Review

Dark Knight

Standard, 21. 8. 2008, Batzman (Oliver Lysiak), 132 Kommentare

„See, I’m not a monster…I’m just ahead of the curve. „

Originaltitel: Dark Knight, The
Herstellungsland: USA 2008
Regie: Christopher Nolan
Darsteller: Christian Bale, Michael Caine, Heath Ledger, Aaron Eckhart, Maggie Gyllenhaal, Gary Oldman, Morgan Freeman

[rating:3.5]

Der Joker (Heath Ledger) sorgt für Unruhe in Gotham City. Während sich Staatsanwalt Harvey Dent (Aaron Eckhart) anschickt mit dem organisierten Verbrechen aufzuräumen und Bruce Wayne (Christian Bale) über seinen Rückzug ins Privatleben nachdenkt plant der Joker Batman im Namen der Mafia aus dem Weg zu räumen. Seine Strategie: Chaos.

Christopher Nolan liefert mit seinem zweiten Batman Film einen gelungenen Nachfolger zu „Batman Begins“ ab. Man ist sichtlich bemüht eine vielschichtige und smarte Geschichte zu erzählen, in der jeder der Stars (und genau genommen sind alle Hauptrollen mit exzellenten Darstellern besetzt) seine angemessene Szene bekommt, in der er auftrumpfen kann.

Michael Caine gibt den ironisch väterlichen Alfred, Morgan Freeman hat ein paar schicke Auftritte als Q-Verschnitt und darf ganz kurz als moralisches Gewissen auftreten. Heath Ledger gibt einen veritablen Psychopathen ab – komplett mit Ticks, Grimassieren, Zungenschnalzen und Augenrollen – nicht ganz so eindrucksvoll wie es die Trailer erhoffen ließen und garantiert nicht jene alles in den Schatten stellende Jahrhundertperformance, die man ihm nach seinen verfrühten Tod jetzt nachsagte – aber dennoch eine würdige letzte Rolle, die seinen anderen Ritterfilm ganz sicher entschuldigt.

Handlung, Ausstattung, die Gadgets, doch – Dark Knight hat vieles, das für ihn spricht. Was ihm leider abgeht ist ein Herz und Figuren um die man sich wirklich schert. Und die Aura des geheimnisvollen, mysteriösen, das Batman immer ausgezeichnet hat.

Dark Knight ist im wesentlichen ein kalter Film. Ein echter Post-9/11-Batman, der mal mehr, mal minder deutlich mit der Paranoia- und „War against Terror“-Symboliken spielt. Vorbei sind die Tage in denen Gotham etwas geheimnisvolles, nostalgisches ausstrahlte. War in den Burton-Filmen stets jener Neo-Goth-Look zu spüren, der die Stadt bei aller Düsternis romantisch erstrahlen ließ, gab es in „Batman Begins“ noch einen Hauch von Prohibitions-Stimmung, der den Film als nicht ganz von dieser Welt erscheinen ließ, so spielt „Dark Knight“ in der kalten, gewohnten und wenig faszinierenden Realität.

Gotham könnte New York sein oder Los Angeles, Chicago oder Toronto. Dieser neue, unsentimentale Ansatz zieht sich komplett durch den Film, erfasst alle Figuren und auch die Story. Batmans Bathöhle ist eine High-Tech-Zentrale die eher an „24“ erinnert, als an den düsteren Rückzugsort des manisch-melancholischen Ritters von der mausigen Gestalt. Der Batman-Anzug ist stromlinienförmiger, realer. Denkt man sich die Maske weg, könnte er auch einem Soldaten, Extremsportler oder ängstlichen Fahrradkurier gehören.

Bruce Wayne hat sich sichtlich von dem Batman entfernt, den Michael Keaton in „Batman Returns“ spielte und der auch in der legendären Zeichentrickserie der 90er zu sehen war. Bale – vielleicht die blasseste Erscheinung des Films – spielt Batman nicht als gestörten, sexuell verklemmten Triebtäter, der nie sein Kindsheitstrauma bewältigt hat. Der Wayne in „Dark Knight“ ist ein kalter Erfolgsmensch, der seine Batman-Rolle spielt, wie er seine Geschäfte führt. Bedacht, berechnend, ohne erkennbare menschliche Attribute, dafür aber mit enormen Selbstvertrauen. Ein Bat-Yuppie, der trotz ihn umgebender Mietmuschis etwa halb soviel Sex-Appeal wie eine Aldi-Tüte hat. Mehr American Psycho, als getriebener Kostümfreak.

Dazu passt es, dass Maggie Gyllenhall als Rachel ebenfalls eher blass bleibt. Sie hat weder in Bale noch im unterforderten Aaron Eckhard jemand mit dem sie spielen oder gar Chemie aufbauen könnte. Und diese fehlende Chemie, dieses fehlende Herz, ist dann auch einer der Knackpunkte des Films. Er funktioniert sehr berechnend, sehr präzise, vermag aber selten wirklich mitzureißen oder zu überraschen.

*Kleine Spoiler ahead*

Statt dem Publikum treffliche Charakterskizzen zu zeigen (wie Burton das etwa mit dem Pinguin oder noch besser mit Catwomen gelang), die es begreifen und erspüren kann, sagt Nolan einem was man zu fühlen hat. Nichts an Harvey Dent lässt ihn wirklich als jene Hoffnung und Lichtgestalt begreiflich werden, als die er behauptet wird. Statt dessen muß das Publikum Bruce Wayne glauben, der Dent als solche beschreibt. Immer wieder lobpreist Wayne Dent. Er sei der weiße Ritter, der Beste von allen, die Hoffnung der Stadt. Warum? Weil Batman es sagt. Der gesamte Plan des Jokers hängt an dieser Idee, eine gute Gestalt zu korrumpieren. Doch so eindimensional wie er erscheint, besitzt Dent einfach nicht die Fallhöhe, das es einen wirklich schockiert oder kümmert, wenn er zu Two-Face wird (der gesamte Two-Face-Subplot mit dem endlosen Gerede und dem erzwungen pathetischen Ende ist dann wohl auch das was im Film am schlechtesten funktioniert und am meisten langweilt). So wie es in Episode I-III relativ kalt lässt ob der lästige, nölige Anakin nun zur bösen Seite wechselt, bleibt auch Dent nur eine Figur ohne Tiefgang und Seele. Das mag Absicht sein, um Batman als Figur zu hinterfragen, nimmt ihm aber auch seine Größe und Wichtigkeit.

Ebenso einfach macht es der Film mit seinen Opfern. Man soll eben zittern, weil ein kulleräugiger kleiner Junge bedroht wird. Nicht weil er als Mensch irgendeine Rolle spielt. Die Familie von Gordon hat keine andere Aufgabe im Film, als als dramaturgisches Bauernopfer herausgeholt zu werden. Ähnlich simpel verfährt der Film immer wenn er seine Haupfiguren motivieren will etwas zu tun. Das ist ein bekanntes Element in allen Thrillern, aber es würde nicht schaden, wenn die Bauernopfer Leute wären für die man sich auch interessiert. Die Stirb Langsam-Filme haben das immer kapiert.

Und so nett die Idee ist, den Joker als Wesen ohne Vergangenheit zu zeichnen, der sich seine eigene Geschichte immer wieder neu erfindet, es beraubt ihn auch einer gewissen Tragik und Tiefe. Ledgers Joker ist der Joker in seiner reinsten Form, ein manischer Springteufel, der es genießt wenn er Chaos stiften kann (und der sich selbst extrem gerne reden hört). Chaos alleine ist aber nicht wirklich erschreckend und diese Ziellosigkeit verpasst dem Film eine gewisse Beliebligkeit. Bisweilen erinnerte er mich eher an eine TV-Serie oder eine Big-Budget-Fortsetzung von SAW, wenn der Joker in einer neuen Episode die Polizei austrickst, manipuliert oder Fallen aufbaut, in die er seine Opfer dann nach moralisch schwadronierender Einleitung laufen lässt.

Wie bei vielen Filmen der letzten Jahr, hätte auch hier die eine oder andere Straffung der Story ganz gut getan. Die Story mäandert oftmals recht unkonzentriert mal hier mal dorthin. 30 Minuten weniger, dann würden vielleicht auch die logischen Holpersteine nicht so auffallen und man hätte weniger Zeit darüber nachzudenken, ob die Folgerichtigkeit der Ereignisse wirklich so zwingend ist, wie uns das Drehbuch glauben machen will. Denn sobald man anfängt Dent als Lichtgestalt zu hinterfragen, die Wirkung der Handvoll Terroranschläge die der Joker ausführt, die tatsächliche emotionale Nähe der Figuren aufzudröseln, bricht das Kartenhaus schneller zusammen, als man „Why so serious“ sagen kann. Dark Knight spielt mit Versatzstücken, aber zu einem logischen Ganzen oder gar irgendeiner originellen oder nachvollziehbaren Aussage, will sich das Ganze nicht formen. Für die epochale Tragik, die grandiose Größe eines Epos, für ein Good Fellas oder Der Pate (mit dem anderen Kritiker nicht müde werden den Film zu vergleichen) fehlt hier doch noch einiges.

Die traurigste Erkenntnis ist vielleicht die, dass „Dark Knight“ genau das mit Batman macht, was „Casino Royal“ mit James Bond macht: Er entmystifiziert die Figur. Er macht sie kleiner, belangloser. Zu einem Jack-Bauer Abklatsch, der stoisch seinen Job macht, für den der Zweck die Mittel heiligt, der mechanisch und emotionslos dem Terror den Garaus machen will. Das geheimnisvollste an diesem Dunklen Ritter ist wohl, wie er diese unfreiwillig komische Grunzstimme die ganze Zeit durchhalten kann, ohne dabei zu lachen.

Gut, man hat Batman wenigstens nicht wie Bond all seiner Gadgets beraubt, aber das extreme High-Tech-Setting macht sie fast zu plausibel. Wie ein SpecOps-Agent plant Batman, analysiert und kämpft, foltert er und ignoriert dabei Freiheits- und Bürgerrechte. Die Actionszenen, lobenswerter Weise mit erstaunlich wenig CGI-Einsatz inszeniert, kommen dann leider aber auch zu realistisch, zuwenig beeindruckend daher. Alles sehr solide, gut inszeniert, aber außer dem sich überschlagenden Truck und dem breit ausgewalzten Gag mit dem Joker der vom explodierenden Krankenhaus wegrennt, bleiben wenige Bilder die sich dauerhaft im Kopf einnisten werden. Dazu ist alles irgendwie zu real, kalt und berechnend.

Für die wahre Romantik, die Melancholie der Figur die im Herzen immer ein armes, reaktionäres, verklemmtes Schwein war, dem man doch irgendwie Erlösung wünschte, ist in der Dark Knight kein Platz. Es fällt schwer an Momente in „Dark Knight“ zu denken, die nicht auch Ethan Hunt, Jack Bauer oder Jason Bourne bestehen könnten.

Nolan entzaubert Batman. Das macht er sehr gekonnt und liefert dabei einen sehr ordentlichen und unterhaltsamen Film ab. Doch ohne Geheimnisse ist Batman nur ein weiterer Actionheld – und ohne einen cleveren Gegner wie den Joker, wäre er eigentlich ziemlich fade.

Und je länger ich aus Dark Knight heraus bin, desto weniger bin ich mir sicher, ob ich ihn sobald nochmal schauen möchte.

Vielleicht guck ich einfach nochmal „Iron Man„.

You Might Also Want To Read

A History of Violence

23. 7. 2006

Babel

17. 1. 2007

Batman Begins

27. 4. 2007

132 Kommentare

  • Reply Renington Steele 21. 8. 2008 at 1:21

    Danke. Die wahrscheinlich treffenste Kritik, die ich über Dark Knight bislang lesen durfte.

  • Reply mat wurst 21. 8. 2008 at 1:38

    ich komm grad aus dem kino und bin wirklich dankbar dafür, eine kritik zu lesen, die diesen ganzen film entmystifiziert.

    das „sehr ordentlich und unterhaltsam“ unterschreibe ich gerne. vor allem der konflikt zwischen lucius und bruce gegen ende des films ist in meinen augen fehl am platz, und wirkt so, als wolle nolan nur zeigen, wie politisch aktuell doch sein film ist…
    auch der ausgang der szene mit den zwei fähren ist in meinen augen eher unbefriedigend. dass so ein film in amerika unglaublich gut einschlägt wundert mich jetzt nicht mehr wirklich.

    und warum musste ich bisher immer in kritiken lesen, dass der film so unfassbar düster ist? das zusammenspiel zwischen christian bale und michael caine finde ich persönlich sehr sehr gut und heitert die ganze stimmung des films auf. auch die spielfreude heath ledgers an dieser rolle ist nicht zu übersehen und bringt den zuschauer, also mich zumindest, in einigen szenen zum lächeln. zB im krankenhaus bei der szene zwischen joker und two face… „hi“…

  • Reply jan 21. 8. 2008 at 1:47

    Soeben gesehen und kann der Wertung zustimmen.
    … und ich springe so ungern auf Züge auf, in denen schon so viele mitfahren, aber der Joker ist echt gut … Bleiftift ;)

  • Reply Johannes 21. 8. 2008 at 3:18

    Treffend.

    Mir hat vor allem das „Mythische“ gefehlt. Aber der nächste Film könnte nochmal einen drauf setzten. Könnte.

  • Reply sinep 21. 8. 2008 at 4:52

    Was im Review nicht erwähnt wurde: Die Music.
    Grosses Plus. Denn ohne die Music, hätte der Film viel verloren.
    Die Stimmung wird einfach sehr gut durch den Soundtrack des Films getragen. The Dark Knight ohne seinen James Newton Howard und Hans Zimmer ist wie The Good the Bad and the Ugly ohne Ennio Morricone.

    Und nun was zum Thema Gotham City.
    Ich find es überraschend dass dem Batzman dieses Gotham City nicht so gefällt. Denn die hohen und riesigen Wolkenkratzer kombiniert mit den älteren Gebäuden von Chicago geben dem Film auf jeden fall mehr Stimmung als dieses durchgekaute Getto das wir in Batman Begins zu sehen bekommen haben. Die hohen Gebäude sind doch eher wieder ein „back to the roots“ was Gotham City doch wieder einen hauch (und wirklich nur einen hauch) gothic zurück geben hat. Ausserdem finde ich es komisch dass jetzt gerade die Leute sich beschwerden dass die Fantasy im neuem Batman fehlt. Die ist doch schon mit Batman Begins gestorben, und damals hat sich niemand beschwert.

    Und noch was zum Thema Action. Gott sei Dank haben Sie dieses Mal die schnellen Schnitte weg gelassen.
    Batman Begins hatte für mich die schlechtesten Kampfscenen die ich mir je antun durfte. Die Camera wurde in den jeder Kampfscenen immer ganz nah an Batmans Anzug ran gezoomt so dass man schon die Nasenharre in Batmans Meganase zählen konnte, und wäre dass noch nicht genug, wurde nach jedem Schlag geschnitten und auf eine anderen Camerawinkel gewechselt. Dieses Scene beschreibt am besten was ich meine http://www.youtube.com/watch?v=DBdBE4doUn8
    The Dark Knight macht dah sehr viel besser. Kurz es wird nicht mehr bis an die Nase rangezommt, es wird nicht mehr bis zum epileptischen Anfall X mal in der Sekunde geschnitten und die Kämpfe an sich sind wesentlich Glaubwürdiger inziniert, dah Batman den einen oder anderen Schlag einsteckt.

    The Dark Knight kann für mich ruhig in einem Atemzug mit den Burton Batmans erwähnt werden, aber drüber stehen tut er nicht, und ist auch mit keinster weise mit ihnen zu verleichen. Ich wollte das nur loswerden. ^^

  • Reply Robert 21. 8. 2008 at 7:23

    Ein Meisterwerk. Kalt, Düster, Genial.
    Freitag schau ich ihn gleich nochmal, wahnsinn.

  • Reply tomblog » Blog Archive » Die Fünf Filmfreunde haben “Dark Knight” gesehen 21. 8. 2008 at 7:27

    […] Dark Knight – Die Fünf Filmfreunde. […]

  • Reply Michael 21. 8. 2008 at 7:38

    Hmm… Eine gute Kritik! Jedoch kann ich ihr nicht hunderprozentig zustimmen.
    Ich mag den Stil der „neuen Batman-Filme“ und ich habe es schon bei Batman Begins begrüßt, dass mit dem alten Stil gebrochen wird. Aus diesem Grund kann man wohl auch die „neuen Batman-Filme“ schlecht mit den alten vergleichen…

    Was jedoch für mich bei diesem Film offensichtlich ist, ist der Versuch Nolans dem Publikum zu zeigen, dass Batman anfangs nur ein Mittel zum Zweck für Bruce Wayne ist. Bruce Wayne erschafft einen Rächer, der das Böse aus Gotham vertreiben soll und nebenbei will Bruce immer noch der ganz normale Bruce sein… Was Nolan hier schön herausarbeitet ist der Fakt, dass Batman immer mehr ein integraler Bestandteil von Bruces Persönlichkeit wird und das sich auch ein großer Mensch wie Bruce Wayne dem beugen muß!

    Mein Fazit ist, dass der Film nicht perfekt ist. Aber ich bin mir sicher, dass mir – wie bei Batman Begins – noch einige Details mehr auffallen werden, sobald ich The Dark Knight nochmals sehen werde. ;-)

  • Reply Xander 21. 8. 2008 at 7:53

    Jepp, größtenteils sehe ich das auch so. Doch die Krankenhausszene wiederum ist genial.

  • Reply andreas 21. 8. 2008 at 8:10

    Also ich kann zwar die Kritik nachvollziehen,aber bei weitem nicht teilen. Der Film führt doch das Thema um Symbolik konsequent fort,den er im ersten angefangen hat. Natürlich wird dabei entmystifiziert,eigentlich gab es gar keinen Mythos,weil schon in Begins jegliches Detail, alle Beweggründe und jede Mystik schon im Keim erstickt wurde. Dark Knight ist düster,psychologisch, nachvollziehbar, genial. Und es war klar,dass Nolan genau diese Richtung einschlägt. Jedenfalls ist das definitiv ein Film,den das Kino so schnell nicht wieder zu Gesicht bekommen wird.

  • Reply keyzer 21. 8. 2008 at 8:18

    habe den film leider noch nicht gesehen, werde das aber am freitag nachholen.
    ich habe mich sehr auf den film gefreut, da aber meine meinungen von einem streifen sehr oft eng mit denen unserer werten freunde zusammenhängt, schraubt diese kritik meine erwartung ein bisschen runter. (was vielleicht sogar ein vorteil ist)
    was mich noch interessieren würde ist ob mr. batzman den film auf englisch oder deutsch geguckt hat. viele sagen ja das der film auf englisch einiges besser sein soll.

  • Reply Alex40k 21. 8. 2008 at 8:47

    Das was in dem Review kritisiert wird (die Entmystifizierung der Figur, die Hinführung zu einem sehr realistischen Film) ist gerade das, was meine nicht-Comic lesende Freundin am Film sehr gut fand.

