Kurzzeitepen oder: Was bleibt vom Film?

48 Comments

Ich bin heute morgen aufgewacht mit einer filmphilosophischen Frage: Wie wichtig ist der Wiedersehwert eines Films? Wenn ich zum Beispiel Herr der Ringe nehme. Der erste Teil hat mich umgehauen und ich hätte nie gedacht, das mich ein Fantasy Thema jemals so interessieren könnte. Aber das hier war von vorneherein so unheimlich gewaltig und episch, das sog einen förmlich auf. Dann kam endlich der zweite Teil und ich bin wieder ins Kino gerannt. Ich war immernoch begeistert, wollte jetzt aber auch endlich wissen wie es ausgeht. Dann der dritte Teil. Ich ging ins Kino, kam raus und dachte nur: Geschafft. Aber ich hatte seitdem nicht mehr das Bedürfnis, mir die Dinger nochmal anzusehen. Man erinnert sich an ein paar gute Szenen, aber eben auch an Länge. Lange Länge. Und dann au DVD auch noch extended? Ähem….

Es gibt noch andere Filme, die zum Teil auch als Meisterwerke gelten, bei denen ein mehrmaliges sehen irgendwas kaputt macht. Pulp Fiction zum Beispiel. Nach dem ersten sehen kenne ich ja die Zeitsprunggags und der Film verliert plötzlich grosse Teile seines Reizes und Travolta ist gar nicht so cool, wie es einem vorkam. Klar, der Film ist/war wichtig für das moderne Kino, aber er hat für mich einen recht geringen Wiedersehquotienten. Vielleicht so 2-3. Oder Forest Gump. Das war ein toller Film, als der rauskam. Hat mich echt geflasht. Aber als ich das zweite Mal ins Kino ging, schlief ich kurz nach dem Vorspann ein und wachte kurz vor dem Abspann wieder auf.

Also, was ich wissen will ist: Wie wichtig ist es , das ich einen Film öfter wiedersehen kann? Denn Forest, Pulp oder HdR sind alle drei sicherlich Meisterwerke. Und haben mich beim ersten Mal wirklich bestens unterhalten. Warum sollte ich dann dem Wiederschauen Bedeutung beimessen? Oder ist ein richtiger Film einer, der nie langweilt, der mehrere Schichten offenbart, der entdeckt werden will? Wobe das auch nicht auf meine Lieblingsfilme zutrifft, die ich schon mehrere Male sah. Meistens will ich nur ein Gefühl herstellen, glaube ich. Ne, das ist es auch nicht. Hm. Wie ist das mit euch? Welche Rolle spielt Langzeitbegeisterung bei euch, wenns um Filme geht?

In : Features, Thema

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  • DNG

    Also so ne Labgzeitbegeisterung ist sicher ein sehr wichtiger Aspekt bei einem Film. Jedoch bieten die “Großen” einen solchen kaum. Eher einfache, simpel gestrickte Filme bieten weit mehr Potential, öfters gesehen zu werden, weil sie auf plumpe Unterhaltung ausgelegt sind und keine tiefgründigen Szenen und Dialoge aufbringen. “Scary Movie” schau ich mir mit einem Haufen Freunde viel lieber und eher an, als “Die Verurteilten” (obwohl letzterer einer der besten Filme aller Zeiten ist), “Dogma” wird eher gewählt als “Hinter dem Horizont” – du verstehst sicher worauf ich hinaus will. Unsere Gesellschaft ist nicht mehr in der Lage, sich Qualität hinzugeben. Überall Filme und DVDs, man kann jederzeit und beinahe an jedem Ort sich nen Film reinziehen (vielen Dank an tauschbörsen und Raubkopien). Es ist kein Abenteuer mehr, ins Kino zu gehen, kein seltenes Erlebniss, einen Film zu bestaunen. Der Markt ist überfüllt, die Möglichkeiten unbegrenzt. Genauso Musik: Früher war es ein Erlebniss, seine Lieblingsband auf einer Platte hören zu können – jetzt wird immer und überall über iPod und anderen MP3 Playern seiner Musik gefröhnt, und durch diesen Übergenuss schätzt man sie nicht mehr. Egal ob Filme oder Musik, oder anderes Zeugs (das kann mn auf alles anwenden), hat man genug von etwas, wird es schnell uninteressant. Bzw. bei guten Filmen: umso besser, je aufwendiger und tiefschürfender, desto schneller hat man ihn satt. Einfach Unterhaltung kommt besser an. Wer will schon, wenn man mit Freunden einen Filmabend macht, heulend “Billy Elliot – I Will Dance” gucken, wenn man lachend und sich gut unterhaltend “Shrek” reinziehen könnte.

  • http://49suns.de juliaL49

    Der Wiedersehenswert ist sehr wichtig z.B. wenn es darum geht, welche Filme man sich kauft und welche nur leiht. Obwohl ich bei den drei Beispielen die du genannt hast, genau anders argumentieren würde :-)
    Ich bin gerade dabei, meine DVD-Sammlung auszumisten und habe mir deshalb ähnilche Fragen gestellt (obwohl ich das jetzt nicht “Langzeitbegeisterung” genannt habe) und genau bei den Filmen, wo ich mir sagte, ok, hab ich zwei-, dreimal gesehen, die Magie ist vorbei, die habe ich aussortiert.

