen. Zumindest sind diese Elemente überhaupt nicht die Probleme des Films.
    Indy und Aliens, das schließt sich für mich nicht aus. Wie Batzman schon schrieb, ist es ja keine neue Idee, all die mystischen Dinge unserer Welt, die ja auch als Vorlagen für Dr. Jones’ zahlreiche Abenteuer dienten, einem außerirdischen Ursprung zuzuordnen. Das geht schon in Ordnung. Es macht für mich keinen Unterschied, ob ein 400 Jahre alter Ritter einen Haufen Becher bewacht, eine Kiste mit zerbrochenen Steintafel unendliche Macht verleiht oder unter einer Maya-Pyramide ein Raumschiff emporsteigt.
    Außerdem passt es zum Anspruch, einen Film zu machen, der gleichzeitig den Themen und Leinwandgeschichten der 50er Jahre entspricht.

    (SPOILER ENDE)

    Indy 4 hat ganz andere Schwachstellen, die oben sehr ordentlich dargelegt wurden. Wer sich nur über die „Auflösung“ bzw. das MacGuffin-Artefakt beschwert, der hat eigentlich gar keinen echten Grund zum Meckern.

  • Reply vic 22. 5. 2008 at 10:59

    Also so enttäuschend war der Film jetzt nicht. Zwar waren oft die Hintergründe digital bei der Autoverfolgungsszene eingefügt doch hatte diese Szene für mich Indy-Flair, wie Indy zwischen den Autos hin und herspringt oder wenn Mutt nach hinten umkippt und auf der Motorhaube des hinteren Autos landet. Das waren echte Stunts und ich war angenehm überrascht das so zu sehen weil ich hab mir was viel schlechteres erwartet. Das mit den Wasserfällen war auch sehr gelungen finde ich, das erinnerte mich stark an „Temple of Doom“ und den Sprung aus einem 3.000 meter hohen Flugzeug mit einem Schlauchboot.
    Zwar war das Ende ein bisschen größenwahnsinnig doch mit dieser unendlich geil aussehenden (gerenderten) Szene in der das Ufo aufsteigt haben sie sich drübergerettet über diese Alien-Story.
    Der Schlechteste der Reihe? JA. Ein schlechter Film? Auf keinen Fall.

  • Reply Ich mag Indy 4 » Zustandsforschung 22. 5. 2008 at 11:13

    […] und um es gleich mal vorweg zu nehmen: Mir hat der Film gefallen. Natürlich habe ich das Review bei den Fünf Filmfreunden gelesen und muss sagen, dass Batzman nicht unrecht hat. Allerdings gibt es einen wichtigen […]

  • Reply Benedikt 22. 5. 2008 at 11:26

    @Claas: Zum Thema Teil 1 und 3 ohne Selbstreferenzen fällt mir grad so ’ne Szene aus Teil 3 ein, wo ein Bild der Bundeslade in so ner Katakombe an der Wand ist. „Was ist das?“ „Das ist die Bundeslade“ „Sicher?“ „Ganz sicher“.

    Ich mein‘ ja nur…

  • Reply Sven 22. 5. 2008 at 11:31

    es wirkt noch nach… je mehr ich drüber nachdenke desto schlimmer wird es! Wie kann man sich nur mit so einem Drehbuch zufrieden geben? Wie kann Spielberg nur sagen „dieser Film ist für die Fans“? Das ist noch die größte Schmach an der ganzen Geschichte. Offenbar ist es nicht möglich in der heutigen Zeit einen Film in alten Stil zu drehen, wenn das Etikett „Blockbuster“ draufklebt.
    Was ist so schwer daran richtige Affen zu nehmen, anstelle von schlechten Digital-Exemplaren? Und diese dämliche Tarzan-Nummer von Mutt – nachträglich bleibt mir fast die Spucke weg. Mir kommt es fast so vor als hätten Lucas und Spielberg ihre alten Indy-Filme nie gesehen. In welchen Elfenbeintürmen haben die sich denn bitte eingeschlossen? Was den Fans wirklich wichtig ist haben die wohl nicht mal versucht rauszufinden. Und diese ganze heiti teiti, wir haben uns alle lieb Geschichte, die ihr schlimmes Ende in der Hochzeit von Indy und Marian nimmt – fürchterlich! Irgendwie kommt man sich ein wenig veräppelt vor…

  • Reply Dirk 22. 5. 2008 at 11:34

    Also ich habe den Film gesehen und war in keinster Weise enttäuscht, für mich war Indy IMMER ein Kinderfilm. Alle Teile waren im Grunde doch gleichermaßen trashig und kitschig. George Lucas hat doch NUR Trashfilme auf hohem technischen Niveau gemacht, da bildet der neue Indy natürlich keine Ausnahme. Das Tempo war nicht so hoch wie bei Temple Of Doom (wie soll man das auch toppen) wird aber durch viele originelle Ideen wettgemacht, z.B. der Raketentest in der Area 51 Gegend. Hier offenbart sich doch, dass die Serie immer ein überzogener Comicstrip war, die Drehbücher nie wirklich perfekt waren und das durch Action und Effekthascherei übertüncht wurde. Wenn man von diesem Film enttäuscht wurde, dann liegt das doch an den viel zu hoch gesteckten Erwartungen, die niemand auf der Welt hätte einlösen können. In der Fantasie hat doch jeder einen anderen Film erwartet. Der Film ist nicht besser als einer seiner Vorgänger, schlechter aber auch nicht. Einer kritischen Betrachtung kann nur Raiders Of The Lost Ark standhalten und das auch nur mit einem zugekniffenen Auge. Ich habe mich blendend unterhalten und hatte manches mal feuchte Augen. Endlich wieder 12 Jahre alt sein dürfen :)

  • Reply Gerrit 22. 5. 2008 at 11:40

    Gute Kritik Batzmann. Trifft ziemlich genau das, was ich auch bemängelt habe.

    Indy IV hatte einige gute Momente (z.B. Blasrohrszene, Autoverfolgung im Dschungel), auch der Ufo-Plot fand ich für einen Indyfilm und dem vorliegenden Zeitgeist durchaus passend gewählt, aber dem Film fehlte eindeutig Drive – ein Merkmal, das die Vorgänger gerade in besonderem Maße ausgezeichnet hat.
    Winstones Rolle hätte man kompletto rausstreichen können und von Blanchett und ihrer Russenbande ging irgendwie so gar keine Gefahr aus.

    Durch diesen komischen, überbelichteten Look sah der Film ziemlich antiseptisch und computergeneriert aus – von wegen oldschool. ShiaLeBeouf fand ich von den Sidekicks noch am Besten.

    Insgesamt habe ich den Kinobesuch zwar alles andere als bereut, enttäuscht war ich aber eindeutig schon. Das kam alles ziemlich lieblos zusammengeschustert daher.

  • Reply Benane 22. 5. 2008 at 11:47

    Also hab ihn gesehen muss sagen war doch ganz gut. Nur Lucas hat den Film eindeutig versaut. Was haben Erdmännchen alle Jar jar binks in indy zu suchen oder das mit den affen oder mit dem kühlschrank sowas von unrealistisch. Ich habe so das gefühl gehabt das George Lucas einfach zu faul ist filme auf die alte art zu drehen und einfach alle bequem vorm pc cgi machen lässt und genau das war nie indy. Indiana Jones gehört wie sies im making of von indiana jones 1 gesagt haben schnell und drecking abgedreht Puinkt aus

  • Reply J4k3 22. 5. 2008 at 12:14

    Ich habe ihn auch gestern schon in der Preview gesehen, und kann nur zustimmen. Schade, wieder mal eine wundervolle Trilogie über die Klippe getrieben. George Lucas und Steven Spielberg sind dumme Kinder, die immer noch nicht wissen, wann Übertreibung in Blödsinn umschlägt. Die moderne Technik ist ein Fluch, verbietet endlich die verdammte digitale Nachbearbeitung. Fedora, Explosionen, High Dynamic Range, Hörnchen, die restlos bescheuerte Tarzan-Szene. Alles maßlos Übertrieben und damit ins lächerliche gezogen. Lediglich die Story kommt im neuen Teil zu kurz. Das Star-Wars-Phänomen.

  • Reply Batzman 22. 5. 2008 at 12:22

    Wenn ich immer wieder den Satz mit dem „12jr sein dürfen“ höre, finde ich es wäre langsam Zeit, daß sich die ganzen 12jr mal anfangen dagegen zu wehren. So simpel sind Kinder ja nun auch nicht gestrickt, daß die jeden Scheiß toll finden. Ich hab als Kind Indy geliebt, aber fand eine ganze Menge der Nachahmer die ähnlich gemacht waren, aber nicht das gewisse Etwas hatten ziemlich schlecht. Ob nun Quatermain oder Dakota Harris.

  • Reply HEINTZER 22. 5. 2008 at 12:33

    naja film war schlecht umgesetzt

    war keine indy mehr sondern akte x trifft crocodile hunter

    sehr mies

  • Reply HEINTZER 22. 5. 2008 at 12:39

    aber wenn ihr sagt heutezutage muss alles cgi sein stimmt doch gar nicht:matt damon in bourne da ist fast nichts computeranimiert und der film hat ein einspiel ergebniss von 1,5 milliarden gemacht!
    vllt. sollten die filmstudios einsehen das handfestes auch das beste ist

  • Reply Benane 22. 5. 2008 at 12:52

    Naja jetzt wird spielberg eh die nächste Blockbuster Trilogie verwuschten ich sag armes Jurassic Park warum wollen die da jetzt noch nen 4er drehen :(

  • Reply Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels at my2cents 22. 5. 2008 at 13:05

    […] Fünf Filmfreunde Powered by Gregarious (42) Share This […]

  • Reply Dirk 22. 5. 2008 at 13:51

    Batzman, ich sehe es ja wirklich genau wie du es sagst. Der Film ist nicht schlecht, gut ist er aber auch nicht. Aber da hat doch Teil 3 schon den Startschuss gesetzt. „Kristallschädel“ hätte besser sein können, aber unter der Last der Vorgänger konnte nichts standhalten. 20 Jahre sind eine Menge Zeit. Für mich bleibt Temple of Doom der Favorit, aber da war ich auch 12 als ich ihn in Begleitung meiner volljährigen Schwester im Kino gesehen habe. Du hast in deinem Vergleich übrigens „Jagd nach dem Grünen Diamanten“ vergessen. Den habe ich auch im Kino gesehen und fand ihn superschlecht im Vergleich zu Indy. Das dieses Franchise so ein Erfolg wurde, war einfach ein Zufall. Raiders Of Lost Ark hatte einfach den Publikumsgeschmack getroffen. Das Problem ist vielleicht, dass das Publikum so geil auf Fortsetzungen erfolgreicher Filme ist und dann kommen diese Erwartungen ins Spiel. Und der Druck für die Produzenten.

  • Reply Moviesteve 22. 5. 2008 at 14:07

    Aber sind es denn wirklich nur die „Erwartungen“, die Kristallschädel so enttäuschend machen?

    Das Drehbuch hat einfach ganz klare Mängel, Indy hin oder her. Auch bei einem normalen Abenteuerfilm würden mich die Albernheiten, die nutzlosen Nebenfiguren und das Fehlen einer durchgehend spannenden, epischen Handlung, die mehr bietet als einzelne kleine Action-Nummern, sicherlich stören.
    Nur weil es eben Indiana Jones ist, an den man gewisse Erwartungen knüpft, ärgert man sich wahrscheinlich doppelt so sehr.

  • Reply Batzman 22. 5. 2008 at 14:30

    Schöne Zitat aus US-Kritiken:

    „Lucas‘ Industrial Light & Magic handles the CGI. One look at the sword-fighting scene between LaBeouf and Blanchett and you’ll think you are watching something from Pixar. It’s outlandishly cartoonish and, unfortunately, too reminiscent of Lucas‘ recent work. George %u2013 if you want to make an animated film, then make one. Quite putting cartoon pieces in action dramas.“

    und

    „And John Hurt! As the addlebrained holy fool who guides his old pal Indy to where the skulls are, he must say with a straight face: „No more forever waiting. Soon now.“ So they couldn’t get Connery, but they made room for Yoda?“

    und

    „The least surprising aspect of the lumbering production is its abuse of computer-generated images — what were generally called special effects until they stopped being special. Even in that department, though, the banality is striking — all those clattering digital ants and groaning stones. I was equally struck by the movie’s disrespect for the physical world. Sure, computers can do anything these days, but do we want them to? There’s no logic, and therefore less drama, in Indy’s escape from a mock town that’s about to be atom-bombed, or in that amphibious truck finally going over a series of stupendous waterfalls.

    None of the complex CGI sequences in „Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull“ can hold a candle, in fact, to the moment when a conspicuously youthful Indy, confronted by a black-robed warrior chuckling ominously, watched and waited while the guy twirled his scimitar, then pulled out his revolver and simply popped him with no further ado. But that was a long time ago, in a film that feels far, far away.“

  • Reply McBain 22. 5. 2008 at 14:48

    19 Jahre warten und dann soetwas…
    Diese Kritik trifft es 100%.

    Die UFO-Story ist sowas von daneben. Dieses Thema ist einfach total abgegriffen. Wie kann ein Indy-Film nur sowas aufgreifen…
    Und wie sah dieser Plastik Kristallschädel aus…

    Katastrophe!

  • Reply Dirk 22. 5. 2008 at 15:08

    Die bringen es auf den Punkt. Aber wolltet ihr so einen Indy nochmal sehen? Jemanden, der einen erschießt, ohne mit der Wimper zu zucken. In Teil 2 fliegen sie im Schlauchboot aus einem Flugzeug und landen in einem Fluss und machen später den Rollercoaster in den Minen. Genauso banal. Wer weiß wie die Filme ausgesehen hätten, wenn Lucas schon CGI gehabt hätte… Aber hey, wir lieben doch alle Indy, oder nicht? Und der ist nun mal eine Erfindung von George Lucas. Das müssen wir akzeptieren.

  • Reply McBain 22. 5. 2008 at 15:12

    PS. Ich hatte ja so gehofft, dass Indy in Südamerika noch irgendwelche Alt-Nazis in einem U-Boot findet und denen so richtig kräftig aufs Maul gibt…

  • Reply pbroot 22. 5. 2008 at 15:16

    Man nehme Nazis, christlichen Mythos, Indy und möglichst viel Dreck, packt das alles in einen Topf…. es hätte so schön sein können…

  • Reply Claas 22. 5. 2008 at 15:26

    Aber echt!
    Mein Reden!
    Hätte wäre könnte…

    Hätte die Story „Indiana Jones and the Fate of Atlantis“ gehießen…
    1945, düster, die Nazis versuchen die Niederlager verzweifelt rumzureißen und suchen Atlantis und das sagenumwobene energetische Gold. Indy kloppt Nazis und hat mit Sophia Hapgood eine verschusselte kraftvolle Frau an seiner Seite. Hach ja…
    Zu schön wäre es gewesen…

    @ Dirk: Ja Indy und Star Wars sind Lucas Erfindungen und dafür lieben wir ihn ja. Aber eben darum sind wir ja doch alle umso enttäuschter. Denn der eigene Vater sticht seinem Goldjungen ins eigene Fleisch und trampelt ihn zu Boden. Wenn der Schöpfer selbst seine eigene Kreatur verrät – schlimmer geht es doch nicht.

  • Reply Moviesteve 22. 5. 2008 at 15:29

    So, nun hab ich mich basierend auf meinen nächtlichen Notizen mal auch noch „beruflich“ zum Thema ausgelassen:
    Je fünf Punkte pro und contra INDY 4 -> http://www.widescreen-vision.de/?article_id=644563

  • Reply Renington Steele 22. 5. 2008 at 15:33

    @pbroot: >Man nehme Nazis, christlichen Mythos, Indy und möglichst viel Dreck

    Man sollte den Film dann aber schon gesehen haben, bevor man Blödsinn erzählt. Find ich jetz mal.

  • Reply Dirk 22. 5. 2008 at 15:47

    In den 30ern waren eben Nazischergen und Bundesladen das Thema, in den 50ern Kalter Krieg, Ufos und Atombomben. Ich fand das mit den UFOs wirklich gut. Wie man sieht hätte jeder einen anderen Film gewünscht.

  • Reply HEINTZER 22. 5. 2008 at 16:06

    ja aber ufoS????also der lucas denkt der kann alles mit seiner franchise machen!
    also der traum von einem guten lucas film ist gesorben!

    ich bin 20 jahre alt und bin mit indy gross geworden!da ist im kino ein traum zusammengebrochen ;-( schade um den indy mythos

  • Reply JellyAmison 22. 5. 2008 at 18:48

    Äh, ich war auch enttäuscht. Aber war gleichzeitig auch an vielen Stellen im siebten Kinohimmel. Am Schlimmsten fand ich einfach den Schluss bzw alles ab dem Wasserfall. Da dämmerte es mir langsam, dass der Film seinem Ende immer näher kommt und gleichzeitig immer schwächer wird. Wo sind die elaborierten set pieces? Wo ist der abgekämpfte Indy?

    Ich seh mir den Film auf alle Fälle so bald wie möglich nochmal an. Und muss das ganze auch erst mal sacken lassen.
    Schließlich war es mein erster Indy im Kino und gleichzeitig das Wiedersehen mit dem Mythos, dem Helden und dem Filmemacherteam, was mich vor Jahren zum Filmjünger machte. Und da bin ich ja bei Weitem nicht die einzige (Person).
    Und es wird schwierig und wichtig sein in der nächsten Zeit, das was einfach nur ungewohnt neu und andersartig war von dem nicht-tolerierbarem und handwerklich Schlechten zu unterscheiden.

    Ich hab den Film glücklicherweise im Original sehen können und kenne die Synchro nur aus den Trailern in denen sie einfach nur grauenhaft klang. Hab ich ja hier schonmal versucht zu erwähnen. Vielleicht werd ich mir den Film auch irgendwann noch mal auf Deutsch angucken, nur um zu sehn wie es wirklich klingt und um meinen Ärger bez. der Tatsache, dass Millionen Menschen den Film auf diese Weise erleben werden begründet vortragen zu können.

    Ford ist großartig und die Szenen mit Marion fand ich echt hinreißend. Ebenso wie das Verhältnis mit Mutt. (Aber ich frag mich, wie das ganze banter wohl in der Synchro rüberkommt. )Allerdings ist es auch irgendwie schwierig zu akzeptieren wie sehr sich Indy anscheinend doch in den vergangenen Jahren geändert hat. Sowohl in der Diner-Szene als auch im russischen Camp ist es Mutt, der für Aufruhr sorgt und die Initiative ergreift. Ich war immer dafür old Indy auch einige neue Charakterzüge zu geben aber ob die im Film letztenendes wirklich klug gewählt waren bezweifel ich sehr.
    Wenn sich Indy zum Schluss auf den Felsen niederlässt und Marion auf seinen Schoß bittet (! – ich hab mich entschlossen diesen Moment eigentlich ziemlich cool zu finden. Die Sequenz drum herum fand ich allerdings UUUUHHHArrrrghhhhh…schwierig) dann ist das wie ein Symbol für den Film selbst oder die Rolle, die er in ihm einnimmt. Ich weiß noch nicht ob ich das akzeptieren kann oder es einfach nur total abgefuckt finde und mir gleich -wie Mutt (Maannn, der ist vielleicht nah am Wasser gebaut!) anfang zu weinen.

    „I have a bad feeling about this“ hat mich echt geschockt. Ich kam gestern hierher und las das Zitat bevor ich den Film sah. Ich dachte mir, dass das falls es tatsächlich im Film vorkommen würde, wohl ne andere Person sagen würde als HAN FUCKING SOLO! Ich mein ….das war einfach unnötig. Wäre allerdings schön, wenn das das Schlimmste des Films gewesen wär.

  • Reply Christian Hant 22. 5. 2008 at 19:24

    Also mich stört eigentlich am meisten, dass der Verfasser dieses umfangreichen Artikels von Anfang bis Ende dokumentiert, dass er keine Ahnung vom Unterschied zwischen „das“ und „dass“ hat. Da spielt es schon keine Rolle mehr, dass er von der Rechtschreibreform (N.B.: „daß“ ist bereits zu Grabe getragen!) unbeleckt geblieben ist …..

  • Reply pbroot 22. 5. 2008 at 19:44

    @Renington Steele: Man sollte den Film dann aber schon gesehen haben, bevor man Blödsinn erzählt. Find ich jetz mal.

    Klar habe ich den Film gesehen. Ich wollte damit ausdrücken, wie ich es mir gewünscht hätte…

  • Reply Batzman 22. 5. 2008 at 19:55

    @Christian

    Also mich stört am meisten, dasssss der Verfasser dieses Kommentars einen Stock im Arsch hat und offensichtlich absolut nichts zu einer Diskussion beizutragen hat, als dumpfe Rechtsschreibkorinthekackerei.

    Ist aber nur meine Meinung.

    Apropos: Renße, hattest du nicht vorhin erwähnt du wolltest einen bestimmten Artikel schreiben *g*

  • Reply Sven 22. 5. 2008 at 20:34

    also ich werde ihn mir ebenfalls nochmal anschauen, in der Hoffnung, dass er dann vielleicht doch nicht so schlecht ist… mal sehen! :)

    @Christian
    verschon uns mit deiner Klugscheisssserei! Schreib über den Film oder Spam wonders rum…

  • Reply SchönerDenken » Blog Archive » Jäger der verlorenen Kinomagie 22. 5. 2008 at 20:59

    […] von den Fünf Filmfreunden seziert mit scharfer Klinge die Schwächen des Films. Unterschiedlichste Meinungen finden sich in der Kritiken bei film-zeit versammelt. Bilder aus […]

  • Reply gorr 22. 5. 2008 at 22:56

    Sehr gute und ausführliche Kritik! Ich kann mir nicht vorstellen, wie man es besser ausdrücken könnte – trifft genau meine Meinung.

    Über den Umstand, dass er lieber in einen (bleiummantelten ;)) Kühlschrank kriecht, als mit einem der herumstehenden Autos abzuhauen, hatte ich mich beim Gucken auch gewundert. Allerdings wird diese vermeintliche „Fehlleistung“ von Indy noch mit Erfolg gekrönt, als nämlich die davonbrausenden Russen von der Druckwelle erwischt werden.

    Der Indy denkt eben doch noch ein wenig weiter voraus, als der normale Stadtmensch… ;)

    – gorr –

  • Reply Flori 23. 5. 2008 at 0:01

    Ich verstehe euch nicht!!!
    Ich meine was habt ihr denn erwartet.Harrison Ford is keine 40 mehr.
    Vergesst nicht er is 65 Jahre alt, und auch nie mehr der Jüngste.
    Aber er hat sich gut gehalten und macht, meiner Meinung nach seine Job als Indy echt gut.

    Gut ok, über die Handlung lässt sich streiten. Ich meine, klar das passt nie zu den anderen Indy-Filmen.
    Und naja, das Indy-Feeling fehlt irgendwie! :-(
    Aber man kann nach 19 Jahren, nie da ansetzten wo man aufgehört hat.
    Man muss auch mal versuchen neue Wege zu beschreiten oder?
    Es zumindest versuchen. Die Indy-Filme, können ja nie ewig so weitergehen wie die ersten drei.
    Ich denke, das wir, ich schließe mich nie aus, zu viel von dem Film erwartet habt.
    TROTZDEM HAT MIR DER FILM GEFALLEN.
    Wie schon gesagt, es is nie der beste aber auch nie der schlechteste Indy-Film. Darüber hat jeder seine eigene Meinung.
    Aber ich finds echt nie ok, den Film glei so Nieder zu machen wie es manche tun.

    Es wäre auch vollkommen wiedersinnig, wenn er immernoch gegen die Nazis kämpfen würde. Denn man sieht Indy sein Alter an.
    Der letzte Film endete im Jahr 1938.
    Aber es kann nie 1945 oder sonst wann im 2. Weltkrieg weiter gehen. Denn niemand altert in 7 Jahren so schnell, oder?^^

    Ich find ihn Sehenswert. Is meine Meinung dazu.

    Wenn ich noch Geld hätte, würd ich mir nochmal angucken.
    Hab ich aber nie! *mist*

  • Reply geo 23. 5. 2008 at 0:11

    n1 Kritik und leider nur all zu wahr, schade drumm :-(

  • Reply Henry 23. 5. 2008 at 0:11

    Also ich fand den Film jetzt auch nicht schlecht. Im Gegenteil: Popcorn-Kino vom Feinsten, nie langlweilig. Selbst die Story ist ok und auch das mit den Aliens war für mich nicht störend (Archelogie und Ufos sind ohnehin nicht „sooo“ abwegig). Ein wenig die Liebe zur Dreharbeit an sich hat gefehlt. Nicht bei Ford, und auch gar nicht mal auch so bei Spielberg (ein bißchen vielleicht). Eher fehlten so kleine Dialogfeinheiten und manches hätte man „etwas“ ernster anpacken können oder gar weglassen können (z.Bsp. die Tarzan-Nummer, die Atombombe,…). Vielleicht fehlte auch bißchen Ironie zu Altbekannten wie beim neusten James Bond („gerührt oder geschüttelt?“ – „mir doch scheißegal…“)
    Dass Harrison Ford den Indy im doch fortgeschrittenen Alter von 65 nochmal so überzeugend spielt, hätte ich übrigens nie geglaubt. Das rettet für mich letztlich den Film. Das und die Tatsache, dass der Film nie wirklich langweilig ist. Letztlich gute Unterhaltung und damit von mir 8 von 10 Punkten.