    Mir hingegen fehlte tatsächlich etwas an der Figur, ich kann die Kritikpunkte von oben alle so unterschreiben. Ein guter Film, keine Frage. Aber eben irgendwie kein verfilmter Comic mehr, wie es Iron Man war.

  • Reply Hong-An 21. 8. 2008 at 9:18

    Ist noch keinem der Comic-Geeks aufgefallen, dass Batzman einen eklatanten Fehler gemacht hat? Er heißt Harvey DENT. Und nicht Denton.
    Und auch wenn ich der Kritik nicht in allem zustimme, so denke ich , dass sie zumindest für einige berechtigt ist. Denny O’Neil hat es seinerzeit im Wizard Magazin ganz treffend beschrieben. Batman hat mit seiner langen Historie zu viele Versionen (Facetten) aufgezeigt. Mal ist Bruce Wayne die wahre Persönlichkeit und Batman nur die Maske. Und ein anderes Mal ist es andersrum. Frank Millers Interpretation von 1986 ist zum Beispiel ein krasses Gegenbeispiel zu dem, was Batzman sich da erhofft hat. Trotzdem war es eine legitime Darstellung von Batman, die von Publikum und Kritik geliebt wurde. In dieser Hinsicht muss ich sagen, dass mir der Film sehr gut gefallen hat, da Nolan als Regisseur und Bale als Darsteller eine Version von Batman sehr trefflich wiedergegeben haben, die ich auch als Comicleser kennen lernen durfte.
    Aber und jetzt wird es subjektiver. Kevin Conroy hat meiner Meinung nach den besten Batman gegeben. Und Mark Hamill ist sowieso ungeschlagen, was die Interpretation von Joker angeht.

  • Reply DonPablito 21. 8. 2008 at 9:46

    Ich hoffe / glaube ja weiterhin, dass es einen abschließenden, dritten Teil geben wird…

    Und an dessen Ende muss Wayne alleine vor einem gewaltigen Kamin im wieder aufgebauten Wayne Manor sitzen, mit nur einer Handvoll Verbündeter hinter sich, einem versteinerten, von leidvollen Erfahrungen gequälten Blick, Finsternis im Herzen und außerdem natürlich ganz Gotham gegen sich. Ein blasser Lichtschein fällt in den hohen, gotischen Raum… er wendet sich um und blickt auf Gotham… Gordon’s Zeichen am finster bewölkten Firmament… Leise beginnt eine fern bekannte Melodie wie aus einer Erinnerung… Bruce geht noch einmal kurz in sich… Die Musik wird finsterer, lauter… Bruce blickt entschlossen auf und verlässt den Raum… Umschnitt auf Gotham City… Elfman’s Batman-Thema aus 1.000 Hörnern… Schwarz. Abspann.

    Auf dem Weg dahin ist Nolan jetzt immerhin einen Schritt weiter – gesamt-entwicklungstechnisch betrachtet, meine ich. Und diese Entwicklung fand ich durchaus logisch, in sich plausibel. Was den Film angeht: Okay, ich finde z.B. auch, dass es Gotham besser repräsentiert hätte – seine Verdorbenheit, seine Niederträchtigkeit – wenn die Fähren-Geschichte anders ausgegangen wäre. Allerdings hätte es Batman’s Tun und Streben ja jeglichen Sinn entledigt, wenn seine Prinzipien und Ideale von denen verraten worden wären, für die er sich ja eigentlich einsetzt…

  • Reply Fabu 21. 8. 2008 at 9:49

    Hmmmm…. hmmmmmmm… ich hab den Film noch nicht gesehen, deswegen kann ich auch nicht viel dazu sagen. So oder so empfinde ich die sogenannte „Entmystifizierung“ als einen interessanten, guten und vor allem richtigen Schritt. Aber das ist wohl etwas, das man einfach nur sehr gut oder sehr schlecht finden kann. Siehe z.b. auch Casino Royale, den du ja ebenfalls nicht gut fandest.

  • Reply Felix 21. 8. 2008 at 10:25

    Schlechteste Kritik ever hier auf der Seite, der ich mich komplette nicht anschließen kann, weil:

    – du verkennst das es sich um den düsteren zweiten Akt handelt
    – die Story/Stimmung der logische Schluss aus den vom Joker inzenierte Plotelementen ist, die jede der „guten“ Hauptfiguren zweifeln läst und Chaos hervorbringt
    – Fox als Moralapostel darstellst, der er ist, aber nicht weil die Story nicht ohne ihn funktionieren würden, sondern weil der Charakter so ist. Wie oft werden solche Figuren benutzt, um die Story anzutreiben. Hier lenkt sowas die Story und ist nicht der Grund der Story.
    und außerdem die Stimme genauso was wir in Batman Begins

    @Batzman: Ich glaube du hast zu viel schlechter Filme in letzter Zeit gesehen, um einen wirklich außergewöhnlichen Film zu sehen. Das ist kein Transformers wo es bunt und wild drauf losknallt, sondern ein Film der Charakter zeichnet. Vielleicht etwas zuviel für Comicfans.
    Bei Transformers gabs den Spruch „Das ist Popcornkino, mach mal das Hirn aus“. Dabei bist du doch jemand der da immer gegen wettert.
    und dann kommen so Dinge bei einer Kritik raus wie:
    „[…]Doch ohne Geheimnisse ist Batman nur ein weiterer Actionheld – und ohne einen cleveren Gegner wie den Joker, wäre er eigentlich ziemlich fade[…]“
    Eigentlich wollte ich ein „LOL“ hierhin schreiben, unterlasse es aber mal. Das was du in dem Satz sagst ist richtig und du verkennst, dass es genau das ist was Batman ausmacht. Ihn gebe es nicht ohne Gegner.
    Und ohne ihn gebe es keine Gegner. Das ist doch das was der Film dir ständig ins Gesicht schreit. und du merkst es echt nicht.

    Deswegen und noch wegen viel mehr ist die Kritik für mich der größte Griff ins Klo ever
    4,5 Sterne(den letzten noch nicht, da ich mir den Film nochmal angucken muss um sicher zu gehen)

  • Reply noidea 21. 8. 2008 at 11:03

    Ich schließe mich Felix an. Die Kritik macht auf mich den Eindruck, als wolle da jemand unbedingt was schlechtes im Film finden. Ich für meinen Teil war gestern ziemlich beeindruckt. Der Film hat für mich alles, was ein guter Film braucht: Gute Schauspieler, Action und eine gute Portion Witz.
    Ich werde mir den Film definitiv noch einmal ansehen. Dann in der OV. Die deutsche Synchro ist zwar nicht wirklich schlecht, aber Heath Ledger in der Trailern war doch um einiges beeindruckender.

  • Reply Afrin Alburu 21. 8. 2008 at 11:37

    Hm. Schwierig. Ich müsste mir die alten Batman Verfilmungen alle nochmal ansehen um direkt vergleichen zu können, weil das echt schon mehrere Jahre her ist, dass ich die gesehen habe.

    Zur Interpretation des Batman in Begins und The Dark Knight muss man einfach sagen, dass in den Jahrzehnten, die es Batman mittlerweile gibt schon so viele Autoren gab die Batman neue Facetten aufgedrückt haben und sich jeder Leser sein eigenes Bild und seine eigene Erwartungshaltung gebastelt hat. Ich hätte es auch kooler gefunden, wenn Batman mehr als dunkler, mythischer Detektiv dargestellt würde, als als brachialer Actionheld, aber das würde wohl im Kino nicht so gut funktionieren. Die ganzen Verfolgungsjagden mit Batmobil und – bike hätte es in einem Comic mit dem selben Plot nicht gegeben, aber es war schon kool. Und für eine Kinoadaption mit ihren eigenen Abwandlungen und Nolan als Autor ist dieser Batman verdammt gut. Verbesserbar, aber gut.

  • Reply christoph kratistos 21. 8. 2008 at 11:47

    Ich hab den Film noch nicht geguckt, finde es aber erstmal gut, dass man hier und bei Spreeblick Nörgelei lesen kann. Das endlose Gehype hat viel zu hohe Erwartungen aufgebaut ;-)

  • Reply Felix 21. 8. 2008 at 11:54

    Das Gehype hat hohe Erwartungen aufgebaut und zum erstenmal bin ich voll überzeugt worden.

    Und zu der Fährengeschichte:
    Das ist doch genau das worum es geht. Daseinsberechigung. Sinn für Gerechtigkeit. Sich nicht vom Chaos beherschen lassen.
    Das wurde alles in diese eine kleine Szene reingepackt mit soviel Spannung und Richtungswechseln, dass man alleine daraus nen ganzen Film hätte drehen können. Die Bürger die auf einmal beschränkter erscheinen als die normalen Mafiagangster und es doch gut ausgeht und der Joker verliert.

  • Reply Chris 21. 8. 2008 at 12:13

    Der Film ist ohne Frage ein außergewöhnlicher Film und wenn man hier die Kritik von Batzman als „den größten Griff ins Klo ever“ kritisiert, übersieht man das er ihm immerhin 4,5 von 5 möglichen Sternen gegeben hat.
    Würde ich Filmkritiken schreiben, würde meine Kritik allerdings vermutlich den Film noch mehr zerreißen, denn, auch wenn er, wie gesagt ein außergewöhnlicher und sicher einer der besten Filme des Jahres ist, ist er nicht vollkommen und es wird auf Dauer nicht viel von ihm bleiben. Die Lobeshymnen, die auf ihn angestimmt wurden und ihn gar mit „Der Pate“ oder anderen Meisterwerken verglichen, kann ich nicht nachvollziehen. Sicher, Heath Ledger, der Joker ist grandios, nahezu jede Szene mit ihm ist meisterlich und macht Spaß, weil man Ledger die Spielfreude gewissermaßen aus jeder Pore quillen sieht, so dass man trotz seiner Brutalität eine gewisse Sympathie für ihn entwickelt – spricht er doch den kleinen Revoluzer, den jugendlichen Anarchisten in uns allen an. Um so unverständlicher ist es, dass die Bevölkerung von Gotham City nicht darauf einsteigt und sie zu einem moralisch integeren Block erstarrt (Stichwort: Fähre). Nichts ist mehr übrig vom dunklen Moloch Gotham City, in dem jeder korrumpiert ist. Das Böse, der Terror muß erst wieder von Außen, aus dem Nichts kommen.
    Wirklich dunkel, düster, wie es vorher immer hieß ist der Film gar nicht, vielmehr kalt und das ist nicht unbedingt ein Kompliment. Warum sind alle immer davon so begeistert wenn ein Film kalt ist und rufen dann aus „Wow ist der kalt, genial.“, als wenn Kälte ein Synonym für Genialität wäre. Dieser Film ist kalt, weil die Figuren es sind, sie lassen mich buchstäblich kalt. Soviel Bruce Wayne eine Idenitätsproblem in diesem Film hat (was lobenswerrt ist), so wenig ist er der mysteriöse, von Rache und Selbstjustiz getriebene „dunkle Ritter“, wie man uns glauben machen möchte. Batman ist nicht mehr die zeitlose Figur, die zeitlose Themen umhertreiben, sondern eine gegenwärtige geworden, ein kühler Manager mit Penthousewohnung, und verliert dadurch an echter Tiefe. Wirklich tief ist keine Figur in „Dark Knight“, weshalb keine eine echte emotioanle Bindung erlaubt. Zudem hat Nolan endgültig jegliche melancholische Romantik aus Batman verbannt – am stärksten sehen wir das nun Rückblickend in der Vernichtung des Wayne Manor und der Batcave in „Batman Begins“, genau an dieser Stelle zerstörte Nolan Batman ein für allemal, jetzt starren wir in einen kalten, leeren Bunker der chirurgisch ausgeleuchtet und garnicht düster ist, diese neue Bathöhle sagt uns bereits alles über den neuen Batman.
    Auch sonst ist „The Dark Knight“ visuell und dramaturgisch nicht sonderlich überzeugend. Wirklich große Bilder und Szenen gibt es nicht, umso mehr Überinszeniertheit und gewollte Opulenz, was den Film optisch reizlos und leer macht. Es gibt keinen Rhytmus, sondern nur Geschwindigkeit und Überladenheit – höher, schneller, weiter. Nicht einmal die Actionensequenzen vermag Nolan außergewöhnlich gut zu inszenieren (und dabei ist „The Dark Knight“ in erster Linie ein Actionfilm), mit Außnahme der Eröffnungsszene, dem Banküberfall, der allerdings ein wenig zu sehr an „Heat“ erinnert und damit kopiert wirkt. Der Film (und auch der Zuschauer) weiß nie wo er steht und wo er eigentlich hin will (was man ihm, wenn man guten Willens ist, als Stilmittel anrechenen kann, weil es das jokereske zielose Chaos auch derart sichtbar macht), um am Ende dann pathetisch und moralisch zu werden.

  • Reply Felix 21. 8. 2008 at 12:17

    *nachobenscroll* 3,5 Punkt. ja ne is klar ne….

    meinste: wie lange dauert es so nen Haus wieder aufzubauen? Und jeden Banküberfall mit Heat zu vergleichen…. Ich weiß ja nicht.

  • Reply oi 21. 8. 2008 at 12:25

    @chris
    3,5 Sterne… von 5 Möglichen
    nicht 4,5 Sterne…

    Das sind exakt soviele wie „Zohan“ bekommen hat ;)

    ansonsten: Schöne Paraphrasierungen von Batzmans Kritik…

  • Reply Batzman 21. 8. 2008 at 12:27

    Ach Felix… hätte ich es nicht schon so oft getan, würde ich dir jetzt ein paar Takte zu deinem Kommentar sagen, aber es ist so unglaublich ermüdend auf diese „Worst Review ever“-Gedöns noch einzugehen…

    Ich belasse es daher mal wieder bei einem Hinweis auf unsere Kommentar-Fibel: http://www.fuenf-filmfreunde.de/2008/06/01/das-wird-teuer-die-f5-kommentar-fibel/

    Ich hoffe du kannst dir das leisten. ;)

  • Reply Felix 21. 8. 2008 at 12:33

    :)

    Ich wusste das jetzt sowas kommen musste oder? Ich hab sogar argumentiert. Nicht mal das wird belohnt.
    Außerdem hab ich das echt nicht ohne Grund geschrieben. Ich kann sonst jede Kritik inhaltlich nach vollziehen. Nur hier ist es irgendwie als hätte wir beide unterschiedliche Film gesehen.

  • Reply dexterkane 21. 8. 2008 at 12:49

    Sehr interessanter Standpunkt, den ich jedoch nicht teile. Ich denke allerdings, dass das Ganze wohl eine Sache des persönlichen Geschmacks ist, mir persönlich hat gerade die Entmystifizierung des Fledermausmannes sehr seshr gut gefallen und auch das „realistische“ Setting sagt mir mehr zu als Burtons stylisches „artsy“ Gotham.

    @ Chris
    An Heat hab ich bei der Szene auch spontan denken müssen, jedoch empfinde ich das eher als erfrischend für ne Comic Verfilmung als abgekupfert.

    Generell finde ich es schwierig auszumachen, was denn die wirkliche Essenz des Batman Settings ist, da es die Figur schon zu lange gibt und sie schon viel zu oft durch Retcon wieder umgeworfen wurde, theoretisch könnt ich mich hier auch als Verteidiger des Silver Age „Adam West“ Batmans aufschwingen, wenn ihr versteht was ich meine.

    Mir persönlich hat er jedenfalls sehr gut gefallen und ich werd ihn mir auch definitiv noch mal anschschauen. (allein schon weil in die Mitternachtsvorführung gestern keiner mitwollte ;) )

  • Reply Batzman 21. 8. 2008 at 12:54

    Ob man die entmystifizierung mag oder nicht ist in der Tat Geschmackssache, genau wie bei Bond. Ich stelle mir dabei für mich eben immer die Frage, ob die unverwechselbarkeit der Figur nicht auf der Strecke bleibt. Wenn Bond, Bourne, Bauer und Batman letztlich austauschbar werden, trifft das vielleicht den derzeitigen Geschmack des Publikums und bringt für sich genommen ordentliche Filme hervor, macht die Sache mittelfristig aber auch langweiliger.

  • Reply Claas 21. 8. 2008 at 12:58

    Ich würde zwar nicht allen Punkten zustimmen… Aber der Wertung und der doch unerwartet großen Breitseite Kritik an diesem irgendwie sehr guten, aber dann doch nicht so großartigen Film zu üben.
    Eine Straffung um eine halbe Stunde, ja, das hätte dem Film wahrlich gut getan. Vor allem am Anfang habe ich mich gestört. Da bekommt jede Figur mal eben ne kurze Szene – aber es ist unfokussiert und leitet auf eine falsche Spur mit diesem Plot um den Chinesen. Und gleich ein großes Manko… Gotham ist ein Symbol für die Großstädte der Welt – und dann geht Nolan mit einem Abstecher ins echte HongKong. Why?!?!?
    Und der dumme Chinese, der so exzessiv erzählt wurde verkommt zum Statisten, der gen Ende mal kurz in einer Halbtotalen nochmal auftaucht. Eine Fokussierung auf das Dreieck Batman, Joker, Dent hätte sehr gut getan. Denn vom Joker hätte ich schon mehr gesehen – auch von den Dent. Eben das was Batzman sagt – nicht behaupten Dent sei eine Lichtgestalt, sondern zeigen… nicht behaupten Joker hätte keine Vergangenheit, sondern im eine Szene geben, die ihm Tiefe verleiht. Ich meine damit nicht dem Joker NOCH eine Terrorszene zu geben. Der macht so viel Kram, dass nur noch gefehlt hätte, dass er mal sagt „Ein hab‘ ich noch, ein hab‘ ich noch“.
    Und bitte – ich hasse sowas… dieses blaue Playstation-Sonar-Gadget-CGI-Flashy-Dingsbums-Unnötig-Bla-Mist-Ding??!!? Da setzt Nolan so cool auf handgemachtes – zeigt Gotham sogar nicht mehr als CGI Stadt und dann sowas Computerspielmässig unnötiges…?!? Batman soll sich mal auf seine Instinkte verlassen. So’n Mist.
    Auch TwoFace als ZWEITEN Schurken hätte ich weniger gebraucht. Der Film hat schon einen genialen Bösen – den Joker. Man hätte sich drauf verlassen sollen und nicht den selben Fehler wie Spiderman3 (der Film war eh Murks) machen sollen und neben einem coolen Skurken eine handvoll zu offerieren.
    Aber es ist auch ein sehr guter Film. Die Musik, die epische Breite, die Spannung, die Tragik um Batman und Rachel, die Doppelmoral der Figuren und gefallenen Helden, das Bodenständige… Magische Momente sicherlich die Szene auf der Gefangenenfähre, der schwerelose Joker und das Verhör.
    Gucken – aber… Don’t believe the hype.
    Leider

  • Reply Micha 21. 8. 2008 at 13:41

    Dark Knight bekommt genauso viele Sterne wie Zohan –> einfach nur lächerlich!