  • http://afrinalburu.blogspot.com/ Afrin Alburu

    Ich habe schon den Großteil meiner Filmsammlung mehrfach gesehen. Pulp Fiction bestimmt schon 10 x und ich kann jedes Mal wieder darüber lachen und diesen Film einfach nur großartig finden. Bei mehrfachem Schauen kann man sich dann statt auf diese Zeitsprungthematik auf Nebensächliches konzentrieren und entdeckt den ein oder anderen Gag den Tarantino eingebaut hat. Außerdem sind die Dialoge allein schon so verdammt genial, dass 1 x Sehen auf gar keinen Fall reicht.

    Ich bin jemand der seine DVD-Sammlung eigentlich nur um Filme erweitert, die ich schon mindestens 1 x gesehen habe, weil ich einfach nicht genug Geld habe um mir einfach so irgendetwas zu kaufen, was ich interessant finde. Und genau so wie ich eine CD sicher nicht nur 1 x höre, werde ich mir den Film sicher nicht nur 1 x ansehen. Für mich ist der Wiedersehenswert also verdammt wichtig, wenn es darum geht sich einen Film zu kaufen oder nicht. Filme die ich kein 2tes Mal sehen will, werde ich mir auch nicht zulegen.

    (Alle Titel die du in deinem Eintrag erwähnt hast, habe ich schon mehrfach gesehen.)

  • Usul

    Für mich ist ein Film nicht zwangsweise schlechter, weil er einen geringen Wiedersehenswert hat, es ist eigentlich nur eine andere Art von Film. Kommt ein bisschen drauf an, wovon der Film lebt, lebt er zum großen Teil von der Atmosphäre, kann man einen Film gut mehrfach sehen, einfach Stimmung genießen, die der Film aufbaut. Tarantino-Filme sind dafür eigentlich gut geeignet, auch sowas wie Sin City (ist ja auch ein bisschen Tarantino). Lebt ein Film dagegen zum großen Teil von der Spannung – ja mei, die ist halt nach einmal schauen stark reduziert. Was den Film pauschal aber nicht schlechter macht.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Wiedersehenswert ist ein Bonus, den ein guter Film aber nicht zwangsweise braucht. Ist rein optional. Für mich.

  • Patrick Pricken

    Forrest Gump ist eben kein besonders guter Film, Herr der Ringe zu lang
    zu sehr auf visuell Überwältigendes ausgelegt, um bei weiteren Vorführungen noch so zu fesseln, und bei Pulp Fiction hat der Autor einfach Unrecht.

  • http://diaet.blogsome.com diaet

    Für mich gute Filme sehe ich immer mehrmals, und auch immer wieder gerne. Allerdings aus vollkommen unterschiedlichen Gründen: selbst ein zunächst auf Spannung konzentrierter Film, von dem man eigentlich denkt, dass nach einem Mal schauen der Reiz weg ist, kann eine Langzeitwirkung haben, wenn genug fiese kleine Details eingebaut sind (als Beispiel die eingeschnittenen Frames bei Fight Club, kleinerer Fall wäre für mich Brainscan (Damn, kennt den überhaupt jemand?)).

    Genauso können sich bei neuem Schauen neue Interpretationsebenen entwickeln, einfach, weil man selber weiter drüber nachgedacht hat (Lieblingsbeispiel: Donnie Darko).

    Und dann gibt’s noch die, die ich aus rein emotionalen Gründen immer wieder gerne sehe – weil sie mich jedesmal (obwohl ich genau weiß, was passiert) wieder packen (Beautiful Thing, Stand by me).

    Und dann gibt’s noch bestimmt den vierten Typen – die “Party-Filme”, die eigentlich maximal in Gesellschaft mehrmals funktionieren, für die der Langzeiteffekt also erstmal schnuppe sein dürfte.

    Genug Cents.

  • Roland

    Wiedersehenswert ist für mich eigentlich nur ein Kriterium, wenn es darum geht, mir die DVD zu kaufen. Ansonsten gibt es viele Filme, die ich gerne mal gesehen haben wollte, aber nicht unbedingt das Bedürfnis habe, ein zweites Mal zu sehen. So z.B. Sixth Sense oder the Village, die ich sehr schätze, aber wenn man die Pointe mal raushat, dann reduziert sich der Wiedersehenswert erheblich.

  • http://diaet.blogsome.com diaet

    Roland: aber Sixth Sense zum Beispiel macht wenigstens ein zweites Mal Spaß – wenn man auf die ganzen kleinen und großen Zeichen achtet, die einem eigentlich schon beim ersten Gucken die Situation klargemacht haben könnten, oder?

  • KaioShin

    Filme wie Sieben, Die Üblichen Verdächtigen oder Fight Club bauen nunmal auch auf eine große Wendung am Schluss. Wenn man die schon kennt bleibt nur noch die Athmosphere übrig und beim 2. gucken kann man sich auf tausend kleine Details konzentrieren die einem beim ersten mal entgangen sind. Dass war es dann aber auch.

    Trotzdem sind es für mich ganz klar absolut großartige Filme die zu meinen absoluten Lieblingsfilmen zählen. Mir ist egal ob ein Film beim 10. gucken nicht mehr so viel Spaß macht – wenn er beim ersten mal alle anderen Filme wegbläst dann ist er genial – Punkt um. Wiederguckwert kann wenn überhaupt nur für oder gegen einen DVD Kauf gewertet werden. Sonst nicht.

