The Rise and Fall of the CGI-Effect

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Bei New Scientist habe ich diese wunderbare Grafik gefunden, die die Wahrheit über CGI-Effekte mehr als auf den Punkt bringt: der Wow-Effekt von CGI-FX waren wohl mehr der Faszination über den Fortschritt der Technik geschuldet, als den Effekten selbst. Und heute, wo man mit CGI praktisch alles und jeder visualisieren kann, stellen sich Müdigkeitserscheinungen ein. Mit anderen Worten: niemand will im Jahr 2008 CGI-Ameisen und -Werwölfe sehen. CGI is over (was natürlich übertrieben ist, aber who cares).

Das erinnert mich daran, dass bis heute meine Lieblingseffekte immer noch die (analogen) Blitze aus Poltergeist sind. Das waren noch wunderbare Effekte, bei denen man staunend vor der Leinwand saß, wo man sich heute nur denkt: meh, schon wieder Viecher aus dem Rechner. Ich will meine 80er-Jahre-Blitze wiederhaben, aber ich denke nicht, dass ILM und Weta auf mich hören werden. Schade. Der Artikel zur Grafik ist übrigens ebenso interessant:

Surely the point of special effects is to show things that can’t otherwise be filmed, and that’s been the driving thrust behind all the big developments in stop-motion animation, blue-screen compositing and so forth. CGI now seems to be able to do everything these technologies did but better. The fight with the skeletons in Jason and the Argonauts (1963), a tour de force of stop-motion at the time, could presumably be done more convincingly in CGI, for half the effort.

And that seems to be the problem. CGI has pretty much done everything. The robots in Transformers had more components than previous CGI creatures, but that was the only novelty – unfortunately leaving viewers with no choice but to notice the plot. I think the only way CGI is going to be able to make the graph go up again is if someone actually comes up with something genuinely new for it to show.

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  1. pascal

    “The Future” ist ja beeindruckend nah, Hilfe!

    Aber es stimmt, besonders schön (jaa, disst mich nur dafür) hat man das bei den Harry Potter-Filmen gesehen (die Story wurde ja meisterhaft rausgekürzt, blieben nur noch Effekte und die Kinder übrig): in Teil 3 (natürlich auch dem wunderbaren Regisseur geschuldet) wurden die Dementoren mit einem Riesenaufwand hergestellt, Animatronics rückwärtslaufend überkopf in Zeitlupe im Wasserbecken etc, um die gruseligen Bewegungen und Geisterhaftigkeit etc hinzubekommen. Wundervoll. Teil 5 natürlich, irgendein dahergelaufener Soap-Regisseur, CGI-Dementoren, damit man sie auch sieht perfekt taghell ausgeleuchtet, damit auch Action da ist, springen sie in der Szenerie herum und fassen Leute an. Damit sie gruselig aussehen, haben sie keine Umhänge mehr, sondern sind gollum-ähnliche Skelette geworden weil Skelette mit ein wenig Haut drüber ja saugruselig sind und so.
    Arr!

  2. Björn

    Das Problem ist, finde ich, dass man immernoch immer CGI Effekte als solche erkennt. Zu jedem Zeitpunkt siehst du den Transformern an dass sie komplett im Computer entstanden. Genau wie bei den neuen Star Wars Teilen. Und das macht einfach vieles kaputt.

    Für mich wären “echte” Effekte immernoch erste Wahl, ich finde sogar dass die Raumschiffmodelle aus den alten Star Wars Filmen weitaus realistischer aussehen als alle neuen Computergenerierten. Eine echte Explosion sieht immernoch realistischer aus als eine Computergenerierte. Echte Autocrashs sehen immernoch realistischer aus als Computergenerierte.

    Ich finde einfach das alle CGI Leute sich irgendwie überschätzen. Klar, wir sind weit gekommen was die Möglichkeiten angeht, allerdings noch nicht weit genug um den Zuschauer zu 100% glauben zu lassen was er hier sähe sei real, vor allem nicht bei Filmen die besonders viel davon zeigen.