  • Reply Dirk 23. 5. 2008 at 0:21

    Ach Leute. Damals, als die alten Filme im Kino liefen, da wart ihr alle viel, viel jünger. Ihr saßt mit aufgerissenen Augen und Mündern im Kinosessel und habt Indy bewundert. Zu glauben, dass das nun erneut passiert, wo ihr alle älter geworden seid ist einfach naiv. Wenn ich mir heute Indy 1-3 im Fernsehen anschauen, dann sind da mindestens ebenso viele Ungereimtheiten, Drehbuchpatzer usw. enthalten. Wenn ich mir vorstelle ein 12-16 jähriger sieht den neuen Film, dann ist er hoffentlich genauso begeistert wie ich damals bei Indy 1-3, die ich heute nun wirklich nicht mehr so begeisternd finde wie damals.

  • Reply Dirk 23. 5. 2008 at 0:23

    … und bitte, bitte keine Kommentare darüber was alles unrealistisch ist. Auch in Indy 1-3 passieren Dinge, die unlogisch sind und kein Mensch überleben kann. Ihr seht Filme heute mit anderen Augen als in eurer Jugend und ihr seit stellenweise glaube ich einfach enttäuscht, dass das was euch an Indy so fasziniert hat früher jetzt nicht mehr da ist. Das liegt aber nicht am neuen Film!

  • Reply Dr.iur.Mag.phil. Christian Landschützer 23. 5. 2008 at 0:31

    Also Hut ab vor Kommentator BATZMAN: Die Kritik am neuen Indy-Streifen ist wirklich brillant formuliert und trifft meiner Meinung nach in den meisten Punkten den Kern. Mein Kompliment, ich kann mich dem zu 99 % nur anschließen. – CL

  • Reply Batzman 23. 5. 2008 at 0:56

    @Dirk

    Ich denke du ignorierst die offensichtlichen Kritikpunkte. Keiner fordert von Indy Realismus und ein völlig logisches Buch. Aber man verlangt, daß die Serie der eigenen inneren Logik treu bleibt und funktioniert. Das Argument, daß man die alten FIlme als Kind gesehen hat und sie heute automatisch nicht mehr funktionieren können, greifen nicht. Denn zum einen kann ich mich heutzutage immer noch für gutgemachte neue Abenteuerfilme wie LOTR begeistern, zum anderen funktionieren für mich viele der guten 80er und 90er Actionklassiker immer noch während die schlechten verblasst sind. Die ganzen Bud-Spencer Terrence Hill Filme kann ich heute nur noch als Guilty Pleasure ansehen, genau wie diverse andere Filme der 80er die mich als Kind begeistert haben. Indy funktioniert immer noch, genau wie Die Hard, Die Goonies, Explorers usw. Und auch ein angemessener frischer Teil einer alten Serie wie Die Hard 4.0 kann mich durchaus gut unterhalten, auch wenn ich aus dem „man staunt über alles“ Alter lange raus bin. Indy hat grundsätzliche Mängel, die der Mechanik der Serie zuwiderlaufen und leistet sich Drehbuchschwächen, die die alten Filme sich nicht geleistet haben. Das hat wenig mit Nostalgie zu tun, aber viel damit wie Lucas/Spielberg heute FIlme machen, denn diese Schwächen finden sich auch in ihren anderen neuen Filmen.

  • Reply alex 23. 5. 2008 at 1:17

    Indy erscheint als Schattenumriss und setzt seinen Hut auf…
    Indiana Jones ist zurück auf der Leinwand! Naja..

    Ich finde deine Kritik echt passend und treffend.

    Die typisch witzigen Indy-Filmmomente fehlen (bis auf der Schatten am Beginn und der Peitschenschwung auf den LKW) in dem Film und je länger er dauert umso schlechter wurde er finde ich.
    Zu Beginn, was sollten diese eindeutig computeranimierten Erdmännchen – lustig und lieb sein !?! ,
    dann die Atomexplosion in der sich Indy in einem Kühlschrank versteckt und deshalb überlebt – muss man sich merken, für den Notfall ;)
    dann bei der „wilden“ Verfolgungsjagt durch den Dschungel, mit dem „eindrucksvollen“ Schwertkampf vor dem Blue-Sreen,
    gleich übergehend in die Szene in der LaBeouf Tarzan echt Konkurrenz macht (und wie schnell er sich mit den Affen anfreundet!),
    weiters die „wunderbar“ animierten Ameisen (hatten etwas von Alien an sich, als sie den Russen verschleppt hatten)
    bishin zu dem „überraschendem“ tollen Ende (uuhh Aliens! Wieso ist Indy nicht gleich in den Milenium Falcon eingestiegen und weggeflogen – das wäre überraschend gewesen).

    Ich finde das Thema – UFO und Aliens – passt nicht in einen Indy-Film.
    Von der Stroy her hatte ich mir mehr erwartet ,da ja so lange nach DEM Drehbuch für Teil4 gesucht worden war.
    Die Schauspieler selbst konnten ihren Charakter nicht wirklich in die Geschichte einbringen. Cate Blanchett spielt gut finde ich, aber als Bösewicht hab ich sie nicht gesehen, genauso der Verräter Mac (der war eigentlich völlig unnötig). LaBeouf spielt ebenfalls sympatisch und wäre eine akzeptable Nachfolge als Indy. Auch wenn Indy dank dem Drehbuch nicht wie in den Filmen zuvor agieren konnte, fand ich echt toll das Harrison Ford Indy wie in den alten Filmen spielt – die selben Blicke und das schiefe Grinsen.

    Wie dem auch sei – er war nicht schlecht für nen Unterhaltungsfilm aber eben nicht Indian Jones würdig.
    Ich denke Lucas und Spielberg hätten etwas echt tolles machen können, haben aber im Endeffekt wiedereinmal gezeigt, dass man Klassiker nicht mehr neu aufleben lassen kann…

  • Reply Maik 23. 5. 2008 at 10:15

    Ich muss Dir da in nahezu allen Belangen Recht geben. Mal ganz abgesehen von der Überflüssigkeit und Absurdität der Kühlschrankszene, wäre ein Auto jedoch auch fatal gewesen, was das Beispiel der letzten Soldaten zeigt.

    Soll hier nicht lehrerhaft sein, und ist ein langer Text, sicher mit viel Emotion geschrieben, aber teils mal auf Satzzeichen und „Doppel-s“ beim „dass“ achten, was das Lesen klar erleichtern würde. ;)

  • Reply Filmer 23. 5. 2008 at 10:29

    Ich habe den Film auch gestern gesehen und bin ähnlich stark enttäuscht, wie Du. Man hätte echt sehr viel mehr aus dem Film machen können. Erwirkt auf mich lieblos gemacht.

  • Reply Jan 23. 5. 2008 at 10:50

    Der Film ist ……………. enttäuschend.
    Ich habe die obrige Kritik gelsen und trotzdem gehofft es würde besser. Leider wurde ich eines besseren belehrt.
    Über die obrigen Mängel muss ich mich nicht mehr auslassen.
    Allein – wieso sehen heute alle Effekte billig aus? In den alten Teilen hat man viele Matt Paintings nicht erkannt bzw erkennt sie heute nicht als solche. Aber im neuen Film sieht man jeden Effekt sofort als solchen an.
    Das schlimmste waren aber dann doch mit die Dialoge – ala -„Ich muss ihn zurückbringen. Der Schädel hat es mir aufgetragen“. Aua, das tut wirklich weh. Und auf sowas hab ich persönlich 18 jahre gewartet – ich muss schnell wieder Fate of Atlantis rausholen und installieren um vom Mythos noch retten was zu retten ist.
    Und was war der Sinn des Autorennens am Anfang des Films? Außer das ich mir gewünscht hätte, das der Konvoi sie von der Strasse fegt und platt fährt.

    PS: Ich hatte mich auf den Auftritt von Marion gefreute. Allein, das Alter war nicht gnädig zu ihr, ihm Gegensatz zu Ford. Sie sah aus und hat sich so benommen, wie eine lüsterne Großmutter, die zu viel LSD eingeworfen hat.

    Der nächste Indy wird die Kinokarte sicher nicht mehr wert sein für mich.

    R.I.P. in Peace Indiana

  • Reply VincentPreis 23. 5. 2008 at 11:00

    Hatte das zweifelhafte Vergnügen den Streifen in der Preview zu sehen. Mein Stand war immer das der dritte am besten , der erste am zweit-besten und der zweite am , naja sagen wir mal, unpassendsten gewesen ist. Trotzdem aber sehenswert. Was ich hier aber nun zu sehen bekam schlug dem Fass den Boden aus. Indy 4 Note 4 trifft es wohl am besten. Sowas liebloses und trauriges hab ich schon lange nicht gesehen. Das war wirklich nur ein verheizen. 19 Jahre Gegrübel wie es wohl weiter geht und mehrere Drehbücher die abgelehnt wurden weil der Plot nicht stimmte…*hüstel*, hat man hier aus versehen doch eines der ersten Drehbuchentwürfe verfilmt? Kleiner Freundschaftlicher Tipp an George Lucas. Öfter mal an der frischen Natur drehen und nicht in muffigen Kellern am Rechner hocken. Das Gehirn funktioniert dann besser und ich denke mal das einem dann auch auffällt das Computerhörnchen, fliegende Kühlschränke und Tarzan nicht wirklich witzig sind. Schade für Harrison Ford, und schade für die Fans. Schande über George und Steven!

  • Reply Rosco 23. 5. 2008 at 11:59

    Mutt schwingt sich von Liane zu Liane freundet sich in 5 Sek. mit Affen an die ihm dann Helfen die Russischen Soldaten zu töten.

    (Wollen Lucas und Spielberg den Kinobesucher verarschen??)

    Ich dachte mir wenn die schon Jahrelang mit dem Drehbüchern kämpften und jetzt eines hatten muss ja der Film gut werden. Leide ist das nicht so
    Zumindest nicht für einen Indi Film

  • Reply Flori 23. 5. 2008 at 12:03

    Ach kommt leute, nu is aber mal gut.
    ICh hab es schon mal geschrieben, und einige andere auch, was habt ihr denn erwartet???
    Klar hats 19 Jahre gedauert bis der neue rauskam, und das dann nie ein 1A Meisterwerk rausgekommen ist, is och bescheiden schön.
    Aber Ihr tut grade so als hättet Ihr alle 19 Jahre nur auf den einen Film gewartet.
    Genau wie dieses gerede mit den Drehbüchern?
    Habt ihr die alle gelesen? Habt ihr selbst welche geschrieben???
    Oder habt Ihr sogar an dem Film mitgearbeitet?
    Nu kommt, eingentlich hätte uns doch klar sein müssen, das es nach 19 Jahren nie dort weitergeht wo es aufgehört hat.

    Ausserdem, ich versteh nicht was ihr euch über die Spezialeffekte aufregt.
    Bei den anderen 3 filmen, hat das kein Menschen gestört!
    Was erwartet ihr? Indiana Jones ala Krieg der Welten?

    Ich fand den film ok.

  • Reply Batzman 23. 5. 2008 at 12:10

    @Flori

    Ähm kurze Frage, hast du irgendwelche der vorgebrachten Argumente im Review und in den Kommentaren gelesen? Und wenn ja, hast du sie verstanden?

  • Reply Tk 23. 5. 2008 at 13:08

    Hab den Film auch gestern gesehen… bin eigentlich ein riesen Indy Fan und dachte mir was sollen die schon groß falsch machen! Aber naja Georgie Boy überrascht mich in der hinsicht jedes mal wieder neu..

    SPOILER
    ohne spaß aliens? wirklich? aliens? muss das sein? atombombe.. im fucking kühlschrank (wenn man ne atombombe so einfach überleben könnte wäre das die nutzloseste bombe aller zeiten..)
    und ach der mutt… tarzan… grundgütiger! man war ich sauer gestern abend

  • Reply Moviesteve 23. 5. 2008 at 13:24

    @Batz: Stimme auch Deiner ergänzenden Antwort in Kommentar 63 wieder (fast vollständig) zu, weshalb ich jetzt auf die anderen Comments hier nicht noch mal mit eigenen Worten eingehe.

    Nur eine Sache sehe ich doch anders: Ich finde eben, daß sich die von uns bemängelten Schwächen überhaupt nicht in Spielbergs anderen jüngeren Filmen finden (bei Lucas und seiner Star-Wars-Saga mag das anders aussehen, aber da stört es mich irgendwie nicht so doll).
    Genau deshalb hatte ich mich ja in so trügerischer Sicherheit gewähnt und bis zu letzt einen guten Film erwartet.

    Ich frage mich einfach, wie viel Einfluß Lucas oder irgendwer anderes auf Spielberg hatte!? Hatte Spielberg keinen Bock auf den Film? Hat er den Streifen absichtlich nur so hingeschludert? Wie konnte er so offensichtliche Fehler machen, die man sonst nur von studio-getriebenen Großproduktionen kennt, bei denen der Regisseur komplett austauschbar und einfach ein normaler „Arbeiter/Handwerker“ im Auftrag des Produzenten ist.
    Der Film steht auf dem Level der Mumie-Reihe, weshalb ich verstehen kann, daß ihn viele echt gut finden. Immerhin war die Mumie ein großer Erfolg. Aber das ist doch einfach nicht das künstlerische Niveau eines Steven Spielberg. Das ist eigentlich das wirklich erschreckendean Indy 4.
    Ja, ok, vielleicht bin ich ein Fanboy. (Durfte mir bei meinem Moviepilot-Kommentar auch schon kritische Antworten anhören, weil ich es wagte, Spielberg als „Meisterregisseur“ zu bezeichnen… ;)) Viele werden hier jetzt meckern, weil ich mit künstlerischem Anspruch komme. Aber in meinen Augen können auch gute Unterhaltung, gute Comedy und gute Action durchaus Kunst sein.

    Und nochmals: Das hat gar nix mit Indy-Nostalgie, zu alt für den Filmspaß oder zu hohen Erwartungen zu tun. Der Film ist in sich unausgegoren und nicht so toll – und wirkt wie ein x-beliebiger Sommerblockbuster, wie sie seit Jahren als Dutzendware erscheinen. Er ist in keinster Weise etwas besonderes und schon gar nicht besonders gut.

  • Reply haftbar.de » Blog Archive » Indiana Jones 4 23. 5. 2008 at 13:27

    […] Filmkritik auf fünf-filmfreunde.de […]

  • Reply Dirk 23. 5. 2008 at 14:09

    Ich finde Indy 4 auch den schwächsten der Reihe, kann aber die zum Teil recht negative Kritik nicht nachvollziehen. Für mich ist der Film eine nahtlose Fortsetzung. Alle Indy-Filme hatten an den Haaren herbeigezogene Inhalte, z.T. grottenschlechte Dialoge usw. – das meine ich mit Indy-Nostalgie. Früher ist einem das nicht so aufgefallen, da war es einfach ein großes Abenteuer. Heute geht man ins Kino und eigentlich kann einen der Film nur enttäuschen, wenn man jetzt an ihn rangeht als müßte er alles bisher dagewesene in den Schatten stellen. Der Film hat mich ungemein unterhalten und wenn man nicht ständig darüber nachdenkt, wie realistisch oder unrealistisch die Story oder die Effekte sind, dann kann er einem gut gefallen. Wer allerdings nur Vergleiche zieht und jede Szene auseinandernimmt, der bringt sich selbst um den Spass. Die alten Filme sind in meinen Augen nicht besser sondern man hat sie anders wahrgenommen. Sie sind genauso Popcorn-Kino wie der neue Film. Das einem der neue Film nicht so gut gefällt bleibt jedem selbst überlassen aber diese teilweise überzogene Kritik ist meiner MEinung nach unangebracht. Es ist ein Indy-Film, der alles hat was seine Vorgänger auch hatten. Und mal im Ernst, schaut euch mal die Lorenfahrt in Indy 2 an. Wäre das in Indy 4 erstmals zu sehen gewesen, würden jetzt viele hier schreiben wie unrealistisch das doch alles wäre und man hätte ja gesehen, dass alles nur Tricks sind. Und Shorty hätte wahrscheinlich nur genervt (was er auch tut, aber als ich 16 war, fand ich ihn cool!).

  • Reply Moviesteve 23. 5. 2008 at 14:22

    Und wieder argumentierst Du vollkommen unbeirrt an unseren Kritikpunkiten vorbei.

    Es geht NICHT um den Realismus-Gehalt!

  • Reply wuhbadl 23. 5. 2008 at 14:30

    Diese Kritik von Batzman spricht mir 100%ig aus der Seele. Es ist unglaublich und unverständlich was die Macher aus dem Werk Indiana Jones gemacht haben. Eine einzige Vergewaltigung.

    Lest mal dieses Interview mit Steven Spielberg:
    http://www.sueddeutsche.de/kultur/special/78/174555/index.html/kultur/artikel/260/175731/article.html
    Wie schwer muß es ihm fallen den Film so zu beschönigen, oder sieht er tatsächlich nicht, was für ein Mist da entstanden ist?…

  • Reply badeboom 23. 5. 2008 at 15:01

    Ich finde, Atombomben, Russen und Aliens passen gut in ein Indy-Universum, das in den 50ern angesiedelt ist. Eigentlich fand ich den ganzen Start, sogar inkl. aller angesprochener Macken, super ansprechend und habe noch im Kino nach ca. 1 Stunde zu meinem Kumpel gesagt: „Was haben die alle? Das macht doch Spaß!“ Und das, obwohl ich so eine Angst im Vorfeld als schwieriger Indy-Nerd hatte, endtäuscht zu werden.

    Aber leider läßt der Film ab der Mitte wirklich nach. Jaja: Tarzan und Softi-Spalko und Nebendarsteller Indy und Mutt The Next Gen und so. Hm. Echt schade.

  • Reply BBinho 23. 5. 2008 at 15:18

    Viele Menschen, viele Meinungen! Und dennoch lese ich in vielen Punkten Übereinstimmungen, in denen ich mich auch wieder finde. Ich bin auch ein wenig desillusioniert, nachdem ich mir gestern den Film mit meinen Brüdern angesehen habe. Wir alle haben die Indy-Reihe als heranwachsende gesehen und waren von dem Zeitpunkt Fans der Reihe. Selten sind wir – was Filme betrifft – einer Meinung. Aber die Indy-Reihe haben wir geliebt. Dementsprechend war auch unserer Erwartungshaltung. Doch schon der Auftakt (die Erdhörnchenszene) und insbesondere die Atombombe (inklusive Kühlschrankflug) holten mich schnell aus dem Reich der Träume in die Realität zurück. Schnell musste ich mir eingestehen, dass dieser Teil nicht an die Vorgänger ranreichen würde. Aber dennoch fühlte ich mich lange Zeit im Kino gut unterhalten, durfte in vielen Szenen herzhaft lachen (Bsp. die Schlangenszene), genoss es Harrison Ford nochmal als Indy zu sehen und erfreute mich an so mancher gut inszinierten Action-Sequenz. Doch als das UFO sich aus dem Staub gen Himmel empor hob, war für MICH auch der letzte positive Eindruck (für einen Moment) erloschen. Das musste und durfte meiner Meinung nicht sein. Überflüssig.
    Überflüssig genauso (wie hinlänglich beschrieben) einige Rollen und viele der Effekte.
    Dennoch fand ich den Film nicht schlecht, in einigen Momenten sogar richtig gut und unterm Strich hab ich es nicht bereut, auch einmal einen Indiana Jones Film im Kino zu sehen. Denn zu der Zeit, als die ersten Filme über die Kinoleinwand flimmerten, konnte ich das Wort Kino nichtmal aussprechen.
    Ich kann aber nur hoffen, dass Spielberg und Lucas es bei dem Teil belassen. Einen weiteren Teil (gerade nach dem Letzten) verdrägt die Reihe nicht und ich glaube auch, dass die Generation, die heute so alt ist wie ich damals als ich Indy zum ersten Mal sah, diese nicht annehmen würde.

  • Reply Dirk 23. 5. 2008 at 15:20

    @moviesteve: Ich sage nur meine Meinung zum Film. Um den Realismusgehalt mag es Dir nicht gehen aber wenn Du die anderen Kommentare liest, geht es einigen Leuten wohl auch darum. Ich schaue heute Filme auch anders und lasse mich (leider) nicht mehr so schnell begeistern. Geht bestimmt vielen so. Heute denkt man gleich „ah ja aus dem Computer“, „das ist bluescreen“, „das kann er nie überlebt haben“ usw.

    Was die Story und ähnliches betrifft ist sie nicht mehr oder weniger abgedreht als bei den ersten drei Teilen auch. Ich fand die Aliens-Story gar nicht schlecht. Fand es aber auch übertrieben am Ende, dass dann das Alien noch richtig böse war. Ich hätte mir eher was mystisches gewünscht. Das die Aliens irgendeine Weisheit für die Menschheit hätten oder so. Irgendwas zum staunen. Aber irgendwie war klar, jetzt bricht gleich alles zusammen und das wars. Das Ende war zwar bombastisch aber irgendwie langweilig.

    Die Tarzan-Szene fand ich lustig. Das Highlight waren aber die Sprüche zwischen Mutt und Indy. Einfach nur köstlich. Und Indys Blicke sind noch immer großartig. Sei es bei der Schlangenszene oder in anderen Situationen.

    Ich habe „Tempel des Todes“ neulich wieder gesehen (ja im Fernsehen mit dämlichen Werbeunterbrechungen). War immer mein Lieblings-Indy-Teil. Aber mal ehrlich. Es ist ein Film für Jugendliche. Einiges wirkt einfach unfreiwillig komisch und ich finde es einfach vermessen über den neuen Film so negativ zu urteilen, da er nicht mehr und nicht weniger ein reiner Unterhaltungsfilm ist als die ersten drei Teile. Wer diese Teile aber auf einen Thron hebt und mit der Einstellung ins Kino geht, dass ihn der neue Film vom Hocker haut wie damals vor über 20 Jahren, naja, der wird eben enttäuscht werden.

    Keine Sorge, man darf den Film mögen oder nicht. Ich fand ihn unterhaltsam. NIcht wirklich gut aber eben auch nicht so schlecht wie er hier gemacht wird.

  • Reply Bernie 23. 5. 2008 at 16:19

    Ich war gestern Abend noch und ich hatte echt Shiß davor, aaaber:

    Es war okay, ziemlich kewl sogar vernachlässigt man das schwache Ende ein wenig. Ich finde auch nicht dass Indy zum Nebendarsteller degradiert wurde, er rockt nach wie vor die Show. Shia hält sich ausreichend zurück und Harry ist ganz der Alte. Zugegeben, die Blanchett ist eher zum Lächeln als zum Fürchten, aber alles in allem besser als die meisten anderen Streifen, die uns als „Abenteuer“ untergejubelt wurden.

  • Reply Alexander 23. 5. 2008 at 16:31

    Ich fand es einfach nur schade um die story. …Aliens. Ich meine die Kernstory war nicht schlecht verpackt, aber ist mit sicherheit nich jedermanns sache.
    Das ende war für mich in diesem kontext auch einfach nur „komisch“, wenn dem Zuschauer noch gesagt wird das es sich um es hier noch mal klarzustellen nicht um „Marsmenschen“ sondern „interdimensionale“ Wesen handelt… Warum ist das Portal eine fliegende Untertasse, die sich einfach in Luft auflöst -_-

    Es gibt parallelen zu dem computerspiel „IJ : Und der Turm von Babel“
    [Die Babilonier beten eine interdimensionale Gottheit namens Marduk an und Indy’s Feinde sind die Sowjets]
    Selbst in dem Computerspiel von vor 10 Jahren wurde die story intelligenter gelöst und nicht gleitet nicht in das grüne männchen-klischee ab wie im Kristallschädel.

    Trotzalledem fand ich den Film nicht schlecht. Für Indyfans und die dieswerden wollen lohnt sich der Kinobesuch. Laut Lucas und Spielberg ist einem fünften Teil nichts entgegenzusetzen, sofern das einspielergebnis von Indy 4 stimmt. Vll die Chance um versäumtes wett zu machen.

  • Reply Chris 23. 5. 2008 at 16:58

    hab den film gestern gesehn, bin zwar kein großer indi-fan, aber das was ich da gesehen habe tut in den augen weh und ist einfach nur schade fürs geld! richtig schlechter film….

  • Reply Jonsie 23. 5. 2008 at 17:12

    Ok, die Atombombe mit dem Kühlschrank ist heavey, auch die Tarzan-Nummer schlägt aus und manche Dialoge sind wohl nicht die stärksten. Aber: Ford spielt sau geil, der Film langweilt keine Sekunde und ist bunt wie ein Farbkasten. Und viele vergessen hier auch die zweifelsohne starken Szenen dieses Films (z.Bsp. Motorrad an der Uni u.a.). Indiana Jones ist kein Blockbuster a lá „Forrest Gumb“ sondern nur und ausschließlich Entertainment. Mich hat er jedenfalls unterhalten. Um ein vielfaches besser übrigens als die jüngsten Indy-Kopien (Tempelritter, die Mumien-Filme,…).

  • Reply Dirk 23. 5. 2008 at 17:56

    Ich kenne Leute, die haben die Indy-Filme jetzt zum ersten Mal im Fernsehen gesehen und die fanden sie absolut schlecht. Oder um es deutlicher zu machen: Ein Freund von mir meinte nur: „Netter Kinderfilm“. Und ich muss sagen, er hat Recht. Wer als Erwachsener diesen Film sieht und auch die ganze Reihe, wird sich fragen warum so viele Menschen Indy toll finden. Und ich bleibe dabei: Als Kind/Jugenlicher steht man nun mal auf solche verwegenen Helden. Und viele, die jetzt den neuen Indy schlecht finden sollten sich mal wieder die älteren Teile anschauen, um wahrscheinlich feststellen zu müssen, dass diese keinen Deut besser oder schlechter waren. Es sind pure Unterhaltungsfilme. Die Story ist nebensächlich. Der Witz und die Action zählt. Ich bin froh, dass Indy 4 besser geworden ist als Indy 3, den fand ich nämlich einfach nur dämlich. Viel zu lustig. Indy 4 ist ein schöner Abenteuerfilm mit tollen Momenten und auch nicht so tollen Momenten. Aber geht ins Kino und versucht noch mal 16 zu sein. Dann klappts auch!!!