  • ShreksEsel

    Ich sehe das ähnlich wie DNG es schon beschrieben hat.
    Was macht denn einen “guten” Film aus? In vielen Fällen sind es eine wirklich ausgereifte Story, gut gezeichnete Charaktere die von den passenden Schauspielern effektvoll umgesetzt werden, eine gewisse Atmosphäre, die nicht selten mit einigem Tiefgang verbunden ist. Aus solchen Filmen geht man hinterher raus und freut sich, dass sich die Preisaufschläge für Preview und Loge gelohnt haben. Vielleicht kauft man sich einige von solchen Filmen auch auf DVD, einfach, um ihn zu haben.
    Aber guckt man den dann nochmal?
    Selten bis gar nicht!
    In unserer WG kommen wir auf ein Bücherregal mit ca. 400DVDs (ok, einige sind doppelt), und es ist an jedem Filmabend mit Freunden wieder zu beobachten: gewählt werden nicht die “guten”, sondern eben die kurzweiligen. Da gibts dann The Fast and the Furious, BadBoys, Blade, Shawn of the Dead, The longest Yard & Co.
    Und ich denke ncht, weil diese Streifen Meilensteine der Filmgeschichte darstellen, sondern weil man gerade in Gesellschaft gar nicht soviel Wert auf den Film legt. Er soll nur 90 Minuten unterhalten, und es ist auch nicht schlimm, wenn man mal 5 Minuten verpasst. Es sind eben diese 08/15 Mainstream-Geschichten, mit denen sich alle Beteiligten irgendwie abfinden können.

    Zum Schluss noch, je kleiner der Kreis der Zuschauer im Raum wird, desto eher steigt wohl auch die Bereitschaft, auch mal etwas tiefer in die Schatztruhe zu greifen. Der Pate wird sicherlich auch nicht jeden Tag gesehen, aber einmal im Jahr findet man schon jemanden der ebenfalls darauf Bock hat, sich da die Trilogie an einem Abend reinzutun.
    Und ein Tarantino gehört zu unserer alten Skatrunde als Abschluss immer dazu.

    Kurzfassung:
    Wiedersehenswert kein Indiz für guten Film, dennoch sollte man auch nicht häufig frequentierte mal im Regal stehen haben – nicht für die breite Masse sondern nur für sich.

  • DNG

    Danke ShreksEsel – genau das meinte ich auch. Bei mir tummeln sich knapp 700 Filme im Regal, und wenn “viele” Leute zu Besuch kommen, wird immer das gleiche Schema gewählt – simpel, schnell, kurzweilig, unterhaltsam. Hab ich allerdings nur ein/zwei Leute hier, schauen wir schon etwas “besseres” – tiefgründig, atmosphärischer, ausgefelitere Charaktere usw… Da stört es nicht wenn stundenlang geredet wird und die “Effekt-Momente” eine Seltenheit darstellen, wie bei “Rosemaries Baby”.

  • mærts

    Bei uns in der WG klappt das immer recht gut, muss ich sagen. Da gibt es keine Scheu, sich nach “The Fountain” noch “Jungfrau, 40, männlich, sucht…” zu geben oder nach “Wer früher stirbt ist länger tot” eine Rude “Jarhead” zu gucken. Solange man in der Stimmung ist geht alles – oh, und natürlich wenn man keine Fassade hat, die man aufrechterhalten muss :P

    P.S.: Die extended Cuts vom Herrn der Ringe sind hier auch schon ein Paar Mal hintereinander über die Wand gelaufen… ohne Abnutzungserscheinungen – bin ich jetzt pervers? ;D

  • http://trancefish.de/blog Marcel

    Pulp Fiction kann ich mir immer wieder anschauen. Den Film spreche ich mittlerweile auswendig mit und ich finde, daß kein anderer Film auch nur ansatzweise mit dem Streifen mithalten kann. Keine Ahnung aber für mich ist das nicht nur ein Film sondern eine Philosophie.

    Wie häufig ich mir einen Film ansehe hängt in erster Linie davon ab, was ich mit dem Film verbinde. Goonies zum Beispiel kann ich mir immer wieder anschauen.

  • http://www.dn-studios.at vic

    Ein Paradebeispiel für einen Film den man öfter gesehen haben muss um überhaupt alles aufgenommen zu haben ist Hot Fuzz, von Edgar Wright & Simon Pegg, für mich eines der genialsten Drehbücher der Filmgeschichte, da kann man bestimmte Anspielungen eigentlich erst verstehen wenn man den Schluss kennt. Außerdem sind die Witze von solcher Qualität, dass es sich sowieso auszahlt den auf DVD zu haben. Für Shaun of the Dead, ebenfalls von Edgar Wright & Simon Pegg, gilt das gleiche.

  • Injecter

    Bei dem Thema fällt mir als erstes der Film “The Prestige” ein.

    Beim 1. Mal hat mich der Film total geflasht er ist halt einfach geilst. Beim 2. Mal fielen mir dann noch ganz andere Bedeutungen der Sätze auf, die man ohne die Auflösung zu kennen so noch gar nicht erahnen konnte; und genau deshalb war er beim 2. Mal sogar NOCH geiler.

    Aber auch Pulp Fiction kann ich mir immer wieder und wieder anschauen. Death Proof hingegen wurde beim 3. Mal irgendwie bisschen fad. Trotzdem finde ich die übergeil.

