“Because at BnL, space is the final “FUN-tier”!”

Originaltitel: WALL·E
Herstellungsland: USA 2008
Regie: Andrew Stanton
Sprecher: Ben Burtt, Elissa Knight, Jeff Garlin, Fred Willard, Shelby Forthright, MacInTalk (sic!), John Ratzenberger, Kathy Najimy, Sigourney Weaver

★★★½☆ Batzman
★★★★½ Nilz N. Burger

Es sieht nicht gut aus für die Erde. Die Menscheit drohte in ihrem Müll zu ersticken und flüchtete sich ins Weltall. Der Plan: Roboter sollten den zum Schrottplatz verkommenen Planeten aufräumen und wieder bewohnbar machen, damit die Menschheit eines Tages zurückkehren kann.
Doch auch die Roboter waren überfordert. Einer nach dem anderen gab den Geist auf, bis nur noch ein einziger übrig blieb: WALL-E. Einer von von ehemals vielen mobilen Müllkompressern versieht stoisch seinen Dienst, repariert sich selbst indem er die Kadaver seiner defekten Kollegen ausweidet und träumt von einer besseren Zukunft.
Sein einziger Freund ist eine Kakerlake die ihm Gesellschaft leistet. Doch Änderung naht in Form von EVE – einer High-Tech Spähsonde, die routinemässig checkt, ob die Erde inzwischen wieder bewohnbar ist. WALL-E ist sofort von dem Besuch fasziniert und versucht sich mit EVE anzufreunden, doch diese hat zunächst nur ihre Arbeit im Sinn…

Regelmässige Leser wissen: Ich bin nicht grade der größte Pixar-Fan. Meine Toleranzschwelle für Permaniedlichkeit und Plastiklook ist recht niedrig, weswegen mich abgesehen von Monsters Inc. und The Incredibles bislang kein Film der erfolgreichen Renderkünstler so wirklich zu überzeugen vermochte.

Mit “Ratatouille” im letzten Jahr konnte ich sehr wenig anfangen und “Findet Nemo” fand ich regelrecht anstrengend und nervig. That said: Wall-E ist für mich einer der besseren Filme von Pixar. Was vor allem auch am realistischeren Look liegt, der gerade im ersten Akt durchaus Maßstäbe setzt.

Dabei bin ich niemand, dem Pixar-Filme bislang größeres Staunen abrangen. Das Gebetsmühlenartig bei jedem neuen Film wiederholte “Noch besser, noch beeindruckender” konnte ich in den wenigsten Fällen teilen, dazu war der Look anderer Filme mir zu spießig, zu plastikmässig und zu kitschig.

Die Welt von WALL-E bietet jedoch in der Tat einige sehr schöne Schauwerte und der immer kurz vorm nächsten Defekt stehende Rostklumpen WALL-E ist samt der apokalyptischen Erd-Müllhalde wirklich sehr gut, detailreich und in einem verfremdenden Hyperrealismus animiert. Die Panoramashots die WALL-E einführen und bei seinen täglichen Arbeiten zeigen sind zweifellos schön anzusehen.

Die einzigen Überreste der Menschheit, gigantische Werbetafeln, die ihre hohlen Phrasen in die öde Welt blöken bieten einen überraschenden Kontrast, sind diese Werbespots doch mit echten Schauspielern gedreht, was der Stimmung zu Gute kommt, unterstützen sie doch die realistische Note der ersten anderthalb Akte.

Irritierend und inkonsistent wirken hingegen spätere Szenen, in denen die echten Menschen von in üblicher puppenhafter Pixarmanier animierten Plastikmenschen dargestellt werden, die wieder sehr an die Nebenfiguren in “Toy Story” oder “Nemo” erinnern. Dieser Stilbruch zieht sich bis zum Schluss durch und wirkt inkonsequent und wie schon bei “The Incredibles”, stellte sich mir die Frage, ob der Film nicht wirklich von Schauspielern in allen menschlichen Rollen profitiert hätte.

Denn auch wenn die fetten Zuchtquallen, die die Nachfahren der Menschheit darstellen eine Handvoll ganz ulkige Dialoge bekommen haben (allen vorran der langsam aus seiner Lethargie erwachende Kapitän), mehr als Comic-Relief sind sie nicht und es fällt mir etwas schwer, mich wirklich um sie zu scheren. Denn alle wirklich menschlichen Regungen sind in WALL-E eindeutig den Robotern vorbehalten.