  • Reply Hartmut 23. 5. 2008 at 18:00

    Jetzt muss ich als Alt-Indy-Fan doch mal meinen Senf dazugeben:
    Ich war am Dienstag zur Vorpremiere im Kino und abgesehen von der blonden Frau neben mir, die mir mit ihrem spitzen „INDIEEE“-Schrei beinahe einen Hörsturz verursacht hätte, kann ich nur sagen: Ich hatte Spaß dabei.
    Dr. Jones überlebt wieder jede Menge unglaublicher Gefahren, es gibt schöne Gags (was ist falsch an dem Tarzan-Einfall) und vor allem ein Wiedersehen mit meinem Lieblings-Indy-Girl Karen Allen. Allein das Treffen der beiden war schon das Eintrittsgeld wert. Die finale Auflösung mag ein wenig simpel erscheinen, doch haben die Macher mit den vorherigen Filmen die Messlatte so hoch gelegt, dass sie kaum zu übertreffen waren.
    Ich möchte mich mal kurz in die Lage der Autoren versetzen: Da draußen sitzt eine Milliarde Fans und alle erwarten ihren individuellen Super-Indiana-Jones-Film. Ich hätte den Job abgelehnt.

  • Reply Batzman 23. 5. 2008 at 18:06

    @Dirk

    Kann es sein, daß du dasselbe Argument immer wieder bringst, egal was deine Vorredner gesagt haben?

    Glaubst du im Ernst, daß wir uns die alten Filme seit den 80ern nicht mehr angeschaut haben? Ich denke ganz im Gegenteil, die Fans der alten Teile werden sich grade als Vorbereitung auf den neuen die alte Trilogie nochmal angesehen haben. Deine ganze „Argumentation“ von weg „pure Unterhaltungsfilme“ suggeriert, daß man unterstellt, die alten Filme seien keine Popcornfilme gewesen. Das ist Blödsinn. Und wenn du so schön sagst „Der Witz und die Action“ zählt, dann ist es genau das was wir bemängeln. Die Dialoge sind lahm, die Witze zünden nicht und die Action ist schlecht inszeniert und sieht nach Playstation oder Matrix aus, aber nicht nach den klassischen Stunts die man bei einem Indyfilm erwarten darf – besonders nachdem Spielberg/Lucas nicht müde wurden zu betonen, daß man fast keine Digitaleffekte eingesetzt habe…
    Das dumme Argument mit dem „man muß nochmal 12 oder 16 sein“ ich kann es nicht mehr hören. Man kann auch sagen: „Laß dir ne Frontallobotomie geben, dann hast du auch an trocknender Wandfarbe Spaß“. Kann aber irgendwie nicht das Ziel sein, oder?

    @Hartmut

    Als kleine Antwort auf deine Anmerkung stellvertretend für andere Kommentare in denen drauf hingewiesen wird, daß es ja schwer wäre eine bessere Story zu basteln: Es ist ja nicht so, als gäbe es nicht genug gute Indy-Stories, die die des Films locker in den Schatten stellen. Das legendäre „Fate of Atlantis“ hat eine wunderbar stimmige Indy-Story, genau wie einige der Romane aus den frühen 90ern. Selbst die Action-Adventures „The Emperors Tomb“ und „infernal Machine“ haben spannendere und interessantere Aufhänger. Was hätte dagegen gesprochen aus den besten Elementen dieser vorhandenen Nicht-kanonischen-Geschichten ein Drehbuch zu basteln, daß wirklich zu Indy passt, anstatt diesen halbverdauten Erich von Däniken-Mist ohne echten Showdown zu verzapfen.

  • Reply uli spies 23. 5. 2008 at 18:11

    Fazit:
    Dank Ford schafft es weder Spielberg, noch Lucas und Koepp (screenplay) Indiana Jones vollends kaputt zu machen.

    Positiv:
    – Harrison Ford spielt Indiana Jones auf den Punkt; jede Gestik und Mimik sitzt, die selbstironischen Momente sind nicht überzogen und dumm, die Einbeziehung des Alters wirkt auch ehrlich und war eine gute Entscheidung

    – Anspielungen auf die Vergangenheit stellen ein nettes Zwiegespräch mit dem Publikum dar

    – Karen Allen hat einige starke Szenen

    – Shia LaBeouf enttäuscht nicht und wirkt gut in seiner Rolle als Indy Sidekick

    – John Hurt mag zwar nur ein Stichwort und Lückenfüller sein, aber er ist der beste den ich seit ewiger Zeit gesehen hab -> grandioses Rollenverständnis

    – die meisten Scherze sind gut gesetzt und man bleibt (größtenteils) verschont von doofen Slapstickszenen

    – die Atmosphäre der 50er wird gut eingefangen

    – das Atomtestdorf (super Szene, wobei ich nach dem Kühlschrankflug eine Krankenhausaufwachszene um einiges bevorzugt hätte -> ich mag einfach nicht diese absolute Negierung der Physik und menschlicher Verletzlichkeit bis hin zum Zeichentrickfilm)

    – Universitätsszenen (Nostalgie und Humor satt -> Brody Statue)

    – Motorradverfolgung (nicht so ewig lang wie bei anderen Filmen, sondern spannend und abwechslungsreich -> gut die Szene in der Bib, wo dann ein Student etwas fragt ist überzogen, dadurch dass der Gag aber zündet verzeibar)

    – Szenen auf dem Friedhof (grandiose düstere Atmosphäre, allerdings fand ich es schade, dass keinerlei Erklärung für die untoten? Grabwächter gegeben wurde)

    – die Schlangenszene: ja es ist Klamauk, aber es ist auch verdammt lustig

    – Abschließend für den positiven Teil muss ich sagen, was vielleicht auch schon aus meiner Szenenwahl ersichtlich wird, die erste Hälfte des Films ist sehr gelungen und hätte ich da bereits eine Wertung abgeben müssen hätte ich 8/10 oder ohne Einbezug auf die Hindeutung zum Finale sogar 9/10 geben können.

    Negativ:
    – Indiana Jones ist zu zahm und der Film ein Familienfilm (Ich steh wirklich nicht auf Blut und Gewalt, aber eben auf Realismus und da punkten die anderen Teile viel eher -> Indy ist auch mal verletzt, man hat Angst wenn zehn Maschienengewehre auf die Guten schießen, die bösen finden ein grausamen Ende, das auch gezeigt wird -> dies ist hier bis zur Lächerlichkeit nicht der Fall -> Indy und seine Freunde wirken selbst wie unsterbliche Komikfiguren um die man zu keiner Zeit Angst haben muss, zudem lässt Indy sich zu viel von den Russen gefallen, hilft ihnen ohne große Gegenwehr (1. großer Kritikpunkt = unrealisitscher Actionfilm für die ganze Familie)

    – Aliens, wieso Aliens… verdammt, verdammt, verdammt. Indiana Jones ist kein Science Fiction. Ja mir ist auch klar, dass die anderen Teile sich mit dem Übernatürlichen befassen, aber Götter und Legenden sind mytisch nicht technologisch. Zudem sind Aliens so unorginell wie noch mal was und Indy hätte wirklich einen besseren, individuelleren, mytischeren und auch ausgespielteren MacGuffin verdient. So eröffnet Steven Spielberg dem Indiana Jones Universum eine neue Dimension, die ihr laut mir, nicht gut tut. Das Abfliegen der Untertasse wirkt gar wie ein Brechtsches Element und man denkt unweigerlich an Star Wars, A.I., E.T. oder die Begegnung der unheimlichen Art. Mensch mal ehrlich, Steven und George, ihr habt doch schon genug Filme, Triologien mit Alienauflössungen. Gut, okay ihr habt euch für Aliens entschieden, kann man ja nichts machen, aber wieso dann so eine 08/15 Variante. Die Alienköpfe und Körper wirken als habe man bei Google das erste Bild als Vorlage genommen und die plakative Zurschaustellung einer fliegenden Untertasse lässt auch niemanden erstaunen. Wieso hat man sich da nicht mehr Mühe gegeben -> bereits am Anfang mit dem Rosswellalien läßt sich der Schluss erahnen und die Sache mit der Erkenntnis wird auch viel zu wenig ausgespielt (2. großer Kritkpunkt = Aliens aus der Konserve)

    – Die CGI-Effekte sind satt und auch wenn noch so oft gesagt wird, wie altmodisch, oldschool und retro der Film gedreht wurde, trau ich eher meinen Augen. Diese Augen sehen Schauspieler, die sich vor grünen Wänden bewegen und Tiere, die mit menschlicher Mimik und Gestik den jüngeren Zuschauern ein „Ohh süß“ in den Hals implantieren wollen. Bereits der Beginn mit dem Erdhörnchen wirkt im Nachhinein wie ein düsteres Vorshadowing (3. großer Kritkpunkt = CGI)

    – Cate Blanchetts Bösewicht wirkt wie eine Komikfigur und überdies nicht einmal wie eine besonders Gute. Dies liegt weniger an der Schauspielerin als an der Rolle selbst, die einfach zu jeder Zeit blass bleibt und dem Zuschauer weder Angst noch irgendeine andere Emotion abringt, vielleicht Enttäuschung über die Figur selbst. Man kann ihr höchstens Dankbar sein, dass sie die Genialität der früheren Indy Kontrahenten im Nachhinein deutlich macht.

    – Ray Winstone ist wie nicht da. Die Rolle bekommt keine Züge und ist dem Zuschauer zu jeder Zeit egal. Zwar ist der Verrat und die Doppelagentgeschichte im Prinzip eine gute Idee, allerdings durch die schnelle Einführung der Figur lässt sie den Zuschauer weitestgehend blass. In einer anderen Kritik hab ich gelesen, es wäre besser gewesen Sala hätte diese Rolle gespielt. Denn eine bereits entwickelte Freundesfigur mit vielen Sympatiepunkten hätte als Verräter zu einem Paukenschlag geführt.

    – Karen Allen fehlt der Biss und so ist der Kampf der Geschlechter eher eine Ehetherapie mit Happy End

    – die Eingangsszene ist die schwächste von allen Teilen, wobei man schon sagen muss, dass hier die Fussstapfen besonders groß waren

    – viele Szenen wirken wie ein Best Of aus den anderen Indyteilen, allerdings meist nicht so ausgespielt (Raketenauto = Gondelfahrt im 2., Lasterszenen am Anfang = Lasterszenen von Teil 1, Kampf mit Kettenschwingenden Russen = Kampf mit Glatzendeutschen von Teil 1, Eingeborenenverfolgung = Teil 1 und 2, Alienerkenntnisszene = Mischung von falscher Gralauswahl und Öffnung der Bundeslade)

    – Mutt hat übernatürliche Kräfte und Begabungen -> undankbarsten Szenen
    – Mutt als Tarzan -> doof, übertrieben, unrealistisch, hilft dem Plot
    – Mutt als Erol Flin -> schlecht CGI, doof, übertrieben, unrealistisch und der Witz mit den Büsche schlagen auf die Eier während der Fahrt ist einfach nur kindischster Humor und passt eher zu American Pie als zu einem Indyfilm

    – Marion fährt mit dem Auto auf biegenden Baum -> siehe oben, im Kino kam von hinten selbst von einem zwölfjährigen ein zynischer „Ja, klar“ Kommentar während der Szene

    – drei Wasserfälle, wobei einer höher als die Niagarafälle wirkte und dabei alle aus dem Auto/Boot fielen

    – die Szenen mit dem Schädel, der dem Regieseur sowohl bei den Ameisen als auch bei den Untoten Inkas eine originelle Bekämpfungsmethode ersparrt

    – Und schließlich die Hochzeitsszene: Naja, net schlecht, aber auch weit entfernt von gut -> eben 08/15

    Abschließende Wertung: Danke Mr. Ford! (6/10)

  • Reply George Scumm 23. 5. 2008 at 18:24

    Sry Dirk aber langsam nervt es echt. Ich glaube wir haben es langsam mitgekriegt, und deine Argumente werden auch nicht besser wenn du sie 5 mal wiederholst. Es ist deine Meinung und die steht hier gegen 80 andere, und es bringt nichts diese Meinungen herabzuwerten, nur weil du anscheinend in den letzten 18 Jahren „ziemlich alt“ geworden bist. Die Argumente die hier gemacht worden sind und auch die Review stammen von Leuten die die alten Teile mit Sicherheit vor dem Film nochmal gesehen haben und sie anscheinend besser fanden. Auch sind Argumente wie das schlechte Drehbuch, die unnötigen und schlechten CGI, diverse unpassende Szenen wie die A-Bombe und der Alien-kram usw. alle nachvollziehbar.
    Ich möchte an dieser Stelle auch mal die Frage in den Raum werfen wiso „Ihr“ (also die meisten Indy fans anscheinend) überhaupt eine Fortsetzung wolltet? Man hätte das ganze auch einfach Ruhen lassen können. Ich meine was dachtet ihr was dabei raus kommt fast 20 Jahre später? Harrison Ford hatte seit fast 10 Jahren keinen Hit mehr und braucht Geld um seine Scheidungen zu finanzieren, Spielberg ist auch nichtmehr das Gelbe vom Ei und Lucas kann eh keiner mehr helfen. Die Chancen das dabei was gutes rauskommt waren doch wirklich gering. Prinzipiel ist das doch nur schnelles Geld ohne irgendwie kreativ zu sein. Alte Sachen aufwärmen und mit den Fans abkassieren, die dem Schrott auch noch entgegenfiebern.
    Also meine Kritik ist vor allem das Fans/Kinobesucher bei so etwas auchnoch mitmachen.

  • Reply Dirk 23. 5. 2008 at 18:26

    @Batzman: Hm, ehrlich gesagt will ich nur meine Meinung zum Film kundtun, da ich nicht verstehen kann, dass ihn offenbar so viele Leute nicht mögen. Was andere hier schreiben ist deren Meinung und ich habe meine Argumente und meine Vermutungen geäußert warum viele den Film nicht mögen bzw. ihn heute anders sehen als früher.

    Ich denke Du hast aber den Kern meiner Vermutung (sie kann falsch sein bzw. trifft sie natürlich nicht auf alle zu, die den Film jetzt nicht mögen) nicht ganz erkannt. Natürlich haben sich die Leute die Filme auch später noch angeschaut. Aber das ändert nichts daran, dass die eigentliche Faszination der Filme zu dem Zeitpunkt ihren Ursprung hatte als die Leute den Film vor 20 Jahren gesehen haben. Ich schaue doch heute auch noch gerne Indy oder Star Wars. Das sind einfach Filme meiner Jugend, die ich geliebt und vergöttert habe. Und diese Faszination und Liebe zu den Filmen und deren Figuren ist eben immer noch da. Jetzt kommt ein neuer Film und (anders als früher) vergleicht man heute natürlich viel kritischer. Da wird jede Szene auseinander genommen. Ich könnte aus den alten Indy-Filmen ebenso viele Szenen nennen, die schlecht gemacht sind, wo der Witz nicht zündet (was ich übrigens im neuen Film gar nicht finde – im Gegenteil, die witzigen Dialoge sind einfach nur gelungen meiner Meinung nach) usw. Aber diese Filme sind für viele unantastbar. Da wird drüber hinweggesehen. Und das stört mich so an der Kritik. Da wird so getan, als wäre der neue Film so ganz anders als die alten Filme und meiner Meinung nach ist er das nicht. Im Gegenteil. Er wurde bewusst nicht mit Effekten übersät. Bluescreens gab es in den alten Filmen genug und die waren deutlich sichtbarer als im neuen Film. Und bitte, wer sich das Vergnügen im Dschungel dadurch vermiesen lässt, dass er bei sich denkt, dass das ganze ja nicht echt sein kann, dem ist nicht zu helfen. Klar ist das nicht echt. Klar sind das im Studio gestellte Kampfszenen. Ja und? Meine Theorie ist eben, dass die Leute heute viel mehr darauf achten was nicht echt sein kann anstatt den Film zu genießen als sie es früher mit 16 getan haben. Schau Dir mal die alten Indy-Filme an. Da sind so viele Szenen, die absolut unecht wirken und heutzutage schon fast ein bisschen billig. Dieses ständige suchen nach den Haaren in der Suppe regt mich einfach auf. Die Ameisen waren digital, mein Gott wie schlimm. Früher hätten viele nicht drüber nachgedacht, heute sieht das anders aus.

    Und noch einmal: Ich will niemanden seine Meinung nehmen bezüglich des neuen Films. Trotzdem sei meine Vermutung erlaubt, dass viele den Film heute mit anderen Augen sehen als früher. Und sie würden es auch bei den alten Filmen, wenn sie heute ins Kino kommen würden.

  • Reply Henry 23. 5. 2008 at 19:06

    Nach 19 Jahren entwickelten die drei Filme ja einen gewissen Kultstatus – da ist ja fast klar, dass der Maßstab auf Feinheiten ein ganz anderer ist. Ich bleibe dabei: Ohne Atombombe, ohne Tarzan-Szene und mit etwas mehr Liebe in manch Dialogen wäre das der meiner Meinung nach beste Indie. Und so wie er ist, ist er meiner Meinung nach immer noch besser als der zweite Teil.

  • Reply Dave 23. 5. 2008 at 19:21

    Oh mann Dirk…! Ich war bis vor 4 Stunden ein fast blinder Indy/Spielberg Fanboy, aber dieser Film hat meinen Helden getötet!! Darum alleine geht es. egal ob UFO oder Aliens.

    In dem Kühlschrank wär nur noch Brei! Man hätte die Szene anders machen können. Mit schlittern oder sonst wie, mal abgesehen davon das die völlig überflüssig war. Ich finde der Film hat nicht mal einen Plot. Teilweise sind die Dialoge (vor allem in der Ruhigeren Szenen) völlig unfertig und lieblos. Und die ganze Zeit dieser CGI Kack (ca. 1/2 des Films). Ich spiele ja selber gern mit dem 3D Stuidio, aber wenn ich sowas sehe dreht sich mir der Magen. So eine Besetzung und am Ende kommt sowas raus, wie schafft man das bloss? Teilweise war ich von der Qualität der Effekte (und deren Physiklogik [Waffen sind nicht Magentisch?][Kühlschrank]) einfach so entsetzt, das ich den Dialogen nicht mehr folgte (z.B. am Ende des Films). Dieser Himmel mit Glow Effekt wie in einem PS Game….ARGH! Und die Darsteller interagieren einfach nicht/oder falsch mit den Effekten. Wenn da 100000 Tonnen Steine rumfliegen und Indy steht einfach so da wie bei einer Sommerbrise. Sorry, aber the mummy ist viel besser(wenn auch grottenschlecht).

    Das alles hat nicht mit dem Alter zu tun oder mit sonst was, ich liebe sogar noch heute den zweiten Teil. Im Verhältnis zu Teil 4 ein Meisterwerk der Filmgeschichte! Hätte man den Film bloss nie gemacht.

    REST IN PEACE INDY

  • Reply Fred 23. 5. 2008 at 19:26

    ich stimme zwar mit vielen Punkten der kritik überein, verstehe aber nicht, warum ihr Indi zum Nebendarsteller degardiert. Nur wegen der Szene im Camp?

  • Reply Dirk 23. 5. 2008 at 19:28

    @George Scumm: Schon seltsam. Wenn man also anderer Meinung ist als 80 andere Leute, dann nervt es also. Seltsame Argumentation. Meine Argumente sind nicht gut oder schlecht also können sie auch nicht besser oder schlechter werden. Ich werte keine Meinungen anderer herab sondern ich wundere mich nur, dass so viele Leute den Film nicht mögen. Und ich denke eben, dass die von mir genannten Gründe durchaus (wenn auch nicht ausschließlich) eine Rolle spielen könnten. Das hat aber nichts damit zu tun, dass ich nicht jedem zugestehen möchte, dies anders zu sehen. Warum Du mich dann persönlich angreifen musst, kann ich nicht nachvollziehen und ich finde es auch ein wenig befremdlich. Ich kann ja auch nachvollziehen, dass jemand die ein oder andere Szene schlecht fand. Das fand ich ja auch aber ich sehe ebensolche Szenen in den alten Filmen und die haben offenbar einen Schutz vor Kritk, weil es ja Kultfilme sind :-).

    Also immer locker bleiben. Man darf den neuen Indy-Film natürlich schlecht finden. Will ich doch niemandem absprechen. Ich fand ihn überraschend gut und für mich gehören solche Sachen wie die Tarzan-Szene oder die comichaften, unrealistischen Szene einfach zu Indy dazu (siehe Loren-Szenen in Indy 2 und ähnliches). Inwiefern die CGI hier besser war, lasse ich mal so stehen.

  • Reply Dirk 23. 5. 2008 at 19:30

    @Henry: Vorsicht, Du stellst Dich hier gegen 80 andere Meinungen. Ist nicht erlaubt. Hör also besser damit auf :-). Bist halt alt geworden wie ich. Du musst doch auch die „nachvollziehbaren“ Argumente sehen, wenn jemand sagt „hey die CGI war schlecht“. Voll krass nachvollziehbar gelle….. :-)

  • Reply Dave 23. 5. 2008 at 19:39

    @Dirk – Sonst keine Komplexe?

  • Reply Dave 23. 5. 2008 at 19:42

    Weiste Dirk, wenn von 100 – 90 was schlecht finden, muss es deswegen nicht schlecht sein. Aber es finden immer noch 90 schlecht, was 10 gut finden. Da ändert auch Dein 30 Kometar nichts, in dem Du dich wiederholst (auch mit dissen nicht).

  • Reply Dave 23. 5. 2008 at 19:44

    Ah, und das Argument war nicht die CGI ist schlecht (aber ich sag das), sondern das es überhaupt mit CGI gemacht wurde wird bemängelt.

  • Reply HEINTZER 23. 5. 2008 at 20:07

    hmm ich fand nicht die cgi schlecht sondern die story!!!
    ich finde die hätten wass anderes holen sollen als das mit den chystall skulls

  • Reply Batzman 23. 5. 2008 at 20:07

    Um hier mal etwas vermittelnd einzugreifen: ich bin Fan von Einzelmeinungen. Nur weil alle etwas toll finden, kann man trotzdem sagen, daß man es blöd findet. Und den Mund halten soll auch keiner, solange es nicht persönlich wird.

    Aaaaber… was ich vorhin meinte ist das ich das Gefühl hatte, daß gewisse Argumente einfach immer wieder gebracht wurden, ohne darauf einzugehen, was andere bereits auf das Initialargument vorgetragen haben. Das ist anstrengend, weil man sich selbst bemüssigt fühlt sich zu wiederholen, nur weil der andere einfach zu ignorieren scheint, was man vorher gesagt hatte. Dirk, in Kommentar 89 hast du dann ja doch etwas näher ausgeführt was du meinst, deswegen will ich darauf auch nochmal was eingehen, auch wenn es zwischen den Zeilen in meine vorigen Antworten schon beinhaltet war: Es liegt wirklich an der Art wie etwas umgesetzt wird, nicht an nostalgischer Verklärung. Indy und Die Hard sind beides klassische Action-Abenteur-Serien. Bei Die Hard 4.0 hat man sich zum Großteil darauf verlassen, der Vorlage treu zu bleiben. Es gab Zugeständnisse ans moderne Publikum, aber ich fand sie vergleichsweise moderat. Der einzige Moment der wirklich negativ auffiel, war die CGI-Sequenz mit dem Jet. Die passte einfach nicht zum Geist und zur Figur der eher handfesten Action von DIe Hard. Dennoch halte ich den Film für gute Unterhaltung, auch wenn es Kleinigkeiten zu bemängeln gibt. Für Indy trifft das weit weniger zu, denn der übermässige Einsatz erkennbar lausiger CGI zieht sich durch den gesamten Film. Mir wäre eine weniger „spektakuläre“ Fechtszene, die nicht aussähe wie aus einem Playstation-Game wesentlich lieber gewesen. Und es bestand keine Notwendigkeit massenweise „niedliche“ Tiere aus dem Rechner einzubauen. In Indy1 gab es auch einen Affen, aber der hatte eine dramaturguische FUnktion und er sah nicht aus wie aus Jumanji. Die Action bei Indy war immer hanebüchen, aber sie funktionierte im Rahmen des narrativen Konzepts als halbwegs plausible Folge von Indy Handlungen. In Indy 4 sind viele überflüssige Szenen, die weder mit der Story noch mit Indys Aktionen etwas zu tun haben. Es hätte viele Möglichkeiten gegeben Indy auf andere weniger doofe aber dennoch actionreiche Art dem Atomtest entkommen zu lassen. Selbst Die Kühlschrankszene wäre noch erträglich wenn er nicht als schlechte ANimation durch die Luft segeln würde. Ein Indy der aus den Ruinen eines zerstörten Hauses kriecht von dem nur der Kühlschrank stehen geblieben wäre, wäre auch unlogisch, aber im Rahmen des Indy-Kosmos wesentlich stimmiger. Die Grenze zwischen unrealistisch und Comic wird hier zu oft überschritten. Shias Spagat und der Kühlschrank, genau wie die lustigen Ameisen mit Persönlichekit sind Comic und nehmen Indy eine gewisse Würde, die er in allen anderen Filmen immer hatte.