  • http://www.retroaktiv.de Ben

    Wenn ein Film es geschafft hat, mich in eine angenehme Stimmung zu versetzen und ich davon ausgehe, dass er das wieder tun wird, werde ich ihn mir ein zweites Mal ansehen. Und dann ein drittes, viertes, etc ..
    Allgemeine Kriterien gibt es dafür wohl nicht, jeder empfindet bei Filmen anders.

  • DNG

    Natürlich – und das wurde schon zur Genüge betont – gibt es Filme, die man sich immer und immer wieder ansehen kann, ohne dass der Streifen an Qualität verliert, sogar auch zunimmt.
    “The Prestige” – ein sehr gutes Beispiel, aber zu menien Favourites zählen überwiegend Klassiker wie “Der Exorzist”, “Omen”, “Die Vögel”, “Vertigo”, “Bis das Blut gefriert”, usw. Aber auch Komödiantische Highlights wie der lustigste Fim aller Zeiten: “Hallo Page” (orig. Bellboy). Dramen wie “Leben und Lieben in L.A.” oder “Billy Elliot”, Thriller wie “Final Call” und “Mindhunters” oder moderner Horror-Kram wie “Deathwatch”, “Gravedancers” (unheimlich klasse Film) oder alles Zeugs von Eli Roth ;)

    Es gibt halt viele wirklich gute Filme die man sich gerne immer wieder und öfters ansieht – aber ein großer Teil davon ist halt nicht für ein größeres Puplikum geeignet (Sofagäste), ausser, es wird ein spezielles Thema für den Abend vereinbart ;)

    Einfache Kost ala “Scary Movie” und die ganzen Parodie-Streifen, simple oder einfach gestrickte Actionfilme wie “Bad Boys” oder “Die Hard” sind dafür wesentlich besser geeignet – was aber nicht unbedingt für einen schlechten Film spricht.

  • http://trancefish.de/blog Marcel

    Ich nochmal: Letztens lief doch erst wieder Scary Movie im TV und hat quotenmässig die anderen Sender ziemlich abstinken lassen. Und Scary Movie ist nicht wirklich ein guter Film. Aber eben einfach unterhaltsam. Und auch wenn die Formulierung “Hirn abschalten” hier bei euch ja nicht sooo gern gesehen wird, ist es bei den wirklich erfolgreichen (wieder anschaubaren) Filmen ja so, daß genau das den Reiz ausmacht.

    Bei Serien ist das doch dasselbe: Simpsons läuft seit Jahren auf Prosieben zur selben Zeit. Auch wenn jeder vermutlich jede Folge da schon 1000x gesehen hat, kann man da immer wieder reinschalten und man wird jedesmal angenehm unterhalten.

    Natürlich ist ein Film wie “Mullholland Drive” oder ne Serie wie “Akte X” intelektuell wertvoller aber da muss sich der Zuschauer konzentrieren. Ich glaub, der Erfolg eines “Den-guck-ich-wieder-und-wieder”-Films liegt darin, daß man sich sofort in die Story reinversetzen kann und selbst, wenn man mal 5 minuten verpasst, nicht völlig mißversteht, um was es geht.

    Deshalb läuft übrigens auch Tatort als Serie schon sooo lange so erfolgreich (wobei ich damit nu gar nix anfangen kann)

  • Schwarzmaler

    So pauschal kann man das nicht werten, ich liebe Filme, die mich beim ersten Mal beeindruckt haben – die Zugszene in War of the Worlds, z.Bsp – auch wenn es ein einmaliges Erlebnis ist. Zum Glück gibt es Festplattenrekorder, so daß man es mal ausprobieren kann ob ein Zweitschauen funktioniert. DVDs wären schade, viele Filme funktionieren nur beim ersten Mal. Und dann gibt es noch die Schätzchen, die einen beim ersten Mal vom Hocker hauen aber eine derartige Handlungs- und Dialogtiefe haben, daß man Details erst beim zweiten und dritten Sehen bemerkt und genießt – Fight Club gehört für mich dazu.

  • 333

    Wenn für mich ein Film zu den besten zählt, dann muss er einen “Wiedersehwert” aufweisen. Die richtig guten Filme werden von mal zu mal noch besser, da die Welt, die der Film kreiert so unterhaltsam ist und die Dialoge noch beim 10ten mal genial sind.

    Es gibt durchaus auch gute Filme, die ich kein 3tes mal anschauen würde, jedoch liegt das daran, dass der Film nur richtig funktioniert, wenn man gewisse Tatsachen noch nicht weiss. Hier macht meist noch das 2te mal Spass, da einem dann vielleicht noch Details auffallen, auf die man vorher nicht geachtet hatte. Dann ist aber die Luft draussen.