*Some Spoiler Ahead*

Was mich zur Story bringt, die für mich wie oft bei Pixar, den größten Schwachpunkt darstellt. Denn sie ist sehr simpel, in ihrer Ökofabelhaftigkeit eher undurchdacht und naiv und stellenweise auch etwas ärgerlich.

Wie schon bei anderen Pixar-Filmen gibt es einige Momente, die so gar nicht zur knuddelig-kugeläugigen Welt passen wollen, die der Film entwirft. Dafür das er seine Roboterfiguren derart vermenschlicht und sehr bewusst die Emotionsknöpfe des Publikums drückt, wenn eine der Hauptbots in Gefahr gerät oder beschädigt wird, ist es mal wieder ärgerlich, wie rücksichtslos und brutal an anderen Stellen mit den Robotern umgegangen wird. Es sind viele kleine Momente, die beim zweiten Nachdenken fragwürdig sind, wenn man die suggerierte Prämisse der Roboter als Lebewesen mit Bewusstsein und Gefühlen akzeptiert.

Ob WALL-E in einigen Szenen die in Stand-By-Modus (=bewusstlos) versetzte EVE befingert und seine romantischen Gefühle mit ihr auslebt und sich damit, wenn man es genau nimmt in die Bereiche des “Date Rape” begibt (Man stelle sich dieselben Szenen mit Menschen vor), oder die Tatsache das WALL-E und seine Cobots ohne Rücksicht auf Verluste alle Roboter die ihnen im Weg sind massakrieren und in ihre Einzelteile zerlegen, ohne das ein zweiter Gedanke daran verschwendet wird.

Als Zuschauer sollen man am Ende um WALL-E trauern und zittern, wenn er droht seine letzte Diode auszuhauchen, aber das fällt schwer, wenn man gesehen hat, das er und seine Freunde vorher andere Roboter in Einzelteile zerlegt hat um ans Ziel zu kommen. Merke: Lebewesen sind immer nur die guten Roboter, der Rest darf umgebracht werden.

Das chaplineske Element, der fehlende klassische Dialog, der ja als Alleinstellungsmerkmal des Films hervorgehoben wird, sollte auch nicht überschätzt werden. Mitunter wird die Niedlichkeit deutlich überreizt und Szenen wirken unnötig ausgewalzt. Auch Chaplins Schuhtanz mit Brötchen mußte keine 20min überbrücken.

Es sind zudem die vielen kleinen schwammigen Ideen, die nicht ganz ausgegoren sind. Die Kapitalusmuskritik verpufft angesichts der gnadenlosen Vermarktung mit der WALL-E-Vermerchandised wird. Die Ökomessage ist im Grunde nur ein Gimmick, genau wie die Menschheit selbst nicht wirklich als rettenswerte Spezies überzeugt. Die Rückgriffe auf Welt am Draht, bzw. Matrix-artiges Leben in einem vorgespiegelten Cyberparadies sind halbherzig, denn das Leben an Bord des riesigen Raumschiffs ist mehr Scherz, als dass man wirklich daraus ableiten kann ob es für die Menschen nun besser oder erstrebenswerter wäre es aufzugeben und die verkarste Erde neu zu bevölkern.

So wenig wie der Autopilot AUTO oder OTTO (wie er aus unerfindlichen Gründen in der Synchronfassung getauft wurde) die Situation reflektiert und sich stur an Vorgaben hält, so wenig Durchblick hat WALL-E wenn er für die Rückkehr zur Erde kämpft. AUTO stützt sich auf seine Programmierung, WALL-E auf eine andere programmierte Aussage: Wenn es wieder Leben gibt, muß zurückgekehrt werden. Ob das nun lohnens-, wünschens- oder erstrebenswert ist, beantwortet der Film nicht wirklich, denn dafür interessiert er sich viel zu wenig für die Menschheit. Die Roboter sind diejenigen, denen sein Herz gehört, aber für die ist das ganze Ziel Erde oder nicht im Grunde bedeutungslos. Die Menschen erinnern eher an die Telefondesinfizierer und Creativmanager, die Douglas Adams in der Hitchhiker-Serie einst mit auf die B-Arche entsorgte, weil sie niemand wirklich haben wollte.