  • Reply Flori 23. 5. 2008 at 20:09

    @Dave

    Weisste ich stimme Dirk aber vollkommen zu.
    Wenn man mal sagt das der Film auch gut sein kann, das der Film einem gefallen hat, dann kommen 100%ig glei wieder 5 andere Kommentare das das definitiv nicht so ist.
    Dann wird aufgezählt an welchen stellen der Film sch*iße ist und das es sowieso alles mist ist.
    Jeder darf doch seine Eigene Meinung über den Film haben, oder?

    Es stimmt, ich bin auch der Meinung, das einige Szenen nie grade zu Indy passen. (Bestes Beispiel, am Anfang als dieses dämliche Vieh ausm Boden kricht) Da frag ich mich dann auch was das soll.

    Aber die meisten hier, so habe ich den Eindruck tuen so, als ob der Film vom Anfang bis zum Ende durchgehen schlecht war.
    Ich meine es zwingt euch ja keiner den Film gleich für 8 Oscars zu nominieren, oder?

    Ich fand den Film klasse, und der is in meinen Augen westenlich besser als der 2 Teil.

    Und wenn ihr alle so schöne Ideen für den Indy-Film habt, dann dreht ihn doch selber!^^ IS doch auch mal ein Vorschlag.
    Dann könnt ihr euch nicht mehr beschweren das der Film doof ist! ^^

  • Reply Flori 23. 5. 2008 at 20:19

    @Batzman

    Also, das Beispiel mit den Drehbüchern hab ich aus Kommentar 68.
    (nur als Beispiel)

    Und von wegen ob ich die alle verstanden habe, nuja viele. Aber nie alle!
    Ganz davon abgesehen gehts mir nie um die Tiefgründigkeit der Kommentare und was für eine bedeutung sie ein unserem tiefsten inneren haben.^^
    Sondern mir gehst darum, das ich es einfach mist finde das der Film so extrem niedergemacht wird.
    Und das er vom Anfang bis zum Ende auseinander genommen wird.
    Das is das was ich hier zum Ausdruck bringen will.

  • Reply Dirk 23. 5. 2008 at 20:19

    Achje Leute, warum denn diese Aufregung. Ich fand den Film ja auch nicht bahnbrechend sondern habe lediglich die von mir genannte Vermutung angestellt, dass man heute einen Film anders sieht als früher und zudem die alten Filme einem viel mehr bedeuten und ein neuer Film erst einmal mithalten muss. Mehr nicht. Der Film hat meine Erwartungen nicht übertroffen aber auch nicht unterboten. Ich habe mich erstklassig unterhalten. Vielleicht gerade, weil ich eben nicht alt geworden bin (na klar, bin 37, ich meine ja im Herzen :-)) sondern mir einen solchen Film anschauen kann ohne ständig nach billigen Effekten, unrealistischen Szenen oder Bluescreen-Szenen Ausschau zu halten.

    @Batzman: Kann Deine Meinung verstehen. Kann man so sehen. Kann Dir in vielen Punkten sogar zustimmen aber für mich fallen diese Dinge offenbar nicht so ins Gewicht. Ehrlich gesagt empfand ich die CGI sogar äußerst zurückhaltend und ich war froh, dass der Film eher oldschool war. Genau dies wurde sogar in mehreren Kritiken, die ich gelesen habe bemängelt. Der Film sei zu low-tech usw. Ich war froh, dass er (in meinen Augen) nicht mit Effekten überfüllt war. Ich fand die Ameisen z.B. super. Hätte sie nur noch etwas gruseliger dargestellt. Wie gesagt, ähnliche Szenen gab es in allen Indy-Filmen. Vielleicht hat man wirklich früher einfach nicht so darüber nachgedacht.

  • Reply Batzman 23. 5. 2008 at 20:20

    @Flori

    Oh Gott, Rote Karte.

    Von wegen Goodwins Law. Wenn man auf etwas zählen kann, dann darauf das irgendjemand in einer Diskussion zu einer Kritik immer mit diesen doofen Sprüchen ankommt:

    -Ihr macht den Film nur fertig
    -Machts doch selber besser (die moderne Version von: Dann geh doch nach drüben)
    -Dann müsst ihr den Film halt nicht gucken
    -Jeder hat eben seine Meinung

    Sorry, aber das sind keine Argumente das ist Dummfug und kostet ab sofort 5 Euro in die Klassenkasse. Ich richte demnächst hier den PayPal-Button dazu ein.

  • Reply Dirk 23. 5. 2008 at 20:23

    @Batzman: Das stimmt allerdings. Gleiches bitte aber für diejenigen, die behaupten man hätte Unrecht, weil doch so viele anderen es anders sehen :-). Ich finde es immer lustig, wenn so eine Art schwarz-weiß-Denken einsetzt. Der ist auf meiner Seite und der ist es nicht. Dabei finde ich es viel spannender andere Meinungen zu hören oder darüber zu diskutieren, warum man die Dinge anders wahrnimmt als andere. Schade, dass das offenbar nicht möglich ist.

  • Reply Bernie 23. 5. 2008 at 20:33

    Mich würden jetzt echt mal die Meinungen/Wertungen der anderen Filmfreunde (klar das sind wir alle, aber ich mein die Hanseln, die sich dieses nette Plätzchen hier eingerichtet haben) interessieren. Raus mit euren Bewertungen, ich will wenigstens einmal 4 Sterne sehen, sonst geh ich hier nicht weg und schließ mich Dirk an. Kann man das so schreiben ohne verkloppt zu werden? ;-)

  • Reply Batzman 23. 5. 2008 at 20:35

    @Dirk

    Recht hasch.

    Solange jemand für seine Meinung argumentiert hab ich damit keiner Probleme, egal ob Einzel oder Massenmeinung. Ich beurteile einige Filme auch anders als die sich artikulierende Mehrheit und glaube auch nicht, daß meine Meinung deswegen zwangsläufig falsch ist.

    Natürlich hat jeder seine Meinung und einiges ist tatsächlich geschmäcklerisch. Wer sich an CGI-Bildern weniger stört, ist toleranter als jemand wie ich, der mit gewissen Arten von digitalen Bilden seine Probleme hat (nicht mit allen, mit LOTR war ich im großen und ganzen zufrieden und Starship Troopers mag ich auch). Da gibt es dann kein objektiv richtig oder falsch, aber ich will zumindest verstehen, wie andere einen Film sehen und verstehen und warum, sie ihn anders beurteilen als ich. Letztlich hat eine Diskussion ja immer auch einen sportlichen Aspekt und macht Spaß und sollte nicht, wie viele das anscheinend verstehen als fundamentalen Angriff auf ihre Persönlichkeit verstanden werden.

  • Reply Flori 23. 5. 2008 at 20:43

    @ Batzman

    Ja ok.
    Es stimmt wohl, das ich zu einsitig argumentiert habe.
    Das soll ne Diskusion sein und kein Krieg ala Ich find den Film klasse und Ich find den Film mist.
    Muss dir recht geben.

  • Reply Dirk 23. 5. 2008 at 20:44

    @Batzman: Sehe ich zu 100% genau so wie Du! :-). Macht viel mehr Spass, wenn man sich austauschen kann ohne dem anderen gleich zu unterstellen er hätte keine Ahnung oder er wäre gar im Unrecht. Starship Troopers habe ich im Kino gesehen. Fand ich auch gut, wenngleich er schon sehr brutal war. Aber für mich war das alles so überzeichnet, dass es schon wieder gut war.

  • Reply Dirk 23. 5. 2008 at 20:44

    PEACE!

  • Reply Batzman 23. 5. 2008 at 20:53

    genau… und jetzt schmeiß ich tempel of doom in den projektor :)

  • Reply George Scumm 23. 5. 2008 at 20:58

    Hey Dirk, ich denke wir haben uns da missverstanden.
    Ich habe nichts gegen deine Meinung vom Film oder gegen die Meinung von irgendjemand anderem. Ich bezog mich nur auf deinen (mehrfach vorgebrachten) Kommentar das “ Damals, als die alten Filme im Kino liefen, da wart ihr alle viel, viel jünger. Ihr saßt mit aufgerissenen Augen und Mündern im Kinosessel und habt Indy bewundert. Zu glauben, dass das nun erneut passiert, wo ihr alle älter geworden seid ist einfach naiv…“ usw.

    Ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen das hier 80 andere Meinungen sind mit guten und nachvollziehbaren Argumenten und das man diese respektieren muss. Deine Kommentare zielen meiner Meinung (vielleicht habe ich es missverstanden) darauf das diese Meinungen nur durch eine verzerrte Sicht auf die alten Filme zu stande kommen. Deshalb mein Kommentar, da ich denke das dies nicht zutrifft, wie schon von mir erwähnt wegen der Argumente…
    Wir gesagt, war nicht bös gemeint, ich freue mich über jede Meinung. Hat auch nichts mit der Anzahl zu tun wer den Film gut oder schlecht findet, okay?

    Weis eigentlich jemand wiso Indys Vater tot ist? Er hat doch vom Gral getrunken genau wie Indy? Sind doch eigentlich beide unsterblich oder?

  • Reply Dave 23. 5. 2008 at 21:15

    Also dann haben wir uns alle wieder lieb und lassen anderen das Kritikerwort. Peace! Ich mach es jetzt dem Batzman gleich und knall mal Doom in den DVD Player um …. [Achtung Homer’s Fatasie]: „Ahhhhh, Elefantenduft. Hmmmmmm“ *plop*

  • Reply Moviesteve 23. 5. 2008 at 22:08

    Ich glaube, daß ist eines der größten Missverständnisse der Filmgeschichte: Wie der steinalte Tempelritter sagt, ist der Preis für die Unsterblichkeit des Grals, daß man nicht das Siegel überschreiten kann (und der Becher nicht drüber hinaus getragen werden darf). Das heißt, sobald man die Grals-Höhle verläßt, ist die schöne Wirkung futsch!
    Man hätte diese Worte in „Der letzte Kreuzzug“ sicher etwas eindeutiger formulieren können, aber es ist ganz sicher so gemeint. Schien zumindest mir beim neulichen Vor-Teil-4-nochmal-Ansehen auf jeden Fall so auf.

    Bei dem „dann dreht den Film doch selber!“-Argument lag ich förmlich vor lachen auf dem Boden! :D

    @Batz: Langsam habe ich zwei Probleme: 1. Wird mir meine große Zustimmung zu jeder neuen Antwort von Dir echt unheimlich.
    2. Langsam steh ich hier außerdem voll als der Schleimer da. Bah!
    ABER ich will trotzdem noch mal zum Ausdruck bringen, wo ich das wirklich genauso sehe.
    „es bestand keine Notwendigkeit massenweise “niedliche” Tiere aus dem Rechner einzubauen“ – Check!
    „Die Action bei Indy war immer hanebüchen, aber sie funktionierte im Rahmen des narrativen Konzepts als halbwegs plausible Folge von Indy Handlungen. In Indy 4 sind viele überflüssige Szenen, die weder mit der Story noch mit Indys Aktionen etwas zu tun haben.“ – Check!
    „Ein Indy der aus den Ruinen eines zerstörten Hauses kriecht von dem nur der Kühlschrank stehen geblieben wäre, wäre auch unlogisch, aber im Rahmen des Indy-Kosmos wesentlich stimmiger. Die Grenze zwischen unrealistisch und Comic wird hier zu oft überschritten.“ – Check!
    „…sind Comic und nehmen Indy eine gewisse Würde, die er in allen anderen Filmen immer hatte.“ – Check!

    Ärgere mich nur, daß ich das nicht selbst schon so auf den Punkt gebracht hatte. ;)

  • Reply Geek-Nation » Blog Archiv » Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels 23. 5. 2008 at 22:41

    […] Review bei den “Fünf Filmfreunden” […]

  • Reply Alexander 24. 5. 2008 at 1:28

    Das war die bislang beste Kritik die ich über den neuen Indy-Film gelesen habe, denn sie bringt es auf den Punkt, wie meine Begleitung und ich mich nach dem Film fühlten: Man wollte nicht schimpfen, aber enttäuscht war man dennoch.

    Schon im Vorfeld hatte ich mich spoilern lassen über die Atomexplosion am Anfang und die Geschehnisse der letzten 30 Minuten – vielleicht gut so, denn so war man auf die schlimmsten Szenen bereits vorbereitet.

    Doch speziell was die ganzen CGI-Szenen betraf spricht mit die obige Kritik aus der Seele! Dass heutzutage alle „Blockbuster“-Regisseure glauben ohne den Computer keine Filme mehr machen zu können ist traurig aber wahr. Dass Spielberg und speziell Lucas (siehe Star Wars Ep. 1 – 3) ganz besonders gern in die digitale Trickkiste greifen ist auch ein alter Hut. Aber dass man im Vorfeld sofiel Werbung damit macht man würde CGI bei Indiana Jones nur sehr dezent einsetzen ist echt eine Lüge, mit der diese beiden Regisseure ihren letzten Bonus bei mir verbraucht haben.
    An den Ameisen hätte ich mich noch nicht mal gestört, die wären schwerer in solch einer Szene einzusetzen gewesen wie Schlangen in „Jäger des verlorenen Schatzes“ oder Ratten in „Der letzte Kreuzzug“. Aber ein mit digitalen Affen im digitalen Dschungel schwingenden Mutt ist genauso unverzeihlich wie die unnötige Kühlschrankszene (warum geht das Ding weder auf noch nennenswert kaputt trotz mehr Überschläge als Bonds Aston Martin in Casino Royale), digitale Wasserfälle, digitale Erdmännchen, digitale Umgebungen und natürlich das komplett digitale Showdown…

    Dass es einer kleinen Armee von Russen mitten im Kalten Krieg gelingt trotz fast schon übertriebenem Akzent (zumind. in der dt. Version) durch die USA zu reisen und in wichtige Militärbasen einzudringen – ganz in der Nähe zu einem Atombombentest (!) – und noch zu entkommen ist dabei noch hanebüchener als der ohnehin schon schwache Plot rund um die Aliens. Wenn dass das beste Drehbuch sein soll, dass man so viele Jahre gesucht hat, dann möchte ich gerne mal die anderen Entwürfe sehen, die abgelehnt wurden.

    Zum Thema Aliens will ich mich gar nicht mal so sehr auslassen. Dieses Story-Element würde in die 50er Jahre passen, genauso wie es in einen Indy-Film passen könnte. Es tut es aber dennoch nicht, weil hier die Macher mit soviel Esotherik alles kaputt machen, so dass man künftig „Tempel des Todes“ fast schon wieder als gelungen ansehen dürfte. Ärgerlich auch, dass der titelgebende Kristallschädel optisch so rein gar nichts mit den real existierenden Kristallschädeln zu tun hat.

    Wenn wirklich Lucas das Drehbuch durchgesetzt hat weil er Aliens in Indy haben wollte und zudem noch für die CGI-Schlacht verantwortlich zeichnet (hat ILM nichts mehr zu tun?), dann würde er jetzt schon nach Star Wars für das Verhunzen der zweite Kult-Filmreihe verantwortlich zeichnen, von der man einst dachte man könnte da gar nicht vermasseln.

    Das „Wir haben uns alle lieb“-Ende wirkte auch wie mit dem Vorschlaghammer reingeklopft: Von der Story her ist zumindest nicht nachvollziehbar weshalb Mutt Indy plötzlich freudestrahlend als Vater akzeptiert und man sich eher drüber Gedanken macht wie man wieder vom Berg runter kommt (dass da gerade ein Ufo in der Größe einer Stadt gestartet ist und dabei gleich mal ein paar Quadratkilometer Dschungel umgegraben wurden scheint keinem einen längeren Kommentar wert zu sein). Die Hochzeit am Ende wirkt auch nicht nachvollziehbar, im Film schienen sich Jones und Marion zumind. nicht wirklich näher gekommen zu sein.

    Und doch werde ich mir wohl Indy 4 trotzdem wieder am Erscheinungstag auf DVD kaufen; einfach weil man Indy nicht böse sein mag und es tatsächlich trotz allem schön war Ford noch einmal diese Rolle ausfüllen zu sehen.
    Sollte aber Mutt wirklich der Titelheld einer neuen Indiana Jones-Reihe unter der Federführung von Spielberg & Lucas werden hoffe ich auf genug Rückrad der Kinogänger Indy 5 zu boykottieren. Wie hieß es schon in South Park: Schützt Filme vor ihren Machern!

  • Reply Joe 24. 5. 2008 at 2:20

    was war das für ein film!? David koepp oder wie er heisst hat ma ein ganz schlechtes drehbuch geschrieben und lucas und spielberg sind so dumm das auch noch anzunehmen ,…welch schande. Was haben sciencefiction aliens mit indy zutun!!???-so ein Blödsinn. Da war null religiöses oder etwas was mit archeologie zutun hat… stattdessen diese ufos:D:D.Den Film hätten sie in den 50ern drehen sollen. Dabei lief der film eig ganz gut bis zum ende , dass alles wieder kaputt gemacht hat.
    NAja Harrison Ford hat seine sache gut gemacht , hut ab jungs.
    Kühlschrank szene war ja ma ganz sciencefiction ,.. alles wegen lucas.
    Die charaktere , bis auf indy und mutt hatten null persönlichkeit,, nur funktion. Vorallem Macs Rolle war sowas von überflüssig..kein wunder das es keinen gejuckt hat als er gestorben ist.
    Naja alles in allem trotzdem meiner kritik dank harrison ford ein unterhaltender und guter film.(den man nur hätte 1000mal besser machen können‘!!!!) ;)

  • Reply Kooyanisqaatsi 24. 5. 2008 at 2:30

    Meine Meinung: Indy und Kalaschnikows? Funktioniert!

  • Reply Dirk 24. 5. 2008 at 8:26

    Schlagt mich aber ich fand die CGI-Effekte nicht übermäßig stark eingesetzt. Im Gegenteil. Klar, die Erdmännchen müssen nicht sein aber ehrlich gesagt fand ich sie lustig. Gleiches gilt für die Tarzan-Szene. Indy hatte schon immer solche Szenen, die im Prinzip unnötig sind aber zur allgemeinen Belustigung beitragen. Ich glaube man darf nicht den Fehler machen und sich ins Kino setzen und auf jede Ungereimtheit warten und bei jeder Szene, die im Computer entstand gleich mit dem Finger drauf zeigen. Man nimmt sich echt den Spass. Wenn man bei der Kühlschrank-Szene wirklich darüber nachdenkt „warum geht das Ding weder auf noch nennenswert kaputt trotz mehr Überschläge“ dann weiß ich nicht warum man sich einen solchen Film antut. Ich würde Magenverstimmungen bekommen. In Indy 2 hüpfen die Protagonisten aus dem Flugzeug und landen mit einem Schlauchboot, fahren in Loren (größtenteils am Computer entstanden!!!) … ich finde die Vergleiche deshalb seltsam.

    Klar, die Wasserfälle waren digital. Mensch, schlimme Sache. Ist mir gar nicht aufgefallen, weil ich vom Film gefesselt war anstatt den Kopf zu schütteln und meinem Nachbarn zu sagen „das sieht man aber, das ist nicht echt“.

    Wie gesagt, schaut euch mal die alten Filme an und achtet auf die Tricks und Effekte. Ihr werdet sie sehen und sie sehen sicherlich nicht besser aus.

    Ich stimme aber zu, dass zuviele digitale Effekte eine Reizüberflutung bewirken und man schon gar nicht mehr mitfiebert. Fand es in Indy 4 aber wirklich nicht übertrieben.

  • Reply wuhbadl 24. 5. 2008 at 8:38

    Nochmal kurz zum thema CGI und Look des Films. Was mich total fasssunglos macht, ist das hier aus dem oben genannten Interview mit Steven Spielberg:

    SZ: Ich höre, es war Ihnen wichtig, dass dieser vierte Film den drei anderen stilistisch aufs Haar gleicht.

    Spielberg: Unbedingt. Ich wollte keine Neuerungen. Für Harrison hieß das: Wir helfen bei den Stunts nicht per CGI mit dem Computer nach, sondern bewältigen das auf die altmodische Tour. Für Janusz Kaminski – seit „Schindlers Liste” habe ich mit keinem anderen Kameramann gearbeitet – hieß das: völlig umdenken. Der gute alte Dougie Slocombe hatte einen Stil für die ersten drei Filme erfunden, der sich am Licht der B-Movie-Serien aus den dreißiger und vierziger Jahren orientierte. Dort war ja alles ziemlich satt ausgeleuchtet. Drei Tage hintereinander habe ich Janusz die Filme auf großer Leinwand gezeigt. Ich fürchtete, dass er sich weigern würde, Dougies Stil zu kopieren. Aber Janusz betrachtete das als Herausforderung.
    Auf unserem Set sah’s aus wie seit vierzig Jahren nicht mehr: Wir haben mit großen Arc-lights ausgeleuchtet, hier vier fürs Key Light, dort weitere fürs Fill Light. Das ganze war viel kostspieliger als eine moderne lighting package – denn solche Lampen verwendet ja niemand mehr. Sie werden, was den Look angeht, keinerlei Unterschiede zu den ersten drei Filmen bemerken. Genau das wollte ich: den Zauber jener Filme aus den Achtzigern einfangen.

  • Reply Dirk 24. 5. 2008 at 8:43

    Und auf die Gefahr hin erneut geschlagen zu werden :-)…. ich fand das ist dem Team auch gelungen. Der Look war für mich wie in den alten Filmen. Die Grabstätten, die Uni, die ganzen Locations eigentlich. Das ist nicht selbstverständlich, dass das alles so aussah. War übrigens das erste was meine Begleitung und ich nach dem Film besprochen haben. Das der Film glücklicherweise aussah wie die alten Filme.

  • Reply Alexander 24. 5. 2008 at 9:56

    @Dirk: Wenn du sagst CGI’s wurden nicht übermäßig stark eingesetzt, dann muss ich dir insofern recht geben, dass Star Wars Ep. 1 – 3 ja schon gezeigt haben, dass es auch noch viel schlimmer geht. Trotzdem ist es traurig, wenn in einem Indy-Film so häufig auf den Computer zurückgegriffen wird nachdem (!) die ganze Zeit damit Werbung gemacht wurde dieser Film würde mehr ‚Oldschool‘ werden und man würde weitgehend auf CGI’s verzichten.
    Schlimm genug wenn heute viele Blockbuster wie z.B. Transformers nur noch von den Effekten leben, so dass man den häufigen CGI-Einsatz in Indy 4 noch als vertretbar hinnimmt.

    Die vorherigen Filme lebten u.a. auch von dem Look und den vielen exotischen Schauplätzen – ähnlich wie die James Bond-Filme. Dass wir neben Wüste und dem Amazonas-Gebiet dieses Mal nicht viel zu sehen bekamen ist dabei schon schade genug, aber dass gerade besagtes Amazonas-Gebiet häufig unecht (weil digital) wirkte stößt noch mehr auf. Dabei stört es mich nicht mal, dass plötzlich im Dschungel kilometerweit „Straße“ vorhanden ist für die Verfolgungsjagd. Sowas stört mich in einem Indy-Film kaum.

    Ich erwarte auch keinen absolut „logischen“ Film wenn ich in Indiana Jones reingehe.
    Indy überlebt eine Atombomben-Explosion in einem Kühlschrank? Hätte ich angesichts der vorherigen Indy-Filme kein Problem mit gehabt. Aber ja, wenn dieser CGI-Kühlschrank hunderte Meter weit fliegt, mehrfach auf dem Boden aufprallt, dabei nicht aufgeht und Indy am Ende unbeschadet rausklettert, so als sei das Ding von vornherein als Rettungskapsel konzipiert gewesen, dann stößt das selbst in einem Indy-Film auf.

  • Reply Henry 24. 5. 2008 at 11:10

    Also auch nach dem ich den Film verdaut habe, muss ich meine ohnehin schon positiven Aussagen auch noch relativeren. Eigentlich sind nur ein paar Dialoge schwach bis lieblos. Das wars dann für mich aber auch schon.

    Die Triologie ist nach 19 zum Filmkult gereift wie ein guter Wein. Dass dann die Meßlatte hochliegt ist klar. Aus diesem Sichtpunkt gesehen sind auch manche Kritikpunkte verständlich, aber meiner Meinung nach völlig überzogen. Und viele starke Szenen werden gar nicht erst angesprochen.

    Sicherlich ist manch Szene lieblos gemacht. Andere ganz wiederum ganz nett bis stark (z.Bsp. als der Bronze-Brody-Kopf abfällt und Indys Sohn lacht, welches ihm gleich wieder vergeht, weil Indy das gar nicht zum lachen findet -> dezente Anspielung auf Indy 3. Hier lacht Indy nach einer Motorradjagd, der Vater findet es gar nicht lustig…).

    Das Thema Archelogie und Ufo’s ist nicht neu. Nicht nur seit Däniken. Und ganz ehrlich: Die Pyramiden von Agypten bis Mexiko und Südamerika die alle auf bestimmte astrologische Dinge Bezug nehmen (vor mehreren tausend Jahren), machen das Thema zumindest mal nicht so absurd. Dieses Thema aufzugreifen finde ich nicht daneben, eher sehr mutig.

    Der Film ist Unterhaltung pur. Ok, für mich ein wenig mehr – aber mir ist es auch scheiss egal ob das ein digitaler Affe war oder nicht. Sich über 1000 Filmleichen pro Sekunde bei Rambo 4 aufzuregen ist in Ordnung, aber sich wegen digitalisierte Affen zum Affen machen?

    Alles in Einem: Buntes Abenteuer – bestes Popcornkino. Ich freu mich auf die DVD, hoffe der Film wird ein Kassenschlager und stellt damit sogar einen Indy 5 in Aussicht.