  • DNG

    Ok. Einigen wir uns darauf, dass einfach gestrickte Filme der Marke “Scary Movie” usw. mehr Potential haben, öfters gesehen zu werden, als tiefgründige, ernste, dramaturgisch anspruchsvolle Streifen, dabei aber nichts über die Qualität des Filmes an sich gesagt werden kann…

  • http://- Director

    Ich persönlich sehe mir jeden Film noch einmal gerne an, wenn jemand oder mehrere dabei sind, die ihn noch nicht gesehen haben. Dabei bin ich absolut nicht der Typ, der jede Szene vorhersagen zu müssen glaubt. Ich mache noch nicht einmal Andeutungen wie: “Hui, gleich wirds lustig… guck, guck… GUCK!” Ich genieße einfach die Reaktion der Leute und lache mit ihnen mit. Das ist so, als würde ich die Situation neu erleben. Aber wenn ihr mich fragt, braucht ein Film keinen hohen Wiedersehenswert, um gut zu sein. Manchmal ist ein Film aber auch gerade deswegen gut. Ein gutes Beispiel hierfür ist “Gatacca”, falls ihr den kennt. Je öfter ich mir den Film angesehen habe, desto besser gefiel er mir, weil mir jedesmal neue Zusammenhänge auffielen. Das kommt daher, dass der Film vollbespickt mit Symbolen und Gleichnissen ist. Aber wie gesagt: Wer einen guten Film machen will, sollte sich nicht an seinem Wiedersehenswert orientieren. Die Idee ist, was zählt!

  • Solidglobe

    Gibt halt solche und solche Filme. So Coen Brothers Filme ala Big Lebowski könnt ich alle paar Wochen mal anschauen! Ist auch nett immer noch n kleines Detail zu entdecken das einen freut. Andererseits verlieren viele Filme auch grad ihren Witz wenn man sie mehrmals sieht, zumindest wenn der auf aufgebauter Spannung basiert… Ich glaub das hängt alles viel vom Genre ab obs wiedersehenswert hat oder nicht…

  • randyzac

    @21

    Hab ich das richtig verstanden?
    Ihr lacht über die immer gleichen Furz-, Sperma-, Kot- und Fickwitze auch noch nach dem viertenmal gucken, während euch das widerholte Miterleben des Aufstiegs des Corleone-Klans langweilt???

    Mir gruselt vor euch…

  • http://www.whudat.de MC Winkel

    Denk an “Ferris macht blau” – wie oft haben wir den gesehen? Und wenn man den mal auseinanderklabüstert – Voodoo war das nicht.

  • Zetterberg

    Meistens ist nicht der “individuelle” Wiedersehwert eines Filmes, sondern der reale (nicht kommerzielle) Wiedersehwert für die “Allgemeinheit” ein guter Maßstab für die Qualität. Wie lässt sich sowas messen? Keine Ahnung, vielleicht fragen wir mal die Leute bei Criterion.

    Solche Filme, sind dann zeitlos und haben – ja, ich bekenne mich verdammt nochmal dazu – eine intelligente MESSAGE bzw. einen tieferen SINN! Das ist ein wichtiges – ich wiederhole “ein wichtiges” – Kriterium für die Qualität eines Filmes. Wenn er dazu noch originell, kreativ und intelligent gemacht ist, dann kann er bei mir im virtuellen Regal neben Filmen wie Vertigo, Raging Bull und Citizen Kane (um nur die üblichen drei Verdächtigen zu nennen) Platz nehmen. Mind you, mein Regal hat verschiedene Kategorien, die wiederum in verschiedenen Stufen eingeteilt sind :D

  • DNG

    @24:
    Nein, so war das nicht gemeint – oder habe ich irgedwann erwähnt, dass wir, wenn ich Besuch empfange, aus den über 700 Filmen ständig und immer wieder Scary Movie schauen? Nein. Dieser Film war nur als Beispiel genanngt.

  • randyzac

    DNG schrieb:
    “… Einigen wir uns darauf, dass einfach gestrickte Filme der Marke “Scary Movie” usw. mehr Potential haben, öfters gesehen zu werden, als tiefgründige, ernste, dramaturgisch anspruchsvolle Streifen, …”

    “öfters” fasse ich als dreimal(und mehr) auf.

    Was hab ich da jetzt falsch verstanden?

    Zumal du ja eine ordentlichen Filmvorrat zu haben scheinst.
    Und aus den 700 Filmen (da wird ja wohl was “tiefgründiges, ernstes, dramaturgisch anspruchsvolles” dabei sein) “einfach gestrickte Filme” bevorzugt zum wiederholten male anschaust.

    Ich will dich nicht falsch verstehen… offensichtlich tu ich das aber…

    wo liegt der Fehler?

  • DNG

    Nun, wie auch von anderen bereits erwähnt wurde, gibt es ein gewisses Schema von Filmen, welches gerne gewählt und gesehen wird. Ja, ok, ich geb zu, wir schauen auch oft “einfache” Kost, aber genauso wird bei uns anspruchsvolles geguck. Aber wenn Besuch kommt, sind viele unterschiedliche Leute dabei, und da sollte man es halt so vielen wie möglich recht machen. Wenn man nur mit einem Kumpel (oder zwei) nen DVD Abend macht, kann man weit spezifischeres Programm aussuchen…
    Ned alles so ernst nehmen.
    So, jetzt fahr ich zu nem Kumpel Dexter schauen ;)

  • http://www.jonlajoie.com DaWolle

    Das beste Beispiel für einen guten Film den man nichteinmal ein zweites mal gucken kann – imho – ist Identity mit John Cusack.
    Ich war sowas aber auch SOWAS von begeistert beim ersten gucken.
    Als ich ihn dann Freunden gezeigt haben waren sie auch so hell auf begeistert nur ich war gelangweilt. Der Film setzt halt zu sehr auf das Überraschungsmoment des Endes.