Wie immer bei Pixar gibt es viel Oberfläche und viel einfache Erklärungen und wie immer darf man nicht zusehr an der Oberfläche kratzen, weil die Story sonst auseinanderfällt. Das gilt hier um so mehr, da ja bewusst mit “Botschaften” kokettiert wird, aber man sollte sich nichts vormachen: Wer hier mehr Tiefe erwartet als beim “Ich wünsche mir Weltfrieden”-Ausspruch einer Miss-Wahl-Gewinnerin, wird enttäuscht sein. Wie eine Beauty-Queen hat WALL-E viele Schauwerte und ein naiv-freundliches Grinsen, das ihn über weite Strecken einfach auf seinen Charme und nicht auf seine Substanz vertrauen lässt. Was oftmals auch erstaunlich gut klappt.

EVE bringt grade am Anfang ein bißchen anarchischen Witz in den Film, denn ein Love-Interest das wild um sich ballert und eindeutig als “starke Frau” konzipiert ist, hat es auch nicht alle Tage. Und auch wenn WALL-E mit seinem dauerniedlichen Gefiepe und Gegucke empfindlicheren Zeitgenossen einen Zuckerschock verpassen könnte, es fällt schwer diese wirklich grandios animierte Figur nicht doch faszinierend zu finden. Mehr noch als EVE, die immer etwas an einen fliegenden iPod erinnert, sind es die winzigen Details WALL-Es die seine ganz eigenen Qualitäten ausmachen.

Was nachträglich immer noch wundert ist die Vehemenz, mit der alle Macher die offensichtliche und überall auch als solche erkannte Ähnlichkeit zu Nummer Fünf aus “Short Circuit” bestreiten. Dahinter steckt wahrscheinlich eher die Rechtsabteilung, die eine Klage von John Badham fürchtet, sollte einer der Pixar-Designer zugeben, sich von WALL-Es großem Bruder Inspiration geborgt zu haben. Was ja überhaupt nicht schlimm ist, auch C3PO muß seine Verwandschaft zur Maschinen-Maria aus “Metropolis” nicht verleugnen.

Im Großen und Ganzen bleibt WALL-E ein solider Familienfilm, da sich wohl die wenigsten an den genannten Schwächen wirklich stören werden. Er bietet Schauwerte und eine simple Moral, herzige Momente aus der großen Kanne und kann in den Momenten in denen tatsächlich mal gesprochen wird, sogar einen gewissen Dialogwitz für sich beanspruchen (der auch dringend nötig ist denn nach einer Stunde Zirpen, Fiepen und süss quietschen drohte mein Gehirn bisweilen sich in Fötusstellung einzurollen und behauptete es wäre ein kleiner rosa Marshmellow).

Wie Nemo ist auch WALL-E eindeutig zu lang für seine dünne Geschichte und besteht eher aus gelungenen Vignetten, denn aus einer wirklich runden Geschichte. Am Ende kommt das befürchtete Brett Schmalz, das bis zu diesem Zeitpunkt halbwegs umschifft wurde.

So wie ich bei “Monsters Inc” das Gefühl hatte der Film wurde um die Haaranimations-Routine von Sully herumkonstruiert, so bleibt auch bei WALL-E ein wenig der Eindruck, das die toll animierten Roboter letztlich besser sind, als die Geschichte in der sie spielen und das man in Kurzfilmen, mehr Spaß mit ihnen haben könnte, als in der teilweise recht rührseeligen Hauptstory.

Apropos Kurzfilm: Wirklich sehr sehenswert und viel witziger als WALL-E ist der Kurzfilm “PRESTO” um ein gnadenloses Kaninchen, dass seinen gedankenlosen Zauberkünstler bis an die Schmerzgrenze traktiert. Wie so oft bei Pixar-Shorts, gibt es hier genau den bösen Witz, die Konzentration aufs Wesentliche und die Pointendichte, die in den Hauptfilmen oft fehlt und durch Sentimentalität ersetzt wird. “PRESTO” alleine lohnt für mein Empfinden den Eintritt, denn die an Tex Avary erinnernden Gags dieses Films, zeigen was die Truppe draufhat, wenn man mal nicht auf Teufel komm raus die “Ganze Familie” und sämtliche Merchandising-Agenturen des Landes beglücken will.