  • Reply Sven 24. 5. 2008 at 11:23

    Ob der Film jetzt als gut oder schelcht zu bezeichnen ist, muss glaube ich weiter dahingestellt bleiben! Die Meinungen gehen da doch sehr weit ausseinader!
    Schade ist nur das, nach dieser ganzen Vorankündigung so viele Leute von dem Film enttäuscht sind.
    Das liegt meiner Meinung nach daran das der Film genau das nicht einlöst was Lucas und Spielberg versprochen haben. Einen Film in „Alten-Style“.
    Vermutlich wären viele alte Indy-Fans auch mit zugeständnissen an das neue, moderne Blockbuster-Kino einverstanden gewesen. Doch was wir zusehen bekamen sprengt einfach den Rahmen, läßt alle Ankündigungen als bloßen Hohn erscheinen, und fühlt sich an wie die größte Fanprellung die ich je erlebt habe.
    Der Filn hält einfach nicht die Waage! DieHard4 hat es noch geschafft altes respektvoll zu behandeln und gekonnt mit neuem zu vermischen. Indy4 hatte das anscheinend nicht nötig.
    Das Drehbuch ist einfach zu schlecht um sich darüber weiter auszualssen. Es sind gar nicht die Logiklöcher, die den Film wie einen Schweizer Käse durchziehen, die ihn schlecht machen. Es sind einfach die Charaktere die nicht zusammen funktionieren…

  • Reply STAR COMMAND Communiqué » Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels [Rezension] 24. 5. 2008 at 12:15

    […] besprochen wurde, weswegen ich hier nicht so sehr auf die Handlung eingehen werde. Die “Fünf Filmfreunde” waren mit dem Drehbuch nicht einverstanden, 7 von 10 Punkten vergibt APTGETUPDATE, im Blog […]

  • Reply Henry 24. 5. 2008 at 13:08

    hier mal eine Kritik zu Indy 3 – so mal zum Vergleich…

    „(…)Ich kann immer nur den Kopf schütteln, wenn TV-Zeitschriften solche Filme allen Ernstes als „spannenden Geschichtsunterricht“ ankündigen – mit Geschichte hat die ganze Story so wenig zu tun wie die Muppets Show mit Shakespeare. „Indiana Jones“-Filme sind eher wie eine spektakuläre und höchst unterhaltsame Achterbahn-Fahrt auf dem Jahrmarkt, und das ist ja auch schon etwas Wert.

    Trotzdem: man kann am „Letzten Kreuzzug“ gut sehen, weshalb Steven Spielberg in den 80er Jahren zwar kommerziell überaus erfolgreich war, aber im künstlerischen Sinne nicht richtig ernst genommen wurde. Das liegt unter anderem daran, dass er sich immer wieder Fehler leistet, die einem Regisseur dieses Formats einfach nicht unterlaufen dürfen. Harrison Ford steigt klitschnass aus den venezianischen Katakomben, aber das wertvolle Papier in seiner Hosentasche ist knochentrocken und in bestem Zustand? Na ja, geschenkt. – Ein Ritter sieht nach 800 Jahren zum ersten Mal einen Menschen und spricht mit ihm lupenreines, modernes Englisch? Künstlerische Freiheit, von mir aus. – „Deutsch-österreichische Grenze“, im Sommer 1938? Jetzt tut’s schon langsam weh. Völlig unfassbar ist aber, dass der Archäologe Indiana Jones eine Inschrift aus dem 12. Jahrhundert als „early Latin text“ einordnet – also als „frühes Latein“, welches bekanntlich etwa 1500 Jahre früher anzusiedeln ist. Das ist so abgrundtief peinlich, als hätte jemand den Zweiten Weltkrieg ins 19.Jahrhundert verlegt oder Frankreich zur Hauptstadt von Spanien gemacht. Ein Glück nur, dass die deutsche Synchronisation diesen Teil aus gutem Grund nicht mitübersetzt hat.

    Dass die Nazis durch die Bank als Comic-Bösewichter mit überschaubarer Intelligenz durch die Geschichte stapfen, hat mich persönlich weniger gestört.(…)“

    Fazit: Dieser Indy 4 so wie er jetzt ist, wäre er 1991 in die Kinos gekommen, besser angekommen.

  • Reply Batzman 24. 5. 2008 at 13:25

    @Henry

    Die Kritik am neuen Film hängt sich doch aber explizit nicht an solchen Beckmessereien auf. Das der o.g. Kritiker das Konzept nicht verstanden hat, geschenkt. Niemand verlangte wirklich historische Akuratesse oder Real-World-Logik von Indy. Was am neuen Film bemängelt wird, ist das er mit seiner eigenen filmischen Logik der Serie zu lax umungeht und die Figur innerhalb ihres fiktiven Kosmos denunziert.
    Ich kann auch gern noch Kritiken zu Temple of Doom rauskramen, die genauso nitpickish sind wie der Schmonz da oben, aber das ist auch deutsche Filmkritik die in den 80ern eh noch glaubte, sie müsse alles niedermachen, was nicht von Wim Wenders ist. Die Kritik die jetzt angebracht wird, stammt von Leuten die mit der simplifizierten Serial-Weltsicht der alten Filme keine Probleme haben und die kritisieren, daß sich Indy 4 eben nicht an die Regeln hält, die die alten Filme aufgestellt haben.

  • Reply badeboom 24. 5. 2008 at 13:41

    @Batzman:

    Ich freue mich, dass es offenbar doch jemand anderen außer mir gibt, der Temple Of Doom gut findet, yeah! Vor allem der Club Obi Wan, böse-böse Mola Ram und das Finale auf der Brücke – herrlich! Gleich mal wieder anschauen.

  • Reply superfan 24. 5. 2008 at 14:51

    Super Review, genau so ist der Film, hab selten eine so gute Kritik gelesen, klasse!

    P. S.: Tod der Digitalisierung!

  • Reply Henry 24. 5. 2008 at 16:00

    Naja, ich bleibe dabei. Ohne Atombombe und Tarzannummer und ein wenig liebvoller ausgearbeitete Dialoge und Indy 4 wäre absolute Klasse. So ist er für mich dennoch ein klasse Film.

    Übrigens (nicht meine Meinung), aber ein Freund sagte zu mir, dass der Film der Beweis wäre, dass Ford als Indiana Jones trotz des Alters so gut ist, dass er in dieser Rolle selbst noch die beschissenste Story und Aufmachung retten könne…

    Und in diesem Punkt scheinen sich ja die meisten einig zu sein: Harrison Ford machte sein Job einwandfrei. Ironischer Weise war das für die meisten im Vorfeld die größte Befürchtung. O-Ton: „Ich weiß nicht – der ist doch zu alt für die Rolle“

    Naja, offensichtlich steht zumindest Harrison Ford einem Indy 5 offen gegenüber. Und angeblich, gäbe es dafür schon Vorverträge…

  • Reply xxx 24. 5. 2008 at 16:04

    Seien wir doch ehrlich: der Film konnte nur bemängelt werden. Für die Kritiker ist doch ein Revival wie dieses ein gefundes Fressen um sich auf die Suche nach Mängeln zu machen. Das Feeling der 80er Jahre zu kopieren ist halt schwierig, weil der Kontext einfach nicht mehr gegeben ist, soll heißen: die 80er sind schlicht vorbei. Am Besten manifestiert sich das immer im Western-Genre wie ich finde: die Western der 50er und 60er Jahre sind unerreicht. Niemand wird je einen John Wayne in Rio Bravo kopieren können.

  • Reply Dave 24. 5. 2008 at 21:40

    Nach dem hier Herny und Dirk beginnen zu kuschelt möchte ich noch eines loswerden: Wer behauptet die Loren Scene von Doom war auch CGI hat einfach wirklich keine Ahnung. Sagt mal seht ihr denn den Unterschied nicht? Wenn das in Indy 4 wenig CGI Effekte waren (1/2 des Film, 3/4 der Sets) wiso macht man nicht gleich den ganzen „shice“ am Rechner. Dann könnten sie ja Ford noch 30 Jahre jünger machen….

    Ne klar, ich weiss schon das man scheisse als Gold verkaufen kann…

  • Reply jan 24. 5. 2008 at 22:28

    ich stimme den pro und contra von uli spies 100% zu. ganz genau so habe ich es auch gesehen.

  • Reply Rock_Holiday 24. 5. 2008 at 23:53

    Schade, Mensch, hier wurde ein Film mit Zeug zum Klassiker doch noch verschenkt. Die erste Stunde saß ich gerade völlig gebannt im Kinosessel, alles war da und die CGI-Murmeltiere waren zum Glück nicht halb so Pixar wie befürchtet. Die Szene vor der Atombombe weckte feinste Reminiszenzen an The Hills have eyes, der Kühlschrank war bleiummantelt, deswegen in der Filmlogik ok. Indy und Mutt auf den Spuren von Henry und Henry Jr. mit anderen Vorzeichen. Dann die typische Flugzeugszene, die über den Zeichnungen von Nazca oder wie das heißt endet. Aber dann schlief alles ein. Es fehlte bloß eine einzige Sache: Ein weitere location. Nach der Verfolgungsjagd durch den Djungel oder besser noch vorher hätte es noch irgendwo anders hingehen müssen. Catweazle hätte zu sich kommen müssen und das Ensemble zu einer anderen Pyramide irgendwohin, am besten Ägypten oder China, führen müssen. Denn sonst war alles da: Zündende Gags („Lassen sie die Waffe fallen“, dass so ein offensichtlicher Gag noch nie gemacht wurde, erstaunlich), ein NICHT NERVENDER Sidekick, Russen, die zwar Kanonenfutter aber das entscheidende Quentchen sympathischer als die Nazis sind, Seitenhiebe aufs Alter des Helden auf das erträgliche Maß beschränkt…Mensch: Schade! Der schlimmste Fall wäre ja eine Prequel-Trilogie gewesen, in der Shia den jungen Indy gespielt hätte und bei der am Ende des letzten Teils die Sensation platzt, dass Henry Jones Jr. Indiana Jones ist. „Wie geht es Marion?“ „Marion ist tot, ihr habt sie getötet“. „NEEEEEIIIIIINNNNN!!!“ Trotzdem besser als oben reviewt, mindestens noch ein halber Stern mehr. Nicht von den Miesepetern abschrecken lassen, GUCKEN!! Nachdem ich neulich den letzten Kreuzzug noch einmal gesehen habe muss ich sagen: Sooo gut wie in der Erinnerung waren die alten gar nicht. Dieser hier ist definitiv ein Indiana Jones, mit allen Stärken und Schwächen. Ok, aber diese scheußlichen Affenszene hätte man sich tatsächlich sparen MÜSSEN!

  • Reply Rock_Holiday 24. 5. 2008 at 23:57

    http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,555217,00.html

    OK, und die Russen haben es wohl doch noch nicht verlernt, die Bösewichter zu sein.

  • Reply Sven 25. 5. 2008 at 12:17

    Hallo ,
    ich fand den film nun nicht wirlich überragend und die „Indy-Atmosphäre“ kam nicht so rüber wie bei den alten Filmen, aber ich denke, dass es nur daran lag, dass wir einfach viel zu hohe Erwartungen hatten und von den 3 Vorgängern einfach viel zu verwöhnt sind.

    Aus diesem Grund gebe ich dem Film 7 / 10 Punkten ;-)

  • Reply Dirk 25. 5. 2008 at 14:17

    @Batzmann: „simplifizierten Serial-Weltsicht“ – hey mein Guter, kannst Du Dich auch mal fremdwörterlos ausdrücken :-)

    Kann dem Schreiber xxx nur zustimmen. Alles andere als ein Verriss des neuen Films wäre eine Überraschung. Da wird auf jede Szene geachtet, jedes Detail aus dem Computer herausgepickt usw. – schrecklich. Einfach mal den Film anschauen und ihn danach gut oder schlecht finden geht offenbar nicht. Ich bleibe dabei: Der neue Film ist natürlich keine Offenbarung. Aber die habe ich auch nicht erwartet. Es ist einfach der vierte Teil einer Filmreihe, die ich liebe. Und diese Liebe wurde in meinen Augen nicht zerstört. Das einige Dinge heute lieber am Computer „gebastelt“ werden wofür früher Modelle herhalten mussten (die man oft nicht weniger schnell als solche ausmachen konnte) stört mich nicht. Wenn ich mich dabei erwische zu denken „oh, das kommt jetzt aber aus dem Computer“…. sage ich mir selbst sofort „ruhe, weiterschauen!“. Früher saß ich auch nicht im Kino und habe mir ständig überlegt, ob das echt ist oder nicht. Nein, da habe ich einfach nur genossen. Und ich glaube halt weiterhin, dass es vielen auch so geht. Mit 16 hat man sich den Film einfach reingezogen, heute ist man skeptischer und geht ganz anders ins Kino. Das soll aber nicht heißen, dass dies der alleinige Grund sein muss dafür, dass man den Film nicht mag. Ich denke nur es spielt auf jeden Fall eine Rolle, wenn ich die Erbsenzählerei hier lese. Wichtig ist erst einmal, dass man miesepeterisch alles Negative bis ins Detail auflistet. Alles Schlechte erst mal ganz deutlich kennzeichnen. Die Guten Sachen, naja, die gabs auch aber wichtig ist ja erst mal über das Schlechte zu berichten.

    So abschließend: Indy 4. Mein Urteil: Kein Überfilm aber auch keine Enttäuschung. Großartiger Humor, großartige Szenen (Dschungel-Verfolgung, Motorrad-Szene usw.) … einige Längen in der Mitte des Films, langweiliges Ende. Mein Lieblings-Indy bleibt Teil 1. Dicht gefolgt von Teil 2. Teil 3 und 4 teilen sich den dritten Platz. Mit leichten Vorteilen bei Teil 3.

  • Reply Moviesteve 25. 5. 2008 at 17:26

    Langsam wird es echt etwas anstrengend, mit Leuten zu diskutieren, die den Film richtig gut finden. Damit meine ich jetzt nicht allein (aber auch) die Kommentar-Gespräche hier, sondern auch meine Unterhaltungen anderswo (im Web und der „echten Welt“).

    Mir wird einfach viel zu oft immer und immer wieder nur über die CGI-Effekte gesprochen/geschrieben.
    Ist doch egal, ob die deutlich waren oder nicht oder deutlicher als alte Blue-Box-Effekte. Alles unwichtig.

    Fazit für mich: Eine Enttäuschung. Leider alles andere als „großartiger Humor“ und „großartige Szenen“, stattdessen unpassende, peinlich alberne Witzchen, enttäuschend uninspirierte Szenen und mangelhafte bis nicht vorhandene Storyentwicklung und Charakterzeichnung.
    Die Indy-Rangfolge: 1, 3, 2, dann lange nichts, dann irgendwann 4.

  • Reply Sven 25. 5. 2008 at 17:53

    @Moviesteve
    dem ist nichts hinzuzufügen!

  • Reply Indiiiiiiiiiiiihhhhh « DSC 3.0 25. 5. 2008 at 18:46

    […] sich vorher beeinflussen lassen möchte, die Fünf Filmfreunde haben den Film ziemlich in die Mangel genommen (3 von 5 Sternen). Aber das sind ja auch keine […]

  • Reply HEINTZER 25. 5. 2008 at 19:19

    jep stimme auch über ein ausser dass meine rangfolge:3,1,2,4 ist

  • Reply MRJ 25. 5. 2008 at 19:52

    Hallo,
    mich wundert es wirklich, dass neben den ganzen andern Problemen, die dieses Machwerk runterziehen, niemand was über die absolute Sinnlosigkeit der Story erwähnt hat!:

    Ob man mit Aliens klar kommt oder nicht (oh pardon, interdimensionale Wesen, lol) die Geschichte ist doch die –
    Interdimensionales Wesen teilt sich in 12 Wesen auf, lässt nr. 12 den Kopf klauen, geht in Winterschlaf und wartet bis ihn einer wiederbringt um den Finder schliesslich mit dem Tod zu belohnen, bevor es in seiner interdimensionalen fliegenden Untertasse verschwindet und nebenbei noch gewaltig CGI kostet .
    Ja geil, wer denkt sich sowas aus zum Teufel, was war mit den Mayas, (die am Ende und die von denen Indy einen tötet ?) – Wächter? Null Hintergrund, null typische Indygeschichtsstunde , warum war der Schädel überhaupt noch da, das war ja nicht gerade versteckt, weder der schädel noch die Grabstätte….hätte jedes Kind beim Spielen finden können / warum die Rätsel, die eigentlich keine sind, es ist einfach nur sinnlos, es ist nicht spannend – ja sogar schon antiklimatisch! – immerhin wäre ja genau das selbe passiert, wenn Indy einfach zu hause geblieben wäre, die bösen wären ja auch so gestorben-es gibt keinen showdown, kein finale nur den Kitsch mit dem Alien und der Hochzeit.
    Für mich begraben die Affen den Film – bis dahin ging es noch bzw. war ich sogar mal 40 Minuten am Stück echt gut unterhalten. (auch wenn mich Aliens in einem Indy-Film generell auf die Palme bringen).
    Es stimmt, dass alle Indy-Filme Logikfehler hatten etc., aber sie hatten eine Handlung, Spannung, Situationskomik und Flair und es gab eine nachvollziehbare (jedenfalls innerhalb der Filmlogik) Schnitzeljagd bzw. sinniges Voranschreiten der Story — und nicht aufgesetzten Slapstick, Hirnlos-rätsel und peinliche Effekte (wie kann man sich überhaupt erdreisten eine Szene wie die mit den Affen heutzutage ins Kino zu bringen – ein digitales Potpuri aus den verworrenen Träumen eines 5 Jährigen, der zu oft „Dschungelbuch“ gesehen hat).
    Fazit bleibt trotzdem, auch wenn CGI viel kaputt macht, perfekte Effekte hätten keinen Unterschied gemacht, die Story ist Mist und das Ende bzw. die letzte halbe Stunde oder so die langweiligste, die ich seit seeeeehr langer Zeit im Kino sah (erst recht für einen Abenteuer-Action-film), ich bin nicht nur entäuscht, ich bin schon fast sauer, da kann Harrison Ford so gut sein wie er will, gegen soviel *!’*!“§$%&//((? kann er gar nicht anstinken.

  • Reply Dirk 25. 5. 2008 at 20:05

    @Moviesteve: Wieso ist das nervig? Du siehst das eben einfach anders als ein anderer Mensch. Meiner Meinung nach sind die Witzchen und Dialoge in allen Indy-Filmen eher seicht aber genau das macht für mich Indy auch aus. Storyentwicklung in Indy-Filmen? Kam es da jemals drauf an?

    Ich finde es nicht nervig sondern interessant wie man ein und den selben Film oder gar die ganze Reihe nach so unterschiedlichen Maßstäben betrachtet. Das dadurch unterschiedliche Meinungen zustande kommen ist meiner Meinung nach spannend.

  • Reply MRJ 25. 5. 2008 at 20:06

    Und kleiner Nachschlag, muss leider sein:
    Nitpicking, also das rausfischen jeder kleinen Ungereimtheit wird bei schlechten Filmen immer öfter betrieben als bei guten.
    Und vielen Leuten fallen die dämlichen Fehler der alten Teile auf (speziell bei „last crusade“), aber sie gucken den Film trotzdem weiter und sind gut unterhalten, das “ Schwachsinn und sinnlos und überhaupt – Gemeckere“ verklingt schon ob der nächsten genialen Szene, aber Indy 4 kann die Balance einfach nicht finden, der Film kann die Fehler nicht überspielen, deshalb bleiben sie auch den meisten Leuten im Kopf hängen, denn wären sie besser unterhalten worden, hätten sie die schon wieder vergessen – aber sowas wie die Affen (diese verdammten Affen…..) oder die (einfach nur überflüssige) „Kühlschrankszene“ etc. kann man eben auch nur sehr schwer „übersehen“.
    Mfg
    Ps. Das Review ist wirklich sehr gelungen, auch wenn ich den Film nochmal eine Ecke schlechter empfinde^^ (leider)

  • Reply Simone 25. 5. 2008 at 21:14

    Spielberg und Lucas gehören an einen Pranger gestellt und mit Kristallschädeln beworfen dafür, daß sie einen der Helden meiner Kindheit komplett verhunzt haben. Ich bin mit keinen allzu hohen Erwartungen in den Film reingegangen und bin nicht nur enttäuscht, sondern auch verärgert wieder herausgekommen. Dopplet schlimm weil´s wahrscheinlich der letzte mit Harrison Ford war, das Ende läßt einen Sequels mit „Sohnemann“ befürchten….Einfach grauenhaft: kaum, dafür völlig hanebücherne Handlung, die Charaktere so eindimensional wie nur möglich, Wortwitz und Charme völlig abwesend, jedoch reichlicg teils schlechte CGI….Wie man merkt ich bin immer noch ziemlich wütend. Aber ich denke nicht daß ich übertreibe, und so einige Leute sind derselben Meinung.

  • Reply J4k3 25. 5. 2008 at 21:39

    Danke, MRJ.

    Du hast hier noch einige Dinge in Worte gefasst, die mir am Review noch gefehlt hatten.

    So viele Kleinigkeiten, die einfach im Nichts veröden. Mittlerweile hätte ich Lust, den Film noch einmal zu sehen. Um heraus zu finden, ob ich diesemal verstehe, was das alles mit der Bundeslade zu tun hatte.

  • Reply wuhbadl 25. 5. 2008 at 22:36

    Ja.. danke MRJ. Stimme Dir in allem 100%ig zu. Der ganze Film ist einfach eine einzige Frechheit.

  • Reply JokerMK 25. 5. 2008 at 22:55

    Ich war gestern auch drin… Meine Meinung ist sie (Lucaus & Co.) haben es verbockt. Das Flair vom 3. Teil ist vollkommen weg und irgendwie ist die Story auch echt nicht Indy würdig. Keine Ahnung was man sich dabei gedacht hat. Darauf haben Fans aber sicher nicht „gewartet“. :-/ Ok, 2-3 coole Sprüche uns Szenen… aber bitte bitte dreht keinen 5. Teil. wobei schlimmer kann es im Grunde leider ja auch nicht werden – Atombomben im Kühlschrank überleben, einem dahinfaselnden Mann in den Urwald folgen und dann Außerirdischen helfen die Erde wieder zu verlassen. Waaah… ich glaub eich kann es echt noch nicht fassen.

  • Reply Jan 25. 5. 2008 at 23:33

    Nur ne kurze Frage – so eine Riesenschädel aus reinem Kristall, müsste der nicht 20 Kilo mindestens wiegen.? Wie kann man den einfach so in einer Hand halten?
    Und bin ich der einzige, der fand, das der Schädel aussah wie Plaste, das mit Frischhaltefolie ausgestopft war?
    Und zu guter Letzt – was wurde aus dem anderen Alienschädel, den die Russen aus Area 51 geklaut hatten und Indy im Dschungel gezeigt haben? War der eigentlich wichtig oder hab ich wieder was verpasst?

  • Reply stb247 26. 5. 2008 at 1:29

    Wow 3 von 5 Sternen für diese Scheisse???

    Seit drei Tagen versuche ich damit klarzukommen, dass ich den vierten Indy gesehen habe. Und dass er mich körperlich verletzt hat (wirklich, mir ist noch immer übel).

    Es gibt nur eine gute Sache, die dieses Machwerk fabriziert hat: Auf imdb.com setzt sich gerade eine neue Redewendung durch:
    Nuked the Fridge (the movie version of Jumped the Shark)

    Wünschte nur, es wäre kein Indyfilm…

  • Reply Ich hasse Schlangen! at cypheRs Bude 26. 5. 2008 at 9:58

    […] Entgegen alledem was man so im Netz an Rezensionen und Kritik lesen kann, muss ich sagen, dass ich den neuen Indy wirklich gut fand. Er […]

  • Reply Dennis S. 26. 5. 2008 at 10:38

    Ich kann den meisten Kommentaren hier nur beipflichten. Trotzdem möchte ich loswerden, warum ich den Film so enttäuschend fand. Bei anderen Filmen mache ich das sonst nicht, und auch bei den Star Wars Prequels habe ich ausnahmsweise ein Auge zugedrückt, obwohl die Filme (außer Episode III) maßlos schlecht sind.

    Was aber ist nun aus Indiana Jones geworden?
    Indy kam bei mir immer als „Arschloch“ Typ rüber, dem sein Job als Professor ein wenig egal ist, ein Frauenheld (Marion) und lieber das Abenteuer sucht. So zumindest war der 1. Teil aufgebaut. Für mich ist der 1. Teil der Inbegriff des Indiana Jones. „Temple of Doom“ war eher mäßig und „The Last Crusade“ glänzte dafür mit dem Vater-Sohn-Konflikt.

    Im 4. Teil (obwohl dieser für mich nun nicht zu den Indy Filmen zählt) ist nun alles falsch gemacht worden, was ging.
    Insbesondere die Verfälschung von Bildern, die auch schon angesprochen wurden, trüben das Gesamtwerk. Als im „Raiders“ Film noch Kulissen gebaut wurden (U-Boot, Bundesladen-Tempel..), machte ILM aus Indy 4 eine Farce. Der Film startete „Down to earth“ und kam noch ohne CGI aus, doch dann warf Indy das Schießpulver in die Luft und ich dachte nur „Hm…sieht bescheuert aus. Es kann nur besser werden!“
    Falsch gedacht. Es wurde noch schlimmer. Der Raketenschlitten, die Erdmännchen (was haben die in einem Indy Film zu suchen?). Am schlimmsten die Szene im Urwald mit den Ameisen und das Fechten. Wo war der Ernst aus vergangenen Filmen? Was ist lustig daran, auf Autos zu fechten? Was sollte der Lianen Gag?
    Meine Vermutung ist, dass Lucas in seinem Alter noch mal alles Verarbeiten wollte, was er in seinem Leben als toll empfunden hat. Darunter fallen die Rennen zu Beginn des Films, Alien Storys von Area 51, Rockn Roll, etwas Geschichte und Tricks aus „X Files“ und „The Mummy“ und „Das Vermächtnis der Tempelritter“. Zusammengekleistert in die Zeit des Kalten Krieges und dem Grundgedanken, dass Indy nun einen Sohn hat und heiraten müsse, kam Indiana Jones 4 dabei heraus.