    Ich bin im Übrigen der Ansicht, dass auch grade Filme wie The Shawshenk Redemption auch beim 10x gucken fesseln können – gilt zumindest für mich. Das kann ich bei dem Film ganz gut beurteilen. Ich glaube ich kann ihn bald auswendig …

  • monun

    Also Pulp Fiction und Herr der Ringe kann ich mir immer wieder ansehen.
    Bei HdR ist es ein Frevel, die Extended Versionen nicht anzuschauen, hallo?? Auf Grund der Länge schau ich mir die Trilogie jetzt nicht alle zwei Wochen an, aber einmal pro Jahr muss schon sein.

  • Benane

    Es gibt Filme die kann man sich nur einmal anschauen. Mindhunters, The Village das Dorf oder The Sixth Sense wenn man die einmal gesehen hat kennt man das Ende und darauf baut der ganze Film auf. Solche Filme kannst nur einmal anschauen.

    Harold und Kumar, Ey Mann wo ist mein Auto, A Night at the Roxbury oder ähnlich einfache Filme ohne große Geschichte mehr Stumpfsinnig als Intelligent kannst öfters anschauen weil die Witze auch noch Lustig sind wenn du sie schonmal gesehen hast.

    Im gegensatz zu den erst genannten Filmen das Ende ist nichtmehr spannend wenn dus kennst.

    Wobei einen Film kenn ich der ein unerwartes Ende/Wendung hat und den man sich trotzdem immer wieder anschauen kann – Ace Ventura der tierische Detektiv. Finkel ist …. :D

  • http://www.vermario.com/jensblog Theodor Thornthrop

    Bei mir gibt es wenige Filme, die ich “immer und immer wieder” anschauen kann. Dazu zählen in erster Linie Kubrick-Filme wie “Shining” und “Pfade zum Ruhm” und in zweiter Linie, Filme wie “Indiana Jones und der letzte Kreuzzug” oder “Ritter aus Leidenschaft” oder “die Unglaublichen”. Richtig gute Spannungfilme wie “Alien” und “Schweigen der Lämmer” kann man sich auch immer wieder antun.

    Ich finde, Filme sind genauso wie Bücher und Bilder Kunstwerke. Unsere erste Aufmerksamkeit bekommen sie sofort und uneingeschränkt, doch erst beim zweiten oder dritten Erleben bekommt man wirklich mit, ob es sich um ein Meisterwerk handelt, wie die Elemente ineinandergreifen, wie uns die (Bild-) Sprache mitreißt und erleben läßt.

  • niles

    Ganz im Gegenteil. Für mich hat Sixth Sense wohl fast den höchsten Wiedesehwert aber das wurde oben schon kommentiert.

    Ich glaube es wäre genz einfach eine allgemeine Formel für dieses Problem aufzustellen.
    MMn liegt es einfach nur daran wie gut der Film ist.
    Das ist vll einfach gesagt aber wenn ein qualitatives Drehbuch mit guter Story von einem kreativen Regisseur mit einem gutem Team verfilmt wird hat es immer Sinn ihn nochmal zu sehen.
    Bei einem solchen “guten” Film hat sich jeder Beteiligter bei jeder Szene mehr dabei gedacht als nur das nötigste um die Geschichte zu erzählen (->schlechter Film).
    Je nachdem ist es immer lustig einen Film wiederzuentdecken und verschiedene Visuelle/Story/Kamera/Dialog/Regie – Aspekte zu bemerken die einem entgehen wenn man sich nur aufs wesentliche konzentriert.
    Da muss man aber wahrscheinlich auch eine gewisse Begeisterung fürs Filmen selbst mitbringen und sich etwas in die Rolle des Filmteams versetzen können.
    Trotzdem habe ich zuhause vll gerade Mal 10 DVDs die ich irgendwo günstig gesehen habe und als “gut” in Erinnerung hatte bzw das Making Of sehen wollte.
    Aber ich lasse vor dem wiedersehen meistens 1/2 Jahr verstreichen da ich es sonst langweilig finde egal wie gut der Film ist.
    Ausnahmen ausgenommen.

  • http://sauglattismus.blogspot.com/ igod

    und täglich grüsst das murmeltier, ist der einzige film, den ich seit jahren immer wieder gucken mag und kann.

  • Florian

    Ob ein Film einen hohen Langzeitbegeisterungsfaktor (TM) aufweist hängt meines Erachten nicht damit zusammen, was für eine Art Film es ist. Ich habe tiefgründige Filme (Caesar), flache Filme (Euro Trip), CGI-lastige Filme etc. die ich mir immer und immer wieder anschauen könnte. Einige davon bevorzugt mit Freunden, andere bevorzugt alleine (Awakenings) und bei anderen ist es egal ob jemand dabei ist :o).
    Den Filmen gemeinsam ist allein, dass ich sie mag – sie sind sicherlich nicht alle Meisterwerke, aber in der richtigen Stimmung mit den richtigen Leuten (oder auch nicht) sehe ich sie gerne öfter. Übrigens auch HRD – in der Extended Version – allerdings in “vernünftigen” Abständen von so 2-3 Jahren ;-)

  • http://www.dn-studios.at vic

    Ich glaube der Punkt bei dieser Diskussion ist, dass es Geschmackssache ist, ob man einen Film öfters sehen möchte. Bei mir ist es so, dass ich Filme nochmal ansehen will, wenn sie mich beeindruckten, ob es die Dialoge, die Inszenierung oder Badass-Stand MG Szenen (John Rambo) sind.
    Eine richtige Formel gibt es dafür natürlich nicht.