  • Reply jack 21. 8. 2008 at 13:56

    I’m not wearing hockey pants.

  • Reply das michamel 21. 8. 2008 at 13:58

    Tja, nach sorfältigen durchlesen der Review und der ganzen Kommentare muss ich mir jetzt mal einen weg bahnen . Also ich habe the Dark Knight gestern Abend beim Männerabend eines verdammt teuren Kinounternehmen gesehen und bin doch sehr angetan vom Film. Doch wie das so ist mit fortschreitenem Alter nimmt man auch all die nicht so tollen Sachen wahr(Ich erinnere hier mal an die INDY und STAR WARS Debatten) Leider wurde uns ein anderer Batman präsentiert wie es das Ende von Begins hoffen lässt, er ist weder DER Batman aus Comics noch der Batman aus Begins. Während in Begins noch der Konflikt von Bruce Wayne mit seinem Alter Ego ganz gut dargestellt wurde so wurde das meiner Meinung nach diesmal doch eher Stichwortartig gemacht. Vieles blieb leider ungeklärt, so z.b. die ganzen Batman Nachahmer . Auch die „Schlimmsten“ verbrecher der stadt,denen sich der Joker anbietet, wirken im Vergleich zu Begins wie ne Gruppe von Spielplatz Möchtegern-Gangstern.Aber der Joker ist das was den Film ausmacht ! Heath Ledger spielt vielleicht doch nicht so Oscarreif wie es aus den Staaten hiess , aber verdammt noch mal:DAS IST DER JOKER IN SEINER REINSTEN FORM !!! Ich will jetzt gar keinen Vergleich mit Tim Burtons Batman ziehen oder sonst irgendeiner Joker Variante aus Cartoons, Heath Ledger(Yoda hab ihn seelig) spielt den Joker so wie sein sollte. Nicht als halbgaren Spielzeugwaffen -Fanatiker, nicht als verkackten Comedian sondern als das was er ist,einen Psychopathen der noch verrückter ist als man denkt ! Der Joker aus the Dark Knight ist die logische Antwort auf Batman aus Begins . Und der Plot mit Harvey Dent/Two Face wirkte auf mich nicht so berauschend,da gebe ich vielen hier Recht.Leider wurde das vorhandene Potenzial das die Dualität von Harvey/Two Face bot nicht genutzt.ich wolllte ja keinen tommy lee jones two face aber eckarts two face ist etwas zu fade.Nolan hat es ja auch geschafft den Joker in seine reale welt zu holen, dann hätte er einen schizofrenen anwalt ja auch hinbekommen ! OK von mir 4,5 sterne und einen bleistift und ne Jokerkarte !

  • Reply justus_jonas 21. 8. 2008 at 15:24

    Sicher ist „The Dark Knight“ nicht die Wiederkunft Christi. Aber es ist eine interessante, wenn auch nicht komplett gelungene, Interpretation des Batman. Ein Gedankenspiel darüber, wie Superhelden und Superschurken in unserer Realität stattfinden könnten. Darüber, wie die Bevölkerung auf sie reagiert. „Watchmen“, ick hör Dir trappsen.
    Nolan ist ein konsequenter Film gelungen, der die Fledermaus entmystifiziert. Der ein tristes Bild entwirft, dass eigentlich nicht einmal durch den „Fähr-Vorfall“ sonderlich abgeschwächt wird.
    Mit Sicherheit hätte der ein oder andere Handlungsstrang gestrafft werden können, um den Charakteren mehr Platz einzuräumen, aber ich kann mich mit Nolans Batman schon sehr anfreunden. Gerade wenn man bedenkt, was Clooney und Kilmer dem Franchise angetan haben.
    Ich bin zumindest gespannt, wie Batman im Kino weitergeführt wird.

  • Reply Chris 21. 8. 2008 at 16:04

    @Felix: Ups, ja stimmt, es sind „nur“ 3.5 Punkte. Trotzdem eine ganz ordentliche Wertung, wie ich finde.
    Und ja, sicher dauert es lange Wayne Manor wieder aufzubauen, aber hätte er nicht wenigsten die Batcave (um die es mir im besondern geht) weiter nutzen können?
    Und ich vergleiche auch nicht jeden Banküberfall mit „Heat“, aber die Ähnlichkeit ist hier nicht von der Hand zu weisen.

    @oi: Und, äh „Schöne Paraphrasierungen von Batzmans Kritik…“, ist das als Kompliment gemeint? Klingt für mich nicht so…

    Um mal was Positives zu sagen: Ich habe mich bei der Krankenhausszene und bei „You complete me“ totgelacht. Gerade bei zweiterem wusste im Kinosaal niemand sonst warum.
    Aber wen wunderts, es sind beides Loker-Szenen.

  • Reply badeboom 21. 8. 2008 at 16:23

    The Dark Knight ist wieder einmal ein Beispiel dafür, wie ein Hype Kritiken positiv wie negativ beeinflußt.
    Dies ist ein recht guter Film, den ich trotz einiger Holper richtig geniessen konnte, was mir selten im Kino passiert. SPON hat ihn auch gerade zerrissen, dabei ist doch glasklar, dass wenn es nicht die Vorschusslorbeeren gegeben hätte und manchein Kritiker weniger vorgepolt und unvoreingenommen ins Kino gegangen wäre, die Bewertungen besser bewesen wären. Doch so kommt niemand drumrum, genervt den IMDB- und Oskar-Ledger-Bogen zu spannen und sagen zu müßen: „Nä! Der ist gar nicht der beste Film der Welt…“
    Laaaaaangweilig! Heath Ledger war hervorragend – wenn auch vielleicht nicht ganz Oskar-reif – und der Film macht richtig Spass, nun hoffe ich doch noch auf „Watchmen“, Punkt.

    Ebenfalls 4,5 von mir.

  • Reply Batzman 21. 8. 2008 at 18:16

    @badeboom

    also wieder die alte: Du findest den ja nur doof, weil ihn alle mögen – Argumentation.

    Und wenn ich ihn superghenial fände, würden andere schreiben: Is ja klar, du jubelst den nur hoch, weil ihn alle so geil finden.

    Sorry, aber man sollte mir schon zutrauen mir eine eigene Meinung zu bilden. 3.5 ist eine gute Bewertung und eindeutige Guckempfehlung. Dennoch hat der Film zu viele dramaturgische Schwächen das er auch völlig ohne Hype nie bei 4 Punkten gelandet wäre bei mir.

    Wie eingeschränkt die Wahrnehmung von dir und einigen deiner Mitdiskutanten ist belegt aber die Behauptung SPON hätte den Film auch zerrissen. So wenig wie ich oft von den SPON-Kritiken halte, aber ein Verriss sieht anders aus. Nicht jeder der etwas differenziert betrachtet, anstatt kritiklos eine Generealbejubelung zu verfassen verreisst. Auch der SPON-Artikel nennt die Stärken und Schwächen des Films. Wer das schon als Verriss auffasst, der hat wohl generell ein Problem mit Kritiken die über „Boaaah supergeil!“ hinausgehen.

  • Reply the_joker 21. 8. 2008 at 19:13

    Dieser Artikel hat mir abermals gezeigt, dass diese Homepage nichts mit meinen Filminteressen gemeint hat. Vielleicht gehe ich ja nicht mit diesem Gedanken ins Kino, dass ich jetzt irgendwas finden muss um den Film schlecht zu reden. Ich bin seit Jahren ein wirklicher Batman-Fan, ich habe die Comics gelesen, mit den Actionfiguren gespielt :D und auch die Filme gesehn, daher fand ich diesen Film einfach grandios!!!
    Es gab schon ein paar Momente wo ich mir dachte „Hey, warum killen sie nicht einfach den Clown, er hat doch ihr komplettes Geld?“ oder „Warum zum Teufel lässt sich der „Weiße Ritter“ die „Hoffnung Gothams“ von einem psychopatischen Clown so viel Scheiße einreden?“
    Ganz einfach: Der Film wäre zu schnell vorbei, logisch oder? ;)
    Wenn man ins Kino geht und sich einen Film anschaut, dann muss man mittendrin sein, man muss sich in die Lage der Figuren versetzen, mit ihnen fühlen und dann mit dem Gefühl rauskommen „ICH BIN BATMAN! WOOHOOO“ Das ist doch das Schöne am Film oder nicht? Dem Alltag entfliehen und einfach mal wer anders sein.

    Lange Rede kurzer Sinn, die Kritik mag ja richtig toll geschrieben sein, hast ja viele Fremdwörter benutzt um deinen tollen Intellekt zur Schau zu stellen… doch den Zauber eines Filmes hast du nicht so ganz verstanden.
    Das ist meine Meinung.
    Batman ftw!

  • Reply Marcel 21. 8. 2008 at 19:32

    @26 Batz

    ich glaub das ist ein interessanter punkt. nimmt man einmal bourne und bauer raus, die ja nun reine kinder ihrer zeit sind und wahrscheinlich keinerlei entwicklung durchmachen werden, haben die figuren batman und bond in ihren jeweiligen erscheinungsformen immer den gerade herrschenden zeitgeist zumindest zum teil widergespielt und das hebt beide von bauer und bourne ab. sehe ich zumindest heute so. ein rückblick in ein paar jahren kan das vielleicht ändern

  • Reply Batzman 21. 8. 2008 at 19:44

    @marcel

    Bond hatte zwar immer ein wenig Zeitgeistlifting bekommen, aber es gab immer große Konstanten seit Goldfinger-Zeiten, der ja bis zu Casino Royale die Matritze für alle weiteren Bondfilme abgab. Bond hatte immer Stil, war immer gebildet, ironisch, immer ein Macho und Womanizer, benutzte Gadgets die eher unrealistisch war und hatte es in den meisten Filmen mit überdimensionalen ins Comichaft übersteigerten Gegnern zu tun. Man hatte nie den Eindruck irgendwas zu sehen, das wirklich in der Realität verankert war oder mit dem echten Spionagegeschäft etwas zu tun hatte. Die Gewalt war übertrieben und nie wirklich sadistisch, sondern ebenfalls comichaft gezeichnet. In Schlägereien wirkte Bond eher tänzerisch und nie grobschlächtig. Dazu kamen elaborierte Titelsequenzen und leicht altmodische Songs, die ins Ohr gingen. Damit hat Casino Royal in allen Punkten gebrochen.

    Dark Knight ist nicht ganz so konsequent, behält noch mehr Insignien der Serie bei, ist aber durchaus auf dem Wege dahin. Alleine Gotham und Batmans neues Kostüm sind schon ziemlich nüchtern. Wenn ich Batman so mit seinen Protektoren sehe, hat er nichts mehr von einem Racheengel, der auf die Schurken der Stadt niedergeht, sondern wirkt wie ein exzentrischer Cop mit nem schrägen Hutgeschmack.

    @the_joker

    Sorry, aber wenn du Binärkritiken suchst, dann bist du hier wirklich falsch. Apropos Wooohoo: Warum zum Teufel klatschen einige Leute im Kino eigentlich? Es müsste sich doch rumgesprochen haben, dass Filme eine Einwegekommunikation ist.

  • Reply Jonas 21. 8. 2008 at 19:51

    Obwohl ich das nicht so wie the_joker formulieren würde, im Grunde teile ich den Grundgedanken: Um Spaß im Kino zu haben, muss man sich einem Film auch mal mit Vorfreude und Begeisterung nähern können. Ich habe abgesehen von Feulliton-Kritikern selten einen Filmkritiker erlebt, der sich dem Thema Film so unterkühlt nähert, wie du.

    Viele Punkte deiner Kritik sind nachvollziehbar – nicht nachvollziehbar finde ich den Hauptkritikpunkt : Die Kälte und die Entmystifizierung. Ich konnte die über 2 Stunden jederzeit mit fast jeder Figur mitfiebern. Die Handlungen waren nachvollziehbar, aber eben nicht nur kühl und rational. Eigentlich war das aus meiner Sicht sogar eine Stärke, die perfekt ausbalancierten Figuren.

    Schwächen gab es nur bei der plötzlichen Wandlung von Harvey Dent, die nicht logisch schien, und von dir schon angesprochen, die etwas in der Luft hängende Maggie Gyllenhall(die das Beste aus ihrer nicht ganz ausgereiften Rollen gemacht hat).

    Womit ich aber am allerwenigstens was anfangen kann ist der Hintergrund, den du für den Joker forderst. Alles was man aus seiner Vergangenheit erfahren würde, würde diese Figur, die für nichts als Chaos und Anarchie steht, entzaubern. Eines meines Highlights war, als der Joker die Geschichte über seine Narbe beim zweiten Mal komplett anders erzählt hat, und seine Vergangenheit doch nicht von seinem brutalen Stiefvater gekennzeichnet ist. Jeder Deut aus seiner Vergangenheit hätte den Joker vermutlich zu einer langweiligen Klischeefigur gemacht (insbesondere wenns irgendwas in Richtung schwierige Kindheit gewesen wäre.)

    Was ich mich nach dem zweiten Mal durchlesen deiner Kritik frage: Wo nimmst du eigentlich noch die 3 1/2 Sterne her?

    „Christopher Nolan liefert mit seinem zweiten Batman Film einen gelungenen Nachfolger zu “Batman Begins” ab. Man ist sichtlich bemüht eine vielschichtige und smarte Geschichte zu erzählen“
    „Handlung, Ausstattung, die Gadgets, doch – Dark Knight hat vieles, das für ihn spricht. “

    Das war alles, was auch nur annäherend positiv klang.

  • Reply Marcel 21. 8. 2008 at 19:52

    das ist dann wieder geschmackssache, also das mit dem kostüm und dem hut. burton’s batman sah auch eher wie ein panzer aus :P aber ich versteh was du meinst. ich mag es so, wie ich auch casino royale mochte. es macht einfach spass der dekonstruktion zuzuschauen. für einen film, oder zwei. ich koennte mir vorstellen, dass mir der neue bond tierisch auf den keks gehen wird. bond als reine rachemaschine ist auch doof

  • Reply Batzman 21. 8. 2008 at 20:10

    @marcel

    Jep ich akzeptiere auch völlig, das diese Punkte Geschmackssache sind. Ich bin kein Bond-Fan und kein Batman-Fan, aber ich habe über die Jahre beide Franchise immer aufmerksam verfolgt und mochte einige Sachen sehr gerne. Bei Batman war es hauptsächlich Batman Returns und die Zeichentrickserie mit Kevin Conroy und Mark Hamill, bei Bond waren es hauptsächlich die Filme von Goldfinger bis A View to a kill. Was nicht bedeutet, dass ich die anderen Sachen nicht auch alle gesehen hab, aber die fand ich bestenfalls ganz okay. Bei Batman machte für mich halt immer seine neurotische, leicht reaktionäre und verklemmte Art den Reiz aus. Batman Begins war zwar anders, aber immer noch stylisiert genug um mich zu begeistern. Casino Royal war mir insgesamt einfach zu unglamourös und gewöhnlich.

    @Jonas
    Das was ich mochte steht doch ganz am Anfang des Reviews. Viele kleine Vignetten und kurze Dialoge, Ledgers Performance, Freemann usw. Ich muß ja nun nicht jeden gelungenen Moment zitieren. Ich hab mich insgesamt ganz okay unterhalten gefühlt, wobei ab der Hälfte halt immer mal wieder Langeweile aufkam und ich mich geödet hab. So wahnsinnig viel Fleisch bietet Batman halt inhaltlich nicht und die „Messages“ wurden mir dann auch oft etwas zu oft und deutlich wiederholt. Ein wenig hat Nolan schon so inszeniert, damit es auch wirklich jeder kapiert.

  • Reply Renington Steele 21. 8. 2008 at 23:19

    @ The_Joker: >Ich bin seit Jahren ein wirklicher Batman-Fan, ich habe die Comics gelesen, mit den Actionfiguren gespielt :D und auch die Filme gesehn, daher fand ich diesen Film einfach grandios!

    Mit dieser Aussage disqualifizierst Du dich ja bereits. Du findest den Film nicht grandios, weil er grandios wäre, sondern weil Du die Comics gelesen hast und weil die anderen Filme grandios waren (ahem). Das ist ein Argument, das sich genau null auf den Film bezieht.

    Die Kälte und Entmystifizierung empfinde ich im Gegensatz zu Batzman übrigens nicht als negativ, sind eben Zeichen unserer Zeit. Wir müssen mal was über den neuen Realismus im Film machen, das handelte dann von Bourne über Wolf Creek bis 24 und hat meiner Meinung mit 9/11 zu tun. Mich stören viel mehr die Stimme von Batman, die Längen im Film und Heath Ledgers Over-Acting.

    Und es irritiert mich immer wieder, wenn Leute schreiben „Ja, ich weiß, der Film ist soundso, hat dasunddas und ist auch nicht besonders toll. Von mir 4,5 Sterne“. Was soll das? Als ob man grade eben nicht geschrieben hätte, was es zu bemängeln gibt.

    „Dark Knight“ ist mit Sicherheit ein guter Film, mit Abstrichen sogar ein sehr guter (von mir bekäme er, denke ich, 4 Sterne), ist aber beileibe den Hype nicht wert.

  • Reply Sebastian 21. 8. 2008 at 23:51

    Habe ihn gerade gesehen und Stimme der Review voll und ganz zu. Was mich am meisten stört am Film ist die Austauschbarkeit. Wie du schon schreibst könnte statt Batman auch…irgendjemand agieren, er verkommt zu einem Typen mit gepanzertem Anzug. Eventuell trägt dazu auch Christian Bale bei, den ich für einen eher zweitklassigen Schauspieler halte und der mit dem restlichen Cast nicht wirklich mithalten kann.
    Klar, Ledger ist verdammt gut, vielleicht nicht oscarreif, aber über weite Strecken trägt er tatsächlich den Film. Außerdem sind die Actionszenen im Gegensatz zum Vorgänger richtig gut inszeniert. Aber letztlich bleibt der Film für mich „nur“ ein guter Actionfilm, der mit jeder anderen Hauptfigur exakt genauso ausgesehen hätte.