+++

Wer immer noch wissen will, welcher WALL-E-Robot ihm am ähnlichsten ist: Hier gibts den Test den ich gebastelt habe :).

Ich bin ja immer EVE. Sheesh!

+++


Nilzenburger meint:
Filmfreunde in full effect. Als wir gemeinsam in der Pressevorführung waren, hat Batz schon kurz danach seinen Date Rape Vergleich aus dem Hut gezogen, den ich schon da nicht teilen konnte. Meine Güte, wenn Kinder Haustier spielen und das eine Kind dem anderen eine Leine anlegt, dann sieht er da ja auch kein Pet Play, oder? Ich hoffe zumindest nicht…:)

Die Kritik an Pixar, sich hier eines vermeintlich hippen Themas angenommen zu haben (Klimawandel) und dann aber nur an der Oberfläche zu kratzen, kann ich auch nicht mitnehmen. Für mich ist WALL-E eine Art “An inconveniant truth” für Kinder. Wie doof es ist, wenn wir alles vollmüllen was schlimmstenfalls die Ausmasse dessen sein können und warum Konsum erst dann Spass macht, wenn man auch ein bischen sein Gehirn benutzt, das sind, sicher oberflächlich gehalten, die moralischen Aussagen von WALL-E, die ich aber wirklich nicht schlecht finden kann. Besser als Christenpromo a la Narnia allemal. Es ist doch so: Man schafft es sicher nicht in einem Animationsfilm, dessen Hauptdarsteller auch die Hauptgeschichte ist, die Botschaft des Films ausführlich zu kommunizieren und muss deswegen auf Parolen-Niveau bleiben. Das ist in vielen anderen Filmen auch so. Wenn ich mich aber mit der Botschaft einverstanden erklären kann, dann hab ich auch nichts dagegen, wenn sie verbreitet wird. Auch wenn man sie dafür simplifiziert.

WALL-E ist mal wieder Pixar in Reinkultur. Vergessen die halbherzigkeit eines Cars, der nicht nur langweilige Protagonisten hatte, sondern auch noch langweilige Protagonisten. Der Roboter in diesem Film lässt Roboterliebhaberherzen höher schlagen und natürlich ist man an Nummer 5 erinnert. Allen Dementi zum Trotz sogar ziemlich offensichtlich. Klar sehen die “Menschen” in dem Film scheisse aus und klar sind sie nur Staffage, um die soll es ja auch nicht gehen. Man sieht die Welt und die Wirrungen und Irrungen der Menschen aus der Sicht des kleinkindhaften Aufräumroboter. Thats it. Unnötig zu erklären, das die Roboter in dem Film sich menschlicher Verhalten, als die Menschen selbst.

Und auch noch dieses: Das man keine Konsumkrituk äussern darf, wenn man selber ein Konsumprodukt geschaffen hat finde ich etwas engstirnig. Gerade dann ist es doch gross, auch zu sagen was zwickt und zwackt. Oder ist diese Form der Kritik nur jutetragenden Langhaar-Kunstfilmern erlaubt, deren Filme in Programmkinos von insgesamt 5 Menschen gesehen werden? Vielleicht setzt sich die Idee von WALL-E in dem ein oder anderen kleinen Gehirn fest, dann ist das doch ein ziemlicher Erfolg, oder etwa nicht?

Ich finde die Hauptfigur toll, ich finde die Geschichte nützlich (die, wenn man es mal ganz aufs wesentliche runterbricht, letztenendes auch nur sagt: Love will save the day…) und ich habe Null Komma Null Bedenken mir den Film mit meiner Tochter anzusehen, abgesehen davon das ich echt Lust habe, mir den auch nochmal zu geben. Aber Vorsicht: Das ist kein Gag-Feuerwerk a la Nemo oder Incredibles (schon deswegen hinkt der Vergleich etwas, denn die einzige Gemeinsamkeit ist, das es alles Pixar Filme sind), das ist eher ein Film wie eine sonntägliche Chill-Out-Party: Hier und da gibt es was zu lachen, aber vieles ist auch einfach athmosphärisch, weitläufig, beruhigend, ja fast meditativ. Auch wenn die Story dann gegen Ende nochmal kräftig anzieht. Das kann man verschmerzen, denn nur chillig, das hätte ja niemand ausgehalten. Da könnte man ja gleich “Lost in Translation” gucken.