  • DNG

    “…dass es Geschmackssache is…” – das sag ich ja ;) Aber es gibt halt ein gewissen Grundschema, und damit meine ich nicht unbedingt Comedy- oder Satirefilme, die mit Sicherheit öfters gesehen werden. Und nein, man kann nie etwas, egal um was es sich handelt, verallgemeinern. Nichtmal das rote Licht der Ampel (frag mal nen Farbenblinden *hehe*).

    Für mich gibt es genauso Filme, die man getrost als “tiefgründig” bezeichnen kann, die ich trotzdem so oft gesehen habe, dass man das Ergebniss nicht mit beiden Händen abzählen könnte…

    So, das Thema dürfte dann schon mals ausgelutzt und erledigt sein, denn irgendwie sagen wir ja eh alle das gleiche – nur die Filmauflistungen variieren *hehe*

    Schönen Abend noch und auf bald…
    DNG

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    Schöne Diskussion :)

    Ich denke auch, es gibt Filme die einen hohen Wiedersehfaktor haben und solche die man nur einmal sieht und dann ist gut, aber das sagt nichts über die Qualität aus.

    Die 120 Tage von Sodom ist ein grandioser Film, aber ich will ihn dennoch nie wieder sehen.

    Hingegen kann ich mir Eine Leiche zum Dessert noch 100x angucken und werd mich immer wieder amüsieren. Gleiches gilt für Talk Radio, Stand by me, Brazil und Wer hat Angst für Virginia Woolf oder Clerks.

    Für mich haben Filme mit guten prägnanten Dialogen meist einen höheren Wiederguckwert, als solche die eine tolle Optik bieten. So geil ich Kill Bill auch finde, ich hab ihn lange nicht so oft gesehen die Sachen von Kevin Smith…

  • Simon

    Ohne jetzt alle vorherigen Kommentare durchgelesen zu haben:

    Der Wiedersehwert eines Filmes hängt auch sehr stark davon ab, was und vor allem auch wieviel sonst noch zur Auswahl da ist.

  • Binding

    Wenn man sich ernsthaft mit Filmen beschäftigen will, kann man ältere Filme nicht ohne das Wissen um ihren filmhistorischen und zeitgenössischen Hintergrund schauen – weil man sonst den Filmen nicht gerecht werden würde. Natürlich leidet das Filmerlebnis beim wiederholten (oder auch erstmaligem verspäteteten) Sehen von Filmen zwangsläufig, weil so Sachen wie die “Pulp Fiction”-Dramaturgie oder andere Aha-Effekte wie Twists eben nur einmal wirken können bzw. durch Ausbeutung der Ideen inzwischen abgenutzt sind. Aber wenn man keine reine Konsumhaltung hat, sondern Film als Kunst betrachtet, sollte das kei Problem darstellen. Im Gegenteil: Dann eröffnen sich beim Wiedersehen sogar ganz neue Ebenen des Filmgenusses.

  • Bernie

    Hmm, mir ist da oben viel zu oft der Titel “Scary Movie” gefallen, der nach dem ersten Teil bei mir schon verschissen hatte. Zumindest hatte er jedoch einen positiven Nebeneffekt: Ich meide seitdem alle Filme, denen man am Titel eine Verwandheit dazu erkennen kann und bin viel ausgeglichener ;-)
    Das mit dem Wiedersehenswert ist so ne Sache. Ich hab grad meinen Blick über die Regale neben mir schweifen lassen und krampfhaft versucht einen Film zu auszumachen, den ich jetzt sofort anschauen will. Hab keinen gefunden und glaubt mir an der Auswahl liegt es nicht. Vielleicht weil ich grad Musik hören will… Ich glaube es kommt nicht auf den Film an sondern auf die Stimmung ob ein Film in der jeweiligen Auswahl-Situation als wiedersehenswert empfunden wird.
    Ich räume aber den Feelgood-Movies einen Vorteil ein, weil ich da weiß, dass ich danach mit einem Dauergrinsen durch die Gegend laufe.

  • Bernie

    Edit: In der Playlist lief grad “Ram Jam – Black Betty” – Spontan hätt ich jetzt Bock auf Blow :)

    Okay das mit dem Editieren üben wir nochmal

  • armande

    Filme mehrmals ansehen, da kommen mir auf Anhieb die StarWars Filme in den Sinn. Als SciFi-Fan ist StarWars vielleicht eine Ausnahme aber trotzdem ein gutes Beispiel in dieser Diskussion wie ich finde. Teil 1 vielleicht 20x, Teil 2 gar 30x, Teil 3 wiederum etwa 10x geschaut. Im Vergleich die letzten 3 Disney Folgen der StarWars Filme; Teil 1 lediglich 2x, Teil 2 nur 1,5x und Teil 3 blieb auch nur bei 2x.
    Die so genannten kurzweiligen Filme schaue ich mir selten mehrmals an wenn überhaupt, dafür ist mir die Zeit einfach zu schade. Wichtig für mich, sind für vor allem die Dialoge und die Geschichten die erzählt werden. Herz müssen sie haben. Auch ich ziehe mir LOTR Ext. lieber ein viertes oder fünftes mal rein als so manchen oberflächlichen und geistlosen Film wie zum Beispiel die “Fluch der Karibik”- Reihe. Ich liebe es wenn solche Schauspiel-Giganten wie Kevin Spacey und Jeff Bridges in K-PAX aufeinander treffen. Ein Film wie Blade Runner hat für mich einen hohen Wiedersehwert weil zeitlos. Natürlich gibt es Filme die zwar grandios und genial sind aber mich nicht wirklich reizen diese dann nochmal zu gucken (z.B. Good Night, Good Luck). Obwohl ich praktisch jede Folge von Home Improvement mindestens 3 mal gesehen habe, schaffe ich es nicht weg zu schalten wenn ich beim zappen darauf stosse. Bei Friends und vielen anderen Sitcoms halte ich es keine Minute aus. Rocky Horror Picture Show kann ich mir noch dutzende male anschauen, Hair oder Jesus Christ Superstar hingegen kaum noch ein zweites mal. Ich glaube das Ganze ist ziemlich individuell.