    Kleinere Elemente, dezent eingesetzte Effekte wie in Wächter der Nacht (teilweise) oder sowas, unterstützend zu den realen Effekten, nicht ersetzend, das ist heute gut möglich, denke ich.

    Schau dir doch nur mal Speed Racer an. In dem Film steckt mehr Geld für CGI als für alles andere, und trotzdem sieht er erstens scheiße, vor allem aber in keinem Moment real aus.

    Wie gesagt, ich glaube die Möglichkeiten werden immernoch überschätzt, das menschliche Auge und Gehirn checkt irgendwie dann doch immer, dass das da gerade nur eine Computergrafik ist.

  3. ben_

    Um sich “seine” 80er analogen Blitze zurückzuwünschen, muss man allerdings eine Vorbedingung erfüllen: in den 80ern Filme geguckt zu haben. Die Gruppe derer wird immer kleiner, während die Gruppe derer die das nicht getan haben UND ins Kino gehen immer größer wird.

    Das unterstreicht sogar noch die Wahrheit der Graphik. Wer der die Matrix mit der cineastischen Muttermilch aufgesogen hat, dem werden CGI Effekte zum vertrauten Stilmittel und nicht zum Qualitätsmerkmal oder gar zu Kaufentscheidung.

  4. Lars

    Ich persönlich sehe das etwas differenzierter:
    – wo nur aus kostengründen oder aus Bequemlichkeit CGI verwendet wird, finde ich CGI mittlerweile total deplaziert. Gute Beispiele dafür sind z.B. Star Wars (Episode II: die animierte Birne, die man da per CGI eingefügt hat, hätte man auch als praktischen Seil-Effekt realisieren können, indem man anschließend die Seile rausretuschiert)
    – wo es gar nicht anders geht, halte ich CGI für durchaus berechtigt und für eine Bereicherung des Films (z.B.: digitale Matte-Paintings, die erwähnten Transformers, etc.)

  5. Batzman

    Netter Graph, wobei meine Kurve wohl Matrix überspringen würde, stattdessen Starship Troopers und dann LOTR mitnähme um danach abzustürzen.

    CGI sind schon okay, auch wenn ich OldSchool Effekte mag. Das Problem ist glaube ich eher, das Effekte heutzutage selten wirklich visionäre Ideen fordern. Als FX noch handgemacht wurden, waren sie mit einem Riesenaufwand verbunden. Vieles ging nicht oder musste sich durch Trial and Error erkämpft werden. Und es war so umständlich, dass man sich sehr gut überlegt hat an welchen Stellen man welchen Effekt einsetzt. Das führte dazu, dass die Effekte eben auch dramaturgisch optimiert wurden. Heute sind sie billig zu machen und es gibt keine Grenzen. Im zweifel weiß jeder Regisseur… och das können wir auch digital machen. Kein Problem. Es fehlt das Gefühl für Beschränkungen und es fehlen die wirklich genialen optischen Ideen und die Sorgfalt an einem einzigen Effekt Ewigkeiten herumzubasteln und dafür vielleicht auf ein paar andere zu verzichten. Ein Kritiker schrieb mal: “… this was in a time when special effects where, well special.” Wo sollen Erstaunen und Verblüffung herkommen, wenn sich die Effekte nicht mehr als Events in einem Film abheben sondern alles eine einzige digitale Mantscherei ist. Der Blitz bei Poltergeist, der Riesenschädel der durch die Tür kam hat auch deswegen funktioniert, weil es markante einzelne Momente innerhalb eines ansonsten sehr bodenständig aussehenden Films waren… und solange diese Zurückhaltung nicht wiederkommt und man immer noch den Overkill und die Greenscreenarien realer Inszenierung vorzieht, wird sich da auch wenig ändern. Es fehlen Ideen und die Renderbeamten alleine sind eben nicht imstande einzigartiges zu erschaffen, wenn ihnen nicht ein Regisseur mit wirklichen Visionen im Nacken sitzt, der einfach keine Ruhe gibt und immer mehr fordert als machbar ist.