  • http://www.epenis.de Marcel

    händchenhalten als date rape? ;)

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    Im übertragenen Sinne durchaus, vor allem wenn in Betracht zieht, wie paranoid und empfindlich die USA ansonsten sind, was sexuelle Übergriffe angeht. An jemand herumfingern, der bewusstlos ist und mit Gewalt “die Dose aufklappen” – wie Wall-E es macht, qualifiziert ganz sicher nicht als vorbildliches Verhalten. Zumal EVE zuvor als jemand geschildert wird, der sich im wachen Zustand nichts gefallen lässt und der WALL-E “körperlich” überlegen ist. Da wirkt es schon befremdlich, wenn er sich den Körperkontakt einfach holt, sobald sie sich nicht wehren kann.

  • ese

    “die Dose aufklappen” -> genau das hab ich auch gedacht :D

    An sich ganz nett, aber der Stilbruch mit den animierten Menschen stört mich schon heftig. Der Film will Kritik üben, kann man aber nicht ernst nehmen, weil die Menschen wie Eve aussehn – mit Haut halt.

  • http://www.retroaktiv.de Ben

    “Nag, nag, nag, ich mag Pixarfilme nicht und überhaupt ist mir das alles zu simpel und wo ist mein doppelter Boden und die ironische Brechung?” <—- Hey, Alter, das ist genau die Einstellung mit der man Pixarfilme rezensieren sollte! Die resultierenden Objektivitäten liest man dann mal so richtig gerne.

  • http://www.simplyheaven.de Anna

    Also außer der Erkenntnis, dass deine Einstellung gegenüber Pixar-Filmen nicht die positivste ist (was grundsätzlich eine schlechte Startposition für eine gewollt-objektive Rezension ist) und deinem… ähem… fragwürdigen Daterape-Vergleich blieb von diesem Review nicht viel hängen.
    Ist vielleicht auch besser so.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    Wie dreist, wenn Reviewer immer wieder ihre eigene Meinung sagen in Reviews…

    -> fuenf-filmfreunde.de/2008/06/0...

  • http://- Bateman

    Batzmann, dein Schreibstil hat mir in dieser Review gefallen.

    Nur die Aussage nicht. Habt ihr keinen in eurer Truppe, der etwas neutraler gegenüber Pixarfilmen ist?

    Presto hat mein Kino übrigens schon vor The Dark Knight gezeigt, ist wirklich klasse der Kurzfilm!

  • http://www.retroaktiv.de Ben

    Schöne Liste an Batzkritikpunkten – und ich soll jetzt also den >Hinweis auf “das Nuhr-Zitat”< liefern? Janz ruhig bleiben, schönen Tag noch.

  • http://trancefish.de/blog Marcel

    Dafür, daß das “geschriebene Wort” den Film nicht unbedingt in den höchsten Tönen lobt ist die Bewertung mit 3,5 Sternen doch recht ordentlich. Davon mal abgesehen les ich den (das?) Blog hier, weil ich gern ne andere Meinung zu nem fantastischen Film lesen möchte. Grundsätzlich ist Wall-E nämlich genau das: Ein optisches Meisterwerk mit einer leicht verdaulichen Story. Und genau das macht Pixar erfolgreicher als zum beispiel Bluesky oder Dreamworks-Animation.
    Und besser als Ratatouille fand ich den Film auf jedenfall.

  • http://- Bateman

    @Marcel:

    “Ein optisches Meisterwerk mit einer leicht verdaulichen Story. Und genau das macht Pixar erfolgreicher als zum beispiel Bluesky oder Dreamworks-Animation.”

    Sorry wenn ich dich hier falsch verstanden hab. Sagst du dass Pixar dank guter Optik und simpler Story erfolgreicher ist als die anderen Studios, weil diese komplexere Storys bieten?