    Ehrlich gesagt habe ich mich schon auf die „Goldene Stadt“ gefreut, von mir aus auch CGI! Dort hätte das Finale stattfinden können, zwischen Indy und den Russen.
    Andere Dinge hätten den Film aufleben lassen können. Marion hätte verletzt werden können und hätte Indy in Sorge gebracht, was der „Liebe“ zwischen ihr und Indy mehr glaubwürdigkeit verliehen hätte. Mutt hätte von den Russen gefoltert werden können und Indy wäre erzürnt, hätte im Showdown mit der Russin gekämpft oder wie in „Raiders“ mit einem Schwergewichtsmeister. Die Goldene Stadt hätte untergehen können und die Russen unter sich begraben, Indy wäre knapp entkommen.
    Eine Nebenrolle für Sean Connery hätte dem Film mehr Qualität verliehen.
    Es fehlt einfach die Tiefe im Film, zu wenig Emotionen. Zu viel CGI und erfolglose versuche, dem Publikum die Story aufschwatzen zu wollen.
    Spielberg und Lucas haben bei ihren Fans die Glaubwürdigkeit verspielt und sich mit dem Film ins Abseits manövriert. Stattdessen wurde eine Indy Farce gedreht mit dem Ziel, möglichst dumme Leute ins Kino zu locken, damit die Milliarden von Lucas und Spielberg wachsen. Anstelle von Spielberg hätte man auch einen X-Beliebigen USC Studenten nehmen können, denn emotionale Höhepunkte gibt es nicht und bei dem CGI lastigen Bildern benötigt man nicht mal gute Kameraführung.

    Stattdessen diese plumpe Alien Story. Ich kann es nicht glauben.

  • Reply Matthias 26. 5. 2008 at 11:17

    Ja, richtig, so ein riesen Kristallschädel müsste ne menge wiegen. Genau wie eine fast kopfgrosse indianische Goldstatue, die Indy aber schon im ersten Teil mit einem Sandsäckchen aufwiegt… Den Stunt in dem Kühlschrank hätte er wohl nicht überlebt – genau wie eine Tauchfahrt, die er in früherem Film *aussen* an einem U-Boot verbracht hat… Mädels, bitte – das ist PULP! Es geht nicht um Realismus, und es geht nicht darum, dass es realistisch aussieht! Es geht um Helden und coole, over-the-top Stories.

    Ich bin auch immer skeptisch, was Fortsetzungen von Klassikern angeht – war schwer enttäuscht von Star Wars Trilo 2. Und ich hatte ernsthaft Angst, mir den Film überhaupt anzusehen. Indy wird alt, Indy in den 50ern, neue Version mit Lucas und Spielberg… Ich hatte ernsthaft in Erwägung gezogen, den Film gar nicht erst zu sehen. Auch ich brauche nicht unbedingt überall CGI. Aber bei Indy IV? Sorry, ich fand da nicht zu viel Computergrafiken. Einige Sachen lassen sich nicht bzw. nur sehr schwer ohne Computer umsetzen. Mich würde mal interessieren, wie Herr Batzman und Konsorten reagiert hätten, wenn man bei dem Raumschiff am Ende wirklich auf CGI verzichtet hätte und stattdessen nach bester (30er Jahre) „Flash Gordon“ und „Radar Men from the Moon“ Manier Modelle (dort: einen mit Silberlack versehenen Pappteller mit Wunderkerze) präsentiert hätte.

    Und wenn sich der Herr Oberrezensent oben so ausgiebig über das ach so schlechte Drehbuch ausläßt, und uns ansonsten mit seinem Fachjargon (hui! Er kennt den Begriff „McGuffin“… ich bin beeindruckt!) zu manipulieren sucht, dann sollte er wohl *vielleicht* auch mal seine Hausaufgaben über das „Pulp“-Genre machen und er würde feststellen, dass gerade die Gradlinigkeit durchaus ein klassisches Element ist. Aber so? Sorry, Herr Batzman – da müssen Sie wohl nachsitzen! Es gibt da dieses nette Zitat von Nuhr: „Wenn man keine Ahnung hat…“

    Ach ja, und darüber hinaus: Neben dem Fachbegriff für einen Gegenstand, welcher die Handlung voran treiben soll, gibt es auch noch Fachbegriffe für das wütende übertriebene Luftablassen jenseits jeder wirklichen Begründung: „venting“. Und genau das ist, was diese „Kritik“ ist – verbales Trommelfeuer mit persönlicher Verbitterung. Wer Indy mochte soll sich bloss nicht von dieser „Kritik“ abschrecken lassen, und sich selbst ein Bild machen. Ich bin sicher, er/sie wird den Film genießen. Allerdings unter einer Bedingung: Seht den Film mit den Augen eines Kindes oder Teenagers – nicht mit den Augen eines erwachsenen, altgewordenen Menschen, der die Erinnerung heiliger hält, als es die alten Filme verdienen und alles neue von vornherein ablehnt. Achtet darauf, *was* an Story präsentiert wird – nicht wie es (technisch) gemacht ist. Wenn ihr Indy in diesem Film finden *wollt*, dann werdet ihr ihn auch finden.

    Indy IV ist im Grunde genau so wie die anderen Teile auch – nur das Publikum ist älter (und damit leider pedantischer und bitterer) geworden. Der Film hat nichts von der Unschuld der anderen Teile verloren – das Publikum zum Teil leider schon!

    Crystal Skull ist vielleicht nicht der Beste Indy – aber die Trilogie hat jetzt einen würdigen vierten Teil!

  • Reply Batzman 26. 5. 2008 at 12:22

    @Mathias

    Okay, du bist ein bißchen dumm und kannst nicht lesen. Oder du kannst lesen, aber verstehst nichts. Das macht ja nichts, solange du anderen nicht meinst den Mund verbieten zu müssen. Ich kann deine Ausführungen natürlich widerlegen und dagegen argumentieren – but I won’t. Denn man muß wirklich nicht alles kommentieren. Und ehe du aufschreist und dich fragst, warum die Welt gemein zu dir und ich so böse: Lies deinen Kommentar nochmal durch, vielleicht kommst du drauf.

  • Reply Moviesteve 26. 5. 2008 at 12:35

    Sehr schöne Anmerkungen, MRJ!
    „Fazit bleibt trotzdem, auch wenn CGI viel kaputt macht, perfekte Effekte hätten keinen Unterschied gemacht, die Story ist Mist“ -> Sag ich doch die ganze Zeit.

    Nicht Aliens, CGI, Albernheiten oder fehlender Realismus sind es, über die zu meckern, es sich wirklich lohnt (auch wenn all diese Dinge je nach persönlichem Film-Geschmack unterschiedlich stark nerven können, ich persönlich fand – wie schon gesagt – z.B. die Aliens voll ok). Man kann das allem Anschein nach irgendwie gar nicht oft genug sagen/schreiben. Die Fürsprecher des Films wollen das scheinbar nicht hören. Also erneut explizit: Es sind ganz einfach die absolut schwache Handlung und die stümperhafte Dramaturgie (gab es eine?), die „Indy 4“ versauen.

    @Dirk: Generell hast Du Recht und ich liebe solche Diskussionen auch. Wäre fast schon traurig, wenn es bei „Indy“ hier nur drei Kommentare gäbe, in denen dann auch nur stände: „Hey, finde ich auch super den Film.“
    Aber was hier extrem anstrengt oder eben „nervt“, ist der Umstand, dass alle Gegenargumente zum Film irgendwie negiert bzw. missverstanden werden. Es heißt nur wieder und wieder: „Die anderen Teile waren doch auch albern, waren doch auch unrealistisch, hatten doch auch sichtbare Effekte“ oder „früher hättet ihr den mit anderen Augen gesehen“.
    Wie gesagt, MRJ hat es nochmal treffend auf den Punkt gebracht, was an dem Film schlecht ist.

    Ach und: „Storyentwicklung in Indy-Filmen? Kam es da jemals drauf an?“
    Ja, für mich unbedingt. Genau DAS ist ja das gute an den alten Indiana-Jones-Abenteuern. Sie bieten eine tolle Abenteuer-Story. In Teil 4: Fehlanzeige!

  • Reply Moviesteve 26. 5. 2008 at 12:44

    @Matthias: Außerdem solltest Du auch noch mal (oder überhaupt erstmal?) die gesamten Kommentare hier durchlesen?
    Wie kann man nach dieser langen Diskussion an 148. Stelle tatsächlich noch mal mit „seht den Film mit den Augen eines Kindes“ kommen? Sowas arrogantes und ignorantes habe ich lange nicht erlebt.

  • Reply Jan 26. 5. 2008 at 13:12

    @Mathhias:
    Ja tut mir leid, aber der Schädel sah billig aus – und eine Requisite in einem 125 Mio Dollar Film, die auch noch die Hauptattraktion des Films bildet, und aussieht wie für 2,50 Euro zusammengeschustert – wenn da der realismus flöten geht ist die gesamte Handlung im Eimer bzw. Spannung , Plausibilität. Etwas cooles bzw. mythisches muss auch so aussehen (wer weiß wie sie die Bundeslade bzw. den heiligen Gral heute machen würden), sonst muss man keinen Film drum herum konstruieren. Sonst kann es den Film nicht tragen bzw. den Helden motivieren.
    Also das ist meine Meinung. Wenn dir das egal ist, sei froh. ich fand es billig – genau wie den gesamten Film. Und nehme für mich in Anspruch enttäuscht zu sein – wenn ich schon einen „Blockbuster“ anschaue, der sich einen Dreck um die Handlung schert, dann muss er wenigstens optisch was hermachen. Und da versagt der Film absolut.
    Michael bay hat bei transformers gezeit, wie es eben auf diesem weg geht – Null handlung aber unterhaltend und optisch anschaubar.

  • Reply Dr.iur.Mag.phil. Christian Landschützer 26. 5. 2008 at 14:36

    Sehr geehrter Herr Mathias! Ich möchte darauf hinweisen, dass Sie im Internet länger suchen müssen, bevor sie eine so (im großen und ganzen) sachliche und mit so vielen treffenden und schlüssigen, mitunter sogar feinsinnigen, Argumenten geführte Diskussion finden werden, daher entbehren jedenfalls persönliche Angriffe jeder rechtfertigenden Grundlage. Das (schon mehrmals vorgebrachte) Argument, dass man alles nur „mit den Augen eines Kindes“ sehen muss und schon verschwinden alle Schwächen (vor allem des Drehbuches), ist an sich sehr allgemein und daher schwer direkt zu widerlegen. Es scheint klar zu sein, dass der nunmehr erschienene 4. Teil der Indy-Reihe nicht ausschließlich für Kinder bis 10 Jahren herausgegeben wurde, denen womöglich tatsächlich zum Teil gewisse Feinheiten mit Recht egal sein werden. Im übrigen ist es eben Teil großer Filmkunst, Menschen aller Altersstufen bezaubern zu können. Weil dieses Argument unmittelbar die Gefühlswelt anderer Menschen betrifft, in die man immer nur schwer hineinblicken kann, möchte ich der Einfachheit halber auf mich selbst verweisen: Ich glaube, als treffendes Beispiel eines Menschen dienen zu können, der es nicht verlernt hat, Kind – also unter anderem vor allem unmittelbar gefühlsmäßig bewegbar und somit begeisterungsfähig – zu sein. Leider muss ich gestehen, dass der Film mich nicht so bewegt hat, wie als alter Indy-Fan ich es mir erhofft und erwartet hatte. Freilich habe ich heute andererseits schon etwas höhere Ansprüche als ein einfaches Ufo als Lösung des Rätsels des Kristallschädels, insoweit haben Sie schon recht (aber der Film hat eben nicht nur Kinder zur Zielgruppe). Ich möchte jedoch hinzufügen, dass ich vermute, dass hinter ihrer ansonsten bestimmt trefflichen Aufforderung, den Film doch „mit Kinderaugen“ zu sehen, unter anderem vielleicht vor allem auch die Forderung steckt, sich nicht die Freude am Film verderben zu lassen, insbesondere auch nicht durch negative Kritik („Seid nicht so griesgrämig, seht nicht alles so kritisch, jubelt wie die Kinder“). Obwohl auch darin gewiss ein wichtiges und schönes Ziel besteht, soll man sich letztlich doch bewusst bleiben, dass es hier im Diskussionsforum eben nicht primär darum geht, Indiana Jones in jedem Fall hochleben zu lassen (was er andererseits bestimmt auch verdient hätte), sondern darum, beim Ansehen des Films unmittelbar gefühlte – positive wie negative – Emotionen zu erklären, wobei diese Erklärung wiederum zahllosen weiteren Zielen dient wie etwa im positiven Fall Freude oder im negativen Fall Trost. In diesem Zusammenhang möchte ich anmerken, dass auch das von anderen gebrachte Argument, nicht „alles zu zerlegen und jede Kleinigkeit zu bewerten“, dasselbe Problem betrifft. Ich bin jedoch ziemlich sicher, dass hier nicht erst im nachhinein jede Szene zerlegt wird, um zu zeigen, was der Kritiker (allen – mich eingeschlossen – voran der brillante Denker und Stilist BATZMAN) so alles imstande ist, zu erkennen, sondern dass viele Szenen bereits unmittelbar während des Ansehens als defizitär empfunden wurden, die dann eben in der Diskussion authentisch und ehrlich nachvollzogen und sodann erklärt werden. Wem diese Argumente auf die Nerven gehen – und auch dafür habe ich größtes Verständnis – der ist aufgefordert, sich die Mühe zu machen, diese sachlich zu widerlegen – oder die Diskussionsseite zuzuklappen. Schließlich möchte ich auch noch anmerken, dass ich persönlich die Freude an Indiana Jones und seinen aufregenden Abenteuern trotz aller leicht- und schwerwiegenderen Kritik keineswegs verloren habe und mir – hoffnungsfroh – auch einen etwaigen nächsten Teil wieder ansehen werde. – CL –

  • Reply Batzman 26. 5. 2008 at 14:49

    „… der brillante Denker und Stilist BATZMAN“

    *gnihihi* Sowas hat noch nie einer gesagt!

    Mit Stilist ist aber nicht meine improvisierte Kommasetzung und die ganzen typos gemeint, oder? :-)

  • Reply Dr.iur.Mag.phil. Christian Landschützer 26. 5. 2008 at 18:05

    Sehr geehrter Herr BATZMAN! Die paar wenigen in Ihren Kommentaren enthaltenen mehr oder minder schweren Rechtschreibfehler sind meiner Meinung nach diesfalls nicht geeignet, davon irgendeinen (negativen) Schluss auf den Inhalt der Kommentare zu ziehen. Bei Tippfehlern, die ja bereits ihrer Natur nach bloße (Flüchtigkeits- bzw. Schnelligkeits-)fehler sind, ist sowieso kein direkter Schluss auf inhaltliche Mängel möglich. Des weiteren meiner Ansicht nach ist der Inhalt an sich meist wichtiger als die Form, und es ist hier auch bei weitem nicht so, dass die Form den Inhalt wesentlich beeinträchtigen würde. Im übrigen: Ehre wem Ehre gebührt. – CL –

  • Reply mir 26. 5. 2008 at 18:31

    Hi !
    toller blog!
    – gute Diskussion und eine wirklich sehr gelungene Rezension.

    Ich hab den Film gesehen – und lass den vierten Teil einfach unter den Tisch fallen. Lieber behalte ich Indiana Jones so in meinen Erinnerungen, wie er sich dort schon seit Jahren durch Djungel, Berge und Abenteuer schlägt.

  • Reply Himbeerlola 26. 5. 2008 at 21:00

    Prost@Batzi

    So. Nu konnte ich es endlich lesen, nachdem ich seit seinem Erscheinen immer tapfer mit einer Hand vor den Augen dran vorbeigecrollt hab. Wow. Und ich dachte meins wär lang…;o)

    Im Grunde kommen wir beiden Hübschen aufs selbe raus, auch wenn ich ein paar Punkte deiner Negativliste auf der Positivseite hab. Aber das schreib ich wie üblich dem Hormonfaktor zu und der Tatsache, dass du doch der Grinch bist! ;-P

    Aber in der Gesamtbewertung war ich netter! OK…auch nur, weil ich um Indys Willen geschummelt hab und ich seit gestern wieder frisch in Harrison verknallt bin…hehe

  • Reply centerX movies » Blog Archive » Indiana Jones und das Königreich des - Langweilig! 26. 5. 2008 at 21:47

    […] Eine detailierte Kritk, die mir sehr aus dem Herzen spricht, gibts hier: http://www.fuenf-filmfreunde.de. […]

  • Reply Indiana Pownes - Nerdcore 26. 5. 2008 at 22:21

    […] Kategorien: Movies – Trackback-URL: Link Ich hatte mir ja ganz, ganz, ganz, ganz fest vorgenommen, die ganzen doch eher, gelinde gesagt, negativen Reviews zu widerlegen und die Schreiber als nostalgisch verklärende […]

  • Reply Injecter 27. 5. 2008 at 0:03

    Bin gerade ausm Saal gekommen.

    Ich dachte mir schon, dass er ein bisschen verkackt ist (schließlich war ja bis jetz kein einziges Review WIRKLICH nett), aber dass er SO SCHEIßE ist, hätte ich selbst Lucas und Spielberg nicht zugetraut.

    Der einzige Lichtblick für mich war Shia. Den Rest konnte man ja sowas von vergessen.

    ARCHÄOLOGEN-ALIENS AUS KRISTALL VERDAMMT!!! Wundere mich, dass die nich herausgefunden haben, dass eigentlich der Heilige Grahl und die Bundeslade und überhaupt alles von denen is…

    Ich bin beschissen gelaunt gerade.

  • Reply lichtgestalt 27. 5. 2008 at 10:07

    Als ob George Lucas nicht dafür bekannt wäre , sich als Produzent (zu) weit aus dem Fenster zu lehnen: Frank Darabont’s Drehbuchvorschlag, das übrigens ein Lebensjahr Arbeit selbigen verschlang, abzulehnen – noch dazu aus nicht mal hinreichend erklärten Gründen (hauptsächlich wahrscheinlich aus Angst , dass der „Die Veurteilten“-Schöpfer zu viel Tiefe und Dichte ind die Story gebracht hätte und Lorbeeren-Futterneid) ist eine Ohrfeige erster Güte.
    Da wundert es nicht, wenn das Ergebnis trotz fabelhafter Figur von Harrison Ford, hinkt und wenig überzeugen kann: Karma comes around…

  • Reply Mat 27. 5. 2008 at 10:16

    Hab mir den Film gestern angesehen. Hab die ganze Zeit gewartet und gewartet. NIX. Echt schade, nach den Kritiken, die besonders die erste es sensationell auf den leider schlechten Punkt bringt, ist mir ein Gedanke gekommen, dass die 3 Herren den Film als quasi verlängerten Schluss von Indy 3 machten. Und Ford wird eigentlich zum Sean Connery deR etwas trotteligen Vaterfigur umfunktioniert?? Nicht? Es ist so halb halb. Nur MUTT ist nicht Indy und Indy nicht Connery, die Chemie passt einfach nicht mehr und sollte eigentlich LaBouef als Sprungbrett zum INdy dienen.
    Die hätten wirklich das PC-Spiel „Fate of Atlantis“ verfilmen sollen, hat mir sehr gut gefallen als Story auch wegen der einfachen „antiquarischen“ Aufmachung. Still love INDY 123…..damdadadam da daa da di da di diii

  • Reply Mat 27. 5. 2008 at 10:19

    Anbei noch Ford kämpft nicht mehr er quält sich durch und seine Energie ist weg, kein Speed mehr, sein ganz spezieller Antrieb fehlt und man wünscht sich ihm eher eine Couch als eine Horde Indianer.
    Ich wollte nach den Indy-Filmen Archiologe werden, den Hut zu kaufen hats dann auch getan gg.

  • Reply Aus der Welt des Elton » Blog Archive » Indy und Iron 27. 5. 2008 at 10:47

    […] ich habe Indiana Jones Nummero 4 gesehen und kann verstehen, dass viele ihn Scheisse finden. Ich hingegen habe mich gut unterhalten gefühlt, vor allem in der englischen Originalfassung auf […]

  • Reply mark 27. 5. 2008 at 13:56

    so, habe mir gerade „last crusade“ angeschaut und kann nur sagen das da im kino ist nicht indy. indy ist offiziell tot. der film ist einzig und allein 1 videotheken-euro wert… ich kapiere es nicht wei man das so versauen kann.

    finde aber die kommentare vom dirk lustig!:) sorry, aber wer „temple of doom“ für den besten indy hält, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen. und dann dieses „.. als ihr 16 ward fandet ihr den film cool, jetzt ist der eigentlich genauso doof wie der neue indy..“ ähhhh falsch! schon ziemlich dreist jemanden so die meinung aufzudrücken. teil 1 und 3 haben diese gewisse etwas was dieses teil rattensch.. da im kino nie nie transportieren kann.

    und das sage ich als jungspund der noch lange nicht auf der welt war als der erste teil im kino lief! man muss nicht jeden scheiss hinnehmen, wenn ein steven s. dieses machwerk als teil der reihe vorstellt und nur weil indy draufsteht muss man den nicht abfeiern..

    für mich bleibt indy eine triology. basta.

  • Reply keyzer 27. 5. 2008 at 14:11

    Auch ich kann an dieser Stelle nur meine Entäuschung zum Ausdruck bringen, zwar ist immer alles ein wenig Geschmackssache, und das respektiere ich selbstverständlich, aber ich kann mir nicht vorstellen das ein “alter” Fan, der mit dem Mann mit der Peitsche aufgewachsen ist richtig gefallen an dem Neuen findet.
    Es wurde schon viel über die erbrachten Fehler im neuen “Jonsi” (allein dieser Spitzname bringt mein Blut zu kochen) erzählt, Drehbuch, Animationen, Unglaubwürdig (klar waren alle Teile nicht sehr realitätsnah, aber Atomexplosion und Kühlschrank???),
    Ich habe vom ersten mal wo Indi den Mund aufmacht gemerkt das es nicht mehr so wird wie früher. Hölzerne Dialoge, nicht witzig eher mühsam, einfach nicht so harmonisch wie ich es früher geliebt habe.
    Ich wurde während dem Film immer wütender, bei jeder neuen Peinlichkeit wurde mir etwas klar was ich mir früher nie vorstellen konnte, man kann tatsächlich einen schlechten Indiana Jones drehen!!! Und zwar schaffen dieses Kunstück fast die genau selben Leute die die alten Meisterwerke erschaffen haben. Gut klar, es fehlen einige die wichtig waren, aber da bin ich mal trotzig und sage, Trotzdem hätte er gut werden MÜSSEN!!!!
    Am meisten schmerzt das ganze weil ich armer naiver Trottel mir solch grosse Hoffnungen gemacht habe als ich zum ersten mal von einer Fortsetzung hörte. Ich habe von einem Indy geträumt der sich geschmeidig zu den Alten gesellt, was für eine visuelle Ohrfeige wurde mir da im Kino ausgeteilt, Spielberg zelebrierte es fast schon das er nicht mehr in der Lage ist perfektes Popcorn Kino zu liefern. (Das es heutzutage immer noch möglich ist zeigt meiner Meinung aber Fluch der Karibik Teil 1) Wieso haut meine alter Lieblingsregisseur die Sache mit den Ausseridischen da rein? Was soll das Steve? Indi jagt alte Schätze, Sachen unter denen sich die Leute was vorstellen können, die ein wenig Hand und Fuss haben (Bundeslade, Gral).
    Aber doch nicht Ausserirdische die am Ende des Filmes in eine Zwischendiemension oder so nen Blödsinn abhauen. Das tönt nach StarTrek und nicht nach Indy.
    Dann die Sache mit dem Special Effects, wenn man in einem Indy auf die Trickkiste zurückgreift dann bitte dezent und mit vorsicht, und dann möchte ich nicht sehen wie Shia einen Spagat
    zwischen zwei Autos macht und ihm Nüsse auf Dieselbigen geknallt werden. Auch die Sache mit den Lianen, eine Katastrophe, bei dieser Szene haben meine Augen geblutet (nicht das einzige mal).
    Ich würde hier noch gerne weiter lästern, aber ich würde ja nur wieder das niederschreiben was so viele schon getan haben.
    Ich habe mich noch nie aktiv an einer Filmkritik beteiligt, doch dieses mal musste ich. Denn das, und ich übertreibe nicht, ist die grösste filmische Entäuschung seit ich das Licht der Welt erblickt habe. Wahrscheinlich ist der Film gar nicht so schlecht, aber ich habe so viel erwartet und so wenig gekriegt, ich fühle mich wie ein kleiner Junge der zu Weihnachte ein paar alte Socken kriegt und sich auf die PS3 gefreut hat.
    Ich freue mich für all jene die vielleicht nicht so auf die alten Indys fixiert sind und diesen Film geniessen konnten, wie gesagt alles ist Geschmacksache und dies meine persönliche Meinung.
    Ich zähle diesen Film auch nicht zu den anderen drei, das wäre wie einen ausgetrockneten Grashalm mit einer Sonnenblume zu vergleichen. Die spielen einfach in einer ganz anderen Liga, vielleicht spielt dieser neue Film sogar ein ganz anderes Spiel.
    Mir bleibt nichts anderes überig als zum Schluss noch einmal laut BUUUUHHHH zu rufen. BUHHHHH Spielberg und BUHHHHH Lucas. BUHHHHH BUHHHH BUHHHH

  • Reply Henry 27. 5. 2008 at 20:37

    Ich finde, dass Matthias mehr als recht hat. Manche Kritiken hier sind dem Film völlig unwürdig. Ich habe schon lange keine bessere Unterhaltung mehr gehabt. Die eine oder andere Szene war vielleicht zuviel des Guten, andere Szenen waren dafür wiederum sehr stark. Und zwei Dinge kann dem Film keiner abstreiten: Der Film ist durchweg nicht langweilig und Harrison Ford spielt Indy absolut gut.