  6. Gojira

    @Björn

    Natürlich sehen selbst die besten CGI Effekte nicht wirklich 100% real aus, was aber auch einfach daran liegt das man weiß das es nicht real sein kann. Ein gutes Beispiel ist doch Transformers, die Roboter sehen schon ziemlich echt aus imo, es ist einfach klar das sie halt nicht echt sein können und dadurch wirkt es künstlich.

    Wie hätte man denn einen Film wie Transformers mit pre CGI Effekten machen sollen? Mit Stop-Motion? Ich glaube nicht das das realer oder echter wirken würde.

    Ändert natürlich alles nix an der Tatsache das ein guter Film mehr braucht als gute Effekte, siehe Transformers ;)

    Und wegen Speed Racer. Ich glaube nicht das der Film bzw. die Effekte jemals das Ziel hatten realistisch zu wirken. Imo sieht der Film genial aus, er ist nicht wirklich gut, aber visuell alles andere als schlecht.

  7. Björn

    Das meine ich. Klar klingt es wunderbar bequem zu sagen “Ach das machen wir nachher in der Postpro digital”, in Wirklichkeit ist das aber genau die falsche Richtung. Ich finde man sollte versuchen sie viel wie möglich ohne sowas auszukommen.

  8. Perry Simm

    Im Orignal Star Wars waren CGI-Effekte?

  9. Bergmönch

    hat mich auch gewundert, das dürften aber so ziemlich die ersten gewesen sein…

  10. Charley Varrick

    Sehen … glauben … wissen. Wenn ich mir einen Film ansehe, in dem Dinge passieren, die nicht real sind, sagt mir mein Verstand, dass ein Trick dahinter stecken muss. Ob es sich dabei um CGI, Stop Motion oder sonstwas handelt, ist dabei doch egal. Ich kenne jemanden, der sich einen Stoff wie Superman nicht ohne ein Grinsen ansehen kann, weil ihm einfach die Vorstellungskraft fehlt, um sich auf einen phantastischen Stoff einzulassen. Ich kann mir einen Film wie King Kong (den alten) immer noch mit Vergnügen ansehen, obwohl die Tricks heute niemanden mehr vom Hocker hauen. Egal wie “gut” oder “schlecht” die Effekte eines Films sein mögen: Wer nicht bereit ist, die rationale Welt mal hinter sich zu lassen, wird damit auch nichts anfangen können.

  11. Andreas

    Das Problem sind doch nicht die Effekte, sondern die Beliebigkeit, die sie erzeugen. Nichts ist mehr unmöglich darzustellen, also kann einen auch nichts mehr überraschen oder gar wirklich beeindrucken. Wie oft haben wir jetzt schon gesehen, dass die Welt explodiert?

    Andererseits ermöglicht die neue Technik natürlich auch neue Filme, mit neuem Look, wie z. B. Sin City.

    Und oldschool Effekte werden für echte Geniesser doch auch noch produziert: “Jack Brooks: Monster Slayer” läuft auf dem Fantasy Filmfest http://www.youtube.com/watch?v=ejwdhipRQJU

  12. Björn

    Also soweit ich weiß gab es ein paar CGI Shots, die es nicht in die Kinofassung, dafür aber die Special Edition auf VHS ’97 geschafft haben, und später nochmal, für die DVD überarbeitet wurden.

    Bspw. als Han mit Jabba redet:

    Genauer kann man sich das bei Schnittberichte anschauen, die Szene mit Jabba ist quasi am Ende von Mosesly, relativ am Anfang des Films.
    http://schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=362

    Die Szenen wurden dann nochmal für die DVD nachbearbeitet:
    http://schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=1769

    Ich glaube so stimmts, oder?