  • Reply Batzman 21. 8. 2008 at 23:57

    Was die ganze Entmystifizierung und den Pseudorealismus angeht (der eher suggeriert als durchkonjugiert wird) , ist das natürlich eine Post-9/11-Erscheinung, die den derzeitigen Publikumsgeschmack befriedigt.
    Bei allem Hype und Erfolg von Batman, Bourne, Bond und Co, wird wenn man realistisch ist wohl kaum einer dieser Filme zu Klassikern werden. Dazu sind sie zu wenig eigensinnig, zu austauschbar und im Grunde auch cineastisch zu belanglos. Gute Action, gute Unterhaltung, aber dennoch nicht von jener „Larger Than Life“ Qualität die die Filme auszeichnet, die man sich auch nach Jahrzehnten noch gern ansieht und grandios findet. Batman Returns wird immer funktionieren, genau wie Goldfinger und Stirb langsam. Die heißen Actionfilme der letzten Jahre verblassen jetzt schon in der Erinnerung. Lesenswert dazu auch das Review von Rüdiger Suchsland: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28557/1.html

  • Reply Isaak 22. 8. 2008 at 0:14

    Ich persönlich finde Batzmans Review gelungen. Aber es würde mich doch wirklich sehr interessieren ob es ohne den Tod von Ledger (der dem Film schon vorab ohne jede Sichtung des Materials zum Kultstatus verhalf) und die ganzen Lobreden und Vergleiche („Der Pate“? Für mich nicht nachvollziehbar) auch so ausgesehen hätte. Meine Erwartungen jedenfalls wurden durch diese vor Lob triefenden Kritiken so hochgeschraubt, dass wohl kaum ein Film es geschafft hätte diese auch zu erfüllen.
    Ledger spielt gut. Aber das war es auch schon. Mehr gibt das Drehbuch auch nicht her.
    Der Joker ist eine Mischung aus Beetlejuice und Tyler Durden. Punkt. Das hat einen gewissen Witz, Anarchie und Cooless inne, aber das laaaaaaange (unsinnige!) Gerede zog den Charakter etwas herunter (und grenzte tatsächlich an die „Leben oder Sterben“-Philosophie von Saw an) . Seinen besten Film liefert Ledger hier nicht ab , da steht Brokeback Mountain für mich auf Platz 1 und hält für The Dark Night das zweite Plätzchen frei.
    Das Erscheinen von Two Face war, wie oben schon angedeutet, in etwa wie das Erscheinen von Venom am Ende von Spiderman3. Freudig-überaschend mit einem faden Beigeschmack, denn nach ner halben Stunde wars auch schon vorbei.

  • Reply das michamel 22. 8. 2008 at 0:29

    MMkay, sieht wohl so aus als würde hier mal wieder ein für mich vollkommen sinnloser Streit um einen Film losgehen ! OK das bin ich ja mittlerweile gewohnt, aber manche aussagen sind ja mal wieder sowas von unnötig… Dark Knight ist ein für mich sehr gelungener Film, denn er nähert sich dem Thema Comicverfilmung,ebenso wie sein Vorgänger,auf eine Art die seines gleichen sucht.Es ist zwar nicht der Batman den viele wollen (anscheinend mögen hier welche die schumacher batman filme,schämt euch ) aber es ist ein Batman den es halt gibt. Kein Racheengel mehr,kein Detectiv(was ich sehr bedauer) und erst recht kein Superheld ! Und das war Batman noch nie, diese Figur war schon immer anders als all die anderen in ihren tollen Outfits. Er ist kein Superman der ja schon eher eine art Gottheit in seiner darstellung ist und auch kein Spiderman der sich andauernd mit Alltagsproblemen rumschlagen muss und trotz Superkräfte „einer von uns“ ist. Wer sowas will soll in den nächsten Patriotischen,Special Effects überladenen Comic-Blockbuster gehen und dort glücklich werden. Und die Leute die wie ich einfach Bock haben sich auf einen Film einzulassen der mut hat anders zu sein als andere werden dann von Fanboys die keine sind aber verdammt danach klingen(wir wissen alle was gemeint ist) zur sau gemacht.Na toll das ist dann mal wieder „echt toll“ ! Alleine die art wie die leute die indy 4 mochten regelrecht vorgeführt wurden zeigt mir mal wieder das leute die filme lieben hier wohl nicht das sagen haben.Eigentlich wollte ich ja über Dark Knight reden,aber ich muss das einfach mal loswerden.Ich freue mich auch schon auf die“sachlichen und netten“ antworten zu meinem text ! Naja ich muss mal eben zur Ruhe kommen, am besten mit Transformers (freunde der seite verstehen diesen seitenhieb) ! also liebe filmfreunde schaut filme und schreibt darüber aber lasst bitte die leute die mal anderer meinung seid als ihr in ruhe und benehmt euch dann nicht wie ein(sorry) Arschlochkind das seinen Lolly nicht kriegt.Danke fürs Lesen und ein gruss an alle die mich verstehen .(ACHTUNG ES FOLGT EIN FIESER JOKE) und wer anderer meinung ist und böse wird dem zeig ich mal wie ich einen Bleistift verschwinden lasse…

  • Reply usp 22. 8. 2008 at 0:39

    Zum Thema Nicholson vs. Ledger hat Michael Caine folgendes gesagt:
    „Jack was like a clown figure, benign but wicked, maybe a killer old uncle. He could be funny and make you laugh. Heath’s gone in a completely different direction to Jack, he’s like a really scary psychopath. He’s a lovely guy and his Joker is going to be a hell of a revelation in this picture.“

    Der Film war vielleicht wirklich nicht so gut, wie man erwartet hat, aber das lag sicher nicht an Ledger, der war als Joker wirklich großartig!

  • Reply Moe 22. 8. 2008 at 1:05

    Die Kritik ist hats sehr gut getroffen, aber nicht alles was da als „eher negativ“ aufgefasst wird, z.B. fehlende mystik der Figur oder das realistische GothamCity, muss unbedingt negativ sein.
    Ich fands schön acuh einmal eine solche Batman „interpretation“ zu sehen – mir hats gefallen.

    PS: Oh sehe gerade das dadrüber schon heiss diskutiert wird …
    nichts desto trotz: review ist gut getroffen, man kann es aber anders auslegen.

  • Reply Gerriam 22. 8. 2008 at 1:44

    Irgendwie ist das doch alles hier nur müßige Herumdiskutiererei…

    Es ist ja nun nicht so, dass hier zwei, drei Leute sagen, dass sie den Film unglaublich toll gefunden hätten und, dass einige Sachen doch wohl eher unglaublich geil sind und der Batzman dann seine ganze Review übern haufen schmeißt und sagt „nee, habt ihr recht, hab ich vorher gar nicht so gesehen, gibt doch fünf Punkte oder zumindest viereinhalb“.
    Genausowenig wird das in die andere Richtung funktionieren.
    Man muss doch auf eine Seite/einen Blog der sich mit Filmkritiken schmückt mit einer gewissen Scheißegalhaltung gehen. Niemand kann doch verlangen, dass diese Person, die dann da die Review schreibt genau derselben Meinung ist wie man selber. Genausowenig kann man allerdings verlangen, dass sich Kinogänger, die vollkommen euphorisiert und begeistert aus dem kino kommen und dann eine schlechte Review über den (vielleicht auch neuen Lieblings-) Film lesen und sich dann darüber aufregen, komplett in eine andere Richtung drehen, wenn man ihnen Inkompetenz vorwirft. Das macht die ganze Sache eher nur noch schlimmer.
    Wir sind alle einzelne Persönlichkeiten und haben deswegen halt auch andere Vorlieben bzw andere Sachen auf die wir achten. Niemand brauch sich und/oder seinen Film hier zu verteidigen, es werden doch nur Meinungen ausgetauscht. Trotzdem sollte man schon versuchen die jeweilige Gegenseite zu verstehen und sie nicht einfach nur als „blöd“ o.ä. abstrafen.
    Und wie der Batzman schon gesagt hatte sind ja dreieinhalb Sterne immernoch eine Guckempfehlung. Wäre der Film jetzt schrecklichst abgestraft worden, würde ich die ganze Aufregung ja noch verstehen.

    Mir auf jeden Fall gefällt es hier bei den Fünf Filmfreunden meinen Horizont zu erweitern. Jedem Tierchen sein Plaisirchen und vielleicht mag man ja auch mal etwas von dem man es nicht gedacht hätte.
    Außerdem ist Qualität bei Kunst und Unterhaltung immer etwas relatives, schließlich mochte ich ja auch „Austin Powers: Goldmember“ sehr sehr gern. Und das ist bestimmt kein „guter“ Film ;-)

  • Reply vic 22. 8. 2008 at 11:06

    Ich habe „Dark Knight“ sehr genossen, jedoch kann ich verstehen, wenn er Leuten nicht gefällt. Ich bin kein Batman-Fanboy und ich glaube genau deswegen hat mir der Film gefallen, Batman war für mich immer der Typ wie er in „The Dark Knight“ dargestellt wird. Außerdem ist Christopher Nolan ein fähiger Regisseur und deswegen gab es viele grandios inszenierte Szenen die einen solchen Blockbuster auszeichnen und natürlich wärs ohne Heath Ledger nicht diese wesentliche Steigerung gegenüber „Batman Begins“. Seine grandiose Darstellung ist natürlich ein wesentlicher Faktor des Erfolges, ich weiss, eh klar, wollts nur auch mal sagen.
    Man kann halten von dem Film was man will aber bei der „Bleistift“-Szene bleibt einem doch die Luft weg, besser hätte man den Joker nicht einführen können.

  • Reply badeboom 22. 8. 2008 at 12:03

    Hey Batz, mein Kommentar war kein Angriff auf Deine Kritik, sondern auf die generelle Reaktion (wie gesagt zB. der platte Spiegel-Videoverriss) auf den Hype gemünzt. Ich verstehe und respektiere Deine Kritik, auch wenn mir mein Bauch trotz dessen etwas anderes sagt. Fand daher nur deine Sterne nicht ganz korrekt.

  • Reply Alex 22. 8. 2008 at 12:12

    zum glück läßt sich über geschmack nicht streiten, denn ich bin vorallem was die kritik von heath ledger als joker angeht anderer meinung.

    welcher schauspielerische performance ist denn besser gewesen?
    wie könnte man die eigene persönlichkeit besser abstellen und einen chaotischen psychopathen besser darstellen?
    meiner meinung nach war ledger sensationell.. aber wie gut das man über meinung nicht strieten kann ;-)

  • Reply Batzman 22. 8. 2008 at 12:12

    Den Videoverriss bei SPON kenne ich nicht, ich war von dem Artikel zu Dark Knight ausgegangen und der ist eine relativ differenzierte Auseinandersetzen mit den Stärken und Schwächen des Films, insofern war ich etwas verärgert, wenn man sowas, genau wie meinen Artikel als Verriss bezeichnen würde. Wie gesagt 3.5 Sterne ist eine positive Bewertung, die besagt „Angucken lohnt sich“. Für euphorische Begeisterung hat es dann aber leider durch die genannten Längen und Schwächen nicht gereicht.

  • Reply Batzman 22. 8. 2008 at 12:28

    @Alex
    Zum einen find ich es immer albern, wenn man etwas gut bewertet und es dann ein Riesenaufheulen gibt, weil es nicht supergut bewertet wurde. Ich kann ja noch halbwegs nachvollziehen, wenn Leute sich bei negativen Bewertungen so in Harnisch schmeissen, aber dieses gefeilsche um gut, super oder spitze find ich wirklich sehr albern.

    Wie man Ledger bewertet hängt zudem nicht nur vom filmischen Geschmack ab, sondern durchaus auch von den Vergleichsmöglichkeiten und der filmischen Erfahrung. Als ich 8 war und noch wenig Filme kannte, fand ich Bud Spencer und Terrence Hill waren die allerlustigsten und witzigsten Filme die es gibt. Das hat sich dann über die Jahre deutlich korrigiert, denn je mehr Filme und schauspielerische Leistungen sieht, um so mehr vergleicht man und beurteilt wie gut etwas war. Ledger spielt den Joker gut, keine Frage, aber ganz brachial gesagt ist es für jemand mit Schauspieltalent nicht so schwer eine Rolle wie den Joker zu etwas beachtlichem zu machen. Die Rolle ist ein Traum für Schauspieler, weil er sich daran richtig austoben kann und seine Mimik durch das Make-Up akzuentuiert und intensiviert wird. Böse gesagt: Es ist nicht so schwer als Joker zu glänzen. Selbst eine Blinse wie Val Kilmer oder Nicolas Cage hätten als Joker beeindruckende Performances abliefern können, weil es einfach eine Paraderolle ist. Woanders wird man für Overacting gescholten, der Joker verlangt das gradezu. Das das Make-Up im Falle des neuen Jokers auch noch sehr geschickt konzipiert ist und durch seinen verwitterten, verschmierten Look zusätzlich verstärkend wirkt kommt auch noch hinzu. Ledger ist gut, aber ich glaube nicht, das er in einer anderen Rolle es so leicht gehabt hätte zu glänzen. Wäre er Batman oder Dent gewesen, hätte sich vermutlich keine Sau an seine Performance erinnert.

  • Reply pupsknall 22. 8. 2008 at 12:48

    Ich hatte große Erwartungen an den Film, habe Batman Returns wirklich gemocht und setze auch große Stücke in Nolan/Bale. Meine Erwartungen wurden noch deutlicher enttäuscht als hier im Review beschrieben. Schon das überraschend konservativ inszenierte Opening ließ nichts gutes erahnen. Keine einzige Actionsequenz liess meine Hände feucht werden. Die Actionchoreographien waren hektisch, voller Anschlussfehler (oder nervig schlaubergerischer Auslassungen) , die moralischen Zeigefinger zweischneidig (ist Gothams Bevölkerung nun Lynchmob oder eine halbe Stunde später Peacekeeper?), die Batcave sah scheiße aus, genau wie Gotham mit seiner oberpupsigen Skyline. Der Plot war an vielen Stellen unplausibel und/oder nervig moralisch aufs Auge drückend. Eine schlimme Enttäuschung.

  • Reply Moe 22. 8. 2008 at 13:42

    Ich habe eine Frage:
    In einigen Fällen wurde der Film ja mit „Der Pate“ verglichen. Ich habe mir gestern im Kino BatmanOV angeschaut und kann nun natürlich den Vergleich nicht nachvollziehen, aber ein sehr guter Film war DarkKnight trotzdem [siehe Kommentar 47].
    Kann sich nun der Vergleich einiger Leute mit „Der Pate“ vllt auf die (noch kommende) Trilogie von Batman beziehen, dass es aus dem Grund als Epos gehandelt wird? Denn das ein weiterer Film Nolans Batman kommt halte ich als sehr wahrscheinlich, bei dem Ende und dem Erfolg.

  • Reply Malebolgia 22. 8. 2008 at 13:48

    Mich wundert, wie wenig der Film mit seinem Prädezessor gemein hat.

  • Reply SteFUN 22. 8. 2008 at 14:01

    Puh, da weiß man gar nicht wo man anfangen soll. Ne´ Menge Meinungen, die hier so auftauchen und irgenwie haben alle ein bisschen Recht. Zuerst mal zum Film:

    Ich habe ihn gestern gesehen und fühlte mich zweieinhalb Stunden gut unterhalten, wobei anderthalb oder zwei Stunden diese gute Unterhaltung zu einer besseren gemacht hätten…sprich: der Film ist zu lang. Wenn ein Film über zwei Stunden läuft weil die Geschichte es erfordert finde ich es schon schlimm genug. Wenn ich allerdings schon während des Films merke, dass das was ich gerade sehe auch prima hätte weggelassen werden können nervt es einfach nur. Warum muss ich mir beispielsweise XX Minuten das dämlich Gyllenhall-Eckert-Bale Dreieck vorführen lassen, wenn mir auch so nach zwei Minuten klar ist wie es zwischen den Dreien steht und am Ende sowieso zwei des Dreiergespanns sterben?! Lieber zwei Handlungsstränge konsequent verfolgt als fünf in dieser Form.

    Geht es eigentlich nur mir so, oder findet ihr auch, dass Batman (gefühlt) die wenigste „Sendezeit“ hat?! Naja, egal! Der eigentlich Star des Films ist ohne Zweifel der Joker und den spielt Heath Ledger ziemlich gut. Ein Vergleich zwischen Nicholson und Ledger fällt für mich flach. Ich bin kein Fanboy-Comicleser und daher gibt´s für mich keinen richtigen oder falschen Joker. Ich finde es eher interessant wie unterschiedlich man ein und dieselbe Figur anlegen und interpretieren kann. Wichtig ist, dass sie am Ende ins Setting passt und das war bei Nicholson vor zwanzig Jahren der Fall und trifft auch auf Ledger in 2008 zu. Ob das ganze jetzt oscarreif ist vermag ich nicht zu beurteilen zudem wird die ganze Geschichte leider durch den Tod Ledgers überschattet und so ist´s um die Objektivität vieler Leute schlecht bestellt.

    Jetzt zur generellen Diskussion:

    #1: Batzman ist der Onkel mit dem Backend – er darf also schreiben was (und Sterne vergeben wie) er möchte. Wir sind nur die Würmer die das dann kommentieren dürfen (nicht müssen!). Eine Diskussion ist da sicherlich wünschenswert (sonst wären die Kommentare aus), aber ein „Biste bekloppt?! Nur 3,5*?“ ist sicherlich nicht im Sinne des Erfinders.

    #2: Ein Film ist ein äußerst subjektives Erlebnis bei dem Sachen wie persönliche Vorlieben, der eigene Hintergrund und die Erwartungshaltung eine große Rolle spielen. Wenn ich von zohan nichts erwarte und er ganz nett ist bekommt er 3,5 Sterne. Wenn ich von The Dark Knight das erwarte was seit wochen propagiert wird und er „nur“ ein guter Film ist, bekommt er auch 3,5 Sterne. So einfach ist das.

    #3: Zur Diskussion „Filmstoff-Relaunch in unserer Zeit“
    Ich finde das ist sowohl bei James Bond, als auch bei Batman gelungen. Wollt ihr in 2007/2008/2009 noch den schleimigen, etwas frauenfeindlichen 70er Jahre James Bond sehen? Ich nicht…und daher ist es in meinen Augen auch sehr erfrischend ab und zu den Stoff neu zu interpretieren (aber auch hier gilt wieder: ich bin kein Fanboy und daher relativ liberal). Dass das jetzt zu ´ner Austauschbarkeit der Charaktere führt ist eine interessante These und zugegebenermaßen war mir das gestern auch zuviel Technik-Schnickschnack :-)

    Das Problem heutzutage ist eher, dass man es mit viel mehr filmischer Konkurrenz und wirtschafltichen Druck zu tun hat. Wenn ich mich entscheiden muss ob ich den Batman mache, der 70.000 Leuten gefällt oder den, den dann 70.000.000 sehen wollen entscheide ich micht für……..? Richtig!

    Rein subjektiv glaube ich auch, dass früher die besseren Geschichten im Kino erzählt wurden. Allerdings gab es damals auch nur fünf Filme im Jahr und die waren fast alle ein Ereignis. Heutzutage gibt es in einem Monat mehr Filme als früher im Jahr und wenn davon 4 gut sind, sind das prozentual und somit auch in der subjektiven Wahrnehmung weniger als früher. Sind Batmänner von 89/92 also wirklich soviel besser oder haben sich die Kritiker einfach nur weiterentwickelt (siehe schönes Terence Hill/Bud Spencer-Beispiel in Kommentar 53.)? Denkt mal drüber nach!

