Nachdem ich mir den 2-Minuten-Trailer angeschaut habe, bin ich noch ratloser: Ja, ich freue mich noch diebisch auf den Film, kann mich aber nicht entscheiden, ob da jemand sein Fett weg kriegt, oder letztens Endes mindestens vom Bierdosenhelmtragenden Pöbel verehrt werden wird.
Denn selbst das hätte der Son of a Bush Bitch nicht verdient..
- Mal Sehen •
- September 27th, 2008 •
- 9 Kommentare
- Schlagwörter: Oliver Stone, W


















Wann kommt endlich ne Baader-Meinhof-Kritik?
Kommentar #1 von pettro am 27.09.2008 um 11:18 Uhr
Based on a true story :>
Kommentar #2 von SgoTscH am 27.09.2008 um 11:58 Uhr
Irgendwie kann ich mich mit der Besetzung von W noch nicht ganz anfreunden, aber vermutlich stand Dennis Quaid (der ja in American Dreamz dieselbe Rolle genial gespielt hat) nicht für einen solchen Film zur Verfügung.
Das ganze scheint für mich auf eine versucht authentische so-könnte-es-gewesen-sein -Verfilmung angeblich bewiesener Vorgänge hinauszulaufen. Wobei das ganze natürlich a) hollywoodmäßig aufgeblasen wird, aber dabei b) der Knabe weder besonders gut noch total schlecht davon kommen wird. Eigentlich gibts über den Kerl doch außer ‘Glück gehabt und danach Mist gebaut’ nichts und vielleicht noch den Ausmaßen des Mists zu erzählen, also wozu der Film? Der soll auf seiner Ranch die Schaafe hüten und gut is’.
Kommentar #3 von Moritz Borchardt am 27.09.2008 um 13:32 Uhr
Warum immer das rumgehacke auf Bush? Ist cool, genauso wie auf Uwe Boll rumzuhacken. Richtig?
Ja, Bush ist böööööse – und wenn der mal erst weg ist, dann wird alles guuuuut. Genau so wird es. Politik wird ja auch nicht von Generälen, Lobbyisten und anderen mächtigen Personen aus Wirtschaft und Politik gemacht, sondern alleinig vom Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika.
Träumt und lebt weiter in eurem Wunderland, die Realität sieht leider anders aus. Realistisch ist Bush auch nur eine Marionette – ein(e) Clinton, Obama, Kerry oder McCain wären genauso mit wehenden Fahnen im Irak/Afghanistan/irgendeinanderesLandimNahenOsten einmarschiert – alleinig weil sie es aufgrund des Drucks aus diversen Richtungen müssen.
Kommentar #4 von schoeppchen am 27.09.2008 um 14:04 Uhr
Also ich find der Trailer sieht großartig aus, bin echt auf den fertigen Film gespannt
Kommentar #5 von Sebastian am 27.09.2008 um 14:08 Uhr
mhhh, ich dachte du wärst bei den filmfreunden ausgestiegen :>
Kommentar #6 von CowVirus am 27.09.2008 um 14:14 Uhr
Eigentlich cool, aber warum muss gerade der Stone diesen Film machen? – Ein Film über einen rechten Spinner von einem linken Spinner…
Kommentar #7 von SpielerZwei am 27.09.2008 um 15:10 Uhr
Weil Stone das kann. Präsidentenfilme.
Kommentar #8 von Sebastian am 27.09.2008 um 16:15 Uhr
Tut mir leid wenn das falsch rüber kam, aber ich habe nix gegen George W. Bush und dass er wie soviele andere auch immer nur musste, weil er ja gar keinen eigenen Entscheidungsspielraum hatte glaube ich auch ganz fest und ganz doll. Sorry, der Kerl mag ein Trottel mit Hardlinern als Beratern sein, aber zu einem Unschuldslamm macht ihn das noch lange nicht.
Wogegen sich meine Kritik tatsächlich richtete war der Zweck des Films, der imo schlicht nicht existiert. Wird er uns neue Einsichten bieten oder neue Fakten liefern? Nope. Dient er der Geschichtsaufarbeitung/ Vergegenwärtigung des Vergangenen? Nein! So What? Ehrliche Frage: Was möchte der Herr Stone mit seinen Präsidentenfilmchen zeigen? Dass politische Führer auch Menschen sind.
Klingt nach hohem Erkenntnisgehalt ;-)
Kommentar #9 von Moritz Borchardt am 28.09.2008 um 01:18 Uhr