  13. Renington Steele

    Naja, aber diese Szene war ja nicht im Original-StarWars von 77 ;)

  14. badeboom

    Natürlich nicht! Da gab’s wie gesagt “nur” die erste Motion-Control-Cam sowie die Todesstern-Animation beim Briefing vorm Finale.

    Eine recht willenlose Grafik. “Young Sherlock Holmes” außer acht zu lassen, ist schon fast blasphemisch: Der erste richtige CGI-Character, der Glas-Ritter, hat mir damals jahrelang Kopfschmerzen bereitet.

    Naja, ist ja wahrscheinlich eh nur provokativ gemeint.

  15. Marc

    Mir ist inzwischen lieber der Held (oder sein Stuntman) springt echte fünf Meter in die Tiefe (mit dem was Schnitttechnik hergibt) als dass er 1000 Meter in die Tiefe fällt wie Anakin auf Courouscant in Episode II. Natürlich geht das dank CGI, aber mir ist auch klar, dass das das CGI ist. Ich fand die Parcours-Verfolgungsjagd bei Casino Royale spannender. Und auch da wurde natürlich getrickst, aber eben dezent.

  16. Mo

    hat eigentlich noch niemand gemerkt, dass transformers und indy4 deshalb so schlecht abgeschnitten haben, weil regie und geschichte einfach grottenschlecht waren? realismus hat nichts mit realistischer darstellung, sondern mit glaubwürdigkeit zu tun. star wars oder lotr sind nicht realistischer, als transformers, aber glaubwürdiger von der psychologie und den charakteren.

  17. jellyamison

    Das Baby in Children Of Men ist auch ein CGI-Objekt. Und das San Francisco in Finchers Zodiac anscheinend auch zu großen Teilen (habe ich gelesen. Keine Ahnung inwiefern das der Wahrheit entspricht…)
    Klar, die Cgi Problematik zeigt sich vor allem in Landschaften und Objekten, die einem mit ihrem künstlichen Glanz die Kotze in die Augen treiben, aber das Thema CGI geht noch weit darüber hinaus. Welche Rolle cgi bspw im pre- und production-Prozess und in Form der previs einnimmt und zu welchem Maße ein Regisseur in der Lage ist sinnvoll mit den Leuten, die die Effekte machen zusammen zu arbeiten.
    Ich bin keine Experte, was das ganze visual effects-Zeug angeht aber in dieser 15 Jahre Cinefex Jubiläumsausgabe, die mir mal zufällig in die Hände gefallen ist, werden von der Seite der Effektkünstler viele Probleme im Bereich cgi angesprochen. Unter anderem die Regisseure/Produzenten/Filmemacher über die Björn in seinem Beitrag “ach machen wir das doch einfach in Post” gesprochen hat.

    Die Graphik ist ganz lustig (alles was den Kristallschädel öffentlich an den Pranger stellt hat meine Sympathie) aber eben eigentlich total dämlich.
    Apropos Kr.schädel: Hab ich nicht gelesen, dass bei der edit in FFM ne Effektpräsentation zum Kristallschädel stattfinden soll… Meine masochistische Seite hat immer noch nich genug: Ich muss da hin!

  18. wreckless mind

    Zu diesem Thema kann ich unbedingt Be kind rewind empfehlen, in diesem Sinne eine Hommage an den handgemachten Film und die Kreativität die hinter der Darstellung scheinbar unmöglicher Dinge steckt. Der Film zeigt und läßt den Zuschauer teilhaben an der Freude der Filmemacher, die nach der ganzen langen Arbeit mit irgendwie primitiven und tollpatschigen Methoden tatsächlich einen funktionierenden Film vor sich sehen. Und das selbe Gefühl dürfte sich auch bei Großproduktionen einstellen, am set sieht wohl jeder Film irgendwie lächerlich aus.