  • Reply Monsieur J. 22. 8. 2008 at 15:49

    Habe gerade sehr interessiert die Kritik zum Film gelesen und muss als ebenfalls filmbegeisteter Gucker und jemand, der auch die Burton-Filme mag und vor allem den „Batman begins“ (und übrigens aus anderen Aspekten auch den „Batman hält die Welt in Atem“ ;)) und sich somit auch sehr auf den Film gefreut hat, sagen, dass ich dem guten Herrn Batzmann in allen Punkten soweit zustimmen kann, ja leider auch muss … würde sehr gerne gegenteiliges behaupten. Auch was seine Aussage zur Performance von Heath Ledger ( für den ich alle Sympathien habe und ihn für einen wirklich guten Schauspieler halte, den ich gern gesehen habe) in Kommentar #53 betrifft, kann ich das nur unterstreichen. Vor dem Film habe ich ihm den Oskar gegönnt, gewünscht, doch jetzt nach dem Film bin ich mir fast schon sicher, dass den performance-rechtlich wahrscheinlich doch eher andere verdienen würden (das Jahr ist ja grad mal halb rum) und wenn er den dennoch posthum bekommt, wäre das wohl eher sein R.I.P.-Bonus (eine entsetzliche Formulierung, weiss nur grad nicht wie ich´s besser benennen könnte) als für eine wirklich (!!) herausragende Leistung. Ein Brad Pitt konnte durch sowas in „12 Monkeys“ ja auch mal richtig aufdrehen, macht ja auch Spass sowas zu sehen, aber denke ausmachen tut einen guten Schauspieler mehr als einen Durchgeknallten zu spielen. Aber ja, Ledger war ansich super in der Rolle des Joker, keine Frage.

    Was die seltsame Meinung von Michamel betrifft, dass hier „echte Fans“ runtergemacht werden, weil sie den Film mögen, finde ich das ein bisschen daneben. Hier werden Filme kritisiert und nicht Leute, die gegenteiliger Meinung sind und dies hier kundtun. Wer als „waschechter Fan“ von Blablabla hier seine, vielleicht andere Meinung kommentiert, muss sich ja nicht wundern, wenn da nochmal drauf eingegangen wird. Wer kein fundiertes Feedback vertragen kann, sollte sich wieder Printmedien zuwenden, da setzt sich dann auch keiner mit Dir auseinander, wenn Du mit geballter Faust und zeternd einen Artikel liest, der eine andere Meinung vertritt als die Deinige ;)

    Übrigens, bin hier gar kein Stammleser muss ich gestehen, finde aber super mitbekommen zu haben, dass es auch noch andere Leute gibt, die „Casino Royale“ und „Indy 4“ für eher schlechtere Filme der Reihe halten, um nicht fast zu sagen, wirklich schlecht wenn man sie mit den Vorgängern vergleicht (dachte immer, gerade mit Casino R. stünde ich da relativ alleine da).

    Und übrigens auch ’ne wirklich gute Kritik zu „The Dark Knight“ findet man bei Anke Gröner (http://www.ankegroener.de/?p=2625)

    Werde die Filmfreunde jedenfalls sicher mal öfter heimsuchen zukünftig ;)
    Grüsse und weiter so, sehr gute und informative Seite, vielen Dank!

  • Reply Robert 22. 8. 2008 at 17:59

    Ich glaube, Batzmann hat während des Films sein Popkorn aufm Boden gesucht, aber aufgepasst hat er nicht. Selten so eine schlechte Kritik gelesen, die auf kaum haltbaren Argumenten beruht.

    Zitat: „Der Wayne in “Dark Knight” ist ein kalter Erfolgsmensch, der seine Batman-Rolle spielt, wie er seine Geschäfte führt. Bedacht, berechnend, ohne erkennbare menschliche Attribute, dafür aber mit enormen Selbstvertrauen.“

    Ja, Wayne ist bedacht, berechnend, aber er ist zugleich sehr menschlich und hat extreme Selbstzweifel. Deshalb zerstört es ihn ja gerade so sehr, dass er nicht mit Rachel zusammen sein kann. Er widmet sich 100%ig seiner Aufgabe, weil das seine einzige Chance ist, zu siegen – glaubt er.

    Wayne umgibt sich mit „Mietmuschis“, weil er so seine Identität von Batman trennen kann. Such mal bei Batman Begins nach den Worten „And what does someone like me do?“ (http://www.imdb.com/title/tt0372784/quotes). Da sagt Alfred wie Bruce sich verstecken kann.

    Bruce Wayne ist in gewisser Weise selbst ein Bösewicht – das sagt ja auch das Ende des Films. Batman bricht Gesetze und tötet Menschen. Er ist nicht anders als Joker. Er behauptet lediglich, gutes zu tun. Damit ist der Charakter Wayne/Batman viel tiefer und echter als alle Batmans davor.

    Die Batmans und Bösewichter vor „Batman Begins“ waren einfach nur kindliche Donald-Duck-Comic-Figuren. So wie die Fernsehserie. Der neue Batman und die Bösewichter sind dreckig und echt. Jack Nicholson war nur witzig und grundlos böse, aber Ledger war ein Joker, bei dem Chaos eine logische Schlussfolgerung ist.

    Meine Wertung: 5 von 5 Punkten

  • Reply Dominik 22. 8. 2008 at 18:55

    Ohne Batz angreifen zu wollen, schließlich sind die 3,5/5 nur seine objektive Meinung und nicht ein allgemeines Prädikat. Mir hat der Film sehr gut gefallen, ich werde mir den Film demnächst nochmals anschauen. Ich finde es einfach klasse wie aus den „Bat-Schurken“ „normale Kriminelle“ werden. Dass Scarecrow nicht komplett als Vogelscheuche rumläuft oder hier der Joker nicht komplett geschminkt in einem albernen Anzug steckt.

  • Reply Tobi-Man 22. 8. 2008 at 19:09

    3,5?

    Die selbe Wertung wie für den unglaublich grauenhaften Streifen „Another Gay Movie“ (nur jetzt als Bespiel) der im Grunde das selbe Niveau wie solch wunderbare Streifen wie „Fantastic Movie“ „Superhero Movie“ „Spartaner und dingens mit Frau..wasweißichwiedasheißt“ hat…objektivität hin oder her…aber das is doch keine Relation…;)

  • Reply amazeman’s journal » Blog Archive » Batman - kurze persönl. Filmkritik + allg. Filmkritikkritik 22. 8. 2008 at 20:13

    […] gesehen. Viel zu schreiben gibt es kaum, es gibt ganz wunderbare Kritiken zum Film (hier, hier oder hier – und zur Ergänzung hier) – da muss von mir aus nichts ergänzt werden. Ich kann meine Kritik in […]

  • Reply stb247 22. 8. 2008 at 20:15

    Kann der Kritik nur zustimmen.

    Es fehlt an Emotionen, es fehlt an Herz. Ich konnte als Zuschauer mit keiner Figur mitfiebern. Der größte „Twist“ in der Mitte des Film soll ja was für Dent bedeuten. Und für Wayne. Aber wo Dent durchdreht, passiert gar nichts mit Wayne. Beides völlig bescheuerte Reaktionen, die den ganzen Anspruch auf „Realität“ wieder kaputtmachen. Ach ja,… Realität. Irgendwer sollte Nolan dann doch mal erzählen, dass er noch so angestrengt rumbasteln kann: Ein Typ im Gummianzug bleibt ein Comicheld. 9/11 hin oder her. Also hör mir auf mit dem Pseudorealismus. Und dem pathetischen Gelaber. Wie sich ein Film so ernst nehmen kann, der mit erwähnten Themen arbeitet ist mir ein Rätsel. Sowieso schade… es gab kaum Lacher. Ich geh doch zur Unterhaltung ins Kino, nicht um mir einen Vortrg über das soziale Verhalten von großstädtern anzusehen und danach zu denken „Oh, die Welt is aber schon Scheisse. Alle so böse. Alle so kalt“. Und Gary Oldmans Leistung schlögt ja wohl Legers um Länger. Der war (mal wieder) ein Highlight.

    Kein schlechter Film (besser als BB), aber auf keinen Fall eine Offenbarung.

  • Reply Dülp 23. 8. 2008 at 0:06

    Batzman, in einem der Hauptpunkte deiner Kritik liegst du m.A. komplett falsch. Harvey Dent wird nicht als Lichtgestalt dargestellt, weil er diese niemals sein soll. Nolans Dent ist ein hoffnungsvoller Staatsanwalt, der aber so von angeblicher Gerechtigkeit geblendet ist, dass er vor unmenschlichen Mitteln nicht zurückschreckt. Die Folter-Szene, als er mit einem kleinen Verdächtigen russisches Roulette spielt, sollte das mehr als deutlich machen. Der White Knight wird er ausschließlich, weil Bruce Wayne ihn als diesen auserkoren hat. Er ist von Beginn an eine genauso zerrissene Figur wie Batman selbst.

    Nolan will mit der Konstallation Dent/Wayne zeigen, dass es eben nicht auf Taten ankommt, sondern darauf, was die Medien aus einer Person machen.

    Nolans Bruce Wayne ist eine pure Maskerade. Ich kann Robert im Kommentar #59 nur zustimmen. Aus Batman begins: „Bruce Wayne: And what does someone like me do? Alfred Pennyworth: Drive sports cars, date movie stars, buy things that are not for sale… who knows, Master Wayne? “

    Nolan hat seinen Bruce Wayne also voll durchgezogen. Er will keinen sexuell frustierten Charakter, er will einen einsamen Helden, der in seinem realen Leben lediglich ein Schauspieler ist. In der Party-Szene, als Wayne mit vier Models im Arm reinkommt, ist das sogar zu übertrieben dargestellt.

    Viel zu unterbewertet finde ich die insgesamt pessimistische Stimmung des Films. Wann hat sich zuletzte jemand getraut, seine Main-Character so grandios scheitern zum lassen?

    Mit dieser Interpretation kommt man dem Film deutlich näher. The Dark Knight ist durch und durch eine Parabel auf die aktuellen Verhältinisse in den USA und greift beinahe jeden Aspekt der Sicherheits-Frage auf und das klare Statement ist: Es gibt kein schwarz und weiß. Es gibt nur grau.

    Ich gebe mal ein paar Stichworte: White Knight/Obama, Russisch Roulette/Waterboarding, Sonarüberwachung/Überwachungspolitik der USA, Dark Knight/CIA, Joker/Terrorismus, Waynes Förderung Dents/Lobbyismus, Chinesischer Oberboss/China

    Das kann man kritisieren – dass Nolan zuviele Bezüge auf die aktuelle Politik nimmt – und man kann kritisieren, dass einige Figuren nicht tief genug gezeichnet sind für einen echten Klassiker. Man kann die Harvey-Dent-Storyline inklusive kulleräugigem Jungen zurecht als zu billig und am Ende enttäuschend abtun.

    Aber insgesamt sollte man aus dem Film mehr rauslesen, als es diese Kritik macht. Dass es nicht „Der Pate“ ist, hat wohl auch keiner erwartet.

  • Reply Batzman 23. 8. 2008 at 1:23

    @Dülp

    Die ganzen politischen Anspielungen sind ja nun nicht subtil und werden dem Zuschauer ja auch ziemlich entgegengeschrien und sind auch andernorts schon zu Tode betont worden, das ich es müssig fand sie auch noch runterzubeten. Das es Absicht sein mag, das Dent so oberflächlich bleibt und die White Knight Sache nur Batmans Sichtweise ist, ist eine veritable Sichtweise, die ich im Review ja auch anspreche – für mich führt sie allerdings wirklich dazu, dass einem alle Figuren scheissegal sind. die ganzen politischen Al Gore Ien überfrachten die Story, ordnen das was eigentlich Metaebene sein sollte dem Ziel eine mitreissende Geschichte zu erzählen über. Filme die mit ihren politischen Ideen subtiler umgehen, funktionieren auch nach Jahrzehnten noch wunderbar. Dark knight nimmt sich enorm ernst, enorm wichtig und haut dem Zuschauer alle paar Minuten um die Ohren, das es gar nicht um die Figuren geht, sondern das diese Figuren für etwas stehen – und das genau macht für die Kälte des Films aus, er ist berechnent, er ist auch ein wenig herablassend, weil er davon ausgeht, das er wirklich was wichtiges zu sagen hat. Ich meine „Everything is kinda grey“ ist ja nun nicht wirklich eine besonders spannende oder originelle Idee – das wurde in DS9, Buffy, X-Men schon spannender und treffender aufgearbeitet. Und diese Dualität zwischen Batman / Joker ist ja auch eher heavyhanded inszeniert. Ich meine der Joker spricht es sogar aus, weil Nolan den Zuschauern nicht wirklich zuzutrauen scheint, irgendwas selbst zu merken.

  • Reply Ivory_tusk 23. 8. 2008 at 1:55

    hmm man kann die Diskussion bestimmt noch seitenweise fortsetzen. Ich finde der Film ist gut, macht aber auch manches falsch, und gemessen an den Erwartungen die in ihn gesteckt wurden wird er jetzt vielerorts negativ bewertet. das ist im Grunde in Ordnung denn an der hohen Erwartungshaltung sind die Produzenten des Films nicht unbeteiligt, müssen sich also jetzt dafür verantworten, völlig normal. trotzdem hat Batzman fast nur negative Aspekte in der Review aufgeführt und das ist etwas irreführend, vor allem für Leute die den Film noch nicht gesehen haben. Mir hat er Spaß gemacht.

    Neue Diskussion:
    Wie soll Nolan sich jetzt noch steigern? der ganze Film ist so episch angelegt, dass es schwerfallen wird einen dritten Teil zu machen, der den zweiten übertrifft. Der Schlüssel wird sein, das nicht zu versuchen. Vielleicht lässt er es ja ganz.

    [SPOILER AHEAD]

    Wenn doch, frage ich mich, worum es geht, und welche klassischen Superbösewichte dem Fledermausmann gegenübergestellt werden? Catwoman? Platz für eine starke Frauenrolle ist wieder. Aber hat der Charakter genug zu bieten um einen Film zu füllen? Der Joker-Charakter ist auch noch am Leben. Aus offensichtlichen Gründen aber sehr unwahrscheinlich. Der Pinguin? Der Riddler? Clayface? Passen die in Nolans realistische(re)s Gotham? Der Stoff für The Dark Knight war eigentlich gegeben, sobald Batman Begins fertig war, jetzt sieht es anders aus.

    Aber er hat ja auch Scarecrow und Rah’s al Ghul untergebracht.

  • Reply Charger 23. 8. 2008 at 6:56

    da meint wirklich jemand christian bale wäre ein zweitklassiger schauspieler..

  • Reply Chris 23. 8. 2008 at 10:45

    @Ivory_tusk:
    In der Tat ist es schwer für Nolan Dark Knight mit einem möglichen dritten Teil zu übertreffen, zumindest was den gegenspieöer angeht, da er schlicht und ergreifend mit dem Joker den besten Bösewicht schon verwendet hat. Allerdings glaube ich auch, das es der ursprüngliche Plan war, im dritten Teil den Joker noch einmal auf tauchen zu lassen. Es gab bereits absurde Diskussionen, wer folglich den Joker im dritten teil spielen könnte; es vielen Namen von Daniel Day-Lewis bisJoseph Gordon-Levitt, gerade letzterem wird eine gewisse Ähnlichkeit zu Heath Ledger bescheinigt. Joseph Gordon-Levitt ist zu dem ausgesprochen Talentiert und hätte einmal einen großen Blockbustererfolg verdient. Aber dennoch glaube ich nicht das es einen Joker noch einmal geben wird.

    Stattdessen will Nolan, wie er in einem Interview von sich gab, am ehesten eine Figur zeigen, die bisher noch nicht auf der großen Leinwand zu sehen war. Im selben Interview hat er einen Auftritt des zweitbesten Batmanbösewichts, des Pinguins endgültig ausgeschlossen – auch darüber gab es schon heftige Besetzungsdiskussionen, von Bos Hoskins bis Philip Seymour Hoffman – da es sich vorallem als zu große Herausforderung heraustellen würde, weil Danny DeVitos Darstellung in seiner Düsternis und Bösartigkeit unübertroffen bleibt. Angeblich sollte es jedoch in Dark Night Knight Hinweise auf den Pinguin geben (ähnlich wie auf den Joker in Batman Begins), die allerdings wieder geschnitten wurden.
    Auch Catwoman halte ich für unwahrscheinlich (bzw. will ich auch garnicht sehen) und Clayface schließe ich erst recht aus, da er viel zu comichaft ist und nicht in des realistische Konzept Nolans passen kann – es sollte eine Figur sein, hinter immer noch ein Mensch zu erkennen ist.
    Den Riddler kann ich mir schon eher vorstellen, obwohl er vermutlich dem Joker zu ähnlich wäre.

    Mein Vorschlag oder Hoffnung wäre ein Bösewicht, der zu meinen Lieblingsbösewichten gehört und der stets in seiner Bösartigkeit unterschätzt wird: Der Mad Hatter! Wenn man ihn ordentlich zusammenstutzt, diesen ganzen blödsinnigen Gehirn-Kontrollchip-in-Hüten-Kram rausschmeißt (wobei Nolan damit sicher wieder auch einen politisch-zeitkritsichen Ansatz konstruieren könnte) und aus ihm einen Kindesentfüherer macht (wie es in Hunted Knight von Loeb/Sale angedeutet wird) oder gar einen Pädophilen der kleine Mädchen mit dem Namen Alice entführt und sie mit vergiftetem Tee willig machen will (wie es auch in den Comics schon angedeutet wird), hätte man, glaube ich einen großartigen, fast schmerzhaft realen und bösen „Schurken“, der durchaus an den Joker herankommen könnte. (Eine weitere Alternative wäre auch noch der nahezu unbekannte Bauchredner.)

  • Reply Gerson 23. 8. 2008 at 14:17

    Joa, sehr interessante Seite, und auch eine interessante Filmkritik, die sicher viel Arbeit gemacht hat, ein Lob dafür.

    Davon ab kann ich das meiste davon eher nicht nachvollziehen.
    Ich gehöre auch zu den Leuten die die „Entmystifizierung“ und die „Kälte“ als positiv empfanden. Und dass diese „Entmystifizierung“ in die Belanglosigkeit führen soll, auch damit bin ich nicht einverstanden.
    Dass er dadurch kleiner wird, sehe ich auch nicht. Viel eher als Chance das ganze mal aus einer anderen Perspektive zu beleuchten.

    Auch erging es mir nicht so, dass mir die Figuren scheißegal gewesen wären, absolut nicht. Ich hatte auch nicht das Gefühl dass der Film sich zu ernst nehmen würde, eher im Gegenteil. Gut, mancher Handlungsstrang mag überkonstruiert und gedehnt worden sein, ja, der Film ist einfach zu lang und eine halbe Stunde weniger hätte dem Film tatsächlich gut getan. Die politischen Anspielungen fand ich aber gelungen und empfand es nicht gerade so als würden sie das Publikum „anspringen“.
    Ich vermute dass die meisten, die sich den Film ansehen, sie nichtmal verstehen oder diese Anspielungen gar übersehen, also von „anspringen“ würde ich nicht gerade reden. Da wird mir das Massenpublikum dann doch etwas zu intellektuell dargestellt, obgleich ich selbiges auch nicht für absolut beschränkt halte.