    Ich hoff mal nicht, weil die Pixarfilme haben von all dem Animationszeugs immer noch die besten Storys und vor Allem die beste “Message” wenn man so will.

  • Arno Nym

    Ich lese Batzmans Rezensionen eigentlich immer gerne, weil ich mir hier sicher bin eine persönliche Meinung zum Film zu bekommen, die sich nicht auf die Verbalejakulationen der meisten Print- und Onlinemedien herablässt, sondern ganz einfach Stärken und Schwächen auflistet.

    3.5/5 ist eine verdammt gute Wertung, wenn man bedenkt, dass ich Pixarfilmen ebenfalls von Grund auf skeptisch bin. Für mich ist das Review ein Grund Wall-E doch eine Chance zu geben, obwohl ich immer noch Nemo-geschädigt bin. (Hab den zum Glück erst nach den Incredibles sehen müssen, sonst wär Incredibles wohl auch an mir vorbeigegangen)

  • http://www.achmist.de/blog Alexz

    Lange Zeit hatten CGI-Filme ja Welpenschutz, mittlerweile sind sie aber erwachsen geworden und man kann wohl eine ordentliche Story, Tiefgang und Stimmigkeit verlangen.
    Andererseits bin ich bei dieser Art von Filmen immer noch Kleinkind. Monster AG hab ich bestimmt über 100 Mal (auf DVD) gesehn (dank meiner Tochter) und find ihn immer noch toll. Die Kamerafahrten in Cars entlocken mir noch immer ein “Aaah”, und Nemo ist stellenweise heute noch witzig. Ich will damit nur sagen: Ich steh auf den Scheiß.
    Wall•E – wir sehen uns – egal was die ‘Kritiker’ sagen…

  • http://www.epenis.de Marcel

    “Im übertragenen Sinne durchaus, vor allem wenn in Betracht zieht, wie paranoid und empfindlich die USA ansonsten sind, was sexuelle Übergriffe angeht.” ich finde du leistest dem hiesigen einzug der paranoia gerade vorschub, denn ich denke immer noch, dass zwischen händchenhalten und anderen tätigkeiten ein riesengroßer unterschied ist.

    anders gesagt, wenn schon das heimatland der bigotterie da nicht aufschreit, wird da wohl auch nichts gewesen sein :)

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    @marcel

    Es ist ja nicht gesagt, dass nicht mehr passiert ist, nach der dezenten Abblende. Nachdem WALL-E in EVE feststeckt bleibt es ja Spekulation, was er noch alles mit ihr angestellt hat, das Setting ist ja schon sehr “romantisch”. Generell denk ich: An bewusstlosen Personen sollte man nicht herumfingern.

  • http://- Tk

    @batzman
    you made my day! grandios :-D
    “An jemand herumfingern, der bewusstlos ist und mit Gewalt “die Dose aufklappen” – wie Wall-E es macht, qualifiziert ganz sicher nicht als vorbildliches Verhalten.”

    “Generell denk ich: An bewusstlosen Personen sollte man nicht herumfingern.”

    :-D Danke, man!

  • mulchi

    Interessanter Review, wenn ich als “Fanboy” von Pixar Filmen sicherlich einiges anderes beurteilen werde, wenn ich den Film dann am Freitag gesehen habe.

    Aber es ist immer erfrischend einfach mal kontroverse Statements zu Filmen zu lesen die vielleicht grade auch nicht wirklich objektiv sind sondern durch die persönliche Einstellung des Verfassers eingefärbt :)

    Und, apropos Test:

  • Hans Meier

    EVE sieht aus wie ein iPod, weil der iPod Designer sie gezeichnet hat : )

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    Das heißt man kann EVE auch wegwerfen, wenn die Batterie alle ist?

  • http://blog.gilly.ws Gilly

    Wo bleibt die Bewertung von Renington Steele, dem Mann der uns seit Monaten Wall-E-aufgeilt?