    Ich als Zuschauer war zwar nicht beim Dreh dabei, frage mich aber bei jedem Effekt unterbewust’st “scheiße wie war DAS denn möglich?! …”. Dadrch entsteht bei mir immer ein großer Respekt dem Gesehenen gegenüber, allein wegen der Ideen und Mühe, die in solchen Szenen steckt.
    CGI macht ohne große Mühe irgendwie alles möglich und sieht am Ende meisten noch nach CGI aus. Dadurch entsteht eine diffuse Beliebigkeit was die Effekte angeht. Das Problem aber ist, das zu viele Filme zu sehr auf die Macht von CGI bauen dabei solch nebensächliche Dinge wie Dramaturgie, Stimmung und Sympathie mit dem Film einfach vergessen (Transformers und etlich andere) so das das Ergebnis natürlich scheiße ist, auch wenns gut aussieht..

  19. partikelfernsteuerung

    Aha, jetzt wo CGI alles zeigen kann, was die Phantasie will, ist der Rausch der Technikbegeisterung vorbei. Wie damals, als die Jahrmarktattraktion “bewegte Bilder” irgendwann richtig begann, Geschichten zu erzählen. Diese Parallele zwischen Beginn des klassischen Films (Anfang 20.Jh.) und Beginn des digitalen Films (1990er) spinnt Lev Manovich übrigens sehr weit (http://www.manovich.net/TEXT/digital-cinema.html) – allerdings mit dem Fazit, das CGI mit seiner Beliebigkeit die Bedeutung des photographischen Bildes zerstört.

  20. Andreas

    Wieso “allerdings”? Diese Sichtweise wird doch, auch hier, weitestgehend geteilt.

  21. partikelfernsteuerung

    Ich hatte hier eher den Eindruck, dass der CGI-Hype im Moment abflaut (wie die Grafik oben ja auch nahelegen will). Und trotz Perfektion bleibt die Unterscheidung “echt” und “kann ja gar nicht sein” bestehen. Bei Manovich habe ich es eher so verstanden, dass die Grenzen zwischen photografisch und CGI auch in der Zuschauerwahrnehmung verschwimmen – was ja vielleicht noch kommt.

  22. Kahlcke

    Ich habe auch den Eindruck das die CGI Effekte eher schlechter als besser werden, es gibt ein paar, zum Teil auch schon echt alte, Filme die CGI deutlich besser und unerkennbar einsetzen, als ich das erste mal Terminator 2 gesehen habe fragte ich mich ständig wie zum Teufel die das bitte gemacht haben. Das sah realistisch aus. Oder die Effekte in Lost in Space ( Ja, war ein scheiß Film, aber die Effekte waren … wow! ), die waren doch um Meilen besser als das was jetzt in den Kinos läuft.

  23. bert bott

    Ich würde behaupten CGI-Effekte haben heute einen derartigen hohen Realismusgrad erreicht, daß sie bei uns realistisch erscheinenden Szenarien nicht mehr zu erkennen sein können. Denn abgesehen von Fortschritten bei den Effekten selbst, spielt wohl die mittlerweile auch rein digitale Aufzeichnung der Realfilmszenen eine entscheidende Rolle. Damit erreicht das Compositing von Film und Computergrafik eine neue Qualität und ehemals reales Geschehen wird genauso manipulationsfähig wie die CGI Effekte selber. Ob man dann einen leichten Farb- oder Strukturfilter schon als Computereffekt werten will entscheidet dann wohl letztlich, ob man überhaupt noch von einzelnen CGI Effekten sprechen möchte – die Übergänge sind da fließend.
    Der Eindruck, daß diese eher wieder schlechter werden, ist also IMHO der Tatsache geschuldet, daß wir nicht mehr in der Lage sind diese zu unterscheiden und nur noch schlecht gemachte oder unrealistische Dinge als solche wahrnehmen. Der geschickt integrierte Effekt kann dagegen nicht mehr unterschieden werden und wird vom unbelasteten Kinogänger nicht bemerkt. Für uns ist es letztlich ja auch unerheblich, ob der Aufwand des realen Nachbauens/-spielens einfach nur größer war als der des virtuellen Modellierens oder tatsächlich keine Möglichkeit bestand das Geschehen real zu filmen.
    Ansonsten stimme ich 100% Renington Steele zu, daß man sich unabhängig von der Art und Qualität filmischer Spezialeffekte in jedem Fall erstmal auf den Stoff einlassen muß. Und da hat Matrix1 und LOTR offensichtlich wesentlich besser funktioniert als die Transformers oder Indy4 (die ich übrigens beide nicht gesehen hab).