    Zudem stört es mich etwas dass man noch im Ernst auf die „Pate“-Vergleiche eingeht. Ich hoffe es war doch jedem vernünftigen Menschen schon vorher klar, dass der Film nicht das Format eines „Paten“ haben kann. Ehrlich, immer wenn es einen gigantischen Hype gibt, muss man darauf einsteigen und entweder mitschwimmen, oder eben dagegen. Aber eigentlich reicht doch nur ein müdes Lächeln um diese „bester Film aller Zeiten“ und „Pate“-Vergleiche zu kommentieren. Ich war mir ehrlichgesagt auch vor dem Kinobesuch klar dass das kein „Jahrhundertfilm“ werden wird. Ich hab auf gute Unterhaltung gehofft, und die hab ich bekommen.

    Die Vergleiche mit SAW sind mir äußerst suspekt, den „Jack Bauer-Abklatsch“ kann ich ehrlichgesagt auch nicht ernst nehmen, ebenso
    ist für mich „nur ein weiterer Actionheld“ genauso falsch.
    Richtig ist aber, dass der Film sich schon die Frage gefallen lassen muss, was ohne den Joker übrigbleiben würde. Vielleicht 120 Minuten mehr oder weniger gepflegte Langeweile? Zumindest hätte der Film einen Großteil seiner Faszination verloren. Aber das ist ja zu einem gewissen Teil ja auch genau so gewollt. Ohne den Joker wäre Batman nichts und umgekehrt.

    Noch etwas zur Aussage zur Performance Ledgers:
    Zitat: „nicht ganz so eindrucksvoll wie es die Trailer erhoffen ließen“
    Das scheint mir etwas blauäugig, so viel Vertrauen in irgendwelche Trailer zu setzen. Ich gehöre ja oft eher zu der Fraktion „besser so wenig wie möglich über einen Film wissen/gelesen/gesehen haben bevor man sich ihn anschaut“
    In diesem Fall hier habe ich mir den Trailer angeschaut und der Film hat alles gehalten was ich dann erwartete. Das Geheimnis liegt darin, sich nicht durch den Hype in seiner Erwartungshaltung hochschießen zu lassen.
    Für mich ließ schon der Trailer kein „riesiges Meisterwerk“ erwarten, und dementprechend hat mich der Film zufrieden gestellt. Ledger hat genau so gespielt wie ich es erwartet habe, eher noch besser, da ich keine „Jahrhundert-Performance“ erwartet habe, so einfach ist das.

    Dass die Actionszenen „zu wenig beeindruckend“ sind, finde ich nicht.
    Die Intensität der Actionszenen ist unheimlich hoch und sie sind um Welten besser als noch in Batman Begins. Ich finde es gerade gut, dass der Film hier nicht auch noch versucht auf den „schneller, höher, weiter“-Zug aufzuspringen. Oder was hättest du dir gewünscht? Noch größere Explosionen? Dass die ganze Stadt verwüstet und in ein Trümmerfeld verwandelt wird? Naja, ich empfand die Action als angenehm so wie sie dosiert und choreographiert war.

    Den Joker als Wesen ohne Vergangenheit zu zeigen finde ich fantastisch.
    Es wurde schon gesagt: Hätte er als Klischeebild mit schwieriger Kindheit gezeichnet werden sollen? Es ist viel erschreckender wenn man so wenig über die Ursachen seines Verhaltens weiß. So wenig über seine Person.
    So kann er mit seiner Vergangenheit spielen, er kann erzählen was er will.
    Würde man da auch nur die geringste Erklärung liefern wo sein Wahnsinn den Ursprung hat, der Zauber wäre weg. Wenn Batman entmystifiziert wird und wurde, wie wäre es dann erst wenn der Joker auch noch entmystifiziert werden würde? Total langweilig, er muss eine Art Gegenpol darstellen, zumindest in dem Punkt.

    Es gibt aber noch Dinge, bei denen ich zustimmen muss.
    Z.b. Maggie Gyllenhaal , die immerhin Katie Holmes vergessen machen kann, aber darüber hinaus einfach enttäuschend blass bleibt, leider.
    Eckharts Rolle wurde weggeworfen, in der letzten halben Stunde durchgerattert, ohne dass man aus dem großen Potenzial was besonderes gemacht hätte. Verschenkt und verheizt.

    Die Kritik an der Visualisierung Gothams kann ich verstehen, das war auch mir fast zu langweilig und austauschbar, sah beinahe tatsächlich aus wie Los Angeles, New York oder sonst eine amerikanische Großstadt.
    Aber wenn schon Entmystifizierung, dann auch voll durchgezogen, sodass ich das eigentlich nicht kritisieren kann.

    Ehrlich gesagt wäre es für mich auch langweilig wenn man Batman niemals entmystifizieren würde, es wäre 50 Jahre dasselbe, wie bei Bond, auch ich will heuer keinen Macho-Bond mehr aus den 70ern. Tut mir leid, aber spätestens nach „Stirb an einem anderen Tag“ und Charmebolzen Brosnan war ich enorm froh dass das ganze einen Neustart bekam, genauso wie ich bei Begins froh war, dass dem ganzen einen neuen Anstrich gegeben wurde.

  • Reply jonas 23. 8. 2008 at 19:19

    @Chris@Ivory_tusk: bezüglich der evtl. Bösewichte. Der Riddler im Stil von „Simon Gruber” aus Stirb Langsam 3 wäre doch eine Idee. Jim Carreys Darstellung würde in die neue Batman Realität so wenig passen, wie Jack Nicholsons Joker. Zu Cartoonisch. Ähnlichkeiten von Joker und Riddler kann ich sehen, aber Motivationen leicht sind unterschiedlich. Herr Nolan schafft das.

  • Reply Felix 24. 8. 2008 at 11:38

    1. Der Heise Type hat einen an der Waffel, wenn er sagt Cilian Murphy würde als Batmanimitator auftreten. Vielleicht stehts ja so in den Credits, aber wird wohl im Film nicht gezeigt. Und an der Stelle ist für mich so ein Review schon unten durch. Den kann ich nicht mehr ernst nehmen, wenn er meint absolut und präzise etwas wieder zu geben.

    2. Das ist das gleiche was ich am Review von Batzman bemängeln kann.

    3. Ich hab nicht nachgeguckt, aber wenn Zohan auch 3,5 Steren bekommen hat, dann zitiere ich hier mal eine passende Aussage (mit einer klitze kleinen Änderung):
    „[…]So I was just wondering when [you]’re gonna have to sit down and re-evaluate [your] decision-making paradigm?[…]“

  • Reply Batzman 24. 8. 2008 at 15:33

    and thats why youre a fanboy ;)

    Ernsthaft: Natürlich ist die Behauptung von Suchsland an der Stelle Blödsinn, denn natürlich trifft sich Scarecrow mit den Mafiaheinis und wird dabei von den Möchtergernbatmans gestört.
    Nachdem Suchsland aber nicht der einzige ist der die Szene falsch wiedergibt, darf man, wie an anderer Stelle auch schon geschehen, ob das nicht eher ein Nolan-Problem ist, das Suchsland auch im folgenden Text genau anspricht: die Action-Szenen von Nolan-Filmen sind immer extrem lausig inszeniert. Sie haben teilweise ganz schicke Bilder, schaffen es in der Regel jedoch nicht wirklich zu vermitteln was passiert. Die Kamera springt hierhin un ddorthin und schafft es dem Zuschauer nie ein Gefühl für die Örtlichkeiten zu geben. Weder in der Garage, beim Übefall, bei der LKW-Verfolgungsjagd noch beim Finale im Hochhaus.

    Zum anderen: Der nächste der mit dem Sterne müssen aber vergleichbar sein Argument kommt, kriegt einen Tritt an den Kopf.

  • Reply stb247 24. 8. 2008 at 15:36

    SPOILER!!!

    Ich versuche es mal kurz: Wenn „Heat“ wirklich die Inspriation für TDK war, dann ist Nolan tatsächlich auf ganzer Linie gescheitert.

    Ja, er schafft es, seinen Banküberfall ähnlich cool aussehen zu lassen (und klaut dabei direkt, von Hockeymaskenersatz bis auf’s Countersteigen), aber das war’s dann auch schon. Der Look ist ähnlich, aber darum geht es in „Heat“ gar nicht.

    Michael Mann’s Film strotzt nur so vor menschlichem Drama, vor Beziehungen, die bis ins kleinste analysiert/miterlebt werden. Man fühlt für jede der Figuren etwas, und sei es nur Mitleid. Klar hat der Film eine der besten Ballerszenen aller Zeiten, aber verglichen mit dem Rest des Films, ist doch relativ wenig Action drin. Stattdessen viele Gespräche, viel Gefühl – verdammt, Pacino hält die Mutter der getöteten Prostituierten davon ab, die Leiche zu sehen, was einen schon mitnehmen kann. Und das ist nur eine kleine Szene, mit einer Nebenfigur, die Pacino vorher nie gesehen hat und die auch für den Rest des Films „unwichtig“ ist. Und da sieht man mehr Emotionen als bei Rachels Tod in TDK?

    WTF, Mr. Nolan?

    Oder das Gangstertreffen vor dem Bankjob: DeNiro muss es machen, weil er mit seiner neuen Freundin weg will (emotionaler Grund), Kilmer muss es machen, weil er Frau und Kind versorgen muss (emotionaler Grund), Sizemore – der es nicht nötig hätte – macht es aus „Liebe“ zu DeNiro (emotionaler Grund) und Trejo kommt an dem „Männerbund“ auch nicht vorbei (wenn auch weniger emotional). Das ist nur eine kleine Szene, die soviel mehr transportiert als es der „Lehrfilm“ TDK in Gesamtlänge schafft.

    Als Trejo dann ausfällt (wg. seiner geliebten Freundin=Emotion) kommt Haysbert als Ersatzfahrer dazu, der in der „normalen“ Welt einfach nicht zurechtkommt und trotzdem zögert, weil ihn seine Freundin auf den rechten Weg bringen wollte.

    Mann, das sind nur 5 Personen, die alle mehr Backstory haben, mehr Emotionen transportieren, den Zuschauer einfach mehr fesseln, als die meisten (wenn nicht gar alle) Figuren in TDK.

    Also bitte, ich hoffe Nolan/TDK-Fans nehmen mal Abstand von der „Heat“-Sache, denn von dieser Klasse ist der neue Film meilenweit entfernt.

    Mich wundert, dass „Heat“ keine einzige Oscar-Nominierung bekam, denn er kann sich ohne Probleme mit „Crash“ oder „No Country for Old Men“ messen. War wohl die falsche Zeit…

  • Reply Felix 24. 8. 2008 at 17:02

    @Fanboy Nr. 71: Das lustige an mir Fanboy ist, das ich gerade mal alle Filme gesehen hab. und die burton filme das letzte mal als mein alter noch ne eins vorne dran hatte.

    Den Kopf hab ich jetzt präventiv mal eingezogen

  • Reply Gerson 24. 8. 2008 at 17:35

    @stb247:

    Seh ich absolut genauso, wär aber nicht nötig gewesen das in der Ausführlichkeit nochmal zu beschreiben. Natürlich kann „The Dark Knight“ weder mit einem „Heat“ noch mit dem Paten mithalten.
    All diese Vergleiche sind schwachsinnig. Aber trotzdem fand ich den Film richtig gut, er ist nur Opfer seines eigenen Hypes geworden, das ist eigentlich schon (fast) alles.
    Wäre der riesige Hype nicht und wäre Ledger noch am Leben, hätte der Film wohl nicht diese riesigen Wellen geschlagen und dann wären die konträren, ich nenn sie mal „Schlagabtausche“ nicht so extrem, das ist wohl klar.
    Dazu kommt noch der imdb-Hype und wasweißichnichtalles.
    Nicht zu vergessen die propagierte „Jahrhundertperformance“ Ledgers. All das hat dem Film nicht gerade gut getan, zu viel Unruhe schon im Vorfeld. Damals, nach „Batman Begins“ waren die Diskussionen jedenfalls weitaus entspannter.

  • Reply stb247 24. 8. 2008 at 17:44

    @Gerson

    Ja, wollte mich eigentlich kürzer fassen, hatte aber gerade „Heat“ zu Ende geguckt… und da is man dann immer n bisschen „in the mood“

  • Reply Tobi-Man 24. 8. 2008 at 18:09

    Ob Heat überhaupt ein „genialer“ oder „guter“ Film ist, sei wohl jedem selbst überlassen. Allgemein betrachtet gibt es wirklich Nichts was man als „besser“ oder als „das Beste“ bezeichnen könnte…denn das liegt alles im Auge des Betrachters. Von daher haben diese pauschalen Begriffe wie „Bester Film des Jahres“ usw. überhaupt keine Bedeutung…

    Aber zum Thema das The Dark Knight Opfer seines Hypes geworden is…nun, dass sieht wohl auch jeder anders…kenne z.b. viele die mal hier und da etwas über den Film aufgeschnappt haben aber nicht wirklich „gehypt“ waren…die waren begeistert..obwohl sie keine Batmanfans sind…andere widerrum (wie ich z.b.) sind einfach nur Batmanfans die sich darauf freuten…und wurden größtenteils auch nicht enttäuscht…also, kann ich zu denen sagen, die sich in den Hypestrom miteinschließen ließen:
    „Sowas macht man auch nicht!“ ;)

    ….kurzum..alles is objektiv…aber wirklich alles…man kann nie sagen was schlechter oder besser ist sondern was einem mehr oder eben weniger gefällt und gut is!

    Denn kann man den wirklich behaupten das jemand der Filme wie „Der Pate“ oder sonstige Kaliber langweilig und schlecht findet (ich gehöre zwar nicht dazu, aber trotzdem…) blöd is und keinen guten Filmgeschmack hat?

  • Reply Peter Weltlos 24. 8. 2008 at 22:03

    Batman ist der neue Bond. Gadgets, Frauen… TDK hat alles das was Casino Royale nicht hatte. ;)

  • Reply Chris 25. 8. 2008 at 0:16

    @Gerson: Naja, ein (objektiver) Vergleich mit „Heat“ ist auf gewisse Weise sogar zwingend, da Nolan ihn selbst als großen Einfluss bezeichnet. In den Imdb-Trivias heißt es: Christopher Nolan cites the film Heat (1995) as a major influence on this movie. William Fichtner played in Heat and in the scene in The Dark Knight that was obviously inspired by Heat.

    „Der Pate“ ist hingegen kein „offizieller Einfluss“, sondern der Vergleich stammt von Kevin Smith der auf seinem Blog (in einer rein subjektiven Bewertung) schrieb „It’s the “Godfather II” of comic book films.“

  • Reply Mental Savage :: Filmkritik: The Dark Knight 25. 8. 2008 at 20:05

    […] macht, sehen denn auch so aus wie zwischen Bond und Q (eine Parallele, die allerdings nicht jedem […]

  • Reply Watschel 25. 8. 2008 at 20:51

    Hab mich grade durch alle Kommentare „gequält“ um zu schauen, ob es schon eine Erwiderung auf Batzman´s Kommentar gab, dass es nur die Rolle des Jokers sei, die Ledger so gut als Darsteller aussehen lässt (sehr frei zitiert #53). Ich denke, er liegt damit ziemlich falsch. Gerade bei dieser Rolle kann man doch so viel falsch machen. Sie ist zwar ein Traum ( ich finde, sie ist ein moderner Mephisto) aber gerade dadurch muss man sie beherrschen können. Man kann dabei durch eine solche Rolle an die Wand gedrückt werden und dann den Stereotyp des irren Verbrechers spielen durch zu überzogene Mimik, Gestik und Einsetzen der Stimme. Aber genau den Wert zu finden, den man Einsetzen muss, um sie doch noch real erscheinen zu lassen, dass ist doch die Schwierigkeit. Und ganz ehrlich, ich kann mir nach Ledgers Darstellung einen solchen Typen in der echten Welt vorstellen. Er hat es sogar geschafft, dass man dem Joker – einen eigentlich kranken und perversen Charakter – einen Symphatiepunkt einräumt. Man amüsiert sich mit ihm. Ich fand die Art, wie er mit den Gangstern umging urkomisch und gleichzeitig erschrecken genug. Ich denke, dass es daran nicht viel zu bekritteln gibt. Es ist schade, dass es bei manchem Kritiken jetzt so klingt, als würde die Performance von ihm nur gelobt, da er eh keinen besseren Job mehr abliefern kann. Ich fand den Joker genial und wenn mich von heute an einer fragt, wer der Joker ist, dann sag ich nicht mehr Nicholson, sondern Ledger. Ich finde es extrem bedauerlich, dass es diesen Charakter in dieser Form nicht noch mal auf der Leinwand geben wird.Und eins noch, gerade das man das Medium Film nutzt um etwas als realer darzustellen als es meinetwegen im Comic oder im Zeichentrick erscheint, macht eine Comicverfilmung doch aus. Ansonsten könnte ich doch bei der Vorlage bleiben – oder sehe ich das falsch?

  • Reply Watschel 25. 8. 2008 at 21:05

    Ach so, eins hab ich noch vergessen. Die Batman-Maske sah irgendwie komisch aus, die hat so eine seltsame Kopfform gemacht ( ich meine jetzt nicht die Ohren :-) so breit und ein wenig unförmig. Das war so ziemlich der einzige Kritikpunkt, der mir jetzt an dieser Stelle einfällt. :-)

  • Reply ese 26. 8. 2008 at 11:22

    Hab den Film jetzt auch endlich in OV geschaut (wie mir hier geraten wurde in Duisburg. Danke nochmal!:D).
    Ich muss sagen: ich bin begeistert. Mir war es leider – altersbedingt – nicht möglich, von Kindsbeinen an ins Batmanuniversum einzutauchen (ich würde wetten, ich wär ein Fangirl geworden. Ach menno) und hab bewusst nur Begins und The Dark Knight mitbekommen. Die andern hab ich zwar nachgeholt, aber das Gefühl ist halt anders.
    Von mir persönlich gäbs 4 Sterne (gestern abend warscheinlich noch 5 :D). Der Joker hätte nicht besser gespielt werden können. Er passt in die heutige Zeit – bei Nicholson hatte mir immer etwas gefehlt.. Kann aber auch daran liegen, dass ich den Film relativ spät gesehen hab.
    Nach dem Film gings mir einfach gut. Ich saß im Zug und grübelte noch drüber nach, auch wenn ich extreme Kopfschmerzen hatte und mir die versprochene Pause doch gefehlt hat. Nur die Geschichte mit Two-Face am Ende hätte man sich sparen können. War ja alles ganz toll von wegen „White Knight“ und was weiß ich, aber bitte..

