
Die Designer von Antrepo haben alternative Filmposter gestaltet, die neben dem Filmtitel nur die Firmen nennen, die ihre Produkte in den Filmen mehr oder weniger unsubtil platziert haben. Die Spitzenreiter sind „Iron Man“, „Bourne Ultimatum“ und „Oceans Eleven“.
Movie Posters with brand integration (via Eayz)
Von 


































Also wenn ich mein Produkt in einem Film platzieren wollte würde ich zumindest verlangen, dass meine Konkurrenz nicht 5 Minuten auch dran ist. Also wenn Nokia und Samsung und Ducati und MV Augusta im gleichen Film zu sehen sind ist das kein Product Placement.
Ich finde auch, daß nicht jedes Produkt, das in einem Film auftaucht, sofort nach Product Placement a.k.a. Schleichwerbung schreit. Man sollte da schon noch trennen.
Bei einem Film wie “Iron Man” z.B. finde ich es äußerst passend und hilfreich für die gesamte Atmosphäre, wenn Super-Millionär Stark auch “echte” Luxus-Produkte besitzt und vorführt. (Die Grenzen zwischen Authentizität und reiner Werbung sind dann aber sehr fließend, das muß ich zugeben.)
Was vollkommen anderes sind da die peinlich-albernen – weil vollkommen unglaubwürdig-stümperhaft eingearbeiteten – Werbe-Szenen in “I, Robot” oder “Die Insel” (bei beiden z.B. für Schuhe). Hier bewirken sie das Gegenteil von authentischer Atmo, sie reißen den Zuschauer vielmehr aus dem logischen Filmuniversum heraus.
Sehr schöne Plakatserie, würde ich mir doch glatt ins Büro hängen :)
@Axel:
Wenn zwei große Konzerne beide ihre Produkte im gleichen Film platzieren haben sie (zumindest theoretisch) einen Vorteil gegenüber den restlichen Konkurrenten, die das nicht tun. Nach deiner Logik würde es sich auch für die Firmen nicht lohnen, wenn sowohl Cola als auch Pepsi die Weltmeisterschaft sponsern würden.
War das bei Irobot nicht ungefähr so?
“Was für Schuhe trägst du da”
(Zoom auf die Chucks)
“War der größte Schrei im JAhre 2004″
Also das war schon – erbärmlich :D