  • http://www.epenis.de Marcel

    “Es ist ja nicht gesagt, dass nicht mehr passiert ist, nach der dezenten Abblende. Nachdem WALL-E in EVE feststeckt bleibt es ja Spekulation, was er noch alles mit ihr angestellt hat, das Setting ist ja schon sehr “romantisch”.”

    was nicht gezeigt wird, ist auch nicht passiert. du interpretierst da etwas zuviel hinein, imo :)

  • http://katzemithut.wordpress.com Katze mit hut

    Ich bin normalerweise ziemlich paranoid, was weibliche Charaktere in Film und Fernsehen angeht, aber den “Date Rape”-Vergleich kann ich in keiner Weise nachvollziehen. Wenn das sein einziger Annaeherungsversuch gewesen waere, waere es in der Tat befremdlich, aber der Kontext gibt das fuer mich einfach nicht her.

    Mal abgesehen davon ist das fuer mich alles eine Frage der Erwartungen. Ich hatte die Erwartung, unterhalten zu werden, und das wurde ich. Und eine Liebesgeschichte, die fuer mich viel besser funktioniert hat als der Romantic Comedy-Standard “zwei Charaktere landen aus mehr oder weniger plausiblen Gruenden im Bett und verbringen den Rest des Filims damit, sich klar zu werden, dass sie den Rest ihres Lebens miteinander verbringen moechten”, gab’s noch oben drauf.

  • http://Werbelinkentfernt ma_ze

    Empfehlung an den Autor:

    Bitte keine Kritiken mehr für PixarFilme verfassen! Bringt nichts, da Sie an dem Sinn und der Zielgruppenausrichtung des Filmes vorbeikritisieren und sich noch dazu nicht auf die Optik einlassen können. Also warum dann die Mühe Kritiken zu schreiben die für niemanden relevant sind, ausser für Sie selbst?!

    Anmerkung von Batzman: Empfehlung an den Kommentator: Warum sich die Mühe machen einen Kommentar schreiben, wenn man doch nur Linkspam für seinen dämlichen SecondHand-Laden machen will, der für niemanden relevant ist, ausser für Sie selbst?

  • http://www.marlonnowitsch.blog.de Marlonski

    Also mir hat der Film gar nicht gefallen und nach ca. 20 min die Pressevorführung verlassen. Keine Dialoge, nur Schrott

  • mulchi

    Nachdem ich den Film nun soeben auch im Kino erlebt habe, kann ich nur sagen, dass meine Erwartungen nicht voll erfüllt wurden.

    Der Anfang gefiel mir sehr gut, allein von der Atmosphäre, gerade wegen der fehlenden Wort!.
    Aber dann wurde es mir einfach zu kitschig. Auf der positiven Seite stehen aber natürlich die vielen witzigen Roboter, die für mich eines der Highlights des Films waren. Allgemein war mir die Story jedoch zu seicht und hatte zu wenig Dichte.

    Ich bin ein ausgesprochener Pixar Fan und bei den meisten Filmen bin ich aus dem Kino gekommen und bin aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus gekommen. Dies war heute nicht so ausgeprägt.
    Außerdem stand immer sofort fest, dass die entsprechende DVD/Blu-Ray sofort gekauft werden muss und sicherlich sehr oft angesehen wird. Bei Wall-E weiss ich nicht, ob ich mir diesen öfter anschauen werde oder ob ich nicht doch eher Monster-AG/Ratatouille o.ä. den Vorzug gebe.

    Ich würde dem Film trotzdem wohl 4 Sterne geben, weil er, wie immer, toll animiert ist.

    Der Vorfilm war jedoch grandios :-)

  • sanddorn

    Irgendwie scheint Batzmann einen anderen Film gesehen zu haben. Gut ich fand auch Ratatouille genial, ehrlich gesagt sogar viel besser als Wall-e – aber war schon ok der Film. Zumal Pixar den Mut hat Filme ohne nervige Überlängen zu drehen. BTW Das gnadenloses Kaninchen war nur verdammt hungrig und wirklich grossartig.

  • Hank

    Ich bin hier zwar nicht brandaktuell (Film erst gestern gesehen), wollte aber doch noch meinen Kommentar abdrücken:
    Das erstemal, dass ich aus einem Pixarfilm enttäuscht rauskomme. Doof. Viel zu lang. Eine aufgeblasene Kurzgeschichte. Im Prinzip alles, was Batzmann sagt, nur komme ich dann auf einen Stern. Schade.