  24. Ich habe Euch gewarnt

    [...] konzentriert, die modernen teschnischen Möglichkeiten mit Bedacht, storydienlich und nicht nur des Effektes wegen einsetzt, wenn er seinen Schauspielern Raum und Zeit lässt, dann kann es durchaus gelingen [...]

  25. Ich hatte Euch gewarnt

    [...] konzentriert, die modernen teschnischen Möglichkeiten mit Bedacht, storydienlich und nicht nur des Effektes wegen einsetzt, wenn er seinen Schauspielern Raum und Zeit lässt, dann kann es durchaus gelingen [...]

  26. Kirk_Dougles

    ich sehe dass völlig anders. Es ist nicht die Beliebigkeit der Effekte sondern die kreative Lustlosikeit deren Verwendung in den Filmen die langsam langweilt. Da alles möglich ist wird jeder noch so realitätsferne Blödsinn auch gezeigt und das macht die Effekte selbst langweilig. Z.b. in Star Trek 2 der Zonr des Khans, wenn sich Enterprise und Reliant wie mächte Schlachtschiffe langsam nähern und kreuzen ist das absolut phantastisch. Die Raumschiffe zischen nicht umher wie wild gewordenen Fleischfliegen wie z.b. in den neuen Star Wars Filmen, wo nebenbei allerlei Zeug nur so rumpelt.Das macht ide Szene ebenso spannend wie dramatisch. Es wird sich Zeit genommen alles langsam zu zeigen und zu gestalten, eben weil die Effekte kostbar waren. Heute sind sie beliebig und so werden sie auch gezeigt. Wenn wunderts das es dann langweilt. Vergleicht man z.B. den Aufmarsch in Herr der Ringe vor Helms Klamm. Wie packend ist das doch gelungen und wie langweilig ist im verlgleich dazu die Anfangs “Raumschlacht” in Star Wars E3. Warum? Weil bei Hdr der Sapnnungsaufbau langsam beginnt, sich entwickelt und die Effekt das unterstützen. Bei Star Wars wird nichts aufgebaut sondern man wird inmitten eines Bilderwirrwarss geworfen (besagte Schlacht) Nicht die Efekte selbst sind schuld an der Langeweilie sonder wie sie eingesetzt werden. Mann stelle sich E3 mal so vor wie Star Trek2 nur in weit größerer Dimension. Flotten die sich langsam nähern, Admirale und Commander in Hochspannung auf der Brücke, Hecktig und höchste Nervosität auf beiden Seiten. Dann starten die Angrifsjäger in den Hangars, stürtzen die Besatzungen sich in die Uniformen usw. Das wäre eine Schlacht. Wenn die Darstellung der Effekte mit nebenbei Blabla wie in Star Wars heruntergenudelt werden wirken sie auch nur beiläufig. Da macht Hollywood einen ganz großen Fehler. Betrachtet man sowas wie Star Ship Troopers- dort wird gezeigt wie Dramatik aussehen kann und muß das geleingt leider nur äußerst selten. Stattdessen bekommen wir infantil Klamauk der dank Special Effekts noch völlig unrealistisch ist, wie z.B. in Indiana Jones 4 wo Indie in einem Kühlschrank eine Atombomen Explosion in nächster Nähe überlebt, kilomterweid druch die Luft geschleudert wird in der Wüste landet und sogelich doof ein Erdhörnchen anglotzt. Hahahahaaa. So runiert man die Liebe zu Effekten wie soeben auch schon das 3D Kino wieder entsorgt wird, da schon wieder allzuviele Filme nur darauf setzen und inhaltlich nichts zu bieten haben.

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