    Letztlich ist es übrigens auch kein Film dem ein Oskar verliehen werden soll. Der dient ausschließlich der Unterhaltung. Diese Aufgabe hat er voll erfüllt.

  • Reply Renington Steele 27. 5. 2008 at 22:17

    >Die eine oder andere Szene war vielleicht zuviel des Guten, andere Szenen waren dafür wiederum sehr stark. Und zwei Dinge kann dem Film keiner abstreiten: Der Film ist durchweg nicht langweilig und Harrison Ford spielt Indy absolut gut.

    Weshalb er ja auch 3 Sterne bekommt. 3 Sterne ist nicht schlecht, nur für einen Indiana Jones sind sie…. wenig.

  • Reply Batzman 27. 5. 2008 at 22:26

    @Henry

    Also ich hab mich bei einigen Szene durchaus ziemlich gelangweilt, außerdem musst du wegen Doofheit 5€ zahlen, weil du dich nach 164 Kommentaren nicht entblödet hast nochmal zu schreiben, daß der Film „ja nur unterhalten will“. Achja und weil du ständig eine URL angibst die entweder zeigt, daß du Indiana Jones nicht buchstabieren kannst oder als Domaingrabber eine bizarre Typo-Domain bei Google hochranken willst.

  • Reply killknopf 28. 5. 2008 at 0:29

    Ich war jetzt nicht mehr gewillt, mir all die Kommentare durchzulesen, denke aber, dass meine Frage bisher weder gestellt noch besprochen wurde (is auch wirklich nur ne Kleinigkeit): Kann es sein, dass Indy in der Vorlesungsszene am Anfang genau das gleiche Kapitel als Hausaufgabe gibt, wie in „Jäger des verlorenen Schatzes“? Das sein Letztes Abenteuer also zur ungefähr gleichen Zeit -nur ein paar Jahre Später- beginnt wie sein erstes?

    Im übrigen schließe ich mich den Rezensenten in so ziemlich jedem Punkt an.

  • Reply Stephan 28. 5. 2008 at 1:10

    Dank Euch, werd mir den Kinobesuch sparen und schau mir nochmal den ersten Teil an ;)

  • Reply Thorsten 28. 5. 2008 at 2:09

    Argh.. ich finds immer schade dass einem ein kleiner Schwall an Verachtung entgegen kommt, wenn man hier äußert das einem ein Film gefallen hat den du hier zerreißt. Nicht nur von dir, auch von den Stammlesern.
    Ich kann jedenfalls deine Meinung nicht teilen. Ich hatte wahnsinnigen Spaß im Kino und für mich wars ein astreiner Indynachfolger.

  • Reply Batzman 28. 5. 2008 at 2:46

    @Thorsten

    Mach mal halblang. Verachtung? Hier gibts höchstens ein paar hinter die Ohren, wenn man Blödsinn redet oder zum umzigsten Male dasselbe kommentiert, was schon zigmal beantwortet bzw. richtig gestellt wurde. Es nervt einfach, wenn Leute meinen sie leisten einen Diskussionsbeitrag wenn sie in Ignoranz eines recht ausführlichen und durchaus argumentativen Threads einfach nur ihren Bla drunterpacken. Sowohl das Review als auch die danach geführten Diskussionen hier haben sehr ausführlich und anhand vieler Beispiel und zum Teil auch sehr geduldig mehrfach gewisse Aussagen wie „aber es ist doch nur unterhaltung“ oder „die alten filme waren aber auch nicht realistisch“ beantwortet und kommentiert. Wenn dann jemand meint er muß sich das gesamte Lesen schenken und einfach nochmal dasselbe drunter posten, gibts halt eins hinter die Ohren. Das hat nichts mit Verachtung zu tun, sondern mit genervt sein ob eines unhöflichen Verhaltens. Wenn du dir die Mühe gemacht hättest die Kommentare zu lesen, hättest du gemerkt, daß ich mich weiter oben ausdrücklich für eine argumentatibe und nicht persönliche Diskussion eingesetzt habe. Nur wenn keine Argumente kommen sondern nur immer dieselben drei Sprüche, egal was andere gesagt haben, dann nervt es…

    Du kennst das mit dem in den Wald reinrufen?

  • Reply komma 28. 5. 2008 at 14:43

    Mal ganz ehrlich: So nett der Artikel auch gemeint ist, aber diese Seite sollte der Autor mal ganz fix ansteuern: http://de.wikipedia.org/wiki/Kommaregeln

  • Reply Batzman 28. 5. 2008 at 15:10

    ganz ehrlich: So nett dieser Kommentar auch gemeint ist: Der Autor sollte ganz schnell diese Seite ansteuern: http://de.wikipedia.org/wiki/Korinthenkacker

    und eigentlich kann er dort dann auch bleiben.

  • Reply Thorsten 28. 5. 2008 at 15:49

    @Batzman
    Verachtung war vielleicht die falsche Wortwahl. Aber eine Antwort im Sinne von „Wie bitte? Du findest den gut? Du hast ja keine Ahnung.“ würde hier leider nicht lange auf sich warten lassen.
    Klar hab ich mir die Mühe gemacht dein Kommentar zu lesen. Aber einige Antworten von dir in den Kommentaren (so genervt man auch sein kann) haben einfach einen anderen Eindruck hinterlassen.

    Das Problem an dieser ganzen Sache ist (zumindest für mich) ich hätte einige Beispiele die dafür sprechen, dass viele der von dir genannten Kritikpunkte auch auf die alten Filme anwendbar sind. Auch dein Argument, das Indy in seinem 4ten Film lediglich nur eine sekundäre Rolle gespielt hat, konnte ich so wie von dir geschildert nicht erkennen. Ganz zu schweigen von deiner offensichtlichen Abneigung gegen die CGI Effekte. Vielleicht ists aber auch nur die Enttäuschung gewesen, dass Indy 4 eben nicht im alten „Alufolien-Miniaturenstil“ gedreht worden ist.
    Ich glaube ich hab den Film komplett mit anderen Augen gesehen als du bzw. als andere die am liebsten das Kino abgefackelt hätten. Und ich wundere mich nur was ich übersehen hab. Weil zu doof um schlechte Filme zu erkennen bin ich eigentlich nicht.

  • Reply Batzman 28. 5. 2008 at 16:38

    @Thorsten

    Darum soll ja auch diskutiert werden und auch wenn es leidenschaftlich ist, kann man das durchaus machen, ohne wirklich persönlich zu werden.

    Es geht natürlich auch immer um persönliches Empfinden, ich glaub hier wurd auch niemand niedergemacht, weil er sagt: Ich hab mich amüsiert.
    Gegenwind gab es höchstens, wenn diese Aussage mit einem: „Der Film ist doch super und ihr habt ja keine Ahnung und macht den nur nieder und ihr seit eh doof…“ gekoppelt wurden.

    Die Abneigung gegen CGI ist im wesentlichen eine Abneigungung gegen schlechte CGIs und bei Indy insbesondere deswegen störend, weil die Serie bislang eben durch einen anderen Look überzeugt hat und Lucas und Spielberg das Publikum bewusst angelogen haben, wenn sie sagen man hätte fast keine Computereffekte benutzt und den Film ganz altmodisch gedreht. Das ist als würde man sagen The Matrix ist genauso gemacht wie ein Howard Hawkes Western. Eine Serie wird immer an ihren Vorgängern gemessen und an dem was sie vorgibt zu sein. Und auch wenn es bei den altmodischen Tricks den einen oder anderen Moment gab in dem man sah dasgetrickst wurde: Ich hab auch wenn ich die Sachen heute sehe nicht das Gefühl soviele Studioaufnahmen und GreenScreen-Shots zu sehen wie bei Indy4. Aber das wurde ja auch schon hinreichend erklärt hier….

  • Reply DraMaticK 28. 5. 2008 at 16:52

    Indy4 hat dasselbe Problem wie zB Transformers. Es ist nichts weiter mehr als vollkommen beliebige (siehe Teleopolis Kritik) dem breiten Massengeschmack angepasste „Unterhaltung“. Gerade diese Angepasstheit haben die ersten Indy-Filme nicht gehabt. Es gab Ecken, Kanten, Dreck und Tote(!).

    Dieser Indy dagegen ist ein Kinderfilm auf dem Niveau von 6jährigen welches die anderen (3 noch am meisten) nicht waren.

    Man kann sich zwar nun 2 Stunden in sowas reinsetzen, zeitweise wird man sogar abgelenkt, aber mit dem Zauber von einem guten Film hat das nicht mehr viel zu tun. Es ist einfach nur beliebig.

  • Reply HEINTZER 28. 5. 2008 at 20:00

    Das mit der tarzan aktion war eine homage an indy 1 laut lucas!
    ich frage mich wie der film geworden wär wenn steven spielberg seine idee verfilmt hätte (laut lucas war der teil zu sehr an die alten teile angelehnt)

    mhh george ist scheisse

  • Reply sebiMcFly 28. 5. 2008 at 20:53

    Ich habe alle Beiträge gelesen! *MELD*

    und kann Batzman nur zu seiner Kritik und seiner folgenden Argumentation zustimmen!

    geht nicht anders… (wenn man MICH fragt)

    ich möchte niemandem seinen spass an dem film nehmen – wenn ihr euch gut unterhalten gefühlt habt -> schön! :)

    für mich war es mehr so, als hätte ich Quatermain: RELOADED gesehen!
    *mal ganz, ganz böse…*

  • Reply sebiMcFly 28. 5. 2008 at 20:54

    sorry, normalerweise schreibe ich im net ‚grundsätzlich‘ klein. wollte das ‚hier‘ eigentlich ändern und hab’s ab der hälfte wieder vergessen…

    also lasse ich es jetzt auch!

  • Reply indywatch 29. 5. 2008 at 0:16

    oh leude, was geht, was geht’n hier ab? bisher fand ich eure reviews ja teilweise schon echt gelungen, aber hier habt ihr euch echt nen faux pas der sonderklasse geleistet. wir erfahren viel mehr über die befindlichkeit des autors als über den film. und das heißt über einen unzufriedenen movienerd, der vergisst das leute älter werden. manohman. lucas ist bald 70, spielberg auch und ford steht etwas weiter davon entfernt. guckt mal eure grannies an. die leute haben sich ihr eigenes universum gezimmert, mit star wars, mit indy, mit american graffiti, mit unheimliche begegnung der dritten art und ihr erwartet die erstaufführung von fight club?! und in ihren indyversum zitieren sie sich ganz prächtig, versuchen jede alte idee noch n bischen digger zu machen. ja, was habt ihr denn erwartet nach knapp 20 jahren?
    schon aus indy 3 ist man doch damals raus gegangen und dachte was für eine kagge, alder. aber hey, seid ihr denn verstandesmäßig keinen tag älter geworden? wei oh wei, das schmerzt echt ein wenig, ihr beweist hier ne menge entwicklungspotenzial und damit können die lucas’se und spielbergs dieser welt noch ne menge kohle verdienen…
    meine erwartungen hat der film voll getroffen, mehr als das hab ich nicht erwartet und deshalb: indy rules! auch in teil iv…
    wenn hier wer was nicht

  • Reply Dog Hollywood 29. 5. 2008 at 0:21

    hey, ich fand den film auch toll!

    @indywatsch: zum besseren verständnis, schauen sie hier: http://www.fuenf-filmfreunde.de/2008/05/28/batzman-und-alle-anderen/

  • Reply DraMaticK 29. 5. 2008 at 10:09

    @indywatch: Vielleitcht sollte man die Leute >70 einfach in Rente schicken.

  • Reply MRJ 29. 5. 2008 at 15:00

    Alles was ich noch entgegnen könnte, habe ich ja schon gesagt (wens interessiert #138). Aber zu dem Punkt die Macher gehen auf die 70 zu und Erwartungshaltung: Trotzdem (oder gerade deshalb?) hauen sie mächtig auf die Kacke, Effekte und Action satt, tjsa da kann ich nur sagen: hätten sie sich mal lieber mehr ans Alter angepasst, dann wäre weniger sicher mehr gewesen, oder noch besser : sie hätten es lassen sollen (obwohl ich dem Film zu gestehen muss, dass Potenzial da war, die Sache mit den 19 Jahren Unterschied war immerhin halbwegs geglückt…).
    Und zum Anfeinden , also ich finde es geht hier sehr human zu und finde die Diskussion auch echt klasse, gibt es selten sowas, nur weiter :)
    my 2 Cents.
    – „Das ist als würde man sagen The Matrix ist genauso gemacht wie ein Howard Hawkes Western.“ –
    Batzman for President :)

  • Reply Dave 29. 5. 2008 at 15:51

    Was sollen den immer diese ollen Argumente wie: Ihr versteht das nicht;Ihr seid zu alt;man muss halt verstehen;der Film ist super Unterhaltung; -WÜRG

    Dieser Film ist einfach nur lieblos, Ideenlos, ohne Tiefgang, mit Handebüchner Story und voller billigen (und vor allem unnötigen Effekte). Ich danke schon beim Trailer warum man diese Blöden Kisten nicht einfach vor nem Bluescreen gespreng hat. Stattdessen mit man 3D Kisten (precut für physik gibt mega viel Arbeit) die einfach nur schlecht aussehen. Der ganze Film ist überclean, schaut euch mal die Wege, Kleidung und Props an, alles supi frisch geglättet, nicht mal Fussabdrücke in der Erde am Markt. Dann noch dieser Supi Glow Weichzeichner (mach man normalerweise wenn man AdobeFX das erste mal ausprobiert) und dann auch noch Colorgrading auf eine Studioaufname. Und hey, kein einziges echtes Tier in Indy?! Soviel zu Technik (schimpf)

    Wenn man sich den tollen Aufbau der letzten Filme anschaut, wie liebevoll all diese Beziehungen aufgebaut werden, wie man Charaktere „spühren“ kann. Und trotz dem alles Top ist, noch der Mut da ist für Selbstironie. Das spezielle an Jones war doch das es Action & Anspucht hatte und eben nicht nur das eine oder das andere . Die schönen Sets und Locations von Kreuzzug – z.B. Das Schiff (Studioaufname!) der schöne Tempel, den es auch wirklich gibt. Und die tollen Props in Henrys Haus. Sogar das Dach vom Zug war total dreckig und rostig. Der Aufbau der Geschichte war total stilsicher. Der Mickeymouse Spruch fand ich auch nicht so komisch, aber z.B. wie dramatisch Fräulein Schneider schreien und schauen konnte, das war was. *schwelg*

    Was mich wundert ist, das den Leuten heute so ein seichter Schmarn wie Indy 4 reicht um gut unterhalten zu werden, man hat gerade zu das Gefühl die Abwesenheit von Story und Tiefgang mache einen Film besser. Man hockt einfach herrlich debil da und glotzt auf CGI explosionen, Eierwitze und stopft 10€ Poppcorn in sich herein. Und in der Pause tippt man hecktisch auf dem Handy herum. 30 Sekunden nach Film hat man schon wieder dem MP3 Player an mit 50Rappen und danach gibts Trippleburger und Cola (Inkl. EM Bildchen). Wenn das so ist, dann versteh ich alles. Amerika Kultur – Durchschnittskunst – Niedergang des Geschmacks – Anspruchslosigkeit, Fun denken – Geiz ist Geil.

    Spengt doch den Planeten (mit CGI Effekten).

  • Reply GunBlaze 29. 5. 2008 at 18:24

    *spoiler* Was ist jetzt eigentlich mit dem Alien aus Area 51???
    Die Russen haben doch auch 2 Aliens gehabt, ohne Kristallschädel???
    ICH CHECKS NICHT!!!

    Und später klauen die Russen einen Alien mit Kristallschädel??
    WAS WAREN DAS FÜR ALIENS?!
    Es waren doch 13 Aliens wo kommen dann plötzlich die anderen 3 her?
    Und warum zum Teufel fügen sich die 13 toten Aliens wieder zu einen einzigen zusammen??

    Ich verstehe echt nicht den zusammenhang!

    Warum zum Teufel muss der Steve so ein schlecht Film machen?
    Er hat immer so grossartige Filme wo ich als Kind gesehen hab und noch heute gerne daran zurück denke (E.T. gehört nicht dazu!)

    Er hat ein ganzes Imperium aufgebaut Dream works Picture und warum ist da keiner in der lage eine VERNÜPFTIGE Story zu schreiben.
    Die Alien Story ist in falschen und Universium platziert.
    Die Alien wäre vielleicht in Tomb Raider gut platziert aber nicht in INDY’s Welt.

    Der Film spielt in den 50er Jahren, und warum zu Hölle muss das Raumschiff auch aussehen wie in den 50er ???!!!
    Ich mein die sind doch viel fortschirttlicher als wir, die Aliens.
    Aber irgendwie sieht das Raumschiff aus wie ein Oldtimer den man hinter einer alten vergammelten Scheune findet und darin liegen 13 Leichen von irgendwelchen Auserirdischen die sich so dermassen zu GEDRÖHNT haben das sie mit einen Kristallschädel aufgewacht sind!

    ABER
    Ich freu mich schon auf den nächsten Teil….
    Indi jones im reich der Trolle und Waldfeen und Einhörner und GoLLUMS
    weil so viel schlechter kann die story nicht mehr werden
    Mahlzeit

  • Reply Dave 29. 5. 2008 at 19:20

    Appropos UFO’s. Die einzige vorstellbare Konstelation (die auch noch witzig gewesen wäre). Die Nazis bauen die Haunebu und Vril Reihe und drohen den Krieg zu gewinnen. Und der Mann mit dem Hut rettet die Menschheit vor den Bösewichtern. Es gäbe ja so viele tolle Ideen. Zu scha(n)de.

  • Reply goretronic - padergore electrocution discomassacre 29. 5. 2008 at 23:47

    […] Link  […]

  • Reply indywatch 30. 5. 2008 at 8:40

    @Dave.
    Ich glaub da hast Du mich falsch verstanden, Dave. Es geht nicht um das Alter der Zuschauer. Schon gar nicht darum, dass irgendwer zu alt dafür ist. Wenn überhaupt eher zu jung. War denn wirklich jemals eine Indystory besser? Ich kann mich nicht erinnern…
    Darüber hinaus empfehle ich die Kritik auf Telepolis:
    http://www.heise.de/tp/r4/html/result.xhtml?url=/tp/r4/artikel/27/27996/1.html&words=indiana%20Jones&T=indiana%20jones

    @DramaticK, das könnte ein Argument sein

  • Reply Henry 30. 5. 2008 at 22:19

    Hier übrigens die SWR 3 Filmkritik und die bringt es auf den Punkt:

    [EDIT: Volltext-Zitat entfernt]

  • Reply Batzman 30. 5. 2008 at 22:51

    Sorry Henry, bitte keine Vollzitate fremder Kritiken, das gibt nur Ärger.

    Und an dieser Stelle der Diskussion nochmal so ein Fanboy-Review ohne jede inhaltliche Auseinandersetzungen zu posten find ich ehrlich gesagt ziemlich arm…

    „Das Schöne an diesem Film ist: Er fügt sich nahtlos in die Reihe ein. Spielberg und Lucas haben nichts modernisiert und alles so altmodisch gelassen wie es war.“

    Wer sowas schreibt der hat glaub ich wirklich sein Gehirn an der Kasse abgegeben. Ich werd nichtnochmal sagen warum es falsch und Blödsinn ist, da wir das in den Vorhergegangenen Posts wirklich schon mehr als einmal formuliert haben…

  • Reply wuhbadl 30. 5. 2008 at 23:09

    „Natürlich ist das – wie in allen Indy-Filmen – eigentlich gar nicht so wichtig. In Wirklichkeit geht es um die Verfolgungsjagden, die Fights, die Gags. Und da hat dieser Film einfach viel zu bieten: …“

    Wenn die Verfolgungsjagden, die Fights, die Gags wenigstens vernünftig gemacht worden wären. Aber so.. es gibt unzählige Actionfilme, die das um ein vielfaches besser machen. Und wenn es um seelenlose Action geht, was bei Indy IV meiner Meinung nach der Fall ist, dann kann man jeden beliebigen Bombast-Actionfilm nehmen. Dafür braucht man nicht Indy verheizen.

    Aber es geht um den besonderen Flair, den die alten Indiana-Jones-Filme hatten, und der hier einfach nicht vorhanden ist. Aber das hatten wir ja schon…

  • Reply Henry 31. 5. 2008 at 9:02

    Dem Müller von SWR 3 vorzuwerfen, dass er sein Hirn an der Kinokasse gelassen hat (zumindest indirekt) ist, naja, zumindest niveaulos.

    Und was hier keiner kapiert (und dafür sehr schön im Stern beschrieben ist):

    Ein Film auf die alte Art zu machen muss nicht automatisch heißen (und tut es auch nicht), Computertechniken nicht zu nutzen. Spielberg beschreibt es im Stern ganz nett: Es geht um Szenen wie man sie aus den frühen 80’ern kannte: Fechten auf fahrenden Geländewagen, Wasserfälle runterfallen, etc…

    Szenen wie die Atombome sind und können auch nur bewusst so unrealistisch sein, weil sie Teil dieser Welt sind und damit auch etwas Ironie klarstellen. Szenen wie diese sagen: Hallo, dass ist die Indy-Welt – lehne Dich zurück und genieße den Film.

    Ich habe ihn genossen – super Film.

  • Reply Batzman 31. 5. 2008 at 10:41

    langsam kriegt deine Argumentation ein bißchen was verzweifeltes ;)

    Das dir der Film gefallen hat ist doch okay, kein Problem.

    Aber behaupten zu wollen der Film sei genau wie die alten Filme gemacht ist einfach Blödsinn. Spielberg und Lucas haben seit über einem Jahr in jedem Kommentar erzählt, das sie genau wie früher gedreht hätten und das fast keine CGI-Sachen genutzt werden. Noch kurz vor Filmstart hat Lucas gesagt, außer ein paar CGI-Matte-Paintings sei der Film ganz altmodisch gemacht und Spielberg pröhlt rum das er ja sooo Angst hatte ob sich sein Kameramann auf die alte Art zu drehen einlassen würde.
    Da war kein Wort davon das man nur Szenen „in der Art der 80er Jahre drehen wollte“ sondern das es tatsächlich um die Produktion geht. Und das war eine große dreiste und unverfrorene Lüge in einem Film der von Anfang bis Ende mit Computergrafik, Colorgrading, Smoothing und digitaler Lichtsetzung vollgepfropft ist. Und dazu kommt, daß dieCGI-Action- Szenen auch innerhalb des Indy-Kosmos unrealistisch sind und sehr viel unechter aussehen als die Actionszenen der alten Filme – aber auch das hatten wir ja schon.
    Ich find es wirklich erstaunlich, wie du in einem so langen Thread völlig unerschütterlich dieselben Argumente und Aussagen bringst und nicht eine Sekunde auf das eingehst was alle Vorredner gesagt haben. Du bringst einfach immer wieder dieselbe Aussage wie am Anfang der Diskussion…

    Achja und nur weil „Der Müller vom SWR“ – als wenn das irgendein Kritiker von Rang und Namen wäre – etwas schreibt, macht es das nicht besser als jedes andere Fanboy-Review. Was er da von sich gibt klingt wie von der PR-Abteilung von Lucasfilm diktiert und setzt sich keinen Fatz mit dem Film auseinander. Es ist im Endeffekt ein auf drei Absätze gestrecktes „Coool Indy ist wieder da. Juchhuuuu!“ So ein flaches Review an diesem Punkt der Diskussion mit den Worten „Der bringt es auf den Punkt“ einzuleiten, zeigt, daß dir wirklich alles was alle anderen hier gesagt haben egal ist und du einfach immer wieder dasselbe Argument bringst….

  • Reply Henry 31. 5. 2008 at 14:26

    Wie auch immer. Es ist mir sowas von egal ob der Affe echt war oder nicht. Und es pupst mich genauso wenig wie jede andere CGI. Und ja, cool, Indy ist wieder da. Natürlich!

    Und wie heißt den nochmal dieser Bub aus Indy 2 der die schweren Jungs gekickt hatte? Und Indy in einer Art „Drogenrausch“? War das ein Indy der sich mit einem Schlauchboot aus dem Flieger rettete? An der Peitsch gehalten von einem Laster über den Boden geschleift zu werden wie in den Western der 50’er? Oder wie lächerlich sieht den die Szene aus in welcher Indy vom Pferd auf den Panzer springt? Das hätte man auch 1988 besser hinbekommen können… Genau hier auf dieser Homepage wären dieses Szenen, wären sie denn aus Indy 4, sowas wie von zerissen worden… Nicht mal die neusten James Bond zeigen sowas. Das ist halt nicht mehr das Kino der 80’er.

    Indy 4 aber bringt dieses Kino ganz bewusst und ganz bewusst sogar eine Schippe mehr.

    Und nichts anderes sagt Spielberg im Stern. Und genau deshalb trifft es Müller tatsächlich auf den Punkt: Buntes Kino!

    Natürlich hat der Film auch schwache Dialoge und hätte mit der Figur Jones etwas mehr Selbstrionie an den Tag bringen können – aber: Jeden Jones kann man zereissen wenn man will. Bei der Story angefangen.

    Und ein Arbeitskollege von mir, einer des etwas älteren Schlages, sagte es: „Endlich mal wieder ein Film wie früher“.