    Jetzt entbrennen natürlich überall die Gerüchte über die Besetzung von „The Riddler“ (ists eigentlich schon fest, dass der im nächsten Teil auftaucht? Ich bin nicht ganz auf dem Stand, was die Fortsetzung der Batman-Reihe betrifft). Wenn, dann bitte Joshua Harto. Oder Joshua Harto für Mr. Freeze. Komplizerte Sache :D

  • Reply keyzer 26. 8. 2008 at 11:30

    Das mit der Maske ist mir auch aufgefallen, ich fand auch das sie Batman etwas von seiner bedrohlichen Aura nahm. Sein Kopf wurde halt mit zu vielen Konturen dargestellt.
    Auch fand ich das der Film einige Längen hatte, zwar nicht in der extremen Form das es mich gestört hätte, aber 20 Minuten hätte man ruhig streichen können.
    Ich bin au der Meinung das der Film, durch das ständige hochjubeln, imdb anführen, Heath Ledger der grösste Bösewicht aller Zeiten, Einspielergebniss und Rekorde, sich selbst ein so mächtiges Monster erschaffen hat das er nicht besiegen kann.
    Meine Erwartungshaltung war, obwohl ich es nicht wollte, derart enorm das der Film meinen Geschmack fast schon perfekt treffen musste um nicht zu entäuschen.
    Ich habe mir den Film zweimal angeguckt, Englisch und Deutsch, wobei vorallem der Joker auf Englisch meiner Meinung nach viel überzeugender ist als auf Deutsch. (obwohl die Deutsche natürlich nicht schlecht ist)
    Der Joker ist im nachhinein auch der ziemlich einzige Punkt, der genau das getroffen hat, was ich mir in meinen Erwartungstäumen vorgestellt hatte. Ich finde Ihn einen Traum wie er den Joker wiedergibt, (kleiner Spoiler) es gibt eine Szene die etwa 10 Sekunden geht. Nachdem ihm der Ausbruch aus dem Gefängnis geglückt ist fährt er in einem Auto in der Nacht davon, der Ton wurde in dieser Szene praktisch auf Null gedreht, man sieht den Joker wie er sich aus dem Autofenster lehnt und die Luft einatmet. Diese Szene hatte etwas magisches für mich, und kriegte richtige Gänsehaut. Einfach Perfekt.
    Ich sass böse gesagt im Prinzip einfach im Kino und wartete bis Heath wieder einen Auftritt hatte, Batman ging mir eigentlich so ziemlich am A… vorbei. Erst am Ende hatte Batman wieder meine volle Aufmerksamkeit.
    Die Dingen die diesen Film nicht so gut machen wurde hier schon oft wiedergegeben, alle Meinungen kann ich persönlich zwar nicht teilen, aber das kommt in jedem Leben mal vor :).
    Es gibt ja auch noch diese riesen Diskussionen darüber was der Film vermitteln will (Joker=Bin Laden / Batman = USA / Folter / Eingriff in Persönlichkeitsrechte usw.) ich habe mir erlaubt den Film einfach nur anzusehen ohne jeden Punkt mit unserer Realität zu vergleichen.
    Der Film ist aber sicher gut – sehr gut, die schauspielerische Leistung ist ansehnlich, die Story vermag zu überzeugen, und die Actionszenen sind auch von guter Qualität. Ich würde dem Film also jedem empfehlen, wenn möglich in Englisch.

  • Reply Mark 26. 8. 2008 at 15:34

    Batman war George W. Bush, der Joker stand für Bin Laden und Havey Dent verkörperte den Weg der Demokraten. Dazu muss man kein Genie sein, nur hin und wieder Zeitungen lesen. The Dark Knight ist anwendbar als reaktionäre Gehirnwäsche, damit verkauft er sich. Und Filme ohne eingeschaltetes Hirn zu sehen, das funktionierte auch bei uns prächtig. Ist ca. 70 Jahre her… Keiner scherte sich, was er sah und dennoch, oder gerade deshalb, wurde seine Weltsicht geprägt…

    Das erinnert mich an Kinderbücher aus dem Osten… Rotkäppchen und der böse Westwolf.

  • Reply Yoshi 26. 8. 2008 at 17:05

    Habt doch alle keine Ahnung. Nicht immer soviel reininterpretieren. Zurücklehen und genießen. 3 1/2 Sterne ist übrigens ne Frechheit. Damit gebt ihr ihm genauso wenig wie AVP 2 oder Leg dich nicht mit Zohan an . Lächerlich….

  • Reply Watschel 26. 8. 2008 at 17:13

    @Mark Ich weiß ja nicht, wie alt du bist und will mir deshalb nicht vorschnell ein Urteil erlauben. Aber ein Großteil meiner Kindheit hat sich zu DDR-Zeiten abgespielt und ich habe auch von damals noch einen riesen Haufen Kinderbücher im Keller. Aber sowas wie Rotkäppchen und der Westwolf ist mir nicht untergekommen. Aber das nur am Rande.
    Ich glaube, dass du dem Film einen Hintergedanken aufs Auge drückst, der unpassend ist.Klar kann man in jedes Kunst- und Filmwerk irgendwas hinein interpretieren, aber ob man damit immer richtig liegt, steht doch auf einem anderen Blatt. Ich bin als jemand ins Kino gegangen, der Bushs Politik für nicht gerechtfertigt hält, ich hab mich beim Film bestens amüsiert und ich bin aus dem Kino rausgekommen und fand Bushs Politik immer noch unverständlich.
    Ich finde auch, dass diese ganze „Post 9/11“ Sache, die so breitgetreten wird, irgendwie ein wenig seltsam erscheint. Immerhin kam Batman Begins auch nach dem elftem September 2001 raus und da hat keiner den Vergleich gezogen. Oder hab ich den einfach nicht mitbekommen? Und wenn Harvey Dent die Demokraten darstellt, heißt das dann, dass die böse werden oder ihre Entscheidungen mit der Münze treffen? Übrigens, auf einem Spiegelcover 2002 war Bush Rambo und Powell war Batman, also einfach noch mal den Kommentar in eine Rambo-Kritik posten. :-)

  • Reply The MichaMel 26. 8. 2008 at 18:06

    Also diese 9/11 Vergleiche finde ich echt seltsam, naja liegt auch daran das ich wohl alt genug und intelligent genug bin um diesen grössten Fake aller Zeiten immer noch nicht zu glauben. in den usa wo die leute immer noch glauben das saddam massenvernichtungswaffen hatte zieht das vielleicht aber hier in europa wo die bevökerung meiner meinung nach weitaus intelligenter ist (ICH WURDE IN DEN STAATEN GEFRAGT WIE ES HITLER GEHEN WÜRDE,UND MANCHE DACHTEN „GERMANY“ SEI NAHE KANADA ODER IN ASIEN) sollten diese propaganda parolen der medien doch längst vom tisch sein. wie ich bereits schrieb mir gefiel dark knight sehr gut,aber was da alles als vergleich genannt wird…tz tz tz ! Remember: ITS JUST A MOVIE !!!

  • Reply The MichaMel 26. 8. 2008 at 18:13

    oder sehen jetzt welche im orginal KING KONG einen zusammenhang zum 11.09.2001 ??? ach ja und batman stellt die juden dieser welt dar die uns alle nur kontrollieren wollen,indiana jones 4 war eine warnung vor handystrahlung, und in the dark knight finden sich hinweise auf Waterboy !!!
    Nöö, so hört sich so manche meinung im internet an.was ich hier schrieb ist natürlich reine fiktion !!! Nicht das einer echt nach hinweisen zu Waterboy sucht !

  • Reply burnster 26. 8. 2008 at 22:38

    kann die kritik nachvollziehen, aber…

    ich als comic-dieharder und batsy-fan seit kindesbeinen bin saufroh, dass sich nolan was getraut hat und die figur sterilisiert, sie auf einen jetzt-zeit-detektiv getrimmt hat. DC = detective comics. so mystisch batman in vielen inkarnationen der comics und filme erschien, so ein bodenständiger und kalter ermittler war er auch in vielen anderen episoden. und ist es nicht gerade das, was ihn tatsächlich zum mystischsten aller dc helden gemacht hat?

  • Reply AP 27. 8. 2008 at 9:45

    Nolan hat Batman sterilisiert? Hui wie gemein…
    Sorry, den konnte ich nicht auslassen.

  • Reply Bateman 27. 8. 2008 at 17:41

    „Ich fand den Joker genial und wenn mich von heute an einer fragt, wer der Joker ist, dann sag ich nicht mehr Nicholson, sondern Ledger.“

    Gut gesprochen!

  • Reply Dave 28. 8. 2008 at 13:44

    „Was im Review nicht erwähnt wurde: Die Music.
    Grosses Plus. Denn ohne die Music, hätte der Film viel verloren.
    Die Stimmung wird einfach sehr gut durch den Soundtrack des Films getragen. The Dark Knight ohne seinen James Newton Howard und Hans Zimmer ist wie The Good the Bad and the Ugly ohne Ennio Morricone.“

    Gerade die Musik fiel mir als eines der wenigen Elemente negativ an dem Film auf. Einfallslose, gesichtslose Standardrhythmik, ein markantes mysthisch düster passendes Thema oder eine entsprechende Orchestrierung fehlt. Zu wenig Mut zum Experiment, klingt wie aus irgendeiner unwichten Zwischenszene aus Transformers bzw. nach typischen Zimmer Selbstkopie Zeug.
    Mich hat die Musik keineswegs bewegt oder mitgerissen.

    #63 hat mir gut gefallen!

    @Batzman:
    Dass Nolan seine Metaebene den Zuschauern nach Deinem Empfinden ins Gesicht schlägt und übertrieben darstellt, solltest Du vielleicht mit mehr Toleranz bewerten. Es ist tatsächlich so, dass den meisten Leute beim Betrachten eines Films auf Anhieb nur subtil dargestellte Andeutungen nicht auffallen. Dadurch wird der Film für diese Leute nicht schlechter, weil sie diese ja auch nicht erwarten, aber Nolan möchte seine „Botschaft“ verständlicherweise eben einem breitem Publikum ermöglichen. Deshalb ist eine mehrfache verstärkte Andeutung meines Erachtens kein gerechtfertigter Kritikpunkt. Der Inhalt der Botschaft ist allerdings auch in meinen Augen relativ flach, die Art und Weise geht jedenfalls in Ordnung.

  • Reply The MichaMel 28. 8. 2008 at 15:13

    Ich würde hier gerne mal eine Diskusion starten: Wer sollte eurer Meinung nach Bösewicht im nächsten Batman Movie sein ??? Aber wenn es geht nennt einen passenden Schauspieler . Und das Angelina Jolie die Catwoman geben soll halte ich für einen riesen Fehler,denn aussehen und Brad Pitt als Mann machen für mich noch lange keine gute Schauspielerin.Bei Heath Ledger hat es ja super funktionert jemanden zu nehmen der auf den ersten blick mal garnicht zur Rolle passt,und Angelina Jolie wäre eine sehr schlechte wahl denn sie würde dem aktuellen Batman Universum (als Catwoman) nur schaden,da sie meiner meinung nach nicht in diese welt passt als Catwoman.Aber die Idee diem im Netz kusiert das Ewan Mcgregor als Edward Nygma auftaucht halte ich für den richtigen schritt in richtung Riddler.Und Jonny Depp,naja sder hätte perfekt in das Tim Burton Batman Universum gepasst aber ihn als Riddler oder Mad Hatter zu besetzen wäre dumm ! Ok,ich freue mich auf eure Vorschläge und Ideen ? Und zum schluss noch die FRage ob eine Rückkehr von Ras Al Gul euch auch so reizen würde ? Bis dann euer MichaMel alias DestroyAdamWestAndJoelSchumacher (JUST FUN)

  • Reply Chris 28. 8. 2008 at 22:11

    @91: Botschaften verschickt man, mit der Post!
    @92: Gedanken bzgl. der Bösewichte hatte ich oben auch schon geäußert (#67).
    Ich wünsche mir, wie gesagt den MAD HATTER – Idealbesetzung m.E. ist Steve Buscemi.
    Neuesten Meldungen zufolge wird es aber doch der Johnny Depp als Riddler und CHER(!) als Catwoman. Letzteres finde ich irgendwie ziemlich cool.

    In einen Interview, dass ich vor kurzem las (in dem allerdings Nolan sich angeblich noch nicht sicher war, ob er überhaupt einen dritten Teil machen will), hat Nolan auch nicht ausgeschlossen den JOKER wieder auftauchen zu lassen – ideale Neubestzung: Joseph Gordon-Levitt!

  • Reply René 29. 8. 2008 at 9:50

    Mir fehlt ein wenig eine Analyse der selbstauferlegten Ernsthaftigkeit des Films. Habe hierzu eine ganz intelligente Kritik hier gefunden.

  • Reply Kiran 29. 8. 2008 at 14:03

    Als ich den Film vorgestern geshen habe war ich überrascht wie stark Heath Ledger´s Präsenz den Film beeinflußt. Die ganzen Vorabloorbeeren fand ich etwas zu übertrieben aber trotzdem bin ich beeindruckt. Den Joker spielt er hervorragend und die andauernde Zungenleckerei ist nen cooles Mittel die Figur noch abgedrehter erscheinen zu lassen. Ledger zeigt uns einen modernen und noch verrückteren Joker als es Ihn jemals im TV oder Kino gab.

    Der Realismus-Faktor in diesem Film ist ziemlich beeindruckend. Nolen versucht nicht alles auf die Comic-Schiene zu schieben. Viel mehr möchte er Batman als reale Figur darstellen. Und genau das gelingt ihm. Zwar wirkt Batman in diesem Film mehr als Nebendarsteller, doch genau das lenkt das schärft den Blick auf eben die Momente wo es ( auch mal) um Bruce Wayne / Batman geht :D

    Der Figur Harvey Dent mag es etwas an tiefe fehlen, dafür lutscht Nolan aber diesen Charaktär nicht aus. Er lässt ihn seinen kurzen großen Bösewicht Moment haben nur um Ihn gleich ins Jenseits zu befördern. Kluger Schachzug, denn was wäre schlimmer als ein ganzer film mit Two-Face in der Bösewicht -Rolle? Ach ja…da gab es doch was? ;)

    Gary Oldman gefällt in seiner Rolle – man nimmt Ihn den Polizisten Gordon sowie den Commissioner Gordon ab. Das mit seiner Familie war vielleicht nicht sooooo notwendig aber auch vollkommen im Rahmen.

    Im ganzen ist „The Dark Knight“ ein grossartiger Film mit noch besseren Schauspielern und einem komplett glaubwürdigen Batman. Obwohl diese auf tief-getrimmte Stimme von Bale teilweise echt too much ist :D ARRRRRRRRRR…wie die Piraten der Karibik. Trotzdem empfiehlt es sich die englische Original Fassung anzusehen. Ledger´s Stimme ist einfach nen Traum.

  • Reply Lobold 30. 8. 2008 at 9:31

    Kurz und subjektiv: ich hab den Film im Original gesehen und mich einfach nur drauf gefreut ohne mich zu sehr von Hype und Antihype beeinflussen zu lassen. Ich fand ihn geil! Es war ein sehr schöner Kinoabend, dass das 153 Minuten waren hab ich nicht gemerkt.Ich gehe davon aus, dass ich dieses Jahr keinen besseren Film mehr im Kino sehen werde.
    Nur eins find ich sehr sehr schade: im Film ist der Joker nicht totgeschrieben worden, aber Heath Ledgers Tod macht wohl leider eine Fortsetzung mit dem Joker sehr unwahrscheinlich. Schnief..

  • Reply SchönerDenken » Blog Archive » Die Welt brennen sehen … 30. 8. 2008 at 18:01

    […] vergleicht Batman in “The Dark Knight” mit James Bond in “Casino Royal” und meint das nicht als Kompliment. Der Abspannsitzenbleiber verleiht dem Joker den Titel […]

  • Reply Batfan 30. 8. 2008 at 18:40

    Ich habe den Film hier in Kanada kurz nachdem er herausgekommen ist
    angeschaut.
    Ich finde ihn super.
    besonders die Krankenhausszene hat schon 5 Sterne verdiend!!!

  • Reply xyz 8. 9. 2008 at 2:14

    Wird jetzt jedem Film wo irgendwann irgendetwas in die Lüfte fliegt das „9/11“-Etikett aufgezwungen?

    Leute, auch vor jenem Tage sind in Filmen – so überraschend das auch klingen mag – Sachen in die Luft geflogen. Besonders in solchen, in denen „Action“ eine gewisse Rolle spielt. Ich kann nur für mich sprechen, aber ich denke bei „Action“ neben Schießereien auch sofort an Explosionen.

    Offen gestanden ödet mich dieses ganze „typisch post 9/11, war against terror“-Gedöhns ziemlich an.

  • Reply roccos modernes leben » Gesammelte Werke: The Dark Knight 9. 9. 2008 at 10:46

    […] http://www.fuenf-filmfreunde.de/2008/08/21/dark-knight/ Batman – The Dark Knight ist das Ende der Comicverfilmungen, wie wir sie in den letzten zehn Jahren gesehen haben und eigentlich ist es gar keine Comicverfilmung mehr. Alles in diesem Film verneint seinen Ursprung als Comic. Geschrieben am 9. September 2008 um 10:46. Kategorien: Film. […]

  • Reply ThirdFace 11. 9. 2008 at 12:00

    Um Explosionen geht es gar nicht, die 9/11-Propaganda findet in Batman erst recht spät, gegen Ende des Films statt, dafür aber genauso plump wie man es von anderen Actionfilmen gewohnt ist.
    Und das nehm ich dem Film wirklich übel, daß nun auch schon der gute alte Batman für den Propagandamüll mißbraucht wird.
    Oder wie klingt das:

    -Achtung Spoiler-

    Leute, Batmans Totalüberwachung aller Einwohner Gothams ist wichtig, um den Bösen zu schnappen. Vertraut auf Batman, der die Technik nach Ende der Aktion zerstört. Er nimmt noch weitere Schuld von Kollateralschäden auf sich, wird verachtet, gejagt, ist der Sündenbock (Hallo, DoubleW), aber in harten Zeiten muß man eben Dinge tun, die getan werden müssen.
    Und sobald der Kampf gegen der Ter..äh, den Joker gewonnen ist, wird alles wieder so wie früher. Ganz wichtig: Habt einfach Vertrauen, Leute.

  • Reply xyz 12. 9. 2008 at 13:53

    Hm. Das wirkt in meinen Augen ein klein wenig konstruiert, offen gestanden.
    Zumal die gesamte Überwachungsanlage mittels der Figur Morgan Freemans ausreichend problematisiert wurde und auch von dieser nach der Aktion vernichtet wurde, nicht von Batman, dem „Herrschenden“, selbst. (Moment, nach der Aktion? Sicher? Ich hab das nimmer ganz so recht im Kopf, aber soweit ich mich erinnere hat er den Zerstörungscode bereits nach der bloßen Lokalisierung des Jokers eingegeben…)
    Genauso wie du das hier oben so schön zu einer polemischen „Vertraut!“-Ansprache umgedichtet hast könnte ich jetzt auch einen kleinen „Vernichtet die Totalüberwachung bevor sie zu weit geht!“-Text verfassen. Und es würde Sinn machen, ebensoviel wie das von dir eben.