  • ash

    In einer Review mit Wortgruppen wie “schön anzusehen” oder “gut gemacht” um sich zu werfen, ist ein bisschen drittklassig. Und was ist ein Müllkompresser, wie “versieht” man seinen Dienst? Und warum wechseln bereits in den ersten zwei Zeilen die Zeitformen? Fragen über Fragen… Aaah!

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    Ganz ruhig durchatmen. Wird alles wieder gut.

    Wenn dir gängige Formulierungen wie “Dienst versehen” noch nicht geläufig sind und du nicht in der Lage bist einen simplen Typo zu erkennen ist das natürlich doof.

    Aber wir mögen auch unsere drittklassigen Leser ;)

    Sorry. Drittklässler.

  • Claas

    Ich fand den Film wirklich ganz groß!!
    War echt überrascht wie fantastisch er ist!

    Ja gut, ich weiß selbst, dass Wall-E ein R2D2/Nummer5/ET Mashup ist… So what?!?! Er ist toll! Was sie diesem Metalklumpen an Leben, Emotion und Körpersprache einhauchen ist der wahnsinn.
    Dieser Film geht weit über das hinaus und funktioniert auch wunderbar für Erwachsene. Ich würde wirklich sagen, dies ist Pixars bester, künstlerischer, gewagtester Film.

  • Sam

    Hm, Batz, langsam fällts echt auf. Der Experte für sexuelle Perversionen!!!

    Ich erinnere nur an die Übelkeit erregende “genüßliche Vergewaltigung” in irgendeinem Alien-Review. Und nun das “an Bewusstlosen herumspielen” aus dem WALL-E-Review. Und nebenbei immer schön die Kinderfilme verreissen! Was ist denn da bloß los?! :-)

    Naja, ich hab WALL-E gerade gesehen. Ich fand ihn echt klasse. Wie man sich tatsächlich ein bisschen freut, nach der ganzen Einsamkeit die Menschen zu sehen. Auch wenn sie in einem erbarmungswürdigen Zustand sind… Sehr feiner Film!

  • http://jeans-mobil.com Laura

    Ich fand den Film wirklich süß und schön und die Menschen in dem Film waren wirklich gut und ihre Lebensweise erschreckend aber meiner Meinung nach leider nicht so abwegig.

  • Toni

    “Wie immer bei Pixar gibt es viel Oberfläche und viel einfache Erklärungen und wie immer darf man nicht zusehr an der Oberfläche kratzen, weil die Story sonst auseinanderfällt.”
    Wie immer bei Pauschalisierungen zieht man alles über einen Kamm und wie immer hört sich das eher beschränkt an.
    Auch ich hatte einiges an Wall-E zu kritisieren, vor allem, so dachte ich, hätte man die Menschen besser komplett aus der Handlung rausgelassen. Netter Film mit deutlichen Schwachpunkten war mein Eindruck.
    Am nächsten Tag wollte ich nochmal einige Details nachschauen bevor ich meine Meinung ins Internet stelle, denn ich will mich ja nicht durch falsche dämliche Aussagen blamieren. Als ich den Film dann zum zweiten mal sah war ich regelrecht erschrocken über mich, wie offensichtlich halbherzig und oberflächlich ich den Film zuerst sah. Meine Meinung hat sich grundlegend geändert. Bei Wall-E darf sehr wohl an der Oberfläche gekratzt werden, denn die Story und die Charaktere sind so gut durchdacht und umgesetzt, dass praktisch nichts unbeantwortet bleibt wenn man sich den Film mit offenen Augen ansieht. Bisher habe ich noch keinen einzigen fundierten Kritikpunkt gelesen, der nicht von der Fahrlässigkeit des Verfassers zeugt.
    Selten so einen klugen und schönen Film gesehen.

  • Gonomic

    Um in den Szenen mit Eve und Wall-E eine Vergewaltigung zu erkennen, muss man schon eine ziemlich kranke Phantasie haben.

    “Man stelle sich dieselben Szenen mit Menschen vor”

    Ja man stelle sich mal vor es gebe eine Film, in dem eine Frau im Koma liegt und ihr Mann oder Feund sich liebevoll um sie kümmert. Mit ihr spricht, sie streichelt und küsst, als wäre sie bei Bewußtsein. Was für ein SKANDAL.