  • Dave

    Wie sich jeder anhand weniger Beispiele klar machen kann sagt der Wiedersehenswert eines Filmes nichts über dessen Wert aus. Einzig bei der DvD-Kaufentscheidung spielt das “könnt ich mir nochmal/tausendmal anschau’n!”-Gefühl eine Rolle.

    Persönlich habe ich in meinem Leben nur sehr wenige Filme mehrmals angeschaut (Star Wars, Surf’s Up, V for Vendetta). Irgendwie ist mir die Zeit zu schade, ich könnte mich doch genauso gut von einem neuen mir unbekannten Streifen begeistern lassen.

    Aber vielleicht sollte man sich doch die Zeit nehmen, um den Film wirklich zu begreifen, ihn zu verinnerlichen, aufzunehmen, vielseitig zu erleben.
    Lautet der Zielkonflikt also “Breites Filmspektrum vs. Tiefgehendes Filmverständnis” oder reicht möglicherweise einmaliges Schauen plus Review&Analysen lesen bereits aus, um beides hinreichend (und zeiteffizient?) unter einen Hut zu bringen?

  • http://keine Dezorian

    Also, für mich sind Filme wie Bladerunner (gechillte, entspannte Athmosphäre + Harrison Ford), The Transporter (nonstop coole Aufnahmen und Actionszenen) oder Komödien wie Zoolander, die mit unvergesslich komischen Augenblicken (es geht hauptsächlich um die Mimik und Gestik) aufwarten, auf jeden Fall wiedersehbar.
    Unkomplizierte Filme, die nicht langweilen sind wohl die Filme, die zwar nicht unbedingt Oskars gewannen, aber die man immerwieder gerne sehen möchte, weil sie einen aus dem Alltag schnell mal retten können.
    Mein meistgesehener Film: Lord of War, super Bilder, super Charaktere, Komödie, Thriller, Action in einem.

  • http://www.bener1.de.vu BeNeR1

    also ich denke das es auch stark davon abhängt, wie man einen Film schaut und mit welchen Erwartungen. Pulp Fiction kann ich mir 1000x anschauen und finde immer etwas anderes was mich umhaut! Wenn ich Filme schon oft gesehen habe dann achte ich einfach auf andere Sachen wie Kameraführung oder Schnitt! Allerdings versuche ich zwischen wiederholtem Schauen mindestens ein Jahr vergehen zu lassen. Die oben genannten Filme habe ich alle schon öfter gesehen! Ja, AUCH die HerrDerRinge DVD Extended Supermegalang-Edition!! Kommt immer wieder gut im Heimkino.

  • http://www.here-we-are-now-entertain-us.jimdo.com Jay

    Trotz der Gefahr ungewollt einen meiner 47 Vorredner zu wiederholen: Es gibt Filme die für mich Kult sind, weil sie einfach eine Ära begründen oder mich auch beim wiederholten ansehen in die alte Zeit zurückversetzten. Man vergisst einfach nicht die Filme, die man damals ohne Erlaubnis der Eltern gesehen hat, weil sie keine Judendfreigabe haben und die erste Berührung mit dem Action und Fantasygenre darstellten (“Terminator”, “Highlander”). Ebenso muss ich hier die klassische Star Wars – Trilogie nennen. Was das angeht, bin ich auch heute noch kein Stück älter als 1988 als ich das erste Mal “Das Imperium schlägt zurück” gesehen hab. Andere Filme sieht mein ein zweites oder drittes Mal, um zu verstehen, wie einen diese Filme reingelegt haben. “Fight Club”, “Memento” oder “The Prestige” sieht man einfach beim zweiten Sehen mit anderen Augen.

Fünf Facefreunde
Fünf Filmtumblr
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    unamusedsloth:

    No CAPES!

    07/25/14

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    strikerhercules:

    » Because only Vin Diesel could ever be ridiculously nerdy enough to attend the UK world premiere red carpet for Guardians of the Galaxy wearing a “I am Groot” t-shirt and walking on stilts

    07/25/14

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    Eeeewwwww

    07/24/14


  • Ohgott Transformers!


    07/12/14

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    songscloset:

    ka-kang:

    Avengers(Tarot)

    The Hierophant: Phil - Chiron
    The Sun: Thor - Apollo
    The Magician: Tony - Mercury
    Strength: Steve - Herakles
    The Hermit: Bruce - Cronus
    The Lover: Natasha&Clint - Aphrodite&Adonis
    The Devil: Loki - Pan

    Holy … I don’t even do tarot and I want this deck.

    06/22/14