    Batman ist kein strahlender Ritter, so wie George Bush sich gerne sähe, sondern eben das, ein „Dark Knight“. Eine Figur, die durchaus ihre Schattenseiten hat, zu denen beispielsweise die Totalüberwachung gehört. Ich fand, das hat der Film relativ deutlich herausgestellt.

  • Reply Klingsors Letzter » The Dark Knight – Der nötige Verriss 12. 9. 2008 at 18:35

    […] 3 bei den IMDB 250). Das ist mir sehr unverständlich. Die plausibelste Kritik habe ich bei den Fünf-Filmfreunden gelesen. Allerdings immer noch mit einer viel zu guten Bewertung (3,5 von 5). Der Film verdient […]

  • Reply Bateman 12. 9. 2008 at 19:00

    @ThirdFace, xyz:

    Man darf auch nicht vergessen, dass Rachel, als Harvey Dent anfängt von den römischen Kaisern/Diktatoren zu schwärmen, anmerkt dass diese ihre Macht nicht mehr abgegeben haben.

    Insgesamt also finde ich bietet der Film zum Thema Alleinherrscher/Überwacher etc. ein ausgewogenes Bild. Nicht unkritisch auf jeden Fall.

  • Reply xyz 13. 9. 2008 at 3:31

    Stimmt. Die Szene hatte ich ganz vergessen, danke für den Hinweis.

    Man sieht, es handelt sich keineswegs um ein plumpes „Alle Macht den Mächtigen-Hurra!“ wie manche zu meinen scheinen.

  • Reply Batman - The Dark Knight « Max macht Abitur 15. 9. 2008 at 20:49

    […] Fünf Filmfreunde schreiben: Dark Knight ist im wesentlichen ein kalter Film. Ein echter Post-9/11-Batman, der mal mehr, mal […]

  • Reply cheyenne 20. 9. 2008 at 1:22

    Kommentar #42 von Sebastian:

    „Eventuell trägt dazu auch Christian Bale bei, den ich für einen eher zweitklassigen Schauspieler halte und der mit dem restlichen Cast nicht wirklich mithalten kann.“

    =(
    Ganz großes „Buuuuh!“
    Bale ist einer der größten (wenn nicht sogar der Größte) seiner Generation!

    Zur Rezension:
    Sehr gut geschrieben, hat mir sehr gefallen… und das obwohl ich eigentlich ziemlich vom Film begeistert war, aber wegen der genannten Dinge hats für mich bei imdb.com einfach nicht für 10/10 gereicht (es wurden immerhin 9/10).
    Ich fand’s sehr erfrischend auch mal eine Kritik zu dem Film zu lesen, die ihn nicht bis zum Gehtnichtmehr abfeiert!

  • Reply weblog _ [ƒx] » Blog Archive » Sonntag: flohmarkt + batman 22. 9. 2008 at 15:33

    […] des premieren-erst-besehens noch egal waren… insofern ham die filmfreunde mit ihrer teils sehr harten kritik nich ganz […]

  • Reply Sarah 25. 9. 2008 at 23:15

    Gut geschrieben? Schnell abgehandelt, quasi dahingerotzt ist die Rezension. Das hat dieser großartige Film nicht verdient. Diesen enorm vielschichtigen Film dann noch mit dem sehr kurzweiligen Film Iron Man zu vergleichen, ist noch schlimmer.

  • Reply Millus 26. 9. 2008 at 0:18

    Ich fand den Film noch schlechter, aber ich muss gestehen, ich bin auch BATMAN Fan und deswegen nicht sehr leicht zufrieden zustellen.
    Schöne Kritik.
    IRON MAN war tausendmal besser als der neue BATMAN Film.

  • Reply Klaus 26. 9. 2008 at 8:15

    „tausendmal besser“… jeder hat halt seinen Geschmack. Der eine hat mehr, der andere weniger… ;D

  • Reply xyz 26. 9. 2008 at 12:57

    Klaus, der Spruch muss „Alles eine Frage des Geschmacks. Manche haben welchen, manche keinen.“ heißen. ;)

  • Reply Director 26. 9. 2008 at 17:04

    Ich wüsste nicht, dass James Bond entmystifiziert wurde, aber bei Batman ist es mir auch aufgefallen. Dem hat seine furchteinflößende Aura aus „Batman Begins“ gefehlt (was hat ein Batman in einem Verhörraum verloren?). Stattdessen hat man sie gegen technische Kinkerlitzchen eingetauscht, die eigentlich niemand sehen will. Was sollte das mit dieser Leuchtbrille zum Schluss? Wollte man damit etwa an die weißen Augen des Comic-Batmans erinnern? Ich hätte Batman ja von vorne herein weiße Kontaktlinsen verpasst, die er trägt, um seinen Gegnern mehr Angst einzuflößen. Hätte bestimmt cool ausgesehen ;D
    Schade eigentlich, dass der Film von so vielen negativen Kleinigkeiten durchsiebt ist :(
    Übrigens fand ich die Szene mit Joker und dem halb defekten Fernzünder eher lächerlich, als komisch.

  • Reply Dark Knight « Mythopoeia 2.0 5. 10. 2008 at 14:00

    […] schreibt auf dem Blog der Film-Freunde, der Regisseur entmystifiziere Batman. […]

  • Reply Thurgood 6. 10. 2008 at 17:30

    Lächerliche Kritik, die es darauf angelegt dem Hype entgegenzusteuern und dabei kompromisslos über sämtliche Stärken hinwegsieht und sogar versucht aus den ein bis zwei Highlights, die der Film offensichtlich doch noch hatte, etwas Negatives zu machen.
    Ich liebe diesen Film – aber das tut hier fast nichts zur Sache. Ich habe nichts dagegen, wenn man einen Film kritisch betrachtet. Ich habe nichts dagegen, wenn man meine Begeisterung für diesen Film nicht teilt und ich kann Ansätze der Kritik nachvollziehen, bzw. verstehen, warum einem dieses oder jenes nicht so sehr gefiel.
    Aber eine Kritik zu schreiben, die vor Subjektivität nur so strozt ist peinlich. Niemand kann erwarten, dass eine Kritik tatsächlich objektiv ist, aber man sollte erwarten können, dass sie versucht möglichst objektiv zu sein.
    Es ist bedauernstwert, wenn irgend ein Miesepeter Meinungsmache betreibt.
    Liest man diese Kritik hier, könnte man meinen, man befände sich in der Fortsetzung von „Batman & Robin“ und nicht in der von „Batman Begins“.

  • Reply killknopf 7. 10. 2008 at 20:24

    Ja doch, der Film ist düsterer, entmystifizierter, „realistischer“ als alle bisher.
    Und wenn es nicht so wäre, wenn der Film sich an irgendeiner bereits vorhandenen Batman-Interpretation orientieren würde, wäre der Kritiker doch der Erste, der „Lame!“ schreien müsste. Ihm seine Neuartigkeit jedoch zum Vorwurf zu machen, ohne auch nur den Versuch anzustellen an dieser Herangehensweise etwas Gutes an finden zu wollen, ist in meinen Augen reiner Verunglimpfungswille.
    Bei Batman ist die Verbrecherjagd nunmal kein Festival des Übernatürlichen, sondern harte Arbeit. Eine Physische und Psychische Zerreißprobe. Genau das stellt der Film dar. Und wenn ihr schon so gerne die Bullshit-Argumente in Filmdiskussionen benennt und sie den Kommentatoren eurer Rezensionen abgewöhnen wollt, dann nehmt doch gleich das „Die Charaktere sind nicht glaubhaft und man empfindet nichts für sie“ dazu. Das funktioniert nämlich immer nur, wenn man bereit ist, sich auf die Story und die Charaktere als Handelnde darin einzulassen. Wir wissen nicht, warum Dent und Rachel so die Sonne aus dem Arsch scheint, aber es ist wichtig für ihre Position im Plot und manche Sachen kann man sich als Zuschauer auch mal selber erklären. Sonst ist man ziemlich unmündig.
    Ledgers Performance klein zu reden, indem man seine Stilmittel aufzählt, sie aber nicht als Werkzeug der Idee dahinter begreift, ist ebenso böswillig. Das Zungenschnalzen und die Grimassen kommen doch nicht von ungefähr, genausowenig wie Dustin Hofmans leerer Blick in Rain Man.
    Alles in allem eine enttäuschende, weil zum Verrecken auf „Enthypung“ ausgelegte Rezi.
    Der Film ist nunmal verdammt gut, auch wenn das vorher schon tausendmal prophezeit wurde.

  • Reply niCo 2. 11. 2008 at 22:31

    Bester Film aller Zeiten!!!

  • Reply instant-eistee.de | Von Helden und Clowns 14. 11. 2008 at 23:59

    […] als der Batzman (dessen Kritik ich im Übrigen wärmstens empfehle), sehe ich diesen kleinen fiesen Psycho als […]

  • Reply Kinofilmer 3. 12. 2008 at 13:12

    also ich finde, dass The Dark Knight ein Film ist, den man sich einfach nicht entgehen lassen sollte, auch wenn man kein Fan der Batman Reihe ist.

  • Reply Danny Shapiro 29. 1. 2009 at 23:24

    „… ohne einen cleveren Gegner wie den Joker, wäre er eigentlich ziemlich fade.“ deine kritik an dem film hast du ja mit diesem satz widerlegt. darum geht es, deswegen der high-tech-kram und somit die frage, die sich superhelden in den comics seit den 80ern stellen, wozu brauchen wir superhelden? die hinter der maske sind normale, meinetwegen auch langweilge menschen. die superhelden sind in der realität angekommen und da haben sie nur eine existenzberechtigung, wenn es negative superhelden gibt, die auch mit albernen kostümen rumlaufen und anders geistig geschädigt sind. deswegen fehlt natürlich auch die vorgeschichte vom joker, er ist nämlich genau wie batman nur noch eine idee und ein zerrbild der wünsche der menschen (der negativen und der positiven).

  • Reply Toby 2. 2. 2009 at 0:34

    Tja, es gibt ein paar Arten einen Film zu verstehen – zumindest für Kritiker:
    Ganz und gar – das bringt meistens die beste Review mit sich
    Nur so halb – wird meistens in Preview-Heften verwendet und umfasst lediglch eine Handlungszusammenfassung und Lobpreisungen

    und man kann einen Film auch komplett missverstehen – das führt dann zu einer miserablen Fehleinschätzung ohne jeglichen Bezug zum eigentlichen Film; das wird meistens von irgendwelechn Nerds angewendet, jung, dumm, gelangweilt und dem Irrtum verfallen, nur weil sie drei Mal „Pulp Fictuion“ gesehen haben und Tarantino außerordentlich cool finden, gleich ein ungemeines Wissen an Film und Filmhistorik zu haben und die dann die Frechheit beasitzen und es sich herausnehmen über ein Werk, das soviel größer ist, als sie selbst, zu urteilen.

    Letzteres trifft hier zu. wenn wir hier in der Schule wären, würde ich als Lehrkraft nur sagen können: „Thema verfehlt, setzen, 6!“

    …und weil hier – wie es die meisten Kommentare beweisen – tatsächlich nur jene besagten, schwachsinnigen, nervtötenden, KEINE-AHNUNG-HABENDEN, pubertären Emporkömmlinge rumhängen, hat diese Seit mich heute zum letzten Mal gesehen.

    Tja, wir leben eben in einer lustigen Welt…macht euch darüber mal Gedanken, bevor ihr dem Joker jegliche Tiefe und Tragik absprecht…

    ALLES BRENNT!

  • Reply Millus 2. 2. 2009 at 1:46

    Also, ich habe das Filmemache und Dramaturgie etc. richtig gelernt und ich kenne mich sehr gut mit Batman aus (da ich selber in der Comicbranche tätig bin und mit Batman sozusagen aufgewachsen bin), und wenn man den Film nach Dramaturgie, Idee Umsetzung, Kamera, Storytelling etc. analysiert ist der Film schon schwach und die schauspielerische Leistung von Heath ist auch nicht was absolut aussergewöhnliches (er hat es besser drauf und hat es in anderen Filmen besser gemacht). Allgemein find ich diesen Batman Film sehr schwach umgesetzt, hab mehr erwartet.
    Also, kann ich die Meinung von Batzman nachvollziehen und schaue auch lieber nochmal IRON MAN

  • Reply triefer 15. 3. 2009 at 20:25

    oh mein gott.wieso nennt ihr euch denn 5 filmfreunde?
    ihr macht hier fast jeden film gnadenlos runter und selbst ein top film wie dark knight bekommt nur 3 1/2 sterne.
    man wirkt nicht fachmänisch wenn bei jedem film rumäkelt anstatt mal bei einem guten film ein wenig euphorie zu zeigen-.-

  • Reply Patrick B. Rau 15. 3. 2009 at 21:32

    @116
    Ziel aber muss sein: ALLE anständigen Kommentatoren LESEN die Kommentar-Fibel (http://www.fuenf-filmfreunde.de/2008/06/01/das-wird-teuer-die-f5-kommentar-fibel/)

    Nur die BESTEN Kommentatoren s-i-n-d FILMFREUNDE.

    Wobei ich auch überhaupt nicht verstehe, wie man ein solch EPISCHES MEISTERWERK wie Dark Knight mit lächerlichen 3 1/2 STERNEN abspeisen kann. Der JOKER brilliert durch seinen SUBVERSIVEN HUMOR, der einfach ALLES in Frage stellt, CHAOS und ANARCHIE sind die Folge. Der Pöbel ist vollständig verwirrt, versteht die Welt nicht mehr und am Ende kommt halt Batman und alles ist wieder in Butter.

    Was für eine STORY, was für eine UMSETZUNG, was für ein FILM.
    ______________________

    Naja. Unterm Strich.
    Unter uns, ICH hätte auch maximal 3 Sterne vergeben.
    Comicverfilmung = Comicverfilmung
    Heath Ledger, Hans Zimmer, etc. pp

  • Reply SuppenkaZper 29. 10. 2009 at 20:33

    Mir ist übrigends beim Spielen von Batman Arkham Asylum aufgefallen (Ledgers großartige Perfomance in allen Ehren) wieviel lieber mir doch der überdrehte Comic-Joker ist (vor allem wenn Mark Hamill ihn synchronisiert). Ledgers Joker mag perfekt zu Nolans Batman passen, aber es fehlt meiner Meinung nach der letzte Schuß endgültigen Wahnsinns, welcher den Joker so unfassbar creepy und angsteinflössend macht. Kann es nicht benennen, dennoch würde ich dem „überdrehten“ Joker immer den zuschlag geben. Selbst Nicholson der ihn schon großartig gespielt hat, hat nicht das hinbekommen was ich meine. Vielleicht bin ich aber auch nur zu nerdig und einfach nicht zufrieden zu stellen ;).
    Wollt ich nur mal so loswerden

  • Reply The White Knight 10. 12. 2009 at 17:20

    Hossa die Waldfee. Ich war selten so enttäuscht nach einem Film. Bis jetzt haben mir alle Verfilmungen recht gut gefallen….bis Stümper Nolan kam und daraus einen Bond mit spitzen Örchen gemacht hat. Bat-Man war immer schon ein Comic und kein verdammter Null Acht Fünfzehn Actionheld. Bales BatMan/Wayne Interpretation ist einfach nur gesichtslos und unsymphatisch. Gleiches gilt für Heath Ledger (den ich eigentlich sehr schätze). Aus dem einfallsreichen und durchgeknallten Joker ist ein stinknormaler Psychopath mit weißer Schminke geworden. Er wirkt wie ein unzufriedenes Kind den man den Lolli geklaut hat. Der Oscar war absolut ungerechtfertig. Nolan baut sein Machwerk immer auf der gleichen Leier auf. Langweilige Dauerdialoge und dann wieder 10 Minuten schlechte bis durchschnittliche Action. Jetzt kommt mir nicht wieder mit der Autoverfolgungssequenz denn die hat man schon in Batman Begins gesehen nur das sie hier um 10 Minuten länger war. Den Vogel abgeschossen hat man aber mit der 2 Schiffe Szene. Ich hab mich grün und blau über diesen Schwachsinn geärgert. Auf ein gutes Gotham Design hat man zudem auch verzichtet und statt dessen Chicago genommen. Welcher Eckenbastard hat Nolan eigentlich geritten? Ist es zudem noch niemanden aufgefallen das man die Szene in der der Joker auf der Helicopterleiter hängt 1:1 von Tim Burtons grandiosem ersten BatMan geklaut war? Der Charakter Harvey Dent war genauso unpassend wie der Rest der Sippschaft. Ich verstehe die Cineasten von heute nicht mehr. Wer einen Actionfilm mit mehr Realismus will sollte sich Stirb Langsam angucken … bei einem BatMan Film ist das Fehl am Platze. Ich hab dieses Machwerk jetzt schon 2 mal geguckt und in den letzten 30 Minuten bin ich immer weggepennt. Meine Fresse…was für ein gehypter Drecksfilm.

    PS: Und wenn ich vom Joker spreche dann meine ich damit JACK NICHOLSON.

    Viel Lärm um nichts. Kann man getrost in die Tonne kippen.

  • Reply finalfuck 16. 8. 2011 at 5:25

    endlich mal eine Kritik abseits der völlig unnachvollziehbahren Lobpreisungen aus jeder Ecke. Toll wie klar die Schwächen des Film aufgezeigt werden. Wie dann allerdings noch die 3 1/2 Sterne zustande kommen – da hat den Reviewer wohl doch der Mut verlassen. Und Ledger wird meiner Meinung nach ähnlich überbewertet wie der ganze Film.

  • Reply Umfrage: "Buffy" ist Sci-Fi-Act mit größtem Sexappeal 31. 8. 2011 at 11:00

    […] Forget About Me – Buffy/Faith buffy the vampire slayer season 5 Vampyrotica In Blogs gefunden: Dark Knight Die Fünf FilmfreundeDer Film ist ohne Frage ein außergewöhnlicher Film und wenn man hier die Kritik von […]

  • Reply Tymax 14. 7. 2014 at 16:11

    Also die teilweise Kritik kann ich verstehen, aber zu behaupten die Figuren wären blass, es hätte nichts nostalgisch düsteres mehr und man kann es in die Tonne kippen zeugt schon von komplett klischeeghaftem, langweiligem, stümperhaftem Kritikgerede. Das ist völliger Blödsinn einen so gut inszenierten, neu aufgerollten Batman-Film mit grandioser Musik und unheimlich guten „Alte-Schule-Actionszenen“ so runterzumachen. Dieser Film ist einfach grandios gedreht, und wenn man überhaupt etwas beanstanden möchte, dann sind es Kleinigkeiten im Storytelling (oder logische Verknüpfungen). Man sollte aber immer beachten, ob es einfach ein 1 zu 1 Comic-Veriflmung ist oder ein eigener FILM, der sein eigenes „Universum“ zu schaffen vermag.

  • Kommentar hinterlassen