    Jo, vielleicht mag das der eine oder andere nicht. Aber und natürlich sind das wieder und wieder die gleichen Argumente: Der Film ist keine Sekunde langweilig, Ford ist super und damit schon allein kein schlechter Film. Und meiner Meinung nach ist der Rest auch ganz gut.

    Und sorry, das muss ich noch sagen: Ich bin echt froh, dass mir der Film gefallen hat (muss damit zu tun haben, dass ich mir gar keine Gedanken über Computeraffen gemacht habe beim gucken…) und ferner mich hier vor lauter Entäuschung oder was weiß ich, bei jedem zweiten Beitrag fast schon ausfällig werden muss („Hirn an der Kinokasse abgegeben“, etc.).

  • Reply Batzman 31. 5. 2008 at 14:50

    *aufseufz*

    Das ist echt als wenn man gegen eine Wand redet oder mit einem Kind das sich die Finger in die Ohren steckt und sagt „NyaaaaNyaaa Nyaaaaa ich will nichts hören! Mir egal mir egal….“

    Beenden wir das hier. Dir hat der Film gefallen. Punkt, das ist okay. sei happy darüber, aber ich glaub es hat wenig Sinn noch inhaltlich auf deine Sachen einzugehen, weil du anscheinend den Sinn eines Diskurs nicht verstehst und dich völlig drauf zurückziehst immer wieder genau dasselbe zu sagen. Das ist ermüdend und wesentlich unhöflicher als alles was du mir als „ausfällig werden“ unterstellst, denn es zeugt eindeutig vom mangelnden Respekt gegenüber deinen Diskussionsadressaten hier.

  • Reply Henry 31. 5. 2008 at 20:09

    Ich ich gebe auf und lasses sein. Nur das noch: Nicht nur ich wiederhole mich, wobei zuletzt neue Argumente hinzukamen aber egal… Und: Mit „Hirn an der Kinokasse gelassen“ hat auch nicht viel mit „Respekt“ zu tun.
    Ich habe den „Diskurs“ nicht verstanden? Manche haben dafür de Filmsinn nicht verstanden. Gute Nacht (es gibt wichtigeres als Indy).

  • Reply Tobias 31. 5. 2008 at 20:33

    Ich muss wirklich sagen, das ist das Beste Review zu dem neuen Indiana Jones. Ich habe mir jetzt schon einige durchgelesen, aber du bringst genau das Alles auf den Punkt, was mich auch gestört hat. Grossartig! Weiter so!

  • Reply Dr.iur.Mag.phil. Christian Landschützer 31. 5. 2008 at 21:03

    Die leicht und häufig beobachtbare Tatsache, dass ein und dieselbe Sache von zwei Menschen bezüglich ihres Wertes vollkommen unterschiedlich beurteilt wird, gehört zu den faszinierendsten Phänomenen und hat ihren Grund naheliegenderweise in der fundamentalen Unterschiedlichkeit der Menschen. Besonders heikel wird die Sache dann, wenn der eine meint, dass die Sache A (Indy 1, 2, 3) sich von der Sache B (Indy 4) tiefgreifend unterscheidet (etwa BATZMANNS Kommentar, dem übrigens auch ich folge), während der andere im Gegensatz dazu meint, dass die Sache A der Sache B gleicht (etwa MÜLLERS Kommentar, dem z. B. auch Kommentator Henry folgt). Der Konflikt der Meinungen scheint mir letztlich niemals ganz aus dem Weg geräumt werden zu können, da die Natur der verschiedenen Personen, auf denen die jeweilige Auffassung gründet, sich niemals grundsätzlich ändern wird. Der Konflikt kann jedoch immerhin dadurch entschärft werden, indem die beiden gegensätzlichen Meinungen miteinander vereinbar gemacht werden. Ein gutes Mittel hierzu besteht meiner Erfahrung nach darin, dass man die einzelnen Probleme möglichst GENAU beleuchtet – leider ist gerade das oft besonders schwer und auch ein dementsprechend umfangreiches Unterfangen. Konkret bedeutet das meiner Meinung nach folgendes: Wenn man behauptet, dass sich Indy 4 fundamental von Indy 1, 2 und 3 unterscheidet, muss man eben ganz genau benennen, worin der Unterschied liegt, wie etwa BATZMANN es oft getan hat. Und desgleichen muss man, wenn man behauptet, dass Indy 4 „sich nahtlos in die Reihe einfügt“, ebenso ganz genau benennen, worin alle 4 Teile sich gleichen, wie etwa SWR 3- MÜLLER es auch manchmal getan hat. Pauschalaussagen werden dabei IMMER falsch bleiben, da sie entweder auch jene Teile als unterschiedlich ansehen, die in Wahrheit gleich sind oder auch jene Teile als gleich ansehen, die in Wahrheit unterschiedlich sind. Daher ist GENAUGENOMMEN die Aussage, dass Indy 4 „sich nahtlos in die Reihe einfügt“ genauso falsch wie die Aussage, dass Indy 4 „komplett anders ist als seine sämtlichen Vorgänger“ (freilich ist eine solche Allgemeinheit in vielen Kommentaren notwendig und – aber nur insofern – angemessen). Die Lösung besteht – bitte glaubt es mir, Leute, und vertraut hierin sowohl mir als auch Euch selbst – in der GENAUIGKEIT der Argumentation. Erst wenn der Aspekt, über den man sich unterhält, genau genug bestimmt ist, kann man feststellen, ob dieser in zwei verschiedenen Situationen nun gleich bzw. ähnlich oder ganz verschieden ausgestaltet ist. Und hat man das dann festgestellt, kann der eine diesem Aspekt dann einen bestimmten (etwa künstlerischen) Wert verleihen, während der andere einem ganz anderen Aspekt einen bestimmten Wert verleihen kann, worauf auch diese Werte miteinander verglichen werden können. Ein konkretes, wenn auch zugegebenermaßen noch immer sehr (zu?) grobes Beispiel: Der eine meint, dass alle 4 Teile großartige Action enthalten (Gleichheit der Action), während der andere meint, dass die logische Verknüpfung der einzelnen Teile der Action im 4. Teil nicht so gut gelungen ist wie in den vorherigen Teilen (Unterschiedlichkeit der logischen Verknüpfung der einzelnen Teile der Action). Für beides gibt es unzählige Beispiele: Großartige Action besteht zum Beispiel sowohl in der rasanten Fahrt im Bergwerk (Indy 2) als auch in der durch den Dschungel führenden rasanten Fahrt in den Jeeps (Indy 4) – Gleichheit der (reinen) Action. Während aber etwa – um ein x-beliebiges Beispiel herauszugreifen – die Figuren der Gläubigen des Todestempels (Indy 2) so ausgestaltet sind, dass sie logisch einwandfrei in die zugrunde liegende Story passen, kommen in Indy 4 Figuren vor, von denen nicht näher erklärt ist, worin und warum sie überhaupt bestehen wie etwa die Wilden mit dem Blasrohr – auf mich z. B. wirkten sie – der Verständlichkeit halber übertrieben gesagt – wie Pantomimen, die plötzlich aus dem Nichts auftauchen und durchs Bild spazieren, nur damit Jones etwas zu bekämpfen hat, aber nicht etwa deswegen, weil sich aus der Story logisch richtig und somit zwingend ergeben würde, dass und warum die nun auftauchen müssen (freilich ist ihr Erscheinen grob – aber eben zu grob – begründet, indem sie etwa die Wächter der Kammer sind – aber warum bewachen sie diese, warum nur zwei, wo haben sie gewartet, und so fort das Ganze ist eben logisch nicht stimmig genug). So, und nun kann der eine sagen: Das war herrliche Action im 4. Teil – genauso wie in allen anderen Teilen – und darüber freue ich mich, während der andere sagen kann: Aber die einzelnen Teile der Action waren im 4. Teil nicht ausreichend logisch stimmig – im Gegensatz zu den anderen Teilen – und darüber ärgere ich mich. Und zum Schluss kann man auch noch die beiden Aspekte (hier im Beispiel Action und logische Verknüpfung der Actionteile) miteinander vergleichen und – aus verschiedensten Gründen – zum Ergebnis kommen, dass reine Action ausreicht oder dass auch noch die einzelnen Teile der Action logisch stimmig miteinander verknüpft sein müss(t)en oder dass es sich ohnehin nicht nur um reine Action gehandelt hat oder dass die einzelnen Teile ohnehin ausreichend oder gar perfekt logisch stimmig miteinander verknüpft waren oder was auch immer. Wichtig ist aber immer, seine Meinung auch zu BEGRÜNDEN, und dabei hilft meiner Meinung und meiner langjährigen Erfahrung nach vor allem auch GENAUIGKEIT. Eines verbindet uns erstaunlicherweise aber alle – BATZMANN, MICH, HENRY und MÜLLER – nämlich dass wir alle große und begeisterte Indy-Fans sind – und ich persönlich tendiere bei aller (persönlichen) Enttäuschung über den 4. Teil dazu, die Tatsache, dass die Fangemeinde von Indy so verschiedene Fans umfasst und damit letztlich so groß ist, George Lucas als souveräne wohlgeplante Leistung anzurechnen. – CL–

  • Reply lego 1. 6. 2008 at 13:57

    sorry, ja passt nicht ganz zum thema is aber lustig zum anschauen:

    http://www.youtube.com/watch?v=egPgU5kAjKE

  • Reply MakeSomeNoise 1. 6. 2008 at 17:04

    Wieso gibt es eigentlich so wenig intelligente Comments (mich eingeschlossen) wie der 196er Roman? Batzmann Du wurdest damit eindeutig „gepwnt“

  • Reply karacho 1. 6. 2008 at 17:10

    „Drei Sterne dennoch, weil jeder Fan happy sein wird, wenn er Indy noch einmal im Kino sieht“
    ich bin der lebende gegenbeweis: ich bin indy fan und ich hätte kotzen können, lieber garkein indy film als so ein müll

    blos meine 50 pfennig nachdem von euch eh schon alles gesagt wurde

  • Reply Batzman 1. 6. 2008 at 17:16

    @MakesomeNoise

    Ich glaub du verwechselst mich mit Mr.“ Indinanajones.com“
    Christian schreibt – etwas umständlich, aber dennoch richtig – letztlich nichts anderes, als das was ich auch gesagt habe. Wobei ich den Fakt das es im Indy-Fandom wie in jedem Fandom extrem unterschiedliche Leute gibt, nicht unbedingt als Einzelleistung von Herrn Lucas sehen würde. Jedes Popkulturphänomen mit hinreichender Beliebtheit umfasst eine extreme Bandbreite von Fanboys bis zu Fans.

  • Reply MakeSomeNoise 1. 6. 2008 at 18:22

    Ich muss dir jedoch zugestehn Batzmann das mir deine kritiken stets gefallen da sie oft mit meiner Meinung mehr oder weniger übereinstimmen, aufmerksam auf die „5 Filmfreunde“ bin ich übrigens durch den ja schon fast legendären Transformers Bloq geworden ;-)

    Weiter so!

  • Reply Dr.iur.Mag.phil. Christian Landschützer 1. 6. 2008 at 20:55

    @MakesomeNoise

    Danke für die Blumen, aber meine nicht unlogischen kleinen Beiträge reichen wohl nicht an Kommentator BATZMANs kaum zu übertreffende geistvolle, reichhaltige und vielfältige Überlegungen heran, in denen er immer wieder einer gewissen Logik mit bewundernswerter stilsicherer Leichtigkeit und Spontaneität auch noch Prägnanz, Emotion, Spannung und noch vieles mehr hinzuzufügen sich imstande zeigt. Im übrigen habe ich ja bereits mehrfach betont, in den meisten Überlegungen mit Kommentator BATZMAN übereinzustimmen. Was die von mir geforderte GENAUIGKEIT betrifft, so führt ihre Beachtung gerade in BATZMANs Besprechung in den allermeisten Fällen zu den ebendeswegen so erfreulich realistischen Ergebnissen. Mein letzter Beitrag sollte freilich primär dem Zweck der meiner Überzeugung nach richtigen und wichtigen Erkenntnis dienen, dass ungeheuer viele Meinungsverschiedenheiten mangelnde Genauigkeit zur Ursache haben, und dass genaue Argumentation dazu verhelfen kann, dass viele Meinungen nebeneinander statt gegeneinander bestehen können. Auf diese Weise könnte es dann nicht mehr heißen „BATZMAN hat da und dort unrecht“, sondern vielleicht womöglich „BATZMAN hat recht, aber meine eigene Meinung ist auch richtig in dieser oder jener Hinsicht (oder eben nicht)“. Jede richtige Erkenntnis sollte – als solche einmal erkannt – Bestand haben dürfen, und so erfährt einerseits die gegenteilige Meinung Bestätigung, während andererseits BATZMANs Meinung vielleicht eine (kleine) Einschränkung hinnehmen, aber dafür keine Beschädigung erleiden muss und daher in weiterer Folge auch dementsprechend gewürdigt werden kann. –CL–

  • Reply leandro 4. 6. 2008 at 15:08

    Der Fil ist zu übertrieben

  • Reply indywatch 6. 6. 2008 at 8:49

    lieber batzmann, du kannst den anderen kaum vorwerfen sie würden nicht zuhören wollen, wenn du selber nicht zuhören willst. bloß weil du hier die längsten kommentare hinschreibst, heißt das noch lange nicht, dass die kommentare besser wären.
    und wenn du ‚henry‘ vorwirfst‘ er halte sich die ohren zu und wolle nicht hören, dann kann ich diesen ball nur zu dir zurückwerfen. ich glaube nämlich nachvollziehen zu können, was ‚henry‘ meint, da ich beim betrachten des films ähnlich gedacht habe, wie ‚henry‘. bloß weil du die seite hier mitbetreibst muss das leider noch nicht bedeuten, dass du die filmweisheit für dich allein reklamieren kannst…

  • Reply Batzman 6. 6. 2008 at 16:25

    @Indywatch

    Ich kann aber für reklamieren, daß ich nicht immer wieder dasselbe Argument bringe, ohne drauf einzugehen was 150 andere kommentatoren gesagt haben. Wenn ich mir Henrys Kommentare per Filter gesammelt anzeigen lasse, dann hat sich zwischen seinem ersten posting und dem letzten wirklich argumentatorisch fast nichts getan. Wie gesagt, wer den Film mag, dem sei das auch nicht ausgeredet, aber man muß sich vielleicht wirklich nicht in fruchtlosen „Ich will aber“-Diskussionen ergehen.

  • Reply indywatch 11. 6. 2008 at 19:02

    @batzmann

    der punkt geht an dich. andererseits könnte man ja auch sagen, dass hier einfach zwei stühle und zwei meinungen aufeinander prallen. inhaltlich miteinander nicht vereinbar und trotzdem auf der selben seite (oder sollte ich sagen ’site‘?).
    das jedenfalls gibt anlass genug zur hoffnung. ich war übrigens noch einmal in dem film und bin immer noch der ansicht, dass sich dieser film in fünf bis zehn jahren retrospektiv nahtlos in die reihe einfügen wird. da wird nicht einmal die alien nummer mehr verquer erscheinen, sondern ebenso abgedroschen, wie die bibel zitate aus i + iii. und schon die haben den filmen kaum geschadet. der unterschied zu den alten filmen ist der das teil iv zusätzlich indy i – iii permanent zitiert. aber naja, warum darüber aufregen? wäre ja als wolle man lethal weapon iv analytisch mit lethal weapon i vergleichen, hihi…

  • Reply BBinho 12. 6. 2008 at 20:56

    Nichts gegen die Lethal Weapon Reihe ;-)

  • Reply indywatch 13. 6. 2008 at 8:30

    @bbinho
    auf gar keinen fall

  • Reply BBinho 13. 6. 2008 at 21:26

    Bei der oben genannten Reihe finde ich persönlich jeden einzelnen Teil für sich gelungen und sehenswert! Da würde ich mich sogar auf Teil V freuen, frei nach dem Motto: Wir sind längst nicht zu alt für diesen sch…! Aber bei dem vierten Indi ist dieses Gefühl leider immer noch nicht aufgekommen. Trotzdem ist es eine Schande, dass er ausgerechnet von „Sex and the City“ auf Platz 1 abgelöst wurde….;-) So schlecht war er Indi 4 nämlich wirklich nicht!

  • Reply Bubbel 19. 6. 2008 at 2:16

    Ich frage mich nur WARUM haben sie nicht „THE FATE OF ATLANTIS“ verfilmt? das letzte Indy Abenteuer auf Computer war genial!

  • Reply Rob 7. 7. 2008 at 10:01

    Mag sein, dass alle den Film runter machen, dass er gar nicht so toll ist wie man dachte, aber:
    -Hat jemand eine bessere Plot-Idee für einen Indy-Film?? (Außer die uralten Spiele zu verfilmen).
    -Da CGI billiger ist als echte Sets (denke ich zumindest) ist eigentlich klar, dass es haufenweise zum Einsatz kommt. Heute wird eben überall gespart.
    -Das Motorrad in der Verfolgungsszene war zwar nicht digital aber es ist nicht so alt wie es aussieht. (Im Gegensatz zu den anderen vor dem Diner wo dann die Schlägerei abgeht). Bei Mutts Bike handelt es sich um eine neuere Maschine (ich glaube 2007er-Modell) die mit Anbauteilen auf alt getrimmt wurde. Wahrscheinlich wollte man für die ganzen Stunts kein „echt altes“ Motorrad benutzen.

    PS: Wie wärs, wenn Indy um ihn (wie in „Jäger“ und „Kreuzzug“ ) nach Relikten des Christentums suchen zu lassen das „echte“ Grabtuch von Turin aufspürt? :-P

  • Reply Director 23. 7. 2008 at 23:13

    Ich hab den Film gesehen. Ich könnte heulen. Ich denke mal Spielberg ist zu überfordert mit dem rasanten Fortschritt der Technik. Er ist halt ein Meister der alten Schule. Den Regisseuren wirds heutzutage zu einfach gemacht. Wer einen wirklich guten Film drehen will, setzt soweit es geht nicht auf Computertechnik (siehe Narnia). Ich denke Spielberg weiß das, aber er hatte kein Bock auf Indy 4.

  • Reply Der heitere Haufen « BLOG OFF! 29. 7. 2008 at 12:16

    […] muss ich zugeben, dass auch ein besser ausgestattetes Kino kaum über die Schwächen von Indiana Jones 4 hätte hinwegtäuschen können, aber immerhin hatte ich so nun die […]

  • Reply Johnnie Foxtrott 19. 9. 2008 at 16:20

    Vorneweg würde ich gerne mal wissen was mit „Humor für Leute mit AD-Syndrom“ faktisch gemeint ist und mich über eine Beantwortung freuen.

    Zum Thema: Das Ding ist doch einfach, dass der Film mit zeitgemäßen Mitteln versucht, eine vergangene (nicht mehr zeitgemäße) Faszination einzufangen, zu reproduzieren, zu verbessern. Dass dieser Versuch als Paradoxon endete, dementsprechend nicht funktionierte, lässt sich vielleicht durch die Frage veranschaulichen, ob Indy 2 nicht auch ein Effektfeuerwerk gewesen wäre – oder gerade dadurch zwar oberflächlich (das sind alle Teile) aber gut war, weil es damals schlichtweg noch keine CGI gab.
    In meinen Augen funktioniert eben diese „COMPUTERGENERIERTE IMAGINARITÄT“ für diesen Film nicht als Hilfe, sondern als Käfig. Die Denkwege eines Drehbuchautors, der ohne CGI hätte arbeiten DÜRFEN, wären in diesem Fall weitaus dynamischer, spannender und lebhafter gewesen.

    CGI hat Indy getötet, Indy4 ist nicht Indy4 – klingt doch paradox.

    Ansonsten eine sicherlich gut kürzbare, aber durchweg gelungene Filmkritik.

  • Reply Johnnie Foxtrott 22. 9. 2008 at 21:46

    Hm, keine Antwort? Schade.

  • Reply flashlight69 27. 10. 2008 at 10:30

    Indiana Jones 4 kommt hier bei dieser Kritik zu schlecht weg!

    Indiana Jones 4 ist letztenendes mit sicherheit der teil der den abgespacstesten plot hat.einige schwere story-schnitzer und stil patzer inklusive. aber der film weist auch durchaus gelungene sequenzen vor.es mag schon sein das teil 1-3 unerreicht bleiben aber wer harrison ford mag und schätzt der bekommt hier nochmal seinen helden in einen actionfilm präsentiert der ihn von seiner besten seite zeigt.in übrigen spielt ford indy genauso gut (auch in den actionsequenzen) wie damals.allein diesen genialen schauspieler spielen zu sehen ist schon ein genuss.

    in übrigen kann ich der idee die action bei indiana jones 4 auf häutige standarts zu setzen einiges abverlangen.

    aber wie gesagt das ist eine fan meinung ich bin mir sicher ich werde diesen film noch dutzende male sehen und mich unterhalten mich ärgern kritisieren loben und dann wieder von vorne anfangen-ich mag dich indy!

    also unterm strich-harrison ford teilt nochmal kräftig aus!

  • Reply Narf 17. 6. 2009 at 10:36

    Die Kritik trifft sowas von ins Schwarze. Auch ich hab mich erst bei dieser Motorradszene das erste Mal in einem Indyfilm gefühlt.

  • Reply Paulchen 28. 9. 2009 at 10:35

    „Wir haben Franks Drehbuch nicht benutzt – mir und Harrison gefiel es ausgezeichnet, George hatte Einwände -, an seinem genialen Einfall aber festgehalten.“

    Sagt Spielberg in einem Interview. Warum in aller Welt lehnt Lucas ein Drehbuch von Frank Darabont sogar gegen Ford und Spielberg ab?? Dazu muss man wohl nicht mehr viel sagen -.-

    Und ich muss mich an dieser Stelle auch fragen, an wen sich der Film eigentlich richten soll. An die Fans des traditionellen Indy, oder an eine jüngere Zielgruppe?

    Insgesamt kommt mir der Streifen zu gebügelt daher, zu kuschelig, zu harmlos. Dabei sind die Aliens eigentlich mein kleinster Kritikpunkt – darüber kann ich hinwegsehen. Er ist okay, nicht weniger, aber eben auch nicht mehr.
    Naja, also: sollte es tatsächlich eine Fortsetzung mit Shia als Hauptcharakter geben, ist die Reihe für mich gestorben.

  • Reply Leonidas 5. 6. 2010 at 23:03

    Hallo

    Ich muss gestehen, dass ich mich noch nie gross mit Indiana Jones befasst habe und auch niemals ein grosser Fan war. Ich habe vor kurzem die ersten drei Teile nochmals gesehen, und fand sie sehr unterhaltsam.

    Dürfte ich euch alle daran erinnern, wer diesen Film unbedingt drehen wollte? Ja, richtig, der dicke alte Mann von Star Wars. Gut. Euch ist sicher aufgefallen, dass Spielberg in nahezu jedem Interview immer wieder betont hat, dass er den Film eigentlich NICHT drehen wollte und von Lucas quasi dazu gezwungen wurde.

    Ich bitte euch… wer solche Filme wie „Rückkehr der Jediritter“, „Howard the Duck“, „Episode I-III“ fertig bringt, ist schlicht und einfach ein mieser Drehbuchschreiber und schlechter Regisseur. Ja, gut, er hatte diese zwei Filme „Krieg der Sterne“ und „das Imperium schlägt zurück“, die wirklich gut waren. Aber das wars dann auch schon. Bei beiden Filmen hatte Lucas nur begrenzte Mitsprachrechte und wurde von den Darstellern andauernd kritisiert, ansonsten hätte er auch diese beiden Filme in den Sand gesetzt.

    George Lucas ist die ältere Variante von Michael Bay, das ist nunmal so. Erwartet also bitte nicht zuviel, Okay? Lucas will abzocken… der scheisst auf seine Fans. Nein, was ihn interessiert ist Geld, dass er durch miese Special Editions und tausendfach umgeschnittene Fassung, beschissene Computerspiele und bescheuerte Comics auch bekommt.

  • Reply Leonidas 27. 6. 2010 at 20:59

    Hey leute! Ich bin 16 Jahre alt und versichere euch, dass auch ich den Film beschissen fand. Und ich kann euch beruhigen: unter den meisten meines Alters hat fast keiner den Film gesehen, und die, die ihn gesehen haben, fanden ihn langweilig und schlecht.

    Ihr steht mit eurer Generation also nicht alleine da.

  • Reply Threepwood 26. 9. 2010 at 14:40

    Auch wenn diese Rezension nun schon ein wenig älter ist, kann ich mir nicht verkneifen mitzuteilen, mich eben beim Lesen sehr gefreut zu haben, dass ich dieser Rezension einfach nur tausendprozentig zustimmen kann und dass auf quasi alle Punkte, die auch mir negativ aufgestoßen sind, eingangen wurde (eine kleine Ergänzung kann ich noch geben: John Williams hat meiner Meinung nach auch einen sehr uninspirierten, austauschbaren und schwachen Score abgeliefert, was gerade nach dem in meinen Augen großartigen „Crusade“-Soundtrack schade ist).

    Sehr tolle und schön ausführliche Kritik! Trifft exakt meine Meinung!
    Die alten Filme hatten auch Schwächen, aber genug positive Elemente, die einen diese verzeihen lassen. Leider ist „Indy 4“ aber in wirklich jedem Aspekt, den man betrachtet, misslungen.

  • Reply Backmagic 8. 12. 2010 at 1:33

    Die hätten lieber das Drehbuch von Nicolas Cages Vermächtniss der Tempelritter als Indi genommen, wär 100 mal besser gewesen.

  • Reply Putin fährt durch Geisterstadt 5. 9. 2011 at 20:00

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